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Infoseite // Kleiner Selbstdarstellungsfilm



Frage von Pianist:
Juli 2026

Schönen guten Tag!

Da ich gerade zwei Tage Zeit hatte, weil sich eine Baustellen-Reportage hitzebedingt verschoben hat, habe ich mich mal an einen neuen Selbstdarstellungsfilm für meine Homepage gewagt. Der alte war schon wieder drei Jahre alt, also Zeit für etwas Neues. Wollt Ihr mal einen Blick werfen und mir verraten, wie das ankommt? Man kann sich selbst ja nie so richtig gut einschätzen, also eigentlich sollte man wohl am besten über sich selbst gar keinen Film drehen...

Hier liegt er:

https://my.hidrive.com/share/pz-cwv8wm8

Noch eine kleine Bitte: die beiden Aufsager am Reichstagsgebäude habe ich mit einem Anstecker (einem MKE 2) aufgenommen, und die Art und Weise, wie ich das mit EQ bearbeitet habe, gefällt mir nicht. Den Aufsager am Ende im Schnittstudio habe ich mit einem MKH 50 von oben aufgenommen und bin mit meiner Bearbeitung auch nicht zufrieden. Ich habe die Originaltöne als WAV-Datei mit in den Ordner gelegt. Wer sich daran versuchen möchte – bitte gerne. Irgendwie klingt das alles "hohl". Vor allem im Vergleich zu den Aufnahmen aus meinem Sprecherraum mit dem U 67.

Es bedankt sich Matthias!

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Antwort von ich nicht:

Toll! Danke fürs Zeigen!

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Antwort von 7River:

Wirklich toll gemacht. So wünscht man sich das als Auftraggeber, oder jemand, der einen Film benötigt.

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Antwort von Drushba:

IMHO sehr schön gemacht. Das einzige was mich etwas irritiert, ist das mit dem "filmenden Politologen", denn das hört sich für manche sicher sehr nach Bücherwurm und so gar nicht nach Kreativität an. PoWi hatte ich vor der Filmhochschule auch studiert, zusammen mit anderen Fächern, die für ungeübte Ohren noch abstruser klingen und hatte es nach anfänglicher Kundenskepsis dann immer verschwiegen. Gleiches galt übrigens auch für die Erwähnung von Kurzfilmpreisen bei Mittelständlern, da sagten manche Kunden im Erstgespräch oft sinngemäß, sie wollen "lieber keine Kunst, sondern leicht verständliche Kost" und ich war aus dem Rennen. Vermutlich hätte ich dort eher mit "filmender CNC-Fräser" kommen müssen, um zu punkten ;-) Aber wahrscheinlich fällt das auch gar nicht ins Gewicht, weil Deine gezeigten Arbeiten ja sehr ansprechend sind und die Kunden wohl eher institutionell.

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Antwort von Pianist:

Die Tatsache, dass ich der "filmende Politologe" bin, ist ja genau dafür entscheidend, dass ich bestimmte Aufträge bekomme. Die Leute brauchen jemanden, der die Themen schnell durchblickt, der zielsicher die wichtigsten Aussagen einer Rede rausfiltert, der genau die passenden Überleitungen textet, und bei O-Tönen genau darauf achtet, dass die Leute sich nicht um Kopf und Kragen reden. Daher habe ich das inzwischen als Teil meines Markenkerns verinnerlicht.

Oder um es in einem Satz zusammenzufassen: die Leute beauftragen mich nicht allein deshalb, weil ich in der Lage bin, eine Kamera zu bedienen... :-)

Am EQ-ing der O-Töne habe ich jetzt noch mal ein wenig gefeilt und bin jetzt ziemlich zufrieden.

Matthias

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Antwort von pillepalle:

Gefällt mir auch gut, Matthias :)

Der 'rasende Reporter' klingt in meinen Ohren etwas abwertend... erinnert mich immer an Hans Dampf, oder wie schnell hingehuddelt. Da gibt es, glaube ich, bessere Bezeichnungen für tagesaktuelle Reportagen.

VG

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Antwort von Pianist:

Der Begriff "rasender Reporter" geht auf Egon Erwin Kisch zurück und ist daher immer mit einem leichten Augenzwinkern zu verstehen.

Matthias

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Antwort von pillepalle:

Ich hab's jahrelang mit Understatement versucht, aber das ist auch nicht die Lösung :) Auch wenn die meisten das verstehen, wertet das deine Arbeit in gewisser Weise schon ab. Ist aber nur meine bescheidene Meinung.

VG

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Antwort von berlin123:

„Filmender Politologe“ finde ich gut für das was du machst. Ansonsten knackig, professionell, sympathisch 👍

Aber mit Final Cut Pro kann man natürlich nicht professionell schneiden, sorry 😉

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Antwort von Drushba:

pillepalle hat geschrieben:
Ich hab's jahrelang mit Understatement versucht, aber das ist auch nicht die Lösung :) Auch wenn die meisten das verstehen, wertet das deine Arbeit in gewisser Weise schon ab. Ist aber nur meine bescheidene Meinung.

VG
Ich versuchs erst gar nicht mehr. Der Imagefilm-Drops ist für mich gelutscht, das zieht mich nur runter. Matthias hat institutionelle Kunden. Das ist sicher etwas anderes als ein für mich erreichbarer schwäbischer Mittelständler, der sich einen Imagefilm produzieren lassen will, weil der Schraubenhersteller in der Nachbarschaft auch einen hat, diesen toppen will und dafür 5.000 Euro Budget zur Verfügung stellt, im Zweifel aber darauf besteht, dass seine Ehefrau nach drei Drehbuchrevisionen in einer prominenten Rolle mitspielen muss und hinterher erst nach einem kostenlosen Nachdreh bezahlen will, weil die Ehefrau findet, dass in der ersten Fassung ihr Doppelkinn zu sehen ist.)) Okay, das war meine schlimmste Erfahrung, aber so etwas kam in milderer Form öfter vor und trieb mich regelmäßig in eine Sinnkrise. Insofern Chapeau an Matthias, dass er einen respektablen Kundenkreis aufgebaut hat.

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Antwort von Pianist:

Die Bezeichnung "Imagefilm" verwende ich gar nicht, weil da sowieso jeder etwas anderes drunter versteht.

Eigentlich sind es Reportagen, oder vielleicht "Sendung mit der Maus für Fachleute". Eher Handwerk als Kunst. Und da gibt es durchaus genug zu tun.

Für mich besteht bei einem Selbstdarstellungsfilm immer die Herausforderung, einerseits so ungefähr meine Themenwelten zu zeigen, aber andererseits auch nicht zu konkret zu verraten, für wen ich so alles tätig bin.

Mir ist das jedenfalls immer am liebsten, wenn die Aufträge bei mir landen, die genau zu mir passen, anstatt mich mit Sachen herumzuquälen, die woanders besser aufgehoben sind.

Ich bin zum Beispiel sehr froh, dass meine Kundschaft mich freihändig loslaufen lässt, nach minimaler Vorbesprechung. Mir liegt es nämlich überhaupt nicht, vorab irgendwelche tollen Konzepte zu Papier zu bringen, bevor ich gedreht habe. Reporter eben.

Matthias

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Antwort von AndreasBuder:

berlin123 hat geschrieben:
Aber mit Final Cut Pro kann man natürlich nicht professionell schneiden, sorry 😉
Mit Final Cut Pro schneidet man ja auch nicht professionell, sondern am professionellsten 😉

"Filmender Politologe" finde ich tatsächlich auch gut und ein interessantes Konzept, ich sollte es wohl mal als filmender Philosoph versuchen, das war mein erstes Hauptstudium hihi.

P.S.: Du hast eine tolle Stimme und eine sehr angenehme und sichere Präsenz vor der Kamera!

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Antwort von Jott:

berlin123 hat geschrieben:
Aber mit Final Cut Pro kann man natürlich nicht professionell schneiden, sorry 😉
Ich bin schuld daran, dass er das tut!

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Antwort von dienstag_01:

Pianist hat geschrieben:
Der Begriff "rasender Reporter" geht auf Egon Erwin Kisch zurück und ist daher immer mit einem leichten Augenzwinkern zu verstehen.

Matthias
Obwohl ich Kisch als rasenden Reporter kenne, hat mich diese Stelle irritiert. Oder gerade deswegen, denn um das mit "Augenzwinkern" zu verstehen, fehlt ein Zeichen. Vielleicht mal bei den - guten - (Nachrichten-)Sprechern schauen, wie die Anführungszeichen mit sprachlichen Mitteln verständlich machen.

Edit: Unabhängig davon bleibt die Frage, ob diese Stelle mit dieser Wortwahl ganz grundsätzlich gut in dem Film aufgehoben ist. Von Anfang bis Ende ist sie filmische Sprache eineindeutig, eine Baustelle ist eine Baustelle, eine Küche eine Küche und Ruhe bitte heisst Ruhe bitte. Nur an dieser einen Stelle soll die Bedeutung eine andere sein, soll eine andere sein können! Warum eigentlich? (Und weil sich mir auch im Nachhinein der Mehrwert dieser Anspielung nicht erschließen will, bleibt so was ganz klein bisschen Negatives übrig. Abwertend klänge das, hat, glaube ich, pillepalle geschrieben. Kann ich nachvollziehen, rasend klingt heute nach oberflächlich. Man kann das alles auch weglassen.)

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Antwort von AndreasBuder:

dienstag_01 hat geschrieben:
Pianist hat geschrieben:
Der Begriff "rasender Reporter" geht auf Egon Erwin Kisch zurück und ist daher immer mit einem leichten Augenzwinkern zu verstehen.

Matthias
Obwohl ich Kisch als rasenden Reporter kenne, hat mich diese Stelle irritiert. Oder gerade deswegen, denn um das mit "Augenzwinkern" zu verstehen, fehlt ein Zeichen. Vielleicht mal bei den - guten - (Nachrichten-)Sprechern schauen, wie die Anführungszeichen mit sprachlichen Mitteln verständlich machen.
Also ich hab diese Stelle sehr gut verstanden, auch den Anteil des Augenzwinkerns... auch das Empfangen ist relevant, nicht nur das Senden 😉

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Antwort von dienstag_01:

AndreasBuder hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:

Obwohl ich Kisch als rasenden Reporter kenne, hat mich diese Stelle irritiert. Oder gerade deswegen, denn um das mit "Augenzwinkern" zu verstehen, fehlt ein Zeichen. Vielleicht mal bei den - guten - (Nachrichten-)Sprechern schauen, wie die Anführungszeichen mit sprachlichen Mitteln verständlich machen.
Also ich hab diese Stelle sehr gut verstanden, auch den Anteil des Augenzwinkerns... auch das Empfangen ist relevant, nicht nur das Senden 😉
Und was hast du da verstanden?

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Antwort von AndreasBuder:

dienstag_01 hat geschrieben:
AndreasBuder hat geschrieben:


Also ich hab diese Stelle sehr gut verstanden, auch den Anteil des Augenzwinkerns... auch das Empfangen ist relevant, nicht nur das Senden 😉
Und was hast du da verstanden?
Spontan, flexibel, effizient, am Ball - und liebevoll. Für mich ist dieser Begriff positiv besetzt. Es transportiert für mich ein Bild. Und das Augenzwinkern kommt tatsächlich für mich auch daher, dass der rasende Reporter nicht nur von Kisch geprägt ist - sondern auch von Karla Kolumna (auch wenn es von Kisch übernommen wurde, aber als Kind mit Benjamin Blümchen-Kasetten denkt man ja nicht an sowas). Ich habe also auch ein wohliges Kindheitsgefühl dabei, das nicht vollkommen ernst ist, sondern mit spannenden Geschichten verbunden (also exakt das, was er da macht). Somit ist das Empfangen einer Botschaft eine komplexe, individuelle Geschichte und es gibt keinen objektiv richtigen Weg, eine Botschaft so zu senden, dass es auch exakt so oder so ankommt. Ist für mich tatsächlich sehr interessant zu hören, dass da einige eine Abwertung darin sehen. Schließlich ist eure Ansicht ja auch nicht falsch, sondern es ist eben eure Konnotation. Vielleicht sortiert er sich aber auch durch diesen Filtereffekt eine bestimmte Kundschaft, die ihm besonders liegt, was ja wünschenswert wäre.

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Antwort von dienstag_01:

Unsere beiden vollkommen unterschiedlichen Interpretationen bringen mich zurück zu meinen Edit im Post weiter oben und der Frage, braucht man das. Ich denke nein.
Und positiver Filtereffekt? Dazu ist dann doch zuwenig Schönes bei an dem Mann mit der Kamera ;) (Ich meine nur diese eine Stelle, nicht den Film und die Person an sich.)

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Antwort von Pianist:

Da bei mir der Grundsatz herrscht, dass die Sachen eindeutig sein sollen, und die Leute hinterher nicht mehr Fragezeichen im Gesicht haben sollen als vorher, habe ich mich vom "rasenden Reporter" verabschiedet und den zweiten O-Ton anders angetextet.

Ist jetzt schon auf meiner Homepage http://www.koehler-film.de online.

Ganz herzlichen Dank für diese engagierte Diskussion!

Matthias

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Antwort von Funless:

Als nicht proffessioneller Filmemacher nachfolgend mein Feedback zum Vorstellungsvideo (aus der Sicht eines reinen Zuschauers).

Kurz und knapp:

Ich finde das Video äußerst gelungen. Es ist locker aufgebaut ohne dabei unseriös zu wirken, zudem inhaltlich leicht verständlich und an der Bezeichnung "rasender Reporter" finde ich persönlich überhaupt nichts auszusetzen. Wäre ich ein potenzieller Kunde der Zielgruppe würde ich beim TO für ein Projekt anfragen.

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Antwort von Jörg:

Dieser "Selbstdarstellungsfilm" passt genau in die Linie, die ich von Matthias Arbeiten gewöhnt bin.
Sympathisch, sachlich, gute Filmarbeit, hohe Audioqualität.

Mir gehts wie funless; ich würde ihn buchen.

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Antwort von toniwan:

Super, "filmender Politologe" bringt dir direkt ein Alleinstellungsmerkmal, das man dir auch abnimmt. Professionell, sympathisch, etwas konservative Bildgestaltung - klares Profil.

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Antwort von dienstag_01:

Pianist hat geschrieben:
Da bei mir der Grundsatz herrscht, dass die Sachen eindeutig sein sollen, und die Leute hinterher nicht mehr Fragezeichen im Gesicht haben sollen als vorher, habe ich mich vom "rasenden Reporter" verabschiedet und den zweiten O-Ton anders angetextet.

Ist jetzt schon auf meiner Homepage http://www.koehler-film.de online.

Ganz herzlichen Dank für diese engagierte Diskussion!

Matthias
Da kannst du gleich mit deiner Website weitermachen ;)

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Antwort von berlin123:

Das sieht verdächtig nach FX9 aus, sollten wir nicht eine Burano sehen?

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Antwort von Pianist:

Ich bin nach wie vor zögerlich. Eigentlich ist das gar nicht so schlecht, sowohl eine FX 9 als auch eine C 300 mk iii zu haben, und die FX 9 mit diversen E-Mount-Objektiven und die C 300 mk iii fest mit dem Fujinon 20-120 zu betreiben.

Also ein echter Bedarf an einer Burano besteht ja bei mir eigentlich nicht...

Matthias

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Antwort von toniwan:

Pianist hat geschrieben:
Ich bin nach wie vor zögerlich. Eigentlich ist das gar nicht so schlecht, sowohl eine FX 9 als auch eine C 300 mk iii zu haben, und die FX 9 mit diversen E-Mount-Objektiven und die C 300 mk iii fest mit dem Fujinon 20-120 zu betreiben.

Also ein echter Bedarf an einer Burano besteht ja bei mir eigentlich nicht...

Matthias
Hast du Kunden, die explizit danach fragen, welche Technik du nutzt? Ich zum Glück kaum. Und die Technik sagt auch so ziemlich nichts über Stilistik und Bildsprache aus, was bei der heutigen Technik deutlich wichtiger fürs Endergebnis ist.

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Antwort von Darth Schneider:

Fürs Endergebnis ist (neben der Bildsprache) die Haptik und Zuverlässigkeit des Equipments schlussendlich am allerwichtigsten..
Wenn es um Arbeit für Kunden geht, finde ich zumindest.
So gesehen macht der Matthias es genau richtig.

Bei der Wahl der Technik geht es in seinem Fall nicht darum was die Kunden wollen, (denen ist das ganz bestimmt egal). Sondern es geht darum womit Matthias arbeiten will und womit er am effizientesten für seine Kunden arbeiten kann.

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Antwort von Pianist:

toniwan hat geschrieben:
Hast du Kunden, die explizit danach fragen, welche Technik du nutzt?
Ach wo, überhaupt nicht. In 30 Jahren kein einziges Mal. Die haben davon überhaupt keine Ahnung und es interessiert sie auch nicht. Daher kann ich das ganz alleine entscheiden. Und bevor ich jetzt versuche, zwei gut funktionierende Kameras zu verkaufen, was sicher schon nicht einfach wäre, um dann eine Kamera zu kaufen, wo ich noch ordentlich was drauflegen muss, und die ein halbes Kilo schwerer ist, lasse ich erst mal alles so, wie es ist.

Matthias

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Antwort von toniwan:

Pianist hat geschrieben:
toniwan hat geschrieben:
Hast du Kunden, die explizit danach fragen, welche Technik du nutzt?
Ach wo, überhaupt nicht. In 30 Jahren kein einziges Mal. Die haben davon überhaupt keine Ahnung und es interessiert sie auch nicht. Daher kann ich das ganz alleine entscheiden.
Das ist doch die beste Situation. Ich staune immer wieder, wenn Menschen, die Werbevideos drehen immer wieder für Kunden extra aufriggen, um noch professioneller auszusehen. So einen Quatsch muss ich zum Glück auch nie machen.

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Antwort von Darth Schneider:

Das ist ja nicht nur beim Film so.
Überall wo mehr Geld im Spiel sein könnte werden Dinge künstlich und völlig unnötig aufgeblasen/aufgeriggt, nur um schlussendlich mehr Kohle zu bekommen….

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Antwort von AndreasBuder:

Meiner Erfahrung nach reicht es vollkommen für nen professionellen Eindruck, mit ner DSLM und einem mittelgroßen Objektiv aufzukreuzen, nachdem durch die Smartphones diese kaum mehr in der freien Wildbahn anzutreffen sind. Und was dann endgültig den Pro-Status zementiert (und dabei wirklich 80% des Eindrucks ausmacht), ist ein Shotgun mit Windpuschel oben drauf. Selbst wenn es dann nur als scratch audio dient.

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Antwort von Bildlauf:

@Pianist
Ist gut der Werbefilm, für die Zielgruppe, die zb. ein Bauvorhaben dokumentiert haben wollen ist doch alles sehr sympathisch und professionell dargestellt.

@AndreasBuder
Ja ich war auch schnell bei Karla Kolumna, diese etwas exzentrisch wirkende Reporterin.

Ich hätte das Politologie Wortspiel auch rausgelassen.
Sehe den Sinn nicht und Politik in der heutigen zeit ist eher mal ein Triggerwort. Es geht um Film und nicht um Politik und ich würde das Wort Politik gar nicht in Film-Zusammenhang bringen.
Rein aus Sicherheitsgründen, nicht daß es wirklich schlimm ist, wenn Du das Wortspiel nutzt.

Genauso würde ich mich nicht sozialpädagogischen Filmer oder filmenden Sozialpädagogen nennen, aufgrund meiner Ausbildung.
Denkt man nur, der ist eine Labertasche oder kommt nicht in die Gänge oder analysiert dauernd Menschen oder Situationen.
(Klischee des Sozialarbeiters, was zwar nicht stimmt, aber in Gesellschaft noch so verankert ist).

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Antwort von Pianist:

Aber ich habe nun mal die meisten Aufträge im Politikbereich und bekomme diese ausdrücklich, weil ich Politikwissenschaft studiert habe und in der Lage bin, die Themen zu durchblicken. Viele meiner Ansprechpartner bei den Auftraggebern haben ebenfalls Politikwissenschaft studiert. Ohne diesen Hintergrund wären diese komplexen Themen gar nicht leistbar.

Matthias

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Antwort von Bildlauf:

Pianist hat geschrieben:
Aber ich habe nun mal die meisten Aufträge im Politikbereich und bekomme diese ausdrücklich, weil ich Politikwissenschaft studiert habe und in der Lage bin, die Themen zu durchblicken. Viele meiner Ansprechpartner bei den Auftraggebern haben ebenfalls Politikwissenschaft studiert. Ohne diesen Hintergrund wären diese komplexen Themen gar nicht leistbar.

Matthias
ok ich dachte Du machst hauptsächlich Baustellen (DB) und solche Sachen.
Dann ist es wohl was anderes, wenn Du das wortspielerisch erwähnst.

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Antwort von Bildlauf:

Pianist hat geschrieben:
Ohne diesen Hintergrund wären diese komplexen Themen gar nicht leistbar.
Da muss ich etwas widersprechen. Politik ist eine Frage des Interesses insb. und persönliche Eigenschaften kommen auch noch hinzu.
Man muss ja nicht immer das studiert/gelernt haben, was man mit Leuten filmt thematisch.
Sonst müsste ich ja so allerhand Berufe erlernt haben.
Ich habe auch schon Politiker, hohe Beamte vor der Linse gehabt (auch recht bekannte), und das NICHT im typischen EB Kontext (TV Sender zb).
(Keine Parteien gefilmt, sondern über eine Behörde eingestielt zb).

Ich beherrsche auch nicht das Kunsthandwerk eines Kunsthandwerkers und kann es trotzdem filmen und editieren.
Es gibt genug Leute, die machen Musikvideos, ohne MusikerIn gewesen zu sein.

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Antwort von AndreasBuder:

Leute, ihr verwechselt alle Politik und Politologie.

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Antwort von Pianist:

Bildlauf hat geschrieben:
Ich habe auch schon Politiker, hohe Beamte vor der Linse gehabt (auch recht bekannte), und das NICHT im typischen EB Kontext (TV Sender zb).
Und was ist, wenn die aus Versehen einen falschen Begriff verwenden, zum Beispiel ein Gesetz falsch bezeichnen? Fällt Dir sowas auf?

Ich muss auch beispielsweise aus Reden die wichtigsten Botschaften herausfiltern, oder sie verwerfen, wenn sie nicht passen, muss die Leute bei O-Tönen unterstützen, damit das Statement wirklich passt, mir muss jede noch so kleine Kleinigkeit auffallen, die sonst niemandem auffällt. Dadurch gehen meine Filme in der Regel ohne oder nur mit winzigen Änderungen durch den Abnahmeprozess.

Da könnte man ansonsten über jedes Bild, jeden Schnitt und jeden Satz diskutieren. Das sind ja zum Teil Themen, wo ein Fettnapf direkt neben dem anderen wartet.

Ohne Background echt schwierig...

Matthias

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Antwort von Bildlauf:

AndreasBuder hat geschrieben:
Leute, ihr verwechselt alle Politik und Politologie.
Geht ja mehr darum, wie Menschen Begriffe subjektiv und unbefangen aufgreifen und verarbeiten und durch welche Wörter man eventuell getriggert wird. Keiner wird das Netz bemühen und den Unterscheid zwischen Politik und Politologie recherchieren. Es kommt das Wort Politik drin vor, und das kann schon reichen.

Es geht ja nur um den Ausschluß von Risiken. Wenn @Pianist mit Politik viel zu tun hat, ist das bestimmt ok, aber wenn die meißten Jobs nichts mit Politik zu tun haben (wie bei mir), dann würde ich das Wort Politik oder Politologe einfach rauslassen, wenn ich Politologe wäre.

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Antwort von Pianist:

Bildlauf hat geschrieben:
Es geht ja nur um den Ausschluß von Risiken.
Und genau das können Politologen besonders gut, weil sie in der Regel genau abschätzen, wie bestimmte Dinge draußen ankommen... :-)

Im Prinzip bin ich hauptberuflicher Risikovermeider.

Matthias

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Antwort von Bildlauf:

Pianist hat geschrieben:
Bildlauf hat geschrieben:
Ich habe auch schon Politiker, hohe Beamte vor der Linse gehabt (auch recht bekannte), und das NICHT im typischen EB Kontext (TV Sender zb).
Und was ist, wenn die aus Versehen einen falschen Begriff verwenden, zum Beispiel ein Gesetz falsch bezeichnen? Fällt Dir sowas auf?

Ich muss auch beispielsweise aus Reden die wichtigsten Botschaften herausfiltern, oder sie verwerfen, wenn sie nicht passen, muss die Leute bei O-Tönen unterstützen, damit das Statement wirklich passt, mir muss jede noch so kleine Kleinigkeit auffallen, die sonst niemandem auffällt. Dadurch gehen meine Filme in der Regel ohne oder nur mit winzigen Änderungen durch den Abnahmeprozess.

Da könnte man ansonsten über jedes Bild, jeden Schnitt und jeden Satz diskutieren. Das sind ja zum Teil Themen, wo ein Fettnapf direkt neben dem anderen wartet.

Ohne Background echt schwierig...

Matthias
Ich weiß natürlich, was Du meinst.
Aber das hat doch nichts mit einem Politologie Studium zu tun, sondern es ist eine Spezialisierung, die sich jeder aneignen kann.
Ich will Dir doch nicht die Kompetenz absprechen, verstehe das nicht falsch, es ging nur um die Aussage, die ich etwas pauschal fand.

Dein Werbefilm ist wirklich gut und äußerst professionell, aber Karla Kolumna und Politologie würde ich rausnehmen.
Karla ist schon raus.
Du fragst ja nach Feedback und in dem Film kommen eher Bausachen drin vor als Politik.

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Antwort von AndreasBuder:

Bildlauf hat geschrieben:

Ich weiß natürlich, was Du meinst.
Aber das hat doch nichts mit einem Politologie Studium zu tun, sondern es ist eine Spezialisierung, die sich jeder aneignen kann.
Steile These.

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Antwort von Bildlauf:

Pianist hat geschrieben:
Bildlauf hat geschrieben:
Es geht ja nur um den Ausschluß von Risiken.
Und genau das können Politologen besonders gut, weil sie in der Regel genau abschätzen, wie bestimmte Dinge draußen ankommen... :-)

Im Prinzip bin ich hauptberuflicher Risikovermeider.

Matthias
Das können aber auch Pädagogen, Psychologen, Soziologen oder Maschinenbauer oder Elektrotechniker. Es sind mehr menschliche Eigenschaften und Interessen.

Aber dennoch erwähne ich meinen vorherigen Beruf nur auf mehrmalige Nachfrage oder umschiffe das Thema.
Daß ich Musiker war bringe ich öfter rein im Musikbereich, aber auch nicht immer aus bestimmten Gründen.

Ich habe zb überhaupt nix mit Kamera studiert, gelernt oder sonst was.
Darf ich trotzdem beruflich filmen?

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Antwort von Bildlauf:

AndreasBuder hat geschrieben:


Steile These.
Finde ich überhaupt nicht.

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Antwort von Pianist:

Bildlauf hat geschrieben:
Du fragst ja nach Feedback und in dem Film kommen eher Bausachen drin vor als Politik.
Da kommen deutlich mehr Politik- als Bausachen drin vor. Und die Bausachen sind bei strenger Betrachtung in Wirklichkeit verkehrs-, instandhaltungs- und strukturpolitische Themen.

Matthias

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Antwort von AndreasBuder:

Bildlauf hat geschrieben:
AndreasBuder hat geschrieben:


Steile These.
Finde ich überhaupt nicht.
Na bisher stellst du nur viele Thesen auf (als Ratschläge), ohne sie zu begründen. Wenn Matthias irgendwas Konstruktives daraus ziehen können soll, wäre das sehr wichtig. Ansonsten bleibt es nur eine Meinungsmitteilung.

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Antwort von Bildlauf:

@Pianist
naja, da sind technische Sachen, Helikopter und viele Bauhelme, und soziale Sachen (irgendeine soziale Einrichtung, Thema Gebärdensprache).

Das jetzt auszuweiten, daß es politisch wäre? Natürlich schon etwas.
Aber dafür brauchst Du kein Studium der Politologie.

Wie gesagt, ich will Dein Studium nicht schlechtreden, ich bin mit meinem eh auch auf Kriegsfuß, ich halte nur nicht so viel von den sog. Geisteswissenschaften oder wie man das auch nennen mag (oder Laberwissenschaften), wie Politologie, Pädagogik, Soziologie, Philosophie etc., daß man dadurch irgendwie sehr spezialisierte Kompetenzen habe, die sich andere nicht aneignen können.

Ich kann auch philosophisch sein, ohne es studiert zu haben.
Glaubst Du gar nicht wie ich mir Gedanken über Weltordnung und Sinnhaftigkeit des menschlichen Lebens im Kontext mit dem Universum mache ;-)

Anders finde ich es bei Naturwissenschaften/technische Studiengänge, da hat man wirkliche Kompetenzen, die man sich nicht einfach mal so eben draufschafft.

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Antwort von Bildlauf:

AndreasBuder hat geschrieben:


Na bisher stellst du nur viele Thesen auf (als Ratschläge), ohne sie zu begründen. Wenn Matthias irgendwas Konstruktives daraus ziehen können soll, wäre das sehr wichtig. Ansonsten bleibt es nur eine Meinungsmitteilung.
@Pianist hat hier einen Werbefilm gezeigt und Feedback. Ich habe den Film sehr positiv beurteilt, aber eben zwei Anmerkungen.
Das mit Karla und Politologie ist mein Feedback.
Karla Kolumna ist vom Tisch und brauche ich nachträglich ja nicht zu begründen.

Politologie habe ich denke ich ausreichend begründet, warum ich das nicht integrieren würde.

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Antwort von rabe131:

Nach allem Bauchpinseln, fühle ich mich verleitet, eine paar Worte zu schreiben.
Ist es gut, sich auf einer ausgetrockneten Wiese zu präsentieren? Eine Patientin liegt
auf dem Krankenbett und wird erst später ins Krankenhaus geschoben. Aneinandergereihte
Weitwinkelaufnahmen. Nur bei den Schienen mehr Zusammenhang.Gefühlt kommt im Film
doch sehr viel Baustelle vor. Entsättigt zu Beginn, übersättigte Farben zum Schluss. Ist die
Konferenztotale in der Waagrechten? Mir fehlt da der Faden. Das sehe ich als das "Handwerk",
das Einzelne auszuwählen und in eine Form zu gießen.

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Antwort von Pianist:

Bildlauf hat geschrieben:
Das jetzt auszuweiten, daß es politisch wäre? Natürlich schon etwas.
Aber dafür brauchst Du kein Studium der Politologie.
Na wenn Du meinst...

Dann konzipiere doch bitte mal bis Montagmittag einen Film über den Weg der Behindertenrechte ins Grundgesetz, benenne Zeitzeugen, recherchiere historisches Archivmaterial und setze den Film dann zeitnah in einer ansprechenden Form um, so dass er auf einer Jubiläumsveranstaltung laufen kann. Und zwar so, dass es keine einzige Beschwerde eines "Stakeholders" gibt, der sich falsch dargestellt fühlt.

Viel Vergnügen!

Matthias

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Antwort von AndreasBuder:

Mach dir nichts draus, Matthias. Sowas sollte zum einen Ohr rein und zum anderen Ohr wieder rausgehen.

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Antwort von Pianist:

rabe131 hat geschrieben:
Aneinandergereihte Weitwinkelaufnahmen.
Das wird kaum vermeidbar sein, wenn man zu jedem Stichwort ein Symbolbild zeigen möchte. Da passen keine Nahaufnahmen, weil man die Situation nicht sofort erfässt.

Das mit der Wiese lässt sich bei den derzeitigen Wetterverhältnissen leider nicht ändern...

Matthias

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Antwort von Bildlauf:

Pianist hat geschrieben:

Na wenn Du meinst...

Dann konzipiere doch bitte mal bis Montagmittag einen Film über den Weg der Behindertenrechte ins Grundgesetz, benenne Zeitzeugen, recherchiere historisches Archivmaterial und setze den Film dann zeitnah in einer ansprechenden Form um, so dass er auf einer Jubiläumsveranstaltung laufen kann. Und zwar so, dass es keine einzige Beschwerde eines "Stakeholders" gibt, der sich falsch dargestellt fühlt.

Viel Vergnügen!

Matthias
Bitte jetzt...

Ich glaube Du fühlst Dich angegriffen wegen des Studiums, und ich sage nur, Du hast damit kein Alleinstellungsmerkmal, daß nur Du oder insgesamt Politologen befähigt sind, Filme mit Politikern, sozialen Einrichtungen oder sonstigen Institutionen zu machen.

Dann könnte ich auch sagen, Du hast nicht die Skills soziale Einrichtungen zu filmen. Diese Fähigkeit habe nur ich als Pädagoge.
Trotzdem machst Du ja solche Jobs.

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Antwort von Pianist:

Bildlauf hat geschrieben:
Dann könnte ich auch sagen, Du hast nicht die Skills soziale Einrichtungen zu filmen. Diese Fähigkeit habe nur ich als Pädagoge.
Trotzdem machst Du ja solche Jobs.
Genau. Da gehört es dann zu meinen wichtigsten Aufgaben, den Leuten aus der Pädagogik ihr "Pädagogen-Sprech" auszutreiben... :-)

Matthias

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Antwort von AndreasBuder:

Bildlauf, du solltest aufhören zu projizieren. Das sollte ein Pädagoge beherrschen. Du bist derjenige, der sich auf den Schlips getreten fühlt, dass Matthias von sich behauptet, als Politologe ein besonderes Spektrum an Fähigkeiten und Kenntnissen zu haben, um im politischen Bereich besonders geeignet zu sein. Deine Projektion geht so weit, es als Laberwissenschaft abzuwerten und deine Abneigung vollen Lauf zu lassen. Dabei fühlst du dich abgewertet.

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Antwort von Bildlauf:

AndreasBuder hat geschrieben:
Bildlauf, du solltest aufhören zu projizieren. Das sollte ein Pädagoge beherrschen. Du bist derjenige, der sich auf den Schlips getreten fühlt, dass Matthias von sich behauptet, als Politologe ein besonderes Spektrum an Fähigkeiten und Kenntnissen zu haben, um im politischen Bereich besonders geeignet zu sein. Deine Projektion geht so weit, es als Laberwissenschaft abzuwerten und deine Abneigung vollen Lauf zu lassen. Dabei fühlst du dich abgewertet.
Ich denke Du bist Philosoph, machst aber einen auf Psychologe...
Wir vermischen hier viel zu viel die Wissenschaften ;-)

Also @Pianist müsste sagen, ob er sich auf den Schlips getreten fühlt, den Eindruck habe ich aber nicht, aber ich bin ja auch kein Psychologe, der sowas dann merken würde.
Könnte das dann nur gut auffangen, wenn er sich wirklich auf den Schlips getreten fühlt, weil ich Pädagoge bin.

... und auf den Schlips treten ist wirklich nicht meine Absicht, und es ist auch keine Projektion.
Ich fand das nur auffällig, und dann schreibt man gerne was dazu.

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Antwort von Bildlauf:

AndreasBuder hat geschrieben:
Deine Projektion geht so weit, es als Laberwissenschaft abzuwerten und deine Abneigung vollen Lauf zu lassen. Dabei fühlst du dich abgewertet.
Ok tut mir leid mit den Laberwissenschaften. War etwas über die Stränge. Ich neige manchmal zu Überspitzung, auch so im real life.
Dennoch halte ich von diesen Wissenschaften nur bedingt etwas, da kann ich ja nichts anderes sagen als ich sagte.

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Antwort von Pianist:

Dann ist es aber auch kein Wunder, dass Du offenbar gewisse Verständnisprobleme hast.

So schnell fühle ich mich übrigens nicht auf den Schlips getreten. Im Bereich meiner Auftraggeber ist jedenfalls hinreichend bekannt, dass Politologen für gesamtgesellschaftliche Themen prädestiniert sind.

Matthias

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Antwort von Bildlauf:

Pianist hat geschrieben:
Dann ist es aber auch kein Wunder, dass Du offenbar gewisse Verständnisprobleme hast.

So schnell fühle ich mich übrigens nicht auf den Schlips getreten. Im Bereich meiner Auftraggeber ist jedenfalls hinreichend bekannt, dass Politologen für gesamtgesellschaftliche Themen prädestiniert sind.
Ich glaube Du willst nicht verstehen.
Nämlich was ich schrieb. Warum ich A) Politilogie in Deinem Werbestreifen nicht aufführen würde, weil da nur Helme zu sehen sind und soziale Sachen und ein wenn auch geringes Risiko eines Triggers beinhaltet sein kann B) die Aussage abwegig ist zu behaupten, man könne nur mit einem Politikstudium mit Politikern arbeiten. Ich habe auch Politiker gefilmt wie ich schrieb.
Und Du machst soziale Sachen, bist aber kein Pädagoge, Du hast es Dir angeeignet.

Du stellst was vor und erwartest was? Das alle zu 100% aus dem Häuschen sind?
Ohne kritik?

Die Kritik von @rabe131 nimmst Du ja auch nicht an und begründest sie sofort weg mit ging nur Weitwinkel und die Wetterverhältnisse.

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Antwort von AndreasBuder:

Bildlauf hat geschrieben:
die Aussage abwegig ist zu behaupten, man könne nur mit einem Politikstudium mit Politikern arbeiten. Ich habe auch Politiker gefilmt wie ich schrieb.
Und Du machst soziale Sachen, bist aber kein Pädagoge, Du hast es Dir angeeignet.
Strohmann. Hat außer dir niemand hier je behauptet.

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Antwort von TheBubble:

Pianist hat geschrieben:
Wollt Ihr mal einen Blick werfen und mir verraten, wie das ankommt?
Ich habe zunächst gezögert. Warum? Es wird immer seltener, sich über Menschen ein imaginäres Bild zu machen zu können, nur basierend auf dem, was sie schreiben.
Pianist hat geschrieben:
Bildlauf hat geschrieben:
Du fragst ja nach Feedback und in dem Film kommen eher Bausachen drin vor als Politik.
Da kommen deutlich mehr Politik- als Bausachen drin vor. Und die Bausachen sind bei strenger Betrachtung in Wirklichkeit verkehrs-, instandhaltungs- und strukturpolitische Themen.

Matthias
Das ist bestimmt so, aber nur Du und Menschen aus Deinem und dem thematischen Umfeld kennen die Hintergründe der verwendeten Einstellungen. Ich kenne diese Hintergründe z.B. überhaupt nicht.

Ich sehe daher die Themen Tiefbau, Gesundheit, Logistik, Gesprächsrunden/Keynotes (letzteres in einer kurzen Einstellung, die nur mit genauerem Hinsehen als politische Veranstaltung erkannt werden kann). Das bekannte Bauwerk im Hintergrund könnte auch einen Bezug zur Politik darstellen, oder es ist einfach nur ein bekanntes Bauwerk als Beiwerk. Letztlich sehe ich aber auch immer den Werbefilm, wo die am besten geeigneten Clips zum Einsatz kamen (von denen, die verwendet werden durften).

Der Film passt im Prinzip, das wurde auch mehrfach bestätigt. Über einige Details (die IMO gar nicht so wichtig sind) wird auch schon hitzig debattiert. Natürlich könnte man den Film auf der Suche nach immer kleineren Verbesserungsmöglichkeiten detailliert kompromisslos Stück für Stück analysieren, auch technisch. Aber willst Du das? (Und falls ja, wirklich öffentlich? Du siehst ja, wie es schon losgeht.)

Viele Dinge sind auch eine Geschmacksfrage, manches fällt vielleicht gar nicht ins Gewicht. Nur eine Sache sollte meiner Ansicht nach vielleicht ausgetauscht und eine Einstellung könnte weggelassen werden.

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Antwort von Pianist:

Sag ruhig konkret, ich kann das ja noch mal durcharbeiten.

Ich wollte übrigens nur Szenen verwenden, die zwar so ungefähr für ein Thema stehen, aber nicht ganz genau sagen, welche Auftraggeber dahinterstecken.

Matthias

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Antwort von TheBubble:

Pianist hat geschrieben:
Sag ruhig konkret, ich kann das ja noch mal durcharbeiten.
Ok, aber bitte nicht böse sein. Es sind alles nur Anregungen und subjektive Ansichten.
Pianist hat geschrieben:
Ich wollte übrigens nur Szenen verwenden, die zwar so ungefähr für ein Thema stehen, aber nicht ganz genau sagen, welche Auftraggeber dahinterstecken.
Verständlich. Aber wer kommt schon als Auftraggeber von Filmen über Bahntunnel in Frage? Wenn das aus keiner Edutainment-Doku kommt, dann nur wenige. Daher würde ich das Beste von dem nehmen was nutzbar ist, auch wenn man den Auftraggeber erahnt.

Also dann mal los:

Erste Einstellung, noch bevor irgendetwas passiert: Der Horizont ist schief, das fällt sofort auf. (Ich habe eben noch einmal überlegt, ob das vielleicht an der Perspektive liegt, aber letztlich ist es egal, solange ich es als störend schief empfinde).

Die "BITTE RUHE" Anzeige kommt 2x vor, ich würde einen Auftritt weglassen.

Zusätzlich (das Folgende ist noch mal deutlich subjektiver):

Der Fokuspunkt und die Sache mit den beliebten offenen Blenden: Vieles wirkt sehr weich, die Wahl des Fokuspunkts ist teils nicht wirklich nachvollziehbar (z.B. in der 3. Einstellung kann ich den Text vorne am Objektiv entziffern, aber die interessanten Bereiche der Kamera sind unscharf). Hier wäre eine kleinere Blende besser gewesen, um die gesamte Kamera scharf abzubilden.

Insgesamt finde ich eigentlich alles sehr weich, auch etwas kontrastarm. Es gibt einfach nicht die knackige Schärfe und die hohen Kontraste eines Hochglanzprospekts.

Deine Stimme hat etwas unaufgeregt ruhiges, dazu würde ein leicht reduziertes Tempo mit etwas längeren Pausen zwischen den Sätzen und beim Szenenwechsel passen. Das gäbe auch mehr Zeit, die visuellen Eindrücke wirken zu lassen. Diese Zeit fehlt mir etwas. Wenn ich es mir genau überlege, dann fände ich von allen möglichen Anpassungen hier eine Änderung am wirkungsvollsten.

Ist die Belichtung so gewollt, also ein expliziter Stil? Ich habe den Eindruck, dass öfter die Highlights clippen. Beim Schnitt zum Conteinerumschlagplatz kommt man von einem einfarbig grauen Himmel zu einem deutlich helleren Himmel, der trotzdem mehr Durchzeichnung hat. Kann natürlich Pech mit dem Wetter sein.

Ich würde es beim "filmenden Politologen" belassen. Das nachfolgende "oder politologischer Filmemacher" wirkt auf mich als unnötige Verdoppelung (auch wenn die Begriffe eine unterschiedliche Bedeutung haben).

"spannende Menschen und ? Projekte..": Ich will für das ? das Wort "ihre" hören, es hört sich aber immer wieder wie das Wort "ihrer" an.

"gute Ergebnisse", "solide", "mit starken Inhalten", "immer die passende Technik", usw.: Vor allem letzteres mit der Technik ist sehr absolut formuliert, das andere ist sehr viel Eigenlob. Das könnte, so deutlich ausgesprochen, auch schnell negativ wirken.

Die künstliche Unschärfe hinter der E-Mail Adresse sieht nicht gut aus. In der fertigen Filmdatei kommt es bei der Einblendung zu deutlich sichtbaren Blockartefakten. Tut mir leid, ist einfach so, auch im Anbetracht der oft präsenten Hintergrundunschärfe zur Freistellung fällt dies umso mehr auf.

Sichtbare Marken auf Sachen wie Autos/Geräten/usw. würde ich versuchen durch angepasste Kamerawinkel wegzulassen. Zumindest soweit es möglich ist und die konkreten Dinge nicht selbst der zentrale Gegenstand der Einstellung sind.

Zu Abschluss: Statt "Sprecherraum" würde ich einfach Tonstudio sagen, oder es umformulieren/weglassen. Ersteres hat doch niemand vorher gehört, zum Wort Tonstudio hat bestimmt jeder irgendeine Vorstellung (auch wenn sie vielleicht falsch ist).

Bitte die Kritik nicht falsch aufnehmen, ich sage nicht, das ich es besser hinbekommen hätte.

PS: Ich habe noch nachträglich etwas ergänzt und anderes genauer beschrieben.

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