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Hardware für Rendern 4K zu Full HD gesucht



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Frage von Stephan1:


Liebe Forumgemeinde,

ich habe Videomaterial aus einer Sony alpha 6300 in Full HD und 4K mit jeweils max. 100Mbit/s bei 30p Framerate.
Das Material liegt in S-log2 und "normalem" Profil vor, komprimiert mit H264
und es soll noch 4K Drohnenmaterial hinzukommen.

Die Files, die jeweils ein paar Minuten lang sind, sollen farb- und helligkeitskorrigiert werden,
Schatten und überbelichtete Bereiche sollen korrigiert werden.
Ausgabevormat soll immer Full HD sein. 4K beim Filmen verwende ich nur, damit ich beim Bearbeiten die Möglichkeit
eines verlustfreien Digitalzooms habe. Für die Anzeige in der TimelineTimeline im Glossar erklärt und beim Graden in der Software reicht mir Full HD.
Es handelt sich jeweils um kürzere Szenen, die zu Trailern zusammengefügt werden (max. 3min Länge)
oder über ein anderes Programm in Kombination mit Standbildern abgespielt werden.

Ich habe mich noch nicht für eine Grading- und Schnittsoftware entschieden.
Laufen soll sie jedenfalls auf Windows und am besten nicht zu resourcenhungrig sein.
Zu meinen Hardwarevorstellungen: Ich würde gern einen Laptop verwenden, auf dem die Videobearbeitung zeitlich gesehen nur eine "Nischenanwendung"
sein wird.

Zum Budget: Ich würde gern vermeiden, 2-3TEuro für einen 4K-Schnitt-fähigen Laptop oder
1500-2000 Euro für einen 4K-Schnitt-Computer auszugeben. Falls es anforderungsseitig machbar ist, würde ich nicht mehr als 1000 Euro investieren.
Damit scheidet Davinci Resolve als Software wohl bereits aus. Die ist zwar kostenlos und kann S-log konvertieren,
aber stellt wohl hardwareseitig zu hohe Ansprüche.

Welche Kombination aus Hardware und Software wäre für meinen Fall zu empfehlen?



Antwort von Darth Schneider:

So ein Pc für 1000 € der 4K auf ner 2K TimelineTimeline im Glossar erklärt schneiden kann, hätte ich auch gerne.
Dann noch die Software, im Preis (1000€ ) auch drin ?
Eigentlich scheiden doch dann alle anderen kostenpflichtigen Programme schon aus ausser Resolve, weil es gratis ist und so viel kann, sonst ist da schon vieleicht ein bischen zu wenig Geld in deinem Budget.
Gruss Boris



Antwort von dienstag_01:

Prinzipiell glaube ich schon, dass 1000 Euro für einen Rechner reichen. Schwieriger wird es da schon, einen passenden Laptop zu finden.
Premiere und Resolve (andere natürlich auch) setzen inzwischen bei h264 Material auf Quicksync oder die Hardwarebeschleunigung von Nvidia und seit neuestem ATI (Resolve). Leider habe ich noch keinen Test gesehen, was die Minimalanforderung für eine Software mit bestimmten Material betrifft.
Wird man hier also bissel nachbohren müssen.
Vielleicht hat hier jemand Erfahrung mit h264 und einem relativ aktuellen i5 Prozessor in einem der Programme.








Antwort von Jost:

Stephan1 hat geschrieben:
Damit scheidet Davinci Resolve als Software wohl bereits aus. Die ist zwar kostenlos und kann S-log konvertieren,
aber stellt wohl hardwareseitig zu hohe Ansprüche.
Ich würde gerade Davinci empfehlen, weil es die Möglichkeit eröffnet, H.264 zum Beispiel in DNxHR zu konvertieren. DNxHR lässt sich sehr flüssig auch auf schwachen Rechnern schneiden und graden.
Google mal Davinci Optimized Media


Das heißt aber auch: Man ersetzt Geld für teure Hardware durch Zeit, die für das Konvertieren benötigt wird.



Antwort von dienstag_01:

Mit einem neuen Rechner würde ich erstmal auf die native Bearbeitung setzen. Das Material umwandeln oder Proxy-Workflow geht ja auch auf alten Möhren.



Antwort von Peppermintpost:

du kannst den schnellsten super duper Rechner haben den es gibt, wenn die Software nicht effektiv genug programmiert ist wird es eine lame Ente sein, auf der anderen Seite kann eine höchst effektive Software selbst auf einem etwas betagten Rechner total fluffig laufen.
Wenn es darum geht Hardware Ressourcen maximal zu nutzen würde ich mal behautpen Resolve ist so ziemlich top of the hill, besser wird es nicht. Gerade die letzten 2 Versionen haben da nochmal deutlich Gas gegeben.

Natürlich kannst du mit einem 1000€ Rechner flüssig 4K schneiden, du sprichst ja gar nicht von echtem 4K sondern von bis ins unendliche runter komprimiertem Footage. Das ist kein Problem. Richtig 4K hat um die 1000MB/sec, das ist schon etwas schwieriger, aber das benutzt heute ja keiner mehr und das willst du ja auch nicht.

Resolve hat die Möglichkeit Proxie zu erzeugen, das ist ja im Grunde was du haben willst wenn du von 4k-HD wandlung sprichst, du kannst beim Resolve aber auch einfach nur den sog Proxie View anschalten. Was nicht wirklich Proxie sind sondern einfach nur die Auflösung im Viewer runter dreht, genau wie 1/2, 1/4 Auflösung bei Premiere. Im Resolve machen sie das nur etwas besser das es nicht gleich maximal zerschossen ausschaut.

Der Rechner zur Aufgae ist für kleines Geld zu bekommen, nur halt nicht im Media Markt. Es gibt hunderte von refurbished Workstations auf Ebay und bei speziellen refurbished Händlern mit Garantie und allem drum und dran die genau das machen was du willst und um die 1000 Euro kosten.



Antwort von dienstag_01:

Naja, Proxies will der TO nicht haben, Proxy View kenne ich nicht. Aber am Anfang steht immer das Dekodieren und das ist und bleibt 4k, egal ob man die Auflösung halbiert oder viertelt.
Und zum Dekodieren von 4k ist wahrscheinlich Quicksync oder die anderen von mir schon erwähnten Technologien am sinnvollsten. Der Rest sind dann Peanuts.



Antwort von Stephan1:

Hallo,

Proxies, Optimized Media und Konversion in DNxHR wäre für mich absolut in Ordnung.
Solange ich damit irgendwie graden, Playback machen un din Full HD ausgeben kann passt das.
Dann wäre Resolve ja vielleicth doch eine Option. Würde mir schonmal 450 Euro für
Schnittsoftware wie Adobe Premiere sparen und ich hätte ein mächtiges Tool...
Was wären die minimalen Hardwareanforderungen unter Nutzung von Proxies, Optimized Media und Konversion in DNxHR?
(Prozessor, Grafikkarte, Festplattenspeed, BUS, RAM)
Vielen Dank schon mal für die wertvollen Infos.



Antwort von dienstag_01:

Stephan1 hat geschrieben:
Hallo,

Proxies, Optimized Media und Konversion in DNxHR wäre für mich absolut in Ordnung.
Solange ich damit irgendwie graden, Playback machen un din Full HD ausgeben kann passt das.
Dann wäre Resolve ja vielleicth doch eine Option. Würde mir schonmal 450 Euro für
Schnittsoftware wie Adobe Premiere sparen und ich hätte ein mächtiges Tool...
Was wären die minimalen Hardwareanforderungen unter Nutzung von Proxies, Optimized Media und Konversion in DNxHR?
(Prozessor, Grafikkarte, Festplattenspeed, BUS, RAM)
Vielen Dank schon mal für die wertvollen Infos.
Du spinnst, aber ok. Such nach einem Bürorechner mit einer einfachen Grafikkarte, reicht ;)



Antwort von Skeptiker:

Ich sollte mich hier eigentlich nicht melden, da ich gerade einen iMac 2017 gekauft habe und Du ja Windows-User bist.
Es gibt hier zudem zahlreiche Foristen, die deutlich mehr von Computertechnik und dem Zusammenspiel von Hard- und Software verstehen als ich.

Aber auf dem Mittelklasse-iMac läuft die kostenlose Beta-Version von DaVinci 16 (für mich) erstaunlich flüssig und stabil (allerdings waren das kurze, eher oberfächliche Tests vor allem das Editing betreffend).

Bei Windows scheint's teils (noch) Installations- und/oder Stabilitätsprobleme zu geben (letztere gibt's bei mir mit der vorgängigen 'Alpha'-Version 15.3 bzw. 15.3.1).

Die Eckdaten meines Rechners:
16 GB RAM
i5 Quad-Core 3.5 GHz
AMD Radeon Pro 575 Grafik mit 4 GB

Neu an DR 16 ist offenbar die Unterstützung von AMD-Grafikkarten - zur Auswahl stehen in den GPU-Settings:
CUDA
OpenCL
Metal (Mac)

Nun weiss ich natürlich nicht, ob sich diese Eckdaten einfach auf Windows übertragen lassen, aber Blackmagic gibt ja selbst minimale und optimale Hardware für DR bekannt.

Angesichts Deines Budgets ist der Tipp von Peppermintpost zu "Refurbished"-Rechnern mit Garantie sicher bedenkenswert!



Antwort von srone:

Skeptiker hat geschrieben:
Bei Windows scheint's allerdings teils Installations- und/oder Stabilitätsprobleme zu geben.
wenn man nicht weiss was man tut, dann ja..;-)

sehen wir es mal so, bei mac gibt es, was weiss ich, ca 10-20 modellvarianten, bei win 1000de, dass da nicht jede hardware config auf anhieb funktioniert, ist wohl einleuchtend; und doch im endeffekt sitzt das problem meist vor dem bildschirm, bm publiziert die specs für ihre kameras und software eindeutig, wer lesen kann ist im vorteil und geniesst die vorzüge...;-)

lg

srone



Antwort von Skeptiker:

Sollte keine Win vs. Mac Kritik sein, sondern nur die ungefähren Hardware-Eckdaten zeigen und die erstaunliche Effizienz von DR16-B ;-)








Antwort von dienstag_01:

Erstaunlich flüssig, erstaunlich effizient - immerhin, eine Urheberrechtsverletzung kann diese Beschreibung nicht sein, das ist ein Unikat ;)



Antwort von bArtMan:

Ich schneide 4K/25p/66 Mbit Material in HD in Vegas 15 absolut flüssig. Dabei nutze ich einen Desktop-PC aus 2012 mit I5-3570K und 16 GB RAM, moderat übertaktet auf 4.1 GhZ. Grafikkarte ist eine onboard Intel HD-4000. Das rendernrendern im Glossar erklärt dauert etwas länger als AVCHDAVCHD im Glossar erklärt, fällt aber bei kleinen Projekten kaum ins Gewicht.



Antwort von GaToR-BN:

Stephan1 hat geschrieben:
Damit scheidet Davinci Resolve als Software wohl bereits aus. Die ist zwar kostenlos und kann S-log konvertieren,
aber stellt wohl hardwareseitig zu hohe Ansprüche.
Das würde ich so nicht sehen. Ich habe einen AMD Ryzen 2700+, 16 GB und eine 4 Jahre alte 2 GB Nvidia-Karte und schneide 4K auf einer 2K TimelineTimeline im Glossar erklärt ohne Probleme.
AMD und Ryzen sind eine gute Kombination. Wenn du flexibler sein möchtest, dann hole dir sonst einen Intel wegen der Quicksync-Unterstützung. Ich denke AMD wird relevanter aber darauf kann man sich nicht bei jedem Software-Hersteller verlassen.




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