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Linsen (Vintage, Anamorphic & Co.)



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Frage von roki100:


Hier können wir über jede Art von Linsen (Vintage, Anamorphic & Co. ) diskutieren und eventuell auch ein paar Beispiele zeigen. :)

https://www.youtube.com/watch?v=eYt_k1jKLBs

Finde ich persönlich sehr schön. :)



Antwort von iasi:

Ich halte es wie Roger Deakins:
Flares, Verzeichnungen, Abschattungen, Breathing und all die anderen Dinge "auf dem Bild" reissen den Zuschauer aus dem Bild.
Will man dies bewußt als filmsprachliches Mittel einsetzen, so spricht zwar nicht dagegen, aber doch nicht aufgrund eines Looks, den sich das Bauchgefühl wünscht. Man sollte alte Linsen und Techniken vermeiden, die einem den "natürlichen" und ungestörten Blick auf das Bild versperren.

http://teamdeakins.libsyn.com/lens-choice



Antwort von rabe131:

... wäre mir zu viel und auffällig, weil auch schwer in den Griff zu bringen, vor allem
wenn die Aufnahme nicht wiederholbar ist.

Die Nikon AIS haben mitunter auch Flares, aber mit abschätzbarem Verhalten. Das
35mm/2,8 tendiert ziemlich zu grünen Flares (nicht so schön), beim 50mm/1,4 eher rote usw. -
hier aber eher fleckenförmig und nicht stark konturierte Sicheln - wie im Beispiel oben...





Antwort von iasi:


... wäre mir zu viel und auffällig, weil auch schwer in den Griff zu bringen, vor allem
wenn die Aufnahme nicht wiederholbar ist.

Die Nikon AIS haben mitunter auch Flares, aber mit abschätzbarem Verhalten. Das
35mm/2,8 tendiert ziemlich zu grünen Flares (nicht so schön), beim 50mm/1,4 eher rote usw. -
hier aber eher fleckenförmig und nicht stark konturierte Sicheln - wie im Beispiel oben...

Deakins betont diesen Punkt im Podcast ebenfalls.
Die Aufnahmen mit verschiedenen Brennweiten lassen sich dann nicht gut kombinieren.

Übrigens: Welches Programm, welches PluginPlugin im Glossar erklärt bietet für die Post eigentlich besonders viele Gestaltungsmöglichkeiten für einen Bokeh-Effekt?



Antwort von andieymi:


Ich halte es wie Roger Deakins:
Flares, Verzeichnungen, Abschattungen, Breathing und all die anderen Dinge "auf dem Bild" reissen den Zuschauer aus dem Bild.
Will man dies bewußt als filmsprachliches Mittel einsetzen, so spricht zwar nicht dagegen, aber doch nicht aufgrund eines Looks, den sich das Bauchgefühl wünscht. Man sollte alte Linsen und Techniken vermeiden, die einem den "natürlichen" und ungestörten Blick auf das Bild versperren.

http://teamdeakins.libsyn.com/lens-choice

Ich hab die Episode leider aus Zeitgründen noch nicht gehört und Deakins Meinung ist zu respektieren. Es sollte allerdings in eigene Überlegungen einfließen, dass das aus Perspektive eines DPs gesprochen ist, der zu jedem Zeitpunkt 150+ Zuarbeitende in allen Gewerken hat um sicherzustellen, dass es dann wirklich am Lichtweg vom Motiv in die Kamera passt.

Da sind die Studiofugen perfekt verkittet und man muss nicht evtl. aus Kostengründen möglicherweise suboptimal on Location drehen. Mindestens 10 Leute in HMU kümmern sich um alle körperlichen Aspekte der Talents bevor überhaupt Kostüm beginnt. Im Licht werkelt ein Tagesbudget, das ist bei anderen das komplette Drehtagsbudget inkl. Buyouts. Aus dieser Perspektive mit Idealbedingungen vor der Kamera zu arbeiten macht es einem leicht zu sagen es soll nichts den Blick auf dieses vor der Kamera minutiös kontrollierte Bild versperren.

Das das Gesamtresultat möglicherweise die Storystimmung besser kommuniziert, wenn ich 60% des Bilds im Gegenlichtflare verstecke, statt auf die geballte budgetbedingt-unkontrollierbare Grausamkeit vor der Kamera zu blicken, ist auf den Stufen darunter vielleicht die (traurige) Wahrheit. Wo Deakins sicher recht hat ist der Ansatz, dass es doch bitte der Story & Authentizität dienen möge. Aber das können Flares und Distortion teilweise, wenn das Gegenteil zu sehr ablenken würde. Letztendlich ist auch Vieles Geschmack und hängt von Sehgewohnheiten ab. Alte Anamorphoten rufen möglicherweise in manchen Erinnerungen & Gefühle hervor, die sich in Kombination mit Sehgewohnheiten auf die subjektive Wahrnehmung der Geschichte defintiv (produktiv!) auswirken können.

Film ist ein recht junges Medium, da bildet sich erst so etwas wie eine epochal-medieninterne Sprache heraus mit der Schwierigkeit, dass die erzählten Geschichten multimedial- und multidimensionaler sein können, als z.B. in der Malerei. Dass Mindhunter sphärisch dreht, sich aber in moderaten Dosen Stilmittel und Unzulänglichkeiten der 70er Technik für eine 70er Story bedient (rein in der Post, Distortion alter Anamorphoten der "Epoche") halte ich für legitm, es verkauft das Setting sicher besser als ungefilterte & abgeblendete Master Primes. Aber eben aus einer Praxistauglichkeit heraus, wo man nicht mit den Unzulänglichkeiten der Originaloptiken arbeiten will. Wenn Sandgren für First Man 16mm und IMAX mischt tut er das vmtl in dem Wissen, dass im letzten Drittel und am Ende der Reise sich der luftleere, totenstille Raum in kornlosem IMAX erst verkauft wenn die Filmrealität auf der Erde in grainy 16mm etabliert ist. Startet er mit IMAX geht der Effekt völlig verloren.

Mir hat mein Kamera-Prof. im Studium mal vorgeworfen die Schauspieler zu schonungslos der allsehenden Kamera auszuliefern. Dass das mit oscarreifen Schauspielern am Ende gut gehen kann (aber nicht muss!), aber spätestens in der Liga darunter aufhört, habe ich daraus mitgenommen. Dass vielleicht bestimmte Techniken als Stilmitel, sofern sie nicht als Selbstzweck funktionieren sondern die Story unterstützen können legitim sind, zeigt vielleicht das First Man Beispiel oben. Dass Deakins Story immer an oberste Stelle stellt, glaube ich ihm persönlich seit 1917 in keinem Wort mehr, ich habe selten einen Film gesehen der ein so reines Gimmick war wie genannter. Und eines muss man bei allem Respekt vor den alten Granden sagen: Junge und geniale DPs wie z.B. Bradford Young entwickeln das Medium auf eine Art weiter, erzählen Geschichten in zeitgemäßer Form, ohne dass Kameraarbeit dadurch schaden nehmen würde. Andere honorige-DPs (da nehm ich Deakins jetzt trotzdem mal aus) ballern die Spitzlichter mit Alexa auf 800 noch wie zu 50D-Zeiten, aber fürchten sich vor Filtern und Flares und allem was noch so artifiziell sein könnte. Ist Klar, die permanente Sliderfahrt um "das Bild dynamischer zu machen" ist es sicher (artifiziell), aber nicht jedes Stilmitteln vernichtet die Story, sofern es nicht zum Selbstzweck verkommt.



Antwort von Cinemator:

Auch hier schlagen zwei Herzen in meiner Brust, wie man so schön altbacken sagt. Die Vintage-Optiken begeistern mich aber schon, besonders die Anamorphoten. Entscheidend ist stets das Einzelbeispiel. Ein langweiliges, inhaltsleeres Bild kann dadurch schon bereichert werden, wenn das Artefaktische dezent und mit bedacht eingesetzt wird. Es muß nur ein seltener Gast sein und darf sich nicht prostituieren.

Anders beim ersten Blade Runner aus den 80ern. Was wäre dieser Film ohne die ganzen anamorphen ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt und Flares. Ich denke, diese Dinge regen schon das Gehirn des Zuschauers im Kino an und ergänzen das Unsagbare eines solchen Films und führen ihn in eine ganz eigene Welt voller Phantasien und Träume. Das geschieht wohl völlig unbewußt und stützt dadurch massiv die eigentliche Story, die sich ja auch in nüchternen Bildern erzählen lassen würde, nur dann eben nicht so faszinierend.



Antwort von iasi:

@andieymi

Dein Argument mit den beschränkten Produktionsmöglichkeiten überzeugt mich nicht so ganz.

Warum soll es im Produktionsablauf helfen, wenn ich die Abbildungseigenschaften eines Objektivs auch noch berücksichtigen muss?

Ein Flare ist ein Störung, wenn ich ihn nicht gerade gezielt als filmsprachliches Mittel einsetze. Und dadurch lenkt er vom eigentlichen Bildinhalt ab.
Wenn nun in jedem Star Trek-Film und jeder ST-Serie jedes Bild mit Flares überstrahlt, dann schreit dies dem Zuschauer doch nur entgegen: Hallo! Ich will modern sein!
So etwas hatte man in den alten ST-Serien nicht. Hier wurde dem Zuschauer eben nicht bewußt gemacht, dass er ein Filmbild sieht.

Anamorph? Welchen Zweck erfüllen dessen Abweichungen vom normalem Sehen? Warum soll ich diese wollen? Breitformat ist heute doch kein wirkliches Problem mehr. Im Herbst kommt z.B. eine 12.000€-Cine-Cam, die man problemlos auf Breitbild bescheiden kann, da sie mit 8k-Auflösung und FF-Sensor genügend Fleisch bietet.

Ich habe auch noch alte Objektive, die gerade offen ein sehr eigenes Bild abliefern. Aber was nutzt es dem Film? Zumal es dann auch nicht möglich ist, zwischen Brennweiten zu wechseln, da sich die Bilder dann zu sehr unterscheiden.



Antwort von roki100:


Auch hier schlagen zwei Herzen in meiner Brust, wie man so schön altbacken sagt. Die Vintage-Optiken begeistern mich aber schon, besonders die Anamorphoten.
so sehe ich das auch.

Hat jemand zufällig die Anamorphic Linse Sirui 50mm F1.8 im Einsatz und kann was darüber berichten? Ich finde so ein SLR Anamorphic Adapter irgendwie besser.

https://www.youtube.com/watch?v=CSyhFGORbSQ



Antwort von Darth Schneider:

Ein Adapter ist doch niemals besser als eine Linse ohne Adapter, darum sind die aller meisten Anamorphic Objektive so teuer.
Gruss Boris



Antwort von pillepalle:

Aber wäre es da nicht sinnvoller sich für ein Projekt mal einen Satz Optiken zu Mieten? Ein Set Atals Optiken bekommt man schon für 300,-€ pro Tag, eins von Kowa ab 700,-€/Tag. Und wenn man es sich leisten kann bekommt man einen Satz Cooke Anamorphics ab 1500,-€/Tag (zzgl. Versicherung und MwSt). Das ist doch tausendmal besser als mit Adaptern herumzufuchteln, die dann doch wieder ein Kompromiss sind.

VG



Antwort von iasi:

Bei Anamorphoten denke ich immer an die Kinoprojektion und den Versuch aus der 35mm-Kopie mehr Bildfläche herauszuholen. Letztlich machten dann aber die lichtschwächere Projektion, die doch erheblichen Verluste durch den Vorsatz und eben auch die oben und unten verschenkte Leinwandfläche die Vorteile zunichte.

Vor allem sind die Bildfehler eben erheblich - und man hatte sie früher eben in Kauf genommen, um auf die Kosten und erschwerten Drehbedingungen von 65mm verzichten zu können und dennoch Breitbildformat bei ausreichender Bildfläche zu erhalten.

Heute haben wir Kameras mit großem Sensor, hoher Auflösung und dennoch geringen Baumaßen. Ob die Daten nun von einem S35- oder FF-Breitbildformat kommen, interessiert die Speicherkarte ebenso wenig wie die Post.
65mm bedeutete viel Negativmaterial, geringe Aufnahmezeit pro Magazin und schwere und große Kameras.

Mag ja sein, dass mancher Bildfehler schick und/oder schön findet. Es gibt schließlich auch Leute, denen das Fokuspumpen gefällt.

Interessant fände ich eigentlich eher die Frage der BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt und der Blende. Diese haben doch einen erheblich größeren Anteil an der Filmsprache bzw. einen größere Wirkung als filmisches Gestaltungsmittel, als Flares usw.



Antwort von roki100:


Ein Adapter ist doch niemals besser als eine Linse ohne Adapter, darum sind die aller meisten Anamorphic Objektive so teuer.
Gruss Boris

im Vergleich zu SIRUI ist dieser SLR Adapter, wie im Video gezeigt, schon irgendwie besser oder nicht? Ich finde SIRUI sieht (warum auch immer) gar nicht nach Anamorphic aus. Schau dir mal ein paar Video zu SIRUI und SLR Adapter an.

https://www.youtube.com/watch?v=Aa5eyHlKkeQ



Antwort von iasi:



Auch hier schlagen zwei Herzen in meiner Brust, wie man so schön altbacken sagt. Die Vintage-Optiken begeistern mich aber schon, besonders die Anamorphoten.
so sehe ich das auch.

Hat jemand zufällig die Anamorphic Linse Sirui 50mm F1.8 im Einsatz und kann was darüber berichten? Ich finde so ein SLR Anamorphic Adapter irgendwie besser.

https://www.youtube.com/watch?v=CSyhFGORbSQ

ohhh - die Aufnahmen sind aber nicht überzeugend. Gerade bei Totalen fehlt die Schärfenebene, da es keine Schärfe gibt. Und die Farben der Flares knallen extrem rein - gerade, weil die Linse so weich zeichnet.
Also da gibt es nun wirklich bessere Anamorphoten.
Das Ding erinnert irgendwie an billige Weitwinkelvorsätze und Telekonverter.



Antwort von roki100:

Es kommt denke ich auf die Linse hinter dem anamprphic Adapter an? Dennoch, da sind schon ein paar gute Szenen dabei finde ich.



Antwort von iasi:

Ich bin gerade auf dieses Video gestoßen:

https://www.youtube.com/watch?v=q1n2DR6 ... mb_rel_end

Sehr interessant, da der Arri-Mann wirklich anschaulich erklärt, was den Unterschied zwischen einem Arri Signature Prime und einer - ich sag mal - "bezahlbaren" Linse ausmacht.



Antwort von roki100:

ja aber der Preis ist so hoch, da sage ich mir nicht nur "kann ich mir sowieso nicht leisten" sondern irgendwie "kriminell und unverschämt"... ;)



Antwort von iasi:


ja aber der Preis ist so hoch, da sage ich mir nicht nur "kann ich mir sowieso nicht leisten" sondern irgendwie "kriminell und unverschämt"... ;)

Ich werde wohl auch nie Inhalte drehen, die nach Arri Signature Primes verlangen, bzw. ein entsprechendes Budget zur Verfügung haben, aber dies sind eben nun einmal Objektive höchster Qualität.
Allein schon, dass sie T1.8 von 12 bis 150mm bieten.



Antwort von roki100:

Höchste Qualität bestimmt... doch das rechtfertigt m.M. nichts den hohen Preis. Da gibt es Sachen die komplexer in der Verarbeitung, Gestaltung, Zusammensetzung usw. ist, wie z.B. ein Auto. Kann ich verstehen, aber für ein paar Gläser, Metall, von mir aus auch Handarbeit und Präzession etc. ist das m.M. ziemlicher Irrsinn. Ich halte auch nicht viel von diese verrückte Künstler die auf weiße Papier einfach Farben drauf schmieren und dafür dann tausende von $/€, sogar Millionen verlangen... ;) So stelle ich mir die Entwickler von dieser Arri Linse vor.



Antwort von iasi:


Höchste Qualität bestimmt... doch das rechtfertigt m.M. nichts den hohen Preis. Da gibt es Sachen die komplexer in der Verarbeitung, Gestaltung, Zusammensetzung usw. ist, wie z.B. ein Auto. Kann ich verstehen, aber für ein paar Gläser, Metall, von mir aus auch Handarbeit und Präzession etc. ist das m.M. ziemlicher Irrsinn. Ich halte auch nicht viel von diese verrückte Künstler die auf weiße Papier einfach Farben drauf schmieren und dafür dann tausende von $/€, sogar Millionen verlangen... ;) So stelle ich mir die Entwickler von dieser Arri Linse vor.

Du kannst Entwicklungs- und Produktionskosten über die Stückzahlen und notwendigerweise attraktiven Preis oder eben bei geringen Stückzahlen über den Preis reinholen.
Der Arri-Mann sagt im Video, dass das Glas im Objektiv mehr Wert sei als Gold. ;)

Klar darf man sich fragen, ob die maximale Qualität wirklich so einen hohen Preis wert ist oder ob man doch lieber zu mehr Kompromissen bereit ist, aber wenn man sich ansieht, welcher enorme Aufwand für so manches 120-Minuten-Filmchen betrieben wird ...
Bei 1700$ Produktionskosten für jedes Filmbild, will man eben möglichst keine Kompromisse eingehen.
Es soll sich schließlich möglichst auszahlen.



Antwort von roki100:

Der Arri-Mann sagt im Video, dass das Glas im Objektiv mehr Wert sei als Gold. ;)

Ja das sagt er. Die Bilder werden dadurch nicht automatisch goldartiger. Ist nur meine Meinung, vll. so viel im vergleich zu anderen Linsen, die vll. 20fach günstiger sind, dass wenn sich ein normaler Mensch das Bildergebnis am ende anschaut, keine goldartigen unterschied, geschweige denn, Rechtfertigung für den hohen Preis darin sieht/findet.

Wenn wir noch erfahren würden, woher das material für die Gläser kommen und was derjenige verdient der das ausgegraben hat, dann würden so manch normale Menschen bestimmt zu gerne dem Arri Menschen die Arri Linse auf dem Kopf verhauen.



Antwort von Cinemator:



so sehe ich das auch.

Hat jemand zufällig die Anamorphic Linse Sirui 50mm F1.8 im Einsatz und kann was darüber berichten? Ich finde so ein SLR Anamorphic Adapter irgendwie besser.

https://www.youtube.com/watch?v=CSyhFGORbSQ

ohhh - die Aufnahmen sind aber nicht überzeugend. Gerade bei Totalen fehlt die Schärfenebene, da es keine Schärfe gibt. Und die Farben der Flares knallen extrem rein - gerade, weil die Linse so weich zeichnet.
Also da gibt es nun wirklich bessere Anamorphoten.
Das Ding erinnert irgendwie an billige Weitwinkelvorsätze und Telekonverter.


Jobmäßig habe ich mit Anamorphic nichts am Hut. Und wenn, würde ich mir die extrem teuren Teile von Cooke & Co. leihen.

Privat verwende ich budgetmäßig die Adapter von SLR Magic x1.33 50 und x2.0 50, mit dem Vorteil ab ca. 25mm Taking Lens überall vignettenfrei ranzupassen. Übrigens top an den Meike Cine Gläsern (25, 35 und 50mm). Cams BMP4k und very special auch BMCC2.5. Raw natürlich. Das SLR x2.0 verwende ich an der GH5 im 4:3 Anamorphic Modus. Seit zwei Wochen habe ich auch das Sirius.

SLR-Blende aber immer erst ab 5.6, besser 8 und höher. Einstellung fummelig und schwierig (Doppel-Fokussierung und waagerechte Ausrichtung). Groß und schwer. ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt satt. Mit den SLR Dioptern sind auch close ups möglich.

Das Sirius ist für den Preis ein absoluter Hammer. Easy zu handeln, auch offen 1.8 annehmbar gut scharf. Declicked, aber keine Zahnkränze. Klein und leicht. Überraschend gut verarbeitet. Hochwertig verpackt wie Apple Produkte.

Beide Hersteller bieten Hollywood Look für die kleine Kasse. Ordentliche Flares, elliptische Highlights, interessantes Bokeh und Abwendung vom langweiligen 16:9, ohne Letterboxen zu müssen. Umgang mit Licht ist aber das A und O.
Kompromisse muss man auch eingehen. Besser und noch bezahlbar sind wohl Vintage Isco: anamorphicstore . com

Meine private Einschätzung: SLR Magic verhalten sich optisch ein bisschen wie Rabauken, wollen oft einfach nicht gehorchen. Dadurch aber von wilder und individueller Charakteristik. Sirius ist dagegen eher der glattgestriegelte Businessman. Liegt im Mainstream und macht anstandsfrei und sauber seine Arbeit. Ich habe mit beiden Typen meinen Spaß.

Bei vielen Deutschen scheinen solche Lösungen im Gegensatz zu anderen Ländern aber nicht so gut anzukommen. Anamorphic insgesamt nicht, leider :-)))



Antwort von roki100:


SLR Magic x1.33 50 und x2.0 50....very special auch BMCC2.5. Raw natürlich. Das SLR x2.0 verwende ich an der GH5 im 4:3 Anamorphic Modus. Seit zwei Wochen habe ich auch das Sirius.

Also very special mit dem Fairchild Sensor...uff, will sofort haben! ;)

Das Sirius ist für den Preis ein absoluter Hammer. Easy zu handeln, auch offen 1.8 annehmbar gut scharf. Declicked, aber keine Zahnkränze. Klein und leicht. Überraschend gut verarbeitet. Hochwertig verpackt wie Apple Produkte.
Wo kann man die in DE am besten kaufen? Laut SlashCam heißt es:
"Nicht mehr als 500 Euro soll der SIRUI 50mm/F1.8 1,33x Anamorphot kosten. Er ist für APS-C/S35 Bildkreise gerechnet uns soll zum Start mit in drei Mount-Varianten verfügbar sein: Sony FE, FUJI X und MicroFourThirds. Die Naheinstellgrenze liegt bei 0,85m und der manuelle Fokusring hat einen Drehwinkel von 143 Grad. Das Gewicht beträgt ca. 560 Gramm. "
https://www.slashcam.de/news/single/SIR ... 15335.html

500 würde ich dafür zahlen. Findet man aber nix.

Bei vielen Deutschen scheinen solche Lösungen im Gegensatz zu anderen Ländern aber nicht so gut anzukommen. Anamorphic insgesamt nicht, leider :-)))

Ja leider, irgendwie Hauptsache Farb korrigiert/WB stimmt und alles ist gut, sieht man doch bei all den DE Serien, Filme (außer Dark). ;)



Antwort von Funless:


Wo kann man die in DE am besten kaufen? Laut SlashCam heißt es:
"Nicht mehr als 500 Euro soll der SIRUI 50mm/F1.8 1,33x Anamorphot kosten. Er ist für APS-C/S35 Bildkreise gerechnet uns soll zum Start mit in drei Mount-Varianten verfügbar sein: Sony FE, FUJI X und MicroFourThirds. Die Naheinstellgrenze liegt bei 0,85m und der manuelle Fokusring hat einen Drehwinkel von 143 Grad. Das Gewicht beträgt ca. 560 Gramm. "
https://www.slashcam.de/news/single/SIR ... 15335.html

500 würde ich dafür zahlen. Findet man aber nix.

500 war der Early Adopter Preis als das Objektiv noch im Crowdfunding war. Jetzt bekommt man es für (ich glaube) ca. 700 Euro.



Antwort von Cinemator:

@roki, wie Funless schon sagt, 500 war damals der Start up-Preis mit Risikobonus. Ich hatte versucht, das Teil direkt in China schnell und günstig zu bekommen, war aber vergeblich. Habe nun die regulären 699 bezahlt (Quelle in D siehe pn). Mußt sonst warten, bis einer sich davon trennen will. Ich werde es leider nicht sein. Guck mal alternativ nach alten Isco bzw. Kreuznach Schneider. Die sollen erstaunlich gut sein. Bestimmt hat hier im Forum jemand Erfahrung damit.
Für die kleinen Fairchild Sensoren reichen aber x1.33, bei x2.0 hast du nachher nur Tesafilmhöhe... :-)



Antwort von roki100:

also diese isco usw. gefällt mir irgendwie nicht....dann besser SIRIU - Ist schon bestellt (danke nochmal für die PN)....ich habe mir ein paar Videos angeschaut und das ist schon ein must have ding :) freue mich wenn es da ist.
Bild entquetschen kann ich dann mit CineEye+Smartphone, da gibt es Anamorphic Modus... :)

Interessanter vergleich:

https://www.youtube.com/watch?v=y17vyJ0woG8

GH5:

https://www.youtube.com/watch?v=YHdF3-0tA7k

Sony a7iii:

https://www.youtube.com/watch?v=pFhYl4m1EPk

P4K:

https://www.youtube.com/watch?v=yPNlpt5t__0

Also das ist schon toll.



Antwort von TheGadgetFilms:

Was man noch bedenken sollte, die ganzen Isco, Kowa usw Projektionslinsen haben eine unglaubliche Qualität.
Die haben neu um die 4k gekostet. Nur der anamorphote Block. Ein DIY Setup kostet mit gutem Variablem Diopter um die 1000 Euro, und man hat die Möglichkeit, verschiedene Brennweiten damit zu benutzen. Natürlich bestehen auch Einschränkungen (1.8x macht bei 4:3 zb mehr Sinn), und man muss basteln usw. Aber wenn es einem um die reine Bildqualität geht, würde ich immer die Göttinger oder Japaner Selbstbauvariante vorziehen, bis zu einem Gewissen Budget. Wenn man sich natürlich den ganzen Stress geben will ;)



Antwort von roki100:

ja das ist es, man muss basteln. Und wenn etwas nicht klappt, dann verzweifle ich... und sieht vll. so aus:

zum Bild https://dielichtfaenger.com/wp-content/ ... eFocus.jpg
https://dielichtfaenger.com/blog/anamorph-filmen

Daher lieber SIRUI und alles sieht gut aus. ;)



Antwort von TheGadgetFilms:

Klar, muss halt jeder für sich selbst wissen. Siriu stellt bestimmt ne einfache und kostengünstige Alternative dar, wobei ich selbst keine Ahnung ob der Qualität hab. Solange sie nicht so unterirdisch wie die SLR Magic ist ;)



Antwort von roki100:


Solange sie nicht so unterirdisch wie die SLR Magic ist ;)

Gut das ich die SLR Magic nicht gekauft habe! :) Das war echt knapp (hatte es im Warenkorb...).

Das Filmic-Automat Ding was Du hast, wiegt bestimmt 5-8kg oder so? ;)) Macht bestimmt schöne Bilder.

Übrigens, SIRUI Bildqualität ist super, jedoch, wie es aussieht, wird es viel zu scharf für die BMPCC sein (finde ich). Durch die Entzerrung verschwinden aber (denke ich) all die aliasings und moirés die durch die schärfe dann zum Vorschein kommen... :)
Mit der G9 wird es aber bestimmt gut kombinieren.



Antwort von Cinemator:

Also, so ganz verteufeln würde ich SLR Magic Adapter nicht. Anbei mal eine Beispiel, wie man mit der Unschärfe so eine Art "gemalte Bilder" hinbekommt. Dazu habe ich typische Lensflares und ovale Highlights provoziert.
GH5, Taking Lens Samyang 50mm, SLR Magic Adapter x2.0.
Werde mal ähnliches mit dem Sirui ausprobieren.



Antwort von TheGadgetFilms:



Solange sie nicht so unterirdisch wie die SLR Magic ist ;)

Gut das ich die SLR Magic nicht gekauft habe! :) Das war echt knapp (hatte es im Warenkorb...).

Das Filmic-Automat Ding was Du hast, wiegt bestimmt 5-8kg oder so? ;)) Macht bestimmt schöne Bilder.

Übrigens, SIRUI Bildqualität ist super, jedoch, wie es aussieht, wird es viel zu scharf für die BMPCC sein (finde ich). Durch die Entzerrung verschwinden aber (denke ich) all die aliasings und moirés die durch die schärfe dann zum Vorschein kommen... :)
Mit der G9 wird es aber bestimmt gut kombinieren.

Ne ganz so schlimm ist es nicht ;) Passt ohne Monitor sogar auf den Ronin S.



Antwort von roki100:

schlimm ist das auf gar kein Fall. Und bisschen schwer ist finde ich besser/stabiler zu halten...da ist die Muskulatur etwas angespannt und insgesamt somit stabiler als wenn man nur ein Fotoapparat hält.



Antwort von roki100:

also SIRUI liefert sehr schnell. Die Anamorphic Linse ist schon angekommen. :)

Bildschirmfoto 2020-05-15 um 16.36.21.png

Also wie schon erwähnt wurde, das Ding ist echt hochwertig verarbeitet....
Mit BMPCC ist das Ganze nun cinematischer als cinematisch. ;)



Antwort von srone:

na dann viel spass damit...:-)

lg

srone



Antwort von Funless:

Na dann Glückwunsch zur Anschaffung und ganz viel Spaß damit.



Antwort von cantsin:

50mm am 1"-Sensor werden allerdings eine ziemliche Herausforderung, auch wenn die sich durch den anamorphen Stauchungsfaktor 1.33 auf effektiv 37mm reduzieren. Du drehst dann immer noch mit dem Äquivalent eines 105mm-Kleinbildobjektivs - während bei anamorphen Aufnahmen gerade die Totalen gefragt sind...



Antwort von srone:

unendliche weiten - unendliche totalen - resistance is futile...:-)))

lg

srone



Antwort von roki100:

@cantsin
sieht trotzdem amazing, beautiful...aus. ;)

Was mir noch richtig gut gefällt ist Anamorphic VAZEN 1.8x



Antwort von Darth Schneider:

Yummy...Wirklich ? Jetzt mal ehrlich. Wer schaut denn jetzt bei so einem Video auf irgend welche Details, die irgend was mit Linsen oder mit Kameratechnik am Hut haben ? ;-)
Gruss Boris



Antwort von roki100:


Yummy...Wirklich ? Jetzt mal ehrlich. Wer schaut denn jetzt bei so einem Video auf irgend welche Details, die irgend was mit Linsen oder mit Kameratechnik am Hut haben ? ;-)
Gruss Boris

Du sowieso nicht... ;))



Antwort von cantsin:


@cantsin
sieht trotzdem amazing, beautiful...aus. ;)

Was mir noch richtig gut gefällt ist Anamorphic VAZEN 1.8x

Hier mit Z-Cam E2

Das Vazen hat 40mm bei Stauchung 1.8x, also entzerrt effektiv 28mm. An einer MFT-Kamera wie der Z-Cam E2 entspricht das einem Normalobjektiv bzw. dem Kleinbildäquivalent von 55mm. Deine Kombination der alten Pocket und des Sirui-Anamorphoten hat die doppelte äquivalente Brennweite....

Du wirst ernsthafte Probleme mit der Kamerastabilisierung bekommen und musst peinlich darauf achten, dass die Kamera perfekt waagerecht steht, weil Anamorphoten weder schnelle Bewegungen, noch schiefe Horizonte verzeihen. (Schreibe das aus Erfahrung.) Anders gesagt: Deine Objektiv-/Kamerakombination wird nur auf einem bombenfesten und gut gedämpften Stativ funktionieren.



Antwort von roki100:

Muss ich noch ein bisschen mehr damit filmen und Erfahrung sammeln...die ein paar Tests die ich nun gemacht habe sehen auf jeden Fall super aus (klar vom Stativ gefilmt). Und wenn mir das mit BMPCC nicht gefallen sollte, dann benutze ich die G9:

Bildschirmfoto 2020-05-15 um 19.23.07.png

Da geht dann auch Handheld :)



Antwort von Cinemator:

Glückwunsch. Wurde ja schnell geliefert. Nicht ganz unwichtig, man weiß ja nie, wie lange jemand noch am Markt ist. Beispiel Veydra.



Antwort von Cinemator:

Hab mal mit Bordmitteln mein neues Sirius und SLRMagicAdapt. verglichen. Auf der historischen BMCC2.5k.
SLR macht mehr auf Vintage finde ich. Sirius wirkt kühler.
Werde noch die Gegenprobe auf der P4k machen, evtl, auch auf der GH5.



Antwort von roki100:

Nur so als vergleich mit Olympus Weitwinkel Vorsatzlinse 0.8x ;))

Colorgrading/Style/Look usw. ist unwichtig, es geht nur um den vergleich mit und ohne Vorsatzlinse...
Obstschale und Kamera waren ca. 1m voneinander entfernt
BMPCC und G9: ISO400
Bei G9 hatte ich shutter speed aus versehen auf 25, daher ist es ein bisschen heller...

BMPCC + SIRUI + Olympus Weitwinkel Vorsatzlinse 0.8x

Bildschirmfoto 2020-05-16 um 02.05.44.png

BMPCC + SIRUI
Bildschirmfoto 2020-05-16 um 02.09.41.png

G9 + SIRUI + Olympus Weitwinkel Vorsatzlinse 0.8x

Bildschirmfoto 2020-05-16 um 02.11.41.png

G9 + SURUI
Bildschirmfoto 2020-05-16 um 02.12.32.png



Antwort von dosaris:



Das Vazen hat 40mm bei Stauchung 1.8x, also entzerrt effektiv 28mm.

wie rechnest Du denn die resultierende BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt bei Anamorphoten?

40/1.8 ergäbe ja 22mm !?

Ist es Standard, den Mittelwert zu nehmen?
(wer legt den Standard fest?)
od die BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt, dich sich ergäbe, wenn man ein resultierendes Objektiv nehmen und oben abschneiden würde?
(reichlich viel Konjunktive drin)

Eindeutiger wäre ja, einfach die unverzerrte Achse (Ordinatenrichtung) zu nehmen?!



Antwort von iasi:

Benutzt man eigentlich Anamorphoten und Vintage-Linsen nur für halbdunkle Stillleben? :)



Antwort von Cinemator:


Benutzt man eigentlich Anamorphoten und Vintage-Linsen nur für halbdunkle Stillleben? :)

Man darf sogar Licht draufgeben, und zur Not darf sich auch etwas bewegen :-)))



Antwort von Darth Schneider:

Mal noch wirklich antikes Glas. Das könnte für deinen einen oder anderen interessant sein.
https://youtu.be/cdvYucFtZpo
Gruss Boris



Antwort von Funless:


Mal noch wirklich antikes Glas. Das könnte für deinen einen oder anderen interessant sein.

Gruss Boris

Ich will wirklich nicht arrogant klingen, also bitte nicht missverstehen, aber den (S)16 Look bekomme ich mittlerweile mit meiner RX10 II auch hin und zwar für mich so gefällig, dass sie für mich zum modernen Äquivalent der Canon Scoopic geworden ist, so dass ich mich von allen anderen Kameras und Objektiven getrennt habe (bis auf ein paar Kleinigkeiten), nur noch mit der RX10 II filme und auch nicht (mehr) vorhabe mir irgendeine andere Kamera zuzulegen, okay vielleicht bis auf eine XC10/15, aber das müsste dann schon ein preislich seeeehr attraktives Angebot sein damit sie meine RX10 II ersetzt.



Antwort von cantsin:


Mal noch wirklich antikes Glas. Das könnte für deinen einen oder anderen interessant sein.

Tja, das Video ist ziemlich für die Tonne, denn was der YouTuber da für den vermeintlichen "16mm-Look" hält, sind tatsächlich die Aberrationen des Objektivs, wenn es an eine Digitalkamera adaptiert wird. Das Kern Switar 26mm 1.1 Macro ist nämlich für Bolex H16 RX-Kameras konstruiert, die einen internen Beamsplitter für den Reflexsucher haben (ähnlich den Beamsplittern für 3-Chip-Videokameras und den dafür gebauten ENG-Zooms), und das erzeugt ein falsches Bild bei anderen Kameras (einschließlich den Non-Reflex-Versionen der Bolex H16).

So sieht ein Film aus, der tatsächlich mit der Bolex auf heutigem Filmmaterial gedreht ist:

https://vimeo.com/236730007



Antwort von roki100:

habe ich heute bisschen gespielt

https://vimeo.com/419397675



Antwort von cantsin:

Ehrlich gesagt finde ich, dass Du mit der G9 farblich bessere Bilder machst als mit der BM Pocket...
Und, vielleicht enttäuschend für Dich, dass ich bei einem Blindtest niemals vermutet hätte, dass das obige Video anamorphisch gedreht ist.



Antwort von Funless:


Ehrlich gesagt finde ich, dass Du mit der G9 farblich bessere Bilder machst als mit der BM Pocket...

Ich finde in der Tat auch dass rokis Bilder mit der G9 farblich besser rüberkommen als mit seiner BMPCC.

Und, vielleicht enttäuschend für Dich, dass ich bei einem Blindtest niemals vermutet hätte, dass das obige Video anamorphisch gedreht ist.

Auch in dem Punkt muss ich dir recht geben, ich sehe da überhaupt keine anamorph typische Verzerrungen. Hat das SIRUI Objektiv solch Verzerrungen etwa gar nicht? Oder liegt das vielleicht eher am MFT Crop sodass die zu erwartenden Verzerrungen einfach außerhalb des MFT Bildkreises liegen? Denn die Linse selbst ist ja für APS-C gerechnet.



Antwort von mash_gh4:


Ich finde in der Tat auch dass rokis Bilder mit der G9 farblich besser rüberkommen als mit seiner BMPCC.

vermutlich wäre das auch im falle von vernünftigen optiken jenseits des absurden spieltriebs der fall.



Antwort von cantsin:


Auch in dem Punkt muss ich dir recht geben, ich sehe da überhaupt keine anamorph typische Verzerrungen.

Das liegt wahrscheinlich einerseits am vergleichsweise geringen Stauchfaktor 1.33x und andererseits an den Naturmotiven.

Aber auch wenn man sich andere Videos mit der Linse im Netz ansieht, scheint der anamorphe Charakter eher bei den Flares im starken Gegenlicht 'rauszukommen - weshalb da alle möglichen YouTuber wie blöde mit Taschenlampen direkt ins Objektiv leuchten...



Antwort von roki100:

Yo danke! Ist ein bisschen modifiziert GHAlex (Daylight Linear) LUT...
SIRUI Anamorphic ist komplett scharf - an den rändern links/rechts, keine chromatische AberrationAberration im Glossar erklärt, Unschärfe oder andere ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt (außer diese Anamorphic Lensflare, Bokeh und etwas andere unscharfe im Hintergrund usw.). Deswegen sieht es so irgendwie normal aus.
Ich denke, die linse ist ab jetzt immer drauf linse für die G9.
Mit BMPCC sieht es aber auch schön aus... Hab damit auch gespielt und wunderschönes golden hour Video gemacht... kann ich leider aber nicht veröffentlichen... ist ein Familien Video und landet auf dem Familien NAS Server.
Wenn ich wieder Zeit habe, werde ich ein Video mit der BMPCC+SIRUI machen und veröffentlichen. Da muss ich eben mehr schleppen (Crane 2 vollausgestattet ist eben nicht ganz leicht oder vll. Stativ, mal sehen) als nur G9 und alles Handheld. ;)



Antwort von Patrick B. Rau:

Ich habe eben einen eigenen Thread dafür aufgemacht, aber hier passt es auch gut rein.

https://www.youtube.com/watch?v=piUlhhpYSXU

Das ist mein Spielfilmprojekt "Die Nacht kennt kein Ufer" gedreht mit einem Iscorama Anamorphoten. Als ich mir diese Linse damals gekauft habe, war ich sehr begeistert vom Look, finde die Bildästhetik immer noch toll. Bei diesem Projekt mit längerer BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt, aber auch weitwinkligere Aufnahmen gefallen mir damit. Habe das Objektiv inzwischen allerdings verkauft, weil die Preise gestiegen sind und ich so ein teures Spielzeug dann doch zu selten genutzt habe.



Antwort von Darth Schneider:

@ Funnless
Klar, man kriegt so einen ähnlichen Look wahrscheinlich mit der Rx10 ganz sicher hin. Ich hab’s Video nicht hier gepostet weil ich solche pseudo analog Looks jetzt selber jetzt sooo schön finde, sondern mehr weil ich mir gedacht habe...interessant, cool das das überhaupt geht.
Uralt trifft neu, das ist doch grundsätzlich schon cool.

Ich will jetzt auch nicht arrogant klingen ;-)
Aber wenn ich wirklich den analogen Look möchte...sorry aber dann nehme ich weder die Pocket noch die Rx10, sondern bestelle ich mir Filmrollen und nehme meine Bolex H16, oder die Beaulieu ZMII.....und lass das Material dann digitalisieren. Alles andere ist nur so tun als ob und das Ergebnis ist niemals dasselbe, zu erkennen auch deutlich an den anderen Videos da oben.

@roki
Ich hab mir früher bei (nicht nur von dir) hochgeladenen Testbildern von der Original Pocket auch schon gedacht, manche Filmer verwechseln glaub Kinolook mit verwaschenen, blassen Farben...
Was mir jetzt aber Z.b. an Franks The One überhaupt nicht aufgefallen ist....
Es wird also nicht an der Pocket liegen, eher am Entwickeln in Resolve, wobei das verwendete Licht natürlich auch eine von vielen sehr, sehr unterschätzte Rolle spielt.
Z.b. Wenn du in einem Einkaufszentrum wo hässlich beleuchtet ist filmst, kannst du noch so lange mit Resolve spielen, das Licht, somit auch die Farben werden nie schön sein.....Da nützt der Fairchild Sensor auch nix, der fangt das vorhandene Licht ja schliesslich nur ein..

Sogar altes analoges Kino kann durchaus sehr bunt sein, schau dir mal Dick Tracy von 1990 an....oder all die wunderschönen von Hand gezeichneten alten Disney Klassiker. Bunter gehts nicht, und die Zeichnungen wurden auch alle mal mit 35mm Kameras auf Film belichtet.

Gruss Boris



Antwort von Cinemator:

Man muss aber auch bedenken, dass das Sirui mit 700,—preislich noch unter dem Billigsegment für Anamorphic Glas liegt, das sich sonst bei 2.000,— bis 3.000,— bewegt. Die Topgläser gehen hoch bis auf 60.000,— und darüber (Angenieux Optimo fast 80.000,—).

Wer wirklich echtes Hollywood möchte, muss sich eben eine alte Panavision 70mm Filmkamera mit den damaligen Anamorphoten besorgen (allerdings war ich von der Bildatmosphäre in "The Hateful Eight" enttäuscht. Das hätte man auch digital drehen können. Irgendwas haben die alten Hollywoodleute anders gemacht).

Gerade für private oder no budget Einsätze spielt das Sirui seine Vorteile voll aus: günstig, klein, leicht und easy im Handling. Flares, elliptische Highlights und etwas mehr Cine Look bringt es allemal, wenn die Lichtverhältnisse und Sujets passen. Angenehm auch die Abwechslung zum boring 16:9 Format.

Btw: Irgendwer kündigte hier vor einigen Wochen auch ein Sirius 35mm x1.33 an.



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Das Siuri gefällt mir auch, sehr....das scheint ja laut dem Netz auch gut zu meiner Pocket zu passen.

https://youtu.be/_uQ5lZKteBY

Hast du das mit dem Mft Mount gekauft, nutzt du einen Speedboster ?
@Cinemator
Ich werde wohl nie verstehen warum ein Objektiv 80 000 € kosten kann. Gläser, darum etwas Metall und 1 Meter Durchmesser haben die Gläser ja nicht....
Der Unterschied der Bildqualität wird ja wohl auch kaum, verglichen mit dem Siuri, 79 000 tausend mal besser sein ;-))
Gruss Boris



Antwort von Funless:


Wer wirklich echtes Hollywood möchte, muss sich eben eine alte Panavision 70mm Filmkamera mit den damaligen Anamorphoten besorgen (allerdings war ich von der Bildatmosphäre in "The Hateful Eight" enttäuscht. Das hätte man auch digital drehen können. Irgendwas haben die alten Hollywoodleute anders gemacht).

Du bringst da ein bisschen was durcheinander, The Hateful Eight wurde auf UltraPanavision70 mit entsprechen Objektiven für das 65mm FormatFormat im Glossar erklärt die zuletzt 1966 eingesetzt wurden und ohne den Einsatz von Anamorphoten gedreht.

Deswegen hatte man ja den entsprechend imposanten 70mm Bildeindruck (zudem eben auch das Wegfallen der typisch anamorphen Bildcharakteristika gehört) auch nur dann gehabt wenn man die analoge 70mm Roadshow Fassung im Kino gesehen hatte.

Bei 35mm Produktionen kamen in Hollywood damals die Anamorphoten eigentlich auch nur zum Einsatz um einen 70mm BlowUp bei der Kinoaufführung gewährleisten zu können.



Antwort von Funless:


Ich will jetzt auch nicht arrogant klingen ;-)
Aber wenn ich wirklich den analogen Look möchte...sorry aber dann nehme ich weder die Pocket noch die Rx10, sondern bestelle ich mir Filmrollen und nehme meine Bolex H16, oder die Beaulieu ZMII.....und lass das Material dann digitalisieren. Alles andere ist nur so tun als ob und das Ergebnis ist niemals dasselbe, zu erkennen auch deutlich an den anderen Videos da oben.

Das mein lieber Boris, habe ich hier bereits schon vor 6 Jahren gepredigt.



Antwort von roki100:


@roki
Das Siuri gefällt mir auch, sehr....das scheint ja laut dem Netz auch gut zu meiner Pocket zu passen.

Ja ist wirklich eine tolle Linse. Ich finde der Preis ist der Hammer. Ich würde sogar mehr als 700 dafür zahlen...

Nur bin ich mir nicht sicher ob das mit der P4K gut kombiniert. Eigentlich schon, doch dieser Typ im Video hat sich VAZEN geholt und im Video erwähnt er, warum das mit der P4K nicht gut ist (entweder erzählt er Unsinn, oder hat etwas falsch eingestellt...oder ich habe ihn falsch verstanden?) vll. gilt das selbe auch für SIRUI?

https://www.youtube.com/watch?v=xdR1RpYAazc

Hast du das mit dem Mft Mount gekauft, nutzt du einen Speedboster ?

MFT.
Es gibt momentan kein EF Mount, soll aber demnächst angeblich kommen.



Antwort von Cinemator:

@funless: Danke für den Hinweis. Ich hatte die Kinoversion/OT auf großer Leinwand gesehen, die für die Kinovorführung über eine anamorphe Projektionslinse mit allerdings sehr geringem Faktor entzerrt wurde. Also irgendwas Anamorphes war wohl in der Produktionskette im Spiel.
Das war meine Info darüber, bin aber kein Detaillist, was das angeht. Wenn die Entzerrung so gering, war, konnte man sie wohl auch nicht richtig wahrnehmen. Wie auch immer, die Filmanmutung war letztlich für mich enttäuschend, für Tarantino sicher ein interessantes Experiment.

@Darth: Frage ging zwar an roki. Ich habe auch das Sirui mit MFT Mount gekauft, will es an der P4k, GH5 und BMCC2.5k einsetzen, aber nur für private Zwecke.



Antwort von Darth Schneider:

Ich weiss nur nicht ob es überhaupt sinnvoll ist nur eine einzige anamorphe Linse zu kaufen ( mehr als ein Glas pro Jahr, könnte ich mir eh nicht leisten ) Und die anderen Anamorphic Linsen kann man ja als Privater nicht wirklich bezahlen.
Lässt sich das dann gegebenenfalls auch mit normalen Linsen beim Schnitt mischen ?
Was für eine BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt hat denn das native Siuri an der 4K Pocket, effektiv?
Wenn es dann zu einem 80iger 100er wird, wäre dann für mich so ein schönes Samjang 35mm für mich ev doch sinnvoller ;)
Ich schwanke ein wenig zwischen den beiden hin und her....
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Was Vintage betrifft, Helios Linsen sind finde ich auch toll. Hier mit Anamorphic Mod + BMPCC4K:

https://www.youtube.com/watch?v=oIKQhnbwKu4



Antwort von Darth Schneider:

Warum sind die Linsen von Helios so günstig ?
Ist das dann wie beim Panasonic 25mm 1.7, wo man besser nur drinnen damit dreht damit, weil sonst das Innere der Linse jedes noch so kleines Staubkörnchen komischerweise innen, überspitzt gesagt quasi automatisch anzieht ? ;-))
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Ah hast Du bei P.25mm f1.7 auch staub entdeckt? Bei mir war es von Anfang an da...Ist aber nicht mehr geworden.
Man sieht aber nichts im Bild, alles ist sauber.

Helios ist aber schon was besonders, auch so eine must have Linse. :) Wie Du gesehen hast sieht es mit der BMPCC4K eigentlich gut aus... oder konntest Du dich wieder nicht auf die wichtigeren Details konzentrieren? ;)



Antwort von Funless:


@funless: Danke für den Hinweis. Ich hatte die Kinoversion/OT auf großer Leinwand gesehen, die für die Kinovorführung über eine anamorphe Projektionslinse mit allerdings sehr geringem Faktor entzerrt wurde. Also irgendwas Anamorphes war wohl in der Produktionskette im Spiel.
Das war meine Info darüber, bin aber kein Detaillist, was das angeht. Wenn die Entzerrung so gering, war, konnte man sie wohl auch nicht richtig wahrnehmen. Wie auch immer, die Filmanmutung war letztlich für mich enttäuschend, für Tarantino sicher ein interessantes Experiment.

Du wirst im Kino die (von Tarantino mit leichter Verachtung genannte) "Multiplex" Fassung (was die eigentliche weltweite Kinofassung ist) gesehen haben die ausschließlich als DCP aufgeführt wurde, dort wurde dann das Standard 2:35:1 Scope AR (oder 2:40:1 weiß ich gerade nicht genau) auf 2,76:1 entzerrt und das auch nicht mal via Projektionslinse während der Projektion, sondern bereits digital beim 4K DCP Master.

Schaut man sich dann bspw. Tarantinos Nachfolgefilm Once Upon A Time ... In Hollywood an hat man da dann wieder alle bekannten anamorphen Bildcharakteristika (Flares, Distortion, etc.), da auf 35mm Film mit anamorphen Linsen gedreht.



Antwort von Cinemator:



Nur bin ich mir nicht sicher ob das mit der P4K gut kombiniert. Eigentlich schon, doch dieser Typ im Video hat sich VAZEN geholt und im Video erwähnt er, warum das mit der P4K nicht gut ist (entweder erzählt er Unsinn, oder hat etwas falsch eingestellt...oder ich habe ihn falsch verstanden?) vll. gilt das selbe auch für SIRUI?
https://www.youtube.com/watch?v=xdR1RpYAazc

Das Vazen 40 x1.8 gehört ja mit 3.250 Euro noch zum unteren Preissegment. Warum es an der P4k nicht so gut sein soll, wäre noch zu klären. Nun squeezed es ja auch x1.8, das Sirius nur x1.33. An der GH5 wirkt das Vazen aber okay, dank 4:3.



Antwort von Darth Schneider:

@Funnless
(Flüster)
Ich bin eingeschlafen bei dem Film...Pssst, niemandem sagen, ist mir peinlich, passiert mir eigentlich nie, zumal, ich mag eigentlich Tarantino Filme....
Der Schluss war dann gut...Da war ich wieder wach....kein Wunder bei all der Gewalt.
@Cinemator
Ich denke der Typ im Video hat sich die Linse doch nur zum angeben, vor den Kunden und Models gekauft, schau doch wie er alles in seinem Büro schön gestylt hat das man alles teure Zeugs sehen kann ?
Komisch ist nur das er dann am Schluss damit nur doch fast nur seine Familie filmt....
Gruss Boris



Antwort von roki100:

ich habe hier noch ein passendes Zahnring... :) passt exakt und sitzt bombenfest:

Bildschirmfoto 2020-05-17 um 16.33.32.png

Diese Sonnenblende aus Metall, passt ebenso sehr gut.



Antwort von Cinemator:


Ich weiss nur nicht ob es überhaupt sinnvoll ist nur eine einzige anamorphe Linse zu kaufen ( mehr als ein Glas pro Jahr, könnte ich mir eh nicht leisten ) Und die anderen Anamorphic Linsen kann man ja als Privater nicht wirklich bezahlen.
Lässt sich das dann gegebenenfalls auch mit normalen Linsen beim Schnitt mischen ?
Was für eine BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt hat denn das native Siuri an der 4K Pocket, effektiv?
Wenn es dann zu einem 80iger 100er wird, wäre dann für mich so ein schönes Samjang 35mm für mich ev doch sinnvoller ;)
Ich schwanke ein wenig zwischen den beiden hin und her....
Gruss Boris

Ja, das ist eine grundsätzliche Frage. Aus der Bredouille kommt man mit den Adaptern. Ich verwende die etwas störrischen Dinger von SLR Magic an Taking Lenses mit Brennweiten von 25mm bis 85mm. Das ist ziemlich flexibel und nur eine Anschaffung. Man muß aber an der Fummelei auch Freude haben.
Ein Anamorphot pro Jahr kaufen geht auch, mehr als 3 Brennweiten braucht man letztlich kaum. Wäre wohl die bessere Lösung. Im Schnitt mischen müßte mit Letterboxing gehen, könnte je nach Aufnahme möglich sein, ist aber nicht die wahre Lösung.



Antwort von Funless:


@Funnless
(Flüster)
Ich bin eingeschlafen bei dem Film...Pssst, niemandem sagen, ist mir peinlich, passiert mir eigentlich nie, zumal, ich mag eigentlich Tarantino Filme....
Der Schluss war dann gut...Da war ich wieder wach....kein Wunder bei all der Gewalt.

Ist doch alles gut, gibt ja schließlich (zum Glück) kein Gesetz das einem vorschreibt, diesen oder jenen Film gut zu finden.



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Ist das nicht die Foto Kamera von deiner Frau ? Wozu braucht sie einen Zahnring beim fotografieren ? ;)
Roki, roki......Du bist Fairchild untreu geworden.....
Gruss Boris



Antwort von roki100:


@Cinemator
Ich denke der Typ im Video hat sich die Linse doch nur zum angeben, vor den Kunden und Models gekauft, schau doch wie er alles in seinem Büro schön gestylt hat das man alles teure Zeugs sehen kann ?
Komisch ist nur das er dann am Schluss damit nur doch fast nur seine Familie filmt....
Gruss Boris

angeben hin und her, aber die Linse ist schon toll. :) Mehr als 1500 würde ich dafür aber nicht ausgeben... Irgendwo habe ich noch gelesen, dass das VAZEN (und andere Anamorphoten) am Anfang günstiger waren, dann stieg der Preis...?

Ist das nicht die Foto Kamera von deiner Frau ? Wozu braucht sie einen Zahnring beim fotografieren ? ;)

Sie macht nur ab und zu Fotos damit... Zahnring für Gimbal Follow Focus.
Ich habe ihr erzählt, dass Z-Cam E2 für sie auf jeden Fall perfekt ist... ;) Nun filmt sie mehr mit Smartphone.
Aber das ist gut so Boris, ohne Frau hätte ich hier wahrscheinlich ne Arri Alexa... ;) Du wahrscheinlich alle Olympus und Samyang Linsen...P4K und auch noch die GH5. :)

Roki, roki......Du bist Fairchild untreu geworden.....
Fairchild4Ever... :)



Antwort von Darth Schneider:

@ Roki100
..Ich würde mir, am liebsten, wenn ich mehr Zeit hätte, fürn Film gleich Frank mit seiner Ursa buchen, (wenn ich keine Familie ernähren müsste, könnte ich mir das wahrscheinlich leisten) Dann müsste ich die Kamera nicht mal mehr herum tragen, nur Regie ist auch cool ;)
Irgendwann bringst du mich noch dazu, (wenn du genug das Wort Fairchild schreibst), mir eine gebrauchte Ur Pocket zu holen, Schade wohnst du nicht näher, sonst könnten wir mal ein Wochenende lang die Kameras tauschen...
Ich weiss, Ein Traum ist wie Schaum....

Zurück zum Thema:
Oder halt gleich sowas...Ein moderner Klassiker, sieht jetzt für mein nicht geschultes Auge auch nicht weniger nach Vintage oder weniger cinematisch aus, als das Siuri....man hat auch nicht nur eine einzige Brennweite.
Der Preis ist ähnlich.

https://youtu.be/ldog0XXJXPQ

Gruss Boris



Antwort von cantsin:


Das Vazen 40 x1.8 gehört ja mit 3.250 Euro noch zum unteren Preissegment. Warum es an der P4k nicht so gut sein soll, wäre noch zu klären.

Der YouTuber drückt sich in seiner Erklärung zwar nicht so gut aus, hat aber schon Hand und Fuß: Normalerweise dreht man mit so einem Anamorphoten im Seitenverhältnis 4:3, aus dem dann nach 1.8x-Desqueezing 7.2:3 bzw. 2.4:1 wird. Die GH5 kann 4:3 "open gate" aufnehmen, also mit der vollen Sensorbreite, während die Pocket 4K einen nativen 16:9-Sensor hat und deshalb bei 4:3-Aufnahme den Sensor auf 75% seiner Horizontalauflösung beschneidet.

Beim open gate-Modus der GH5 wird der komplette Bildkreis des Vazen verwendet, was zu einem schärferen/höher aufgelösten Gesamtbild führt. Die P4K hingegen zoomt mit ihrem effektiven 75%-Crop gewissermaßen ins Bild der Linse hinein, wodurch ihre Auflösungsschwächen deutlicher sichtbar werden.



Antwort von mash_gh4:


Normalerweise dreht man mit so einem Anamorphoten im Seitenverhältnis 4:3, ...

das ist bzw "war" ja auch der eigentliche sinn des ganzen, nicht die suche nach möglichst schwer zu handhabenden unguten bildstörungen!

wobei ich mir manchmal natürlich auch derartige optiken (andersrum montiert) wünsche, um das verhasst 16:9 endlich wieder auf das mir persönlich viel sympathischere 4:3 zurecht zu stutzen. aber das bekommt man bekanntlich heute auch mit anderen mitteln ganz gut hin.



Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=LWnDYg1T9Ps



Antwort von Frank Glencairn:


Ich weiss nur nicht ob es überhaupt sinnvoll ist nur eine einzige anamorphe Linse zu kaufen

Wenn man das wirklich durchziehen will, braucht man schon ein ganzes Set - mindestens 3-4 Brennweiten.
Ich mag am liebsten die Hawk Optiken, weil die dadurch, daß das anamorphe Element hinten sitzt kaum flaren, aber die sind für mich natürlich auch unerschwinglich, solange ich nicht im Lotto gewinne. Allerdings sind die Mietkosten so überschaubar, daß es sich auch nicht wirklich lohnt eigene zu kaufen.

Das ist ja bei vielen Sachen so, ich hab auch keine 8K HMIs, die miete ich ja auch nur wenn ich sie wirklich brauche. Selbst Kameras kommen bei den größeren von meinen Jobs immer öfter vom Verleih. Bei der Schlagzahl von Kameraneuvorstellungen lohnt es sich kaum noch einen Body zu kaufen. Eigenes Equipment hab ich eigentlich nur noch für meine eigenen Sachen und für low Budget im Spiel. Im Vergleich zu früher kauf ich eigentlich kaum noch was, und wenn dann nur Kleinkram wie nen Einhandgimbal.



Antwort von iasi:



Wenn man das wirklich durchziehen will, braucht man schon ein ganzes Set - mindestens 3-4 Brennweiten.
Ich mag am liebsten die Hawk Optiken, weil die dadurch, daß das anamorphe Element hinten sitzt kaum flaren, aber die sind für mich natürlich auch unerschwinglich, solange ich nicht im Lotto gewinne. Allerdings sind die Mietkosten so überschaubar, daß es sich auch nicht wirklich lohnt eigene zu kaufen.

Das ist ja bei vielen Sachen so, ich hab auch keine 8K HMIs, die miete ich ja auch nur wenn ich sie wirklich brauche. Selbst Kameras kommen bei den größeren von meinen Jobs immer öfter vom Verleih. Bei der Schlagzahl von Kameraneuvorstellungen lohnt es sich kaum noch einen Body zu kaufen. Eigenes Equipment hab ich eigentlich nur noch für meine eigenen Sachen und für low Budget im Spiel. Im Vergleich zu früher kauf ich eigentlich kaum noch was, und wenn dann nur Kleinkram wie nen Einhandgimbal.

Ja - sofern man in die Geräte, die man mietet gut eingearbeitet ist, muss man sie nicht zuhause rumliegen haben.

Andererseits gibt es Projekte, die über einen so lange Zeitraum laufen, dass Mieten viel Aufwand und wenig Ersparnis bedeuten können.
Bei teuren Objektiven muss man dann z.B. eben vielleicht Verzicht üben und günstigere Kompromisse akzeptieren.

Mit den Kameraneuvorstellungen ist das eben auch so eine Sache:
Man muss sich schließlich intensiv einarbeiten, will man eine Kamera richtig nutzen und ausreizen.



Antwort von Darth Schneider:

Nun ja, dann mietet man halt die Kamera zum üben, ein zwei Tage, oder wie viele man braucht vor den Dreharbeiten. So würde ich das machen.
Oder man besucht gleich eine Schulung beim Kamerahersteller, das gibt es doch.
Ich könnte mir schon vorstellen das es eher eine Ausnahme ist wenn ein Kameramann zuhause eine eigene Arri Alexa, oder im Wohnzimmer eine eine Panavision herum stehen hat. Und Red hat doch z.b. diese Ranger, die gibt es gar nicht erst zum kaufen.

Ich weiss nicht wie das bei grossen Produktionen so wie z.b. Herr der Ringe, wo über Monate, oder schon gedreht wird dann so ist.
Ich denke mir die machen dann einfach einen speziellen Deal mit dem Equipment Ausstatter/Verleier, und dieser kauft das benötigte Equipment und stellt es der Filmcrew zur Verfügung und macht dann noch den grossen Service bei all den Geräten.
Oder die Filmproduktionsfirma Firma kauft sich die Kamera Ausrüstung gleich selber, dreht damit, und verkauft dann das Zeugs in der Bucht.

Beide Versionen sind teuer, wobei wenn ich jetzt in Charge wäre dann finde ich Variante 1 sicherer und wahrscheinlich sinnvoller.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Guten Morgen Boris,
gut geschlafen?
Ich hätte gerne eine Arri Alexa zu Hause. Ich würde dann meine BMPCC auf Stativ packen und mich in cinematischer Qualität filmen wie ich mit der Alexa Nägel in die Betonwand schlage. ;)



Antwort von roki100:

@Cinemator,

wie bearbeitest Du deine Anamorphic Aufnahmen in DaVinci Resolve ?
Machst Du de-squeeze mit "Clip Attributes" > PixelPixel im Glossar erklärt Aspect Ratio > Anamorphic 1.3x?
Das scheint nicht korrekt zu sein bzw. es sieht nach 1.30 aus (warum auch immer), richtig ist aber 1.33 und unter PixelPixel im Glossar erklärt Aspect Ratio scheint nur "DVCPRO HD" das richtige zu sein.

EDIT:
das selbe wird auch hier erwähnt: https://forum.blackmagicdesign.com/view ... 21&t=72042

Ich verstehe BMD manchmal nicht... :/

Wie dem auch sei, auf jeden Fall ist das Anamorphic YouTube Video von mir nun in 1.30 :facepalm:



Antwort von roki100:

https://www.youtube.com/watch?v=Z458QMXqWmA



Antwort von Cinemator:


@Cinemator,

wie bearbeitest Du deine Anamorphic Aufnahmen in DaVinci Resolve ?
Machst Du de-squeeze mit "Clip Attributes" > PixelPixel im Glossar erklärt Aspect Ratio > Anamorphic 1.3x?
Das scheint nicht korrekt zu sein bzw. es sieht nach 1.30 aus (warum auch immer), richtig ist aber 1.33 und unter PixelPixel im Glossar erklärt Aspect Ratio scheint nur "DVCPRO HD" das richtige zu sein.

EDIT:
das selbe wird auch hier erwähnt: https://forum.blackmagicdesign.com/view ... 21&t=72042

Ich verstehe BMD manchmal nicht... :/

Wie dem auch sei, auf jeden Fall ist das Anamorphic YouTube Video von mir nun in 1.30 :facepalm:

@roki Ich mach es so: Projekt Settings, Master Settings, TimelineTimeline im Glossar erklärt Resolution, teile die Höhe durch z.B. 1,33 und trage den Wert ein. Nächste Seite Image Scaling Input/Output "Stretch to all corners". Sollte dann stimmen. Denke, es gibt noch eine elegantere Lösung. Vielleicht verrät sie jemand.

War gestern mit dem Sirui/P4k in der Hand spazieren, die waagerechten Flares wirken etwas steril, aber das Bokeh gefällt mir. Werde noch was zeigen...



Antwort von roki100:


Denke, es gibt noch eine elegantere Lösung. Vielleicht verrät sie jemand.

Ja, Clip Attributes > PixelPixel im Glossar erklärt Aspect Ratio > "DVCPRO HD"

Mit deiner Lösung werden die NoiseNoise im Glossar erklärt sichtbarer...



Antwort von Cinemator:



Denke, es gibt noch eine elegantere Lösung. Vielleicht verrät sie jemand.

Ja, Clip Attributes > PixelPixel im Glossar erklärt Aspect Ratio > "DVCPRO HD"

Mit deiner Lösung werden die NoiseNoise im Glossar erklärt sichtbarer...

Könntest du das näher erklären? Möglicherweise liegt da aber das Problem mit dem Aspect Ratio. Wüßte darüber gern mehr.



Antwort von cantsin:

Resolve hat dafür eine eingebaute Lösung, die man nehmen sollte (auch weil sie das Mischen von anamorphem mit nicht-anamorphen Material möoglich macht):

Im Bin (links oben im Edit-Modul) die entsprechenden Clips auswählen, per Rechtsklick in "Clip Attributes" gehen und bei "Pixel Aspect Ratio" den Eintrag "1.3x Anamorphic" selektieren.

Screenshot from 2020-05-20 14-37-46.png



Antwort von roki100:

cantsin, das ist aber 1.30. Siehe auch https://forum.blackmagicdesign.com/view ... 21&t=72042



Antwort von Cinemator:

@cantsin + @roki Da bleibt ja zu hoffen, dass die 3 an zweiter Nachkommastelle mit dem nächsten Update noch nachgereicht wird. Man hat die einfach vergessen :-)



Antwort von roki100:


@cantsin + @roki Da bleibt ja zu hoffen, dass die 3 an zweiter Nachkommastelle mit dem nächsten Update noch nachgereicht wird. Man hat die einfach vergessen :-)

Es gibt Anamorphic 1.30 von HAWK -> https://www.vantagefilm.com/en/products ... -3x/v-lite (habe ich jetzt erst entdeckt)

Naja, auf jeden Fall ist PixelPixel im Glossar erklärt Aspect Ratio > "DVCPRO HD" vorübergehend das passende. ;)



Antwort von roki100:

Also ganz ehrlich, ich finde SIRUI baut sehr gute Linse. Ich hoffe die bringen demnächst mehrere Linsen auf dem Markt.
Ich meine jetzt nicht nur Anamorphic, sondern auch normale Objektive.



Antwort von Cinemator:

Das denke ich auch.

https://youtu.be/cEAdFY3CKbU

Als Ana soll ja noch ein 35mm von Sirui folgen.

Bei normalen Gläsern hätte man allerdings den Preis- und Qualitätsbrecher Meike im Nacken.

Da müßte Sirui einiges aufbieten, was denen zuzutrauen ist. Ich habe kürzlich drei Brennweiten von den Cine Meikes angeschafft und bin rundum begeistert - immer gemessen am Preis.



Antwort von roki100:

also was richtig cool ist, man kann ja bekanntlich mit der GH5 oder G9 in mehr K aufnehmen. In diesem Video wird das gezeigt:

https://www.youtube.com/watch?v=whIbE5AEAvU

Mit SIRUI Linse und Modus 3:2 6K aufnehmen, dann den Clip in DaVinci TimelineTimeline im Glossar erklärt packen: Rechtsklick auf den Clip -> Clip Attributes und bei PixelPixel im Glossar erklärt Aspect Ratio -> "DVCPRO HD" auswählen...und siehe da es passt sich alles exakt an. :) Die schwarzen Ränder links und rechts verschwinden...dafür sind aber die schwarze Ränder oben und unten etwas weniger als orig. 2:35 bzw. Output Blanking ist dann 2.0 ;)
Und türlich alles in 10 Bit.

This is amazing amazing amazing.... ;)



Antwort von Cinemator:

Yes, it is amazing... ich hatte davon schon mal an andere Stelle für die GH5 gehört und 6k RAW bereits ausprobiert. Vor allem ist dann auch der häßliche Magenta-Stich raus, der wohl mal als der "einzigartige Panasonic Look" in die Welt gesetzt wurde. Na ja, wie die Geschmacksdirektoren aus dem Marketing eben so sind...



Antwort von cantsin:


Yes, it is amazing... ich hatte davon schon mal an andere Stelle für die GH5 gehört und 6k RAW bereits ausprobiert.

Ist allerdings kein RAW und heißt auch nicht so (nur um mal Mißverständnissen und Legendenbildung vorzubeugen)...



Antwort von Cinemator:



Yes, it is amazing... ich hatte davon schon mal an andere Stelle für die GH5 gehört und 6k RAW bereits ausprobiert.

Ist allerdings kein RAW und heißt auch nicht so (nur um mal Mißverständnissen und Legendenbildung vorzubeugen)...

So ist die Legende vielleicht entstanden:
https://youtu.be/Yh9QNODKAOs



Antwort von TheGadgetFilms:

Man kann auch einfach im 6k anamorphot Modus filmen, und erspart sich diesen ganzen Fotoquatsch.



Antwort von roki100:


Man kann auch einfach im 6k anamorphot Modus filmen, und erspart sich diesen ganzen Fotoquatsch.

So wie ich das verstehe bezieht sich das mit Foto auf RAW Aufnahmen bzw. die Bilder werden dann als Einzelbilder in der TimelineTimeline im Glossar erklärt gepackt (also ähnliche wie CDNG Files nur etwas komplizierte usw).

Ich verstehe nicht, warum Panasonic nicht mit 6K oder 5.2k(?) Videoaufnahme wirbt? Denn im Prinzip (unabhängig von RAW und Tricks dies als Video in der TimelineTimeline im Glossar erklärt zu packen) kann die Kamera 6k (oder mindestens 5.2k?) Video in mehr als 8Bit aufnehmen . Mit Anamorphic Linse (wegen 4:3, 3:2) ist das doch schon was spezielles....



Antwort von TheGadgetFilms:

Ja hast recht, hab ich gemerkt ;) Also einfach Burst Modus.

Das man Open Gate 4:3 für anamorphot aufnehmen kann war auch eins der Alleinstellungsmerkmale damals als die GH5 rausgekommen ist.



Antwort von mash_gh4:


Das man Open Gate 4:3 für anamorphot aufnehmen kann war auch eins der Alleinstellungsmerkmale damals als die GH5 rausgekommen ist.

das haben die vorgänger in dieser modellreihe auch alle bereits beherrscht.



Antwort von TheGadgetFilms:

Aber nicht in 10 bit.



Antwort von mash_gh4:


Aber nicht in 10 bit.

davon war auch nicht die rede!



Antwort von cantsin:


So wie ich das verstehe bezieht sich das mit Foto auf RAW Aufnahmen bzw. die Bilder werden dann als Einzelbilder in der TimelineTimeline im Glossar erklärt gepackt (also ähnliche wie CDNG Files nur etwas komplizierte usw).

Was aber bei 12fps mit maximal 65 Frames (bis der Buffer voll ist) eher witzlos ist. Da gab es schon vor vielen Jahren Kameras, die weitaus höhere fps im RAW-Burst-Modus geschafft haben wie z.B. die Nikon V1/V2/V3, oder aktuell die Fuji X-T3/4.



Antwort von roki100:



So wie ich das verstehe bezieht sich das mit Foto auf RAW Aufnahmen bzw. die Bilder werden dann als Einzelbilder in der TimelineTimeline im Glossar erklärt gepackt (also ähnliche wie CDNG Files nur etwas komplizierte usw).

Was aber bei 12fps mit maximal 65 Frames (bis der Buffer voll ist) eher witzlos ist. Da gab es schon vor vielen Jahren Kameras, die weitaus höhere fps im RAW-Burst-Modus geschafft haben wie z.B. die Nikon V1/V2/V3, oder aktuell die Fuji X-T3/4.

Continuous shooting

In Single AF (AFS) mode the GH5 can shoot at up to 12fps (frames per second) for a maximum of 60 raw files whether it’s using the mechanical or the electronic shutter. The G9 can match this when its mechanical shutter is in use, but with the electronic shutter, it can shoot at up to 60fps for 50 raw files.

If you want to use continuous autofocusing (AFC), the G9 can shoot at 9fps for 50 raw files with the mechanical shutter or 20fps for 50 raw files with the electronic shutter. The GH5 tops-out at 9fps for 60 raw files whichever shutter is used.
....
https://camerajabber.com/panasonic-g9-v ... -compared/

Nutze ich aber sowieso nicht. Finde schon gut dass man in 10Bit h264/5 (1080p, 4k, 6 oder 5.2k) aufnehmen kann. :)
Will ich echtes RAW, dann eben die BMPCC+CDNG. Ein gutes 1080p1080p im Glossar erklärt reicht für die meisten Augen sowieso völlig aus. :)




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