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Infoseite // Lichttemperatur und Lichtfarbe



Frage von Amibobo:


Für die Lichtmessung gibt es den Filmbelichtungsmesser und das Spotmeter. Damit ermittelt man - so ich es richtig verstanden habe - die Reflektion der Person / des Gegenstandes um die nötige Blende zu bestimmen.

1. Wie aber ermittelt man die Lichttemperatur?

2. Wie kann man die Lichtfarbe einer Szene mit unterschiedlichen Scheinwerfern gezielt einstellen?
Wenn die Lichttemperatur von allen verwendeten Scheinwerfern gleich ist und das die gewünschte Lichtfarbe ist, ist es einfach.
Wie aber, wenn nicht alle die gleiche Lichttemperatur haben und man in eine bestimmte Richtung möchte?

3. Als konkretes Beispiel sei angenommen:
- Grundlicht: 2x DynaSun CY25W (Tageslicht Studioleuchte) mit der Fotolampe SYD 85 (400W, 5400K) und Schirm
- Führungslicht: 1x Stairville PAR-64 (1000W, 3200K)
- Aufhellicht:1x Stairville PAR-64 (500W, 3200K)
- Gegenlicht: 1x Staitville PAR-30 (300W, 3200K)
Die Ziel-Farbtemperatur sei 3400K (ist nur eine Annahme, keine Ahnung ob das ein guter Wert ist).
Das ganze bei einer statischen Interviewsituation.

Spannt man "einfach nur" Konversionsfolien vor die Scheinwerfer, deren Farbtemperatur man von Tageslicht in Kunstlicht (oder umgekehrt) ändern möchte? Oder muss man kontrollieren, welche Farbtemperatur tatsächlich jeweils erzeugt wird und das leuchtenspezifische Delta ermitteln?
Wie "verschiebt" man die Kunstlichtlampen um 200K um auf die 3400K zu kommen?

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Antwort von Jott:

Du bist auf dem völlig falschen Dampfer. Mit Par-Leuchten für ein Interview erreichst du primär eines: du kochst die Person ab wie einen Hummer. Das sind Bühnenleuchten, keine Filmleuchten.

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Antwort von soan:

Hi,

beim Beleuchten gilt immer die einfache Grundregel: what you see is what you get. Wenn du eine bestimmte Stimmung einleuchten möchtest fummel es genau so zurecht wie du es haben möchtest.

Eine weiche Fläche von der Seite/schräg vorne, dazu eine Spitze von hinten, einen kleinen Aufheller von der gegenseite Fläche - fertig ist das Grundgerüst.

Ich setze gerne auf den Hintergrund einen andersfarbigen Streifen, die Spitze mag ich etwas kälter.

Hör auf mit Wissenschaft und fang an zu leuchten :-)

Jede Situation (und Anspruch) erfordert unterschiedlichen Einsatz der Beleuchtungsmittel, eine pauschale Antwort wäre hier fehl. Die Lichttemperatur deines Grundlichts kann man bestimmt messen (hab ich in 15 Jahren berufspraxis bisher nie gebraucht), viel besser ist: üben.

Wenn du viele Kunstlichteinheiten verwendest bist du insgesamt im Bereich ~3200K unterwegs. Alles was blauer ist ist dann blauer und alles was wärmer ist ist dann wärmer - klingt doch einfach. Mach it Atze.

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Antwort von Jott:

Und vergiss nicht, deine Kamera fest auf entweder Kunst- (3.200K) oder Tageslicht (6.500K) zu stellen. Sonst löst sich jede Vorab-Überlegung sofort in Luft auf.

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