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Nach 7 Jahren mit der OG BMPCC finde ich das Bild noch immer schön.



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
Zum Original-Thread / Zum Blackmagic Cinema / Production Camera 4K / URSA (Mini) 4.6K und 12K uä.-Forum

Frage von MrMeeseeks:


Joa. I bims wieder. euer guter alter Legastheniker. Lange Zeit nicht gesehen. Und großartige Nachrichten.

Am Anfang fand ich das Bild von der OG BMPCC wunderschön. Aber mittlerweile finde ich diesen Look aus den 50ern einfach ...noch immer wunderschön

ist das normal oder ist das Fantasy oder was ist mit mir falsch?

PS: Ehm. Ich rede von den Farben. Nicht von Wacklern oder Schärfe oder Tiefenunschärfe oder Unschärfenwackeltiefe oder Wackeltiefenunschärfe.



Antwort von Darth Schneider:

Wollt ihr nicht eine Fairchild Pocket Cinema Camera Religion gründen, so mit Kirchen, Tempel und so ? Das Handbuch der alten Pocket wäre dann die Bibel...?

Klar die Kamera ist und bleibt schon toll, aber ich denke manche von euch übertreiben es schon ein wenig, zumal ja die Magie immer noch vor der Kamera statt findet und nicht in der Kamera.

P.S:
Mir gefallen nach ebenso vielen Jahren die Bilder der Sony Rx10 auch immer noch, und weisst du was ? Aber trotzdem finde ich das was aus der 4K Pocket raus kommt trotzdem um Längen besser.

Also Fairchild Sensor hin oder her, ich würde jetzt die alte trotzdem nicht mit meiner neuen tauschen ;-) Ich wüsste jetzt nicht warum. Ich empfinde die neue als ganz klares Update.
Ich stehe eigentlich gar nicht sooo auf diesen Super 16mm Look. Die Gh5s und die neue 4K Pocket haben den komischerweise nicht mehr, trotz MFT Sensor.
Gruss Boris



Antwort von micha2305:

Ich finde die Bilder der alten manchmal sogar schöner als die der neuen.

Und wenn man weiß, wie es geht, erreicht man sogar einen wunderschönen Look








Antwort von rush:

Ich hoffe doch das sich dieser Thread etwas zwinkernd und ironisch auf den Parallelthread bezieht in dem die OG BMPCC nach einem Jahr plötzlich nicht mehr gefällt....

Ich kann mir bei solchen Diskussionen teils nur die Augen reiben.. wir reden doch hier von RAW fähigen Mühlen - und die Kamera war zum Kauf doch nicht anders als später...

Ich kann mir heute noch immer wunderbar die Videos meiner GH2, D750 oder A7RII ansehen - alles hatte seine Zeit und würde auch heute noch funktionieren - mit den technischen Mitteln ala Gimbal und noch breiterer Objektivverfügbarkeit, Postmöglichkeiten etc pp sowieso

Die Pocket 4k gefiel mir zum Kaufzeitpunkt - und tut es noch heute. Farblich kann sie jedesmal völlig anders daherkommen - je nach Workflow in der Post, der Lichtsetzung vor Ort, Filtereinsatz usw...

Anders gesagt: ein Hoch auf jene Nutzer die ihre Kameras von Day 1 an nutzen und auch heute noch mögen - oder gar an Wissen über die Zeit dazugewonnen haben und Stärken/Schwächen des jeweiligen Models besser einschätzen,- und entsprechend begegnen können.



Antwort von srone:

rush hat geschrieben:
Anders gesagt: ein Hoch auf jene Nutzer die ihre Kameras von Day 1 an nutzen und auch heute noch mögen - oder gar an Wissen über die Zeit dazugewonnen haben und Stärken/Schwächen des jeweiligen Models besser einschätzen,- und entsprechend begegnen können.
da bin ich total bei dir...:-)

lg

srone



Antwort von roki100:

hahahaha... ;)



Antwort von Frank Glencairn:

micha2305 hat geschrieben:
Ich finde die Bilder der alten manchmal sogar schöner als die der neuen.

Und wenn man weiß, wie es geht, erreicht man sogar einen wunderschönen Look
Kann ich nur unterstreichen, bin froh daß ich meine nie verkauft habe.





Antwort von Darth Schneider:

Wo ihr recht habt habt ihr recht...
Das Angebot behalte ich mal im Auge...

https://www.ebay.ch/itm/Blackmagic-Pock ... 4231016097

P.S
Eine Pocket mit so einem Sensor, von mir aus in 4, oder 6K, wäre doch sehr, sehr cool...
Gruss Boris



Antwort von Cinemator:

Wegen der schönen Bildanmutung habe auch noch eine alte BMPocket. Ebenso begeistert bin ich von dem RAW-Material aus der BMCC2.5k. Kaum eine Kamera macht mir mehr Spaß. Von keiner der beiden würde ich mich trennen.



Antwort von suchor:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
micha2305 hat geschrieben:
Ich finde die Bilder der alten manchmal sogar schöner als die der neuen.

Und wenn man weiß, wie es geht, erreicht man sogar einen wunderschönen Look
Kann ich nur unterstreichen, bin froh daß ich meine nie verkauft habe.

Ganz starker Film, habe ich mal des nächtens durch Zufall gesehen



Antwort von Saint.Manuel:

Cinemator hat geschrieben:
Wegen der schönen Bildanmutung habe auch noch eine alte BMPocket. Ebenso begeistert bin ich von dem RAW-Material aus der BMCC2.5k. Kaum eine Kamera macht mir mehr Spaß. Von keiner der beiden würde ich mich trennen.
Der Formfaktor der alten Pocket ist natürlich auch top, Schwächen hin oder her. Das Bild überzeugt.
Auch bei der BMCC 2.5k stimme ich Dir zu.
Ob mit 1080p Output aus Resolve oder mit Upscaling auf UHD, das RAW-Material macht Spaß.
Die Schwächen der Kamera sind ja ausreichend bekannt, trotzdem ist das Bild weiterhin top und sehr flexibel wenn man weiß, wie man sie einsetzen muss.



Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=7ae7nal ... e=youtu.be








Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=FoyWvEaCRtM



Antwort von Jott:

Das sieht ja grauenhaft aus.



Antwort von cantsin:

Jott hat geschrieben:
Das sieht ja grauenhaft aus.
Die berüchtigte Osiris M31-LUT. Manchmal könnte man denken, die erste Pocket sei nur als Materiallieferant für diese LUT verkauft worden.



Antwort von roki100:

cantsin hat geschrieben:
Jott hat geschrieben:
Das sieht ja grauenhaft aus.
Die berüchtigte Osiris M31-LUT. Manchmal könnte man denken, die erste Pocket sei nur als Materiallieferant für diese LUT verkauft worden.
Wenn man einfach die LUT drauf klatscht, sieht es m.M. nicht gut aus (viele mögen es aber trotzdem). Mit ein bisschen Modifizierung, sieht es so aus: viewtopic.php?t=146869#p1015165 ich zumindest finde es sehr sehr gut. :)



Antwort von Jott:

Ich meine nicht die Farben, sondern die unscharfe verwaschene Suppe (katastrophales Objektiv)?



Antwort von roki100:

Jott hat geschrieben:
Ich meine nicht die Farben, sondern die unscharfe verwaschene Suppe (katastrophales Objektiv)?
Auf 1080p manuell umgestellt? Die verwendete Linse war Panasonic Lumix G Vario 14–45mm... Oder meinst Du vll. YT compression artifacts? Das sieht nämlich nicht gut aus, deswegen wird empfohlen BMPCC/BMMCC Videos vorher in 4K hoch zu skalieren und erst dann auf YT hochzuladen.



Antwort von Jott:

Keine Kompressionsartefakte, einfach nur Sumpf. Heftige Aberrationen. Ah, ich weiß: die Kamera kann ja die genannte Chaosoptik nicht korrigieren (was notwendig wäre).

Das Ganze liegt nicht mal in der Nähe von 1080p. Schlimm und gestrig, sorry, auch wenn du Fan bist.



Antwort von roki100:

Ich und viele andere sehen das anders. Macht nichts wenn eine Minderheit das anders sieht.



Antwort von Jott:

Natürlich macht das nichts. Aber ein bisschen blind muss die "Mehrheit" dann schon sein.








Antwort von roki100:

Dann sind wir eben blind. Macht nichts, ich z.B. finde es trotzdem schön.... Magst Du auch Bananen? Ich finde Birnen schmecken besser...



Antwort von Darth Schneider:

Hä ? Warum denn zuerst das Material auf 4K hochskalieren ?
Die Pocket macht doch so schönes HD, was sollten da hoch skaliert besser aussehen, und warum ?

Ich finde diese New York Aufnahmen auch nicht so speziell, weiss aber nicht ob das am Objektiv liegt, oder doch eher an der Belichtung.
Hat für mich so etwas verwaschenes, das hat nicht wirklich etwas mit Filmlook zu tun....Aber grauenhaft finde ich sind die Aufnahmen auch nicht.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Hä ? Warum denn zuerst das Material auf 4K hochskalieren ?
Die Pocket macht doch so schönes HD, was sollten da hoch skaliert besser aussehen, und warum ?
Ich dachte Jott meinte Kompressionsartefakte, daher habe ich das erwähnt. Lädt man die BMPCC/BMMCC Videos vorher hochskaliert auf YT, sieht man danach weniger Kompressionsartefakte. Wichtig ist also wie die Videos vorher vorbereitet werden. Ich habe vor einiger Zeit herausgefunden wie es geht (zumindest habe ich so Beste Ergebnisse mit CDNG Aufnahmen):

In DaVinci Resolve einfaches upscale nach UHD und dann Export nach DNxHR 12Bit. Und anschließend mit HandBrake in h264/5 z.B. in 10Bit. Wenn ich das dann auf YouTube Hochlade, sieht es besser aus, als wenn ich in DR direkt in h264 1080p exportiere und das dann auf YT Hochlade.

Irgendwann kam dann Superscale (mit der DR Vers. 15), was m.M. bessere Methode ist als einfaches upscale, wenn man die Videos für sich (auf eigenem Server oder wo auch immer) Archiviert.

upscale:
https://www.youtube.com/watch?v=ucsUBZ2WYgY

Superscale:
https://www.youtube.com/watch?v=DyTUSuBwcCk



Antwort von Jörg:

Hä ? Warum denn zuerst das Material auf 4K hochskalieren ?
das ist ja nur vorbereitung fürs traumsetup... 1921er Cayennepfeffer, frisch gepresste Knoblauchpaste,
das alles in cinelikeschüsseln 27 Wochen ziehen lassen, zusammen mit Huck Finn nachts bei Neumond
auf dem Friedhof....cinematisch unschlagbar.



Antwort von Darth Schneider:

Und wenn ich jetzt was von meiner Pocket was auf YouTube hochladen möchte, muss ich das ganze auf 6K hochskalieren oder reicht es gleich mit 4K aufzunehmen..oder brauch ich noch den Cayenne Pfeffer ?
Geht denn wirklich nix ohne dieses Handbremse Ding, mit den BMD Kameras, und Resolve ? Wenn ja.
Warum bauen die Herren von BMD das dann nicht gleich Fox mit ein. ?
Irgend etwas schreckt mich ab am Name Handbreak...
Ich will irgendwie keine Dinge nutzen zum filmen die mich bremsen...
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Und wenn ich jetzt was von meiner Pocket was auf YouTube hochladen möchte, muss ich das ganze auf 6K hochskalieren oder reicht es gleich mit 4K aufzunehmen..oder brauch ich noch den Cayenne Pfeffer ?
Tomaten und Mozzarella oben drauf, dann erst ein bisschen Pfeffer. Geht bestimmt. Mit Fuji Kamera von Jörg auch, da diese uncinematische Spielzeuge bestens für Kochrezepte-Aufnahmen geeignet sind. ;)
Geht denn wirklich nix ohne dieses Handbremse Ding, mit den BMD Kameras, und Resolve ? Wenn ja.
Warum bauen die Herren von BMD das dann nicht gleich Fox mit ein. ?
Irgend etwas schreckt mich ab am Name Handbreak...
Ich will irgendwie keine Dinge nutzen zum filmen die mich bremsen...
Gruss Boris
HandBrake liefert einfach bessere Ergebnisse wenn es um Export nach h264/5 geht.



Antwort von Jörg:

Tomaten und Mozzarella oben drauf,
gute Idee, war gerade Basilikum pflücken...

wunderschönes Sommerloch, endlich Regen.



Antwort von Darth Schneider:

Apropos Regen

Die Musik spielt vor der Kamera
Immer noch genial...
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Wie dem auch sei. Vielleicht liegt es auch an grading was Jott da sieht? Die Linse, Panasonic Lumix G Vario 14–45mm, ist soweit ich weiß jetzt nicht unscharf?
Auf jeden Fall produziert die BMPCC keine unscharfe Bilder, sondern ein gutes 1080p (unabhängig von Aliasing/moiré die bei RAW mehr zu sehen sind. Alles lässt sich aber nachträglich etwas optimieren), hier ein paar Beispiele:

https://www.youtube.com/watch?v=hzKUDG851PA
https://www.youtube.com/watch?v=9RqEa5Lol5U
https://www.youtube.com/watch?v=37WZXImlGnc
(manuell auf 1080p umstellen)








Antwort von Jott:

Die kann kein visuelles 1080p, kriegt der Sensor wegen Bayer nicht hin. Allenfalls 720p. Eine New York-Totale mit obendrein unkorrigierter Optik wird da einfach nichts. Hat mit Grading überhaupt nichts zu tun.

Bei Blümchen fällt’s nicht auf, klar. Du bist echt ein Fan!



Antwort von MrMeeseeks:

Jott, der klassische Samsung Galaxy Filmer, hauptsache alles schön überschärft... am besten in 8K.

Auflösung ist nur ein Aspekt einer Aufnahme und nicht einmal ein wichtiger.



Antwort von roki100:

Jott hat geschrieben:
Die kann kein visuelles 1080p, kriegt der Sensor wegen Bayer nicht hin. Allenfalls 720p.
Die Pixel Größe spielt aber auch eine Rolle wie gut dann die P / K ist....oder nicht? http://rubenkremer.nl/2013/08/27/theore ... ma-camera/
Ich habe schon mehrere Testvergleiche durchgeführt und die 1080p von der BMPCC sind eben sehr gut - auf gar kein Fall sieht das nach 720p aus. :) Der einzige Nachteil ist, dass man eben mehr Aliasing/moiré hat als so manch andere Sensoren mit kleinere Sensor Pixel.



Antwort von micha2305:

roki100 hat geschrieben:


Die Pixel Größe spielt aber auch eine Rolle wie gut dann die P / K ist....oder nicht? http://rubenkremer.nl/2013/08/27/theore ... ma-camera/
Ich habe schon mehrere Testvergleiche durchgeführt und die 1080p von der BMPCC sind eben sehr gut - auf gar kein Fall sieht das nach 720p aus. :) Der einzige Nachteil ist, dass man eben mehr Aliasing/moiré hat als so manch andere Sensoren mit kleinere Sensor Pixel.
Mal unabhängig von Zahlen, technischen Daten und so weiter:

Die kleine BMPCC ist in der Tat eine gute Kamera, die sehr schöne Aufnahmen machen kann.
Ich habe einige Aufnahmen damit gemacht, die selbst von echten Fachleuten als technisch gut und ansprechend aussehend beurteilt wurden. Und diese Leute haben auf meine Frage hin mitgeteilt, dass die Auflösung einer Kamera bei weitem nicht alles ist. Und es kommt sehr stark darauf an, wer hinter der Kamera steht und ob derjenige dann weiß, was er tut.

Und ich persönlich finde die Aufnahmen aus der Pocket immer noch schön. Auch wenn neuere Kameras eine höhere Auflösung haben, besser gefallen tun mir die Aufnahmen, die sie produzieren, nicht.



Antwort von cantsin:

Die Realauflösung liegt schon oberhalb 720p, nur kriegt man Moiré, wenn man hochauflösende Objektive an der Kamera hat.

Hier mal ein Beispiel (noch 2013 in CinemaDNG aufgenommen, als die Kamera neu war, rausgerendert in ProRes HQ):

1080p_1.1.1.png

Wenn man den obigen Clip in eine 720p-Timeline legt, in Resolve als unkomprimiertes Video 'rausrendert, dann in eine 1080p-Timeline re-importiert und noch alle Verbesserungstricks (wie SuperScale & Sharpen-Filter) anwendet, kommt dies hier heraus:
720p_2.1.1.png

1:1-Bildausschnitt 1080p-Original: crop-1080p_1.1.1.png
1:1-Bildausschnitt 720p auf 1080p hochskaliert: crop-720p_2.1.1.png
An dem "Heineken"-Logo sieht man aber auch, dass da selbst im originalen 1080p keine Optimalauflösung erreicht wird. Am Objektiv liegt's nicht, denn es ist ja sogar so (bzw. zu) hochauflösend, dass es Moiré an den Backsteinen provoziert.

Auf diese Weise verhält sich die Kamera aber tatsächlich ein bißchen wie Filmkameras mit dem zu ihrem Sensor äquivalenten Super-16mm-Format. 16mm liegt ja auflösungstechnisch - wenn man nicht gerade mit der feinkörnigsten Filmemulsion wie Kodak Vision 50D, den hochauflösendsten Objektiven wie Zeiss Superspeeds und den besten s16-Kameras von Arri oder Aaton dreht - auch knapp unter 2K/FullHD. Deshalb wird das Bild der alten Pocket wohl auch als "warm" und "analog" empfunden.



Antwort von roki100:

Hier ein Vergleich (unbearbeitet)

G9 (Aufnahme UHD/4K, Bildschirm 1080P und Screenshot davon)
Bildschirmfoto 2020-08-23 um 02.21.39.png BMPCC (1080P) Bildschirmfoto 2020-08-23 um 02.36.56.png



Antwort von Jott:

MrMeeseeks hat geschrieben:
Jott, der klassische Samsung Galaxy Filmer, hauptsache alles schön überschärft
Ohne dummes Anpissen geht‘s nicht? Na dann! :-)



Antwort von micha2305:

cantsin hat geschrieben:


Auf diese Weise verhält sich die Kamera aber tatsächlich ein bißchen wie Filmkameras mit dem zu ihrem Sensor äquivalenten Super-16mm-Format. 16mm liegt ja auflösungstechnisch - wenn man nicht gerade mit der feinkörnigsten Filmemulsion wie Kodak Vision 50D, den hochauflösendsten Objektiven wie Zeiss Superspeeds und den besten s16-Kameras von Arri oder Aaton dreht - auch knapp unter 2K/FullHD. Deshalb wird das Bild der alten Pocket wohl auch als "warm" und "analog" empfunden.
Warum nur mit S16 Kameras von Aaton oder Arri ?

Meinst du wegen dem besseren Bildstand ?

Ich habe allerdings mit einer Bolex H16 (S16) auf Kodak 200 auch eine Auflösung erreicht, die wohl praktisch locker 2,5K entspricht.
Und der Bildstand ist hier auch ok, auch wenn sie 'nur' einen Schleppgreifer hat.

Und klar: Das Objektiv ist hier sehr wichtig. Man sieht deutlich den Unterschied zwischen einem Ultra-16 und einem alten Angenieux :)



Antwort von MrMeeseeks:

Jott hat geschrieben:
MrMeeseeks hat geschrieben:
Jott, der klassische Samsung Galaxy Filmer, hauptsache alles schön überschärft
Ohne dummes Anpissen geht‘s nicht? Na dann! :-)
Dachte das erwartet so ein freudloser Muffelpeter wie du doch..stets ready woanders rumzumeckern. :D








Antwort von cantsin:

micha2305 hat geschrieben:
Warum nur mit S16 Kameras von Aaton oder Arri ?

Meinst du wegen dem besseren Bildstand ?
Ja, und auch insgesamt niedrigen mechanischen Toleranzen für die optimale Planlage des Films.

Mit alten Schikanen gedrehte s16-Filme wie "The Hurt Locker" sind doch auflösungstechnisch 'ne andere Nummer als mit Bolexen gefilmte Filme wie z.B. "El Mariachi" und "Pi".



Antwort von micha2305:

cantsin hat geschrieben:
micha2305 hat geschrieben:
Warum nur mit S16 Kameras von Aaton oder Arri ?

Meinst du wegen dem besseren Bildstand ?
Ja, und auch insgesamt niedrigen mechanischen Toleranzen für die optimale Planlage des Films.

Mit alten Schikanen gedrehte s16-Filme wie "The Hurt Locker" sind doch auflösungstechnisch 'ne andere Nummer als mit Bolexen gefilmte Filme wie z.B. "El Mariachi" und "Pi".
Mit alten Schikanen ?


Klar, bei S16 hängt es stark von vielen einzelnen Faktoren ab.
Natürlich kann man Filme z.B. aus einer Beaulieu R16 und alten Angenieux-Zoom nicht mit welchen aus einer Arri 416 und Zeiss MP vergleichen.

Aber ich habe vor einiger Zeit mal Aufnahmen einer H16 und SR3 kombiniert und der Unterschied war nicht sooo groß

Es ist zweifelsohne jedoch erstaunlich, was gut gemachter S16mm Film leisten kann !
Ich liebe ihn :)

Übrigens: Die Greifermechanik der SR3 dürfte doch der der 416 ziemlich ähnlich sein, oder ?



Antwort von roki100:

Mehr schärfe braucht die kleine Alexa nicht :)

CDNG, Sharpness: 0%
Moiré fix...
Viltrox Speedbooster + Sigma DC 17-50mm, f2.8...

ohne SuperScale Bildschirmfoto 2020-08-23 um 17.58.11.png Bildschirmfoto 2020-08-23 um 18.20.12.png

SuperScale 2x
Sharpness: Medium
NR: Medium Bildschirmfoto 2020-08-23 um 17.58.42.png Bildschirmfoto 2020-08-23 um 18.20.40.png



Antwort von acrossthewire:

Wenn du den alten Blackmagic Look und halbwegs echte 1080er Auflösung haben willst musst du mit dem alten 2,5K Ziegelstein in RAW drehen.



Antwort von roki100:

BMPCC/BMMCC upscale:

https://www.youtube.com/watch?v=7TddgFu__4o



Antwort von srone:

schöne bilder, doch wozu upscale? das funktiniert prima auch im kino, unser letzter film über einen sony 4k dcp projektor, sah in nativen 2k dcp auch nicht schlechter aus...;-)

lg

srone



Antwort von roki100:

srone hat geschrieben:
schöne bilder, doch wozu upscale? das funktiniert prima auch im kino, unser letzter film über einen sony 4k dcp projektor, sah in nativen 2k dcp auch nicht schlechter aus...;-)

lg

srone
weil wie ich bereits auch erwähnt habe:

"For better quality please watch in 4k (upscaled) to bypass YouTube compression!"

LG



Antwort von srone:

eine der wenigen kameras, wo mehr im bild ist, als man vermutet...;-)

vor allem mit fd-optiken...;-)))

lg

srone



Antwort von roki100:

Ich liebe Canon FD 35-105! :)

Übrigens, das Video oben wurde mit folgende Linsen gedreht:
It was shot with Voigtlaender 17,5, Mitakon 25 and SLR Magic 35 mm lenses








Antwort von Cinemator:

roki100 hat geschrieben:
Ich liebe Canon FD 35-105! :)

Übrigens, das Video oben wurde mit folgende Linsen gedreht:
It was shot with Voigtlaender 17,5, Mitakon 25 and SLR Magic 35 mm lenses
Ich verwende gelegentlich das SLR Magic 35mm Cine II an der P2k/CC2.5k (auch mit dem Anamorphic Adapter 1.33x) und kann nur gutes darüber sagen. Es unterstützt sehr gut die cinematografische Charakteristik der beiden alten BM Cams.



Antwort von micha2305:

Cinemator hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:
Ich liebe Canon FD 35-105! :)

Übrigens, das Video oben wurde mit folgende Linsen gedreht:
It was shot with Voigtlaender 17,5, Mitakon 25 and SLR Magic 35 mm lenses


Ich verwende gelegentlich das SLR Magic 35mm Cine II an der P2k/CC2.5k (auch mit dem Anamorphic Adapter 1.33x) und kann nur gutes darüber sagen. Es unterstützt sehr gut die cinematografische Charakteristik der beiden alten BM Cams.
SLR Magic 35 ?

Was sind das für Objektive ? Wer ist der Hersteller ? Den Preis finde ich ja nicht gerade günstig.
Kommen diese Objektive aus Fernost ?



Antwort von Darth Schneider:

Jup, der Firmensitz von SLR Magic ist in Hongkong.
Gruss Boris



Antwort von micha2305:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Jup, der Firmensitz von SLR Magic ist in Hongkong.
Gruss Boris
Irgendwie kommt es mir so vor, als tauchen in den letzten Jahren immer mehr "Spezial-Objektiv-Cine-Marken" aus Fernost auf.
Anfangs eher als preisgünstige Alternative, mehr und mehr jedoch mittlerweile zu teils sehr stolzen Preisen, für die man locker Ausrüstung (teils gebraucht) etablierter, altbekannter Marken findet.

Ich verstehe zwar z.B. das Argument der Cine-Tauglichkeit etc. , aber gerade im Semiprofi-Bereich frage ich mich oft, ob da nicht auch viel Spielerei dabei ist. Z.B. ein Bekannter von mir, eigentlich Hobbyfilmer, meint, er müsse immer mit einem Koffer mit einem Set chinesischer Cine-Primes rumlaufen, weil die ja zahnkränze haben, die identischen T-Werte haben, alle den gleichen Durchmesser (für Filter etc.) Und so weiter ....
Für das Geld hätte man locker gebrauchte Objektive mit allem Krimskrams dazu bekommen.

Das ich mir selbst gerne für kleines Geld gebrauchte Leica R- Objektive kaufte und dann z.B. an Schaufenstern stehen blieb, belächelte er.

Auch ein anderes Mal ging ich in einen Laden, um mir alte Objektive aus dem Fenster zeigen zu lassen. Der Verkäufer tat dies, aber ich musste mir noch ein Voigtländer Nokton zeigen lassen.

Und dies mit dem Nokton hat sich in einigen Fotoläden wiederholt. Fragte ich z.B. nach Leica R oder Canon, kam immer gleich das Nokton auf den Schirm.
Sogar kam es mir so vor, als wollte man es mir förmlich andrehen (mit Rabat-Aktion oder so was).
Gut, das Nokton gibts auch schon länger

Habt ihr auch schon solche Erfahrungen gemacht ?



Antwort von Darth Schneider:

Ich habe kein Nokton, sollen aber sehr gut sein, aber halt teuer. Genau so wie die SLR Magics.
Der Vorteil von solchen Cine Primes, ( auch Meike zählt dazu, die sind günstig) sind so wie ich das sehe.
Manueller stufenloser Blendenring und mehr auf das filmen ausgelegter Schärfering. Das sind schon Argumente.
Ich bin auch hin und her gerissen, lieber so ein Panasonic 12—35/ 12.60, oder ein Olympus 12—40 Zoom. Wobei das ja alles eigentlich Foto Objektive sind....??
Oder lieber gleich das 16mm und das 25mm von Meike, oder die Siuri 50 und 35mm. Das sind Cine Linsen, das heisst die sind nur zum filmen gebaut und nicht zum fotografieren.
Gruss Boris



Antwort von cantsin:

micha2305 hat geschrieben:
Und dies mit dem Nokton hat sich in einigen Fotoläden wiederholt. Fragte ich z.B. nach Leica R oder Canon, kam immer gleich das Nokton auf den Schirm.
Leica R und Canon FD sind an der alten Pocket nicht wirklich sinnvoll brauchbar, erstens wegen des 1"-Sensor (wodurch selbst ein 28mm-Objektiv sich so verhält ein 80mm-Objektiv an Full Frame/Kleinbild), zweitens wegen der Auflösung - das Objektiv müsste an FF 5,5K (bzw. 20 MP) auflösen, um die FullHD-Sensor-Auflösung der alten Pocket zu bedienen. Das schaffen Vintage-Objektive nicht.



Antwort von micha2305:

cantsin hat geschrieben:
micha2305 hat geschrieben:
Und dies mit dem Nokton hat sich in einigen Fotoläden wiederholt. Fragte ich z.B. nach Leica R oder Canon, kam immer gleich das Nokton auf den Schirm.
Leica R und Canon FD sind an der alten Pocket nicht wirklich sinnvoll brauchbar, erstens wegen des 1"-Sensor (wodurch selbst ein 28mm-Objektiv sich so verhält ein 80mm-Objektiv an Full Frame/Kleinbild), zweitens wegen der Auflösung - das Objektiv müsste an FF 5,5K (bzw. 20 MP) auflösen, um die FullHD-Sensor-Auflösung der alten Pocket zu bedienen. Das schaffen Vintage-Objektive nicht.
Hat ein Meike Objektiv oder das Nokton 25 denn wirklich eine höhere Auflösung als ein z.B. Summicron 50 ?



Antwort von cantsin:

micha2305 hat geschrieben:
Hat ein Meike Objektiv oder das Nokton 25 denn wirklich eine höhere Auflösung als ein z.B. Summicron 50 ?
Insgesamt nicht, bezogen auf den Bildkreis ja.



Antwort von micha2305:

cantsin hat geschrieben:
micha2305 hat geschrieben:
Hat ein Meike Objektiv oder das Nokton 25 denn wirklich eine höhere Auflösung als ein z.B. Summicron 50 ?
Insgesamt nicht, bezogen auf den Bildkreis ja.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies grundsätzlich immer so ist.

In der Praxis habe ich da andere Erfahrungen gemacht. Z.B. wenn eine Aufnahme mit einem neuen MFT-Objektiv weniger gut aussieht als mit einem anderen Objektiv.
Ich glaube, man würde oft Staunen, wenn man wirklich mal die Auflösung messen und vergleichen würde.








Antwort von pillepalle:

Ist auch Quatsch. Nichtmal auf den Bildkreis bezogen. Weder beim Sumilux und erst recht nicht beim Suimmicron. Außerdem sollte man auch eher mal die neuen SL Optiken mit denen vergleichen. Da sieht jede Voigtländer Optik ziemlich alt aus. Hatte selber mal ein Voitländer 58er Nocton für die Nikon. Das war etwas anders, aber keinen deut besser als die Nikon Optiken. Hier ist zum Beispiel ein MTF-Chart vom 25er.


zum Bild


Vergleich einfach mal die gelbe Linie bei 20 lp/mm, oder die hellblaue für 40 lp/mm (für noch feinere Strukturen) mit denen die bei Leica angegeben werden. Bei den Leica Charts werden die Frequenzen bei 5, 10, 20 und 40 Linienpaaren gemessen. Mit den Noctilux kann es ungefähr mithalten, aber f0.95 für MTF sind eben auch nochmal was anderes als 0.95 für's Vollformat. Rein abbildungsleistungsmäßig dürfte das neue Nikkor 0,95/58mm unter den f0.95 Optiken die neue Referenz sein. Die Voigtänder Objektive werden übrigens seit 1999 von Cosina gebaut, die Lizenzen für die Marke erwerben. Die bauen z.B. auch die Zeiss Milvus Optiken, allerdings unter Vorgaben von Zeiss.

VG

Hier noch zum Spaß die MTF-Charts vom 50er Summicron







Antwort von Cinemator:

Ich habe mehrere Meike und SLR Magic Cine Gläser (mft) und noch andere "bezahlbare" Teile, darunter auch ein Sirui. Die Meikes gefallen mir letztlich besser als SLR Magic und haben wohl auch das beste Prei/Lei-Verhältnis überhaupt.

SLR Magic Cine sind allerdings etwas ausgefallener und individueller. Kommen nur in Deutschland nicht so gut an, weil sie nicht das "deutsche Bild" abliefern: bis in alle Ecken gestochen scharf, sehr analytisch und sklavisch genau in den Details. Ist aber nur meine ganz persönliche Meinung.

Von dem zuvor angesprochenen Nokton hört man meist nur gutes.



Antwort von srone:

cantsin hat geschrieben:
Leica R und Canon FD sind an der alten Pocket nicht wirklich sinnvoll brauchbar, erstens wegen des 1"-Sensor (wodurch selbst ein 28mm-Objektiv sich so verhält ein 80mm-Objektiv an Full Frame/Kleinbild), zweitens wegen der Auflösung - das Objektiv müsste an FF 5,5K (bzw. 20 MP) auflösen, um die FullHD-Sensor-Auflösung der alten Pocket zu bedienen. Das schaffen Vintage-Objektive nicht.
also ich bin mit der auflösung meiner fd"s an der bmpcc sehr zufrieden, wobei ein speedbooster hier eine notwendigkeit ist.

lg

srone



Antwort von pillepalle:

Hier hat jemand mal einen Tag mit dem Nikkor Z 0.95/58mm herum gespielt. Hatte offensichtlich auch mit der geringen Schärfentiefe zu kämpfen :) Ist eben eine spezielle Optik die vielleicht mal im Rent interessant ist. Sonst sind die 8500,-€ die dafür fällig sind, sicher eher als Sammlerobjekt zu sehen. Lustigerweise sind die alten Nikon Noct Optiken fast alle erheblich im Preis gestiegen, weil es eben wenige gibt und die quasi zu Sammlerobjekten wurden.

https://www.youtube.com/watch?v=cQmNYjy7n3o

VG



Antwort von Ziggy Tomcat:

srone hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
Leica R und Canon FD sind an der alten Pocket nicht wirklich sinnvoll brauchbar, erstens wegen des 1"-Sensor (wodurch selbst ein 28mm-Objektiv sich so verhält ein 80mm-Objektiv an Full Frame/Kleinbild), zweitens wegen der Auflösung - das Objektiv müsste an FF 5,5K (bzw. 20 MP) auflösen, um die FullHD-Sensor-Auflösung der alten Pocket zu bedienen. Das schaffen Vintage-Objektive nicht.
also ich bin mit der auflösung meiner fd"s an der bmpcc sehr zufrieden, wobei ein speedbooster hier eine notwendigkeit ist.

lg

srone
Das entspricht meiner aktuellen Erfahrung auf MFT mit Minolta Altglas. Im Weitwinkel sieht es ohne Speedbooster nicht gut aus. Erst der Focal Reducer macht z.B. das 24er wirklich nutzbar.
Ich bin noch am testen und habe noch keine finale Meinung ob sich das alles wirklich lohnt im Vergleich zu billigen China Linsen. Ich bin aber froh das ich den FR geordert habe, dass bringt das Altglas (im Weitwinkel) wieder zurück ins Spiel.



Antwort von micha2305:

Wie würdet ihr z.B. ein Veydra oder Meike 25mm oder 16mm beurteilen ?
Würde die Abbildungs-Qualität in die Kategorie "professionelle Cine-Qualität" ;) passen ?



Antwort von pillepalle:

Es gibt in dem Sinne keine professionelle Cine Qualität. Hängt ja auch vom Format bzw dessen Auflösung ab. Fast jede Optik ist gut genug für 4K. Eine Optik muss auch nicht jedes Pixel Auflösen. Außer Du spezialisierst Dich auf das Filmen von Ziegelwänden, oder Test Charts. In den meisten Motiven sind sogar große Teile des Bildes in der Unschärfe. Da spielt nicht die Auflösung sondern die Art der Korrektur eine größere Rolle. Die meisten Profis wollen noch nicht mal eine extrem hohe Auflösung, oder Schärfe und packen sogar noch Diffusionsfilter vor ihre teure Optik. Das ist im Wesentlichen eine Forenkrankheit, dass die Leute nach Auflösungscharts bzw der Schärfe ihre Optik kaufen.

VG



Antwort von cantsin:

pillepalle hat geschrieben:
Es gibt in dem Sinne keine professionelle Cine Qualität. Hängt ja auch vom Format bzw dessen Auflösung ab. Fast jede Optik ist gut genug für 4K.
Sorry, aber da hast Du wiederum unrecht. Bei Cine-Optiken und selbst bei spezialisierten Videoobjektiven wird vom Hersteller praktisch immer spezifiziert, ob sie HD- bzw. 4K-tauglich sind.

Mit Altglas, das vielleicht 2-6MP optische Auflösung schafft, 4K aufzunehmen, ist ja schlicht Speicherplatzverschwendung.

Ich hätte oben genauer schreiben sollen: Die für die alte S16-Pocket mittleren Brennweiten von 12 bis 24mm werden von adaptieren Kleinbildobjektiven für den 2MP-1"-Sensor nicht gut bedient, von Altglas erst recht nicht.



Antwort von Ziggy Tomcat:

cantsin hat geschrieben:
pillepalle hat geschrieben:
Es gibt in dem Sinne keine professionelle Cine Qualität. Hängt ja auch vom Format bzw dessen Auflösung ab. Fast jede Optik ist gut genug für 4K.
Mit Altglas, das vielleicht 2-6MP optische Auflösung schafft, 4K aufzunehmen, ist ja schlicht Speicherplatzverschwendung.
Verstehe ich dich richtig? Altgläser schaffen nicht mehr als 6MP? Gehst du von der maximalen Auflösung von Filmmaterial aus?
Wie kommst du auf diese Zahlen? Ich glaube das die üblichen Altgläser von Canon, Nikon, Zeiss usw. durchaus in der Lage sind mehr als 2 bis 6MP zu bespielen. 4k Video macht ein beliebiges 50/1,2 oder 100er Macro von einem renomierten Anbieter abgeblendet locker.

Reden wir jetzt nur über den kleinen BMPCC Wandler oder generell?








Antwort von pillepalle:

@ catsin

Da wird nichts spezifiziert. Das sind reine Marketing-Aussagen.

Natürlich gibt es Altglas das an MFT Kameras nicht mehr besonders gut abschneidet, aber der TO war doch an einem Meike oder Voigtländer interessiert? Die lösen genug auf.

VG



Antwort von roki100:

also ich finde auch bei Canon FD, sollte man unterscheiden. So auch wie bei andere/neuere Linsen, manche haben halos, oder komische CA's oder ein anderes DoF usw. Es gibt eben auch schlechte FD Gläser.
Nicht ausreichende X/Y-K oder ähnliches und das die Altgläser daher nicht geeignet seien, habe ich nur hier bei SlashCam gelesen.

Beispiel, die FD Linse 35-105 F3.5 (danke nochmal an srone und Jörg) ist einfach nur amazing... :)

Alles in einem ist Canon FD für Video bei vielen beliebter als die neueren Linsen. Ich meine, schaut euch z.B. Videos die mit Canon FD und z.B. BMPCC4K, Sony etc. gedreht wurden. Canon FD 24mm ist z.B. sehr beliebt. Ich habe ehrlich gesagt nirgends (außer hier) irgendwelche Beschwerde gelesen, dass sie unzufrieden seien, weil FD nicht 4K oder FullHD auflösen kann. Ganz im Gegenteil. Keiner bewertete die Videos gut, weil die Linsen scharf genug waren, sondern, weil die Bildern eine ganz besondere Ästhetik haben.

Manche lassen sogar die FD Linse zu Cine modifizieren (es gibt Menschen die sich auf Cine-Modifizierung spezialisiert haben und gutes Geld damit verdienen). Für das Geld können sich manche sogar ein paar neue Meikes oder Samyang kaufen... wollen die aber nicht, weil sie eben diesen ganz besondere Ästhetischen Look haben wollen.

Wenn die Altgläser unscharf sind, dann liegt es nicht daran, weil die Linse FullHD oder 4K nicht auflösen können, sondern, weil das Objektiv schlecht ist (nicht gut justiert usw.). So zumindest meine Erfahrung.



Antwort von micha2305:

Was ich nicht ganz verstehe:

Manche alte und sogar sehr alten Objektive an 4k scheinen sogar bei Vergrößerungen und Ausschnitten, zumindest bei mir, bessere Aufnahmen zu liefern als manches neue Objektiv.
Es handelte sich sowohl um Objektive für Cine 35mm als auch um welche für KB.

Ich habe ein 50 Jahre altes Glas, dass für mich, manches neue MFT zu schlagen scheint, zumindest kommt es mir so vor, wenn ich Details etc vergleiche.

Und: Auch die Qualität von Altglas steigt mit der höher eingestellten Auflösung des Sensors, scheint also nicht nur durch das Glas limitiert zu sein.

Wie kann das sein ?



Antwort von pillepalle:

Die Auflösung des Gesamtsystems steigt natürlich mit steigender Sensorauflösung. Aber sie steigt eben nicht proportional zur Sensorauflösung.

Es gibt auch gute alte Optiken und schlechte neue. Tendenziell sind die neuen aber besser.

VG



Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=CS5z6AmfR7g



Antwort von micha2305:

Genau das meinte ich, ich wollte es nur gerade nicht konkret schreiben.

Ich liebe Kern Optiken und habe einige.

Ok, sie sind ja auch auf kleinen Bildkreis gerechnet, das muss man ja schon sagen. Zumindest die meisten, die sind ja für 16mm und 8mm.

Ich habe schon viel mit ihnen gemacht, nicht nur auf 16mm an Bolex, auch digital.

U.a. meine Lieblings-Objektive

Aber es gibt auch viele andere.



Antwort von cantsin:

Bei dem Test werden aber eine ganze Reihe Aspekte weggelassen - dass der Shapeways-Adapter (den ich auch habe, wie übrigens auch das 36mm-d-mount-Kern) aus Plastik gedruckt ist und deshalb weder präzise, noch robust, und man mit dem adaptierten Objektiv nicht bei laufender Kamera Schärfe und Blende ziehen kann. Und, dass die Schärfe schon direkt neben der Mitte komplett abfällt und 75% des Bilds komplett verschwommen sind, weil das Objektiv für 8mm gerechnet ist.

Ausserdem stimmt die Aussage im Video nicht, dass das adaptierte Sigma mit Speedbooster Schärfe bzw. Auflösung eingebüsst hätte - im Gegenteil, die MTF hätte sich erhöht. Dass das Kern in der Mitte höher auflöst, wundert mich hingegen nicht, denn genau das muss ja ein 8mm-Objektiv bzw. generell ein Objektiv für kleinere Film- oder Sensorformate leisten (höhere Auflösung in einem kleineren Bildkreis).

Wie gesagt, die ganze Diskussion hier bringt nichts, wenn wir nicht klar differenzieren, welche Objektive (mit welchen Brennweiten und Bildkreisen) für welche Sensorgrößen verwendet werden.

Das Problem bei der alten Pocket ist halt, dass man für Normalbrennweite 17mm-Objektive (für Handkamera sogar eher 12mm-Objektive) braucht, die im S16/1"-Sensorformat gut auflösen. 2K Auflösung auf einen FF-Bildkreis zu bringen, ist keine Kunst; 2K Auflösung auf ungefähr ein Neuntel der Sensorfläche zu projizieren, schon etwas schwieriger.

Und: Weiche FF-Objektive (z.B. ein russisches Helios 58mm/2.0) an FF können toll aussehen, weiche FF-Objektive am Sensor der alten Pocket (z.B. ein Tokina oder Canon FD 17mm/4) eher weniger. Das ist im Prinzip der gleiche Effekt wie bei Pinhole-'Objektiven', die an Großformatkameras tolle Bilder machen und bei kleineren Sensoren nur Matsche produzieren.

Und nur zur Erinnerung: Wir reden über die alte Pocket mit 1080p 1"-Sensor, nicht über die neue Pocket mit 4K MFT-Sensor.



Antwort von roki100:

Der BMPCC-Sensor ist zwar klein, die Pixel sind aber fast Doppel so groß wie vom Sensor der BMPCC4K. Und trotzdem ist die Verwendung von Altgläser bei beiden Kameras kaum in der Schärfe zu sehen. Was die Schärfe betrifft, ist eher das verwendete RAW (BRAW vs CDNG) fraglicher, als angeblich nicht geeigneten Altgläser.

https://www.youtube.com/watch?v=pRsKZH4e0Y8

Originalbilder sind noch schärfer...

Die selbe Linse habe ich auch mit G9 benutzt und auch in 5,2K aufgenommen. Ich fotografiere auch damit. Ich konnte keine Schärfenverlust oder ähnliches feststellen. Erst ab 80mm oder bei 105mm und offene Blende (f3.5) habe ich minimale Unschärfe, aber nicht so, dass es unbrauchbar ist...105mm und f5.6 habe ich wieder die normale schärfe.

Also wenn ich höhere Brennweite benutze (bei der Linse ab ca. 80mm), ändert sich minimal die Unschärfe. Das bedeutet für mich, es liegt nicht an Linse die angeblich mehr K nicht auflösen kann, sondern scheinbar ist das normal, weil vll. das Objektiv für damalige Kameras justiert ist?



Antwort von cantsin:

Und ich würde gerade bei Deinem Testvideo sagen, dass da der Fokus nirgendwo richtig sitzt (was aber wahrscheinlich eben an der Auflösung des Objektivs liegt)...








Antwort von roki100:

cantsin hat geschrieben:
Und ich würde gerade bei Deinem Testvideo sagen, dass da der Fokus nirgendwo richtig sitzt (was aber wahrscheinlich eben an der Auflösung des Objektivs liegt)...
Das sind YouTube compression artifacts...Und ja, ist mit anderen Kameras und Linsen auch nicht so scharf, wie z.B. mit der Sigma und die MFT Linse Panasonic 25mm F1.7 usw. Für BMPCC-Sensor aber scharf genug, für ein wenig Anti-Aliasing/Moiré :)

Ich verstehe wirklich nicht, warum Altgläser ungeeignet für BMPCC-Sensor sein soll (außer das mit Crop usw). Es ist wirklich nicht so das es unbrauchbar ist.... Hier ein Testbild (Canon FD, 50mm, F3.5, Fotodiox Speedbooster, Entfernung ca. 2m vom Objekt).


Fokus auf Apfelstiel, ganz oben...: FD50mm.png Und wenn man diese minimal mehr schärfe haben möchte, dann benutzt man heutzutage Supersacle (2x, Sharpness und NR auf Medium...) :)
Superscale.png Bildschirm, von Sofa aus betrachtet, ist Superscale, samt mehr K & Co. sowieso irrelevant. :)



Antwort von roki100:

Nachtrag dazu:
roki100 hat geschrieben:
Der BMPCC-Sensor ist zwar klein, die Pixel sind aber fast Doppel so groß wie vom Sensor der BMPCC4K. Und trotzdem ist die Verwendung von Altgläser bei beiden Kameras kaum in der Schärfe zu sehen. Was die Schärfe betrifft, ist eher das verwendete RAW (BRAW vs CDNG) fraglicher, als angeblich nicht geeigneten Altgläser.
https://www.youtube.com/watch?v=uFMYVsKY3Es

In this test I put side by side the original BMPCC and the new BMPCC4K. I used a Canon FD 24mm f/2.8 with a Canon FD Speedbooster and a variable Tiffen ND on both cameras. I shot CDNG 1080, 24p on the BMPCC (sharpness set to 0) and Blackmagic RAW 8:1 4K, 24p on the BMPCC4K. I edited and exported in a 4K timeline, so the original Pocket footage was upscaled. For the grading I used the Buttery Natural Rec709 LUT on both camera with some basic adjustments like contrast, tint and WB. Not a lot of people know, but if you shoot RAW on the original BMPCC, you have the option to switch from color science v1 to v4 in the RAW settings in DaVinci Resolve and that's exactly what I did before applying the LUT. Overall the two cameras are extremely close (there are differences in contrast, saturation and tint, but it's normal since they are two different sensors). In this video I matched them pretty well, but I could definitely see why some people (included me) believe that the original Pocket has something that is definitely missing in the BMPCC4K. I'm not entirely sure what it is, but the BMPCC has a more organic look and texture that reminds me a lot about the Alexa. Also, in the BMPCC4K, the skin tones tend to lean toward brown in some situations (the Natural Rec709 fixes in part this problem) and sometimes it's pretty annoying, where the original Pocket renders skin tones way better and in a more natural way. Still, the two cameras are incredibly close and they could definitely be used together in a variety of situations and of course the BMPCC4K is a way more usable, reliable and professional camera than the original one. Again, I really missed that filmic look and I think I'm gonna buy a BMPCC in the near future to use as a second camera and to shoot some more personal and cinematic projects.
Finally, as you can see, it's very hard to tell the difference between a 4K camera and a good 1080 upscaled. Which is why I don't think resolution matters when it comes to image quality and that's why people have been shooting feature films on a 2K Arri Alexa.



Antwort von Darth Schneider:

@roki100
Ich denke dieser Test ist aber gar nicht mehr aktuell und auch nicht optimal ausgeführt, und somit für mich nicht wirklich relevant, denke ich.
Wir haben unter anderem mittlerweile bei der 4K Pocket BRaw mit dieser neuen Colors Gen5 Version bei Resolve.
Zumal der Speebooster ja Schärfe wegnehmen kann, und auch wird, je nach Model...und verwendeter Linse.
Also weg damit, bei so einem Test. Lieber eine native Linse verwenden, ohne noch mehr Glas vor dem Sensor.
Ausserdem verstehe ich überhaupt nicht warum man mit BRaw 8:1 Kompression gefilmt hat, warum nicht 3:1, oder QO ?
Damit die Pocket 4K beim Test automatisch etwas schlechter abschneidet ???
Auch Rec 709 finde ich nicht so optimal, das schränkt doch nur die DR im Bild nur wieder ein, und holt aus beiden Kameras auch nicht das beste heraus.
Und um fair zu sein sollte man auch in Post logischerweise nix auf 4K upscalen, sonst ist der ganze Vergleich für die Katz.
Das eine ist nun mal eine 4K Kamera, das andere nun mal nicht...Punkt.
Sonst müsste man das Material der Pocket dann fairerweise auch in Post einfach upscalen...
Also entweder das Bild so lassen wie es aus der Kamera rauskommt, nämlich dann 4K und 2K oder sonst halt wenigstens bei der 4K Pocket nur in HD aufnehmen, aber dann mit ProRes, nicht mit RAW, so das der ganze Sensor ausgelesen wird.

Womöglich würde, heute, so..das Ergebnis schon etwas anders aussehen.

P.S:
Es gibt ja im Netz auch mehr als genug Vergleiche zwischen der 4K Pocket und einer Alexa, die lassen sich auch scheinbar leicht aneinander angleichen, und die Alexa schneidet auch nicht sooo viel besser ab.
Also wirklich massgeblich schlechter ist somit das Bild der neuen Pocket dann ja scheinbar doch nicht, auch ganz ohne Fairchild ;-)

Aber ich habe keine Ahnung weil ich habe keine Alexa, du ja auch nicht.
Du hast keine 4K Pocket, ich habe keine 2K Pocket...
Somit, ist das doch mit den ganzem Vergleichen und möchte gern Alexas/ Fairchild Sensor Pocket oder Sony Sensor Pocket, doch eh völlig sinnlos und scheissegal.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

es geht darum, dass die Schärfe bei der Pocket mit Altgläser kein Problem darstellt...zumindest nicht mit Canon FD Linsen die ich habe.
Auch 4K BRAW (egal ob 8:1 oder Q0) von der BMPCC4K, finde ich die Schärfe nicht schlecht oder so. Und wie bereits erwähnt, man liest öfter davon das gerade Canon FD Linsen mit BMPCC4K gut kombinieren. Beispiel die Canon FD 24mm ist sehr beliebt.

Upscale nur um YouTube compression zu umgehen... Und das Video nur um zu zeigen, dass es kaum ein Schärfenunterschied gibt (verwendete Linse Canon FD 24mm).



Antwort von Darth Schneider:

Aha, so ist das.
Was sind denn eigentlich FD Linsen, ist das ein älterer Canon Mount ? Fullframe, oder Apsc ?
Machst du das mit einem Speedbooster, oder mit einem simplen Adapter ?

Würde mich jetzt eher noch interessieren inwiefern es Unterschiede gibt zwischen dieser beliebten Canon 24mm FD Linse und dem nativen ja auch beliebten Panasonic 25mm 1.7....
Gruss Boris



Antwort von roki100:

https://de.wikipedia.org/wiki/FD-Bajonett.

Ich bevorzuge Speedbooser...



Antwort von Darth Schneider:

Willtrox oder Metabones ?
Wirklich gut und somit ein Mehrwert sollen ja nur die teuren Metabones sein. Auch ein Grund was mich bisher abgehalten hat mir einen zu kaufen.
Ein anderer Grund ist, das MFT Linsen für MFT Sensoren ja entwickelt und konzipiert wurden...Die alten FotoLinsen wurden für andere Sensoren gebaut, nicht das das ein Hindernis sein muss, aber ich bleibe lieber bei nativen Objektiven. Ich habe jetzt mehr die Meikes, halt nix Vintage im Auge...





Gruss Boris



Antwort von roki100:

Ich benutze den günstige Speedboster fotodiox excell+1. Angeblich ist der Speedboster für Canon FD f1.2 -f1.4 nicht gut geeignet. Konnte ich aber nicht testen, da ich solche FD Linsen nicht habe. Hätte ich aber Probleme damit, würde ich mir Metabones holen. Alles in einem bin mit dem Teil sehr zufrieden. Ich weiß aber nicht ob der excell+1 Speedboster mit BMPCC4K gut kombiniert.



Antwort von micha2305:

Noch mal allgemein zu Objektiven wie den Meike Cine gefragt:
Was ist an ihnen so beliebt ? Warum sind sie so im Gespräch ?
Ich denke doch mal, in erster Linie wegen ihrer Handhabung, oder ?

Wegen ihrer Abbildungseigenschaften könnte ich persönlich irgendwie nicht verstehen.








Antwort von Frank Glencairn:

Weil die punktgenau im Sweetspot liegen.

Nirgendwo bekommst für so wenig Geld, so professionelle Cineprimes.
Die Abbildungsleistung ist exzellent - vor allem für den Preis.

Erinnere dich mal daran, was die gekostet haben, als die noch Veydra hießen,
und die Mikes sind mittlerweile sogar besser als die Vorgänger.



Antwort von micha2305:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Weil die punktgenau im Sweetspot liegen.

Nirgendwo bekommst für so wenig Geld, so professionelle Cineprimes.
Die Abbildungsleistung ist exzellent - vor allem für den Preis.

Erinnere dich mal daran, was die gekostet haben, als die noch Veydra hießen,
und die Mikes sind mittlerweile sogar besser als die Vorgänger.
Also ist z.B . das Meike 25mm oder 16mm definitiv von der optischen Konstruktion her mit dem Veydra 25mm oder 16mm identisch ?

Warum waren denn die Veydra so viel teurer ?



Antwort von Frank Glencairn:

micha2305 hat geschrieben:

Also ist z.B . das Meike 25mm oder 16mm definitiv von der optischen Konstruktion her mit dem Veydra 25mm oder 16mm identisch ?
Nein, mittlerweile sind die Meike besser.
micha2305 hat geschrieben:

Warum waren denn die Veydra so viel teurer ?
Die Firma die jetzt die Meike herstellt, hat vorher auch die Veydras hergestellt, vertreibt sie jetzt aber direkt.
D.h. erstens, der Mittelmann der nochmal was drauf haut wurde raus genommen, zweitens Einsparungen durch Skalierungseffekte die direkt an den Endkunden weiter gegeben werden.



Antwort von MrMeeseeks:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Willtrox oder Metabones ?
Wirklich gut und somit ein Mehrwert sollen ja nur die teuren Metabones sein. Auch ein Grund was mich bisher abgehalten hat mir einen zu kaufen.
Ein anderer Grund ist, das MFT Linsen für MFT Sensoren ja entwickelt und konzipiert wurden...Die alten FotoLinsen wurden für andere Sensoren gebaut, nicht das das ein Hindernis sein muss, aber ich bleibe lieber bei nativen Objektiven. Ich habe jetzt mehr die Meikes, halt nix Vintage im Auge...


Gruss Boris
Nur genau 3 Speed Booster sind für die alte und neue BMPCC zu empfehlen. Die Metabones 0.58x Version für die alte und die beiden neuen speziell für die BMPCC 4K.

Alles andere verursacht bei Offenblende miese Ergebnisse. Da kann man sich den Speed Booster auch gleich sparen wenn man 2x abblenden muss.

Und wenn du eine BMPCC 4k hast, vergess die Viltrox Gurke. Alles schon getestet mit mehreren Adaptern.

Kauf dir paar Meike Linsen, eventuell ein Nokton und mehr brauch man nicht. Wirklich teuer sind die Meike Linsen ohnehin nicht.



Antwort von roki100:

Bei mir funktioniert Viltrox sowohl mit OG BMPCC als auch mit G9 prächtig. Mit BMPCC4K gibt es (soweit ich mich erinnere) Probleme mit der Steuerung (Blende, Focus, IS), mit der älteren Viltrox Firmware (2.3) funktioniert es angeblich....?
Und bei Meike Objektive + BMPCC4K besteht das Problem, locker an das Bajonett der Kamera zu sitzen. Es muss auch nicht immer an Adapter, Objektive etc., liegen, Auch hier z.B. zu lesen -> https://forum.blackmagicdesign.com/view ... =2&t=83242 Aber auch nicht an BMPCC4K...man liest viel von BMPCC 4K loose lens... betroffen sind aber nicht alle.
Als Meike neu auf dem Markt kam, war diese auch sehr locker an OG BMPCC-Bajonett. Meike hat dann irgendwann angeblich verbessert...



Antwort von Darth Schneider:

Danke für den Tipp roki.
Nun ja bisher scheinen ja die Filmer im grossen und ganzen zufrieden zu sein mit den Meikes an den 4K Pockets. Man hört ja nicht von vielen, die jetzt dieses Problem haben.
Bei meiner Pocket sitzt nur das Samjang 12mm etwas lose, aber nur ein wenig, wenn man den Fokus Ring langsam dreht, bewegt sich nix. Die Panasonic 25mm, Linse sitzt fest.
Und ich kann mir jetzt nicht vorstellen das die Meikes nicht besser sitzen wie der Viltrox...
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Danke für den Tipp roki.
Nun ja bisher scheinen ja die Filmer im grossen und ganzen zufrieden zu sein mit den Meikes an den 4K Pockets. Man hört ja nicht von vielen, die jetzt dieses Problem haben.
Bei meiner Pocket sitzt nur das Samjang 12mm etwas lose, aber nur ein wenig, wenn man den Fokus Ring langsam dreht, bewegt sich nix. Die Panasonic 25mm, Linse sitzt fest.
Und ich kann mir jetzt nicht vorstellen das die Meikes nicht besser sitzen wie der Viltrox...
Gruss Boris
Meike hat irgendwo Infos darüber veröffentlicht, dass sie Bajonett verbessert haben. Hab ich gesucht, finde es aber nicht mehr. Die neueren Meike auf dem Markt passen bestimmt gut. Daher würde ich bei eBay oder so nicht kaufen, da das Risiko besteht genau so eins mit schlechterem Mount zu erwischen. Das war auch der Grund warum ich Meike damals nicht gekauft habe, siehe -> viewtopic.php?p=990121#p996797

Samyang hat diese Probleme nicht, zumindest die 16mm EF nicht. Sitzt an Viltrox EF-M2 fest. Wenn Panasonic 25mm bei dir fest ist, dann ist deine BMPCC4K die verbesserte Version (auch mit dem neuen Bildschirm?).



Antwort von MrMeeseeks:

roki100 hat geschrieben:
Bei mir funktioniert Viltrox sowohl mit OG BMPCC als auch mit G9 prächtig. Mit BMPCC4K gibt es (soweit ich mich erinnere) Probleme mit der Steuerung (Blende, Focus, IS), mit der älteren Viltrox Firmware (2.3) funktioniert es angeblich....?
Und bei Meike Objektive + BMPCC4K besteht das Problem, locker an das Bajonett der Kamera zu sitzen. Es muss auch nicht immer an Adapter, Objektive etc., liegen, Auch hier z.B. zu lesen -> https://forum.blackmagicdesign.com/view ... =2&t=83242 Aber auch nicht an BMPCC4K...man liest viel von BMPCC 4K loose lens... betroffen sind aber nicht alle.
Als Meike neu auf dem Markt kam, war diese auch sehr locker an OG BMPCC-Bajonett. Meike hat dann irgendwann angeblich verbessert...
Es geht nicht um die Steuerung sondern im die optische Leistung, es gibt gefühlt 500 Videos dazu. Bei Offenblende ist der Viltrox absoluter Mist. Wenn man also zweimal abblenden muss damit man halbwegs zur der normalen Auflösung des eigentlichen Objektives kommt, macht das alles doch keinen Sinn.

Das mag euch bei den billigeren Linsen nicht auffallen aber wer allgemein hochwertige Objektive nutzt der ruiniert sich damit die teuer erkaufte Auflösung.

Und ja der Adapter wackelt wie nichts anderes. In dem Fall die 4 Schrauben lösen und unter dem Ring die 3 Klammern ein Stück nach hinten biegen. Danach sitzte meiner einwandfrei. Verstehe nicht warum die anderen Leute nicht selber auf solch eine simple Lösung kommen.



Antwort von roki100:

MrMeeseeks hat geschrieben:
Es geht nicht um die Steuerung sondern im die optische Leistung, es gibt gefühlt 500 Videos dazu. Bei Offenblende ist der Viltrox absoluter Mist. Wenn man also zweimal abblenden muss damit man halbwegs zur der normalen Auflösung des eigentlichen Objektives kommt, macht das alles doch keinen Sinn.
Wie bereits erwähnt, habe keine Probleme damit. Kann dir auch ein paar Tests hier zeigen. Sowohl Samyang also auch andere Canon EF Linsen sind scharf bei offene Blende. Am Anfang hatte ich Probleme mit Samyang, doch das lag an Samyang selbst, siehe -> viewtopic.php?f=94&t=147701 Bei Viltrox musste ich also nichts verstellen, sondern die hintere Samyang Linse justieren. Später habe ich gemerkt, dass die Schärfe insgesamt besser geworden ist... Samyang ist sowieso bei ganz offene Blende nicht wirklich gut (egal ob MFT oder EF...), erst ab f2.8 aber nicht so, dass f2.0 unbrauchbar ist, siehe:

Viltrox + Samyang f2.0, da habe ich eher Probleme präzise die richtige schärfe zu finden, trotzt Peaking :) Bildschirmfoto 2020-09-08 um 15.55.44.png Viltrox + Samyang f2.8 Bildschirmfoto 2020-09-08 um 16.04.00.png Viltrox + Sigma f2.8 Bildschirmfoto 2020-09-08 um 15.57.36.png
Verstehe nicht warum die anderen Leute nicht selber auf solch eine simple Lösung kommen.
Das müssen die Hersteller eigentlich im voraus selbst machen. Weil Garantie usw.

Wie dem auch sei, bei Speedbooster/Adapter (egal ob Viltrox oder Metabones) und manchen Objektive wie o.g. Samyang, ist das so eine Sache, weil man nicht weiß, an was es genau liegt bzw. ist die Samyang hintere Linse richtig justiert? Oder ist bei Metabones/Viltrox die Linse vll. zu viel nach hinten/vorne gedreht? Einige Tests im Internet können von den genannten Probleme betroffen sein... der eine vergleicht Viltrox mit Metabones, ohne zu wissen, dass die Metabones oder Viltrox Speedbooster-Linse vll. nicht gut justiert ist.



Antwort von micha2305:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
micha2305 hat geschrieben:

Also ist z.B . das Meike 25mm oder 16mm definitiv von der optischen Konstruktion her mit dem Veydra 25mm oder 16mm identisch ?
Nein, mittlerweile sind die Meike besser.
micha2305 hat geschrieben:

Warum waren denn die Veydra so viel teurer ?
Die Firma die jetzt die Meike herstellt, hat vorher auch die Veydras hergestellt, vertreibt sie jetzt aber direkt.
D.h. erstens, der Mittelmann der nochmal was drauf haut wurde raus genommen, zweitens Einsparungen durch Skalierungseffekte die direkt an den Endkunden weiter gegeben werden.
Und wie verhält sich deiner Meinung nach die Qualität z.B. im Vergleich zu Olympus Pro MFT Objektiven ?



Antwort von roki100:

micha2305 hat geschrieben:
Aber es gibt auch viele andere.
Hier noch ein paar andere davon:

https://www.youtube.com/watch?v=DpYBaS62kr4



Antwort von roki100:

@srone, kleiner Tipp:
BMPCC + Canon FD 35-105 + SuperScale x2 (Sharpness und NR beides auf Medium) und unter CameraRaw->Midtone Detail auf 20.00 mal ausprobieren... Das ist bestes Anti-Aliasing für BMPCC, ohne Schärfenverlust.



Antwort von Saint.Manuel:

@Roki:
Bezieht sich der Tipp auf eine 1080er oder 2160er Timeline?



Antwort von roki100:

Timeline: 1080p
Man kann aber das ganze dann auch 4K Upscale rausrendern. :)

Und wenn man noch eine Node erstellt, vor alle andere Node (also als erstes) und diese dann:
1. mit der rechten Maustaste anklicken, Color Space -> Y'UV auswählen
2. unter BLUR, bei Radius das Kettensymbol abwählen und nur Grün und Blau z.B. auf 0.61

dann ist alles moiré frei.

Insgesamt ergebt das Ganze ein sauberes Bild.



Antwort von Saint.Manuel:

Danke. Das werde ich bei Gelegenheit mal testen.



Antwort von Frank Glencairn:

micha2305 hat geschrieben:

Und wie verhält sich deiner Meinung nach die Qualität z.B. im Vergleich zu Olympus Pro MFT Objektiven ?
Bild oder Konstruktion?



Antwort von cantsin:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
micha2305 hat geschrieben:

Und wie verhält sich deiner Meinung nach die Qualität z.B. im Vergleich zu Olympus Pro MFT Objektiven ?
Bild oder Konstruktion?
Beide Aspekte?



Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=aoUKNe0pl50



Antwort von roki100:

Ein weiterer Tipp (Anti-Moiré):
Clip in Fusion und dann Node "Remove Noise" hinzufügen, Mode "Chroma" auswählen und "Softness Chroma" z.B. auf 0.00333

Hier ein Screenshot: Bildschirmfoto 2020-11-02 um 16.27.33.png



Antwort von micha2305:

cantsin hat geschrieben:
"Frank Glencairn" hat geschrieben:


Bild oder Konstruktion?
Beide Aspekte?
Ich meinte Bild



Antwort von Darth Schneider:

Zu den Vintage Lenses Video.
Was soll daran jetzt gut sein ?
Also ich finde jetzt das eher sinnlos diese Kamera mit solchen Linsen zu bestücken.
Das Bild ist für meine Augen jetzt eindeutig zu weich, noch ein wenig weicher und das geht dann, überspitzt formuliert aber schon in Richtung Mini DV.
Schade um das hübsche Model, es wirkt irgendwie wie durch ein Damenstrumpf gefilmt...Ich meine das Bild der Original Pocket ist ja eh schon relativ weich, warum das noch mit Altglas verstärken ?
Gruss Boris



Antwort von Jörg:

Also ich finde jetzt das eher sinnlos diese Kamera mit solchen Linsen zu bestücken.Schade um das hübsche Model, es wirkt irgendwie wie durch ein Damenstrumpf gefilmt...Ich meine das Bild der Original Pocket ist ja eh schon relativ weich, warum das noch mit Altglas verstärken ?
weil es als Stilmittel genauso gewollt ist?

btw
die beiden Objektive von Carl Zeiss und sein russischer Klon Helios machen an meinen Kameras
einen ganz anderen Eindruck, weit weg von Damenstrumpf ;-))



Antwort von MrMeeseeks:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Zu den Vintage Lenses Video.
Was soll daran jetzt gut sein ?
Also ich finde jetzt das eher sinnlos diese Kamera mit solchen Linsen zu bestücken.
Das Bild ist für meine Augen jetzt eindeutig zu weich, noch ein wenig weicher und das geht dann, überspitzt formuliert aber schon in Richtung Mini DV.
Schade um das hübsche Model, es wirkt irgendwie wie durch ein Damenstrumpf gefilmt...Ich meine das Bild der Original Pocket ist ja eh schon relativ weich, warum das noch mit Altglas verstärken ?
Gruss Boris
Also ich weiß ja nicht an welcher Möhre von Monitor du dir die Videos anschaust aber die letzten 3 Videos sind alle relativ scharf.
Die BMPCC 4k nutze ich auch nur fast im 2.6K Modus mit dem originalen BMPCC Speed Booster. Auflösung ist eben nicht alles.



Antwort von Darth Schneider:

Nun ja auf dem iMac, natürlich ist Auflösung nicht alles, aber gerade bei so Faishon Content zwar, denke ich eher schon schöner wenn’s Bild scharf ist und nicht aussieht wie aus dem Weichspüler.
Und ob man mit 4K aufnimmt oder mit HD, spielt finde ich keine Rolle, der softe Look kommt, denke ich, definitiv von der Linse.
Aber jedem das seine.
Ich sehe jetzt einfach für mich den Sinn hinter solchen Vintage Linsen auf einer modernen Kamera nicht so richtig.
Einerseits schreien viele nach noch mehr Ks, andererseits versuchen andere mit Altglas scheinbar den Mini Dv/hdv Look zu kopieren. Denn wie 16mm sieht es ja dann doch überhaupt nicht aus.
Früher wären die Filmer womöglich froh gewesen sie hätten die heutigen modernen Linsen gehabt zum filmen. ;D

Hier noch ein paar richtige analoge Filmschnippsel.
Und ich denke, nein das schafft kein Fairchild Sensor auch nicht mit einer antiken Linse nicht.



Hier noch ein moderner Versuch, gedreht mit einer Red. ( keine Ahnung was für Linsen) wobei ich das jetzt dann lieber gleich mit echtem Super 16mm Film drehen würde...und mir die pseudo 16mm Look Effekthascherei und die schnellen Schnitte sparen würde...
Wäre doch viel stilvoller und einfach echter.



Gruss Boris



Antwort von micha2305:

..... wobei die Mini-DV Kameras, die ich kenne, eher sehr hart abbilden. Daher sehen sie auch typisch nach Video aus.

Gab's eigentlich in der Vergangenheit auch Mini-DV Kameras, die eher nach Film aussahen oder bzgl. Dynamikumfang etc. sich den aktuellen Kameras annäherten ?

Wie war die maximale Auflösung ? Bei den Mini-DV KAmeras kenn ich mich gar nicht aus.



Antwort von micha2305:

"Darth Schneider" hat geschrieben:

Einerseits schreien viele nach noch mehr Ks, andererseits versuchen andere mit Altglas scheinbar den Mini Dv/hdv Look zu kopieren. Denn wie 16mm sieht es ja dann doch überhaupt nicht aus.
Früher wären die Filmer womöglich froh gewesen sie hätten die heutigen modernen Linsen gehabt zum filmen. ;D


Gruss Boris
Ich kann mich noch daran erinnern, als alte Linsen wie Cooke Speed Panchro Ser II/III etc. oft als "alter Trödel" gesehen wurden und teilweise sogar entsorgt wurden, da sie nicht mehr zeitgemäß seien und die heutigen Qualitätsansprüchen nicht mehr genügen würden. Damals hörte ich oft, dass so etwas von Profis nicht mehr eingesetzt werd4en könnte und man heute schon Zeiss Master oder Ultra Primes etc bräuchte, um ein brauchbares Bild zu kriegen.

Dann auf einmal kam der sog "Vintage-Look" und die alten Objektive wurden wieder beliebt.


16mm-Look ? Hat mit alten Objektiven gar nichts zu tun. 16mm-Look nach aktuellem Stand ist für mich Kodak Vision3 hinter aktuellen Zeiss Linsen, wie den Ultras. das hat dann mit 'Vintage' überhaupt nichts mehr zu tun. :)


Was bitte soll 16mm-Look immer mit Vintage zu tun haben ?



Antwort von Darth Schneider:

Vintage an chemischem 16mm ? Vintage daran ist ganz sicher das immer weniger Leute effektiv damit drehen. Aber einige haben das Gefühl wenn sie alte Linsen an moderne kleine Kameras schrauben, den klassischen
16mm oder den 35mm Look wieder aufleben lassen zu können.
Was allerdings, finde ich in den meisten Fällen nicht wirklich gelingt.
Gruss Boris



Antwort von Jörg:

andererseits versuchen andere mit Altglas scheinbar den Mini Dv/hdv Look zu kopieren.
hast du jemals DV gefilmt, gesehen?
Eher nicht?
Ich hätte gerne damals solche Sachen gemacht...
Heute morgen mit dem Damenstrumpfobjektiv Zenit Helios, OOC bis auf Resize...

ach ja, Schärfe ist bei der X-T3 auf -3 rediziert.


DSCF1731 resize.jpg DSCF1732resize.jpg DSCF1748 resize.jpg



Antwort von Darth Schneider:

Habe Jahrelang mit miniDv gefilmt, auch mit HDV, und früher noch mit Hi8 und Beta Sp.
Ich finde der Hi8 Sony Look kam dem Filmlook, von allen bezahlbaren Videoformaten am nächsten, auflösungsbedingt aber mehr der Super-8-Film Look, (jetzt mal abgesehen von den modernen Arris, den Reds und den Fairchild BMDs natürlich)
Die können den modernen 16/35mm Vintage Filmlook auch mit modernen Linsen.
;D
Gruss Boris



Antwort von micha2305:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Vintage an chemischem 16mm ? Vintage daran ist ganz sicher das immer weniger Leute effektiv damit drehen. Aber einige haben das Gefühl wenn sie alte Linsen an moderne kleine Kameras schrauben, den klassischen
16mm oder den 35mm Look wieder aufleben lassen zu können.
Was allerdings, finde ich in den meisten Fällen nicht wirklich gelingt.
Gruss Boris
finde ich auch.

ich selbst filme hin und wieder auch noch auf echtem 16mm Film, aber ich finde ihn nicht 'vintage', eher 16mm analog halt.

Filmst du nur rein digital ?



Antwort von cantsin:

Das weiter oben verlinkte Modevideo sieht deshalb übel nach MiniDV aus, weil da bei harten Motivkontrasten (südkalifornische Sonne) knallhart nach Rec709-Konventionen überbelichtet bzw. geclippt wurde, statt die Kamera ETTR zu belichten und in der Post die Schatten anzuheben - wofür sowohl der Sensor, also auch das CinemaDNG der alten Pocket genug Spielraum bieten.

Außerdem hat das YouTube-Video extreme Glättungen und Makroblocking, die eigentlich nicht nötig wären. Vermutlich wurden da in der Post noch mal kräftig Rauschfilter draufgeknallt und dann noch schlecht nach h264 gerendert.



Antwort von roki100:

Es ging eigentlich um Vintage + schärfe und nicht um den gewählten Look oder nachträgliche Bearbeitung.... :) Das ist doch Geschmacksache. Man kann mit ProRes, RAW doch viel anstellen.

Ich finde manche Vintage-Looks (wie z.B. 4:3 und Grain und digitale simuliertes Filmschmutz, oder ähnliches ;) ) nicht so toll, Vintage Linsen aber schon. :)

Boris, hol dir z.B. Canon FD 24mm für die P4K (das Kombi ist nicht umsonst sehr beliebt), dann können wir uns unterhalten, wie z.B. warum die Farben bloß so sind wie sie sind und nicht wie mit moderne Linsen, Sigma & Co. ;) Ich habe spaßeshalber mit RAW versucht die Farben (Linse war Sigma) dahin zu bewegen, so dass man ungefähr die CanonFD Farben hat, ich habe es leider nicht ganz hinbekommen (da ist gewisses etwas)...es ist aber nicht unmöglich, nur zu aufwendig. Einfacher ist, CanonFD drauf und gut ist. :) Auch an schärfe mangelt es nicht, ganz im Gegenteil, mit meiner Lieblings Linse Canon FD 35-105 und DAS HIER habe ich keine oder kaum Aliasing und mit ProRes gar kein Aliasing, zumindest nicht so, dass Aliasing beim schauen auf große Bildschirme sichtbar sind...
CanonFD verleiht nicht nur der BMPCC einen besonderen/gewissen Look, ohne besondere colorgrading. Bei BMPCC reicht sowieso eigentlich nur CST bzw. Umwandlung nach Rec709, Tone Mapping....WB anpassen (ich mag es wärmer) und gut ist - Beispiel (ProRes):

Bildschirmfoto 2020-11-03 um 18.07.11.png



Antwort von roki100:

https://youtu.be/rDlBWPCtB44?t=9



Antwort von handiro:

Jörg hat geschrieben:
Hä ? Warum denn zuerst das Material auf 4K hochskalieren ?
das ist ja nur vorbereitung fürs traumsetup... 1921er Cayennepfeffer, frisch gepresste Knoblauchpaste,
das alles in cinelikeschüsseln 27 Wochen ziehen lassen, zusammen mit Huck Finn nachts bei Neumond
auf dem Friedhof....cinematisch unschlagbar.
Danke für den Lacher! Musste mich direkt auf den cinemastuhl setzen :-)



Antwort von Jörg:

Diesen Beitrag ohne Humor bewerten? geht kaum.



Antwort von roki100:

Also die LUTs von Matteo Bertoli für BMPCC (aber auch für P4K/P6K) sind auf jeden Fall zu empfehlen.
Schaut auch unter Community nach, da zeigt er sehr schöne Looks mit den LUTs und Canon FD Linse. :)



Antwort von Frank Glencairn:

..und um das jetzt mal maximal zu eskalieren :D

120014813_2613699315607649_5009255824465576836_o.jpg



Antwort von rush:

roki100 hat geschrieben:
Also die LUTs von Matteo Bertoli für BMPCC (aber auch für P4K/P6K) sind auf jeden Fall zu empfehlen.
Schaut ehrlich gesagt ein bissl nach der ursprünglichen GH2 mit ihrem leichten Grünstich aus :D



Antwort von Darth Schneider:

@Frank
Und an der grossen Ursa Mini Pro gleichzeitig ein 200 Gramm Pancake...
Um die Kunden etwas zu verwirren.
Gruss Boris



Antwort von Jörg:

hilf mir mal roki;
Also die LUTs von Matteo Bertoli für BMPCC (aber auch für P4K/P6K) sind auf jeden Fall zu empfehlen.
was in aller Welt ist an diesen ( für mich als Ausschuss geltenden ) Bildern denn empfehlenswert???
Wie mies muss dann das Original aussehen, wenn ein LUT diese Katastrophe hervorbringt?
Ich wills ja nur zu verstehen versuchen...mal ganz jenseits von cinematischem highliterecovering.



Antwort von Darth Schneider:

Die Idee ist wirtschaftlich gesehen schon cool.
Ein paar hübsche Bilder machen, ein paar Luts kreieren, und dann mit einer noch hübscheren Hochglanz Webseite absahnen...
Aber ehrlich gesagt, mich hat jetzt das mit den Luts auch angesprochen, ich finde die Bilder sehen schon cool aus....
Es gibt sogar ein Avengers Lut, oder ein Michael Bay Lut....zum kaufen ;)
Gruss Boris



Antwort von Jörg:

rush schreibt
Schaut ehrlich gesagt ein bissl nach der ursprünglichen GH2 mit ihrem leichten
Grünstich aus :D
könnte man meinen, wenn ich nicht Leute hier kennen würde, die mit GH2 und FD Glas
gaaaanz andere Bilder zaubern...



Antwort von roki100:

Jörg hat geschrieben:
hilf mir mal roki;
Also die LUTs von Matteo Bertoli für BMPCC (aber auch für P4K/P6K) sind auf jeden Fall zu empfehlen.
was in aller Welt ist an diesen ( für mich als Ausschuss geltenden ) Bildern denn empfehlenswert???
Wie mies muss dann das Original aussehen, wenn ein LUT diese Katastrophe hervorbringt?
Ich wills ja nur zu verstehen versuchen...mal ganz jenseits von cinematischem highliterecovering.
mein Beispiel ist also nicht so toll (WB passt nicht... weil bei macOS Night Shift aktiviert war :( Ich entferne das einfach und gut ist... ), aber die LUTs von Matteo Bertoli ist schon m.M. zu empfehlen.



Antwort von roki100:

rush hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:
Also die LUTs von Matteo Bertoli für BMPCC (aber auch für P4K/P6K) sind auf jeden Fall zu empfehlen.
Schaut ehrlich gesagt ein bissl nach der ursprünglichen GH2 mit ihrem leichten Grünstich aus :D
ich mag das grüne (ist doch bei Arri auch so). :) Würde ich gerne auch bei G9 haben. :)



Antwort von Darth Schneider:

Warum denn, wo denn ? Haben die Arris jetzt ein Grünstich ?
Wenn ja, dann wären die Konstrukteure dieses Hollywood Industrie Standards doch alle farbenblind ?
Jetzt ohne scheiss, ich war sicher 500 mal im Kino. Aber ein Grünstich wirklich ? Das ist mir bisher nicht aufgefallen...Aber bei deinem Beispiel komischerweise sticht es mir gleich ins Auge, das ist ganz klar ein Grünstich....
Und erinnert mich jetzt eigentlich, nicht nur was das Grün anbelangt, überhaupt nicht an die Bilder irgend einer Arri, sondern eher an ein hübsches älteres Foto, das etwas zu lange an der Sonne lag...und einen leichten Grünstich hat.
Vielleicht bin aber auch ich farbenblind, oder erkenne, oder sehe einfach nicht was du darin siehst.

Ich finde das eh faszinierend, bei dir.
Ich selber habe noch nie irgendwas gefilmt, oder fotografiert und mir dann gedacht: Das sieht aus wie mit einer Arri gefilmt...Ich denke höchstens, das sieht cool aus, oder, es sieht scheisse aus.
Vergleiche mit Arris, das käme mir gar nie in den Sinn...

Ich sitze auch nicht in mein Auto und denke mir, heute fühlt er sich an wie ein Ferrari.;)
PS: Dein Wallimex Follow Focus sieht doch gut aus ? Bist du zufrieden damit ?
Leg mir ev auch einen zu ? Was soll denn an dem anderen besser sein ?

Gruss Boris



Antwort von roki100:

Kein Grünstich im Sinne von "alles ist grün", sondern, da ist irgendetwas grünes dabei (Mojo?). Ein wenig im schatten, oder z.B. auch auf gespiegelte Autoscheiben usw. Das internet ist voll mit Beispiele wo das so zu sehen ist. Hier z.B. sieht man das auch:

https://vimeo.com/117915845
PS: Dein Wallimex Follow Focus sieht doch gut aus ? Bist du zufrieden damit ?
Ja. Ist auch voll aus Metall. Es gibt aber verschiedene " Walimex Pro" Follow Focus. Wenn Du dich dafür entscheidest, dann achte darauf den richtigen zu kaufen, also diesen: viewtopic.php?f=5&t=148642&p=1075618#p1074991



Antwort von rush:

Grading ist ja glücklicherweise auch immer ein wenig Geschmackssache sofern man nicht versucht einen möglichst neutralen Look zu erzielen. Alles darüber hinaus ist "Geschmäckle" und da können bereits Nuancen in leichten Offsets in Farbkanälen zu unterschiedlicher Wahrnehmung führen. Der eine empfindet einen leicht grünen "Mojo-Look" sehr angenehm - anderen wiederum passt das überhaupt nicht in den Kragen. Und das ist ja auch gut so :)



Antwort von roki100:

hier z.B. auch gut zu sehen:

h**ps://

Bildschirmfoto 2020-12-22 um 10.06.25.png
Übrigens, bei RED Giant "Magic Bullet" ist Filter "Mojo" dabei.
rush hat geschrieben:
Grading ist ja glücklicherweise auch immer ein wenig Geschmackssache sofern man nicht versucht einen möglichst neutralen Look zu erzielen. Alles darüber hinaus ist "Geschmäckle" und da können bereits Nuancen in leichten Offsets in Farbkanälen zu unterschiedlicher Wahrnehmung führen. Der eine empfindet einen leicht grünen "Mojo-Look" sehr angenehm - anderen wiederum passt das überhaupt nicht in den Kragen. Und das ist ja auch gut so :)
sehe ich genau so... ich bin ja Neuling und bekomme immer wieder mit, dass einige unter "Colorgrading" das verstehen, was bei andere nichts weiter ist als "Color Correction" bzw. WB / Farben muss am Besten 1zu1 passen und das wars. Und wenn die einen dann etwas anderes machen, finden die anderen das gar nicht schön, weil die Farbkorrektur überhaupt nicht passt usw. usf. Alles nur "Geschmäckle"... :)

Vielleicht ist das der Grund warum Menschen wie iasi keine Bilder posten, er dreht gerne die Rädchen über 10Bit hinaus... und wurde deswegen schon öfter angemeckert, so dass er irgendwann damit aufgehört hat...? ;)



Antwort von Mantas:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
...
Ich selber habe noch nie irgendwas gefilmt, oder fotografiert und mir dann gedacht: Das sieht aus wie mit einer Arri gefilmt...Ich denke höchstens, das sieht cool aus, oder, es sieht scheisse aus.
Vergleiche mit Arris, das käme mir gar nie in den Sinn...
...
Dann machst du was falsch, erste Regel beim Filmen sollte alles, aber wirklich alles "cinematic" sein und wenn nicht, wenigsten wie eine arri aussehen.

und ohne raw lieber nichts uploaden.



Antwort von Darth Schneider:

Was ohne RAW ?
SlashCAM sollte mit einem Filter dafür sorgen das hier nur Material hochgeladen werden kann das mit Arri, Red, Fairchild Sensoren, oder auf echten Filmrollen belichtet wurde.
Anders gibt es doch gar kein cinematisches Irgenwas.;)
Gruss Boris



Antwort von Mantas:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Was ohne RAW ?
SlashCAM sollte mit einem Filter dafür sorgen das hier nur Material hochgeladen werden kann das mit Arri, Red, Fairchild Sensoren, oder auf echten Filmrollen belichtet wurde.
Anders gibt es doch gar kein cinematisches Irgenwas.;)
Gruss Boris
highlight recovery macht 5 blenden zusätzlich.



Antwort von roki100:

5? Mindestens +2 saubere DR Stops.



Antwort von Darth Schneider:

Dann sieht man dann alles in den Ecken und Schatten was absolut niemanden interessiert.
Ich wurde bisher immer noch nicht, wirklich schlau aus der Logik dieser HR Funktions Logik in Resolve.
Wie kann man etwas zurückholen das eigentlich ja schon immer da war ?
Und warum, ein paar mehr Stops, die machen ja das Bild nicht wirklich sichtbar schöner ?

Und wenn das Bild das dann ja auch nötig hat, wurde beim Dreh doch eher schlecht geleuchtet...?
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Dann sieht man dann alles in den Ecken und Schatten was absolut niemanden interessiert.
Uninteressantes wird doch nicht zurückgeholt, sondern Details...
Ich wurde bisher immer noch nicht, wirklich schlau aus der Logik dieser HR Funktions Logik in Resolve.
Das ist nicht umsonst da...
Und warum, ein paar mehr Stops, die machen ja das Bild nicht wirklich sichtbar schöner ?
wenn Details zufällig bei ETTR ausgebrannt sind...dann hilft das schon und ist schöner als ausgebrannt zu lassen.



Antwort von Mantas:

its magic, wie raw.



Antwort von srone:

@boris

stell dir vor du hättest den adventstisch am so mit der familie gefilmt, belichtet hättest du sauber auf tisch und die gesichter, damit clippten die kerzen, hauptsächlich im rotkanal, der blaue und der grüne haben aber noch zeichnung.

hr versucht nun aus den informationen des blauen unnd grünen kanals, den roten zu rekonstruieren, um dessen clippen abzumildern.

lg

srone



Antwort von Jörg:

ich brech zusammen ;-))
Wie kann man etwas zurückholen das eigentlich ja schon immer da war ?
An diesem Trick arbeiten hunderttausende sogenannter sales promoter...
nimm den Kerlen nicht die jobs weg.

Das ist einer der edelsten Beiträgen seit es slashcam gibt.
rescue my hilites... ich benenne die Seenotrettungskreuzer um
von SAR zu RMH



Antwort von roki100:

ich finde, allein die HR Funktion ist wertvoller als z.B. ganze Fuji XT Fotoapparat... ;)



Antwort von Darth Schneider:

Das stimmt so nicht wirklich. Ein Freund von mir hat soeben die Fuji XT4 gekauft, die Bilder sehen nicht so aus als bräuchten die irgend etwas von Resolves Color Page...
Gruss Boris



Antwort von roki100:

quatsch! Heute ist doch Dienstag! Nicht nur Jörg kann sich ein spaß erlauben. ;)



Antwort von Jörg:

die Bilder sehen nicht so aus als bräuchten die irgend etwas von Resolves Color Page...
in Rokis Hand wird allein eine colorpage nicht ausreichen für die XT 4...
Sein Lieblingsgrün bekomme ich in Resolve nicht gebacken.
Lumetri hat sich mit erhobenem Mittelfinger verärgert verabschiedet ...

manche Wünsche erfordern ganze Colorpagesammlungen.



Antwort von roki100:

XT4 fürs Filmen in meiner Hand? Nä! Ich will doch keine Pfanne zum Eierbraten, sondern ne echte cinema Kamera mit Cine/Mojo Look ... hihi ;)



Antwort von Darth Schneider:

Nein jetzt ohne Scheiss, ich bringe immer blöde Sprüche wegen der Fuji meines Freundes...So im Stil von: Nur für blutige Amateure, blöde Fotoknipse, keine Cinema Cam, ohne RAW, ohne 12Bit..Natürlich nur zum Spass.
Aber in Wirklichkeit bin nur neidisch. Die XT4 ist sehr wahrscheinlich schon noch das ein wenig bessere gesamt Paket, sicher wie die MFT Pockets.
Hat ja auch den grösseren Sensor.;)
Und die Farben, frisch aus der Kamera, ganz ohne Grading, sind sehr toll.
Das kann man drehen wie man will.
Gruss Boris



Antwort von Funless:

Das ist ja das schöne an meiner Fuji.

Ohne an "irgendwas zu drehen" habe ich mit Eterna auf "Knopfdruck" cinematische Farben direkt bei der Aufnahme und kann dann bei Bedarf auch noch in verschiedenen Geschmacksrichtungen ganz nach Belieben wählen (Astia, Provia, Pro-neg., Bleach Bypass, etc.) je nachdem was der mood erfordert. Aber oh, ich brauche dafür ja nicht mal was an der post rumfrickeln mit LUTs oder Highlight Recovery, welch blasphemisches Vorgehen von mir. 😲

Das was da an angeblich cinematischen Beispielen von roki gepostet wird habe ich allerdings noch in keinem einzigen Kinofilm oder hochwertigen TV-Serie gesehen, obwohl ich als ausgewiesener Filmfreak mit Sicherheit bereits tausende Filme und Serien gesehen habe. 😜

Aber jedem Tierchen sein Pläsierchen, wie wir Berliner zu sagen pflegen. 😏



Antwort von roki100:

Boris, bei XT4(0°) brauchst Du kein Follow Focus, EVF und Cine Gerümpel... Vll. nur eine Pfanne oben drauf im Sommer bei +20° (+40° = 60° und alle 5min +5° dazu ) und ein Steck Schaufel um die Eier beim drehen zu drehen wie du willst ;)
Bildschirmfoto 2020-12-22 um 15.54.08.png Ansonsten, ja, die XT4 macht doch auch schöne Bilder. Mein Smartphone aber auch...;)



Antwort von Darth Schneider:

Natürlich, du hast natürlich recht. Es gibt nicht wenige gute Kameras, aber die Pockets sind schon was besonderes.

Was ist den das schwarze oben auf der Kamera ? Ein "Mini ad on Camera Grill" ?
Nein ehrlich tauschen gegen eine Fuji würde ich meine Cam jetzt nicht, warum auch..
Gruss Boris



Antwort von Jörg:

Das was da an angeblich cinematischen Beispielen von roki gepostet wird habe ich allerdings noch in keinem einzigen Kinofilm oder hochwertigen TV-Serie gesehen,
ich schon, im TV.
hat dann 245.-DM gekostet, als der nette Techniker dann das defekte Bauteil
ausgewechselt hatte...



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Was ist den das schwarze oben auf der Kamera ?

das ist das P für Pfanne = Pfuji.



Antwort von MrMeeseeks:

Funless hat geschrieben:
Das ist ja das schöne an meiner Fuji.

Ohne an "irgendwas zu drehen" habe ich mit Eterna auf "Knopfdruck" cinematische Farben direkt bei der Aufnahme und kann dann bei Bedarf auch noch in verschiedenen Geschmacksrichtungen ganz nach Belieben wählen (Astia, Provia, Pro-neg., Bleach Bypass, etc.) je nachdem was der mood erfordert. Aber oh, ich brauche dafür ja nicht mal was an der post rumfrickeln mit LUTs oder Highlight Recovery, welch blasphemisches Vorgehen von mir. 😲

Das was da an angeblich cinematischen Beispielen von roki gepostet wird habe ich allerdings noch in keinem einzigen Kinofilm oder hochwertigen TV-Serie gesehen, obwohl ich als ausgewiesener Filmfreak mit Sicherheit bereits tausende Filme und Serien gesehen habe. 😜

Aber jedem Tierchen sein Pläsierchen, wie wir Berliner zu sagen pflegen. 😏
Allein der Clip sieht besser aus als alles was ich mir die letzten 2 Jahren von einer Fuji X-t3/4 angesehen habe. Hätte die X-T4 für unter 1000€ haben können aber alles was ich mir als Beispiel angesehen habe sah absolut 0815, vor allem mit diesen käsigen Astia und Eterna Profilen.

Ist halt eine Fotokamera, da sind Hauptsächliche irgendwelche Youtube-Knilche die Zielgruppe.

https://www.youtube.com/watch?v=rDlBWPC ... a%2FFILMEI



Antwort von Jörg:

ganz toll!

Sag jetzt bloss nix, Funless.
Das ist internes bashing...



Antwort von roki100:

roki100 hat geschrieben:
@srone, kleiner Tipp:
BMPCC + Canon FD 35-105 + SuperScale x2 (Sharpness und NR beides auf Medium) und unter CameraRaw->Midtone Detail auf 20.00 mal ausprobieren... Das ist bestes Anti-Aliasing für BMPCC, ohne Schärfenverlust.
Saint.Manuel hat geschrieben:
@Roki:
Bezieht sich der Tipp auf eine 1080er oder 2160er Timeline?
Es geht noch ein bisschen besser! :) Ich habe nämlich das getestet, was Profi Frank HIER geschrieben hat. Diesmal aber mit einer sehr scharfe Linse (Sigma) um das Ergebnis besser zu sehen.

1) In DaVinci Resolve SuperScale x2 (Sharpness und NR beides auf Medium)
(CameraRaw->Midtone Detail auf 20.00 kann man manchen, ist aber nicht vorausgesetzt...)

2) Timeline auf 3840x2160 (UltraHD)

3) raus rendern in 3840x2160 (UltraHD)
Ich wähle dann immer (weil das m.M. beste Qualität ist):
Codec: DNxHR
Type: DNxHR HQX 10Bit

Und wieder runter skalieren in 1920x1080 mache ich direkt mit HandBrake, Codec H.265 10Bit, Bildgrösse auf 1920x1080 ändern und das wars.

Ohne AA Bildschirmfoto 2020-12-26 um 01.41.49.png AA (nach Umwandlung in HandBrake, H.265 10Bit, Bildgrösse auf 1920x1080) Bildschirmfoto 2020-12-26 um 01.42.06.png (Zoom 950%)

Beide Bilder in zwei neue Tabs öffnen und hin und her switchen.

Ich denke, ein Diffusion/Black Pro-Mist Filter (1/4?) reicht aus für AA.



Antwort von Darth Schneider:

Meinst du mit AA Anti Alaising ? Warum denn auch noch ein Pro Mist Filter ?
Machst du dann das Bild deiner Pocket nicht dann zu weich, AA macht ein softeres Bild und der Pro Mist macht das Bild ja eh noch weicher ?
Ausserdem, Anti Alaising, ohne Schärfeverlust tönt für mich sehr stark nach, das ist gar nicht möglich.
Anti Alaising ist doch die Glättung der Kanten, Glättung, heisst weicher, weicher widerum heisst doch weniger scharf ?

Betreibst du den ganzen Aufwand, wofür ? Ist die FD Linse zu scharf ? Kann ich mir nur schlecht vorstellen.
Ich steh auf dem Schlauch.

Würde mich grundsätzlich schon sehr interessieren was die Profis hier von solchen Pro Mist, oder Black Magic Hollywood Filter wirklich halten, jetzt weniger auf ihre professionelle Arbeit bezogen sondern mehr auf uns Hobbyfimer bezogen ?

Lohnt sich das ?
Einerseits finde ich auch die Bilder der modernen 4K Kameras eigentlich schon fast grundsätzlich etwas zu scharf...Das wirkt immer schon mal mehr Videomässig.

Andererseits, habe ich bisher die Finger davon gelassen, weil, die hochwertigsten Filter nützen gar nix wenn man nicht weiss wo, oder wo nicht, und wie sie wirklich einzusetzen sind.
Und wenn man dann am Schluss drei verschiedene Stärken braucht, 1/2, 1/4, 1/8 u.s.w. Wobei dann jeder Filter 200 Pipen kostet, das wäre mir dann eh zu teuer.
Aber wenn jetzt ein Filter schon mal genügen würde...warum nicht.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Meinst du mit AA Anti Alaising ? Warum denn auch noch ein Pro Mist Filter ?
Machst du dann das Bild deiner Pocket nicht dann zu weich, AA macht ein softeres Bild und der Pro Mist macht das Bild ja eh noch weicher ?
Ausserdem, Anti Alaising, ohne Schärfeverlust tönt für mich sehr stark nach, das ist gar nicht möglich.
Anti Alaising ist doch die Glättung der Kanten, Glättung, heisst weicher, weicher widerum heisst doch weniger scharf ?

Betreibst du den ganzen Aufwand, wofür ? Ist die FD Linse zu scharf ? Kann ich mir nur schlecht vorstellen.
Ich steh auf dem Schlauch.
Gruss Boris
Ja, AntiAliasing. Es handelt sich um 1080P Sensor und wenn man in RAW/CDNG aufnimmt (was wirklich RAW ist/da wird nichts an die schärfe vorher geändert) verursacht jede Linse, die höher auflösen können, Aliasing. Man braucht also einen Filter, um die Auflösung der Linse zu reduzieren und das tut auch so ein Diffusion Filter - das macht auch Kanten weicher...

Nachträglich entfernen geht zwar minimal auch, doch was aufgenommen wurde ist aufgenommen, samt aliasing und moire...
Es gibt Canon FD Linse die scharf genug sind, Beispiel Canon FD 35-105. Wenn man aber Speedboster benutzt, wird Aliasing auch verstärkt. Vor dem Sensor ist eine Lupe der die Sensor Pixel quasi größer macht und somit auch Aliasing an den Kanten....

Wenn ich in ProRes aufnehme, habe ich keine (oder viel weniger) Aliasing oder Moiré.

Deswegen hat UMP 12K (ohne OLPF vor dem Sensor) kein Aliasing oder Moiré, weil der Sensor höhere Auflösung hat als die meisten Linsen.



Antwort von Darth Schneider:

Danke, ich denke ich hab’s so weit geschnallt.
Wir brauchen einen Ursa Mini Pro Style Sensor in der nächsten Pocket...

Also wie ist das bei meiner Kiste mit modernen Linsen und dem Sony Sensor ? Sollte ich den anti Alaising Filter auch anwenden ? Oder eher nicht, oder nur einen Pro Mist, oder ein Black Magic Hollywood ?...
Oder einen Damen Stumpf ? Soll ja auch klappen...
Die Stümpfe müsste ich nicht bezahlen...Du womöglich auch nicht...

SlashCAM sollte diesbezüglich unbedingt einen Test Vergleich machen mit verschiedenen Strümpfen, nicht nur den teuren Filtern. Das wäre durchaus spannend, Low vs. High Tech.
Es würde mich nicht wundern wenn die Stümpfe viel besser abschneiden würden als so mancher sich denkt...;))
Gruss Boris



Antwort von roki100:

das wirst Du nur beim zoomen und feine Strukturen besser sehen. Du zoomst aber nicht, sondern lässt es original. Außerdem ist BRAW sowieso weicher und wirkt somit ein bisschen wie AA.

Bei BMPCC 6K z.B. habe ich ein Video gesehen, wo ganz nah nachträglich gezoomt wurde da sah man auch Aliasing und Moiré, jedoch viel feiner. Bei 100% zoom sah man aber nichts.

Aliasing, Moiré hat eigentlich jede Kamera die keinen OPLF vor dem Sensor hat. Kann die Kamera auch RAW, dann werden die sichtbarer...
Sollte ich den anti Alaising Filter auch anwenden ? Oder eher nicht, oder nur einen Pro Mist, oder ein Black Magic Hollywood ?...
Laut meiner Information benutzen fast alle Profi Filmemacher so einen Filter. Sieht irgendwie auch besser aus (highlight-rolloff etc.)... schadet also nicht. :) Die Dinger sind aber echt teuer wie ich finde...



Antwort von roki100:

Hier noch ein Beispiel:

ohne AA (Upscale / SuperScale) Bildschirmfoto 2020-12-26 um 01.46.01.png AA (nach Umwandlung in HandBrake, H.265 10Bit, Bildgrösse auf 1920x1080) Bildschirmfoto 2020-12-26 um 01.46.13.png (Zoom war glaube ich 310%)

einfach beide Bilder in zwei neue Tabs öffnen und hin und her switchen.

Das Video was ich mit Sigma aufgenommen habe, sieht mit AA insgesamt auf jeden Fall besser aus... :)



Antwort von Jörg:

darth schreibt
Andererseits, habe ich bisher die Finger davon gelassen, weil, die hochwertigsten Filter nützen gar nix wenn man nicht weiss wo, oder wo nicht, und wie sie wirklich einzusetzen sind.
ich habe hier den Eindruck, dieser tip wäre nicht nur für die Verwendung von Filtern angebracht...



Antwort von Darth Schneider:

Komm jetzt, muss man dann alles gleich wissen, oder darf man nicht ehrlich sein und einfach fragen ??

@roki100
Siehst du einen Unterschied ?



Kann mich schlecht konzentrieren ;-)
Jetzt im Ernst, welcher ist besser ?
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Jörg hat wahrscheinlich schlecht geschlafen... ;) Guten Morgen Jörg.

Übrigens, hier mit Canon FD 35-105

ohne AA (sieht also auch ohne AA gut aus...) Bildschirmfoto 2020-12-26 um 09.40.18.png AA (nach Umwandlung in HandBrake, H.265 10Bit, Bildgrösse auf 1920x1080) Bildschirmfoto 2020-12-26 um 09.40.06.png (zoom 350%)
Kann mich schlecht konzentrieren ;-)
Jetzt im Ernst, welcher ist besser ?
.LOL :D Ja, weicher ist besser. Nur in deinem Beispiel Video ist viel zu viel weich ... Hat aber m.M. was mit grading zu tun und nicht mit dem Filter.



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Also mir gefallen die Bilder vom Vergleich jetzt eh auch nicht besonders, zu bunt und zu weich, das finde ich auch.
Also zu weich heisst nicht den falschen Filter benutzt, denkst du ? Es gibt ja auch verschiedene Modelle mit verschiedenen Stufen...
falsche Kamera Einstellungen wäre auch möglich, irgend ein Lut....?
Gruss Boris



Antwort von Jörg:

falsche Kamera Einstellungen wäre auch möglich, irgend ein Lut....?
etwas Senf, ne Prise Pfeffer, Knoblauchpaste?



Antwort von roki100:

wenn es um Highlight roll off geht, dann kann man das auch ohne diffusion glas filter machen, in DaVinci geht das mit Glow ganz gut.
Glas Filter entschärft ein bisschen und wirkt somit auch als Anti Aliasing. Sieht aber auch ein bisschen cinematischer aus. :)

Du brauchst das aber nicht wirklich, da die P4K mit BRAW nicht so Aliasing produziert wie og. BMPCC+CDNG.
Hätte ich eine P4K würde ich wahrscheinlich nur IRCut Filter benutzen.



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Danke
Viel Auswahl scheinst hier bei uns nicht wirklich zu geben, nicht mit dem Durchmesser....

https://www.digitec.ch/de/s1/product/bw ... ter-360405

Gruss Boris



Antwort von roki100:

etwas älter aber immer noch schön. Vor allem die Szenen mit der Leica Linse... :)

https://www.youtube.com/watch?v=OW1rKM-UDKQ

Ich frage mich wie er genau einen 25mm B+W IR/UV-Filter in den Adapter eingebaut hat.



Antwort von Darth Schneider:

Hm...?

Ich für mein Teil bin mir nicht sicher ob ein I.R. Cut Schraubfilter mit Gewinde auf beiden Seiten, besser wäre, oder gleich dieses Tilta Mini Mattbox Ding, dann mit einem viereckigen I.R. Cut, der Tiffen Vario ND muss dann auch noch drauf ??
Und welche IR Cut Filter haben keinen Grünstich, oder sonst was komisches ?
Gruss Boris



Antwort von roki100:

der andere hat IR Cut in Adapter (MFT to X/Y) eingebaut und nicht vorne an der Linse angeschraubt.



Antwort von Darth Schneider:

Einbauen ? Hab ich mal ein Video irgendwo gesehen, ich glaube das war hier. Allerdings mit der 4K Pocket. Teile waren aber nicht billig, und am Sensor mag ich nicht herum fummeln, wenn es nicht sein muss.
Ich nehme mir lieber ein Filter ohne einbauen.;)
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Das andere ist OLPF + IRCut was man vor dem Sensor einbaut.

Ich für mein Teil bin mir nicht sicher ob ein I.R. Cut Schraubfilter mit Gewinde auf beiden Seiten, besser wäre, oder gleich dieses Tilta Mini Mattbox Ding, dann mit einem viereckigen I.R. Cut, der Tiffen Vario ND muss dann auch noch drauf ??
Und welche IR Cut Filter haben keinen Grünstich, oder sonst was komisches ?
IR Cut macht völlig was anderes als MatteBox. Das braune/rötliche bekommst Du nur mir IR-Cut weg. Es verschlimmert nicht, sondern verbessert....

https://youtu.be/STW5PH_gAdU?t=73

Ich habe den günstigen von HAIDA und es tut was es soll.



Antwort von Darth Schneider:

Mann, ich weiss doch jetzt wirklich inzwischen ganz genau, was der Unterschied ist zwischen einer MatteBox und einem I.R Cut Filter....
Ich hab gemeint, ob ein 4x4 I.R. Cut Filter vor z.b. der Tilta Mini MatteBox nicht besser wäre, und den ND Schraubfilter dazwischen, wie zwei Schraubfilter ND/I.R.Cut übereinander.;)
Die MatteBox ist ja schliesslich unter anderem ja auch ein Filterhalter...

Gruss Boris



Antwort von roki100:

Ahso :) 4x4 Filter sind doch viel zu teuer... Und soweit ich weiß muss IR Cut hinter ND Filter? Also erst IR-Cut Filter drauf und dann ND ?



Antwort von Darth Schneider:

Die MatteBox wäre aber schon cool, es ist nervig das mein Tiffen ND vorn kein Gewinde hat, man kann man weder eine Sonnenblende noch den Objektiv Deckel dran schrauben....Was denken sich die Hersteller dabei ??
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Bei Matte Box von Tilta sind Ringe dabei die vorne Gewinde haben, da schraube ich Vari ND Filter drauf. Passt gerade so dass man den Vari ND packen und drehen kann.
Bildschirmfoto 2020-12-30 um 10.26.45.png



Antwort von pillepalle:

Die Tilta Mattebox Mini ist zwar aufgrund des Preises und der geringen Größe echt attraktiv, aber die haben leider das Konzept einer Mattebox nicht so ganz verstanden :) Die Filter müssten eigentlich möglichst nah an der Frontlinse angebracht werden, weil es aus optischer Sicht günstiger ist und die Mattebox selber dann tatsächlich auch die Funktion hätte Licht abzuhalten. Wenn man sie wie bei der Tilta Mattebox vorne an der Mattebox anbringt kann man bestenfalls noch mit French Flags störlich verhindern.

VG



Antwort von Darth Schneider:

Also besser sowas ?
https://www.ricardo.ch/de/a/matte-box-s ... 147981630/
Können die schweinischen Verkäufer das Zeugs nicht wenigstens nur grob abstauben bevor die die Fotos machen ??
Gruss Boris



Antwort von pillepalle:

Definitiv besser, wird aber auch leider nicht mehr hergestellt.

VG



Antwort von roki100:

Ich hatte öfter Probleme draußen bei Sonnenlicht, wegen licht konnte man vorne fast nichts mehr sehen. Seit ich Tilta drauf habe, habe ich das Problem nicht mehr. Eine normale Sonnenblende aber auch diese längere aus Gummi, hat leider nicht gereicht.



Antwort von roki100:

Hier noch ein paar Beispiel Bilder mit einer scharfe Linse (sirui) aufgenommen in RAW.
AntiAliasing und Moiré Fix wie HIER außer bei Punkt 2 BLUR für Grün und Blau auf 0.65.

siehe Mitte, links im Bild mit AA+MoireFix und rechts ohne: Bildschirmfoto 2020-12-31 um 12.05.53.png Vollbild: Bildschirmfoto 2020-12-31 um 12.06.08.png Ohne Fix: Bildschirmfoto 2020-12-31 um 13.00.43.png (siehe mittlere Kugel moiré)

Mit: Bildschirmfoto 2020-12-31 um 13.01.00.png
Besser geht nicht! :)



Antwort von roki100:

schööönes colorgrading :)
Bildschirmfoto 2021-01-02 um 18.33.32.png



Antwort von Darth Schneider:

Also nix gegen dein Colorgrading.
Ich denke nur die wirklich schönen Bilder entstehen eigentlich beim filmen überhaupt nicht am Computer und beim Colorgrading...aber egal.;)

Gruss Boris



Antwort von roki100:

das ist doch auch gegraded. Aber natürlich ist colorgrading und Programme wie DR ein wichtiges Werkzeug. :)



Antwort von Darth Schneider:

Wenn du schön beleuchtest brauchst du eigentlich überhaupt kein Grading...
Dann sieht es am Set live genau schon so schön aus, wie im fertigen Film, das ist auch eine Möglichkeit...
Da ändert weder RAW noch Fairchild oder irgend was in Resolve etwas daran.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Die Entwicklung von RAW/10/12Bit Kameras war ja doch nicht unbedacht... Licht ist doch nur ein anderer wichtiger Bestandteil des ganzem.



Antwort von Darth Schneider:

Natürlich nicht, mit RAW hat man mehr Möglichkeiten.
Licht ist und bleibt trotzdem neben der Performance vor der Kamera und dem Ton, der absolut zentralste und wichtigste Aspekt beim Filme machen.
Licht ist das was wir sehen...
Die wirklich schönen Bilder entstehen meistens schon in der Kamera, halt mit dem richtigen Auge, zusammen mit viel Licht und einer Crew mit Know How, Colorgrading macht die Bilder nur noch schöner .;)
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"schön" ist so vielfältig wie jede einzelne Blume auch schön ist... :)

Du kannst nicht mit Licht z.B. nur die Haut Orange ausleuchten und Highlights Teal... oder wie in meinem Fall oben, statt Teal, eher Richtung Grau, also Grau und (nicht zu starkes) Orange , während andere Farben (Rot, Blau, Grün...) da sind, jedoch etwas entfärbt. Wie man das mit Lampen schafft, weiß ich nicht, ich weiß aber, dass das mit Tageslicht+CDNG ganz gut funktioniert bzw. spezielles Licht ist nicht vorausgesetzt... :)



Antwort von Darth Schneider:

Für mich wirkt das Bild flau und langweilig, weil das Licht so ist...und es gibt auch absolut hässliche Blumen ;)
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Nein. Es handelt sich nicht um LOG zu Rec709, WB/ColorTemp Korrektur und fertig ist es... sondern um modifizierte M31 LUT. Teal ist in Grau umgewandelt. Orange ein bisschen runter gedreht uvm. Es muss nicht jedem gefallen... :)
Ich finde alle Blumen schön :)



Antwort von Darth Schneider:

Ich versuche das besondere an deinem Grading zu sehen, aber ich sehe es einfach nicht...Wohin das grau jetzt auch immer verschwunden ist, oder zu was es geworden ist. Mit einem einfachen Lut würde das nicht schlechter aussehen...
Geschmacksache...Nicht das ich es besser könnte ;)
Gruss Boris



Antwort von Darth Schneider:

Er bringt es auf den Punkt. Und nein, dieses Mal nicht wegen der Blondine.
Mit Licht werden die Bilder besser.
Es ist dabei voll egal ob man Gesichter oder Blumen oder ganze Szenen filmen möchte und was man im Colorgrading macht...

Gruss Boris



Antwort von pillepalle:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Mit Licht werden die Bilder besser.
Bingo! :)

VG



Antwort von roki100:

ich habe nirgends geschrieben dass Licht nutzlos ist... sondern dass Colorgrading auch wichtig ist.
Natürlich werden die Bilder mit Licht besser und natürlich ist nur Rec709 langweilig ;)



Antwort von Darth Schneider:

Nein, noch nicht ganz verstanden wie ich es meine.
Ohne Licht gibt es grundsätzlich mal gar keine Bilder.
Hervorragende Bilder gibt es nur mit ebensolchem Licht, und das Colorgrading, HR, genug DR u.s.w. und alle anderen Tools in Resolve, geben den eh schon perfekten RAW Bildern, out of Camera, nur einen gewünschten, zur Stimmung passenden Look für einen Film...
Gruss Boris



Antwort von roki100:

geben den eh schon perfekten RAW Bildern, out of Camera
RAW ist doch gerade dafür da um nicht nur mit "out of Camera"-Farben/Rec709 leben zu müssen... :)
Nochmal zurück: Du hast geschrieben, dass man eigentlich kein Colorgrading braucht, sondern nur Licht usw. meine frage ist nun, wie willst Du z.B. Teal&Orange (also ein bestimmten Look) allein nur mit Licht hinbekommen? Ich kenne das nicht und kann das auch nicht. Ich weiß nur, dass RAW mehr Bit&Co. nicht nur dafür da ist, um nachträglich einfach nur nach Rec709 umzuwandeln... dann brauchst Du ja eigentlich gar keine P4K, reicht ein gutes Smartphone und 8Bit und viele spezielle Lampen um Rec709 schöner aussehen zu lassen und mit etwas Glück ist der Sensor vll. auch noch mit passendem Teal&Orange ColorScience geschmückt...;)



Antwort von Darth Schneider:

Das stimmt alles schon was du schreibst. Aber der ganze Aufwand in Post hilft halt nur sehr, sehr begrenzt ohne das richtige Licht bei der Aufnahme...;)
Gruss Boris



Antwort von roki100:

also das man im dunkel nichts sieht habe ich auch ohne Kamera mitbekommen... ;)

Mit RAW kann mal ruhig mehr experimentieren als nur nach Rec709 umzuwandeln ... Ich finde z.B. in Davinci Resolve, Splitter Node und/oder "qualifier" sind mächtige Werkzeuge und sehr interessant wenn man da ein bisschen mit den Regler dreht und diese auf 10/12Bit Farben anwendet - auch dann wenn Du bei Tageslicht gefilmt hast.:)



Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=zTWn7X2coBk

etwas zu bräunlich/rötlich, manches irgendwie zu verschwommen....trotzdem, hat was.



Antwort von Jörg:

trotzdem, hat was.
was denn?
Außer AD(H)S Diagnose/Analysetool?
OK, für Augenärzte auch brauchbar,Farbsinnstörung erkennbar gemacht.
Als Todesursache des Filmers könnte "totgeschwenkt" auf der Urkunde stehen.



Antwort von Darth Schneider:

Jede Wette, wenn jetzt da oben Sony stehen würde fändest du den Film einfach nur Schrott.
Das Video hat absolut nix was du mit jeder Kamera an so einer schönen Location nicht auch besser hinkriegen würdest...hoffentlich.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Okay.



Antwort von roki100:

BMMCC
https://www.youtube.com/watch?v=JaVKn92JePs



Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
BMMCC
https://www.youtube.com/watch?v=JaVKn92JePs
Ich sehe eigentlich bei all diesen Videos IR-Pollution und daher bräunlich-magentastichig-entsättigte Farben. Das ist ja eine bekannte Einschränkung der OG Pocket, nur scheint beinahe niemand auch IR-Sperrfilter auf seine Kameraobjektive zu schrauben...



Antwort von roki100:

ja, ein paar Szenen sind da ohne IR-Cut gedreht.



Antwort von roki100:

damit der Thread mit der tollen LUT von Profi Frank und freezer nicht verloren geht, verlinke ich den Beitrag mit der LUT hier: viewtopic.php?f=66&t=151897&p=1085133#p1084221
Ist auf jeden Fall für die OG BMPCC zu empfehlen. :)



Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=4z2EfqVDgrs



Antwort von roki100:

Bildschirmfoto 2021-04-01 um 19.38.55.png



Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=E4Oop7SJFR4



Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=R8-Z_BE0RQY



Antwort von roki100:

zwar nicht die BMPCC aber auch Fairchild und immer noch schön filmisch :)

https://www.youtube.com/watch?v=tHu93SEEHIM

https://www.youtube.com/watch?v=UiuSbYgJfqk

Moiré egal.. ;)



Antwort von roki100:

OG BMPCC + Canon FD 28-70mm (Soligor)
https://www.youtube.com/watch?v=kPamj2dsnqk



Antwort von roki100:

BMMCC

https://vimeo.com/493140901

BMPCC

https://vimeo.com/272257228

Passwort: vacaciones



Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=2WF1C7Kagjs

This Video is part of a Wedding Styled Shooting Concept. The colored footage was shot on this Blackmagic Pocket Cinema Camera Original and the Black and white stuff was shoot on the Canon EOS R in slow-motion.

- bmpcc og
- Sticks and slider
- Soligor FD 28-70 f2.8
- Variable ND
- No Speedbooster



Antwort von roki100:

https://youtu.be/f4hFcpLDxaY?t=36



Antwort von Frank Glencairn:

roki100 hat geschrieben:
zwar nicht die BMPCC aber auch Fairchild und immer noch schön filmisch :)
Sieht nach einer meiner LUTs aus :-)



Antwort von roki100:

wo kann ich es runterladen? :)



Antwort von Frank Glencairn:

roki100 hat geschrieben:
wo kann ich es runterladen? :)
Da: https://frankglencairn.wordpress.com/20 ... mini-4-6k/



Antwort von roki100:

Yo Danke!



Antwort von roki100:

also irgendetwas ist da anders im vergleich zu deiner LUT:

https://www.youtube.com/watch?v=rXktKf_ULwc

Irgendwie "wärmer", die hellen stellen, milder...ein bisschen anamorphisch, obwohl kein anamorphic linse benutzt wurde (Samyang 1.5 T 35 mm). Ich vermute mal, dass er nachträglich das bild länger gezogen hat... keine Ahnung wie ich das beschreiben soll, man sieht es aber. :) Schau auch die Auflösung, viel besser als so manche 4K betitelte Kameras. :) Manche meinen ja, dass die Bildqualität von der älteren BMD Kameras daher filmischer wahrgenommen wird, weil die Auflösung niedriger ist. Was aber so nicht stimmt bzw. es hat nichts mit Auflösung zu tun, sondern mit dem gewisses etwas.... :)

Komischerweise bekomme ich den Look fast ähnlich mit der G9 (VLOG) hin. Ich gebe mir aber mühe den Look auch für den Fairchild irgendwie hinzubekommen.



Antwort von Frank Glencairn:

Ne LUT ist ja auch nur ein Startpunkt, grading mußt du ja trotzdem machen.

Was dein Polenbeispiel betrifft, ich denke der hat die Highlights auf -80 bis -100, dann mit Lift wieder hochgezogen, so auf maximal 600IRE, und das Gamma ein drittel runter. Danach muß man natürlich das Gain wieder aus dem Keller holen. Das macht man dann so 2-3 Runden Push & Pull, alles vor der LUT.
Am Ende einen neuen Node nach der LUT setzen und das Gain sachte unten aufsetzen (on the front porch, wie man in Hollywood sagt).



Antwort von roki100:

Ja so ungefähr...Highlights runter sowieso... Erster Versuch:
Bildschirmfoto 2021-05-21 um 20.42.50.png wenn man das grüne und gelbe etwas reduziert, so das auch skintones passender wird, sieht es besser aus (finde ich):
Bildschirmfoto 2021-05-21 um 21.13.36.png ? :)

Edit: ja, scheint das richtige zu sein. PowerGrade ist schonmal gesichert! :)



Antwort von Frank Glencairn:

Wird doch langsam :-)



Antwort von Darth Schneider:

@roki und Frank
Good Morning.
Ich denke auch, weiter so und danke für eure Tips da oben, genau das wonach was ich schon lange irgendwie suche. Der Text von Frank über den Startpunkt wird ausgedruckt und gleich neben den Rechner an die Wand gehängt. Das bringt es doch auf den Punkt..;)
Frage:
Wenn ihr das Lut am Schluss quasi nach den Bildanpassungen drauf packt, wie kontrolliert ihr dann das Bild, ohne Lut ?
Alle Werte zuerst einstellen und dann das Lut auf gut Glück drauf ?
Oder zuerst das Lut auf dritte Node und die Korrekturen danach im zweiten vornehmen ? Oder spielt die Reihenfolge keine Rolle ?
Gruss Boris



Antwort von roki100:

LUT von Frank:
erste Node: Korrektur / unter Curves, Lift und Highlights nach unten gezogen und schatten angehoben
zweite node CST (BMD Film zu rec709...Tone Mapping Method: simple)
dritte node: LUT drauf und unter Key; Key Output auf 0.650 (ansonsten gibt es Artefakte)
WB Anpassung unter CameraRAW
Bildschirmfoto 2021-05-22 um 07.16.43.png



Antwort von roki100:

wunderbar :)
Bildschirmfoto 2021-05-22 um 10.59.36.png



Antwort von Frank Glencairn:

"Darth Schneider" hat geschrieben:

Wenn ihr das Lut am Schluss quasi nach den Bildanpassungen drauf packt, wie kontrolliert ihr dann das Bild, ohne Lut ?
Alle Werte zuerst einstellen und dann das Lut auf gut Glück drauf ?
Oder zuerst das Lut auf dritte Node und die Korrekturen danach im zweiten vornehmen ? Oder spielt die Reihenfolge keine Rolle ?
Zuerst machst du einen Node mit der LUT.
Als nächstes machst du dir die Nodes vor der LUT (je nachdem wie viele du brauchst), und machst dein Grading da.
Da viele LUTs verhindern die Schatten unten aufzusetzen, machst du dir noch einen Node hinter der LUT, um das da zu erledigen.

Jeder hat da so für seine Arbeitsweise eine andere Pipeline, aber die LUT sollte auf jeden Fall immer so weit wie möglich hinten sein - mit Ausnahmen natürlich.

Ich hab z.B. Grain immer als ersten Node (wenn ich welches verwende) - andere schwören darauf, das Grain als letzten Node dran zu hängen.



Antwort von Frank Glencairn:

roki100 hat geschrieben:

zweite node CST (BMD Film zu rec709...Tone Mapping Method: simple)
dritte node: LUT drauf und unter Key; Key Output auf 0.650 (ansonsten gibt es Artefakte)
WB Anpassung unter CameraRAW
Die LUT erwartet eigentlich RAW, der CST Node macht da wenig Sinn.

Stell einfach deine Timeline auf rec709/Gamma 1.4, Resolve erledigt das dann unter der Haube alles an der richtigen Stelle.
Dann gibt's auch keine Artefakte. Außerdem würde ich den LUT Node auf Resolve Wide Colorspace stellen, und die WB mit einem Chromatic Adaptation OFX machen (nicht das OFX als Node rein ziehen, sondern erst einen Node machen, den auf Wide Colorspace stellen, und das OFX dann auf den neuen Node ziehen), das ist ne ganz andere Liga als die Temp/Tint Rädchen.



Antwort von roki100:

das superdupper PowerGrade....etwas rötlicher sieht auch gut aus (finde ich):

Bildschirmfoto 2021-05-23 um 15.41.01.png Bildschirmfoto 2021-05-23 um 15.41.55.png
Mit Canon FD linse...
Bildschirmfoto 2021-05-23 um 16.04.45.png



Antwort von roki100:





Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=_WopcXoVLWk



Antwort von roki100:

Bildschirmfoto 2021-05-28 um 19.44.50.png Bildschirmfoto 2021-05-28 um 19.04.21.png



Antwort von roki100:

Bildschirmfoto 2021-06-05 um 19.45.55.png



Antwort von cantsin:

Hmm, ich würde ja den verfügbaren DR des Zielbildes auch nutzen statt ihn künstlich zu beschneiden, und Schwarz Schwarz sein lassen (statt Dunkelgrau) und Weiß Weiß (statt hellgrau) - und außerdem noch den Grünstich mit einer leichten Gammakorrektur Richtung Rot/Magenta entfernen.

Dein Bild: Bildschirmfoto 2021-05-28 um 19.04.21.png
Mein Korrekturvorschlag: 1.1_1.1.1_1.1.1.jpg



Antwort von roki100:

Schwarz Schwarz sein lassen (statt Dunkelgrau) und Weiß Weiß (statt hellgrau)
ist bewusst so gewollt, gehört eigentlich zum Still... Das von dir ist aber auch okay....danke :)



Antwort von srone:

Bildschirmfoto 2021-05-28 um 19.04.21.png das wäre meine idee dazu...:-)

den jungen vom hintergrund separieren, seine aktion ist, die die in dieser szene zählt - sonnenschirm runterfahren - vor dem drohenden sturm.

den mood "Gewitter" im himmel zeigen.

aber solange man in diesem bezug, nicht explizit erwähnt, was man damit aussagen will, bleibt jegliches grading spekulation...;-)

lg

srone



Antwort von srone:

Bildschirmfoto 2021-06-05 um 19.45.55.png oder so?

leider clippt in diesem bild dein schwarz...;-)

google mal "goldener schnitt", es muss nicht immer alles in der bildmitte sein, finde deine bildsprache...;-)

lg

srone



Antwort von Jörg:

ist schon erstaunlich.
Jeder, der sich an dem Material versucht, bringt ein ansprechendes Ergebnis zustande...
nur der cinematisch so schwer infizierte bringt immer den gleichen Farbmatsch zustande...



Antwort von Darth Schneider:

Ich bin prinzipiell schon deiner Meinung, aber am Schluss ist und bleibt es doch auch Geschmacksache, oder etwa nicht ?
Ausserdem könnte man das auch ein wenig charmanter, produktiver, formulieren...;)
Gruss Boris



Antwort von Jörg:

usserdem könnte man das auch ein wenig charmanter
könnte man, wenn es sich denn hier um ein datingportal handeln würde...

Geschmacksache? na klar.
man fragt sich nur bei der Fülle an Beiträgen, der inflatorisch benutzten Phrasen,
W A S in aller Welt an den Farbklecksereien denn nun ausgerechnet " cinematisch" sein soll.
Für sowas ginge doch nie jemand ins Kino, bezahlt ein Videoondemandportal oder schaltet gar den TV ein.
reines clickbaiting?



Antwort von MrMeeseeks:

Jörg hat geschrieben:
usserdem könnte man das auch ein wenig charmanter
könnte man, wenn es sich denn hier um ein datingportal handeln würde...
Es ist aber auch kein "komm wir kritisieren die Leute die sich mal was trauen zu zeigen so stark dass sie es nie wieder tun".

Mir ist schon klar dass du die Empathie einer Seegurke hast aber es wäre noch halbwegs annehmbar wenn ich nicht wüsste dass du selber nur absoluten Müll produzierst...Jöööörg.

Mag sein dass du damals in den Sechzigern öfters mal mit dem Lineal was auf die Finger bekommen hast wenn du was falsch gemacht hast aber die Zeiten sind vorbei. Wenn du also Kritik aussprechen möchtest, dann tu das gefälligst so dass man dir nicht gleich genervt eine klatschen möchte.



Antwort von klusterdegenerierung:

Hatte dieser Thread denn eigentlich die Anforderung inne, zu klären, warum sie a solche Farben produziert, b es nur am graden liegt und c es mit jeder anderen Cam genauso reproduzierbar ist?
Also zumindest würde mich nun interessieren, ist es denn backed in, oder bringt die Pocket es einfach mit, oder was ist es, das man das Gefühl hat, dies sein schon was einzigartiges ist, was man nur der Pocket zu schreiben kann?

Bei meiner war es zumindest immer so, egal was ich auch tat, sie gab mir einen Grünstich vor, vielleicht ist das was sie so mystic macht, oder warum man geneigt ist, beim graden nicht in Richtung orangeteal wie bei Sony zu gehen, sondern in Fujifilm C41 look?



Antwort von klusterdegenerierung:

Jörg hat geschrieben:
ist schon erstaunlich.
Jeder, der sich an dem Material versucht, bringt ein ansprechendes Ergebnis zustande...
nur der cinematisch so schwer infizierte bringt immer den gleichen Farbmatsch zustande...
Meine interpretation ist ja, Unterbelichtung schützt vor Wahrheit.
Denn wenn ein frame so duster ist, das weder das Motiv noch der look greifbar werden, dann kann es "auch" cinematisch sein. ;-)



Antwort von roki100:

@srone, danke, das geht auch bzw. so würde ich das für einen indischen Film mit Shah Rukh Kahn, für Cubanische Bollywood Zuschauer graden, die den Film auf Röhren PAL TV mit vll. 50nits Helligkeit schauen... ;)
@Jörgi, Kluster, eure Bildschirme sind nicht gut kalibriert...sage ich doch schon die ganze Zeit. ;)
@Boris, Du hast wie fast immer die Wahrheit ausgesprochen...



Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
@Jörgi, Kluster, eure Bildschirme sind nicht gut kalibriert...sage ich doch schon die ganze Zeit. ;)
Bist Du Dir sicher, dass nicht vielleicht Dein Bildschirm schlecht kalibriert sein könnte?

Screenshot from 2021-06-06 15-39-19.png Screenshot from 2021-06-06 15-39-03.png



Antwort von roki100:

ich sehe es so wie es ist, nicht zu dunkel usw. Es war auch Abends (19 Uhr oderso) etwas bewölkt und Tageslicht als ich das aufgenommen habe.



Antwort von klusterdegenerierung:

Scopes nicht lesen können aber andere eine Gammablindheit attestieren, das sind mir die richtigen!
Und jetzt ist es alles Abends gewesen, holy!



Antwort von Jörg:

ach ja meeseeks... da war doch mal was....ach egal.



Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
ich sehe es so wie es ist, nicht zu dunkel usw. Es war auch Abends (19 Uhr oderso) etwas bewölkt und Tageslicht als ich das aufgenommen habe.
Es ist schon erstaunlich, wie Du hier im Forum seit beinahe drei Jahren mehr als 7000 meinungsstarke Beiträge gepostet hast, Dir aber Grundlagenwissen wie u.a. die Zusammenhänge und Unterschiede von Dynamikumfang und Bittiefe sowie die Lesefähigkeit für Scopes fehlt - und damit auch die Grundlagen für praktisch alle Deiner Thesen bezüglich Raw, Log, Kamerasensoren etc.

Verwende doch mal Deine Zeit produktiver z.B. mit dem Lesen und Durcharbeiten von Alexis Van Hurkmans "Color Correction Handbook".



Antwort von roki100:

@cantsin, grading ist Geschmacksache.... so wie ich das mache, finde ich gut. So wie Du deine Videos machst, würde ich persönlich nicht machen (unabhängig von Farben, diese Sekundentakt Cuts, da muss ich nicht 100 Jahre Cut studieren um das dann besser zu finden )...Du findest das aber gut. Ist halt so... Geschmacksache. ;)



Antwort von srone:

grading mag geschmackssache sein, eine technische licht/farbkorrektur jedoch nicht...;-)

lg

srone



Antwort von roki100:

also deine technische Belichtungs&Farbkorrektur (Farbkorrektur habe ich gelernt, ist etwas anderes, als Color "Look") sehe ich z.B. wie indische VHS Film...;) geht auch. Jörgi findet das toll.

Ich finde, es muss nicht alles perfekt für jedermann sein. Es gibt nichts perfektes...



Antwort von klusterdegenerierung:

Und seit wann gehört dann Gamma zur Farbe in den look gradings, bzw. wenn, warum liest Du dann nicht die scopes und reagierst?



Antwort von roki100:

weil ich den Look so wollte wie es ist.



Antwort von klusterdegenerierung:

Gerade hast Du noch gesagt look ist nur Farbe, wer kümmert sich dann um den Rest?



Antwort von roki100:

ich habe mich um alles gekümmert und das da ist das Ergebnis. Gefällt dir nicht? Okay... Schade.
Gerade hast Du noch gesagt look ist nur Farbe
Wo? Geschrieben habe ich nur dass Farbkorrektur nicht das selbe ist, wie die gestylte Farben die den "Look" ausmachen...

Ich kann mir auch vorstellen was euch ein paar (immer die selben) so gefällt, aber das gefällt mir dann nicht... :)



Antwort von Funless:

roki100 hat geschrieben:
ich habe mich um alles gekümmert und das da ist das Ergebnis. Gefällt dir nicht? Okay... Schade.
Gerade hast Du noch gesagt look ist nur Farbe
Wo? Nirgends. Sondern, geschrieben, dass Farbkorrektur nicht das selbe ist, wie die gestylte Farben die den "Look" ausmachen...

Ich kann mir auch vorstellen was euch ein paar (immer die selben) so gefällt, aber das gefällt mir dann nicht... :)
Auch wenn du mir gleich wieder als erstes unterstellen wirst, dass ich dich ja nur persönlich angreifen möchte:

Das "Problem" an dem sich hier einige stören (und auch ich) ist nicht, dass du deine Videos nach deinem persönlichen Geschmack gradest und ihnen den farblichen Look gibst der dir persönlich gefällt. Das ist ja auch vollkommen legitim, es muss sogar so sein, weil du deine Videos für dich erstellst und sie somit dir gefallen sollen und nicht anderen. Treffen sie nicht den Geschmack von anderen, dann ist es eben so, weil ganz einfach die Geschmäcker verschieden sind. Bis hierhin alles okay.

Das "Problem" ist, dass du nicht erkennen möchtest, dass der "cinematische Look" nicht nur das Color Grading, sondern ein Zusammenspiel von sehr vielen unterschiedlichen Faktoren ist. Nur weil an den Farben gedreht wurde ist ein Video noch lange nicht "cinematisch", ein "cinematischer Look" nur aufgrund von Color Grading gibt es leider nicht.

Und das ist es was ich dir die ganze Zeit mitzuteilen versuche. Wenn du das allerdings als persönlichen Angriff siehst dann kann ich das auch nicht ändern.



Antwort von roki100:

Funless hat geschrieben:
Das "Problem" ist, dass du nicht erkennen möchtest, dass der "cinematische Look" nicht nur das Color Grading
Das ist das entscheidende und auch ohne Lampen bei Tageslicht möglich (egal ob Bahnhöfe, Menschen auf Straßen oder im Garten). Gerade In der heutigen digitale Zeit, ist das so. Nicht umsonst ist 10 oder 12+ Bit einfach nur so da, sondern ist in der digitale cinematography der wichtigste Bestandteil um gewünschte Looks graden zu können. Colorgrading ist da so wichtig, wie lesen und schreiben in der Schule.

Die andere Faktoren, sind einfach weitere Faktoren... Licht ist eines davon. Du kannst gut ausleuchten und einfache Farbkorrektur verwenden, es wird nicht cinematisch aussehen, sondern nach Farben-Defaultwerte, die vom Hersteller (bei der Herstellung des Sensor oder Kamera) gewählt wurden (ColorScience)... und das ist von Kamera zu Kamera eben anders.

Ich, für meine Zwecke, sehe auch keinen Grund z.B. Abendaufnahmen, auszuleuchten, solange Tageslicht für ausreichend licht sorgt, dann passt es.



Antwort von Sammy D:

Wie war denn die ursprüngliche Hautfarbe des Kindes? Grün? Dann bin ich beeindruckt!



Antwort von klusterdegenerierung:

@Funless






Antwort von roki100:

"Sammy D" hat geschrieben:
Wie war denn die ursprüngliche Hautfarbe des Kindes? Grün? Dann bin ich beeindruckt!
Ja, ich mag das ein wenig grüne! :)

Bist Du auch beeindruckt von kräftigste Orange Hautfarbe? ;)

Leute Leute... logisch das sich hier nichts ändert, mit euch wird z.B. der tolle beliebte deutsche Look immer so bleiben wie es ist. ;)



Antwort von klusterdegenerierung:

Roki,
ein Kind auf der Strasse ist ein Kind auf der Strasse, ob mit output blanking & grading, oder ohne in Rec709.
Da ist nix cinema!



Antwort von roki100:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Roki,
ein Kind auf der Strasse ist ein Kind auf der Strasse, ob mit output blanking & grading, oder ohne in Rec709.
Da ist nix cinema!
Das Du immer noch nicht verstanden hast, was Colorgrading und "Look" ist, hast Du gerade eben bestätigt.

Wozu habt ihr überhaupt 12Bit Kamera? Um Nachhinein nur Farbkorrektur zu machen? In cinematography Welt wird nachträglich gegradet... Das grüne z.B. ist bei echte Filmemacher beliebt und mir gefällt das auch. Einige meinen, das grüne kommt vll. wegen grüne glas vor dem (Arri) sensor, was aber m.M. nicht stimmt (das grüne vom glas ist etwas anderes), das grüne in manchen Filme, wird bewusst hinein gegradet...



Antwort von klusterdegenerierung:

Aha, soso!
Und wofür brauchst Du eine Raw Cam, wenn Du nichts filmst, wofür Du mehr als 6Bit brauchst und in allem Meilenweit von Cinema entfernt bist?

Da geht es mit dem Handy doch viel besser und graden bist der Arzt kommt kannst Du da auch.
Graden = Cinematic, zum piepen! :-)



Antwort von Funless:

@kluster:

Ich befürchte mit den Windmühlen hast du recht.

@roki:

Nimm dir doch bitte die Zeit und lies mal den Artikel den ich in meinem letzten Post verlinkt habe. Da ist nicht von Ausleuchten die Rede, sondern von cinematischer Bildgestaltung im grundsätzlichen. Wenn du größtenteils private Familienvideos aufnimmst ist es auch vollkommen nachvollziehbar, dass du da nicht mit einem LKW voll Licht ausleuchtest. Aber es würde schon viel in Richtung "cinematisch" bringen wenn du dein Auge dahingehend schulst das vorhandene Licht sowie alles andere was vor der Kamera passiert für deine Aufnahmen entsprechend zu nutzen anstelle einfach nur draufzuhalten und danach in Resolve an den Farben zu drehen. Dass das für dich dann "amazing cinematisch" aussieht ist ja verständlich, denn es handelt sich um deinen Sohn. Doch wir andere, die nicht den emotionalen Bezug haben wie du, wir sehen nur eine langweilige Privatfamilienaufnahme mit verschobenen Farben und fragen uns verwundert was daran cinematisch sein soll, da nichts am Bild zu sehen ist was cinematisch letztendlich ausmacht.

Nochmal: Das ist kein persönlicher Angriff gegen dich. War es auch nie.



Antwort von roki100:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Aha, soso!
Und wofür brauchst Du eine Raw Cam, wenn Du nichts filmst, wofür Du mehr als 6Bit brauchst und in allem Meilenweit von Cinema entfernt bist?
Ne, ich brauche mindesten 10Bit dafür. Sonst habe ich solche flecken wie das komische Banding mt dem blauen Himmel, was Du damals gezeigt hast, von deiner 8Bit Sony Kamera...

@Funless, alles gut. Ich weiß das Du mich gern hast und wie immer völlig normal mit mir diskutierst.
Meine schule bist auf jeden Fall nicht. Ich lasse mich gerne von echte cinematographer unterrichten (z.B. von Frank, seine Tipps nehme ich gerne an), aber nicht z.B. von jemandem, der kamerainterne Looks nutzt und damit überzeugt ist, das Colorgrading überflüssig sei,. oder, weil seine Augen sich auf kamerainterne Standard Looks gewöhnt haben und meint, dass die andere Looks, die bewusst so gegradet wurden, nicht gut aussehen... oder von jemanden, der meint, dass z.B. eine BMPCC mit Super16 etwas für super8&co Vintage Looks sei... oder, wenn angehobene Lift bewusst so gewollt ist, meint, schwarz, schwarz sein zu lassen usw. usf. all das, ne, das ist für mich keine cinematography schule. :) In cinematography Welt, werden Farben verschoben, schließlich ist 10/12Bit nicht für nicht-verschieben da...

Ich brauche euch paar (immer die selben), ganz sicher nicht als cinematography Lehrer.



Antwort von klusterdegenerierung:

roki100 hat geschrieben:
Ne, ich brauche mindesten 10Bit dafür.
Vielleicht solltest Du Dein Bild mal korrekt belichten, dann fällt Dir plötzlich auf, das Du bei Deinen 3 Farben im Bild sogar mit 6Bit klarkämst.



Antwort von roki100:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:
Ne, ich brauche mindesten 10Bit dafür.
Vielleicht solltest Du Dein Bild mal korrekt belichten, dann fällt Dir plötzlich auf, das Du bei Deinen 3 Farben im Bild sogar mit 6Bit klarkämst.
ja belichten, könnte ich vll. mehr (ich lasse es aber so wie es ist, weil mir das so gefällt). Aber, an Farben würde sich nichts ändern, sondern das bild wird im vergleich nur mehr belichtet aussehen... Das ich dir das auch noch erklären muss. ;)



Antwort von klusterdegenerierung:

roki100 hat geschrieben:
Aber, an Farben würde sich nichts ändern, sondern das bild wird im vergleich nur mehr belichtet aussehen... Das ich dir das auch noch erklären muss. ;)
Endlich hast Du es verstanden!
Genau davon reden wir seit einer Stunde.

Konnte ja keiner wissen das DU nichts mit fachbegriffen anfangen kannst und man Dir hätte besser sagen sollen, mach das Bild heller.
Im übrigen verhält es sich mit UFOs genauso wie mit Cinema, bloß weil es so ausschaut, ist es das noch lange nicht!

https://www.youtube.com/watch?v=6BJcVpZ6HO8



Antwort von roki100:

Ein Ufologe(?), der Farbkorrektur nicht von cinema "Look" unterscheiden kann, der muss mir keine Fachbegriffe erklären. Ich lasse mich sehr gerne von echte Filmemacher (wie z.B. Frank) belehren, aber doch nicht von Ufologe. ;)

Apopo Ufologe, Armageddon, SciFi &Co. gefällt dir das?
Bildschirmfoto 2021-06-06 um 20.53.17.png Oder stimmt deiner Meinung nach die Belichtung nicht?

Hier ist es vermutlich zu dunkel, nicht wahr?
Bildschirmfoto 2021-06-06 um 20.56.40.png Bildschirmfoto 2021-06-06 um 20.58.01.png ...ich wollte es aber so haben und nicht heller...Stell dir vor, es ist bewusst von mir so gewollt. Es ist meine Kunst und ich rechne damit, dass das nicht allen gefallen wird, muss es auch nicht...So ungefähr ist das auch mit colorgrading.... :)



Antwort von srone:

btw, was hindert dich eigentlich daran, ein korrekt belichtetest bild (ettr?, ja klar, weil bmd film log in raw) dunkler zu graden? der qualitätsgewinn wäre immens...;-)

lg

srone



Antwort von roki100:

srone hat geschrieben:
btw, was hindert dich eigentlich daran, ein korrekt belichtetest bild (ettr?, ja klar, weil bmd film log in raw) dunkler zu graden? der qualitätsgewinn wäre immens...;-)
.LOL wie das Japanische Bild damals? ;)

Das Beispiel von Dir finde ich ganz hell und Kontrast ist mindesten -50% (?) oderso. Kannst Du machen, das viel zu helle einfach in ganz dunkel graden (wenns einem gefällt)... :)



Antwort von srone:

immer schriller sich wehrend, unangemessen argumentierend, da nur über anderes sich lustig machend, keine kritik am eigenen zulassend, ok, game over...;-)

lg

srone



Antwort von roki100:

Berechtigte Kritik ist doch in Ordnung. Akzeptiere ich, sonst könnte ich damit nicht so locker umgehen.... ;)



Antwort von srone:

offensichtlich so eher nöööö...;-)

lg

srone



Antwort von roki100:

nur weil ich das nicht so graden möchte wie Du oder ihr, sondern so wie mir es gefällt, heißt doch nicht das ich keine Kritik akzeptieren... Einige hier (immer die selben) haben aber auch damit ein Problem...und das ist nicht mein Problem.



Antwort von srone:

hier, den grossen cinematic grader herauszuhängen, echt, muss das sein?

ach, die basics sind mir wurscht, meine meinung ist die welt, du hast sooo gar nichts kapiert, good bye roki...;)

lg

srone



Antwort von roki100:

srone hat geschrieben:
hier, den grossen cinematic grader herauszuhängen, echt, muss das sein?
"grossen cinematic grader herauszuhängen" ich? Nein... wie kommst Du drauf? Merkst Du nicht? Nein? Okay, good bye srone. :)



Antwort von srone:

roki100 hat geschrieben:
wie kommst Du drauf? Merkst Du nicht?
alleine, die häufigkeit deiner sinnlosen posts, lässt darauf schliessen...;-)

lg

srone



Antwort von roki100:

srone hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:
wie kommst Du drauf? Merkst Du nicht?
alleine die häufigkeit deiner sinnlosen posts lässt darauf schliessen...;-)

lg

srone
ich antworte doch nur auf deine unnötige Beiträge, womit Du mir Sachen unterstellst und echt komisch rüber kommst. Muss das sein? Begründung? Ich habe etwas gegradet, material von BMPCC, das auch in passenden Thread gepostet und dann kam cantsin, hat das Bild bearbeitet und gezeigt, wie er es machen würde (ist in Ordnung, muss nicht jedem gefallen...), dann Du, hast auch etwas daraus gemacht (ist in Ordnung, muss nicht jedem gefallen...) und zwischen durch kamen dann die anderen (alles in einem, immer die selben)... der eine irgendwie wie Burnout am schreiben, der andere immer irgendwie persönlich, der dritte findet das nicht toll, weil der zweite sein digitaler Kumpel ist und ich dessen Empfehlung nicht umsetzen will und auch nicht muss oder nicht so toll finde (weil wie sooft geschrieben, Look ist Geschmacksache...) ... und die ganze Bande nun gegen einen und wegen was? Nichts? :) Hab nur ein Bild gegradet (so wie mir der Look gefällt) und hier gepostet. .LOL ;) Das war der Zünder... und ich bin dann natürlich der mit den sinnlosen Posts. Na dann... ;)



Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
srone hat geschrieben:
btw, was hindert dich eigentlich daran, ein korrekt belichtetest bild (ettr?, ja klar, weil bmd film log in raw) dunkler zu graden? der qualitätsgewinn wäre immens...;-)
.LOL wie das Japanische Bild damals? ;)

Das Beispiel von Dir finde ich ganz hell und Kontrast ist mindesten -50% (?) oderso. Kannst Du machen, das viel zu helle einfach in ganz dunkel graden (wenns einem gefällt)... :)
Du hast offensichtlich nicht verstanden, was srone Dir hier zu sagen versucht. Weil Dir die Grundlagen sowie der Zusammenhang von Log, ETTR, Dynamikumfang, Farbauflösung/Bittiefe und Rauschverhalten nicht klar sind.

Offenbar hast Du auch bis jetzt noch nicht verstanden, worauf Dich jeder wegen der Scopes Deiner Bilder anspricht. (Nämlich dass Du Dein Material effektiv zu 6 Bit-Video reduzierst bzw. durch Dein Dunkelgrau-zu-Hellgrau-Grading Dynamik und Farbauflösung wegschmeißt, und zwar so extrem, dass Du weder eine Raw- noch eine 10Bit-Kamera bräuchtest, um so ein Bild zu erzielen.)



Antwort von roki100:

Offenbar hast Du auch bis jetzt noch nicht verstanden, worauf Dich jeder wegen der Scopes Deiner Bilder anspricht. (Nämlich dass Du Dein Material effektiv zu 6 Bit-Video reduzierst bzw. durch Dein Dunkelgrau-zu-Hellgrau-Grading Dynamik und Farbauflösung wegschmeißt, und zwar so extrem, dass Du weder eine Raw- noch eine 10Bit-Kamera bräuchtest, um so ein Bild zu erzielen.)
Nein. Denn wie bereits erwähnt, handelt es sich um Abendaufnahme.... an Belichtung habe ich da wenig geändert. Ich habe ein bisschen schatten sichtbar gemacht... und Look drüber. Und es ist nicht so das man da nichts sieht...Es gibt auch kein Banding oder ähnliches, der Look ist für meine Augen so in Ordnung, nicht perfekt, aber in Ordnung...

Dennoch, was ich verstanden habe oder nicht, ist nicht die Sache, ich habe nur ein Bild mit meinem Look in passenden Thread gepostet, nicht mehr, nicht weniger....Was fraglicher ist, ist die Einstellung mancher User hier (diese Besserwisser-Charakter - was leider nicht nur in Video&Photographie Welt zu beobachten ist, in vielen Abteilungen ist das so...ein besonderer Phänomen hierzulande und dazu auch noch kombiniert mit meckern und meckern ;) ). Das wird jeder normaler Mensch, der beim gesunden Menschenverstand ist, erkennen. DAS (!) ist viel fraglicher, als deine Unterstellung, ich hätte die Grundlage in Sachen Colorgrading(=Geschmacksache) etc. nicht verstanden....Muss ich dein Beispiel-Look gut finden? Nein (wie man in den vorherige Beiträge erkennen kann, das ist für manche nicht okay). Musst Du mein Beispiel-Look gut finden? Nein. Für mich ist das okay.....habe ich kein Problem mit. Ich muss mich auch nicht von jedem Besserwisser belehren lassen und dafür auch keine Rechtfertigung abgeben. Ich nehme Empfehlungen zu Herzen, aber nicht wenn ich da Unsinn lese... oder wenn ich Beispiele sehe, die mir nicht gefallen, dann schreibe ich direkt, es gefällt mir nicht, es ist zu hell usw. usf. (es ist einfach Geschmacksache) muss ich nicht gut finden, so wie ihr paar mein Beispiel nicht gut findet. Ich mache daraus auch keine Drama... vll. mache ich ein bisschen Spaß daraus (wie das mit Bollywood-Look)... mit der Hoffnung, man lacht darüber, nicht mehr, nicht weniger...

Vll. ist das auch der Grund, das manche User wie iasi nichts zeigen... Und das finde ich schade. Es ist schade dass diese "Besserwisser"-Charakter manch andere User dazu hindern, etwas eigenes zu zeigen.... Ehrlich gesagt neige ich jetzt auch dazu, am Besten ist es, ich zeige nichts mehr hier und gut ist. Denn allein das zeigen, sorgt hier (wie in diesem Fall) zu unnötige und sinnlose Diskussionen.



Antwort von Darth Schneider:

Ja aber du bist auch ein Besserwisser, in dem du in diesem Fall von anderen absolut nix annimmst, sogar wenn gleich mehrere Profis mehr oder weniger genau dasselbe schreiben. Das nenne ich mal stur.

Die einen lassen sich immer wieder von anderen helfen und sie lernen beziehungsweise studieren und probieren es jahrelang, lassen sich wieder von anderen helfen und werden dann natürlich dabei auch immer besser.
Andere drehen sich alleine immer zu im Kreis und denken sie wissen alles schon lange besser.
Die Windmühlen waren schon passend.
Gruss Boris



Antwort von dienstag_01:

Setzen alle hier den Himmel (Weiß) ohne Ausnahme auf 100 Prozent?



Antwort von cantsin:

dienstag_01 hat geschrieben:
Setzen alle hier den Himmel (Weiß) ohne Ausnahme auf 100 Prozent?
Auch in meinem Gradingvorschlag hatte ich ihn bei 60-85% gelassen (und nur Schwarz von 10% zurück nach 0% gebracht).



Antwort von dienstag_01:

cantsin hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:
Setzen alle hier den Himmel (Weiß) ohne Ausnahme auf 100 Prozent?
Auch in meinem Gradingvorschlag hatte ich ihn bei 60-85% gelassen (und nur Schwarz von 10% zurück nach 0% gebracht).
Ist es FALSCH, den Himmel noch weiter zurückzunehmen?



Antwort von cantsin:

dienstag_01 hat geschrieben:
Ist es FALSCH, den Himmel noch weiter zurückzunehmen?
Nee (aber man sollte dann vielleicht etwas extra-Gamma und -Farbsättigung dosieren, um zu verhindern, dass einem das Bild in grauem Matsch absäuft):
1.1.2_1.1.2.jpg



Antwort von dienstag_01:

cantsin hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:
Ist es FALSCH, den Himmel noch weiter zurückzunehmen?
Nee (aber man sollte dann vielleicht etwas extra-Gamma und -Farbsättigung dosieren, um zu verhindern, dass einem das Bild in grauem Matsch absäuft):
1.1_1.1.2.jpg
MUSS man aber nicht.

Aber mal umgekehrt gefragt, warum hebst du (Frage an cantsin) das Weiß nicht auf 100 an? Wegen der Stimmung?



Antwort von roki100:

@Boris,

ich habe mich dazu geäußert. Auch in diesem Fall leist Du nicht alles, sondern kommst einfach dazwischen... ;)



Antwort von roki100:

cantsin hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:
Ist es FALSCH, den Himmel noch weiter zurückzunehmen?
Nee (aber man sollte dann vielleicht etwas extra-Gamma und -Farbsättigung dosieren, um zu verhindern, dass einem das Bild in grauem Matsch absäuft):

1.1.2_1.1.2.jpg
die Haare, Haut, sind so stark rötlich/orange, alles irgendwie so matschig...passt überhaupt nicht.... :)



Antwort von cantsin:

dienstag_01 hat geschrieben:
Aber mal umgekehrt gefragt, warum hebst du (Frage an cantsin) das Weiß nicht auf 100 an? Wegen der Stimmung?
Ja, weil ich mal davon ausgehe, dass bei Dämmerung aufgenommen wurde. 100% (plus etwas Gammaabsenkung) würde das hier ergeben und den Himmel wie Nachmittagshimmel mit Rosa-Falschfarben aussehen lassen:

1.1.3_1.1.3.jpg



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Doch ich hab’s gelesen, aber es ändert nix, annehmen tust du gar nix von den anderen, nur besser wissen.
Klar ist es zum Teil Geschmacksache, aber man muss schon merken wenn man von anderen die halt mehr Wissen haben, lernen kann, und dieses Wissen auch wenigstens versuchen anzunehmen.
Oder den Kopf in den Sand stecken und alles was die anderen schreiben ignorieren, das kann man auch...
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@roki
Doch ich hab’s gelesen, aber es ändert nix, annehmen tust du gar nix von den anderen, nur besser wissen.
Boris, Du hast dann vieles beim Lesen übersprungen. Ich schreibe, dass ich mich gerne belehren lasse, aber nicht von jedem (aus einem guten Grund). Vor allem dann nicht, wenn ich darin kein Sinn sehe, sondern Unsinn, wenn mir etwas nicht gefällt (weil ich von andere eben anders gelernt habe z.B. manches von Frank oder andere Profis...die dem widersprechen)... das hat nichts mit nicht annehmen zu tun. Hättest Du gelesen, würdest Du das verstehen.

Ich finde es aber auch nicht schlimm wenn andere anders graden... denn schließlich ist das Geschmacksache (schon vergessen?).
Oder den Kopf in den Sand stecken und alles was die anderen schreiben ignorieren, das kann man auch...
Muss man nicht, vor allem dann nicht wenn manche ziemlich negativ rüber kommen (und das weißt Du), dann kann man eben auch mal direkt sein...



Antwort von Darth Schneider:

Ich hab gar nix übersprungen und hör auf zu wissen zu wollen was ich lese oder nicht...
Und Frank hat in einem ganz anderen Threat bezüglich einem anderen Thema etwas geschrieben, hier in diesem Threat wahrscheinlich aus gutem Grund gar nix...
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Ich hab gar nix übersprungen und hör auf zu wissen zu wollen was ich lese oder nicht...
Das erkennt man doch an deine Fragen und fängst auch an zu unterstellen...? :)

Ich lasse mich nicht von jedem belehren...muss ich nicht. Punkt.



Antwort von Darth Schneider:

Interessant, also nicht von jedem ?
Nicht alle sind scheinbar gut genug um roki etwas beizubringen.:)
Kennst du denn die Leute hier im Forum, weisst du was Cantsin und die anderen die hier schreiben beruflich so den ganzen Tag lang machen, und wie sie als Menschen sind und aussehen ?
Ich habe von den meisten Menschen hier auf SlashCAM keine Ahnung, darum lasse ich mich grundsätzlich von jedem hier im Forum belehren, wenn der geschriebene Ton stimmt...und zu dir war hier in diesem Threat eigentlich fast niemand unfreundlich, oder ?
Egal, das musst du selber wissen, von wem du lernen willst.
Gruss Boris



Antwort von Darth Schneider:

Anhang
Ich für meinen Teil habe in diesem Threat gelernt, das mir eindeutig dieses Buch fehlt, habe ich nicht mal gekannt, peinlich ! Das ist eine Wissenslücke.

https://www.orellfuessli.ch/shop/home/a ... 23545.html
Bestellt !

Und ich werde keinen Satz mehr über Colorgrading schreiben bevor ich das 600 Seiten Buch nicht selber durch gearbeitet habe.
Gruss Boris



Antwort von dienstag_01:

cantsin hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:
Aber mal umgekehrt gefragt, warum hebst du (Frage an cantsin) das Weiß nicht auf 100 an? Wegen der Stimmung?
Ja, weil ich mal davon ausgehe, dass bei Dämmerung aufgenommen wurde. 100% (plus etwas Gammaabsenkung) würde das hier ergeben und den Himmel wie Nachmittagshimmel mit Rosa-Falschfarben aussehen lassen:


1.1.3_1.1.3.jpg
Na gut, wobei die Unterscheidung Nachmittag-Abend schon sehr subjektiv ist. (Auch nach Region verschieden)

Prinzipiell sind wir an der Stelle derselben Ansicht, die Stimmung wird über die Luma Range wiedergegeben (u.a.).
Aber kann man das auch mit dem Ausreizen der Werte, also Abendhimmel/Stimmung mit Weiß 100?
(kleine Erläuterung, es geht um Wahrnehmung: In der Dämmerung/dunkel belichteter Film stellt sich unser Auge auf die Schattenbereiche ein, nennt man, glaube ich Adaption. Damit verliert die Gesamtrange des Bildes ihren Einfluss auf unsere Wahrnehmung. Daher, wenn das Auge sowieso eine Angleichung vornimmt, kann man das Bild doch gleich *hell* machen. Geht das ohne die Stimmung zu zerstören?)



Antwort von cantsin:

dienstag_01 hat geschrieben:
Prinzipiell sind wir an der Stelle derselben Ansicht, die Stimmung wird über die Luma Range wiedergegeben (u.a.).
Aber kann man das auch mit dem Ausreizen der Werte, also Abendhimmel/Stimmung mit Weiß 100?
Wenn man sich gestaltete/ausgeleuchtete Kinobilder ansieht, dann werden da eigentlich immer Lichtakzente gesetzt. Also, z.B. bei dieser Dämmerungsszene, irgendwo im Hintergrund eine Laterne, irgendwo im Bild eine Kerze oder auch nur eine Spiegelreflexion, die den Luma-Range annähernd ausreizt, und auf diese Weise Kontrast herstellt und den Zuschauern ein Gefühl für die relative Helligkeit vermittelt. Das gleiche bei Nacht- und Dunkelszenen, z.B. in Horrorfilmen.

Deswegen funktioniert IMHO das Gestalten von Lichtstimmung rein übers Grading nicht, weil man dann - wie eben auch in rokis Beispielbildern - nur graue bzw. matschige Bilder bekommt.

EDIT - dieses Still aus "Nomadland" illustriert hervorragend, was ich meine (hab's tatsächlich erst gefunden, nachdem ich das obige schrieb):
nomadland_2-1619772627.jpg

EDIT 2 - und anhand der Scopes sieht man, wie mustergültig hier der verfügbare Luma-Range bzw. die verfügbare Bilddynamik (und ergo auch Farbauflösung) genutzt wurde:
Screenshot from 2021-06-07 14-31-08.png



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Nicht alle sind scheinbar gut genug um roki etwas beizubringen.:)
Nein, sondern nicht alle Tipps sind wirklich hilfreich oder nicht alles muss jedem gefallen... egal ob diese jeder ein roki oder an ein Boris ist. Denn (wie oft denn noch?) es handelt sich um Geschmacksache.....

Wenn dir Bananen nicht schmecken, dann musst Du sie nicht essen. Warum bist Du der Meinung, die Banane soll man dir ruhig in den Mund reinstopfen? Nein, wenn Du sie nicht essen willst, weil Du keine Bananen magst, dann ist das so. Sagst "Danke, ich mag aber keine Bananen... wir können gerne aber über Bananen diskutieren, essen will ich sie aber nicht" So ungefähr ist das was Du angeblich gelesen aber nicht verstanden hast.



Antwort von Jott:

cantsin hat geschrieben:
Wenn man sich gestaltete/ausgeleuchtete Kinobilder ansieht, dann werden da eigentlich immer Lichtakzente gesetzt.
Was hier oft und gerne vehement bestritten wird. Licht setzen ist gestriges Getue, es gibt schließlich raw.

So ist jeder seines Glückes Schmied.



Antwort von roki100:

Jott hat geschrieben:
Was hier oft und gerne vehement bestritten wird. Licht setzen ist gestriges Getue, es gibt schließlich raw.
Wo wurde das hier behauptet?



Antwort von dienstag_01:

cantsin hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:
Prinzipiell sind wir an der Stelle derselben Ansicht, die Stimmung wird über die Luma Range wiedergegeben (u.a.).
Aber kann man das auch mit dem Ausreizen der Werte, also Abendhimmel/Stimmung mit Weiß 100?
Wenn man sich gestaltete/ausgeleuchtete Kinobilder ansieht, dann werden da eigentlich immer Lichtakzente gesetzt. Also, z.B. bei dieser Dämmerungsszene, irgendwo im Hintergrund eine Laterne, irgendwo im Bild eine Kerze oder auch nur eine Spiegelreflexion, die den Luma-Range annähernd ausreizt, und auf diese Weise Kontrast herstellt und den Zuschauern ein Gefühl für die relative Helligkeit vermittelt. Das gleiche bei Nacht- und Dunkelszenen, z.B. in Horrorfilmen.

Deswegen funktioniert IMHO das Gestalten von Lichtstimmung rein übers Grading nicht, weil man dann - wie eben auch in rokis Beispielbildern - nur graue bzw. matschige Bilder bekommt.

EDIT - dieses Still aus "Nomadland" illustriert hervorragend, was ich meine (hab's tatsächlich erst gefunden, nachdem ich das obige schrieb):

nomadland_2-1619772627.jpg



EDIT 2 - und anhand der Scopes sieht man, wie mustergültig hier der verfügbare Luma-Range bzw. die verfügbare Bilddynamik (und ergo auch Farbauflösung) genutzt wurde:

Screenshot from 2021-06-07 14-31-08.png
Ich finde das Beispiel nicht treffend, da erstens der hellste Punkt ja gerade die Laterne ist. Meine Frage bezog sich auf eine (Abend) Stimmung, in der der Himmel der hellste Punkt und bei 100 ist.
Zweitens ist der Himmel im Bild an sich schon extrem stimmungsgeladen, die Stimmung erzählt sich fast von selbst.

Ich meine diese Richtung: fog-tree4.jpg Hier gehts von 0-100



Antwort von klusterdegenerierung:

dienstag_01 hat geschrieben:
Setzen alle hier den Himmel (Weiß) ohne Ausnahme auf 100 Prozent?
Problem wird sein, wenn man sich nur wenig auskennt und Schatten & Lichter gemeinsam verschiebt, dann werden die Schatten bei 60 Lichter eben so unerträglich duster wie beim besprochenem Beispiel und wie schon öfter angemerkt, scheint es bei ihm auch nur entweder oder zu geben, dazwischen ist nicht viel, kann man ja an den Scopes sehr schön ablesen.



Antwort von Jott:

roki100 hat geschrieben:
Wo wurde das hier behauptet?
Gefühlt tausendfach im Forum.



Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
Nein, sondern nicht alle Tipps sind wirklich hilfreich oder nicht alles muss jedem gefallen... egal ob diese jeder ein roki oder an ein Boris ist. Denn (wie oft denn noch?) es handelt sich um Geschmacksache.....
Natürlich bleibt Dir Dein Geschmack unbenommen. Deine ästhetische Vorliebe sind kontrastarme Bilder, ich vermute mal, weil sie das Gegenteil sind vom klassischen Amateurvideo- und Fernsehshowlook mit seinen starken Kontrasten und knalligen Farben (und bei klassischem Amateur-Camcorderlook auch schwarz absaufenden Schatten und weiss geclippten Spitzlichtern).

Die Kontrastarmut setzt Du sehr buchstäblich um, indem Du mit Kameras aufnimmst, die relativ hohen Motivkontrast- bzw. Dynamikumfang erfassen und den dann in relativ schmalen (ca. 6-7 Blenden von den in Rec709 zur Verfügung stehenden 8 Blenden) Display-Kontrastumfang des Zielmediums komprimierst. De gustibus non disputandum est.

Die Kritik setzt nur dann ein, wenn Du Mitforisten, denen auffällt, dass wegen Deiner ästhetischen Entscheidungen Werte im Bild bzw. der Kontrastumfang abgeschnitten sind, vorhältst, ihre Monitore seien "nicht gut kalibriert", oder eben in Antworten wie diesen hier:
roki100 hat geschrieben:
klusterdegenerierung hat geschrieben:

Vielleicht solltest Du Dein Bild mal korrekt belichten, dann fällt Dir plötzlich auf, das Du bei Deinen 3 Farben im Bild sogar mit 6Bit klarkämst.
ja belichten, könnte ich vll. mehr (ich lasse es aber so wie es ist, weil mir das so gefällt). Aber, an Farben würde sich nichts ändern, sondern das bild wird im vergleich nur mehr belichtet aussehen... Das ich dir das auch noch erklären muss. ;)
Ich versuch's mal zu erklären:
- Wenn Du Dein Bild unterbelichtest, reduzierst Du effektiv dessen Bittiefe. Also, wenn Du z.B. mit einer 10bit-Kamera so belichtest, dass die Spitzlichter des Motivs zwei Blenden unterhalb des Clippings (bzw. des Zebra-Ausschlags) landen, hast Du effektiv nur noch ca. 8bit im Kameramaterial (weil Bit 9 und Bit 10 der Farbkanäle nicht belichtet sind bzw. in der Datei aus Nullen bestehen).
- Wenn Du dann so gradest, dass der Schwarzwert angehoben ist und der Weisswert abgesenkt, bleiben in Deinem rausgerenderten 8bit-YouTube/Vimeo-Material ebenfalls das unterste Bit (für den Bereich Schwarz bis Dunkelgrau) und das oberste Bit (für den Bereich Hellgrau bis Weiss) leer, und Du hast effektiv nur noch ca. 6-7bit Farbttiefe in Deinem rausgerenderten Video.

Du könntest also das gleiche oder zumindest ein sehr ähnliches Bild erzielen, wenn Du mit einer 8bit-Kamera mit Log-Profil (wie z.B. einer alten Sony A6x00 oder A7x und SLog2) Dein Motiv so aufnimmst, dass deren Sensor voll belichtet ist und dann in Deinem gewohnten Stil kontrastarm graden. Jeder hier kann Dir praktisch garantieren, dass Du dann auch in der Golden Hour keine Banding-Artefakte in den Farbverläufen des Sonnenuntergangs kriegen wirst. Deine Behauptung, dass Du für diese Bilder 10bit oder RAW brauchst, beruht auf einer Fehlannahme.

Darauf versuchen Dich hier einige Leute hinzuweisen, bekommen von Dir aber nur die obigen Trotzreaktionen.

(Für ein Bild bzw. Grading wie dem Nomadland-Still braucht man aber tatsächlich 10bit+Log oder RAW, oder eine 8bit-Kamera mit einem Dynamikumfang-komprimierenden Rec709-Profil, die genau so ein Bild fix und fertig aufzeichnet.)



Antwort von Darth Schneider:

Jott@
Also das sehe ich genau so, unzählige Male hatte ich mit roki über genau dieses Thema diskutiert.
RAW/Log oder Colorgrading ersetzen niemals, in keinem Fall echtes, gesetztes Licht...
Immer wieder die selbe Leier, mit ja aber....
Aber er wird das bestimmt gleich abstreiten.
Gruss Boris



Antwort von cantsin:

dienstag_01 hat geschrieben:
Ich finde das Beispiel nicht treffend, da erstens der hellste Punkt ja gerade die Laterne ist.
Ja, eigentlich als Trick des DP, um einen Helligkeitsakzent ggü. der Dämmerung zu setzen, aber auch eine interessante ästhetische bzw. Regie-Entscheidung, die Hauptfigur hier buchstäblich in den Schatten zu setzen, womit das Bild auch etwas erzählt von den äußeren Kräften, denen die Figur unterliegt und die sie als nichtklassische Heldin zeichnen.
Meine Frage bezog sich auf eine (Abend) Stimmung, in der der Himmel der hellste Punkt und bei 100 ist.
Zweitens ist der Himmel im Bild an sich schon extrem stimmungsgeladen, die Stimmung erzählt sich fast von selbst.

Ich meine diese Richtung: fog-tree4.jpg
Hier gehts von 0-100
Tolles Beispiel! Aber meinst Du nicht, dass es nur in Schwarz-Weiss (und dessen Stilisierung) funktioniert? In Farbe würden die Dämmerungstöne IMHO zu entsättigt, wenn man sie so hochziehen würde, und würde das ganze auf schlechte Weise künstlich wirken. Wobei das eher meine konventionelle Vermutung ist und ein wirklicher Bild-/Gradingkünstler mich hier Lügen strafen könnte.



Antwort von roki100:

cantsin hat geschrieben:
Die Kritik setzt nur dann ein, wenn Du Mitforisten, denen auffällt, dass wegen Deiner ästhetischen Entscheidungen Werte im Bild bzw. der Kontrastumfang abgeschnitten sind, vorhältst, ihre Monitore seien "nicht gut kalibriert", oder eben in Antworten wie diesen hier:
Das war nichts weiter als spaß... und schreibe immer dann, wenn einer behauptet, mein Look wäre nicht so toll usw. So versuche ist das (was eigentlich Geschmacksache ist: Look / bewusst so gegradet usw. ) zu umgehen (das auch dann, wenn einer sogar unfreundlich rüber kommt, mache ich eben spaß daraus...).

Und nein, ich muss nicht auf 100 belichten. Wie man das genau macht, (hellste stellen hell bzw. weiß soll weiß und schwarz schwarz etc.) das weiß ich schon, muss ich aber nicht immer machen.... Es muss nicht immer alles exakt gleich sein, rot muss nicht gleich rot sein, haut muss nicht gleich orange sein, die Linien im Bild müssen auch nicht gerade sein (das was dich öfter stört) usw. usf. ich sehe all das beim Colorgrading nicht als zwingend notwendig....



Antwort von Darth Schneider:

Wenn ja alles nur Geschmackssache ist warum gibt es denn überhaupt 600 seitige Bücher, ja sogar ganze Color Grading Ausbildungen ?

Also wenn mir mehrere Leute hier im Forum dasselbe schreiben, dann glaub ich ihnen das.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Wenn ja alles nur Geschmackssache ist warum gibt es denn überhaupt 600 seitige Bücher, ja sogar ganze Color Grading Ausbildungen ?

Also wenn mir mehrere Leute hier im Forum dasselbe schreiben, dann glaub ich ihnen das.
Damit Menschen wie Du sie studieren können... und wenn ein Autor des Buches einem anderen widerspricht, dann wirst Du dich wohl für den einen oder den anderen entscheiden müssen... basierend eben auf deinem Geschmack bzw. Du suchst dir dann das aus, wo du meinst, dass es besser ist. Und in meinem Fall ist es genau so Boris, für mich sind einige Tipps nicht so toll - ich muss sie nicht annehmen, kann sie aber in Ordnung finden / respektieren.



Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
Und nein, ich muss nicht auf 100 belichten. Wie man das genau macht, (hellste stellen hell bzw. weiß soll weiß und schwarz schwarz etc.) das weiß ich schon, muss ich aber nicht immer machen.... Es muss nicht immer alles exakt gleich sein, rot muss nicht gleich rot sein, haut muss nicht gleich orange sein, die Linien im Bild müssen auch nicht gerade sein (das was dich öfter stört) usw. usf. ich sehe all das beim Colorgrading nicht als zwingend notwendig....
Ich werde den Eindruck nicht los, dass Dir der Zusammenhang von Aufnahme (bzw. optimalen Aufnahmeparametern, um flexibles/rauscharmes Ausgangsmaterial fürs Grading zu erhalten) und Nachbearbeitung nicht vollständig klar ist. (D.h. auch wenn Du 100% belichtest, kann Dein Bild im Grading bei 80% oder weniger landen. Nur dass Du, wenn Du mehrere Blenden unterbelichtest, die Vorteile Deiner Raw- und 10bit-Kameras ggü. einer 8bit-Kamera wegschmeisst.)

Das alles kannst Du ja gerne machen, aber dann hör' doch bitte auf, hier im Forum in tausenden Beiträgen das 10bit- und Raw-Evangelium zu verkünden.



Antwort von roki100:

cantsin hat geschrieben:
Das alles kannst Du ja gerne machen
Danke, das versuche ich doch auch dir zu sagen. Das alles kannst Du gerne machen... JEDER kann das gerne so machen wie jeder das will. Es gibt da keine Gesetze für. Ich bevorzuge eben die Freiheit, das jeder das so machen kann, wie es einem selbst passt. Und wenn man dem betroffenen Tipps gibt, dann kann er sie beherzigen und annehmen oder eben beherzigen und nicht annehmen...ist ihm selbst überlassen.
8bit-Kamera
Screenshot, das material was Du in etwas gegradet hast, was mir nicht gefällt, ist 8 Bit und wie man sieht, ist nach deinem grading, überall komische Artefakte... die Behauptung, man bräuchte dafür keine 10Bit+ Kamera etc. ist somit als weiterer Unsinn bestätigt.



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Jetzt wird es aber langsam extrem doof.
Bevor du die 600 Seiten durchgearbeitet hast kannst du doch das überhaupt nicht beurteilen.
Zumal ich hab mich informiert, das Buch gilt als Standardwerk In Filmschulen und für Film Schaffende.
Also wenn du nicht einer Meinung sein würdest mit dem Autor, würde dich hier womöglich so mach einer gar nicht mehr für voll nehmen, ausser du schreibst ein besseres Buch, ( bei dem es übrigens nicht um verschiedene Farb Geschmäcker geht sondern um Know How und Technik, was absolut nix mit Geschmackssache zu tun hat.)

Gruss Boris



Antwort von roki100:

Boris? Hä?
Ich habe nirgends behauptet, Du sollst das Buch quasi ignorieren... Denk erst bitte nach. Look ist Geschmacksache, es gibt da keine feste Gesetze... sondern verschiedene Sichtweise, Wahrnehmungen... es ist Geschmacksache, so unterschiedlich wie "einem schmeckt die Banane" und "dem anderen schmeckt die Banane nicht...".

Ich sehe es eben wie Frank, irgendwelche Zahlen und Messinstrumente (oder so ähnlich), muss nicht... sondern die Auge.... aus dem Bauch (oder so ähnlich)... Oder: wenn in Buch steht, Graukarte für WB zu benutzen, dann wirst Du wohl denken "hm, muss man nicht, weil der andere Profi was anderes gesagt hat"... Was da stimmt? Ist dir selbst überlassen. Das wäre z.B. so ein Widerspruch auf was ich mich bezogen habe..

Tue bitte nicht so Dumm, nur weil dir meine Direktheit gegenüber manche User nicht passt...



Antwort von dienstag_01:

cantsin hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:
Ich finde das Beispiel nicht treffend, da erstens der hellste Punkt ja gerade die Laterne ist.
Ja, eigentlich als Trick des DP, um einen Helligkeitsakzent ggü. der Dämmerung zu setzen, aber auch eine interessante ästhetische bzw. Regie-Entscheidung, die Hauptfigur hier buchstäblich in den Schatten zu setzen, womit das Bild auch etwas erzählt von den äußeren Kräften, denen die Figur unterliegt und die sie als nichtklassische Heldin zeichnen.
Meine Frage bezog sich auf eine (Abend) Stimmung, in der der Himmel der hellste Punkt und bei 100 ist.
Zweitens ist der Himmel im Bild an sich schon extrem stimmungsgeladen, die Stimmung erzählt sich fast von selbst.

Ich meine diese Richtung: fog-tree4.jpg
Hier gehts von 0-100
Tolles Beispiel! Aber meinst Du nicht, dass es nur in Schwarz-Weiss (und dessen Stilisierung) funktioniert? In Farbe würden die Dämmerungstöne IMHO zu entsättigt, wenn man sie so hochziehen würde, und würde das ganze auf schlechte Weise künstlich wirken. Wobei das eher meine konventionelle Vermutung ist und ein wirklicher Bild-/Gradingkünstler mich hier Lügen strafen könnte.
Das Nomadland-Bild ist mir eigentlich zu klassisch geleuchtet, aber klar, das will erzählen.

Was das s/w-Bild betrifft (nicht von mir), das ist auch bissel meine Sorge, dass es nur da gut geht und in Farbe nicht. Oder nur schlechter.
Eins ist klar, brillant wie in Nomadland wird es nicht, aber vielleicht stärker auf rough gebürstet, nicht so ausgewogen.

Ich kann ja irgendwie die Tiffany-Lampen in den amerikanischen Filmen nicht mehr sehen ;)



Antwort von Darth Schneider:

@ roki
Wer nicht lernen will, lernt auch nix.
Lies lieber das Buch, anstatt sinnlos zu diskutieren, oder lass es, du weisst…ja eh alles schon lange besser.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

du weisst…ja eh alles schon lange besser.
ich? Oder sind das etwa nicht die anderen? ;) Aha, hast Du nicht gesehen, oder doch, aber mit einer blinden Auge... na dann, okay.
Wer nicht lernen will, lernt auch nix.
Nein, sondern: wer nicht von jedem Hans&Franz lernen will, der hat sicherlich seine eigene gründe... und das ist gut so. Ich zwinge dich nicht das Buch zu ignorieren und stattdessen dich von Hans&Franz belehren zu lassen.... Ganz im Gegenteil.



Antwort von srone:

roki du bist wie der geisterfahrer auf der autobahn der sagt: wieso einer - tausende...;-)

lg

srone



Antwort von Darth Schneider:

Hans und Franz schreiben hier doch gar nicht, sondern Cantsin, Jott, Srone Dienstag und Kluster, denkst du denn das sind alles Pfeifen, oder die haben alle keinen guten Geschmack oder was ? Ich nicht,:)
Ich klink mich hier raus, genug geschrieben, bringt ja hier eh nix.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
denkst du denn das sind alles Pfeifen, oder was ? Ich nicht,:)
Wo liest Du das? Nirgends... stattdessen nur ein Einsatz meinerseits (so in etwa), dass Du dir selber aussuchen kannst, ob Du für WB doch eine Graukarte benutzen sollst, wie iasi dir empfehlen würde, oder doch das was Frank dir empfohlen hat... Wobei es sich hier nicht um "Graukarte für WB oder doch nicht" handeln, sondern um etwas was dir noch verständlicher sein müsste (weil Du das öfter schon selbst geschrieben hast), um Look = Geschmacksache. Doch plötzlich bist Du auf einer Auge Blind.... ;)



Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
8bit-Kamera
Screenshot, das material was Du in etwas gegradet hast, was mir nicht gefällt, ist 8 Bit und wie man sieht, ist nach deinem grading, überall komische Artefakte... die Behauptung, man bräuchte dafür keine 10Bit+ Kamera etc. ist somit als weiterer Unsinn bestätigt.
Tja, da muss ich dann wohl reagieren. Du verstehst wirklich einfachste Dinge nicht.

Natürlich gibt es Banding, wenn man ein nach 6bit und geringen Kontrast gegradetes Bild wieder nach 8bit und höheren Kontrast bringt.

Du kriegst aber kein Banding, wenn Du ein 8bit-Log-Bild in ein Rec709-Bild mit geringem Kontrast bzw. effektiven 6 Blenden Kontrastumfang/6bit Farbtiefe bringst. (Und wenn Du mit Deiner Pocket mehrere Blenden unterbelichtet aufnimmst, machst Du übrigens genau das.)



Antwort von roki100:

Dann habe ich dich wohl falsch verstanden. Du hast geschrieben:
"...und zwar so extrem, dass Du weder eine Raw- noch eine 10Bit-Kamera bräuchtest, um so ein Bild zu erzielen."
Und ich dachte, das (Rec709) Bild (Screenshot) simuliert doch eine nicht-10/12Bit-Kamera...und Du hast draus das Bild voller Artefakte gegradet.
Natürlich gibt es Banding, wenn man ein nach 6bit und geringen Kontrast gegradetes Bild wieder nach 8bit und höheren Kontrast bringt.
Und ich habe doch geschrieben was ich gemacht habe; die Farben passend dahin verschoben wo ich sie hinhaben wollte...und die schatten ein bisschen angehoben. Alles andere ist 1zu1 gleich.... Es war Abends...und es ist im Prinzip das, was eine 8Bit Kamera mit meinem gewählten Look aufnehmen würde.



Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
Dann habe ich dich wohl falsch verstanden. Du hast geschrieben:
"...und zwar so extrem, dass Du weder eine Raw- noch eine 10Bit-Kamera bräuchtest, um so ein Bild zu erzielen."
Und ich dachte, gut, das Bild (Screenshot) simuliert nun eine nicht-10Bit-Kamera...
Nochmals, ganz langsam:

- Du hast einen Motivkontrast, der kann z.B. bei Abenddämmerung 12 Blenden betragen. Jede Blende ist eine Verdoppelung des Lichts. Um diesen Motivkontrast zu erfassen, braucht der Sensor Deiner Kamera einen Dynamikumfang von 12 Blenden.

- Linear, z.B. in RAW, kannst Du diese 12 Blenden in 12bit (bzw. einem Zahlenbereich von 0 bis 4096) pro Farbkanal speichern. Dann entspricht jede Verdoppelung des Lichtwerts einer Verdoppelung des gespeicherten Zahlenwerts pro Pixel und Farbkanal - eine in diesem Fall optimale Speicherung.

Angenommen, wir haben einen perfekten Farbverlauf/Gradient von Schwarz nach Rot im Sonnenuntergang, dann würde der im Rotkanal als Pixelreihe 1,2,3,4,5,6, usw. bis einschließlich 4096 gespeichert.

- Logarithmisch, also durch nichtlineare Einteilung und Speicherung der Helligkeitswerte (d.h. mehr Wertedifferenzierung in den Mitten, weniger in den Schatten und Spitzlichtern), kriege ich diese Dynamik auch in geringeren Bittiefen unter: z.B. in 10bit-Log (1-1024) oder auch in 8bit-Log (1-256). Ich verteile nur alle erfassten Helligkeitswerte von Schwarz bis Weiss auf clevere Weise auf die verfügbaren Zahlenwerte.


- Wenn ich das Log-Material nach Rec709 bringe, spreize ich die gespeicherten Zahlenwerte (und zwar durch die faktische Kontrasterhöhung bzw. Anlegung einer S-Kurve.) Dadurch entstehen Lücken in der Zahlenreihe, z.B. könnte 10bit von Log nach Rec709 umgerechnet statt 1,2,3,4,5,6 plötzlich 1,4,8,16,32, dann in den Mitten wieder 500, 501, 502, 503 sowie in den Spitzlichtern 1000, 1004, 1008, 1016 etc. ergeben. Diese Lücken bzw. Löcher würde man auf einem 10bit-Monitor auch als Lücken bzw. Treppen im Farbverlauf sehen.

Wenn ich aber nach 8bit-Video mastere, und das 10bit-Log in 8bit-Werte von 1 bis 256 umrechne, treten diese Lücken nicht mehr auf. 1,4,8,16,32 wird wieder zu 1,2,3,4,5 etc., weil ich alle Werte durch 4 teilen muss. Also ist mein Farbverlauf in 8bit sauber.

- Gleiches wenn ich im roki-Stil kontrastarm grade und daher in meinem 8bit-Zielmaterial den untersten F-Stop bzw. das unterste Bit sowie den obersten F-Stop bzw. das oberste Bit ungenutzt lasse und damit effektiv nur 6bit (im Zielmaterial!) nutze. Dann bietet mir auch 8bit-Log (im Kameramaterial!) genug Reserven, um den Rotverlauf ohne Banding innerhalb dieses gegradeten Bilds darzustellen.

Voraussetzung ist dabei immer, dass ich den Sonnenuntergang auch technisch gut belichte - und zwar optimal für die Kamera/den Sensor, nicht für mein Auge. Wenn ich ihn 2 Blenden unterbelichte, weil das auf dem Kameramonitor besser/natürlicher/stimmungsvoller aussieht, kriege ich in der 10bit-Aufzeichnung nur Werte von 1 bis ca. 256, und damit eine effektive 8bit-Aufzeichnung, weil die Speicherwerte im 10bit-Codec für die oberen Blenden ungenutzt bleiben.

Du nutzt dann auch nur ca. 10 statt 12 Blenden des Kontrastumfangs/dynamic range Deines Sensors, und damit schmeisst Du auch einen Hauptvorteil Deines BMPCC/Fairchild-Sensors weg...



Antwort von roki100:

@cantsin, es war Abends...

So ist das fertige Ergebnis (wie es mir gefällt):

Look drauf Bildschirmfoto 2021-06-07 um 17.20.32.png Bildschirmfoto 2021-06-07 um 17.20.40.png Und so sieht es ohne grading (ProRes)
Bildschirmfoto 2021-06-07 um 17.15.56.png Bildschirmfoto 2021-06-07 um 17.17.04.png
Mir gefällt der Look so wie es ist....Vollbild:
Bildschirmfoto 2021-06-07 um 17.32.01.png Bildschirmfoto 2021-06-07 um 17.25.26.png
Sicherlich gefällt es nicht jedem, muss es auch nicht...

Wenn es mir um korrektes weiß (auf 100) oder schwarz soll schwarz bleiben, rot soll rot usw. usf. dann würde ich das auch so graden...



Antwort von dienstag_01:

roki100 hat geschrieben:
@cantsin, es war Abends...

So ist das fertige Ergebnis (wie es mir gefällt):

Look drauf
Bildschirmfoto 2021-06-07 um 17.20.32.png
Bildschirmfoto 2021-06-07 um 17.20.40.png

Und so sieht es ohne grading (ProRes)

Bildschirmfoto 2021-06-07 um 17.15.56.png
Bildschirmfoto 2021-06-07 um 17.17.04.png


Mir gefällt der Look so wie es ist....Vollbild:
Bildschirmfoto 2021-06-07 um 17.25.26.png

Sicherlich gefällt es nicht jedem, muss es auch nicht...
Woher kommen denn die abgeschnittenen Werte oben (gerade Linien)? So kann das doch niemals aufgenommen sein.
Vermutlich gibt es schon einen Fehler beim Einlesen der Files. Wähle mal in Clip Atributes Video als Data Range.



Antwort von roki100:

so ist es aufgenommen 1zu1 alles gleich.



Antwort von dienstag_01:

roki100 hat geschrieben:
so ist es aufgenommen 1zu1 alles gleich.
Rechtsklick, Clip Atributes
Data Range steht meistens auf Auto, manchmal funktioniert das nicht.



Antwort von Darth Schneider:

@ roki
Er (Cantsin) schreibt ganz oben im letzten Text von Abenddämmerung, also weiss er ja logischerweise das die Bilder am Abend entstanden sind.;)
Was ich irgend schade finde, so viel Wissen in den Texten, die Leute wollen ja scheinbar wirklich helfen und geben sich dabei sogar Mühe.
Es scheint aber zumindest, jetzt leider nix zu bringen.
Roki weiss es einfach besser.

(Mein) Fazit:
Das Material ist Hoffnungslos Unterbelichtet, weil die Farben saufen ab, starker Grünstich, Himmel wirkt langweilig, die verschiedensten Grautöne werden alle zu langweiligen dunkelgrau, Skintones sind zu bunt im Verhältnis zum Hintergrund und dem Rest. Die Kameraeinstellung finde ich langweilig, mehr Himmel müsste ins Bild, und dein Junge, finde ich gehört nicht fast in die Mitte vom Frame und was macht er da ? Man sieht zu wenig vom Sonnenschirm...

(Aber das ist nur meine bescheidene, ungeschulte Meinung).
Die Windmühlen drehen sich inzwischen immer weiter.;)
Gruss Boris



Antwort von roki100:

@dienstag
Du meinst Data Level?

Habe ich jetzt auf "Video" eingestellt:
Bildschirmfoto 2021-06-07 um 17.40.14.png Bildschirmfoto 2021-06-07 um 17.40.22.png

@Boris, es geht mir nicht um die Mühe und Hilfe... das beherzige ich doch. Wenn Du nicht liest oder sogar bewusst ignorierst was ich dir bisher geschrieben habe (noch schlimmer, als nicht gelesen), dann ist beides nicht mein Problem Boris. Du siehst mit einer blinden Auge....


Dein Fazit = Geschmacksache.



Antwort von dienstag_01:

roki100 hat geschrieben:
@dienstag
Du meinst Data Level?

Habe ich jetzt auf "Video" eingestellt:

Bildschirmfoto 2021-06-07 um 17.40.14.png
Bildschirmfoto 2021-06-07 um 17.40.22.png



@Boris, es geht mir nicht um die Mühe und Hilfe... das beherzige ich doch. Wenn Du nicht liest oder sogar bewusst ignorierst was ich dir bisher geschrieben habe (noch schlimmer, als nicht gelesen), dann ist beides nicht mein Problem Boris. Du siehst mit einer blinden Auge....


Dein Fazit = Geschmacksache.
Die Scopes zeigen so genau die selben Werte wie oben. Also mal nach Full umstellen.
Ich rede von ProRes.



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Und du siehst scheinbar mit zwei Augen aber kannst das gelesene in deinem Kopf scheinbar nicht richtig deuten, beziehungsweise verarbeiten.
Und du hast noch kein wirklich gutes fotografisches Auge, weder für das Licht, noch für die Kameraeinstellung, weil du beschäftigst zu viel mit anderen, meiner. Meinung nach, unwichtigen Dingen, nämlich dem Look, der, so wie ich finde eigentlich zu 99% in Camera, zusammen mit Licht entsteht.
Und du hast das Buch nicht gelesen, tust aber hier im Forum so als wärst du
"Doctor Cinematic Colorgrading"
Ich habe das Buch nicht gelesen, behaupte aber auch nicht irgendwas zu wissen.
Und nein, ich bin eigentlich auf beiden Augen zumindest ohne Brille ziemlich Blind +7 Dioptrien...;)
Gruss Boris



Antwort von roki100:

dienstag_01 hat geschrieben:
Die Scopes zeigen so genau die selben Werte. Also mal nach Full umstellen.
Ich rede von ProRes.
Full
Bildschirmfoto 2021-06-07 um 17.52.39.png Bildschirmfoto 2021-06-07 um 17.53.09.png
@Boris, Du hast doch gesehen wie manche so reagiert haben, von Jörgi & Co. und nun bist Du auf einer Auge völlig Blind... unterstellst mir ich würde Mühe und Hilfe quasi mit Füße treten, nein, ich muss nur nicht alles empfohlene schön oder gut finden (das ist ein unterschied denn Du hier bewusst übersiehst)...Punkt.



Antwort von Darth Schneider:

Give me a break, ich unterstelle dir nur, unglaublich stur und bei solchen Themen völlig unbelehrbar zu sein, sonst gar nix...
Was dir absolut nicht dabei hilft Fortschritte zu machen, das ist ein Fakt, keine Geschmackssache.
Du bist taub auf beiden Augen, nicht blind...
Du denkst halt immer noch das cinematsche Bild kommt vom Sensor und dem HR und den anderen digitalen Spielzeugen, das cinmatische Bild muss aber am Schluss eigentlich doch von dir kommen, nicht von der Kamera, nicht von Resolve...
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Willst Du mich zwingen etwas schön und gut zu finden? Kannst Du aber nicht :) Ja da bleibe ich dabei. :) Keine Geschmacksache? Soll ich dir etwa Bananen in den Mund stopfen, obwohl Du keine Bananen magst? Nein? Dann ist alles gut... ;)



Antwort von dienstag_01:

roki100 hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:
Die Scopes zeigen so genau die selben Werte. Also mal nach Full umstellen.
Ich rede von ProRes.
Full

Bildschirmfoto 2021-06-07 um 17.52.39.png
Bildschirmfoto 2021-06-07 um 17.53.09.png


@Boris, Du hast doch gesehen wie manche so reagiert haben, von Jörgi & Co. und nun bist Du auf einer Auge völlig Blind... unterstellst mir ich würde Mühe und Hilfe quasi mit Füße treten, nein, ich muss nur nicht alles empfohlene schön oder gut finden (das ist ein unterschied denn Du hier bewusst übersiehst)...Punkt.
Ok, dann wäre Video schon mal *richtiger*.
Ist möglicherweise die Timeline in den Master Settings falsch eingestellt? (Sollte auch auf Video stehen)

Die klippenden Linien *mitten im Bild* und das stark angehobene Schwarz können bei rec709 Aufnahme eigentlich nicht sein.
Es sei denn, deine Monitoranzeige wäre so eingestellt, dass sie nur diese Range anzeigt. Aber so sieht dein Bild ja gerade nicht aus.



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Du musst gar nix gut finden, sicher nicht was ich oder irgend jemand anders gut findet.
Aber offen sein für neues, offen sein um Unbekanntes zu probieren, oder gar zu lernen, auch von anderen, und auch lernen, Kritik konstruktiv einzustecken.
Das Filmemachen ist kein Boxkampf, es geht nicht zwangsläufig ums Gewinnen..;)
Und es geht, im hier und jetzt, überhaupt nicht um Bananen...
Und ich lass es jetzt, bin ja kein Psychiater...
Sollen die anderen versuchen bei dir was herüberzubringen.
P.S.
Und komm mir nicht mehr mit ich bin Blind auf einem Auge.
Finde du zuerst mal die richtigen Timeline Einstellungen, bevor du irgendwas cinematsches mit Messgeräten, die du gar nicht richtig lesen kannst behauptest.
So langsam wird es ziemlich eng für deine, sehr, sehr simple,
"Die Farben (und scheinbar bei dir auch das Licht), sind nur Geschmackssache", Einstellung...
Gruss Boris



Antwort von klusterdegenerierung:

roki100 hat geschrieben:
so ist es aufgenommen 1zu1 alles gleich.
Und das versucht Dir jeder hier zu erkläre, das wenn Du es so aufgenommen hast, brauchst DU keine Pocket, da reicht auch ne GoPro.
Hast Du denn noch nie scopes gelesen und jetzt immernoch nicht?

Siehst Du denn nicht wie es um Deine Daten bestellt ist, das hat doch rein garnix mit look zu tun, das ist Dir doch unbenommen.
Du kannst doch graden bis der Arzt kommt, aber vorher lernt man doch erstmal richtig belichten!

Und nein, das Märchen vom Abend kaufe ich Dir nicht ab, denn je mehr Du realisierst, das Du auf eine Argumentationssackgasse zusteuerst,
um so vermeintlich dunkler wird das Original, schon komisch, oder?

Jerder erklärt Dir das Du die Basics, also nicht mal korrektes belichten Ernst nimmst bzw praktizierst, lässt aber ständig großspurige Sprüche vom großen Coloristen raushängen und so Leute wie wir die damit irh täglich Brot verdienen und den Job von der Picke auf an gelernt haben, sind Vollidioten die nicht mal eine 10Bit Cam brauchen.

Mir fehlen echt die Worte.
Das Cantsin soviel Muße aufbringt, rechne ich ihm sehr hoch an und hast Du in meinen Augen nicht verdient!



Antwort von Darth Schneider:

Der Grund, wir mögen halt alle roki100...Darum schreiben wir.
Dennoch, was für ein sturer Hund ! ;D

Ich denke da braucht es eindeutig noch viel, viel mehr Literatur.
Hier eine vielfältige, aber natürlich nur ( so wie ich finde eine sehr gute ) einzige Auswahl. Paar davon hab ich schon vor Jahren gelesen...andere bestelle ich mir.

https://www.filmen-lernen.com/buecher-fuer-filmemacher/

Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Finde du zuerst mal die richtigen Timeline Einstellungen
Was kann ich dafür dass BMD nicht den Bug behebt, damit der Auto Modus bei "Data Level" fehlerfrei funktioniert? Nichts... Beschwere dich doch bei BMD. ;)
Dennoch, was für ein sturer Hund ! ;D
wirklich Boris?
Du nette blinde Ratte Du! ;D



Antwort von roki100:

dienstag_01 hat geschrieben:
Ok, dann wäre Video schon mal *richtiger*.
Ist möglicherweise die Timeline in den Master Settings falsch eingestellt?

Unter Timeline Settings ist Video eingestellt. Das ist die default Einstellung....ich ändere das ab jetzt auf Full. Leider funktioniert das aber erst, wenn ich die Clips auswähle -> Clip Attributes und da die Änderung auf Full vornehme.... Unter Timeline Settings ändert sich nichts, egal was ich wähle, Video oder Full....

Danke Dir für den nützlichen Tipp!



Antwort von dienstag_01:

roki100 hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:
Ok, dann wäre Video schon mal *richtiger*.
Ist möglicherweise die Timeline in den Master Settings falsch eingestellt?

Unter Timeline Settings steht auf Video. Das ist die default Einstellung. Ich ändere das ab jetzt auf Full. Leider funktioniert das aber erst, wenn ich für die Clips auswähle, Clip Attributes und da die Änderung auf Full vornehme. Unter Timeline Settings ändert sich nichts, egal was ich wähle Video oder Full....

Danke Dir für den nützlichen Tipp!
Zum Test würde ich eine Fläche Weiß mit 255 generieren (unter Generator, solid Color) und schauen, wo die in der Parade liegt. Eigentlich sollte das bei 1024 sein.



Antwort von roki100:

dienstag_01 hat geschrieben:
Eigentlich sollte das bei 1024 sein.
Ja, passt.



Antwort von Frank Glencairn:

Das Problem ist, wir wissen ja nicht wie Roki das Bild sieht, und er nicht wie wir es sehen, aber in den Scopes sieht es schon so aus, daß die Level unten erhöht sind. Oft macht das die LUT - deshalb mach ich hinter solche LUTs nochmal einen Node, und hole da die Black Levels ganz runter (wenn ich das so will).



Antwort von dienstag_01:

roki100 hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:
Eigentlich sollte das bei 1024 sein.
Ja, passt.
Aber dann wird dein Prores File falsch wiedergegeben, dort ist das Weiß ja bei neunhundertund.
Oder ist das File dort schon runtergezogen, geschrieben hattest du, dass wäre original so.
Kann irgendwie nicht sein.
Was macht eine weiße Fläche mit 235 neben der mit 255?



Antwort von roki100:

Ja ist original ProRes File und ISO war auf 400...Blende weiß ich nicht mehr...



Antwort von dienstag_01:

roki100 hat geschrieben:
Ja ist original ProRes File und ISO war auf 400...Blende weiß ich nicht mehr...
Dann würde ich die Weißen Flächen vergleichen, 255 und 235, in den Scopes und in der Vorschau.

Edit: Ich kann mir das eigentlich nur erklären, dass da schon eine Korrektur drauf liegt. Wahrscheinlich eine LUT.
Das wäre dann ein Missverständnis, das ist dann nicht mehr original.
Sonst müsste man annehmen, dass die Kamera kaputt ist ;)



Antwort von roki100:

nein, keine LUT und es ist alles in Ordnung... Ich habe vorhin auch andere Themen (im BMD Forum) gesehen wo es um Data Level geht... scheint so in Ordnung zu sein.



Antwort von srone:

roki100 hat geschrieben:
Es kann auch sein das ich VariND drauf hatte manchmal vergesse ich den abzumachen...
eine späte erkenntnis ist besser, wie gar keine, welcome back roki...;-)

lg

srone



Antwort von dienstag_01:

roki100 hat geschrieben:
nein, keine LUT und es ist alles in Ordnung... Ich habe vorhin auch andere Themen (im BMD Forum) gesehen wo es um Data Level geht... scheint so in Ordnung zu sein.
Es kann auch sein das ich VariND drauf hatte manchmal vergesse ich den abzumachen...
Die geraden Linien oben gehören auf 1024 bzw. noch da drüber. Wenn die nicht dort sind, kann eigentlich nicht *alles in Ordnung sein*.
Ein ND Filter hat keinen solchen Effekt.



Antwort von roki100:

dienstag_01 hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:
nein, keine LUT und es ist alles in Ordnung... Ich habe vorhin auch andere Themen (im BMD Forum) gesehen wo es um Data Level geht... scheint so in Ordnung zu sein.
Es kann auch sein das ich VariND drauf hatte manchmal vergesse ich den abzumachen...
Die geraden Linien oben gehören auf 1024 bzw. noch da drüber. Wenn die nicht dort sind, kann eigentlich nicht *alles in Ordnung sein*.
hier noch in SCRATCH: Bildschirmfoto 2021-06-08 um 00.35.29.png
Wenn ich manche Beiträge so lese, ist das mit Data Level so eine Sache: https://forum.blackmagicdesign.com/view ... =2&t=23705
No, as Juan explained above data below/above 64/940 is not 'lost' and can be recovered (if there in the first place). Auto is correct here. If you're using a LUT, i would suggest using it in a node rather than on input so you can adjust the range going into the LUT if needed/wanted.
Die Daten sind also nicht verloren...
Ein ND Filter hat keinen solchen Effekt.
Ich dachte erst, ich hätte vll. VariND drauf...bin mir aber nicht sicher... deswegen habe ich das aus vorherigen Beitrag entfernt, um nicht noch mehr für Verwirrung zu sorgen. ;) Danke dir aber für deinen Tipp.



Antwort von dienstag_01:

roki100 hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:

Die geraden Linien oben gehören auf 1024 bzw. noch da drüber. Wenn die nicht dort sind, kann eigentlich nicht *alles in Ordnung sein*.
hier noch in SCRATCH:
Bildschirmfoto 2021-06-08 um 00.35.29.png


Wenn ich manche Beiträge so lese, ist das mit Data Level so eine Sache: https://forum.blackmagicdesign.com/view ... =2&t=23705
No, as Juan explained above data below/above 64/940 is not 'lost' and can be recovered (if there in the first place). Auto is correct here. If you're using a LUT, i would suggest using it in a node rather than on input so you can adjust the range going into the LUT if needed/wanted.

Die Daten sind also nicht verloren...
Ein ND Filter hat keinen solchen Effekt.
Ich dachte erst, ich hätte vll. VariND drauf...bin mir aber nicht sicher... deswegen habe ich das aus vorherigen Beitrag entfernt, um nicht noch mehr für Verwirrung zu sorgen. ;) Danke dir aber für deinen Tipp. Das darf doch nicht vor der oberen Linie (die steht ja für 100 IRE) klippen.
Wie ist das denn aufgenommen, interne Aufzeichnung?

Und wieso zitierst du hier was von einer Lut, ich denke, es ist ohne.



Antwort von srone:

dienstag_01 hat geschrieben:
Ein ND Filter hat keinen solchen Effekt.
bei grenzwertig licht, in der dämmerung womöglich schon...;-)

lg

srone



Antwort von roki100:

dienstag_01 hat geschrieben:
Und wieso zitierst du hier was von einer Lut, ich denke, es ist ohne.
Interne Aufzeichnung ISO 400... Mit ISO 800 würde dann alles passen. :)



Antwort von dienstag_01:

roki100 hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:
Und wieso zitierst du hier was von einer Lut, ich denke, es ist ohne.
Interne Aufzeichnung ISO 400... Mit ISO 800 würde dann alles passen. :)
Wieso soll das was mit den ISO zu tun haben?



Antwort von dienstag_01:

srone hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:
Ein ND Filter hat keinen solchen Effekt.
bei grenzwertig licht, in der dämmerung womöglich schon...;-)

lg

srone
Bitte?!



Antwort von cantsin:

Wenn ich rokis weiter oben geposteten, ungegradeten Screenshot....
Bildschirmfoto 2021-06-07 um 17.15.56.png
...in Resolve importiere und dann in den Clip Attributes dessen Levels auf "Video" stelle:
1.4_1.3.1.jpg
...kriege ich diese Scopes:
Screenshot from 2021-06-08 00-50-25.png ...also ein korrekt belichtetes Bild! Damit wäre diese Unsicherheit schon mal aus der Welt. Schön!


Irgendwas muss in rokis Resolve-Konfiguration nicht stimmen, dass die Levels soweit unten landen. Ich vermute mal, falsche Gamma-/Farbraumeinstellungen für das Projekt, oder irgendwo doch eine vergessene LUT, z.B. als Display-LUT in den Projekteinstellungen?

Wenn man jetzt brav dieses Bild mit Color Space Transform und eingeschaltetem Tonemapping von Blackmagic Film Log v1 nach Rec709 übersetzt, bekommt man das hier:
1.5_1.3.1.jpg
Und mit ein bisschen angehobenem Gamma:
1.6_1.3.2.jpg
Oder ohne Gamma-Anhebung, aber in rokis Stil mit reduziertem Bildkontrast bzw. angehobenem Lift und abgesenktem Gain:
1.7_1.3.3.jpg



Antwort von dienstag_01:

cantsin hat geschrieben:
Wenn ich rokis weiter oben geposteten, ungegradeten Screenshot....

Bildschirmfoto 2021-06-07 um 17.15.56.png


...in Resolve importiere und dann in den Clip Attributes dessen Levels auf "Video" stelle:

1.4_1.3.1.jpg


...kriege ich diese Scopes:

Screenshot from 2021-06-08 00-50-25.png

...also ein korrekt belichtetes Bild! Damit wäre diese Unsicherheit schon mal aus der Welt. Schön!


Irgendwas muss in rokis Resolve-Konfiguration nicht stimmen, dass die Levels soweit unten landen. Ich vermute mal, falsche Gamma-/Farbraumeinstellungen für das Projekt, oder irgendwo doch eine vergessene LUT, z.B. als Display-LUT in den Projekteinstellungen?

Wenn man jetzt brav dieses Bild mit Color Space Transform und eingeschaltetem Tonemapping von Blackmagic Film Log v1 nach Rec709 übersetzt, bekommt man das hier:

1.5_1.3.1.jpg


Und mit ein bisschen angehobenem Gamma:

1.6_1.3.2.jpg
Den Fehler sieht man ja in den Scopes, da kann es doch keine Display Lut sein.



Antwort von cantsin:

dienstag_01 hat geschrieben:
Den Fehler sieht man ja in den Scopes, da kann es doch keine Display Lut sein.
Bei Resolve könnte es noch eine LUT auf einer Timeline-Node sein, einer Gruppen-Node im Color-Menü, oder eine Input- oder Output-LUT in den Projekteinstellungen.



Antwort von dienstag_01:

cantsin hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:
Den Fehler sieht man ja in den Scopes, da kann es doch keine Display Lut sein.
Bei Resolve könnte es noch eine LUT auf einer Timeline-Node sein, einer Gruppen-Node im Color-Menü, oder eine Input- oder Output-LUT in den Projekteinstellungen.
Komisch ist aber, dass es in Scratch ähnlich aussieht. Da geht es ja auch nicht bis 100.



Antwort von roki100:

also woran kann das jetzt liegen...Nirgends ist eine LUT drauf. VariND ?

EDIT:

ProRes ISO 400: Bildschirmfoto 2021-06-08 um 01.54.30.png ProRes ISO 800: Bildschirmfoto 2021-06-08 um 01.54.55.png



Antwort von Darth Schneider:

Guten Morgen
Wie könnt ihr einerseits von einem korrekt belichtetem Bild schreiben wenn ihr andererseits nicht sicher seit ob da ein ND Filter drauf war, bei einer Aufnahme am Abend in der Dämmerung, noch dazu bei bewölktem Himmel ?
Das ist doch ein Widerspruch in sich selbst.
Und hier auf dem iPad finde ich immer noch, das Bild ( nicht die Scopes) ist eindeutig zu dunkel, für meine Augen. Eben genau so wie mit einem Nd Filter am Abend, in der Dämmerung gefilmt, also somit doch unterbelichtet, so ziemlich das das pure Gegenteil von korrekt belichtet, beziehungsweise beleuchtet.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Guten Morgen,

es liegt an ISO 400 (nativ ist 800).
Das andere. Es ist noch genug Reserven da, um es sichtbar zu machen....

VG



Antwort von Darth Schneider:

Nun ja, Push mal den Gain nach oben und schau wie schnell das Bild anfängt zu Rauschen.
Oder noch besser, dasselbe mit einem ähnlichen Bild, filme das heute Abend im selben Garten, zur selben Zeit mit gleichem ISO, gleichem Objektiv und Blende, ohne ND Filter auf der Linse.
Vergleiche danach beide Bilder.
Dann solltest du es wissen, woran es liegt.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Nun ja, Push mal den Gain nach oben und schau wie schnell das Bild anfängt zu Rauschen.
CST...und schatten angehoben... Finde ich jetzt nicht viel Rauschen: Bildschirmfoto 2021-06-08 um 06.48.57.png Wenn man das abspielt, sieht es nach Filmgrain aus...

Mit DR Temporal NR.... Luma: 5.0 Bildschirmfoto 2021-06-08 um 06.47.41.png



Antwort von Darth Schneider:

Das gefällt mir persönlich viel besser, das Rauschen stört mich im Standbild gar nicht und ich denke eher das da kein ND drauf war, bei ISO 400, aber ich kenne deine Kamera nicht. Und ja ich ertappe mich auch immer öfters mal dabei das ich bei eher dunkleren Aufnahmen die HR Taste drücke...;)
Gruss Boris



Antwort von klusterdegenerierung:

Abends. lol



Antwort von Darth Schneider:

Ne, nicht abends, mehr so am Tag, drinnen wenn im Hintergrund ein Fenster ist und ich sehen will was da draussen ist.
Ausserdem zur Sommerzeit ist es draussen doch um 19 Uhr noch gar nicht dunkel.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

https://www.eoshd.com/comments/topic/55 ... ent-429333

zum Bild


:)



Antwort von Darth Schneider:

Komisches sehr unpraktisches Rig. Die grosse Batterie und der Griff oben, sind den Objektiv Einstellringen bei der Bedienung doch eindeutig im Weg. Also muss man beim Schärfe einstellen mit der Hand genau vor das kleine Sennheiser Micro, was doch auch Unsinn ist. Das Gegengewicht vorne, oben ist auch cool, wieder dem armen Objektiv im Weg, und macht die Kamera dann auch noch frontlastiger.
Aber Hauptsache ein Fairchild darin, und es sieht cool aus, oder was ?
Ausserdem habe ich den Text gelesen, schön geschrieben, aber ich erkenne darin absolut nix was wir doch nicht schon längst auch alles schon wissen.
Ghään !
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Komisches sehr unpraktisches Rig.
Würfel! ;)
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Aber Hauptsache ein Fairchild darin, und es sieht cool aus, oder was ?
Ja. :)



Antwort von Darth Schneider:

So aufgeriggt gefällt mir die Kamera viel, viel besser.

Gruss Boris



Antwort von roki100:

Ja so nutze ich die BMPCC auch, mit BM VideoAssist, oben ohne Griff, ist bequem, kompakt usw.



Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=ByO8NUbeFsE



Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=DsMIwahWBDA
(OG Raw exept for the shots of soldiers)

die Laowa 7.5mm linse ist schon was tolles.
https://www.youtube.com/watch?v=mtuhbdfjV6g

https://www.youtube.com/watch?v=iZlir4T4QcU



Antwort von roki100:

heute habe ich den sensor gereinigt (bzw. OLPF vordere Linse) und dabei Wolken gefilmt mit Blende 22 um Staubkörner usw. erkennen zu können und hab dann ein bisschen gespielt und ich muss immer wieder staunen wie toll Highlight Recovery ist... ;))

ohne HR Bildschirmfoto 2021-07-20 um 14.57.18.png mit: Bildschirmfoto 2021-07-20 um 15.01.09.png orig. Bild sieht so aus: Bildschirmfoto 2021-07-20 um 15.22.08.png



Antwort von roki100:

OG BMPCC PRO :) Bildschirmfoto 2021-07-24 um 18.42.19.png



Antwort von klusterdegenerierung:

roki100 hat geschrieben:
heute habe ich den sensor gereinigt (bzw. OLPF vordere Linse) und dabei Wolken gefilmt mit Blende 22 um Staubkörner usw. erkennen zu können und hab dann ein bisschen gespielt und ich muss immer wieder staunen wie toll Highlight Recovery ist... ;))
Du solltest kein Motiv filmen oder fotografieren und das ganze via Tonwertkurve so verdrehen, das die Flecken sichtbar werden, erst so siehst Du wirklich wie dreckig das ganze ist.

Siehe hier: (ps, die beseten Reinigungsergebnisse habe ich bislang immer noch mit dem speckgrabber gehabt)

https://youtu.be/1Olb6peqkKs?t=300



Antwort von roki100:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
via Tonwertkurve so verdrehen, das die Flecken sichtbar werden, erst so siehst Du wirklich wie dreckig das ganze ist.
Genau so habe ich das gemacht. Anders erkennt man nichts.



Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=yANyrNTNE6A

https://www.youtube.com/watch?v=cKgzS5n1b-Q



Antwort von roki100:

Also Speed Warp funktioniert gut :)





Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=00L-NB592D0



Antwort von roki100:

https://youtu.be/Ff-bupDgt6Y?t=51



Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=wMCCTM9tBZA



Antwort von cantsin:

Gerade für solche Corporate-/Mainstream-Sachen finde ich das Bild der alten Pocket nicht so optimal. Da fehlt dann doch Auflösung/Schärfe, und die Farben sind auch nicht passend für so ein Video - wobei in diesem Fall wohl auch der IR Cut-Filter vorm Objektiv vergessen wurde.



Antwort von roki100:

Vielleicht hätte er manche Szenen besser ausleuchte sollen, auch bei manchen Szenen etwas schatten angehoben...Aber ansonsten, Farben usw. gefällt mir persönlich schon.
Dennoch, eine P6K (Pro) oder Z-Cam usw. wäre da bestimmt passender.... Der Typ hat auch andere Kameras (macht scheinbar das beruflich), findet aber die BMPCC, so wie es aussieht, immer noch interessant und setzt diese auch öfter ein.

https://www.youtube.com/watch?v=hU8gotRXoJE



Antwort von klusterdegenerierung:

Finde sowohl die Farebn als auch die overall Quali sehr mager, da erwarte ich von meiner DJI Pocket ja mehr.



Antwort von roki100:

ist ja auch Geschmacksache.



Antwort von klusterdegenerierung:

Das stimmt, aber ich frage mich schon, warum man bei diesen oder den Konkurenten nach Raw schreit, wenn solches footage am Ende nach vergeigtem 720p ausschaut?



Antwort von roki100:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Das stimmt, aber ich frage mich schon, warum man bei diesen oder den Konkurenten nach Raw schreit, wenn solches footage am Ende nach vergeigtem 720p ausschaut?
weil das nicht jeder das so sieht. Außerdem ist die Auflösung bei orig. BMD Kameras nicht wirklich das Problem (zumindest für meine Augen nicht - ich habe das auch schon mit G9 verglichen...). Ich denke, dass manche ein wenig Blur nachträglich hinzufügen, um aliasing/moiré zu verringern. Ohne OLPF, in RAW, sind die Kameras sehr stark davon betroffen. Und viele übertreiben dann etwas mit Bluren, um aliasing/moiré zu verstecken, oder verwenden einfach uralte Linsen (was ich auch mache, aber eben nur die die schärfe nicht zu stark Beeinträchtigen)...oder meinen eben, dass Super 16 so aussehen muss, wie echte 16mm Film.....Vielleicht ist da irgendwo der Grund, dass Du das als 720p siehst? Bei dem Video oben, wurde auch eine FD Linse benutzt, finde das jetzt aber nicht wirklich etwas was nach 720p aussieht (habe ich in 1440p geschaut).

Wenn man 1080p Video bei YouTube hochlädt, sieht das danach sehr komisch aus. Das ist auch so eine Sache.

Es gibt noch die Möglichkeit SuperScale einzusetzen:

https://www.youtube.com/watch?v=VphkURg5F70



Antwort von klusterdegenerierung:

Sorry, ich hatte übersehen das es sich ja um die kleine Pocket handelt, die hat ja auch nur 1080, da kann man natürlich nicht das Bild einer 6K erwarten. ;-)



Antwort von roki100:

https://vimeo.com/151665141
(Camera: BMPCC / HD Lens: Zeiss Highspeed)
https://www.bjoern-weber.de/selctedwork



Antwort von Darth Schneider:

Also ich finde jetzt die Bilder dieser Doku ehrlich gesagt, ziemlich unattraktiv. sicher nicht schlecht, aber alles andere als schön.
Also absolut nix womit ich jetzt angeben würde….
Lieber Roki, ich denke manchmal, da könnte ein Kameramann bei der Original Pocket, beim drehen auch den Objektivdeckel vergessen weg zu schrauben und du fändest die Bilder noch so toll…;)))
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Also ich finde jetzt die Bilder dieser Doku ehrlich gesagt, ziemlich unattraktiv. sicher nicht schlecht, aber alles andere als schön.
seine andere Aufnahmen mit Alexa usw. finde ich schon besser.
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Lieber Roki, ich denke manchmal, da könnte ein Kameramann bei der Original Pocket, beim drehen auch den Objektivdeckel vergessen weg zu schrauben und du fändest die Bilder noch so toll…;)))
Gruss Boris
Ich stehe nicht auf Vollbild only Bokeh, ne nix für mich. :)



Antwort von roki100:

kann mir jemand Dummy Batterie für BMPCC empfehlen, oder ist das keine gute Idee? Der tolle Smallrig NPF Adapter hat nämlich auch DC OUT 7.4V.



Antwort von Hans-Jürgen:

Ich kann dir das empfehlen.
Folgenden Akku nutze ich, der hängt an einem kleinen Monitor und speist gleichzeitig einen Dummy-Akku der Pocket.
https://www.amazon.de/gp/product/B07DC5 ... =UTF8&th=1
Zusätzlich hat der Akku noch einen Ausgang.



Antwort von roki100:

den DC Out habe ich ja mit NPF Adapter, nur diese Dummy Ding brauche ich noch und ich bin mir nicht sicher was da genau bei der Pocket passt oder ob etwas beim Kauf zu beachten ist.



Antwort von roki100:

Ah! Hab mir da auf die schnelle selber was gebastelt und es funktioniert.

Da der orig. Akku nur ca. 50% funktioniert hat, habe ich diesen sauber auseinander gebaut und die Akkuzellen rausgenommen,. Die Platine habe ich drin gelassen und zwei Drähte an die richtige stelle gelötet. Alles sauber mit schrumpfschläuche und bombenfest verklebt und nun habe ich noch weniger Kabelsalat :)
Bildschirmfoto 2021-10-27 um 16.28.21.png Bildschirmfoto 2021-10-27 um 16.28.45.png Bildschirmfoto 2021-10-27 um 16.29.13.png



Antwort von cantsin:

Ziemlich ultimativer Vergleich zwischen OG Pocket und Pocket 6K Pro von Florent Piovesan:

https://www.youtube.com/watch?v=1Nu9C-Qc1G0

"After using the original BMPCC again for a few days, it made me realize how much I love this camera, but also how frustrating it can be. Whilst I love the image having character and depth, I don't think I could go back to shooting with this camera for anything else other than personal content and for fun".



Antwort von roki100:

Also bei dem test stimmt mit (OG BMPCC) DynamicRange und Kontraste etwas nicht?



Antwort von srone:

cantsin hat geschrieben:
Ziemlich ultimativer Vergleich zwischen OG Pocket und Pocket 6K Pro von Florent Piovesan:

https://www.youtube.com/watch?v=1Nu9C-Qc1G0

"After using the original BMPCC again for a few days, it made me realize how much I love this camera, but also how frustrating it can be. Whilst I love the image having character and depth, I don't think I could go back to shooting with this camera for anything else other than personal content and for fun".
eine frage des gewollten bildes, das kann von situation zu situation anders sein, der charakter der og pocket ist schon phänamonal, die technischen möglichkeiten der (für mich gerade neu) 4k pocket aber auch, also wie immer im leben eines kameramannes/bildgestalters, bob ross sagte es "you have to made a decision"...;-)

lg

srone



Antwort von roki100:

srone hat geschrieben:
eine frage des gewollten bildes, das kann von situation zu situation anders sein, der charakter der og pocket ist schon phänamonal, die technischen möglichkeiten der (für mich gerade neu) 4k pocket aber auch, also wie immer im leben eines kameramannes/bildgestalters, bob ross sagte es "you have to made a decision"...;-)
Hier ein der vergleich mit P4K :)

https://www.youtube.com/watch?v=uFMYVsKY3Es



Antwort von srone:

ich kenn es, sehe aber auch gerade hier in der post unseres neuen films die möglichkeiten, dann ist halt fd zu scharf für die 4k, deswegen ja auch der thread mit den mittelformatobjektiven...;-)

lg

srone



Antwort von roki100:

srone hat geschrieben:
ich kenn es, sehe aber auch gerade hier in der post unseres neuen films die möglichkeiten, dann ist halt fd zu scharf für die 4k, deswegen ja auch der thread mit den mittelformatobjektiven...;-)
Also P4K und FD ist m.M. sehr gute Kombination. Du kannst doch nachträglich etwas an die Schärfe runter justieren? Vll. noch ProMist 1/4 Filter?

Übrigens, der P6KPro vergleich mit OG BMPCC, sieht so aus, als wäre bei P6KPro standardmässig (kameraintern) das OFX Plugin "Contrast Pop" drauf mit "Detail Amount" -0.150 oderso ;)



Antwort von srone:

roki100 hat geschrieben:
srone hat geschrieben:
ich kenn es, sehe aber auch gerade hier in der post unseres neuen films die möglichkeiten, dann ist halt fd zu scharf für die 4k, deswegen ja auch der thread mit den mittelformatobjektiven...;-)
Also P4K und FD ist m.M. sehr gute Kombination.
wenn man es so will ja, aber lass doch das objektiv, oder als ganzer satz (und nur die benutzt), der filter sein, ich hab tiffen dfx in der post, das geht immer, ich will eher einen bestimmten optik-look, an dem ich dann weiterarbeiten kann, da ist die p4k als lupe eine hilfe...;-)

lg

srone



Antwort von roki100:

srone hat geschrieben:
wenn man es so will ja, aber lass doch das objektiv, oder als ganzer satz (und nur die benutzt), der filter sein, ich hab tiffen dfx in der post, das geht immer, ich will eher einen bestimmten optik-look, an dem ich dann weiterarbeiten kann, da ist die p4k als lupe eine hilfe...;-)
Aha! Dann frag mal bei Fielmann nach... ;)

Ne jetzt wirklich, warum so kompliziert ( ;) ) wenn es doch ganz gut nachträglich geht? Ist doch nicht der andere teil der Kunst, sondern Bestandteil des ganzen oderso?



Antwort von DeeZiD:

roki100 hat geschrieben:
srone hat geschrieben:
ich kenn es, sehe aber auch gerade hier in der post unseres neuen films die möglichkeiten, dann ist halt fd zu scharf für die 4k, deswegen ja auch der thread mit den mittelformatobjektiven...;-)
Also P4K und FD ist m.M. sehr gute Kombination. Du kannst doch nachträglich etwas an die Schärfe runter justieren? Vll. noch ProMist 1/4 Filter?

Übrigens, der P6KPro vergleich mit OG BMPCC, sieht so aus, als wäre bei P6KPro standardmässig (kameraintern) das OFX Plugin "Contrast Pop" drauf mit "Detail Amount" -0.150 oderso ;)
Kommt von der doch recht starken Nachschaerfung mit BRAW. War mit cDNG nie der Fall.
Habe das gleiche Problem mit meiner S1H, sobald ich extern in BRAW aufzeichne. Intern ist keinerlei sichtbare Nachschaerfung vorhanden, der Codec ist allerdings recht zaeh auf meinem PC, erzwungene temporale Rauschunterdrueckung kommt mir nicht in die Tuete und 10 bit reichen mir nicht mehr, also BRAW ;)

Was super hilft (in Resolve) ist ein wenig Gaussian Blur, welches die Halos verschwinden laesst und anschliessend den Sharpen Filter mit Detail Size auf 0.010 oder 0.10, niedrigster Wert, dann strength hoch auf 2.0 oder 2.5 oder gar 3.0.

Das Material sieht danach deutlich organischer und weniger digital aus.
Habe den Trick hier angewandt:
https://www.youtube.com/watch?v=hHgBgPxKeL0



Antwort von roki100:

DeeZiD hat geschrieben:
Das Material sieht danach deutlich organischer und weniger digital aus.
Habe den Trick hier angewandt:
https://www.youtube.com/watch?v=hHgBgPxKeL0
voll gut! :)

@srone, da hast Du es!
Was super hilft (in Resolve) ist ein wenig Gaussian Blur, welches die Halos verschwinden laesst und anschliessend den Sharpen Filter mit Detail Size auf 0.010 oder 0.10, niedrigster Wert, dann strength hoch auf 2.0 oder 2.5 oder gar 3.0.



Antwort von roki100:

@DeeZiD

Mann o Mann! Genau meine Musik was Du da drehst!

https://www.youtube.com/watch?v=B5nwQbWq5No

Ich hoffe davon kommt mehr! Dann kann ich endlich meine Soul tanzende Hüfte wieder zum leben erwecken ;)



Antwort von cantsin:

DeeZiD hat geschrieben:
Das Material sieht danach deutlich organischer und weniger digital aus.
Habe den Trick hier angewandt:
https://www.youtube.com/watch?v=hHgBgPxKeL0
Hattest Du ausserdem (zumindest bei den Szenen auf der Wiese) ein Diffusionsfilter vorm Objektiv? Und, aus Neugierde: mit welchen Objektiven hast Du gedreht?



Antwort von Darth Schneider:

@ roki
Deine Hüfte tanzt eigentlich gar nicht, die hängt nur faul an deiner Wirbelsäule herum und sitzt dazu noch auf deinen Beinen..;)
Gruss Boris



Antwort von DeeZiD:

cantsin hat geschrieben:
DeeZiD hat geschrieben:
Das Material sieht danach deutlich organischer und weniger digital aus.
Habe den Trick hier angewandt:
https://www.youtube.com/watch?v=hHgBgPxKeL0
Hattest Du ausserdem (zumindest bei den Szenen auf der Wiese) ein Diffusionsfilter vorm Objektiv? Und, aus Neugierde: mit welchen Objektiven hast Du gedreht?
Jap, Glimmerglass auf dem 24-70 2.8 von Panasonic. Ansonsten praktisch alles available light, da ausser mir niemand da war...



Antwort von DeeZiD:

roki100 hat geschrieben:
@DeeZiD

Mann o Mann! Genau meine Musik was Du da drehst!

https://www.youtube.com/watch?v=B5nwQbWq5No

Ich hoffe davon kommt mehr! Dann kann ich endlich meine Soul tanzende Hüfte wieder zum leben erwecken ;)
Video ist nicht von mir, habe nur das Video ein wenig aufgehuebscht. ;)



Antwort von roki100:

naja, hat was...
https://youtu.be/5n1z78Z7rJM?t=7



Antwort von roki100:

srone hat geschrieben:
eine frage des gewollten bildes...
der Typ hat da das material von bmpcc in Davinci nicht korrekt bedient... im BMD Forum wird darüber diskutiert, Antwort von einem anderen User:





"The OG is basically exposed a stop over the 6k and clips frequently. Curious, I expect the OP knows how to expose the BMPCC without unnecessary clipping yet it exists in almost every BMPCC shot. What kind of conclusion would one draw when every shot is clipped?" :







Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
srone hat geschrieben:
eine frage des gewollten bildes...
der Typ hat da das material von bmpcc in Davinci nicht korrekt bedient... im BMD Forum wird darüber diskutiert, Antwort von einem anderen User:

"The OG is basically exposed a stop over the 6k and clips frequently. Curious, I expect the OP knows how to expose the BMPCC without unnecessary clipping yet it exists in almost every BMPCC shot. What kind of conclusion would one draw when every shot is clipped?" :
Das ist IMHO Quatsch, der Videomacher hat die Mitten richtig belichtet, und weil die OG Pocket weniger Spielraum in den Highlights hat, ist da das Bild geclippt. Hätte er die Spitzlichter geschützt, wäre das mit mehr Rauschen und schlechterer (Farb)auflösung in den Mitten erkauft worden.



Antwort von roki100:

Ich sehe das anders; der Videovergleich zeigt nicht die eigentliche Stärke der beiden Kameras, sondern nur das, wie der Kameramann beide Kameras vorher bedient hat und was er nachträglich in Davinci daraus gemacht hat.



Antwort von Darth Schneider:

Was ja dann eigentlich vor allem bei BMD Kameras absolut dasselbe ist und somit keine Rolle spielt.
Ohne genug Know How in Resolve gibts eigentlich gar keine wirklich schönen Bilder, ganz egal mit welcher BMD Kamera.
(Ausser mit den beiden Studiokameras, die sind schliesslich auch für Live Aufnahmen konzipiert.)

Also ich würde auf jeden Fall jede von den neuen Pockets der Original Pocket vorziehen, ganz egal wenn das Bild auch ein wenig schlechter wäre. Was es ja meiner Meinung nach überhaupt nicht nicht ist, nur ein klein wenig anders.
Schon alleine wegen dem Handling, das mag ich bei der original überhaupt Pocket nicht
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Was ja dann eigentlich vor allem bei BMD Kameras absolut dasselbe ist und somit keine Rolle spielt.
Ohne genug Know How in Resolve gibts eigentlich gar keine wirklich schönen Bilder, ganz egal mit welcher BMD Kamera.
Korrekt. Dennoch sollte man vor dem dreh auf Belichtung achten, um nachträglich das beste rausholen zu können. Und das ist gerade bei ältere BMD Kameras im vergleich zu neuere, anders/unterschiedlich.



Antwort von Darth Schneider:

Man muss versuchen das mal möglichst offen, neutral anzuschauen, aber das Bild der Original Pocket hat irgend wie doch mehr Charakter.
Das heisst für mich, es wirkt analoger, nicht so scharf….
Ob das nun gut ist oder nicht ?
Geschmackssache.
Mir gefällt der analoge, etwas weiche Look.
Gruss Boris



Antwort von cantsin:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Geschmackssache.
Mir gefällt der analoge, etwas weiche Look.
Ja, allerdings frage ich mich, ob der nicht einfach ein Produkt der geringeren Sensorauflösung ist und man den nicht auch mit dem härteren/höheraufgelösten Material der neueren Pockets erzielen kann, indem es runterskaliert und dabei sehr leichten Gaussian Blur (oder eine ähnliche subtile Weichzeichnung) anwendet.



Antwort von Darth Schneider:

Ich denke schon das die tiefere Auflösung bei der alten Pocket sicher auch einen sichtbaren Unterschied machen muss.
Ob jetzt das negativ sein muss ?
Nicht wirklich, Auflösung ist doch nur Auflösung…
Man müsste mal im Kino vergleichen….

Meint ihr so ein teurer, rechteckiger Pro Mist Filter den ich in die Smallrig Mattebox rein stecken kann, würde diesbezüglich nicht auch was sinnvolles bringen, bei modernen 4K….bis 12K Kameras ?…

Mir ist das Bild von meiner Cam schon grundsätzlich etwas zu scharf…
Bin mir nicht sooo sicher.
Manche sagen das geht auch in Post…Keine Ahnung wie ?

Aber das Glas müsste dann schon sehr gut sein und ein Unterschied machen.
Ich hab keinen Bock auf 250€ zum Fenster heraus zu schmeissen für ein Stück Glas, das dann verstaubt irgend in der Ecke liegt ;)
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Meint ihr so ein teurer, rechteckiger Pro Mist Filter den ich in die Smallrig Mattebox rein stecken kann, würde diesbezüglich was sinnvolles bringen ?
Wenn es dir um cinematischeren Look geht, dann bestimmt. Ich würde aber den ganz normale 77mm Filter 1/4 benutzen...
Mir ist das Bild von meiner Cam schon grundsätzlich etwas zu scharf…
Das ändert aber nicht wirklich etwas an schärfe (minimal)... und schärfe ist auch nicht das, was die IQ z.b. von BMCC 2.5k oder eben von BMPCC/BMMCC cinematischer aussehen lässt.



Antwort von cantsin:

Ich werde, wenn ich die Zeit finde, mal spaßeshalber einen Matching-Test machen, in dem ich das 6K-/4K-Material der Panasonic S5 (mit Sony-Sensor und 10bit-Log sehr ähnliche Bildcharakteristik wie die Pocket 4K/6K mit ProRes-Log und Braw) an CinemaDNG-Material der alten Pocket angleiche.



Antwort von Darth Schneider:

Cinematischer ist im dem Fall für mich nicht das richtige Wort.
Schönes Cinema kann ja auch sehr scharf sein…
Denk mal an Tenet…Scharf wie eine Rasierklinge…;)

Ich meine was die 4K Pocket betrifft, ein klein wenig weicher sollte das Bild sein…nicht so knackig…
Gruss Boris



Antwort von roki100:

cantsin hat geschrieben:
Ich werde, wenn ich die Zeit finde, mal spaßeshalber einen Matching-Test machen, in dem ich das 6K-/4K-Material der Panasonic S5 (mit Sony-Sensor und 10bit-Log sehr ähnliche Bildcharakteristik wie die Pocket 4K/6K mit ProRes-Log und Braw) an CinemaDNG-Material der alten Pocket angleiche.
oder anders, Du kannst versuchen, den Look wie im Video mit BMCC-Material zu graden und danach nochmal mit P4K/6 oder S5 versuchen... ;)

https://www.youtube.com/watch?v=zmPGtjn3P6g



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Kein Mann schaut da auf die Farben, höchstens noch die Farbe vom Kleid…

Oh Mann die Musik ist zum heulen, und manchmal wäre es wirklich besser man würde gar nicht erst anfangen zu tanzen…;)))
Gruss Boris



Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
oder anders, Du kannst versuchen, den Look wie im Video mit BMCC-Material zu graden und danach nochmal mit P4K/6 oder S5 versuchen... ;)

https://www.youtube.com/watch?v=zmPGtjn3P6g
Da wurde vor allem ein fetter Gelbstich ins Grading gedreht - das ist eher simpel. Auch die Angleichung von BMCC 2.5K-Material dürfte leichter sein, weil es wegen der höheren Auflösung weniger weich ist als das 1:1-Sensor-1080p der OG Pocket.



Antwort von roki100:

das hat aber nix mit der Auflösung zu tun, es sind die Farben die mir gefallen. Und ja der Look ist Wärmer, gehört aber dazu. Nach meiner Beurteilung ist das alles andere als leicht. Einfach Gelbstich verpassen kann jeder... ich meine, nicht falsch verstehen, deine grading Fähigkeiten respektiere ich...



Antwort von roki100:

https://youtu.be/4T-ljc69zmI?t=20

Überall Demonstrationen...



Antwort von roki100:

Laowa 7.5m f2 Linse einfach toll

https://www.youtube.com/watch?v=HsKDFbpDi0w



Antwort von hexeric:

finde auch immer noch die bilder der 5D III mit ML hack grandios



Antwort von Darth Schneider:

Und ich finde die Bilder von meiner 4K Pocket nach bald 4Jahren auch immer noch sehr schön.
Und jetzt ?
Haben wir jetzt genug Dinge gelobt für die wir selber absolut nix können ? ;)
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Der Sony-Look von der P4K, wird wahrscheinlich auch in 10 Jahren immer noch so schön und so gelobt werden, wie die BMCC, OG BMPCC/BMMCC, fast überall... ;)



Antwort von Darth Schneider:

Meine 4K Pocket hat aber komischerweise definitiv einen ganz anderen Look als meine alte Sony RX10.
Und die neuen Sonys haben doch eh einen tollen Look.
Zumal der beste Film Look entsteht eh nicht in der Kamera, sondern davor.
Und bei RAW spielen die out of Kamera Farben immer weniger eine Rolle.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Und bei RAW spielen die out of Kamera Farben immer weniger eine Rolle.
Ja klar, nur ist da das gewisse etwas trotzdem nicht drin. ;) Nicht das ich Color Science von Sony Sensor der P4K nicht toll finde, schließlich ist das Ganze mit Sony-GH5II/G9-Sensor fast identisch (bei GH5II/G9 fehlt das bräunliche/gelbliche. Dank freezer LUT ist es aber auch bei P4K okay), nur das die P4K zusätzlich mit DualISO ausgestattet ist. Wobei die GH5II/G9 auch nicht schlecht bei LowLight ist.



Antwort von Darth Schneider:

Ich dachte bei der G9 ist auch das (ein anderes ) gewisses Etwas drin ?
Irgendwo hat wahrscheinlich jeder namhafte Kamera Hersteller eine Cam mit einem gewissen Extra drin. Denkst du nicht ?
Ausser bei den Arris, da haben es alle, hoffentlich auch bei den Preisen.;)
Gruss Boris



Antwort von cantsin:

These: bei jeder Kamera, die mindestens 10bit Log mit einem anständigen Log-Profil und Codec aufnimmt und mindest 10 Blenden real nutzbaren Dynamikumfang schafft, lassen sich Bilder im Grading so aneinander angleichen, dass niemand noch einen relevanten Unterschied sehen kann. (Die von den Filmconvert-Entwicklern stammende Cinematch-Software tut ja genau das automatisch für alle, die nicht die nötigen Coloristen-Skills haben.)

Fast alle Forendiskussionen - nicht nur über Video-, sondern auch Fotokameras -, über sog. "Color Science" von Kameras gehen eigentlich nur über die vom Hersteller vordefinierten Farbprofile, weil geschätzte 99% der Käufer nicht wissen, wie sie sich - durch Grading bei Video oder Raw-Konverter bei Foto - eigene Farbprofile bauen.



Antwort von roki100:

Ja so ungefähr. Es gibt trotzdem das gewisse etwas, was ich sowohl bei Arri Alexa als auch bei ältere BMD Kameras sehe und so nicht leicht oder garnicht nachzumachen ist. Einige haben ja versucht, siehe GHAalex (für GH5, P4K) gefällt mir auch sehr. Es fehlt trotzdem aber etwas (bin da auch nicht allein der das so sieht), ich würde es als "analoger", organischer oder filmischer bezeichnen, jedoch nicht mit etwas, was einige mit "weniger Auflösung" etc. verbinden. Siehe doch ALEV, da war die Entwicklung wohl nicht so einfach bzw. den Look der alten Arri Filmkamera in Digital zu verwandeln, war nicht allein eine Sache von Codec+Bits, sondern die Entwicklung von Sensor war das entscheidende.

Wenn ich z.B. Dehancer mit OG BMPCC (default BMD_zu_Rec709 CST und in Dehancer Source auf Rec709) dann sieht das (für meine Augen) viel besser/filmischer aus, als z.B. G9 VLOG + Dehancer. FilmConverter ist zwar auch gut, man sieht aber immer noch den gewissen unterschied.



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Hier !
Also für meine Augen sieht das da unten genau so aus wie das gewisse Etwas von deiner Pocket.

Gruss Boris



Antwort von roki100:

Das ist nur etwas gegradet in Gelbstich mit angehobene Lift.... ;) Für P4K würde ich aber auf jeden Fall solche Filter wie ProMist (1/4) und wahrscheinlich ausschließlich Canon FD Linsen benutzen. Canon 24m z.B. kombiniert sehr gut mit P4K.



Antwort von Darth Schneider:

Sieht aber trotzdem genau so aus wie von deiner Pocket und es ist doch auch egal wie er das gemacht hat.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Sieht aber trotzdem genau so aus wie von deiner Pocket und es ist doch auch egal wie er das gemacht hat.
Gruss Boris
Nein. Da ist doch kein Gelbstich und mit analog/organisch/filmisch, meinte ich nicht Vintage oderso.

Übrigens, bei Dehancer gibt es unter Kamera Source auch "P4K" und dann Bloom (Diffusion) aktivieren/anpassen... ist vll. eine gute alternative zu ProMist Filter?



Antwort von Darth Schneider:

Ich finde aber trotzdem es sieht genau so aus.
Lassen wir das. Deine Augen sehen das anders als meine.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Keine Ahnung warum Du das mit Gelbstich und angehobene Lift in Verbindung bringst.



Antwort von Darth Schneider:

Das hat absolut nix mit dem Gelb, oder mit irgend einem anderen Farbton zu tun
(ich weiss du magst lieber den Grünstich, das geht auch).
Ich meine einfach allgemein den etwas verwaschen/soften Look.

Hier von deiner Cam. ( inklusive dem Gelbstich;)))



Ich denke das würde man locker mit meiner Pocket und etwas Colorgrading Know How mit verwackelten Bildern locker auch hinkriegen….
Lassen wir’s, doch, ich sehe den Unterschied von den beiden Kameras halt gar lange nicht so extrem wie du.

Gruss Boris



Antwort von roki100:

Boris, siehe "Plrd 600" (bei FilmConverter) oder z.B. "Agfa Chrome RSX II 200" (bei Dehancer) ;)
Das ist das was cantsin auch meinte. Filmconverter hat z.B. verschiedene Kamera Profile - wenn Du Videos mit zwei verschiedene Kameras aufgenommen hast (z.B. P4K und OG BMPCC), nachträglich dann im Filmconverter die Kameras entsprechend auswählst, und unter Film Setting>covert To: Prid600, WB etwas anpassen... und schon hast Du fast den selben Look.



Antwort von Darth Schneider:

Also jetzt zum dritten mal, lassen wir’s…Das bringt nix.
Wir reden/schreiben aneinander vorbei.
Und du bist viel zu festgefahren auf den Fairchild, für meinen Geschmack.
Jetzt habe ich besseres zu tun.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Ja dann bin ich wohl festgefahren... ;)))
Nur weil einer da den selben Look gradet, bedeutet nicht, dass beide Kameras/Sensoren das selbe organische/filmische/cinematische können.
Diese Gelbstich Looks sieht aber grausam aus. ;) Hätte die BMPCC so einen Look, hätte ich sie schon längst aufgegeben, wahrscheinlich vorher gar nicht gekauft.
Wie bereits erwähnt, irgendwelche Looks lassen sich mit jede 10Bit Kamera (siehe cantsin These die ich auch teilweise zustimme) graden... hier etwas als Beispiel:

https://www.youtube.com/watch?v=fY0sPIOPOFo
https://www.youtube.com/watch?v=28ky0gMcPLo
https://www.youtube.com/watch?v=XZEspU79ohA

Was Du meinst ist gleiche gegradete Look (dieser Gelbstich Look ist denke ich irgendetwas aus FilmConverter oder Dehancer: Plrd 600 oder Agfa Chrome RSX II 200). Das ist aber nicht das was ich mit gewisses etwas meine.
Warum manche da immer etwas mit uralte Vintage Look verbinden, ist etwas, was ich nicht verstehe und auch nicht verstehen muss ;) Wie z.B gibt es einige die "Super16" Sensor gleich mit uralte Vintage Look verbinden und dementsprechend auch so graden bzw. (für meine Augen) komische Super16 Film Simulationen daraus machen... ;)
So was z.B.: viewtopic.php?f=66&t=149178&p=1117316#p1114546 ist schon professioneller. Mit irgendwelche Film Simulationen Plugins drauf und fertig aus die Maus ist es nicht getan. ;) Der Typ, der das Video gedreht hat, wird dir das auch so bestätigen, also auch viel zu viel festgefahren auf den Fairchild...



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Immer dasselbe, das wird langsam langweilig.
Das ist unter Anderem weil du seit Jahren einfach nicht verstehen willst das deine Pocket die halt nicht mal echtes 2K liefert und noch dazu einen sehr kleinen Sensor hat. Was dann logischerweise auch immer etwas unschärfer wirkt, was dann ebenfalls logischerweise auch den Vintage Look mit FD Linsen dann viel mehr verstärkt….
Get it ?
Glaub’s oder glaub’s nicht, aber das ist genau so, ich bin auch nicht der einzige der so denkt.
Darum denke immer noch, ganz klar, das man aus meiner 4K Pocket mit dem richtigen Colorgrading Know How den Look deiner Pocket in null Komma nix hinkriegen würde, wenn man das dann so möchte.;)
Da kannst du noch hundert Gegenargumente bringen, ich friss das aber trotzdem nicht.;) Bäh !!

Dabei geht es doch eh, weniger um deine tolle Kamera selber, sondern viel eher nur um dein Ego, denke Ich jetzt, jetzt mal ehrlich….

Erstens bist du für mein Empfinden, viel zu festgefahren, (fast schon krankhaft) auf den einen Look dieser einen einzigen kleinen Fairchild Sensor Kamera….
Ich halt aber eben gar nicht, ich finde von BMD, Canon, zu Fuji, über Sony, bis zu Nikon, oder Panasonic viele Kameras und ihre Looks sehr, sehr toll….

Und zweitens, du kannst mich somit auch niemals umstimmen…Nicht zuletzt weil, was Kameras und deren Looks betrifft ist das auch vor allem eine Frage des persönlichen Geschmacks. Richtig und falsch gibt es dabei gar nicht wirklich….
Dazu kommt das bei RAW Video die Farben out of Kamera doch eh überhaupt keine Rolle mehr spielen.
Aber das kann ich dir so viele Male schreiben wie ich will.
Dieser bei Raw Video sehr wichtige Fakt wird von dir einfach immer wieder ignoriert.
Dann kommst du mit deiner Lieblings Ausrede..
Die Ausrede mit dem gewissen Etwas, ..:)
Sorry, das ist (für mich) einfach nur Bullshit !

Also darum zum vierten und letzten Mal, Lassen wir’s, jetzt doch, bitte !
Diese Diskussion bringt doch absolut nix. (ausser mich auf die Palme)
Deine Original Pocket liefert für dich tolle Bilder, und meine Original 4K Pocket für mich eben auch, darum lass es doch einfach gut sein.;)
Leben und leben lassen…

Hier noch zum Schluss, Franks aller erster Satz, ganz oben, von der Pocket 4K Kamera Review bringt es für mich genau auf den entscheidenden Punkt….

https://frankglencairn.wordpress.com/20 ... snt-mater/

….and why it dosent mater….

Du kannst von mir aus noch bis in alle Ewigkeit weiterschreiben, aber zu diesem Thema schreibe ich ab jetzt absolut gar nix mehr.
Es ist alles schon zu 100%, 100x gesagt.
Gute Nacht.
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

roki100 hat geschrieben:

Warum manche da immer etwas mit uralte Vintage Look verbinden, ist etwas, was ich nicht verstehe und auch nicht verstehen muss ;) Wie z.B gibt es einige die "Super16" Sensor gleich mit uralte Vintage Look verbinden und dementsprechend auch so graden bzw. (für meine Augen) komische Super16 Film Simulationen daraus machen... ;)
Nur mal so zur Erinnerung wie Super-16 aussieht, wenn die Filmrollen nicht 40 Jahre im feuchten Keller gelegen haben.


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Antwort von klusterdegenerierung:

Im Kontext der Cam finde ich erstaunlich, das fasst ausnahmslos alle Beispiel in irgendeiner Form gegraded bis heftig gegraded sind!
Es gibt kaum Material, zumindest sieht man es hier kaum, wo eine Cinema oder Pocket wie eine normale andere Cam rüberkommt, wenn es um Farbe geht.

Zb. normaler cleaner Imagefilm der auch hätte von einer Sony stammen können.
Der Name macht dem look aufjedenfall alle Ehre, wobei man das ja auch mit jeder xbeliebigen anderen Brand so machen könnte.

Das es bei denen so heftig ausfällt, gibt mir zu denken.



Antwort von andieymi:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Im Kontext der Cam finde ich erstaunlich, das fasst ausnahmslos alle Beispiel in irgendeiner Form gegraded bis heftig gegraded sind!
Es gibt kaum Material, zumindest sieht man es hier kaum, wo eine Cinema oder Pocket wie eine normale andere Cam rüberkommt, wenn es um Farbe geht.

Zb. normaler cleaner Imagefilm der auch hätte von einer Sony stammen können.
Der Name macht dem look aufjedenfall alle Ehre, wobei man das ja auch mit jeder xbeliebigen anderen Brand so machen könnte.

Das es bei denen so heftig ausfällt, gibt mir zu denken.
Ich glaube, dass das Ersteres nicht wirklich am Grading liegt.

Die Originale Pocket hat einen Look, den Du im Endeffekt nicht mal wirklich "rausgegradet" bekommst - würdest du das versuchen. Das Ding sah nie nach "stinknormaler Sony Cam" aus.

Das mag in Teilen an dem liegen was Du heftig gegradet nennst, aber steckt auch irgendwie in der "DNA" von dem Sensor. Wie vorher Frank anmerkte: Die nicht sonderlich scharfen 2K, gepaart mit dem kleinen Sensor, der Look des Sensors, das schreit halt alles was anderes als moderne (Sony?) FF-Sensoren. Modern nicht als qualitative Wertung, nur als Unterscheidungsmerkmal.

Mag auch der Grund sein, wieso die Kamera nach 7 Jahren immer noch polarisiert. Sie hat auf jedenfall einen speziellen Look, den es so stark ausgeprägt bei wenigen Kameras gibt, das Äquivalent wäre heute vielleicht eine 4K-MFT-Cam mit fix-eingebauter Dehancer Color Science.



Antwort von Darth Schneider:

@Frank
Schon faszinierend.
Also für meine ungeschulten Augen sieht das 16mm Film Material da oben aber nochmal deutlich anders aus als die Bilder von allen BMD Pockets, definitiv nicht so (wie vielfach auf YouTube) übergradet, irgendwie aber wahrscheinlich darum auch viel cleaner,
(und komischerweise auch nicht so soft/weich wie vieles im Netz von der Original Pocket)
Aber halt viel mehr viel nach analogem Film, was es ja schliesslich auch ist.;)
Gruss Boris



Antwort von klusterdegenerierung:

andieymi hat geschrieben:
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Im Kontext der Cam finde ich erstaunlich, das fasst ausnahmslos alle Beispiel in irgendeiner Form gegraded bis heftig gegraded sind!
Es gibt kaum Material, zumindest sieht man es hier kaum, wo eine Cinema oder Pocket wie eine normale andere Cam rüberkommt, wenn es um Farbe geht.

Zb. normaler cleaner Imagefilm der auch hätte von einer Sony stammen können.
Der Name macht dem look aufjedenfall alle Ehre, wobei man das ja auch mit jeder xbeliebigen anderen Brand so machen könnte.

Das es bei denen so heftig ausfällt, gibt mir zu denken.
Ich glaube, dass das Ersteres nicht wirklich am Grading liegt.

Die Originale Pocket hat einen Look, den Du im Endeffekt nicht mal wirklich "rausgegradet" bekommst - würdest du das versuchen. Das Ding sah nie nach "stinknormaler Sony Cam" aus.

Das mag in Teilen an dem liegen was Du heftig gegradet nennst, aber steckt auch irgendwie in der "DNA" von dem Sensor. Wie vorher Frank anmerkte: Die nicht sonderlich scharfen 2K, gepaart mit dem kleinen Sensor, der Look des Sensors, das schreit halt alles was anderes als moderne (Sony?) FF-Sensoren. Modern nicht als qualitative Wertung, nur als Unterscheidungsmerkmal.

Mag auch der Grund sein, wieso die Kamera nach 7 Jahren immer noch polarisiert. Sie hat auf jedenfall einen speziellen Look, den es so stark ausgeprägt bei wenigen Kameras gibt, das Äquivalent wäre heute vielleicht eine 4K-MFT-Cam mit fix-eingebauter Dehancer Color Science.
Sorry, aber ich sprach tatsächlich von garding und nicht von dem grünstich der der Cam innewohnt.
Habe selber eine gehabt. ;-)



Antwort von Darth Schneider:

Auch die Beispiel Bilder von roki haben ja häufig einen Hang zum Grün…
Wobei, das kann schon auch bewusst am Computer entstehen.
Irgend jemand hat aber auch mal geschrieben das alle Fairchild Sensoren, oder das Glas davor, dieser Generation, früher oder später einen Grünstich kriegen, wie die Arris ja scheinbar auch.
Zumal könnte der Farbstich auch an ND Filtern, (oder am I.R. Cut Filter liegen, den man ja bei den alten Pockets zwingend braucht).

Mindestens jedes zweite Video von der Original Pocket hat irgend ein Farbstich, finde ich.



Klar wem es gefällt, der sieht das gewisse etwas da drin.
Ich sehe einfach: Oh, wiedermal der typische Original Pocket Look,
(der scheinbar wirklich nur schwer wegzukriegen ist).
Das würde mich persönlich jetzt eher einschränken.
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

andieymi hat geschrieben:

Ich glaube, dass das Ersteres nicht wirklich am Grading liegt.

Die Originale Pocket hat einen Look, den Du im Endeffekt nicht mal wirklich "rausgegradet" bekommst - würdest du das versuchen. Das Ding sah nie nach "stinknormaler Sony Cam" aus.

Das mag in Teilen an dem liegen was Du heftig gegradet nennst, aber steckt auch irgendwie in der "DNA" von dem Sensor.
Ja und nein.
Hier mal ein paar Beispiele, einmal ohne irgendwelches Grading, nur mit Color managed Workflow,
und einmal ohne Color Managament (YRGB) aber mit Grading.
test_1.4.2.jpg test_1.4.1.jpg test_1.1.4.jpg test_1.1.3.jpg test_1.1.2.jpg test_1.1.1.jpg Ich denke das Hauptproblem liegt darin, das die meisten einfach ne M31 LUT drauf klatschen und fertig.
Aber wenn man einen "cleanen Look" möchte, kann man einfach im Color Managed Workflow arbeiten, und die Finger von irgendwelchen LUTs lassen.



Antwort von cantsin:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ich denke das Hauptproblem liegt darin, das die meisten einfach ne M31 LUT drauf klatschen und fertig.
...und keinen IR Cut-Filter vorm Objektiv haben.

Hier mal ein Beispiel eines mit der OG Pocket gedrehtes Video, das keinen LUT- und Gradingorgien ausgesetzt war (und wo der IR Cut vorm Objektiv saß):

https://vimeo.com/275167924



Antwort von Darth Schneider:

@Frank
Nein ! Ich denke das Hauptproblem liegt somit doch darin das du in solchen Dingen ein absoluter Vollprofi bist.
Das sind die meisten Leute die Videos von der Original Pocket auf YouTube hochladen eben womöglich doch überhaupt nicht. Die haben weder die Erfahrungen noch das Auge. ( oder einen billigen I.R. Cut/ND Filter, oder ne zu alte Cam.) D

@Cantisn
Die Aufnahmen sehen für mich voll langweilig aus, die Standbilder von Frank jedoch nicht…Hm..
Gruss Boris



Antwort von andieymi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ja und nein.
Hier mal ein paar Beispiele, einmal ohne irgendwelches Grading, nur mit Color managed Workflow,
und einmal ohne Color Managament (YRGB) aber mit Grading.

test_1.4.2.jpg

test_1.4.1.jpg

test_1.1.4.jpg

test_1.1.3.jpg

test_1.1.2.jpg

test_1.1.1.jpg

Ich denke das Hauptproblem liegt darin, das die meisten einfach ne M31 LUT drauf klatschen und fertig.
Aber wenn man einen "cleanen Look" möchte, kann man einfach im Color Managed Workflow arbeiten, und die Finger von irgendwelchen LUTs lassen.
Und trotzdem würde ich sagen, das ist 100% als BMPCC erkennbar. Das ist so weit weg von etwas, das heute als Clean durchgehen würde - auch ohne M31. Selbst Handys machen bei noch kleinerer Sensorgröße heute cleanere, rauschfreiere Bilder als das. Das meine ich nicht als besser/schlechter, Alexen sind auch nicht clean. Das ist halt ein Look. Und der lässt nicht komplett weg-color-managen. So sieht der Sensor einfach aus.

Das "Weiche" bei gleichzeitig ziemlich einzigartiger Kornstruktur, selbst der Highlight-Rolloff hat was eigenes. Ich kann mit Sicherheit sagen, dass das keine aus der Zeit stammende 4K Kamera ist (F55, FS700) und mit Sicherheit, dass es keine 2K Alexa, kein 1080p MP4-Fotoapparat (5D etc.), Keine EX1/3, und sowieso nichts mit modernes 4K (nicht mal runtergerechnet, Post-diffused, etc.) ist.

Die einzige Kamera, die für mich annähernd in die Richtung geht ist die F35 (trotz damaligem 5,8K Downsampling!), aber auch nur in der gleichen Ecke. Oder aber auch der 16mm Crop der Alexa, aber auch nur irgendwie.

Weil hier mal der Vergleich zu 16mm gezogen wurde: 16mm sieht halt - je nach Film bald sehr anders aus. Das war 250D bzw. 500T der ohnehin körnigeren Fujis. Mit 50D ist man nicht soweit von der Pocket weg. Jedenfalls lookmäßig näher als jede andere Kamera, die Du heute beim Händler kaufen kannst.



Antwort von Frank Glencairn:

cantsin hat geschrieben:

...und keinen IR Cut-Filter vorm Objektiv haben.
Ja, das ist natürlich absolut richtig, die kleine (und auch der große Bruder BMCC) ist da recht empfindlich.



Antwort von Funless:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ich denke das Hauptproblem liegt darin, das die meisten einfach ne M31 LUT drauf klatschen und fertig.
Das eigentliche Hauptproblem ist, dass mittlerweile zwei völlig unterschiedliche Definitionen von "cinematic" existieren.

Erstens gibt es das (ich nenne es mal) "real cinematic", also das was man in Kinofilmen und aufwändig produzierten TV-Serien von HBO, AMC, CBS, etc. pp. zu sehen bekommt und in dem das "cinematic" aus der gesamten cinematography resultiert, also aus Produktionsdesign, Lichtsetzung, Make-Up, Props, Framing, Schnitt, Darstellerperformance, Choreographie, Köstüm, etc. und in der das Kameramodell nur eine äußerst untergeordnete Rolle spielt, respektive nur ein Kettenglied der gesamten cinematography ist.

Zweitens gibt es das (ich nenne es mal) "YouTube-und-Internet-Forum-fake-cinematic". Bestehend aus inhaltslosen Kalenderbildern die i.d.R. heftig mit einer gelb/grün/braunen Grading Farbsuppe (oder einer entsprechenden "cinematic-LUT") garniert wurden, möglichst in SloMo aufgezeichnet und mit soviel sDof im Bild wie das f0.95 Fotoobjektiv nur hergibt.

Allerdings hat zweitgenanntes mit real cinematic soviel zutun wie eine Kuh mit eierlegen. Davon abgesehen, dass ich keinen einzigen Film oder TV-Serie kenne die visuell auch nur ansatzweise so ausehen wie die "YouTube-und-Internet-Forum-fake-cinematic"-Clips und ich habe eine verdammt große Menge an Filmen und TV-Serien geschaut. Aber klar, alles an Kinofilmen und TV-Serien habe ich natürlich nicht geschaut doch auch jedesmal wenn ich dann nach einer Kinofilm/TV-Serien-Referenz frage, die so aussehen wie zweitgenannten Clips, bekomme ich allerdings nie eine Antwort anhand eines realen Beispiels darauf.
"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Aber wenn man einen "cleanen Look" möchte, kann man einfach im Color Managed Workflow arbeiten, und die Finger von irgendwelchen LUTs lassen.
Eben. Das geht mit einer BMPCC völlig problemlos.



Antwort von Darth Schneider:

Ich kenne einen Profi Fotografen, der nie irgendwelche Filter, auch nicht nur einen Schutzfilter benutzt.
Er sagt er will ausschliesslich den Original Look vom Objektiv, und von der Kamera, und nicht den Look vom Filterglas.

Apropos Luts:
Ich habe zwei von den neuen Gen5 Luts von Freezer an meiner 4K Pocket ausprobiert, sehen sehr toll aus, ganz ohne Farbstich…;)

viewtopic.php?t=154321

Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ich denke das Hauptproblem liegt darin, das die meisten einfach ne M31 LUT drauf klatschen und fertig.
Aber wenn man einen "cleanen Look" möchte, kann man einfach im Color Managed Workflow arbeiten, und die Finger von irgendwelchen LUTs lassen.
So siehts aus.

Das etwas wenig grüne im bild ist nicht etwas wie Grünstich (durch das ganze bild), sondern ähnlich wie bei Arri z.B. auf Glasscheiben beim Tageslicht ist es ein wenig zu sehen, oder im schatten Bereich. Und es liegt nicht am grüne Glass (das dache ich auch erst). Das grüne/blaue BMD Glas habe ich durch rawlite OLPF+IRCut ersetzt und trotzdem ist das immer noch ein wenig zu sehen. Wie andieymi geschrieben hat, es ist DNA des sensor.



Antwort von Frank Glencairn:

andieymi hat geschrieben:

Und trotzdem würde ich sagen, das ist 100% als BMPCC erkennbar.
Sagen wir mal so, die Pocket (und die BMCCs auch) wurden von BM so hin getrimmt, daß das "nackte" Bild aus der Kamera (Color Managed/Gen4) in etwa aussieht wie Kodak Vision3 200T Material, kopiert auf Kodak 2383 Print Film.

Hier mal ein Beispiel:

1. Nackte Pocket nur Color Management test2_1.3.1.jpg test2_1.3.2.jpg

Das ist der Look, den man tatsächlich erkennt, und der eigentlich so typisch für die erste Generation der BM-Cams ist.



Antwort von Darth Schneider:

Und worauf wurden die neueren BMD Kameras getrimmt, so die Ursa Minis und die 4K/6K Pockets ?
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

Bei den Ursas im Prinzip ähnlich, wenigstens verdammt nah dran (je nachdem ob Gen 4 oder 5).
Bei den Pockets, wegen des Sony Sensors nicht ganz so nah dran.



Antwort von dienstag_01:

Die DNA des Sensors.
Bei RAW.
Geil.



Antwort von Darth Schneider:

@Frank
Dafür sind die neuen Pockets neutraler, nicht so mit einem typischen Look behaftet…sehe ich persönlich jetzt eigentlich nicht wirklich als Nachteil.
Kommt aber natürlich darauf an was man möchte.

@dienstag
Für mich auch nicht wirklich fassbar…RAW sollte möglichst roh sein…ohne besonderen Geschmack…. )
Sonst entzieht sich mir der Sinn hinter RAW….
Gruss Boris



Antwort von dienstag_01:

Wenn RAW, dann entsteht das Bild/der Look in der Software.
Wenn Video, dann entsteht das Bild in der Cam. Allerdings auch in der Verarbeitung, nicht als *DNA* des Sensors.



Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
Das etwas wenig grüne im bild ist nicht etwas wie Grünstich (durch das ganze bild), sondern ähnlich wie bei Arri z.B. auf Glasscheiben beim Tageslicht ist es ein wenig zu sehen, oder im schatten Bereich. Und es liegt nicht am grüne Glass (das dache ich auch erst). Das grüne/blaue BMD Glas habe ich durch rawlite OLPF+IRCut ersetzt und trotzdem ist das immer noch ein wenig zu sehen. Wie andieymi geschrieben hat, es ist DNA des sensor.
Wo in meinem obigen Beispiel gibt es da eine grün-blaue (oder gelbstichtige) DNA?

Zur Illustration noch ein paar Screengrabs:


mpv-shot0002.jpg mpv-shot0003.jpg mpv-shot0005.jpg



Antwort von Darth Schneider:

Liegt es ev doch auch an dem Filter Cocktail den z.B. roki über seinem Sensor hat ?
Olpf, I.R. Cut, NDs….
Einiges an verschrienstes Glas, dann kommt noch die Linse, und womöglich bei Manchem noch zusätzlich ein Black Mist, oder/und ein 10€ Schutzfilter….
Gruss Boris



Antwort von roki100:

cantsin hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:
Das etwas wenig grüne im bild ist nicht etwas wie Grünstich (durch das ganze bild), sondern ähnlich wie bei Arri z.B. auf Glasscheiben beim Tageslicht ist es ein wenig zu sehen, oder im schatten Bereich. Und es liegt nicht am grüne Glass (das dache ich auch erst). Das grüne/blaue BMD Glas habe ich durch rawlite OLPF+IRCut ersetzt und trotzdem ist das immer noch ein wenig zu sehen. Wie andieymi geschrieben hat, es ist DNA des sensor.
Wo in meinem obigen Beispiel gibt es da eine grün-blaue (oder gelbstichtige) DNA?
Du hast das clean korrigiert? Was ich mit grün meine nennen es manche Mojo? Hier z.b. zu sehen:
Bildschirmfoto 2021-12-03 um 13.06.32.png ähnlich (aber nicht so strak) sehe ich auch öfter bei BMD Kameras mit Fairchild Sensoren.
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Liegt es ev doch auch an dem Filter Cocktail den z.B. roki über seinem Sensor hat ?
Olpf, I.R. Cut, NDs….
Nein, kein "Cocktail". Rawlite und IR-Cut+OLPF ist ein Filter.



Antwort von Darth Schneider:

Sieht einfach grünstichig aus…und bissel viel zu dark und langweiliges Licht.
Die Haut wirkt eher grauisch, fade, fast wie die Wand hinten.
Gut, wem es gefällt, der soll Freude daran haben.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
andieymi hat geschrieben:

Und trotzdem würde ich sagen, das ist 100% als BMPCC erkennbar.
Sagen wir mal so, die Pocket (und die BMCCs auch) wurden von BM so hin getrimmt, daß das "nackte" Bild aus der Kamera (Color Managed/Gen4) in etwa aussieht wie Kodak Vision3 200T Material, kopiert auf Kodak 2383 Print Film.
Ja so ähnlich, https://www.lomography.com/films/871964 ... er=popular



Antwort von Darth Schneider:

Klar mit analogem Material geht der hässliche Grünstich auch….
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Sieht einfach grünstichig aus…und bissel viel zu dark und langweiliges Licht.
Die Haut wirkt grau, fast wie die Wand hinten.
Gut, wem es gefällt, der soll Freude daran haben.
Eben, manchen gefällt es und anderen wiederum nicht. Es gibt sogar Workflows um es zu entfernen: https://mixinglight.com/color-grading-t ... lm-matrix/ und der nette von YT "Farbkanal" meinte, er fügt damit anderen Kameras Arri-Filmmatrix hinzu... *haha*

Bei Magic Bullet gibt es "Mojo" Filter.



Antwort von Darth Schneider:

Ein Mojo Spezial Katzenfiter, für mich bitte der die doofen Katzen dann aus den Katzenfotos am besten gleich auch herausfiltert…;))))
Wenn schon dann viel lieber Hunde…
Gruss Boris



Antwort von klusterdegenerierung:

dienstag_01 hat geschrieben:
Die DNA des Sensors.
Bei RAW.
Geil.
Du weißt aber schon das der WB mit gespeichert wird wie bei jeder handelsüblichen Fotorawdatei?
Nein? Stimmt, sonst hättest Du sowas ja nicht geschrieben. :-)



Antwort von klusterdegenerierung:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ja und nein.
Hier mal ein paar Beispiele
Das oberere ist Grün, das untere Gelb.



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ein Mojo Spezial Katzenfiter, für mich bitte der die doofen Katzen dann aus den Katzenfotos am besten gleich auch herausfiltert…;))))
was hast du gegen Katzen? ;))

Dafür brauchst Du kein Filter nur spezielle Kamera, iPhone oder P4K ;)

https://www.youtube.com/watch?v=-lHo-owNjVk

Übrigens, etwas zu "DNA des Sensors": https://www.eoshd.com/comments/topic/52 ... sony-look/
Eigentlich auf den Punkt gebracht bzw. fast bei jede Kamera ist Sony Sensor verbaut und dementsprechend sieht es auch gleich/ähnlich aus...es sei denn, Kamerahersteller haben speziell mit Color Science dies&jenes angepasst.



Antwort von Darth Schneider:

Ohne Resolve ? Also gar keine Filter und nix ?
Dann musst du aber die Pocket bei so wenig Licht aber auf extended Video am besten noch mit ProRes und mit ISO 3200 aufnehmen lassen.
Das heisst mit viel weniger DR als die 4K Pocket eigentlich könnte….
Sonst sieht es dann womöglich doch nicht aus wie das iPhone ( wie auch im anderen Threat)
Dann ist es aber am Schluss trotzdem mehr wie eine Lotterie.
Und ein unfairer Vergleich…Weil die Pocket nicht annähernd ausgereizt wird….Das iPhone aber hingegen schon.
Gruss Boris



Antwort von cantsin:

IMHO resultieren alle Farbstiche mit BMPCC-Material daraus, dass es vergleichsweise anspruchsvoll/schwierig ist, mit der Kamera Material farboptimal aufzunehmen (wozu ein IR-Cut-Filter absolut Pflicht ist, wie früher auch bei der Leica M8 - und den ca. 95% aller OG Pocket-Besitzer nicht verwenden) und sauber nach Rec709 zu bringen - wofür man sich in den Tiefen des Color Managements von Resolve gut auskennen muss.

Mit den heutigen Resolve-Versionen geht das zwar erheblich einfacher; der Color Space Transformation-Effekt mit angeklicktem Tone Mapping + Forward OOTF macht das mittlerweile automatisch. Aber auch da weiss nicht jeder, dass man diese Optionen aktivieren muss, welches Blackmagic-Gamma und welche Blackmagic Color Science die richtige für die Kamera ist und welche Standardparameter man für Resolves CinemaDNG-Interpretation setzen (bzw. welche Parameter man im Raw-Tab einstellen) sollte.

In meinen vier Jahren mit der Kamera, als es Color Space Transform noch nicht als Schweizer Taschenmesser gab, habe ich bei jedem Dreh und jeder Lichtsituation Color Charts als Referenzbild gefilmt und die Color Chart-basierte Farbraumtransformation von Resolve genutzt.

Wenn man "korrekt" arbeitet, sind die Farben nicht anders als bei anderen Kameras, die weiten Dynamikumfang und weite Farbräume unterstützen. 8bit-Rec709-4:2:0 als Endformat hat ja sowieso nur einen winzigen Bruchteil der Farben, die in 12bit Raw und selbst in 10bit-4:2:2-Log stecken. Es wäre schon seltsam, wenn man aus dieser Übermenge nicht fast sämtliche in 8bit-Rec709 möglichen Farben (sowie üblichen Farbstiche/-stilisierungen) erzielen könnte.

Was das Bild der OG Pocket jedoch unterscheidet, lässt sich vielleicht am besten an diesem 1:1-Crop (eines der weiter oben geposteten Screengrabs) zeigen:
mpv-shot0002-crop.png Die Kamera macht in 1080p kein Oversampling, sondern einen 1:1-Sensor-Readout. Ausserdem ist im CinemaDNG-Material (auch im Gegensatz zu BRAW) keine Rauschfilterung eingebacken; wenn man nicht in der Post mit Neat & Co. filtert, liegt daher (wie man hier sieht) eine Lage Chroma-Rauschen über dem Bild. Dreht man ausserdem in Resolves Raw-Parametern alle künstliche Nachschärfung raus, ist das Bild als Resultat dieser drei Faktoren weicher als das gewöhnliche, oversamplete, rauschgefilterte und nachgeschärfte Videobild von System- und Videokameras.

Ausserdem sieht man auch, dass der Sensor der OG Pocket keinen OLPF (Optical Low Pass Filter) hat und daher schnell Moirés bzw. Falschfarben/Regenbogen-Artefakte auftreten, hier z.B. an den Haarkanten unten links (und wenn man genau hinsieht, überall in den Locken). An dem 1080p-Sensor der Kamera treten Moirés schneller auf als an Kameras mit 4/6/8K-Sensoren, weil hier die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass das Objektiv signifikant höher auflöst als der Sensor und dadurch diese Artefakte produziert.

In der Summe führen alle diese Faktoren - kein Oversampling, keine Rauschfilterung, keine eingebackene Nachschärfung, Moirés - zu einem impressionistischeren bzw. 'schmutzigeren'/körnigeren Bild (das noch weicher wäre, wenn man rauschfiltern oder die Moirés mit Chroma-Blur-Nodes unterdrücken würde), das man vielleicht "organischer" nennen kann.

Wirklich "cinematisch" ist IMHO übrigens nur hoher DR bzw. die Abwesenheit von ausgebrannten Spitzlichtern, mit einer weichen Gradationskurve im Bild bzw. guter Zeichnung sowohl in Schatten und Spitzlichtern. Als die OG Pocket herauskam, war sie in dieser Hinsicht beinahe allen vergleichbar teuren Video-/Hybridkameras (wie damals z.B. der GH2) haushoch überlegen. Da heute jedoch 10-12 Stops DR und 10bit-Log-Profile Standard bei den meisten heutigen Prosumer-Systemkameras sind, ist das IMHO kein Thema bzw. Differenzierungsmerkmal mehr.



Antwort von roki100:

Ohne OLPF, sieht CDNG nicht schön aus.
Bildschirmfoto 2021-12-03 um 16.08.35.png Was mich genervt hat, waren nicht diese Zebra farbige streifen, sondern in den feinen Details oder Haaren sah man so etwas wie kleine Ameisen, das lässt sich leider ohne OLPF nachträglich nicht ganz wegradieren (auch mit RawTherapee nicht).



Antwort von Darth Schneider:

Mit ProRes auch ?
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Mit ProRes auch ?
Mit ProRes weniger. Aber auch dann weniger, wenn man in CDNG aufnimmt und SuperScale in Davinci benutzt. So sauber aber wie mit OLPF bekommt man das nicht hin.



Antwort von dienstag_01:

Übrigens, etwas zu "DNA des Sensors": https://www.eoshd.com/comments/topic/52 ... sony-look/
Eigentlich auf den Punkt gebracht bzw. fast bei jede Kamera ist Sony Sensor verbaut und dementsprechend sieht es auch gleich/ähnlich aus...es sei denn, Kamerahersteller haben speziell mit Color Science dies&jenes angepasst. Wirklich irre ist ja, dass Leute glauben, sie könnten anhand des fertigen Bildes etwas über die Farben des Sensors sagen.
Die Farben sind das Ergebnis eines Prozesses, egal ob intern oder extern.



Antwort von roki100:

dienstag_01 hat geschrieben:
Übrigens, etwas zu "DNA des Sensors": https://www.eoshd.com/comments/topic/52 ... sony-look/
Eigentlich auf den Punkt gebracht bzw. fast bei jede Kamera ist Sony Sensor verbaut und dementsprechend sieht es auch gleich/ähnlich aus...es sei denn, Kamerahersteller haben speziell mit Color Science dies&jenes angepasst.
Wirklich irre ist ja, dass Leute glauben, sie könnten anhand des fertigen Bildes etwas über die Farben des Sensors sagen.
Die Farben sind das Ergebnis eines Prozesses, egal ob intern oder extern. Da gibt es schon unterschiede...zu meinen, dass z.B. nur RAW ausreicht, egal welche Sensor, das stimmt so m.M. nicht. Siehe z.B. die Geschichte von ALEV, da gibt es berichte von Arri u.a. warum die spezielle Entwicklung des Sensor so wichtig war und welche rolle das gespielt hat (gibt es irgendwo im netz zu lesen). Ich bin der Meinung, dass dieses Dual Gain, nicht nur eine Technologie ist womit mehr Dynamicrange ermöglicht wird, sondern ist teil des Prozesses wodurch das Bild analoger/organischer aussieht, auch wenn es nur helle und dunkele Bereiche betrifft, scheint sich das auch auf das gesamte bild auszuwirken. Schließlich war das Ziel von ALEV Entwicklung, den analogen Look der alten Arri Filmkameras beizubehalten und das haben die doch gut geschafft. Der ALEV Sensor samt seine Spezifikationen wie Dual Gain, ist gewolltes/durchdachtes Ergebnis.

https://vimeo.com/117915845
https://vimeo.com/117913601

Sicherlich spielen auch andere interne Prozesse eine wichtige rolle, nur dass das eben nicht alles ist, sieht man doch an Bilder, die von unterschiedliche Sensoren stammen - jedes Bild davon, was nicht von modernere Sony-Sensor ist, ist heutzutage (aus Sicht mancher Betrachter) etwas besonderes (dazu zähle ich z.B. auch Canon). Der Thread-Ersteller bei eoshd hat es m.M. gut auf den Punkt gebracht. Da geht es nicht wirklich darum was besser oder schlechter ist, sondern allein schon das gewisse etwas bzw. das etwas andere im Bild, nehmen manche als etwas besonderes wahr und zahlen auch ordentlich dafür (siehe die Preise für alte BMD Kameras, statt günstiger werden die immer teuerer... ).



Antwort von dienstag_01:

Die Farben legt der Hersteller in seinem Processing fest. Daher kann Canon auch unterschiedliche Sensoren in seinen Cams verbauen und trotzdem bleibt das Bild das von einer Canon. Zum Beispiel.
Bei anderen Herstellern ist das genauso.



Antwort von Darth Schneider:

@roki



Typischer Sony Sensor Look ?
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

und weil wir gerade dabei sind...

https://vimeo.com/651045421

Hie gibt's noch ne genau Erklärung/Einstellungen sowie das Originalmaterial zum selber Rumspielen.

https://blog.dehancer.com/articles/deha ... 6-mm-film/



Antwort von klusterdegenerierung:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
typischer Sony Sensor Look ?
Wenn das aussieht wie Sony, bin ich der Bruder vom Papst.



Antwort von roki100:

dienstag_01 hat geschrieben:
Die Farben legt der Hersteller in seinem Processing fest. Daher kann Canon auch unterschiedliche Sensoren in seinen Cams verbauen und trotzdem bleibt das Bild das von einer Canon. Zum Beispiel.
Bei anderen Herstellern ist das genauso.
Ich meinte Canon im vergleich zu Sony-Sensor.

BMD ist doch ein gutes Beispiel, warum sind die Bilder der neuen Sony Sensoren anders als wie das von älteren? Wie z.B. Ursula G1/G2 sieht eben nicht gleich aus wie P4K/P6K. Man sieht aber in den Bilder, das BMD für Sony einfach die Farben ins gelb/bräunlich verschoben hat, wahrscheinlich um es mit den alten Sensoren auszugleichen. Doch so richtig bekommen die das nicht hin und die andere entfernen das gelbliche/bräunliche und nennen es "Korrektur" ;)

Was Du meinst ist doch Color Science von Kamerahersteller, wie z.B. bei BMD, Gen 4 und Gen 5.

Natürlich lässt sich z.B. zwei verschiedene Kameras gut Matchen und zwar wenn man auf beide Materialien aus verschiedene Kameras, die Farbregler passend verbiegt, bis es ungefähr passt, oder plugins wie cinematch etc. verwendet, um beides auszugleichen. Aber schwierig oder unmöglich, wenn man versucht z.B. GH5 oder P4K exakt wie Alexa hinzubekommen. Da gibt es schon versuche, siehe GHAlex - er hat das ganze unter bestimmte Lichtverhältnisse erstellt, ein paar Bilder gemacht und angepasst und schon meinen die anderen, dass es mit der eigene P4K oder GH5 dann auch passt ;) Was eben nicht der Fall ist, es fehlt eben das "gewisse etwas" im Bild, Filmmatrix oder was auch immer das ist.

Es muss natürlich nicht alles 1zu1 sein, ich meine damit nur, dass der sensor da schon eine gewisse rolle spielt. P4K oder GH5 mit FilmConverter oder Dehancer, damit hat man doch auch sehr schön filmische Bilder. :)



Antwort von roki100:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
und weil wir gerade dabei sind...

https://vimeo.com/651045421

Hie gibt's noch ne genau Erklärung/Einstellungen sowie das Originalmaterial zum selber Rumspielen.

https://blog.dehancer.com/articles/deha ... 6-mm-film/
einfach wunderbar :) Mavo LF sieht gut aus.



Antwort von dienstag_01:

Was Du meinst ist doch Color Science von Kamerahersteller, wie z.B. bei BMD, Gen 4 und Gen 5. Jedes Processing ist Color Science. Jeder Hersteller muss sich für Farbwerte ENTSCHEIDEN, die sind nicht einfach 1 zu 1 aus der Natur zu kopieren.
Daher existiert auch keine Standardkurve (Funktion) für alle Hersteller.



Antwort von cantsin:

dienstag_01 hat geschrieben:
Was Du meinst ist doch Color Science von Kamerahersteller, wie z.B. bei BMD, Gen 4 und Gen 5.
Jedes Processing ist Color Science. Und deshalb hat ein RAW-Bild per definitionem keine Color Science (ausser den Bayer-Filtern vorm Sensor).



Antwort von dienstag_01:

cantsin hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:

Jedes Processing ist Color Science.
Und deshalb hat ein RAW-Bild per definitionem keine Color Science (ausser den Bayer-Filtern vorm Sensor).
Naja, doch, eben in der Software.
(Aber schon mal gar nicht im Sensor, was ja der Ausgangspunkt war: DNA des Sensors.)



Antwort von mash_gh4:

dienstag_01 hat geschrieben:
Was Du meinst ist doch Color Science von Kamerahersteller, wie z.B. bei BMD, Gen 4 und Gen 5.
Jedes Processing ist Color Science. Jeder Hersteller muss sich für Farbwerte ENTSCHEIDEN, die sind nicht einfach 1 zu 1 aus der Natur zu kopieren.
Daher existiert auch keine Standardkurve (Funktion) für alle Hersteller. warum soll das so sein?

selbstverständlich kann man ganz einfach (z.b. an hand von tafeln mit klar spezifizierten farbfeldern) ermitteln, wie eine kamera bzw. deren sensor farben tatsächlich wiedergibt, und daraus korrekturanweisungen ableiten, die nichts anders bezwecken, als diese objektiven abweichungen im ausgangsmaterial zu minimieren.

im grunde ist das genau das selbe vorgehen, wie man es auch bei den bildschirmen handhabt, wo man ja auch nicht will, dass es nach sony, eizo, flanders color science aussieht, sondern einfach nur die farben möglichst korrekt wiedergegeben werden.

und natürlich gibt's für diesen zweck eigene werkzeuge, die eben genau diese farbwiedrgabeanalysen bzw. profilerstellung bzw. kalibrierungsaufgaben auch im kameraumfeld in ganz ähnlicher weise erlauben wie man das bei bildschrimen macht -- bspw. DCamProf.

genauso wie den bildschrirmen kann man allerdings mit derartigen nachträglichen korrekturen nicht alle dinge in den griff bekommen, die mit der farbwiedergabe eines sensors zu tun haben. wenn die spektrale trennung der kanäle unscharf ist oder völlig daneben liegt, wird man das auch mit den besten korrekturprofilen nachträglich nicht mehr bereinigen können. trotzdem sollte man im regelfall auf diese weise zumindest ein einigermaßen neutrales ausgangsmaterial bereit stellen können, auf dem man schließlich dann erst die diversen kreativen farbeingriffe vornimmt.

ich persönlich find's schrecklich, wenn über die farbstiche und ungenügenden korrekturen der einzelnen kameras immer nur aus einem bauchgefühl heraus bzw. mit freiem auge geurteilt wird, statt einfach in ganz gleicher weise standardisierten messmethoden und abweichungsangaben zu nutzen, wie man das ja auch für bildschirme, lichtquellen u.ä. ganz selbstverständlich zur beurteilung heranzieht. es gibt keinen vernünftigen grund, warum man hier kameras anderes behandeln soll bzw. deren schwächen ausweichender begegnet.



Antwort von cantsin:

dienstag_01 hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:


Und deshalb hat ein RAW-Bild per definitionem keine Color Science (ausser den Bayer-Filtern vorm Sensor).
Naja, doch, eben in der Software.
Die ist aber nicht das RAW-Bild.



Antwort von dienstag_01:

mash_gh4 hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:

Jedes Processing ist Color Science. Jeder Hersteller muss sich für Farbwerte ENTSCHEIDEN, die sind nicht einfach 1 zu 1 aus der Natur zu kopieren.
Daher existiert auch keine Standardkurve (Funktion) für alle Hersteller.
warum soll das so sein?

natürlich kann man einfach an hand von tafeln mit klar spezifizierten farbfeldern ermitteln, wie eine kamera bzw. deren sensor farben tatsächlich wiedergibt und daraus korrekturanweisungen ableiten, die nichts anders bezwecken, als diese abweichungen im ausgangsmaterial zu minimieren.

im grunde also genauso das selbe, wie bei den bildschirmen, wo man ja auch nicht will, dass es noch sony, eizo, flanders od.ä. aussieht, sondern einfach nur farben möglichst korrekt wiedergegeben werden.

und natürlich gibt's für diesen zweck eigene werkzeuge, die eben genau diese profilanalysen bzw. kalibrierungsaufgaben auch im kamerumfeld in ganz ähnlicher weise erlauben wie man das bei bildschrimen macht -- bspw. DCamProf.

genauso wie den bildschrirmen kann man allerdings mit derartigen nachträglichen korrekturen nicht alle dinge in den griff bekommen, die mit der farbwiedergabe eines sensors zu tun haben. wenn die spektrale trennung der kanäle unscharf ist oder völlig daneben liegt, wird man das auch mit den besten korrekturprofilen nachträglich nicht mehr bereinigen können. trotzdem sollte man im regelfall auf diese weise zumindest ein einigermaßen neutrales ausgangsmaterial bereit stellen können, auf dem man dann erst die diversen kreativen farbeingriffe vornimmt.

ich persönlich find's auch immer schrecklich, wenn da über die farbstiche und ungenügenden korrekturen der einzelnen kameras aus immer nur aus dem bauchgefühl heraus mit freiem auge geurteilt wird, statt einfach in ganz gleicher weise die standardisierten messmethoden und abweichungsangaben zu nutzen, wie man sie ja auch für bildschirme, lichtquellen u.ä. ganz selbstverständlich zur beurteilung heranzieht. es gibt keinen vernünftigen grund, warum man hier kameras anderes behandeln soll bzw. deren schwächen ausweichender begegnet.
Natürlich kann man das.
Aber darum geht es hier gar nicht.
Weißt du, worum es geht?



Antwort von roki100:

dienstag_01 hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:


Und deshalb hat ein RAW-Bild per definitionem keine Color Science (ausser den Bayer-Filtern vorm Sensor).
Naja, doch, eben in der Software.
(Aber schon mal gar nicht im Sensor, was ja der Ausgangspunkt war: DNA des Sensors.)
das hast Du glaube ich missverstanden, es ging ja nicht um Color Science von Kamerahersteller, sondern um Sensor Spefikationen die sich sehr wohl auch in Farben unterscheiden. Selbst unter Sony Sensoren gibt es da ein wenig unterschiede.... Siehe z.B. auch den unterschied zwischen P4K, P6K und Ursula G1/G2, mit den selbe ColorScience sieht es schon anders aus und das liegt eben an unterschiedliche DNA in Sensoren.



Antwort von dienstag_01:

cantsin hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:

Naja, doch, eben in der Software.
Die ist aber nicht das RAW-Bild.
Lies dir mal durch, um was es hier geht, dann können wir weiter diskutieren. So aus dem Zusammenhang gerissen bringt das niemanden was.



Antwort von dienstag_01:

roki100 hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:

Naja, doch, eben in der Software.
(Aber schon mal gar nicht im Sensor, was ja der Ausgangspunkt war: DNA des Sensors.)
das hast Du glaube ich missverstanden, es ging ja nicht um Color Science von Kamerahersteller, sondern um Sensor Spefikationen die sich sehr wohl auch in Farben unterscheiden. selbst unter Sony Sensoren gibt es da ein wenig unterschieden. Siehe z.B. den unterschied zwischen P4K, P6K und Ursula G1/G2, mit den selbe ColorScience sieht es eben doch anders und das liegt eben an unterschiedliche Sensoren.
Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwer zu verstehen ist, dass die Farben keine Eigenschaft des Sensors, sondern Ergebnis des Processings sind.
Aber Leute, die Kameras verkaufen, dürften wiederum glücklich darüber sein.
So ist das nun mal ;)



Antwort von roki100:

dienstag_01 hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:


das hast Du glaube ich missverstanden, es ging ja nicht um Color Science von Kamerahersteller, sondern um Sensor Spefikationen die sich sehr wohl auch in Farben unterscheiden. selbst unter Sony Sensoren gibt es da ein wenig unterschieden. Siehe z.B. den unterschied zwischen P4K, P6K und Ursula G1/G2, mit den selbe ColorScience sieht es eben doch anders und das liegt eben an unterschiedliche Sensoren.
Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwer zu verstehen ist, dass die Farben keine Eigenschaft des Sensors, sondern Ergebnis des Processings sind.
die Farben kommen aber nicht irgendwo her, sondern werden doch von Sensor/Pixel erfasst. Und ich bin der Meinung, dass das anders ist, wenn pro Pixel z.b. mit 3 Transistoren ausgestattet ist, oder wie ALEV oder Fairchild mit 5 -> https://amostech.com/TechnicalPapers/20 ... /Jacox.pdf da muss es doch irgendwo ein unterschied geben?



Antwort von mash_gh4:

dienstag_01 hat geschrieben:
Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwer zu verstehen ist, dass die Farben keine Eigenschaft des Sensors, sondern Ergebnis des Processings sind.
leider ist es beides!

solange die sensoren dem Maxwell-Ives-Kriterium bzw. der Luther-Bedinungung gehorchen, lassen sich die betreffenden abweichungen aber immerhin völlig zufriedenstellend korrigieren, sofern das die hersteller überhaupt wollen...



Antwort von dienstag_01:

roki100 hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:

Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwer zu verstehen ist, dass die Farben keine Eigenschaft des Sensors, sondern Ergebnis des Processings sind.
die Farben kommen aber nicht irgendwo her, sondern werden doch von Sensor/Pixel erfasst. Und ich bin der Meinung, dass das anders ist, wenn pro Pixel z.b. mit 3 Transistoren ausgestattet ist, oder wie ALEV oder Fairchild mit 5 -> https://amostech.com/TechnicalPapers/20 ... /Jacox.pdf da muss es doch irgendwo ein unterschied geben?
Natürlich macht das einen Unterschied. Ich habe mehr, genauere Werte, mehr Dynamik, weniger Rauschen etc. Aber ob mein Bild eine Nuance grüner oder blauer ist, die Haut etwas blasser oder gesättigter, entscheidet der Umgang mit den Sensorwerten.



Antwort von roki100:

dienstag_01 hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:


die Farben kommen aber nicht irgendwo her, sondern werden doch von Sensor/Pixel erfasst. Und ich bin der Meinung, dass das anders ist, wenn pro Pixel z.b. mit 3 Transistoren ausgestattet ist, oder wie ALEV oder Fairchild mit 5 -> https://amostech.com/TechnicalPapers/20 ... /Jacox.pdf da muss es doch irgendwo ein unterschied geben?
Natürlich macht das einen Unterschied. Ich habe mehr, genauere Werte, mehr Dynamik, weniger Rauschen etc. Aber ob mein Bild eine Nuance grüner oder blauer ist, die Haut etwas blasser oder gesättigter, entscheidet der Umgang mit den Sensorwerten.
wenn Du ein Filter davor machst, der wenig rot ist, ändert sich der Umgang mit den Sensorwerten zwar nicht, das Bild sieht aber trotzdem anders aus, weil durch das wenig rote durch den Filter das ganze Bild beeinträchtigt wird. So ist das doch ähnlich mit Pixel Spezifikationen wo sicherlich auch Farben anders sind (weniger rot, vll. mehr grün usw.) und nicht nur Dynamic, Rauschen usw. oder? Wie lässt sich anders erklären, dass z.B. bei BMD Ursula mit gleiche ColorScience, gleiche Glass davor, nur andere sensor, die Farben aber dennoch anders aussehen, als z.B. das von P4K?



Antwort von dienstag_01:

roki100 hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:

Natürlich macht das einen Unterschied. Ich habe mehr, genauere Werte, mehr Dynamik, weniger Rauschen etc. Aber ob mein Bild eine Nuance grüner oder blauer ist, die Haut etwas blasser oder gesättigter, entscheidet der Umgang mit den Sensorwerten.
wenn Du ein Filter davor machst, der wenig rot ist, ändert sich der Umgang mit den Sensorwerten zwar nicht, das Bild sieht aber trotzdem anders aus, weil durch das wenig rote durch den Filter das ganze Bild beeinträchtigt wird. So ist das doch ähnlich mit Pixel Spezifikationen wo sicherlich auch Farben anders sind (weniger rot, vll. mehr grün usw.) und nicht nur Dynamic, Rauschen usw. oder? Wie lässt sich anders erklären, dass z.B. bei BMD Ursula mit gleiche ColorScience, gleiche Glass davor, nur andere sensor, die Farben aber dennoch anders aussehen, als z.B. das von P4K?
Klar, man kann immer irgendwas annehmen und daraus seine Schlüsse ziehen.
Es können aber auch die Annahmen falsch sein.



Antwort von Darth Schneider:

In diesem Threat sind doch 50% ausschliesslich nur Vermutungen und Annahmen.
Etwas vermischt mit grün oder Gelbstichen, oder sonstigen möchte gern cinematischen Geschmacksverirrungen.
Dazu 45% mehr oder weniger sinnfreie Fairchild Vergötterungen, natürlich nur fürs eigene Ego…
Plus dann aber noch höchstens 5% echte Tatsachen und Fakten.
So sehe ich das, jetzt aber mal ehrlich und eigentlich gar nicht so ironisch gemeint.;)
Gruss Boris



Antwort von mash_gh4:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
...
Etwas vermischt mit grün oder Gelbstichen, oder sonstigen möchte gern cinematischen Geschmacksverirrungen. ...
du meinst vermutlich etwas ganz schön farbenblindes in der art:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Schöner Look

Gruss Boris




Antwort von Darth Schneider:

Genauso.
Ich kann mich wohl nur sehr schlecht herausreden.
Hier gleich noch einer…

Was kann ich dafür ? Die vermehren sich schneller als man die anklicken kann.

Also das Helios Ding hat scheinbar schon was besonderes, finde ich jetzt, kennt jemand die Helios Linsen ?


Die kosten ja gar nix…;)
https://www.ebay.ch/b/Helios-44-2/3323/bn_7005379528

Nur den Viltrox braucht man für die 4K Pocket …
Oder reicht auch ein normaler Adapter ?

Gruss Boris



Antwort von klusterdegenerierung:

Es ist doch am Ende total einfach, denn jeder weiß das ein weißes T-Shirt bei Tageslicht ohne farbliche Umgebungsbeeinflussungen Weiß ist und bleibt!
Wenn dann so ein T-Shirt plötzlich blau daherkommt und es nicht ein Winterabend ist oder derjenige blau angestrahlt wird oder vor eine blauen Wand steht, kann sich jeder an 2 Fingern abzählen, das dort einfluß auf die Farben genommen wurde, erstrecht wenn dies in jeder Szene passiert.

Da sieht dann doch ein Blinder mit dem Krükstock, das dies keine "natürlichen" Farben sein können und wenn das in 80% der Pocket Videos so auftaucht, stelle ich mir die Fragen, kann der Filmer keinen WB setzten, Kann die Kamera kein natürliches weiß ohne Farbstich liefern, kaufen nur Coloristen & Gradingnerds diese Cam?

Aber das wars dann am Ende schon, das aber aus diesen Fakten ewig diese ellenlangen unfruchtbaren Diskussionen aus Wunschdenken und Halbwissen entstehen ist sooooo ermüdend und sinnfrei.

Wer keine neutralen Farben hat, will es entweder nicht, oder kann es nicht, mehr nicht, denn 5600 Kelvin sollten am Ende des Tages die selben 5600 Kelvin wie bei Arri, Red & Sony auch sein!



Antwort von Darth Schneider:

Irgendwie habe ich das Gefühl viele verwechseln, solche drauf los gefilmte eingefärbte Aufnahmen, die zu einem Farbstich neigen, (aber manchmal doch auch cool aussehen) mit dem echtem cinema Look.
Wie einer weiter oben ja geschrieben hat.
Es gibt da zwei verschiedene Sichtweisen.

Ich sehe das in etwa so:
Es gibt die echten Profis die wirklich Kino machen, und halt die Nerds die kein Kino machen, aber mit Grading so tun wollen als ob..;)
Wobei die Endergebnisse als solches, haben dann so gut wie gar nix gemeinsam.

Und dann gibt es natürlich zahlreiche Profis die ihren Lebensunterhalt mit Video/TV Content verdienen und somit gar keine Zeit haben für solche Pixelpeeping /Farb Spielereien.
Weil sie müssen abliefern.
Gruss Boris



Antwort von klusterdegenerierung:

Und keiner kann einen gescheiten Weißabgleich setzen bzw Farbstich entfernen?



Antwort von roki100:

Etwas vermischt mit grün oder Gelbstichen, oder sonstigen möchte gern cinematischen Geschmacksverirrungen.
Dazu 45% mehr oder weniger sinnfreie Fairchild Vergötterungen, natürlich nur fürs eigene Ego…
Fairchild bzw. OG BMD Kameras sind eben beliebt, kann man nicht ändern, so ist das halt. :)



Antwort von MrMeeseeks:

Sie sind nicht beliebt, es sind nur immer die gleichen Spinner die sich den Quatsch selber einreden müssen um den alten Plunder behalten zu können.
Die BMPCC war schon damals ein technischer Gurkenhobel, inzwischen grenzt das einfach nur an Folter oder in deinem "Rokis" Fall an blinder Vernarrtheit.

Es gibt unzählige Videos und Vergleiche zu anderen Kameras, die Unterschiede muss man mit der Lupe suchen und wenn es sie gibt, dann sind die mit einem Klick angepasst. Und wenn einem der "Look" wirklich so wichtig wäre, dann würde man sich einzig die BMMCC kaufen denn die ist die in allen Belangen bessere BMPCC.

Wenn man die BMPCC wie Roki mit einem riesigen Rig verunstaltet, dann greift man lieber direkt zur BMMCC.



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Beliebt ?
Das ist relativ.
Nicht wenige von den Videos haben gerade mal um die 50 Likes….
Andere Kameramarken sind im realen Leben viel beliebter und deren Kameras werden zig mal mehr verkauft.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@roki
Beliebt ?
Das ist relativ.
Nicht wenige von den Videos haben gerade mal um die 50 Likes….
Andere Kameramarken sind im realen Leben viel beliebter und deren Kameras werden zig mal mehr verkauft.
Gruss Boris
Das hat nichts zu sagen, die OG BMD Kameras sind halt beliebt, immer noch, nach Jahrzehnte ;)



Antwort von Darth Schneider:

Jede einzelne Kamera ist beliebt bei den Leuten die sie mögen.
Und die BMD Kameras gehören überhaupt nicht zu den beliebtesten.
Das kannst du drehen und wenden wie du willst.
Die Sony FS 700, die Canon C100 ja sogar die Lumix G81 sind auch Alle noch sehr beliebt, und werden genutzt…
Das sind nur einige ganz wenige Beispiele.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Jede einzelne Kamera ist beliebt bei den Leuten die sie mögen.
Und die BMD Kameras gehören überhaupt nicht zu den beliebtesten.
Das kannst du drehen und wenden wie du willst.
Gruss Boris
die haben aber auch andere Kameras und trotzdem mögen sie auch die OG BMD Kameras, nah Jahren immer noch. Das ist halt so und lässt sich nicht verdrehen. Keine Ahnung warum dich das so juckt. ;)



Antwort von Darth Schneider:

Und warum juckt es dich dann so ?
Doofe Frage…doofe Antwort.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Und warum juckt es dich dann so ?
Doofe Frage…doofe Antwort.
Gruss Boris
Ich finde die OG BMD Kameras einfach toll, weil sie toll sind - also so wie die andere auch. Das ist halt so, auch wenn Du das doof findest, na und? muss dich doch nicht jucken... ;)



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Die kosten ja gar nix…;)
https://www.ebay.ch/b/Helios-44-2/3323/bn_7005379528

Nur den Viltrox braucht man für die 4K Pocket …
Oder reicht auch ein normaler Adapter ?

Helios -> M42 to EF adaptor -> Viltrox 0.71x speedbooster EF-MFT -> BMPCC4K

https://www.reddit.com/r/bmpcc/comments ... 2_braw_81/



Antwort von roki100:

MrMeeseeks hat geschrieben:
Wenn man die BMPCC wie Roki mit einem riesigen Rig verunstaltet, dann greift man lieber direkt zur BMMCC.
Quatschsoße. So toll wie ich das gemacht habe, ist die kleine Arri ohne viel Schnickschnack mit Cage inkl. mehr Akkukapazität viel kleiner als deine BMMCC mit Griff und Bildschirm oben drauf. ;)
Bildschirmfoto 2021-11-08 um 14.17.27.png



Antwort von Darth Schneider:

Roki und seine Arri Super 8 ;)))
Ja, aber einfach so bequem mal aus der Hand kannst du mit deinem tollen Rig doch nicht drehen, weil der doofe Akku der aussen am Gehäuse klebt im Weg ist…Das würde mich jetzt aber sowas von stören.
Und einen Bildschirm oben drauf braucht es Bei der OG Pocket doch eigentlich in jedem Fall.m spätestens draussen siehst du auf dem kleinen BMD Screen genau mal gar nix mehr.
Gruss Boris



Antwort von klusterdegenerierung:

Viel spannender finde ich, das selbst so ein ordinäres Hardwarefoto dieses spezielle grading braucht, strange! :-)



Antwort von Frank Glencairn:

mash_gh4 hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:

Jedes Processing ist Color Science. Jeder Hersteller muss sich für Farbwerte ENTSCHEIDEN, die sind nicht einfach 1 zu 1 aus der Natur zu kopieren.
Daher existiert auch keine Standardkurve (Funktion) für alle Hersteller.
warum soll das so sein?

selbstverständlich kann man ganz einfach (z.b. an hand von tafeln mit klar spezifizierten farbfeldern) ermitteln, wie eine kamera bzw. deren sensor farben tatsächlich wiedergibt, und daraus korrekturanweisungen ableiten, die nichts anders bezwecken, als diese objektiven abweichungen im ausgangsmaterial zu minimieren.
Ja, rein technisch kann man das natürlich schon machen. Aber das würde bedeuten über 100 Jahre an Erfahrung und Entwicklung, die man mit Filmmaterial gemacht hat - zugunsten einer rein linearen Abbildung - aus dem Fenster zu werfen. Oder kurz gesagt, es würde scheiße aussehen.
Die meisten die das mal versucht haben (Resolve hat ja ein entsprechendes Tool an Bord), haben es deshalb ganz schnell wieder gelassen.

Und was die "Sensor DNA" betrifft, natürlich gibt es da Unterschiede, allein die Art und Dichte der Filter macht nen großen Unterschied.
Zum, Beispiel führe dichtere Filter zu besserer Farbseperation, das erkauft man sich dann allerdings mit Rauschen. Und das ist jetzt nur ein Aspekt.



Antwort von Funless:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Viel spannender finde ich, das selbst so ein ordinäres Hardwarefoto dieses spezielle grading braucht, strange! :-)
Na das Gerät das für cinematische Aufnahmen sorgt, muss selber auch cinematisch aussehen. Weiß doch jeder. 😬



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ja, aber einfach so bequem mal aus der Hand kannst du mit deinem tollen Rig doch nicht drehen, weil der doofe Akku der aussen am Gehäuse klebt im Weg ist…Das würde mich jetzt aber sowas von stören.
Nein, stört überhaupt nicht. Das ist dann wie ein Griff mit 2400mAh NP-F Akku und man kann es gut festhalten (auch mit nem Bildschirm oben drauf).



Antwort von roki100:

Funless hat geschrieben:
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Viel spannender finde ich, das selbst so ein ordinäres Hardwarefoto dieses spezielle grading braucht, strange! :-)
Na das Gerät das für cinematische Aufnahmen sorgt, muss selber auch cinematisch aussehen. Weiß doch jeder. 😬
Nö, geht nicht, das wurde mit nem (P30 Smartphone) RYYB Sony-IMX 650 Sensor aufgenommen *haha* ;)



Antwort von andieymi:

Ich glaube dass hier viel durcheinander geworfen wird, was ich mit Sensor-DNA meinte.

1) Je weniger Processing, desto eher erkennt man die DNA und desto weniger variabel ist sie. Selbst Farbloses Raw/Log-Material sieht anders aus, je nachdem ob das jetzt Slog2/3, LogC oder RedWideGamutRGB ist. Da ist noch kein Processing da und trotzdem sieht Material von einer Alexa anders aus als von einer Helium, die wieder anders aussieht als Gemini oder Komodo.
Da spielen dann Sensorgröße, Auflösung, Filter am Sensor, Rauschverhalten eine Rolle. Das ist glaube ich nicht zu leugnen.

2) Selbst mit Processing sehen Sensoren anders aus. Erst Mal von der Stange (Herstellereigene Normalisierung), aber Raw oder Nicht-Raw macht dann da nicht den großen Unterschied. Es wird ein Heidenaufwand getrieben, Kameras matchbar zu machen und das funktioniert teilweise auch schon recht gut (z.B. mittels ACES IDTs). Trotzdem bleibt dann noch etwas übrig und das gleiche Bild wird mit 2 gematchten Kameras anders aussehen. Was soll das sein, nennen wir das jetzt die Unzulänglichkeit der IDTs oder einfach das, was den Sensor ausmacht?

In der Praxis hat sich ACES teilweise durchgesetzt, teilweise nicht. Ich kann aus eigener Erfahrungen von der Arri Media in München sagen, dass dort Coloristen durchaus auch einfach die Arri Rec709 Konvertierung als Basis nehmen. Nix ACES.

Die Frage ist auch, will ich das überhaupt? Will ich dem Sensor das austreiben, was ihn speziell (=besonders?) macht, wenn sich Hersteller üblicherweise einen Haufen Gedanken machen, wie verschiedene Sensoren in deren Universum aussehen sollen.

Will ich klassischen Film digital emulieren, greif ich wahrscheinlich eher zu Arri als zu Red oder Venice. Da ist einfach mehr da an dem was der Sensor mit Hausmitteln schon liefert, als eine weniger passende Alternative zu wählen und mich dann darauf zu verlassen, dass die Postmittel den Rest liefern.

Die Frage ob das jetzt vom Sensor oder von der Post kommt ist eine relativ praxisuntaugliche, wenn ich ansetze, dass ich das mit großem Mehraufwand trotzdem irgendwie gleich bekomme. Üblicherweise (so mache ich es und alle Kameraleute, die ich persönlich kenne, mehr kann ich dazu nicht sagen) fließt ein gewisser Herstellerlook in die Optik-Kamera-Kombination mit ein. Es gibt Fälle, wo Arri besser passt, es gibt Fälle wo Red besser passt und es gibt solche wo Venice (ich sage bewusst nicht Sony, keine andere Sony spielt von der Color Science auf dem Niveau) passt.

Ich kann jetzt den Mehraufwand in Kauf nehmen und eine Red dorthin prügeln, dass sie irgendwie nach Arri aussieht. Aber wieso nehm ich dann nicht gleich eine Arri? Wieso sollte ich das, was Red mit gegebener Kamera liefert (und da sehen tatsächlich Gemini, Helium, Dragon und Monstro jeweils einfach anders aus) wegwerfen und mühsam auf Arri matchen, wenn das gleich auf Alexa drehbar ist?

Manchmal führen so Diskussionen zu so völlig praxisfremden, scheinbar logischen Resultaten wie: Drehe ich alles in Raw vernachlässige ich alles in der Kamera und kann es in der Post ändern. Das stimmt so halt leider überhaupt nicht:
Belichtungsumfang, Rauschverhalten, Auflösung, Sensorgröße sind an den Extremstellen meist unveränderlich und das ist oft das, wo es anfängt, nach der oder der Kamera auszusehen. Wer jetzt hergeht und behauptet ein Raw-Handyfoto sieht doch aus wie Arri, wenn man nur etwas in der Post dreht soll den Wahrheitsbeweis antreten.
Ds sind eigentlich auch nur fragen, die sich Amateure mit unendlich viel Zeit und keinem Stundenlohn stellen, weil meist regiert das Geld und da wird das genommen, was billiger ist. Das ist selten das mühsahme Matching in der Post, wenn's anders auch geht. (Wenn's am Drehtag teurer wäre, dann umgekehrt, aber das ist bei Technik recht selten der Fall).

Klar geht das da teilweise um Nuancen. Aber diese Nuancen wegzuleugnen ist halt einfach praxisfremd. Da können wir auch sagen die sollen in der F1 mit Traktoren antreten, wenn sie ihnen nur ausreichend starke Motoren einbauen. Praxisfremd.

-----------------------

Und ich bleib auch bei meinem ursprgl. Statement: Die alten BMDs haben etwas, das lässt sich schwer austreiben. Auch nicht mit völlig auf neutralisierend getrimmter Post. Die sehen nicht aus wie eine Red im Normalzustand. Eher wie Arri. Auf keinen Fall wie Sony oder wie die neuen Pockets. Da ist der Unterschied haarsträubend.

Ich kann jetzt hergehen und sagen ich matche das auf etwas drittes und es wird sich irgendwie ähneln. Aber wenn jemand hergehen möchte und sagen er schafft das in der Post aus einem BMCC4K cDNG (in dem Fall lass ich fairerweise die Auflösungsproblematik der BMPCC gleich außen vor) und eine Raven (ähnlichste Sensorgröße/Auflösung/PixelPitch in den respektiven Universen) gleich aussehen zu lassen (und zwar nach Raven, nicht nach 3. Variante X), ich wäre gespannt.



Antwort von klusterdegenerierung:

andieymi hat geschrieben:
Eher wie Arri.
Wenn man beide Augen zu macht und besonders wenn man selbst nicht mit Arri arbeitet, ja!



Antwort von Darth Schneider:

Glauben kann man alles und es macht selig.
Ob es dann auch wirklich so ist ?
Wahrscheinlich eher nicht, oder sagt das mal dem CEO von Arri…
Das seine Kameras gleich filmen wie eine BMD Pocket….
Mal schauen wie er darauf reagiert.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Glauben könnt ihr was ihr wollt. Aber wenn Profis das selbe behaupten (nicht nur Frank und andieymi) dann hat das nichts mir Glauben zu tun. :) Es ist so wie es ist, Fairchild Sensoren ist sehr sehr nah an ALEV.



Antwort von andieymi:

roki100 hat geschrieben:
Glauben könnt ihr was ihr wollt. Aber wenn Profis das selbe behaupten (nicht nur Frank und andieymi) dann hat das nichts mir Glauben zu tun. :) Es ist so wie es ist, Fairchild Sensoren ist sehr sehr nah an ALEV.
Zumindest näher als Reds, Sonys und Canons. Damit wären wohl auch alle anderen abgedeckt, denn wo ist heute kein Sony mehr drin?



Antwort von Darth Schneider:

Im Hubble ?
So wie es aussieht wird das in naher Zukunft nicht gross anders.
So viele grosse Hersteller von Bildwandlern gibt es gar nicht.
Und China wird schon schauen das die begehrten Teile die es für die Kameras braucht, dort lieferbar sind wann und wo die Chinesen das wollen….
Gruss Boris



Antwort von roki100:

andieymi hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:
Glauben könnt ihr was ihr wollt. Aber wenn Profis das selbe behaupten (nicht nur Frank und andieymi) dann hat das nichts mir Glauben zu tun. :) Es ist so wie es ist, Fairchild Sensoren ist sehr sehr nah an ALEV.
Zumindest näher als Reds, Sonys und Canons. Damit wären wohl auch alle anderen abgedeckt, denn wo ist heute kein Sony mehr drin?
Sony überall, auch in Smartphones - die bald auch CinemaDNG besser können und dementsprechend ist das Ganze dann auch sehr sehr nah an cinema Kameras mit Sony-Sensoren.



Antwort von andieymi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Im Hubble ?
Gruss Boris
8er Golf Frontkamera wäre sicher auch noch anders.



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Ja in deinen Träumen ist das vielleicht mit dem sehr, sehr nah so.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@roki
Ja in deinen Träumen ist das vielleicht mit dem sehr, sehr nah so.
Gruss Boris
Keine Ahnung warum dich die Wahrheit so ärgert. Einfach akzeptieren und respektieren, ist ja jetzt nicht etwas schlimmes oderso... ;)



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Du verwechselst Ärger mit, ich bin ganz einfach überhaupt nicht deiner Meinung.

Das CDng Format alleine macht noch lange keine ausgewachsene Cinema Cam…
Das kannst du drehen und wenden wie die willst.
Und jetzt schreib ich nix mehr darüber, das ist mir zu kindisch.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@roki
Du verwechselst Ärger mit, ich bin ganz einfach überhaupt nicht deiner Meinung.
Das Problem ist aber, dass deine Meinung nicht der bekannte Wahrheit entspricht. Bekannte Wahrheit in dem Sinne: Sony-Sensoren unterscheiden sich nicht, da fast alle mit den selben Sony-Sensoren Spezifikationen ausgestattet sind. Ob Z-Cam, P4K, GH5s usw. alles fast 1zu1 gleich, "fast" weil da noch Kamerahersteller eigene ColorScience und andere Parameter (z.B. kamerainterne NR) sich ein wenig unterscheiden.
Ich habe da nicht nötig etwas zu verdrehen... es ist so wie es ist.



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Klar, darum drehen ja alle namhaften Filmemacher ihre Kinofilme mit der Original Pocket und in Zukunft dann mit Android Smartphone.;)

Da kann ich nur den Kopf schütteln, zu viel Pixelpeeping führt scheinbar zu heftigen Verwirrungen…
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@roki
Klar, darum drehen ja alle namhaften Filmemacher ihre Kinofilme mit der Original Pocket und in Zukunft dann mit Android Smartphone.;)
Das mit Fairchild like ALEV/Arri Alexa scheint dich aber ganz besonders zu jucken ;)
Es muss ja nicht unbedingt mit irgendeiner Kamera zuerst Filme gedreht werden, damit man eigene Kamera mehr lieb hat ;) sondern selbst zufrieden mit dem Ding sollte man schon sein. Auch mit Android-Sony-Sensoren müssen doch nicht erst Filme gedreht werden um zu verstehen, dass man ab und zu auch mit nem Smartphone in RAW filmen kann und was einem damit ermöglicht wird ist doch bekannt und toll. Das macht nicht nur "spaß" mehr Bit Reserven in Davinci zu haben und der motioncam Entwickler beabsichtigte nicht irgendwelche persönliche Vorlieben zu (zer)stören, sondern man kann dann das aufgenommene mit smartphone in DNG z.B, mit Bilder einer P4K, Z-Cam, GH5s etc. gut matchen, da eben alles gleiche Sensor-Spezifikationen bzw. gleiche DNA - gleiche Mutter&Vater "Sony" - gleiche Sony-Entwicklungsmaschinen... und Laufbänder neben an, von der sie auf Paletten landen und an Kamera-und Smartphone-Hersteller tonnenweise geliefert - oder über Alibaba verkauft - werden. Okay, mit manche Smartphones geht jetzt schon 16bit RAW (zumindest ist 16Bit in motioncam Codes enthalten und in der App bei P30(Pro) z.B. auch nutzbar, doch leider noch keine Sony-RYYB Unterstützung), doch ob manche Sony-Sensoren 16Bit tatsächlich können, ist nicht ganz bekannt - immerhin sind aber echte 10Bit schonmal drin und damit lässt sich viel machen, eben mit P4K, Z-Cams usw. gut matchen, Looks verpassen (z.B. mit dehancer usw. usf.) geht ja auch. Du kannst dann ab und zu eigentlich auf riesigen P4K Formfaktor völlig verzichten und stattdessen das kleine smartphone Ding aus der Tasche rausholen und in CinemaDNG filmen. Gut, wenn Du besondere Linsen nutzen willst, dann geht das natürlich mit P4K & Co. Ich sehe es also ähnlich wie z.B. cantsin.

Ist doch alles toll und man sollte sich darüber freuen heutzutage so tolle Möglichkeiten zu haben...warum also das nicht akzeptieren, respektieren...und dankbar dafür sein, statt irgendetwas beliebig glauben, als wäre das eine Art Religion ohne Grundlage oderso...? In dem Sinne, lass uns doch freuen und singen; Halleluja...! ;)

Übrigens, heute war ja der heilige Nikolaus da und weil ich so artig war befand sich dieser tolle mini Top Handle in mein Schuh:
Bildschirmfoto 2021-12-06 um 17.03.20.png (Guck wie ich HDMI-Kabel falsch angeschlossen habe, HDMI Out ;) und ich dachte für kurze Moment, HDMI Output ist nun auch bei meiner BMPCC defekt... ;)) Und den Bildschirmhalter habe ich vor lauter Aufregung natürlich verkehrtrum montiert...ähhh )

Jetzt is Bildschirm ein bisschen mehr nach vorne und das Ganze ist auch besser zu halten - mit der linken Hand unter objektiv (oder wenn Focus Puller dran montiert ist, an Focus Puller), mit der rechten an den kleinen mini Top Handle/Griff, von oben aus hat man dann guten blick auf NinjaV-Bildschirm... und vorne, wo der Bildschirm festgeschraubt ist, da kommt noch ein roter Rec/Stop Lanc Knopf... :)



Antwort von klusterdegenerierung:

Ich kann nichts erkennen, nur ein schwarzer großer Fleck, könnte ne Kamera sein.
Statt Kameragriff vielleicht besser ein X-Rite i1 Display!



Antwort von Darth Schneider:

Kluster…Zieh mal nur ausnahmsweise die Sonnenbrille aus…;)))
Gruss Boris



Antwort von klusterdegenerierung:

Aaachso, ja stimmt, sooo!
Ja das ist ne Kamera! :-)



Antwort von roki100:

das sieht ja aus wie Sony-Look, manche Augen haben sich schon daran spezialisiert... Ich habe es extra bisschen grünlich/bläulich gemacht, um Sony-Sensor ein bisschen ALEV zu verpassen, geht aber leider nicht..... ;)



Antwort von klusterdegenerierung:

Wenn Du jetzt auch noch Grün nicht von Blau unterscheiden kannst, empfehle ich zusätzlich noch einen neuen Monitor und einen Besuch beim Augenarzt. ;-)
Übrigens, Farbneutralität hat nichts mit Sony, sondern eher mit Delta E zu tun.



Antwort von roki100:

grünlich/bläulich irgendetwas... Hauptsache ist mini Top Handle/Griff gut sichtbar :)



Antwort von klusterdegenerierung:

roki100 hat geschrieben:
grünlich/bläulich irgendetwas... Hauptsache ist mini Top Handle/Griff gut sichtbar :)
Ah, jetzt ich checken, Du wolltest Dich mit der blaufärbung selbst betrügen und darüber hinwegtäuschen, das Du nun erst erkannt hast, das der Griff Goldgelb und nicht Metalblau wie Dein Cage ist! ;-)

Das stelle ich mir allerdings auch bitter vor, aber hey, wenn Du eh Farbenblind bist, dann fällt das doch garnicht so auf. ;-))



Antwort von roki100:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:
grünlich/bläulich irgendetwas... Hauptsache ist mini Top Handle/Griff gut sichtbar :)
Ah, jetzt ich checken, Du wolltest Dich mit der blaufärbung selbst betrügen und darüber hinwegtäuschen, das Du nun erst erkannt hast, das der Griff Goldgelb und nicht Metalblau wie Dein Cage ist! ;-)
Du meinst das in etwa so?
Bildschirmfoto 2021-12-06 um 22.28.09.png Ich habe extra für dich mit blitz fotografiert. Deswegen sieht man die passende Beschriftung auf dem Top Handle nicht ganz.
Bildschirmfoto 2021-12-06 um 22.36.17.png



Antwort von klusterdegenerierung:

Jaa so, so sind auch die DNGs nicht mehr so grün, klasse. ;-)



Antwort von klusterdegenerierung:

By the way, kann man das ganze eigentlich mit dem kleinen handle auch für etwas länger halten, oder tun einem dann die Finger weh, sieht unbequem aus?



Antwort von roki100:

kann man sehr gut halten, ist stabil usw.



Antwort von klusterdegenerierung:

Ach, wo Du Dir schon so ein sackteures mini Gelenk gekauft hast, hier hab ich mir gerade 2 von geschossen, endlich mal ein ernstzunehmender Coldshoe Adaper :
viewtopic.php?f=5&t=148642&p=1117930#p1117930



Antwort von roki100:

Mit Dehancer bisschen gespielt....
Bildschirmfoto 2021-12-17 um 11.46.24.png



Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=nf2VNdMNxHU



Antwort von Frank Glencairn:





Antwort von roki100:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
also bei mir ist der aufgenommene Ton mit interne Mic definitiv nicht so wie im Video zu hören. Das da ist wirklich sehr schlecht.
Auch das rauschen mit ext. Mikrophone, wie im Video zu hören, finde ich nicht normal.



Antwort von Frank Glencairn:

Ich glaub ich hab mit der Pocket nur einmal Ton aufgenommen (bei "The One"), und da war - wie immer bei mir, wenn ich Ton in einer Kamera aufnehme - ein Fieldmixer, bzw. Vorverstärker dran. Da rauscht dann natürlich nix.

Da ich persönlich kaum Interesse habe irgendwas anderes als Dialog beim Dreh aufzunehmen hab ich da sowieso andere Prioritäten, als jemand der irgendwelche Atmos oder ähnliches aufnimmt.



Antwort von cantsin:

Die Preamps der OG Pocket sind schon okay. Wenn man ein pegelstarkes Mikrofon wie z.B. den Ohrwurm verwendet, kriegt man da absolut brauchbare Audioqualität. Dieses Video z.B. hatte ich mit dieser Kombi aufgenommen - für's "Rig" reichte die nackte OG Pocket auf einem Super 8-Mini-Bruststativ und der Ohrwurm im Mikrofoneingang:

https://vimeo.com/354311710

Jedenfalls ist der Klinkeneingang der OG Pocket um Klassen besser als beim Nachfolger Pocket 4K. Der Stereo-Miniklinken-Eingang (bzw. -Preamp) der 4K ist sogar eine richtige Katastrophe - viel zu wenig empfindlich und mit richtig schlimmen Rauschen. Das, in Kombination mit dem unhandlichen Formfaktor und Leichtplastikgehäuse der Pocket 4K, war der Grund, weswegen ich mich von der 4K letztlich wieder getrennt habe.



Antwort von Darth Schneider:

Also mit dem Mini Klinken Anschluss der 4K Pocket habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Mit einem Rode Video MIC Pro, rauscht eigentlich nix.
Aber zusammen mit dem BMD Netzteil rauscht es.
Das hat aber nix mit den PreAmps zu tun.
Über Miniklinke rein mit einem Zoom Recorder tönt es dann halt aber noch besser und das Netzteil macht so auch gar keine Probleme mehr.
Gruss Boris



Antwort von cantsin:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Also mit dem Klinken Anschluss der 4K Pocket habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Mit einem Rode Video MIC Pro, rauscht eigentlich nix.
Gut möglich, dass das noch eine Kinderkrankheit der ersten Bauserie der 4K war. Damals waren ja auch Blackmagics Nutzerforen voll mit Klagen und Fehlerberichten:
https://forum.blackmagicdesign.com/view ... =2&t=81624

Für praktisch alle Miniklinken-Mikrofone (inkl. Ohrwurm, Rode-Videomics etc.) musste man die Aussteuerung bzw. den Preamp der Pocket 4K immer auf 100% stellen, um einen halbwegs vernünftigen Pegel zu haben, und hatte dann schlechte Tonqualität und starkes Preamp-Rauschen in der Aufnahme.



Antwort von Darth Schneider:

Und ich habe immer noch kein Adapter für den Mini XLR Eingang…
Peinlich, muss ich endlich eins bestellen und den XLR Eingang ausprobieren..;)
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

cantsin hat geschrieben:
Dieses Video z.B. hatte ich mit dieser Kombi aufgenommen - für's "Rig" reichte die nackte OG Pocket auf einem Super 8-Mini-Bruststativ und der Ohrwurm im Mikrofoneingang:
Das mögen manche vielleicht als Ketzerei auffassen, aber genau solche Videos sind der Grund, warum ich bei solchen Aufnahmen auf Ton verzichte.



Antwort von Darth Schneider:

…Oder sonst ein Zoom Recorder mit einem Stereo MIC ( oder gleich 2davon) unabhängig von der Kamera irgendwo im Raum geschickt versteckt platziert ?
So ein Zoom H1n klingt ok, ist klein und kostet nur ein kleiner Hunderter…

Also nix gegen den Ohrwurm, aber so immer im Ohr oder auf so einem Styropor Kopf kommt es auch nicht immer (optisch) so gut..;)
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

Das ist keine technische Frage für mich (Aufnahme Möglichkeiten hätte ich genug), sondern eine stilistische, ich will so einen Ton garn nicht haben - viel zu überladen - ich finde das ganz schrecklich.



Antwort von Darth Schneider:

Kann ich nachvollziehen. Der Ton wird so zum sinnlosen Gemurmel vermischt mit anderen Geräuschen, und Kinder Geschrei und alles voll unkontrollierbar.
Gruss Boris



Antwort von Jörg:

Originalton eben...



Antwort von Frank Glencairn:

Ja, und deshalb IMHO weitgehend unbrauchbar.



Antwort von Jörg:

weitgehend unbrauchbar.
für viele Sachen sicherlich, ich machs am Zweck des clips fest.



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Aber zusammen mit dem BMD Netzteil rauscht es.
Das hat aber nix mit den PreAmps zu tun.
das deutet auf schlechte PCB Konstruktion bzw. Trennung der Masse, oder separates Ground (Masse) für den Audio Chip ist es nicht, sondern teilt sich ground (nicht sauber) mit anderen Komponenten. Ich kenne das von damals, uralte ISA Soundkarte (Soundblaster). Da musste ich einfach nur eine Leiterbahn trennen (abkratzen) und schon war der Ton (inkl. Mikrofon Eingang) sauber. Der Audio Chip Hersteller gab das auch so an, dass "Ground" (Masse) für den Chip nicht mit andere Komponente geteilt werden darf und hat damals veröffentlicht was man machen muss, um das Problem zu beheben.



Antwort von Darth Schneider:

Nein, ich denke das hat ganz einfach mit der metallenen Stecker Ummantelung zu tun der in die Kamera gestöpselt wird.
Weil wenn ich den nur mit 2Finger anfasse oder mit etwas Gaffa umwickle rauscht es nicht mehr.
Und irgend was von einer Platine in der Kamera drin abkratzen, oder trennen würde ich nie..
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Nein, ich denke das hat ganz einfach mit der metallenen Stecker Ummantelung zu tun der in die Kamera gestöpselt wird.
Weil wenn ich den nur mit 2Finger anfasse oder mit etwas Gaffa umwickle rauscht es nicht mehr.
das ist ein weiteres Anzeichen dafür, was ich oben geschrieben habe... ;)



Antwort von Darth Schneider:

Roki, es liegt am metallenen Teil vorne beim Stecker, oder am Video Mic Pro.
Ganz bestimmt.
Das Netzteil rauscht nur in Verbindung mit dem Video MIC Pro, über den Zoom Recorder eingesteckt dann in die Kamera, komischerweise rauscht gar nix.
Mit dem alten Video MIC oder kleinen Rode Video Micro rauscht das Netzteil auch nicht.
Und wenn die Kamera mit Batterie Betrieb läuft rauscht auch nix, auch nicht mit dem Video MIC Pro…

Also nach meiner Logik, liegt der Fehler am Kamera Netzteil, oder am Video MIC Pro.
Was auch immer, die Kamera schraub ich deswegen eh nicht auf.

Weil wie schon geschrieben, etwas Gaffa um den Metall Stecker rum und das Problem ist ja eh weg…
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Boris, Du schreibst mir dann irgendwann, das ich Stur, dickköpfig etc. bin ... ;) Nein, es ist genau das was ich oben geschrieben habe. Probleme mit Ground auf der Platine. Ground von Audio Chip muss sauber von andere Bauteile auf der Platine getrennt sein, sonst gibt es Störungen (es rauscht). Das scheint da definitiv nicht der Fall zu sein. Die Anzeichen dafür sind z.B. das was du geschrieben hast:
1. "Aber zusammen mit dem BMD Netzteil rauscht es."
2. "Weil wenn ich den nur mit 2Finger anfasse... rauscht es nicht mehr."


BMD ist da aber kein Einzelfall.... z.B. die älteren ZOOM Recorder haben das selbe Problem (mit ext.Mikrofone rauscht es stark) ;)

Die von dir genannten ext. Mikrofone verfügen int. Noise Filter, daher rauscht es damit nicht. ;) "Rode ViodeoMic Pro" ist da sehr gut.



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Ich werde ganz bestimmt nix an einer Platine im inneren meiner Kamera herum machen nur weil ein sturer dickköpfiger Laie mir das jetzt empfiehlt…Ohne meine Kamera überhaupt in den Händen gehabt zu haben…

Und ich hatte doch weiter oben schon erläutert das ich das kleine Problem ganz einfach lösen kann.
Zumal filme ich zu 80% eh mit den Batterien.

Also danke für den Tip, aber ich denke das Problem liegt nicht da wo du denkst.
Sorry.

Es würde mich nicht wundern wenn das Problem mit einem anderen Netzteil womöglich gar nicht mehr vorhanden wäre..
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@roki
Ich werde ganz bestimmt nix an einer Platine im inneren meiner Kamera herum machen nur weil ein sturer dickköpfiger Laie mir das jetzt empfiehlt…
Wo habe ich empfohlen dass du auf der Platine deiner Kamera fummelst?

das andere ist wieder nur blablabla... der zweite nicht ganz freundliche Boris-Charakter, weil er einfach etwas nicht wahr haben will. ;)

Solche Problematiken mit nicht saubere Trennung für die empfindliche Komponente auf der Platine, sind nicht erst seit BMD bekannt.... ;)



Antwort von Darth Schneider:

Oh ja klar, danke für ihre Erleuchtung.
Doctor Professor Audio und Strom Experte !!!

Doch, doch , das hattest du, weiter oben logischerweise.:)
Zumindest hatte ich deinen Text so verstanden.
Etwas von einer alten Platine, oder Audiochip, von wegkratzen und was von abhängen, oder trennen…
Also was denn ? Und wo denn ?
Der Audio Chip hängt ja schliesslich nicht aussen an der Kamera, eher wohl innen auf einer Platine…;)))

Ausserdem finde ich deine Art und Weise auch eher seltsam.
Erst gibst du Tips und wenn du merkst das ich deinen Text gar nicht oder anders verstehe, oder einfach anderer Meinung bin, und ich mich darüber logischerweise halt auch nerve.
Dann machst du einen auf beleidigte Leberwurst..
Kindergarten !
Ok, ich bin raus.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Doch, doch , das hattest du, weiter oben logischerweise.:)
Zumindest hatte ich deinen Text so verstanden.
Etwas von einer alten Platine, von wegkratzen und was von abhängen, oder trennen…
Nirgends steht, Du sollst auf der Platine deiner Kamera fummeln ;)) sondern nur erwähnt, dass mir das Problem von damals bekannt ist (ISA Soundkarte für PC) und was die Ursache war. Die Lösung war da sehr einfach.

Wie bereits erwähnt, BMD ist da nicht allein. Audio Chips sind da sehr sehr empfindlich (kannst selbst erforschen wenn Du willst).
Kindergarten !
Ok, ich bin raus.
immer wenn Dich etwas nervt bzw. nicht wahr haben willst, kommst Du damit ;) Wenn Du aber gesund und genauer nachdenkst, gibt es in Wirklichkeit keinen Grund dich zu ärgern... ;)



Antwort von Darth Schneider:

Für dich ist doch immer jedes Problem bei meiner Pocket bekannt, das obwohl du erstens, gar keine hast, und zweitens das Problem auch doch noch an zig anderen Orten liegen könnte.
Aber für DICH ist natürlich klar, es kann NUR an dem liegen was DU schreibst…
Ach, roki….Sturer gehts doch gar nicht.

Hey, und früher mit der Rx10 hatte ich schon einmal Rauschen, weil mein iPhone in der Hosentasche zu nah bei der Kamera war…
Rauschen kann sehr viele Fehlerquellen haben…
Gruss Biris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Für dich ist doch immer jedes Problem bei meiner Pocket bekannt, das obwohl du erstens, gar keine hast, und zweitens das Problem auch doch noch an zig anderen Orten liegen könnte.
Aber für DICH ist natürlich klar, es kann NUR an dem liegen was DU schreibst…
Ach, roki….Sturer gehts gar nicht.
Du bist doch Stur ;)) Und willst das nicht wahr haben, obwohl ich recht habe.... statt zu akzeptieren bzw. das als wahr zu nehmen was dein Kumpel roki schreibt (weil es stimmt), ist es für dich einfacher anderen zu unterstellen, in diesem fall mir: ich hätte kein recht und du hast recht. ;))

Und nochmal: Das Problem ist nicht neu Boris, nicht unbekannt... BMD nicht allein.

Informiere dich z.B. über die Empfindlichkeit der Audio Chips (Noise, Ground-loop usw. usf.) und komm dann wieder als netter Boris ... musst dich dann auch nicht bei mir entschuldigen, alles gut (ich kenne dicht mittlerweile). ;)



Antwort von Darth Schneider:

Warum bin ich stur ?
Wie soll ich dir denn etwas glauben und stur sein, wenn ich ja nicht mal weiss wovon du zum Teufel noch mal schreibst ???
Du bist stur wie ein Holzkopf, weil du das bis jetzt immer noch noch nicht kapiert hast..
Ich kann nur etwas wahrhaben was ich auch verstehe, verstehst DU das ?

Ausserdem schau dir doch das Netzteil von der 4K Pocket und vor allem das Kabel das in die Kamera geht genauer an ?
Das ist so dünn und fragil, das ist doch eigentlich schon mal Sonnenklar das da was Rauschen kann.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Warum bin ich stur ?
Wie soll ich dir denn etwas glauben und stur sein, wenn ich ja nicht mal weiss wovon du zum Teufel noch mal schreibst ???
Dann lies nochmal und reg dich nicht auf. Ist doch nicht meine Absicht dich zu ärgern...."Du bist es selbst" der sich aufregt. Ich schreibe nur das was eigentlich in der Audio-Welt bekannt ist. Bin darin zwar kein Profi, ich weiß nur, dass das was Du erwähnt hast (z.B. rauschen wenn man Netzteil benutzt...) ein Anzeichen dafür ist, dass ground auf der Platine für bestimmte empfindliche Komponente nicht "sauber" getrennt ist.



Antwort von Darth Schneider:

Und was kann ich daran denn ändern ? Ohne die Kamera auf zu machen…?
Gummimatte unters Stativ ?
Wobei ist nicht sauber getrennt denn überhaupt logisch, wenn das Netzteil nur mit dem Video MIC Pro rauscht und mit dem Zoom dran nicht, und ohne auch nicht ?
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Und was kann ich daran denn ändern ? Ohne die Kamera auf zu machen…?
Gummimatte unters Stativ ?
Du kannst/musst nix machen. Du und ich sind doch keine PCB Ingenieuren...wir sehen nur Labyrinth-Leiterbahnen, Chips und andere Bauelemente auf der Platine und verstehen es nicht... Ohne z.b. Service Manual, müsstest Du erst herausfinden wo sich der Audio-Chip befindet, dann passende datasheet suchen/vom Hersteller anfordern... und dann alles genauer überprüfen. Ich hätte da keine Lust dafür. Du? ;)



Antwort von Darth Schneider:

Ein neues BMD Netzteil tut erstmal nicht weh, und irgend wann hatte ich eh vor das Video MIC Pro durch das Rode Video MIC NTG zu ersetzen….
Mal schauen..ob’s Netzteil mit dem neuen MIC dann immer noch rauscht.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Du schreibst:
Aber zusammen mit dem BMD Netzteil rauscht es.
Das der Ton dann rauscht, liegt nicht am Netzteil.
Gib nicht umsonst Geld für ein neues Netzteil aus.... das bringt nichts. Wie bereits erwähnt, solche Probleme lassen sich zwar ermitteln, aber nicht einfach beheben.Zumindest nicht von uns beiden...



Antwort von Darth Schneider:

In diesem Punkt kann ich nur sagen ich weiss es nicht.

Ich weiss nur, das ohne das Netzteil und mit dem Netzteil zusammen mit einem anderen Mikrofon angeschlossen rauscht gar nix.;)
Das Netzteil rauscht NUR zusammen mit dem Rode Video MIC Pro R…
Von dem her finde ich das was du schreibst halt immer noch voll unlogisch…

Ich denke es muss entweder am Netzteil oder am Mikrofon, oder (für mich am ehesten) an der Kombination von Beidem zusammen, so angeschlossen an der 4K Pocket liegen..
Weil das Video MIC Pro verursacht ja wenn ich über den Zoom Recorder in die Kamera mit Netzteil gehe gehe und bei Batterie Betrieb, ohne Zoom direkt in die Cam gehe, auch kein Rauschen…
Gruss Boris



Antwort von roki100:

da bin ich mir nicht sicher warum es bei einem Mikrofon rauscht und bei anderem nicht, ich denke, das es sich dabei um eine andere Sache handelt (interne rausch filter/Entstörfilter/Ground Loop Isolator.... bei Mikrofone, bei dem einen ist das besser als bei dem anderen usw.).

Grund Loop etc. ist leider ein bekanntes Problem mit empfindliche Bauteile wie Audio, HDMI Chip usw. Wenn da keine saubere Trennung auf der Platine ist, keine Schutzsicherungen dazwischen usw. können die empfindliche Bauelemente kaputt gehen z.B. in Verwendung mit manche V-Mounts, worüber ext. Bildschirm und Kamera mit Strom versorgt werden ... und der HDMI Chip von der Kamera dadurch ins Nirvana geht -> https://forum.blackmagicdesign.com/view ... p?t=118234



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Ich käme jetzt auch nie auf die Idee die Pocket mit V Mount Batterien zu betreiben die ja fast so gross und schwer wie die Kamera selber sind..
Da kauf ich lieber mehr Canon Akkus….

VMount passt zu den Ursas, oder ähnlichen Kameras, doch nicht zu den kleinen Pockets, finde ich jetzt.;)
Ich betreibe zudem immer jedes Gerät das an der Kamera hängt mit seiner eigenen Batterie. (Monitor und Zoom Recorder) und die Kamera läuft bei mir, auch nur mit der internen Batterie, oder mit dem Original BMD Netzteil.

Ich halte generell nix von der:
Alle Geräte (inklusive der Kamera) an nur einer einzigen, fetten, externen Batterie Philosophie.
Womöglich noch mit irgendwelchen selbst gebastelten/gelöteten Strom Kabelverbindungen…
Nein danke !

Die Pocket über einen 2/300 € Feelworld, oder sonstigem billig Monitor.
Oder mit einer billig China Sony (imitierter) Batterie, zusammen mit allem Anderen Zeugs mit Strom zu versorgen würde ich auch niemals.
Das finde ich fast schon hirnrissig…;)

Dann sind Probleme schon vorprogrammiert.;)
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Mic Input und low gain (eigentlich kein großes) Problem bei der P4K, ist das immer noch nicht mit Firmware Updates etc. behoben?

https://youtu.be/CdC2zS0C92k?t=196


Ist das bei P6K (Pro) auch so?



Antwort von Darth Schneider:

Doch da hat sich schon vor zwei Jahren in irgend einem Update etwas getan.

Also der Audio Pegel der 4K Poket ist aber von Haus aus relativ leise, aber damit habe ich gar kein Problem.
Lieber zu leise als schlecht, und schlecht tönen die PreAmps gar nicht.

Entweder hab ich das Video MIC Pro an der Kamera und schalte das MIC einfach auf +20 db. Sonst auf dem Boompole, dann gehts auch mit 0db…
Oder wenn der der Ton mir wichtig ist gehe ich wia Zoom Recorder in die Kamera. Mit diesen beiden Varianten schaffe ich es das ich die Audio Regler der Pocket eigentlich nie über 50, allerhöchstens auf 60% hochziehen muss.
Also absolut null Problemo.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Also der Audio Pegel der 4K Poket ist aber von Haus aus relativ leise, aber damit habe ich gar kein Problem.
Ja das sagt er im Video ja auch. Nachträglich in DaVinci den Audiopegel hochziehen und gut ist. Nur warum das nicht durch firmware gelöst ist, lässt sich meinerseits nur so erklären; Kamerainterner Gain (PreAmp) ist nicht so toll, es gibt dann rauschen. Stellt man diese auf sehr niedrig und z.B. mit +20db Mikrofone, ist der Ton gut (rauscht nicht oder weniger).
Ähnlich (aber nicht besser als der ton von P4K) ist es doch auch bei der OG BMPCC und MicInput. Interne Mic input Level so viel wie möglich runterdrehen oder auf line-in stellen... damit wird der schlechte PreAmp umgangen.

Ich habe mir ein paar Test Tonaufnahmen von OG BMPCC angehört (also auch die älteren Videos bei YouTube) und das ist tatsächlich bei mir nicht so. Es wäre ja nichts neues das BMD nachträglich hardwareseitig (PCB etc.) etwas verbessert/ändert, ohne das bekannt zu geben (kennt man auch von P4K und Bildschirm, wobei das auch andere gründe haben könnte, als die Vermutung, dass die ältere Bildschirme Geister Touch-Probleme hatten). Es gibt OG BMPCC mit unterschiedliche Kühlkörper....aber auch mit unterschiedliche PCB Versionen... Ich habe meine OG BMPCC neu (ende) 2018 gekauft, es handelt sich um die verbesserte Version. Vielleicht ist das eine Erklärung für die unterschiede.

Es ist zwar gut dass BMD da nachträglich verbessert, dann sollte aber jedem klar sein, dass man beim Kauf einer neuen BMD Kamera, mindestes 2 Jahre oderso noch warten sollte. Frank empfehlt das ja auch, lieber also etwas länger warten...



Antwort von ruessel:

Noch nie ein Ton-Problem bei der ersten BMPCC gehabt.

https://vimeo.com/106090382



Antwort von roki100:

Ja, soo ist das gut. :) Was kostet nochmal das Ohrwurm Ding? Mach mir bitte ein gutes Angebot per PN mit ne Blumenaufnahme in 6K....;) Dann schau ich mal, ob ich mich dafür oder doch für Rode entscheide.



Antwort von roki100:

roki100 hat geschrieben:
Grund Loop etc. ist leider ein bekanntes Problem mit empfindliche Bauteile wie Audio, HDMI Chip usw. Wenn da keine saubere Trennung auf der Platine ist, keine Schutzsicherungen dazwischen usw. können die empfindliche Bauelemente kaputt gehen z.B. in Verwendung mit manche V-Mounts, worüber ext. Bildschirm und Kamera mit Strom versorgt werden ...
https://www.youtube.com/watch?v=kvVNnJGCgzY

Naja, würde ich trotzdem nicht machen. Es ist von V-Mount zu V-Mount anders.



Antwort von roki100:

ruessel hat geschrieben:
Noch nie ein Ton-Problem bei der ersten BMPCC gehabt.

https://vimeo.com/106090382
Lieber russel, nochmal die bitte, weil ich schnell eine Entscheidung treffen muss:
Mach mir bitte ein gutes Angebot per PN mit ne Blumenaufnahme in 6K....;) Dann schau ich mal, ob ich mich für Ohrwurm oder doch für Rode entscheide.



Antwort von Jörg:

ich mich für Ohrwurm oder doch für Rode entscheide.
das kann doch keine Frage sein...



Antwort von pillepalle:

Jörg hat geschrieben:
ich mich für Ohrwurm oder doch für Rode entscheide.
das kann doch keine Frage sein...
Quatsch. Roki braucht nur ein vernünftiges Sound-Cart. Da kann er dann auch gleich die Pocket dran riggen :D


zum Bild


VG



Antwort von ruessel:

Ohrwürmer sind nicht im Moment verfügbar.



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Und von Rode gibt es genau mal ein einziges sehr, sehr gutes Stereo Mikrofon.
https://www.digitec.ch/de/s1/product/rd ... on-3451897
Das kostet dann aber.

Es gibt noch das Stereo Video MIC Pro R. Das kostet nur die Hälfte und soll vor allem für laute Musik passend sein, aber leider weniger geeignet für Atmo Sound.
Sonst hat Rode keine Stereo Konkurrenz für ruessels Ohrwurm…

Also da sind dann aber die Zoom Recorder mit ihren tollen Pre Amps und Stereo Mics dann aber eigentlich alle mindestens gleichwertig, wenn nicht besser als das günstige Rode Stereo Video MIC Pro.

Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Also da sind dann aber die Zoom Recorder mit ihren tollen Pre Amps und Stereo Mics dann aber eigentlich alle mindestens gleichwertig, wenn nicht besser als das günstige Rode Stereo Video MIC Pro.
Direkt/intern aufnehmen ja....und nicht in der Kamera - da ist der ZOOM-Ausgang nicht so toll (rauscht)...hab das Teil verkauft.
Rode Videomic Pro Rycote ist bestellt.



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Das hat aber absolut nix mit Rüssels Ohrwurm zu tun, der ist ein Stereo Mikrofon, das man in den Ohren trägt, das Video MIC Pro R ist ein Mono Richtmikrofon.

Mach kein Fehler den du dann wie ich jetzt, später bereust..
Ich würde dein bestelltes Video MIC Pro Rycote gleich nach dem Erhalt wieder zurück zum Händler schicken und mir dafür das neue Rode Video MIC NTG kaufen.
Das klingt besser…
Gruss Boris



Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=O4lE6Mrj81Q&t=1s


das ist schon tolles teil, habe ich schon ausprobiert ;)



Antwort von Darth Schneider:

Du hast dasselbe das ich auch habe.
Ein Freund von mir hingegen hat sich das neue Rode Video MIC NTG gekauft.

https://www.digitec.ch/de/s1/product/rd ... n-12426666

Ich habe es an der Pocket ausprobiert.
Es tönt wirklich viel besser…(satter)
( nicht das das Rycote schlecht ist…)

Gruss Boris



Antwort von roki100:

ja ntg ist schon gut. Nachträglich etwas justieren und schon ist das Videomic Pro Rycote ähnlich so gut ;)



Antwort von Darth Schneider:

Ich hatte hier beide zusammen.
Das NTG ist definitiv besser, töt angenehmer, viel satter, weniger blechern, das kannst du nachträglich beim Video MIC Pro auch nicht vergolden.
Ich werde früher oder später definitiv updaten.
Gruss Boris



Antwort von ruessel:

Athmo muss Stereo sein. Punkt.
Alles andere wäre wie nur in SW filmen.



Antwort von pillepalle:

Kommt drauf an was man aufnehmen möchte. Die Ohrwürmer sind ja eher für eine allgemeine Atmo, so wie in Cantsins Aufnahme. Wenn man etwas konkret aufnehmen möchte, muss man schon sehr nahe am Objekt sein, oder es muss eine ruhige, akustisch gute Umgebung sein. Sowas ähnliches wie die Ohrwürmer gibt es ja von Soundman in verschiedenen Ausführungen. Rokis Rode ist eher für konkrete Schallquellen vor der Kamera und blenden den Rest eher aus.

https://www.thomann.de/de/soundman_okmi ... o_solo.htm

VG



Antwort von ruessel:

Soundmänner sind quasi Rauschgeneratoren.



Antwort von Frank Glencairn:

Aber echt. Selbst mein allererster Ur-Ohrwurm ist da besser.



Antwort von pillepalle:

Ja, gut möglich. Waren die erstbesten binauralen Mikros nach denen ich gegoogelt hatte. Gibt natürlich teurere die nicht rauschen. Aber wie gesagt, eigentlich eher für Atmoaufnahmen.

VG



Antwort von ruessel:

Mein Sennheiserwilli hat schon vor 3 Jahren vorgeschlagen, die tollen rauscharmen Kapseln auf einen Bierdeckel zu schrauben. würde zwar Stereo unterhalb 800 Hz nicht mehr gerecht werden, aber um auf einer Kamera geschraubt zu werden, sollte es ausreichen. Und ein Vollspektrum im Sound wäre für Atmo auch nicht schlecht. Ich teste das mal an meiner Pocket.



Antwort von pillepalle:

Klar, aber dann ist der Sound nicht nur sehr diffus, sondern auch wirklich weitestgehend Mono. Wenn man unbedingt Stereo von der Kamera aufnehmen möchte, ist etwas richtendes schon praktischer, weil man eben vieles Ungewollte ausblendet. Hier mal ein Beispiel mit quasi ORTF aus ca. 2m auf einem Campingplatz. Und da war relativ Trubel drumherum.



VG



Antwort von Darth Schneider:

Gerade für Atmo, denke ich bieten sich die kleinen Zoom Recorder schon an.
Stereo MIC ist schon drin und man kann sie überall platzieren und kein ev störendes Kabel muss zur Kamera.
Klar mit einem Ohrwurm oder einem anderen hochwertigen Stereo Mik daran tönt es sicherlich noch besser.
Aber Atmo, oder Musik nehme ich auch immer in Stereo auf.
Schliesslich hören wir Menschen das ja auch am liebsten so….
Gruss Boris



Antwort von klusterdegenerierung:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Schliesslich hören wir Menschen das ja auch am liebsten so….
Und wenn mal nicht, kleben wir uns ein Ohr zu oder wie? ;-)))



Antwort von klusterdegenerierung:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Schliesslich hören wir Menschen das ja auch am liebsten so….
Und wenn mal nicht, kleben wir uns ein Ohr zu oder wie? ;-)))




Antwort von pillepalle:

Man muss sich einfach vorher überlegen was man Aufnehmen möchte. Lieber einzelne Stimmen/Dialoge, Atmo, Musik usw... die Vorstellung das man mit einem Mikro an der Kamera, oder am Mann, immer einen super Sound bekommt, ist eben ein wenig unrealistisch. Nicht umsonst betreibt man z.B. bei Spielfimen einen recht großen Aufwand schon um nur alleine die Dialoge aufzunehmen. Der Rest wird ja meist in der Post hinzugefügt bzw. separat aufgenommen. Bei Dokus versucht man eben manchmal auch gleich die Atmo mit aufzunehmen, aber selbst da braucht es jemanden der sich ausschließlich um den Ton kümmert. Sonst funktioniert das nur bedingt. Diese One-Man/One-Spot Aufnahme ist eben immer irgendwo ein Kompromiss.

VG



Antwort von Frank Glencairn:

pillepalle hat geschrieben:
Diese One-Man/One-Spot Aufnahme ist eben immer irgendwo ein Kompromiss.
Und zwar kein guter. Würde ich nur in extremen Ausnahmefällen machen, wenn es aus irgendeinem Grund gar nicht anders geht.



Antwort von Jörg:

Mein Sennheiserwilli hat schon vor 3 Jahren vorgeschlagen, die tollen rauscharmen Kapseln auf einen Bierdeckel zu schrauben.
du täuschst dich.
Das war März, mit seiner super Steuerreform ;-))



Antwort von ruessel:

Klar, aber dann ist der Sound nicht nur sehr diffus, sondern auch wirklich weitestgehend Mono.
Da täuscht Du dich. Ich habe schon geile Stereo-Aufnahmen gehört, wo Ohrwurmkapseln mittig auf einem Tischtennisschläger geklebt haben (mit 0cm Abstand). Sonst würde ja auch eine Jeklinscheibe (OSS = Optimales Stereo-System) nicht funktionieren.....



Antwort von pillepalle:

Achso, Du meinst auf beide Seiten eines Bierdeckels :) Ja, besser als nichts, aber das ist immer noch ein Mini-Trennkörper der die Laufzeit nur für recht hohe Frequenzen verlängert. Eine richtige Jecklinscheibe ist eine eher fette Scheibe.


zum Bild


VG



Antwort von ruessel:

Meine wäre so - gerade frisch gebastelt:

bmd_oss.jpg

Allerdings gerechnet eher bescheiden, totale Trennung erst ab 2,5 kHz. Aber Sennheiser hatte sowas in den 70er gebastelt (mit einem Stiel hinten dran, zum in die Hand halten) aber dann verworfen - nicht weil es überhaupt nicht funktionierte, sondern weil zu kleiner Nischenmarkt. Wir schauen mal, schmeisse den Drucker an, das Teil oben und eines spiegelverkehrt, dann zusammenkleben.

Diese Konstruktion hat durch den Kapselversatz aus der Mitte eine bessere Tontrennung über den wichtigen horizontalen Bereich, vertikal nimmt die Trennung um fast die Hälfte ab - das ist ja das Geniale an dieser Konstruktion. Nach hinten nimmt noch der eigene Körper den Schall weg - solange du hinter der Kamera stehst....

bmd_oss2.jpg
Habe das Teil mal hohl gedruckt, kann dann mit Sand o. ähnl. noch Akustisch besser gedämmt werden.



Antwort von roki100:

also ich finde schade das Ohrwürmer ausverkauft sind... vor lauter Verzweiflung werde ich wohl noch ein Rode kaufen und mir beide Dinger links und rechts ans Ohr hängen....



Antwort von pillepalle:

:)


zum Bild


VG



Antwort von roki100:

da in das loch reinschlüpfen und einen fahrenlassen....und der Typ da unten "uiii dat war ne ruska Bomba in stalingrad"...



Antwort von ruessel:

DSC_2713.jpg Aus Hartgummi gedruckt, überhaupt keine Schalldämmung feststellbar - mal schauen wenn die Honigwaben zugeschmiert sind. Ich drucke noch eine Scheibe, daran kann dann das Stativgewinde montiert werden. Bin gespannt.



Antwort von ruessel:

DSC_2715.jpg Nach dem Kaffee mal alles montieren. Statt Zement oder Gips habe ich noch altes Acryl in der Tube gefunden. Dämmt vielleicht nicht so stark, aber kostet nix. Es wäre vielleicht besser den Trennkörper aus Basotec zu fertigen, dass würde aber wieder eine Lasergraviermaschine zum Ausschneiden erfordern...... wollte ich schon immer haben.

Die mittlere Scheibe funzt schon mal, sie nimmt ein normales Mikrofonstativgewinde sicher und fest auf.



Antwort von roki100:

Rode kam rechtzeitig an und konnte es heute Nachmittag einsetzen.
Rode auf +20db, kameraintern MIC Level auf 20-30% und es tönt alles perfekt. :)



Antwort von klusterdegenerierung:

Warum Mic auf eine hohe Verstärkung und die Cam eher im unteren Bereich?
Besser wäre beides auf Mitte, also 0db und 50% zu stellen, so hast Du zumindest von beiden Seiten ein gutes Rauschverhalten.



Antwort von roki100:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Besser wäre beides auf Mitte, also 0db und 50% zu stellen, so hast Du zumindest von beiden Seiten ein gutes Rauschverhalten.
Okay, danke, werde ich so wie von Dir empfohlen testen.

EDIT: ne, es rauscht dann viel stärker.
Ähnlich so wenn ich kameraintern, MIC-Input auf "LINE" stelle und und Rode auf +20db, rauscht es. Hier habe ich was anderes erwartet, da eigentlich interne PreAmp mit "LINE" quasi deaktiviert wird?

Beste Einstellung ist wirklich MIC-Input auf "MIC", Level auf 20-30%, Rode auf +20db.



Antwort von klusterdegenerierung:

Ah ok, dann werden die +20 bestimmt sowas wie eine neutrale Voreinstellung sein.



Antwort von roki100:

Noise-Test:


Auf Rode VideoMic Pro Verpackung ist sogar die BMPCC drauf...also alles perfekt ;)
Bildschirmfoto 2022-01-12 um 21.42.42.png



Antwort von Darth Schneider:

20db ist keine neutrale Grundeinstellung sondern + 20 dB ist eine Signalverstärkung und sie rauscht schon etwas mehr als 0db.;)
Und jetzt kommt sicher roki und hält dagegen…:)))
Das ist aber bei jedem (günstigem) Mik so…

Und der Line Eingang ist der falsche Eingang, bei deiner Pocket, der ist nicht für Mikros sondern für das das Signal eines Audio Mixer, oder beziehungsweise bei nem Audiorekorder für den Line) Ausgang.
Den Line Eingang kannst du nicht pegeln, das muss bei der Quelle passieren.

Ausserdem, bei +20 dB und dem Mik auf der Kamera kannst du die Kamera gar nicht mehr anfassen ohne das man das eindeutig hört.
Keinen Knopf drücken, am Objektiv herum fummeln, nix.)))

Und das Mik selber finde ich tönt gar nicht schön, die Stimmen tönen blechern und gar nicht satt.

Ich verstehe gar nicht warum du nicht das NTG, gekauft hast.
Das tönt echt viel, viel besser.
Glaub’s mir.
Wird doch in zig Tests auch eindeutig betont…;)
Noch könntest du das Video Mik Pro praktisch zum Neupreis wieder verkaufen.
Ich würde.

Und das mit dem Video Mik Pro R auf der Verpackung der Pocket ?
Da bin ich auch darauf rein gefallen.
Das Foto macht das Plastik Teil aber leider nicht zu einem besser tönendem Mikrofon.


Gruss Boris



Antwort von klusterdegenerierung:

Das altbekannte Takstar steht dem im nichts groß nach, hat aber einen angemesseneren Preis.

"https"://www.amazon.de/Oumij-Kondensator-Aufnahm ... C91&sr=8-6

Reviews:
"https"://www.amazon.de/TAKSTAR-SGC-598-Interview ... r=8-5&th=1



Antwort von Darth Schneider:

Man vergisst als Hobbyfilmer schnell mal dank der Hochglanz Werbung, das Rode bis auf ein paar ganz wenige Ausnahmen, eigentlich nur absolute billigst Mikrofone baut.
Die gerade noch einigermassen akzeptabel tönen…
Und das wirklich gute Richtmikrofone für Film und Fernsehen locker mal mehrere Tausend € kosten.

Für Kameras und Linsen geben die Leute Geld aus ohne Ende, aber 300€ für ein Mikrofon liegt nicht drin…

Kennt jemand dieses neuere Rode ?

https://www.galaxus.ch/de/s1/product/rd ... n-12594924
Für mich eher teuer.
Aber sowas hält womöglich 20 Jahre und tönt hoffentlich viel besser…Oder ?
Würde mich interessieren wie sich das sich im Vergleich mit dem doppelt so günstigen Rode NTG schlägt.
Gruss Boris



Antwort von klusterdegenerierung:

Naja, das kling schon ein wenig Widersprüchlich was Du da vom Stapel lässt! ;-)

Wenn ich sowas für unter 200€ kaufen wollen würde und dann auch weiß das man dafür nicht soo das meißte bekommt, würde ich mir, wenn ichs nicht schon hätte, lieber für 170€ einen Tascam DR-40X mit Deadcat kaufen, denn die Mirkos am dem Gerät sind nicht wirklich schlechter, dafür hat man aber einen klasse Recorder dazu.

Denn sein wir doch mal ehrlich, Dialoge nimmt man mit so einem Rode Videomic auf der Kamera auch nicht ernsthaft auf, eher Atmo, aber das geht mit dem Tascam auch hervorragend. :-)

https://www.thomann.de/de/tascam_dr_40x.htm



Antwort von Frank Glencairn:

Ich bin immer wieder erstaunt welche Handstände gemacht werden, nur um irgendwelche schrotteligen Atmos mitzunehmen.
Bin ich echt der einzige, der das gar nicht möchte?



Antwort von klusterdegenerierung:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ich bin immer wieder erstaunt welche Handstände gemacht werden, nur um irgendwelche schrotteligen Atmos mitzunehmen.
Bin ich echt der einzige, der das gar nicht möchte?
Ja! :-)
Nein natürlich nicht, ich kann die auch nicht gebrauchen und benötige genau das gegenteil von einem Mikro auf der Cam, aber wenn man schon Atmo benötigt, dann finde ich son Tascam besser als son Plastk Rode.

Aber auf der anderen Seite, Du arbeitest ganz anders und filmst was ganz anderes, das ist hier mit den meißten nicht vergleichbar, aber das letzte mal Atmo ist bei mir auch lange her und Dialoge vom Chunky DSLM Gehäuse macht ja eh null Sinn. :-)



Antwort von ruessel:

DSC_2716.jpg
tja, was soll ich sagen. Funzt besser als ich dachte, kaum zu glauben, dass dies nur ein Stereokompromiss ist. Für einen ersten Test nicht schlecht...... siehe erste Testaufnahme im Anhang. Natürlich akustisch in "Neumannklangqualität".



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
20db ist keine neutrale Grundeinstellung sondern + 20 dB ist eine Signalverstärkung und sie rauscht schon etwas mehr als 0db.;)
Und jetzt kommt sicher roki und hält dagegen…:)))
Bei mir rauscht es mit +20db nicht. Warum das so ist, kann ich dir leider nicht ganz erklären. Hauptsache es funktioniert gut (siehe oben RodeMicTest Video).



Antwort von Darth Schneider:

Das Rauschen war bei dem Mik nie irgendwie ein Problem. Aber,
rauschen tun alle billigen Miks mehr oder weniger.
Das ist aber beim Video MIC Pro R nicht das Problem, weil auf der Kamera spielt das keine Rolle weil es tönt eh mittelmässig bis schlecht….und wenn ich nah genug bin (den Ton angle) brauche ich die +20db nicht…und zusammen mit dem Zoom auch nicht.
Und mein Zoom Recorder rauscht nicht.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Das ist aber beim Video MIC Pro R nicht das Problem, weil auf der Kamera spielt das keine Rolle weil es tönt eh mittelmässig bis schlecht….und wenn ich nah genug bin (den Ton angle) brauche ich die +20db nicht…und zusammen mit dem Zoom auch nicht.
das ist gut für dich. ;) ABER, es ist schon von Kameras zu Kamera anders, denn mit der OG BMPCC rauscht nur mit der o.g. Kombination nicht... es spielt keine rolle ob nah oder weit.



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Also schreibe ich nochmal, dasselbe zum dritten Mal.
Weil du liest und verstehst scheinbar nur was du verstehen und lesen willst…
Das Rauschen war und ist für mich gar nie ein Thema.
Ich hatte weiter oben nur geschrieben:
Grundsätzlich jedes Mik rauscht ein wenig mehr wenn du die Signalvsrstärkung hoch auf +20 drehen musst weil die Kamera PreAmps viel zu schwach sind…

Aber das glaubst du ja nicht..:=)

Ich finde das Video MIC Pro R tönt einfach nur schlecht und das hat überhaupt nichts mit der Kamera oder mit Rauschen zu tun. Es tönt auch am Zoom genau gleich blechern, und an der XT4 auch…und an der Rx10 genau so billig…

Und roki, darum lassen wir das jetzt. Das ist eine sinnlose Diskussion.
Du kannst mich nicht umstimmen. Und ich dich auch nicht.
Ich hol mir das Rode NTG, das klingt einfach besser, ich weiss das, weil ich habe es ausprobiert und verglichen und das ausführlich.


Du hast das Video Mik Pro erst kürzlich gekauft, es ist schon klar das du scheinbar nicht meiner Meinung bist. )

Eigentlich meine ich es gut und wollte dich nur davon abhalten heute den selben Fehlkauf wie ich ich damals vor zwei Jahren zu machen.
Aber du weisst es wie immer besser und bleibst viel zu stur…;)

So und jetzt viel Spass mit deinem neuen Mik, ich schreib jetzt gar nix mehr darüber.

Gruss Boris



Antwort von klusterdegenerierung:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ich hol mir das Rode NTG, das klingt einfach besser, ich weiss das, weil ich habe es ausprobiert und verglichen und das ausführlich.
Wie war das jetzt noch gleich, Rode ist überteuerter Elektroschott, das waren doch ungefähr Deine letzten Worte über diese Produkte, oder?
Das Du Dir nun das NTG kaufen möchtest entbehrt nicht einer gewissen Komik.

Vielleicht vorher mal informieren?
Getimed:

https://youtu.be/rdtf-i4GbsI?t=587
https://youtu.be/_QSQ-61z5l4?t=483

Ich weiß ja nicht wie es Dir geht, aber in meinen Ohren schneiden die Rode allesamt am schlechtesten ab.
In meiner Vorstellung sollte ein Micro möglichst neutral sein und keine Eingeninterpretation beinhalten.

Wenn Du schon Geld in die Hand nehmen möchtest, dann gebe im Zweifel einmal ein paar Tacken mehr und hole Dir was gescheites! :-)



Antwort von Frank Glencairn:

Die tatsächlichen Unterschiede der oben getesteten Mikros sind IMHO nicht der Rede wert - nix was ein paar Klicks im EQ nicht angleichen würden, und das macht man in der Post sowieso, ist also nicht wirklich extra Mühe, im Vergleich zu dem was man da ohnehin macht. Da macht die Arbeit und das KnowHow des Anglers einen viel größeren Unterschied.
klusterdegenerierung hat geschrieben:

In meiner Vorstellung sollte ein Micro möglichst neutral sein und keine Eingeninterpretation beinhalten.
Das wäre wünschenswert, allerdings klingen die alle minimal verschieden - wie willst du feststellen, welches neutral war?



Antwort von Darth Schneider:

@Kluster
Ich denke die Rode Miks sind für den tiefen Preis grundsätzlich sicher nicht schlecht.
Ich denke einfach sie werden vielfach masslos überbewertet…

Und klar, ich habe zwei Rode und sehr wahrscheinlich kommt mit dem NTG noch ein drittes. Und womöglich irgendwann noch ein Wireless Go II oder das ähnliche Dji…
In dieser Preisklasse hat man nicht wirklich viel an Auswahl…

Und bei deiner Preisklasse wird es auch nicht anders sein.
Ein Rode, Sennheiser für 800€ oder sowas hier unten ?

https://www.galaxus.ch/de/s1/product/dp ... n-11791529

Gruss Boris



Antwort von pillepalle:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Die tatsächlichen Unterschiede der oben getesteten Mikros sind IMHO nicht der Rede wert - nix was ein paar Klicks im EQ nicht angleichen würden, und das macht man in der Post sowieso, ist also nicht wirklich extra Mühe, im Vergleich zu dem was man da ohnehin macht. Da macht die Arbeit und das KnowHow des Anglers einen viel größeren Unterschied.
Gilt eigentlich für die meiste Technik. Ein van Hoytema macht mit einer Z6 aller Wahrscheinlichkeit nach einen besseren Film als ich mit einer Alexa :)

VG



Antwort von Frank Glencairn:

"Darth Schneider" hat geschrieben:

Ich denke die Rode Miks sind für den tiefen Preis grundsätzlich sicher nicht schlecht.

In dieser Preisklasse hat man nicht wirklich viel an Auswahl…
Das Senheiser MKE-600 ist ja billiger als das Rode - mit "für den tiefen Preis" hat sich also nix, es ist und bleibt ne Frage der persönlichen Vorliebe.



Antwort von klusterdegenerierung:

Und der Notwendigkeit, denn in der Regel kümmert sich der Tonman um den Ton aka Micros.
Die Frage ist also eher, wo für braucht man als Hobbyfilmer ein 3. Mikro, ich benötige als Berufstätiger nicht mal wirklich oft eines.

Nicht das ich Dich kompromittieren möchte, aber was machst Du denn mit den ganzen Dingern und was Frank sagt und ich ja auch aufzeigen wollte ist, wenn es Dir auch um die Kohle geht, warum eine Marke die man eigentlich nur Semi gut vertreten kann, es gibt doch Mikros wie Sand am mehr für durchaus weniger Kohle als das Rode? :-)



Antwort von Darth Schneider:

@Kluster
Meine 2Miks haben zusammen keine 300€ gekostet.
Das Rode Video MIC Pro R und das VideoMicro…

Also ein NTG wird wenn ich das Video Mic Pro wieder verkaufe wohl auch als Hobbyfilmer noch drin liegen…;)
Gruss Boris



Antwort von klusterdegenerierung:

So war das nicht gemeint und Du machst ja immer das Kosten Faß auf nicht ich und zudem war die Frage was man als Hobbyfilmer mit 3 Mikros macht. ;-)



Antwort von Darth Schneider:

Eins dann wieder verkaufen.;)
Dann das kleine für den Gimbal und das grössere für alles andere.
Gruss Boris



Antwort von pillepalle:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
So war das nicht gemeint und Du machst ja immer das Kosten Faß auf nicht ich und zudem war die Frage was man als Hobbyfilmer mit 3 Mikros macht. ;-)
Man kann nie genug Mikros haben. Das ist wie mit Objektiven, oder Kameras :) Aber um mal etwas konkreter zu werden, kannst Du z.B. ein Lavaliermikro für Interviews verwenden, eine Angel, oder beides. Du kannst Outdoor mit einem Richtrohr arbeiten und Indoor mit einer Superniere. Du kannst eine Stereo- oder Surround-Atmo aufnehmen, für die es zwei oder mehrere Mikros braucht, oder Musikaufnahmen machen, usw... wenn man mag, kann man sich da genauso verkünsteln wie mit jedem anderen Equipment-Teil.

Aber auch da gilt, ab einem gewissen Punkt sind die Unterschiede wirklich gering und spielen nicht mehr die wesentliche Rolle. Ob es drei dB mehr oder weniger rauscht, oder etwas unzuverlässiger ist als ein teures Teil, ist in der Praxis oft nicht mehr so wichtig, dass es den Mehrpreis rechtfertigt. Da muss eben jeder seine eigenen Grenzen ziehen. Aber man kann sowohl in die eine, als auch in die andere Richtung übertreiben. Wer zu billig kauft, der kauft oft doppelt, wer zu teuer kauft, der zahlt für Dinge die er eigentlich nicht braucht, oder die in seinem Fall gar nicht wichtig sind. Das lernt man eben erst mit der Zeit und durch Erfahrung.

VG



Antwort von klusterdegenerierung:

pillepalle hat geschrieben:
Man kann nie genug Mikros haben. Das ist wie mit Objektiven, oder Kameras :)
Ja klar, Du ich Frank Freezer Alex T Cinemator und Co, aber Hobbyisten, ich weiß nicht? :-)



Antwort von Frank Glencairn:

Na ja, soviele hab ich gar nicht, weil ich meistens einen Tonmann mit eigenem Equipment dabei habe.

Ein NTG4 und ein Oscar Lavalier, wobei selbst die meistens Staub ansammeln weil - siehe oben.
Für 95% der Sachen die ich ohne dezidiertem Tonmann mache, brauch ich gar kein Mikro.



Antwort von pillepalle:

@ Kluster

Es geht ja nicht wirklich um's brauchen. Manchmal ist es auch schön etwas zu haben einfach weil es Spaß macht, gerade wenn man es als Hobby betreibt :) Vermutlich sind die meisten Leica Besitzer heutzutage Amateure. Es geht eben nicht wirklich um's Equipment das man besitzt, sondern was man damit macht.

@ Frank

Ist ja auch vernünftig.

VG



Antwort von klusterdegenerierung:

pillepalle hat geschrieben:
Aber auch da gilt, ab einem gewissen Punkt sind die Unterschiede wirklich gering und spielen nicht mehr die wesentliche Rolle. Ob es drei dB mehr oder weniger rauscht, oder etwas unzuverlässiger ist als ein teures Teil, ist in der Praxis oft nicht mehr so wichtig, dass es den Mehrpreis rechtfertigt. Da muss eben jeder seine eigenen Grenzen ziehen. Aber man kann sowohl in die eine, als auch in die andere Richtung übertreiben. Wer zu billig kauft, der kauft oft doppelt, wer zu teuer kauft, der zahlt für Dinge die er eigentlich nicht braucht, oder die in seinem Fall gar nicht wichtig sind. Das lernt man eben erst mit der Zeit und durch Erfahrung.
Wird das jetzt zu einem neuen Hobby von Dir die Aussagen die andere längst getroffen haben als Deine gesammelt hier vom Stapel zu lassen und sich dafür mit likes belohnen lassen? Herje!



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@roki
Also schreibe ich nochmal, dasselbe zum dritten Mal.
Weil du liest und verstehst scheinbar nur was du verstehen und lesen willst…
Das Rauschen war und ist für mich gar nie ein Thema.
Ich hatte weiter oben nur geschrieben:
Grundsätzlich jedes Mik rauscht ein wenig mehr wenn du die Signalvsrstärkung hoch auf +20 drehen musst weil die Kamera PreAmps viel zu schwach sind…

Aber das glaubst du ja nicht..:=)
bei mir mit OG BMPCC ist doch das Gegenteile der Fall (und nur darum ging es, Rode +20db in Verbindung mit OG BMPCC). Und dann schreibst Du ich wäre Stur... lesen und verstehen etc. ;)


zum Bild




Antwort von klusterdegenerierung:

pillepalle hat geschrieben:
Es geht eben nicht wirklich um's Equipment das man besitzt, sondern was man damit macht.
Hähh what???
Gelungenes Kontextzitat!



Antwort von roki100:

@Kluster, so vll.? Es geht um's Equipment eben nicht was man macht, sondern wirklich was man besitzt.



Antwort von klusterdegenerierung:

roki100 hat geschrieben:
@Kluster, so vll.? Es geht um's Equipment eben nicht was man macht, sondern wirklich was man besitzt.
Lesen und verstehen kann ich selbst, der Kontext ist einfach zum kichern.
Da quatschen jetzt zig Leute über Boris Mikro und alle haben alles dazu gesagt inkl. Boris selbst und dann kommt Pille als Oberguru und fasst noch mal alles für uns zusammen, haut das als sein Wissen raus und erklärt uns die Welt und steht winkend vor der jubelnden Menge.

Im weiteren geht es um Boris was er damit macht und ob er als Nichtberufsfilmer 3 Mikros braucht, aber Dank Pille wissen wir ja jetzt das Boris irgendwie immer eines gebrauchen könnte weil besitzen ist besser als wollen und wenn Boris als Hobbyist eine Leica Optik besitzen würde könnte man ihn nicht mehr als Hobbyisten bezeichnen, meine Herren lasst doch mal das Koksen sein!



Antwort von Darth Schneider:

Also mir ging es ursprünglich eigentlich nur darum das ich das neue fast gleich teure Rode NTG viel besser finde als mein Video MIC Pro R…
Und ich darum das neue durch das ältere ersetzen werde.
Sonst um rein gar nix.;)
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Also mir ging es ursprünglich eigentlich nur darum das ich das neue fast gleich teure Rode NTG viel besser finde als mein Video MIC Pro R…
Nachträglich im EQ die Regler bisschen drehen...und schon passt es. So groß ist der unterschied. Aber Du glaubst nicht. ;)
Man muss aber nichts drehen, so wie es jetzt ist, ist " Video MIC Pro R" wirklich top. Ton ist sauber, nix wie "blech" etc. da ist dynamic drin...



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Ich weiss das doch auch.
Aber das nachträglich nachregeln ändert absolut nix an der Tatsache das mir der Klang vom NTG einfach viel besser gefällt.

Ich denke du willst mich gar nicht verstehen…
Gruss Boris



Antwort von pillepalle:

roki100 hat geschrieben:
@Kluster, so vll.? Es geht um's Equipment eben nicht was man macht, sondern wirklich was man besitzt.
Nee Roki, es geht dabei gerade nicht um's Equipment.
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Lesen und verstehen kann ich selbst, der Kontext ist einfach zum kichern.
Da quatschen jetzt zig Leute über Boris Mikro und alle haben alles dazu gesagt inkl. Boris selbst und dann kommt Pille als Oberguru und fasst noch mal alles für uns zusammen, haut das als sein Wissen raus und erklärt uns die Welt und steht winkend vor der jubelnden Menge.
Das nennt man effizient. In der Sätzen das sagen, wofür andere ganze Seiten brauchen ;) Aber es ging dabei gar nicht speziell um die Pocket, bzw deren Mikrofone, sondern konkret um Deine eher rethorische Frage wofür es drei bräuchte?

VG



Antwort von roki100:

pillepalle hat geschrieben:
Nee Roki, es geht dabei gerade nicht um's Equipment.
woher soll ich das wissen...Es könnte ja auch nur eine vorübergehende Meinung sein, basierend auf der Z9-ja-oder-nein innerlichen Phase.... ;)



Antwort von klusterdegenerierung:

pillepalle hat geschrieben:
rethorische Frage wofür es drei bräuchte?
Deine Fantasie und freien Interpretationen meiner Aussagen scheinen grenzenlos, haben mit der Realität aber nichts zu tun.
Weiterhin viel Spaß im Moderatoren Modus, ist ja Wochenende, irgendwas muß man ja machen.



Antwort von roki100:

In Griechenland gibts Schnee

https://www.youtube.com/watch?v=eS2mU_KuCTQ



Antwort von roki100:

aiiiiii Tänze gibts ...

https://www.youtube.com/watch?v=ZBXkYqtmuvU



Antwort von Darth Schneider:

Schöne Farben, wirklich, auch das griechische Schneevideo, aber im anderen Video die Tänze…?
Kein Kommentar sonst endet der sehr böse….weil ich mutiere dann automatisch zu einer Kopie von Dieter Bohlen !

Wenn schon denn schon, improvisieren beim tanzen, und das filmen:
So geht das:


Und das hat absolut nix mit 4K zu tun, könnte auch in SD sein…;)))

Gruss Boris



Antwort von MrMeeseeks:

In dem Fatboy Slim Video ist nicht auch nur eine Sekunde improvisiert, es ist das genaue Gegenteil.



Antwort von Darth Schneider:

Mr. Meeseeks/Kluster
Mir ging es aber bei meiner Aussage gar nicht um die fimtechnische Sicht.;)

Das ist mir natürlich schon klar, das was die Kamera, Einstellungen, Schnitt und so betrifft, das da absolut nix improvisiert ist…
Wobei bei den Tanzschritten ( der Choreografie) denke ich haben sie ihm schon sehr viel Spielraum gelassen.
Die getanzten Bewegungen des Schauspielers sehen trotz der peniblen Planung der Kamera und der einzelnen Einstellungen, ganz klar nach improvisieren und überhaupt nicht nach Schritt für Schritt einstudiert aus;)

Habt ihr gewusst das Christopher Walken früher am Broadway in West Side Story und Co gesungen und getanzt hat ?
Wie cool ist das denn..;))
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

..wenn du dein Fatboy Slim Video bei Wish bestellst :DD

https://youtu.be/UWDt17KYtNw?t=45



Antwort von Darth Schneider:

Höchst Inspirierend..D
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:





Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=uTNoOuE5oHI



Antwort von Saint.Manuel:

Immer wieder erstaunlich wenn man vergleicht. was BMD da 2013 mit der OG Pocket geleistet hat. Sowohl mit dem Einführungspreis, als auch anschließend mit der Aktion.
Mal von den bekannten Problemen abgesehen, Raw und ProRes in einem so kompakten Body, auf "normale" SD-Karten und mit so viel Spielraum in der Post-Produktion.
Da waren die anderen großen Hersteller noch meilenweit von internem 10-bit und/oder brauchbaren Codecs entfernt.



Antwort von Darth Schneider:

Das ist schon so wie du schreibst.
Heute geht CDng einem Android Smartphone und 10 Bit ProRes HQ mit dem iPhone…
Wohin die Entwicklung wohl uns in 10 Jahre später noch führt ?

Ev kommt ja bald schonmal ein iPhone 14/15 Pro Max Cinema, (oder was ähnliches mit Android ).
Dann aber doppelt, bis drei mal so dick, für 2500€ mit einem 1 Zoll oder Apsc Sensor, ProRes, ProRes RAW, (oder vergleichbarem) Card Slot, Stativ Mounts, einer starken Batterie und einem Objektiv Mount…;)
Könnte ich mir sehr gut vorstellen.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=V_catpm38aI



Antwort von Frank Glencairn:

Endlich mal jemand, der ne Pocket richtig einzusetzen weiß.
"Darth Schneider" hat geschrieben:

Dann aber doppelt, bis drei mal so dick, für 2500€ mit einem 1 Zoll oder Apsc Sensor, ProRes, ProRes RAW, (oder vergleichbarem) Card Slot, Stativ Mounts, einer starken Batterie und einem Objektiv Mount…;)
Kann ich mir nicht vorstellen - das wäre ja ein DSLR form factor.



Antwort von Darth Schneider:

Stimmt schon auf der anderen Seite, hast du mal so ein IPhone 13 Pro Max in den Händen gehalten ?
Kleiner ist das auch nicht wie eine Pocket, oder eine Dslm, nur dünner..;)
Ich denke die Smartphone und die traditionelle Kamera Technik wird doch eh noch viel mehr miteinander verschmelzen, zumindest im Consumer Bereich.

Red hatte das ja damals mit einem flansch Modul System probiert beim Hydrogen One.
Die haben aber dabei den fatalen Fehler gemacht und (als Kamera Spezialisten) ausgerechnet die interne Kamera und den Kamera Sensor nicht selber zu entwickeln…
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:





Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=n8fYPNZ72WE



Antwort von roki100:

https://youtu.be/QQJJN_vQaLk?t=17



Antwort von Darth Schneider:

Das Wetter scheint ebenfalls sauer auf Putin zu sein…Gut so.

Solche absolut tristen, sinnlosen Strassen scheinen sehr beliebt zu sein bei den Original Pocket Fan Boys….Finde ich persönlich ziemlich dämlich !
Als gäbe es in Moskau sonst nix interessantes an Architektur zum filmen.
Kopfschüttel….
Gruss Boris



Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=6ujkEQa1TyI



Antwort von klusterdegenerierung:

Saint.Manuel hat geschrieben:
Da waren die anderen großen Hersteller noch meilenweit von internem 10-bit und/oder brauchbaren Codecs entfernt.
Deswegen konnten die vielen Besitzer von anderen Kameras ja von 2013 bis vorletztes Jahr auch garnichts produzieren und all der gesamte gewinnbringende Content in der realen Welt wurde gegenüber ein paar Indiefilmen ausschließlich mit dieser Cam produziert. :-)



Antwort von Saint.Manuel:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Saint.Manuel hat geschrieben:
Da waren die anderen großen Hersteller noch meilenweit von internem 10-bit und/oder brauchbaren Codecs entfernt.
Deswegen konnten die vielen Besitzer von anderen Kameras ja von 2013 bis vorletztes Jahr auch garnichts produzieren und all der gesamte gewinnbringende Content in der realen Welt wurde gegenüber ein paar Indiefilmen ausschließlich mit dieser Cam produziert. :-)
Okay, brauchbar ist vielleicht etwas überspritzt formuliert ;)
Aber unter dem Strich boten die BMD-Kameras schon deutlich vor der Konkurrenz Codecs/Formate, die etwas mehr Spielraum ermöglichten, sowohl für das Grading als auch für den Workflow insgesamt.
Klar, bekommst du auch mit entsprechenden Kenntnissen, Erfahrungen, Skills und einer 5Dii usw. gewinnbringenden Content, trotzdem waren zum Zeitpunkt des Release ~2013 diese Features eine willkommene Veränderung.



Antwort von klusterdegenerierung:

Da hast Du natürlich Recht und ich würde sogar soweit gehen, das wenn sie damals statt MFT E-Mount oder EF genutzt hätten, wohl auch Heute noch niemand hätte bis jetzt eine neue Cam haben zu müßen! :-)

OK, einzig auf das Sony Eye AF System könnte ich für vieles nicht verzichten.



Antwort von andieymi:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Da hast Du natürlich Recht und ich würde sogar soweit gehen, das wenn sie damals statt MFT E-Mount oder EF genutzt hätten, wohl auch Heute noch niemand hätte bis jetzt eine neue Cam haben zu müßen! :-)
Wäre die damals mit dem Sensor in EF gekommen, hätte niemand drauf drehen wollen weil mit dem Crop (der nochmal deutlich mehr ist als MFT) die Objektive einfach oft nicht da waren und in Wirklichkeit glaub ich bis heute, dass Speedbooster für die Kamera entwickelt worden sind.

Wäre mit EF alles nicht gegangen. E-Mount sicher, aber den gibt Sony ja bis heute nicht her. Oder will ihn niemand. Möglicherweise Sony selbst schon nicht mehr ;D



Antwort von Darth Schneider:

Tolle Cam, klar.
Auch Heute noch ?
Für mich persönlich wäre der Sensorcrop der kleine Screen, und die zu schwachen Akkus eher ein zu mühsames Hindernis, um heute an der Original Pocket wirklich noch Freude zu haben. Ausserdem mag ich das im Vergleich zu CDng schlanke BRaw, die Touchscreen Bedienung und nicht zuletzt nativ Dual ISO, und möchte das Alles nicht mehr missen.

Und die Sonys jetzt damit zu vergleichen ?
Hm, das kann man grundsätzlich schon, aber viele Sonys können ebenso gut fotografieren wie filmen und sind auch sonst heute viel modernere Kameras die einfach auch viel mehr bieten und auch mehr können..
Ich hätte jetzt 1000 x lieber z.B. eine FX3 als eine Original Pocket…(oder auch meine 4K)
Aber dafür wäre mir eine Ursa Mini Pro dann doch lieber als eine Sony FX3….;)
Aber auch die neuen Canons sind sehr toll…
Heute gibt es ziemlich viele sehr schöne Kameras die 10Bit mit RAW oder Log bieten…
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Ich hätte lieber eine Arri mit Dual Gain ALEV Sensor, aber die ist etwas zu teuer, daher die Arri für arme Menschen, mit Daul Gain Fairchild sensor und CDNG wo keine RAW Parameter eingebacken sind (wie z.B. das bei der Sony FS700 und eingebackene WB der Fall ist, oder wie NR und BRAW usw.). Außerdem möchte ich cinema Kamera und kein Fotoapparat.

Man sieht, man findet immer irgendetwas, um das erste Gebot "Du sollst deine Kamera oder Hersteller lieben wie dich selbst!" einzuhalten.
;)



Antwort von Darth Schneider:

Ich liebe eher das machen wie die Werkzeuge…
Und Film geht sogar ganz ohne Kamera und komplizierte Technik.
Das nennt man dann Theater, oder Comics…;))
Gruss Boris



Antwort von andieymi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Für mich persönlich wäre der Sensorcrop der kleine Screen, und die zu schwachen Akkus eher ein zu mühsames Hindernis, um heute an der Original Pocket wirklich noch Freude zu haben. Ausserdem mag ich das im Vergleich zu CDng schlanke BRaw, die Touchscreen Bedienung und nicht zuletzt nativ Dual ISO, und möchte das Alles nicht mehr missen.
Schon Wahnsinn, wie verwöhnt (das meine ich nicht negativ!) wir jetzt alle in den letzten 7 Jahren geworden sind. Das war damals einfach eine Sensation und der heute kleine Monitor trotzdem besser zum Schärfen (hey, das Ding kann Peaking!) als jede damalige DSLR. Damals gab es sonst (außer halt der BMCC) nur weichgespültes MP4 aus Fotoapparaten, die Pocket war der günstigste Einstieg um überhaupt sowas wie ein sendefähiges Bild (bis dann die Sender selbst so sparen mussten, dass alles nur mehr auf DSLRs gedreht wurde) zu generieren. Leute haben sonst aus den R709-Profilen der 8-Bit-MP4-15Mbit/s-Footage die Farben rausgedreht um "sowas wie Log" zu kriegen. Das war die Situation damals.

Und zwischenzeitlich gabs die BMPCC für <500€ Brutto, das in Relation zu einer A7SIII zu setzen darf man halt auch nicht vergessen. Die bietet heute vielleicht mehr, kostet aber auch mehr. Oder eine FX3 halt fast das 10-fache.

Blackmagic muss man (bei allem was man nicht gut finden muss) lassen, den Sieger für P/L-Bildqualität holen sie sich immer:
Auch die Pocket 4K ist bei allem, was man nicht mögen kann, vmtl die beste Kamera für knapp über 1100€ brutto. Da gibt's nichts vergleichbares von Sony, Canon, Panasonic, egal eigentlich. Eine A7SIII kostet 4199€, eine R6 2500€, eine GH6 auch 2200€. Für nicht mal die Hälfte kriegt man 4K-BRAW/ProRes, was den meisten Zuschauern realistischerweise völlig ausreichen wird, wenn der Inhalt stimmt.

(Setzt man dann in Relation, was man für 1100€ möglicherweise bei anderen Herstellern gebraucht bekommen würde - GH5, A7SII, sogar C100! - steht die Pocket um nichts schlechter da, da hat man nämlich bei allen das Gefühl, das sind in die Jahre gekommende Kameras.)



Antwort von roki100:

Ich finde, jede Kamera hat ihre Besonderheiten. Bei BMCC, BMMCC, OG BMPCC, Ursula 4.6K finde ich das gewisse etwas bzw. das besondere, ist im Bild. Und das betrachte ich für mich persönlich viel wichtiger als alles andere. Es gefällt mir einfach das etwas andere/besondere im Bild, statt immer irgendwie das selbe (Sony Look).
Int. Bildschirm, Mikrofon, Akku...nicht gut? Kein Problem, ext. Bildschirm, Mikrofon, Akku und gut ist. Kein DualISO bzw. kein Nachtsichtgerät? Kein Problem, China Lampen und es werde Licht.

Ähnlich sehe ich das wenn es um teuere Kameras geht, ich würde da eine andere Wahl treffen als die meist anderen....Gib mir ne alte Arri Alexa oder ne neue C300M3, C500, FX6, FX3... oder sonst ein anderes cine Modell und ich wähle garantiert die alte Alexa von mir aus mit grünsten Grünstich ;)



Antwort von klusterdegenerierung:

andieymi hat geschrieben:
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Da hast Du natürlich Recht und ich würde sogar soweit gehen, das wenn sie damals statt MFT E-Mount oder EF genutzt hätten, wohl auch Heute noch niemand hätte bis jetzt eine neue Cam haben zu müßen! :-)
Wäre die damals mit dem Sensor in EF gekommen, hätte niemand drauf drehen wollen weil mit dem Crop (der nochmal deutlich mehr ist als MFT) die Objektive einfach oft nicht da waren und in Wirklichkeit glaub ich bis heute, dass Speedbooster für die Kamera entwickelt worden sind.

Wäre mit EF alles nicht gegangen. E-Mount sicher, aber den gibt Sony ja bis heute nicht her. Oder will ihn niemand. Möglicherweise Sony selbst schon nicht mehr ;D
Was ein dummes Zeug, mit EF meine ich natürlich auch einen entsprechend grossen Sensor, was hat man sonst von so einem Bajonett, puuh.



Antwort von pillepalle:

Müsste der Thread nicht mittlerweile 'Nach 9 Jahren...' heißen? Ne' Pocket 6K mit F-Mount. Das wär's ;)

VG



Antwort von roki100:

pillepalle hat geschrieben:
Müsste der Thread nicht mittlerweile 'Nach 9 Jahren...' heißen?
Kommt auf den User an und wann er die Kamera gekauft hat. Für mich heißt es "Nach 4 Jahren mit der OG BMPCC finde ich das Bild noch immer schön".



Antwort von andieymi:

klusterdegenerierung hat geschrieben:

Was ein dummes Zeug, mit EF meine ich natürlich auch einen entsprechend grossen Sensor, was hat man sonst von so einem Bajonett, puuh.
Gab es ja, hieß Canon 650D und konnte ganze 44 Mbit/s FullHD H264-.movs aufzeichnen.

Menschen im 19. Jhdt. haben auch von Telefonen geträumt, Du willst sagen das muss ja erlaubt sein? ;)
Ich dachte das wäre eine Pocket-Appreciation-Thread, nicht einer, wo eine "historisch" gesehen fast revolutionäre Kamera noch mit Wunschdenken wie viel mehr sie noch hätte sein können bedacht wird.



Antwort von Darth Schneider:

So revolutionär die Kamera heute noch sein mag, filmen tun aber dann mehr oder weniger nur Fanboys damit.
Die irgend welche, Balkon, Blümchen, oder private, zu Tode gegradete, wackel Reise/Städte Videos, oder schaut wie ich meine Freundin langweilig in Szene setze, Filmchen mit den Original Pockets drehen.

Gruss Boris



Antwort von andieymi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
So revolutionär die Kamera heute noch sein mag, filmen tun aber dann mehr oder weniger nur Fanboys damit.
Die irgend welche, Balkon, Blümchen, oder private, zu Tode gegradete, wackel Reise/Städte Videos, oder schaut wie ich meine Freundin langweilig in Szene setze, Filmchen mit den Original Pockets drehen.

Gruss Boris
Sie hat aber noch Fanboys, was man von einer 5DMII, GH4 oder A7S nicht wirklich behaupten kann. Die sind einfach nur mehr alt/obsolet.



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
So revolutionär die Kamera heute noch sein mag, filmen tun aber dann mehr oder weniger nur Fanboys damit.
Die irgend welche, Balkon, Blümchen, oder private, zu Tode gegradete, wackel Reise/Städte Videos, oder schaut wie ich meine Freundin langweilig in Szene setze, Filmchen mit den Original Pockets drehen.
Es ist mir zwar egal, wenn z.B. letztens Tenet Fanboys Filmproduzenten damit eine oder mehrere Szenen gedreht haben, dennoch gehört das in deiner Fanboys-Liste vll. auch mal erwähnt...Aber dann erfüllt es nicht den Sinn deiner Botschaft? ;)

Ich bin auch super gerne ein Fanboy (nicht weil die Kamera für Filme benutzt wurde oder vll. immer noch wird, sondern weil ich die Kamera einfach gut finde). Vll. bin ich bald auch ein BMCC 2.5K Fanboy :D



Antwort von Darth Schneider:

Ist halt einfach oft so auf YouTube…
Aber klar, die Kamera ist desswegen nicht schlechter…
Und jedem wie es ihm gefällt.
Aber auch in Filmen, Serien und so scheinen sie mittlerweile eher die neuen Pockets als B/C Cams zu verwenden..
Das mag aber auch daran liegen das die Verleiher die Original Pockets womöglich gar nicht mehr mit im Programm haben.

@Andieyemi
Es gibt aber andere ältere Cams die scheinbar (nach den Preisen zu urteilen) immer noch beliebt sind z.B. Sony Fs100, Canon C100 und die anderen Occasionen von Blackmagic, natürlich die Reds und Arris, bis hin zu uralten Bolex 16mm Kameras.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Die Pocket 4K z.B. bei dem niedrigen Preis für neue oder gebrauchte, da lohnt sich eher eine einmalig zu kaufen.



Antwort von Darth Schneider:

Ich denke für Filme werden auch die Pockets wie alles andere auch, gemietet, und nicht gekauft.
Wenn sie eine brauchen, können und werden sie gleich zwei mieten.
Genau so konfiguriert wie sie die Cams beim Dreh auch brauchen.
Gruss Boris



Antwort von Funless:

Wenn der letzte Blümchen Clip gefilmt,
das letzte Vintage Objektiv draufgeschraubt,
der letzte Nikon EN-EL20 Akku ausgelutscht
und der letzte Fairchild Sensor verkohlt wurde
werdet ihr merken, dass man die OG BMPCC nicht essen kann.



Antwort von Darth Schneider:

Klar kann man die Pocket auch essen, wenn schon Flugzeuge warum keine kleine Kamera ?….;)))

600 Gramm, die Pocket schafft er in einem Tag….;)
(Aber eigentlich schade…)
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Funless hat geschrieben:
Wenn der letzte Blümchen Clip gefilmt,
das letzte Vintage Objektiv draufgeschraubt,
der letzte Nikon EN-EL20 Akku ausgelutscht
und der letzte Fairchild Sensor verkohlt wurde
werdet ihr merken, dass man die OG BMPCC nicht essen kann.
vll. finden sich dann jemand für den tausch gegen 1kg Banane



Antwort von Darth Schneider:

Also ich bin mir echt am überlegen mir noch eine zweite 4K Pocket zu kaufen, bevor es dann neu, keine mehr gibt…;)
Gruss Boris



Antwort von klusterdegenerierung:

Kauf Dir doch mal ne richtige Cam. ;-))



Antwort von Frank Glencairn:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
So revolutionär die Kamera heute noch sein mag, filmen tun aber dann mehr oder weniger nur Fanboys damit.
So ab und an hab ich die hier immer schon noch im Einsatz - selbst bei Spielfilm Projekten.
Wenn auch nicht aus Fanboy-Gründen, sondern weil man halt ab und an mal was ganz kleines braucht.



Antwort von roki100:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Kauf Dir doch mal ne richtige Cam. ;-))
Sony? P4K/6K ist quasi doch auch nur Sony(Sensor)...mit BRAW, ProRes und m.M. besseres Menü...und FPGA.

Ich würde Boris die GH6 empfehlen, nicht zu überteuert wie die Sonys, seine MFT Objektive passen...und ist wirklich ne gute Kamera.



Antwort von Darth Schneider:

@Frank
Mit dir im Hinterkopf hatte ich genau deshalb auch geschrieben, mehr oder weniger…;))

@roki
Freu dich nicht zu früh, die 4K hat er auch im Einsatz.
Nur du, hier, findest die nicht gut genug…
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@roki
Freu dich nicht zu früh, die 4K hat er auch im Einsatz.
Nur du, hier, findest die nicht gut genug…
Ich weiß das Frank auch die 4K im Einsatz hat - wenn auch nicht aus Fanboy-Gründen, sondern weil man halt ab und an mal was ganz großes braucht.
Kauf noch eine als Reserve, nicht dass die alle ausverkauft werden und MFT stirbt. ;)

Dennoch würde ich dir lieber die GH6 empfehlen, denn die ist momentan m.M. die beste MFT Kamera auf dem Markt. Ich brauche es noch nicht, da ich mit der G9 immer noch sehr zufrieden bin bzw. für meine Zwecke völlig ausreicht.



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Erstens:
Wie kannst du (wieder einmal ) etwas empfehlen was du gar nicht besitzt, und somit gar nicht aus eigener Erfahrung kennen kannst ?
Zweitens:
Und klar, wenn zwei Kameras würde ich nach Möglichkeit immer noch mal die selbe wählen wenn ich damit zufrieden bin.
Warum denn auch nicht ?
Das ergibt viele Vorteile, gerade was teures Zubehör betrifft, und wenn man mit zwei identischen Cams gleichzeitig filmt, und überhaupt keine Lust hat die Aufnahmen ihn Post miteinander zu matchen.

Und hey, die Gh6 ist und bleibt mir ganz einfach zu teuer, für was sie ist.;)

Jetzt bin ich raus, weil sonst endet das wieder einmal in einer absolut sinnlosen roki100 (will mir seine festgefahrene, MFT Fanboy Meinung aufschwatzen) Diskussion…
By, by..
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Jetzt bin ich raus
Das ist heute wiedermal eine gute Tat deinerseits.



Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=l29AVU8PVbk



Antwort von cantsin:

Krasse IR-Pollution im gesamten Material. Da hat wieder jemand nicht gewusst, dass diese Kamera einen IR-Cut-Filter vorm Objektiv braucht. (Aber offenbar halten viele Leute diesen bräunlichen Look für den 'cinematischen' Look der OG Pocket...)



Antwort von roki100:

Ich denke der Look ist so gewollt...außer z.B. die Anfangsszenen bei Tageslicht draußen, da stimme ich dir zu.
(Aber offenbar halten viele Leute diesen bräunlichen Look für den 'cinematischen' Look der OG Pocket...)
Bei meiner BMPCC ist IR-Cut (rawlite) direkt vor dem Sensor und es sieht trotzdem cinematisch aus.
Ich kann nicht für viele sprechen, sondern wie ich das selbst sehe; das "cinematische" ist gewiss nicht das bräunliche, sondern (wie Du auch selbst weißt), es ist etwas Kodak im bild. ;) Ich lese immer wieder auch in andere Foren darüber, was das bei BMCC, BMMCC, OG BMPCC sein könnte, dass das bild so cinematischer aussehen lässt...von schärfe/unschärfe...mehr oder weniger K...bis hin bräunlich/gelblich...es ist alles dabei^^



Antwort von Darth Schneider:

Ich denke auch das ist bewusst so gewollt.
IR Polution sehe ich jetzt auch nicht wirklich bei den Innenaufnahmen…
Dennoch, furchtbares Video finde ich jetzt.
Ich weiss nicht was an den verwaschenen Farben und an der völlig unmotivierten Handkamera jetzt besonders cinematisch sein soll…

@roki
Wobei ich denke das mit dem Kodak Look den die Original Pocket hat stimmt schon, und das sie einen IR Cut Filter braucht natürlich auch.
Wobei das mehr Ks, eine Kamera weniger cinematisch filmen lässt, denke ich stimmt wiederum ganz bestimmt nicht. Dafür nimmt man ja ProMist, oder ähnliche Filter, (auch als alle Kameras noch mit 2K filmten).
Viele grosse Hollywood Filme werden heute mit 4K/4.5K gedreht und übrigens auch mit 4K für den Verkauf/Vertrieb gemastert.
Das ist doch mittlerweile schon (oder sicher bald) eher der untere Standard.
Der OLPF hat eigentlich auch gar nix mit dem Filmlook an sich zu tun….;)
Gruss Boris



Antwort von Cinemator:

Dieses Brackwasser-Braun finde ich auch nicht so schön. Besonders am Anfang sehe ich auch Magentaanteile, auch nicht so erstrebenswert mMn.

Beeindruckt bin ich immer wieder von der Verspieltheit und Spaßhaftigkeit fernöstlicher Menschen. Das fehlt mir hier in Deutschland ein bißchen und würde so manches leichter machen.



Antwort von klusterdegenerierung:

Cinemator hat geschrieben:
Beeindruckt bin ich immer wieder von der Verspieltheit und Spaßhaftigkeit fernöstlicher Menschen. Das fehlt mir hier in Deutschland ein bißchen und würde so manches leichter machen.
Deswegen wohne ich in meinen Wünschen schon seit Jahren in Seoul und schaue mir Täglich zum Frühstück und Abendbrot Seoul walking Videos und Berichte an.

Es ist soo beeindruckend wie kreativ & verspielt die sind und wie schön die sich ihre Umgebung Bund gestalten, herlich.
Hier zb. ein ganzer Stadtteil.





Antwort von Darth Schneider:

Schön !
Bei uns gibt es schon Probleme wenn der Nachbar findet der Farbton von deinem Haus ist ihm zu bunt und passt nicht in die langweilige Strasse.
Gruss Boris



Antwort von klusterdegenerierung:

Toll gemacht mit beeindruckenden Fakten.





Antwort von roki100:

Cinemator hat geschrieben:
Das fehlt mir hier in Deutschland ein bißchen und würde so manches leichter machen.
In DE ist es m.M. von Stadt zu Stadt anders...?

Ich geb zu, ich könnte darüber ganz viel meckern, aber damit reihe ich mich eben hinter diese "meckern und meckern"-Charakteren und handele öfter andersrum, um ein bisschen daran beteiligt zu sein, was hier fehlt.



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@roki
Wobei ich denke das mit dem Kodak Look den die Original Pocket hat stimmt schon, und das sie einen IR Cut Filter braucht natürlich auch.
Wobei das mehr Ks, eine Kamera weniger cinematisch filmen lässt, denke ich stimmt wiederum ganz bestimmt nicht. Dafür nimmt man ja ProMist, oder ähnliche Filter, (auch als alle Kameras noch mit 2K filmten).
Viele grosse Hollywood Filme werden heute mit 4K/4.5K gedreht und übrigens auch mit 4K für den Verkauf/Vertrieb gemastert.
Das ist doch mittlerweile schon (oder sicher bald) eher der untere Standard.
Der OLPF hat eigentlich auch gar nix mit dem Filmlook an sich zu tun….;)
Gruss Boris
OLPF hat jede große cinema Kamera (Arri, RED usw.). Rawlite ist IR-Cut+OLPF in einem, deswegen habe ich das erwähnt....

Mit jede Kamera von heute, die mindestens 10Bit hat, kann man verschiedene cinematisch Looks gestalten, dank Dehancer, FilmConverter usw. Dennoch ist da eben etwas gewisses im Bild nicht dabei und darüber wird immer wieder diskutiert (mehr aber in englischsprachigen Foren). Ich las vor einiger zeit mal darüber, dass die BMCC 2.5K sehr oft neben Arri Alexa benutzt wurde und die Begründung war "es ist nah an Arri Alexa". Wenn einige Profis das sagen, dann muss doch daran etwas stimmen. Natürlich hat BMCC 2.5K weniger DR als Alexa usw. es ist aber das gewisse etwas dabei, was ich Kodak nenne. Es lässt sich wahrscheinlich ähnlich so graden und Look verpassen, wie bei Alexa Material.
Auch Arri Kameras sind quasi Kodak, denn soweit ich weiß, wurde mit den alten Arri Filmkameras auf Kodak gedreht(?) und als Arri von Analog zu Digital umgestiegen ist, haben die großen Wert darauf gelegt, den Look beizubehalten.

Frank hat da zuletzt ein Video gepostet (das einzige Video im Netz) wo BMPCC mit Alexa verglichen wird. Der Typ hat aber leider WB bei BMPCC Material nicht korrekt gesetzt (Gesicht von Mädchen ist mehr lila/rosa). Wenn man beide Bilder in Davinci lädt und dann unter Scopes vergleicht, sieht man die Ähnlichkeit, ehrlich gesagt, keine große Überraschung, da immer wieder von echte Filmemacher bzw. Profis (und nicht nur Frank) das schon öfter wiederholt gesagt wurde, dass der Look von BMD Kameras mit Fairchild Sensoren sehr sehr nah an Arri Alexa ist. Und weil die meisten Filme mit Alexa gedreht wurden, hat sich das in unseren Köpfe als "cinematisch" eingebrannt bzw. sie erkennen somit das cinematische auch bei Kameras mit Fairchild Sensoren.... das ist meinerseits eine Erklärung, warum das eine als cinematischer empfunden wird und das andere nicht.



Antwort von roki100:

https://youtu.be/zG3wkbC8tUw?t=285



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Also eingebrannt hat sich in meinem Kopf eigentlich gar nix solches.
Klar sind die Arris die Königsklasse unter den Kameras.
Sehr viele wunderschöne Filme wurden mit Arris gedreht, klar…
Wobei die Arris bieten (anders als die Original Pocket aber auch nicht nur einen einzigen Klein Sensor, Vintage Kodak Look )

Ich habe doch komischerweise auch schon (nicht wenige) Filme im Kino, oder Serien gesehen die ebenfalls mit den ach so tollen Arris gedreht wurden und gar nicht cinematsch für meine Augen waren. Und andere Filme fand ich hingegen sehr schön obwohl sie überhaupt nicht mit Arris gedreht wurden…
Hm, dann liegt es wohl doch nicht nur wirklich an der Kamera Marke..;)

Und das Licht fällt weder mit dem Olpf noch mit einem Diffusion Filter irgendwie anders auf die Schauspieler.
Ein Filter nimmt immer etwas weg….Er filtert etwas unerwünschtes aus dem Bild heraus…
Darum heisst das doch Filter.
Und ein guter Diffusion Filter macht das Bild immer sichtbar weicher, also unschärfer, allerdings ohne ihm zu viel vorhandene Dynamik Range zu nehmen….Nach meinem Verständnis.
Gruss Boris



Antwort von klusterdegenerierung:

Irgendwie zum piepen dieses gewurschtel um diese Cam, was man da alles braucht und beachten muß bevor man filmen kann.
Da ist es ja kein Wunder das deren Besitzer hier kaum Material liefern. :-))



Antwort von roki100:

@Boris,
Licht sowieso....
ich meinte nicht; Arri-REC Button betätigen und es ist sofort cinematisch^^So stellst Du das irgendwie da.
Sondern; die Eigenschaften bzw. die Voraussetzungen für filmische Looks, ist bei Arri, BMD, RED (und m.M. auch 10Bit Kameras) usw. dabei... Pack das Material in Davinci Timeline und ab da zählt doch deine Colorgrading Fähigkeiten.
Auch FilmConverter oder Dehancer bedeutet nicht: einfach auf Node ziehen und es ist sofort filmisch und fertig, nein, auch da sind weitere grading Schritte notwendig...
Ein Beispiel: bei BMD Resolve gibt es unter "Film Looks" passende LUT's, wenn Du diese z.B. auf BMPCC4K BRAW Material anwendest (Voraussetzung für die BMD eigene Film Looks LUT's ist CST --> Cineon Film Log), sieht das anders aus, als wenn Du z.B. bei BMD Kameras mit Fairchild Sensoren oder ARRI Alexa anwendest...

OLPF ändert doch nicht direkt etwas an Schauspieler, sondern reduziert (moiré) Artefakte (wenn der Schauspieler gestreifte oder musterartige Krawatte an hat werden die moirés reduziert/eliminiert)....
Und was Diffusion Filter ist, dazu gibt es doch viele Videos. Mit der Schärfe/Unschärfe hat das m.M. wenig zu tun (ich zumindest nutze es nicht um schärfe zu reduzieren), sondern die Lichter werden aufgebloomt...

https://www.youtube.com/watch?v=rJacZa6QpJ8



Antwort von roki100:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Da ist es ja kein Wunder das deren Besitzer hier kaum Material liefern. :-))
Ich kann dir nur gefilmte Hinterköpfe liefern^^



Antwort von Darth Schneider:

@Kluster
Da bin ich schon öfters mal froh das ich bei meiner Cam mit BRaw einfach wenn es schnell gehen soll beim Colorspace Tansform Effekt auf einem Node, einfach Rec709 und Gamma 2.4 auswählen kann und das BRaw Bild sieht schon mal sehr gut (einfach neutral) aus….
Aber ansonsten hast du natürlich eigentlich schon recht.
Ohne Aufwand geht nicht viel bei BMD Kameras, beziehungsweise wahrscheinlich sieht es dann mit den Sonys streat out of Camera sicher viel, viel besser aus….

@roki
Diffusion Filter machen das Bild definitiv ein wenig weicher, das sehe ich schon auf dem iPad Screen ganz ohne ins Bild herein zu zoomen.
Es gibt dabei ja sogar verschiedene Stufen, je höher die Zahl desto stärker wird der Diffusion Effekt und auch das Bild wird noch weicher…

PS:
Frank hat für meine Pocket die Diffusion Filter von Schneider Kreuznach empfohlen…Ich hab noch keinen.
Kauf mir aber dieses Jahr noch einen.
Ich bin mir noch nicht sicher ob ich mir besser ein viereckigen Filter für die Mattebox holen soll, oder nen Schraubfilter…
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@roki
Diffusion Filter machen das Bild definitiv ein wenig weicher, das sehe ich schon auf dem iPad Screen ganz ohne ins Bild herein zu zoomen.
Kommt auf die Diffusion stärke an (ich finde 1/4 optimal). Der Hauptgrund für den Einsatz des Filters ist ein anderer, nämlich dieser Blooming(?) Effekt... Manche setzen den stärkeren ein, auch um moiré zu verringern, hat bei mir aber nicht wirklich geholfen....

Nimm Haarspray, zwei günstige UV Filter und sprühe mit Haarspray auf eine Glasfläche (von der weite Sprühen, so dass nur kleine Tröpfchen drauf gelangen)....Den anderen UV Filter schraubst Du dann drüber. Testen und eventuell mit Sprühen wiederholen...



Antwort von klusterdegenerierung:

roki100 hat geschrieben:
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Da ist es ja kein Wunder das deren Besitzer hier kaum Material liefern. :-))
Ich kann dir nur gefilmte Hinterköpfe liefern^^
Wäre ja schon mal ein Anfang, wenn es gegraded ist. ;-)



Antwort von klusterdegenerierung:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@Kluster
Da bin ich schon öfters mal froh das ich bei meiner Cam mit BRaw einfach wenn es schnell gehen soll beim Colorspace Tansform Effekt auf einem Node, einfach Rec709 und Gamma 2.4 auswählen kann und das BRaw Bild sieht schon mal sehr gut (einfach neutral) aus….
Aber ansonsten hast du natürlich eigentlich schon recht.
Ohne Aufwand geht nicht viel bei BMD Kameras, beziehungsweise wahrscheinlich sieht es dann mit den Sonys streat out of Camera sicher viel, viel besser aus….
Mache Dir das Leben doch nicht so schwer und wähle in Resolve das RCM und wide Gamut, Ziel Rec 709 und schwubs ist Dein Material so wie Du es gefilmt hast, ohne diesen ganzen transform hickhack.
Das man da Heutzutage noch Nerven für hat, tsetse. ;-)



Antwort von roki100:

Aber aber das ist nicht cinematisch. Man will ein bisschen teal&orange, bisschen Mojo drin usw. ^^



Antwort von roki100:

OG BMPCC lässt sich sehr nah an GH5/G9 VLOG anpassen. Danach lassen sich alle GH5 LUT's (und vor allem Powergrades die ich für VLOG erstellt habe), auch mit BMPCC benutzen und es sieht immer fast 1zu1 identisch aus.
Für Profis ist das sicherlich nichts besonderes, für mich aber etwas sensationelles (habe schon vieles versucht und so nah habe ich bisher noch nicht geschafft). Jetzt kann ich Videos von beide Kameras Matchen...Juhuuu^^

https://www.youtube.com/watch?v=AlaLqcE0GpM
(das ist mein kleiner Tiger Roki)

Der minimale Unterschied liegt an unterschiedliche verwendete Linsen. Bei der G9 wurde Sirui 50mm benutzt und bei BMPCC Sigma EF+Speedboster. Sirui ist auch etwas schärfer.



Antwort von klusterdegenerierung:

roki100 hat geschrieben:
Aber aber das ist nicht cinematisch. Man will ein bisschen teal&orange, bisschen Mojo drin usw. ^^
Bevor man einen auf cinematisch macht, muß man erstmal ein neutrales Bild haben, da man sonst eine grading lut nicht korrekt und angemessen nutzen kann.

Wenn aus Deinem Wasserahn 95% Wasser und 5% Cola kommt, kannst Du Deinen Pfefferminz Tee auch nicht gut einschätzen.
Aber das weißt Du ja alles wohl selber, nöch. :-)



Antwort von roki100:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:
Aber aber das ist nicht cinematisch. Man will ein bisschen teal&orange, bisschen Mojo drin usw. ^^
Bevor man einen auf cinematisch macht, muß man erstmal ein neutrales Bild haben, da man sonst eine grading lut nicht korrekt und angemessen nutzen kann.
Neutral ja...diese LUTxy_"Rec709" oder LUTxy_"LOG" Bezeichnung, ist doch zu 100% selbstverständlich...?

Unabhängig von LUTs (da habe ich nur ein paar die ich gute finde, z.B. GHAlex oder M31 und Davinci eigene "Film Looks"), Standard-Workflow ist bei mir meistens so:
Node 1: NR (nur Chroma z.B. +10, manchmal auch plus NeatVideo)
Node 2: WB (bei ProRes Material, wenn CDNG, dann vorher WB unter CameraRAW-Tab)
Node 3: Helligkeit / Kontrast / Curves / Color Balance (Lift/Gain/Gamma usw. )
Node 4: CST (z.B. BMD Film_zu_Rec709...)
Node 5: Dehancer / FilmConverter (natürlich in Dehancer oder FilmConverter auch weitere Anpassungen, Grain etc.) ...

Alles andere (manche Plugins/Filter, wie z.B. Glow, "Contrast Pop" uvm.) ist dann so Schickimicki... selten, aber wenn man sich da Zeit lässt, kann man damit schon schöner das Bild gestalten (aber auch kaputt machen^^), schließlich sind all diese FX Werkzeuge nicht nur zum forschen da, sondern sind manchmal eben schon sehr nützlich.

LUTs wie M31, da ist z.B. einmal LOG Version dabei und einmal Rec709. Die LOG Version ist weniger Artefakte anfällig. Das heißt, Node 4 ist dann bei mir nicht mehr CST, sondern einfach M31_LOG und Node 3 dient zur Korrektur...

Auch andere Anpassungen, wie z.B. Layer Mixer Node (Composite Mode -> Soft Light), Parallel Node + Qualifer usw. setze ich öfter ein. Oder unter Key-Tab, Key Output Gain ziehe ich etwas runter bei einzelne Nodes, um z.B die Einwirkung auf das Bild durch LUTxy_Rec709 etwas zu schwächen.....Oder unter Curves -> "Hue Vs Sat" bestimmte Farben die mir zu stark sind, zu entsättigen, aber auch mit "Hue Vs Hue" minimal verschieben...Da gibt es schon tolle tricks, die dank Nodes bei Davinci Mächtig sind (zumindest komme ich mit Nodes besser klar als z.B mit Colorgrading unter Scratch&Co.).



Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=SdnMemZzN0s



Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=nWtpnKRw1Is



Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=uTspmEzQ0PY

Das ist das Objektiv (Canon EF 17-85mm) mit der entsorgten Blende^^



Antwort von roki100:

https://vimeo.com/88568202?embedded=tru ... er=2253170



Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=r-X8rk_Se2w



Antwort von roki100:

Kann es sein, dass die BMPCC draußen in der Sonne (wie heute, es war sehr warm) mehr Akku verbraucht als sonst? Zumindest ist mir das so öfter aufgefallen und das kenne ich so nicht von andere Geräte mit Akkus zB. Smartphone, aber auch bei meiner anderen Kamera (G9) ist das nicht der Fall. Die BMPCC Akkus (habe mehrere davon) sind eigentlich in Ordnung. Wenn draußen nicht so warm ist wie heute, dann halten die Akkus normal/länger.
Woran kann das liegen? Kann mir nicht vorstellen dass es an BMPCC Akkus liegt, denn das selbe hatte ich schonmal (im Urlaub) auch mit NP-F Akku + Adapter...
Liegt es vll. an Peltierelement? Davon habe ich schonmal irgendwo über Arri Alexa und Stromverbrauch gelesen (der Alexa-Sensor wird auch mit Peltierelement gekühlt). Also umso wärmer es ist , desto mehr verbraucht Peltierelement Strom...?



Antwort von Frank Glencairn:

roki100 hat geschrieben:

Liegt es vll. an Peltierelement?
Genau so isses.



Antwort von roki100:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:

Liegt es vll. an Peltierelement?
Genau so isses.
Hab gerade das noch gefunden:

"The sensor is actively cooled. Like with some supercharged processors in computers, it uses a Peltier effect or thermoelectric cooling system to maintain consistent sensor temperature. This is really important in maintaining and minimising fixed pattern noise (noise in the blacks) as well as dead pixels showing up and also to prevent what you would have experienced on dSLRs…overheating of the sensor causing the camera to have to stop to cool down.

The thing with thermoelectric cooling is that it uses power to cool. The more it needs to cool, the more power it will suck. So on a hot day when the camera is struggling to dissipate heat through the chasis it will use more power to maintain the sensor temperature. This is also the case with the larger BMCC, and why some users experience the chassis getting quite warm to touch. It’s also why you see such wildly differing reports of battery duration. It just depends on how hot the camera is.

So if you’ve had the camera on for a while then it’s warm. Once it’s warm, it uses more power to stay cool.

The advantages of thermoelectric cooling is absolutely consistent sensor performance and no requirement for a cooling fan. The downside is that is sucks a lot of power and it’s variable. The only other cinema camera to do this cooling approach is the 60K Arri Alexa. 😉 "

John Brawley, Cinematographer
https://luminous-landscape.com/black-ma ... et-camera/

Du liebe güte, das ist echt ne kleine Alexa.... ;)



Antwort von Darth Schneider:

Nein, das ist auch desswegen trotzdem ganz klar gar keine Alexa.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Bei dem Film Don't Breathe (Teil 1 und 2) wurde die OG BMPCC auch eingesetzt (Pedro Luque used the Pocket Cinema Camera)...weiß vll. jemand welche Szenen genau?




Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
Zum Original-Thread / Zum Blackmagic Cinema / Production Camera 4K / URSA (Mini) 4.6K und 12K uä.-Forum

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