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Infoseite // Fx3 Shutterspeed ein wenig off?



Frage von madtobi:


Ahoi,

Ich bin mitten in einem scanline rätsel.
Wir haben für einen werbedreh leuchtkästen mit rgbw leds herstellen lassen (für viel geld)
Die a-cam (red komodo) hatte zum glück keinerlei issues mit scan lines. Main cam für die Werbung war also immerhin safe. Die seitenformate jedoch wollten wir mit sony fx3 bzw fx30 filmen. Fx3 hatte ich keine chance bei keinem led helligkeits/shutter setting. Ich weiss relativ gut was ich tue, suche also keine basic shutterspeed-tipps hier. Fx30 hat eine vari-shutter funktion (1/53 war hier die lösung)

Die blackmagic cams zb flimmern nach meinen tests bei 1/50 nicht, dafür zb bei 1/53 - also nur die getesteten sony alphas (fx30, fx3, a7iv, a7ivr) scheinen irgendwie bei 1/50 nicht präzis 1/50 zu machen - Kann das sein? Hat jemand erfahrung damit? Habe den fehler bis jetzt bei den leds gesucht, könnte aber eben auch das 1/50 offspeed problem sein. Vari-shutter für fx3 wär eh meine haupt prio (gibts noch nicht oder?)

Cheers
T

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Antwort von Frank Glencairn:

Ich bin was Sony betrifft nicht ganz auf dem Laufenden, aber arbeiten die denn mittlerweile wirklich mit ganzzahligen Frameraten?
Ich erinnere mich irgendwie noch dunkel daran, daß früher mal bei z.B. 24 fps in Wirklichkeit 23 Komma irgendwas gedreht wurden, obwohl 24 drauf stand. Das zog sich natürlich über den ganzen FPS Bereich der Kamera, und es gab damals einige Fachdiskussionen ob da nicht die ein oder andere Framerate irgendwie intern hin gefaked wurde.

Keine Ahnung, ist schon zu lange her, würde aber deine Inkonsistenzen erklären.

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Antwort von dienstag_01:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ich bin was Sony betrifft nicht ganz auf dem Laufenden, aber arbeiten die denn mittlerweile wirklich mit ganzzahligen Frameraten?
Ich erinnere mich irgendwie noch dunkel daran, daß früher mal bei z.B. 24 fps in Wirklichkeit 23 Komma irgendwas gedreht wurden, obwohl 24 drauf stand. Das zog sich natürlich über den ganzen FPS Bereich der Kamera, und es gab damals einige Fachdiskussionen ob da nicht die ein oder andere Framerate irgendwie intern hin gefaked wurde.

Keine Ahnung, ist schon zu lange her, würde aber deine Inkonsistenzen erklären.
An der Framerate kann es eigentlich nicht liegen.
https://fotovideotec.de/aufnahmelicht/0 ... mmern.html

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Antwort von Frank Glencairn:

Wenn die Framerate nicht zum Shutter passt schon.

Wobei mir die ganze Vorgehensweise mit den LEDs (die ein Problem erzeugen, wo vorher gar keines war) schon unverständlich vorkommt.

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Antwort von dienstag_01:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Wenn die Framerate nicht zum Shutter passt schon.

Wobei mir die ganze Vorgehensweise mit den LEDs (die ein Problem erzeugen, wo vorher gar keines war) schon unverständlich vorkommt.
Ich habe ja einen Beitrag verlinkt, der Genau das Gegenteil zum Thema Framerate-Shutterspeed zeigt.
Vielleicht findest du ja auch Argumente für deine Behauptung.

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Antwort von Frank Glencairn:

dienstag_01 hat geschrieben:

Ich habe ja einen Beitrag verlinkt, der Genau das Gegenteil zum Thema Framerate-Shutterspeed zeigt.
Vielleicht findest du ja auch Argumente für deine Behauptung.
Nö, da steht genau das was ich auch sage.
Die Situation ändert sich, sobald die Framerate kein ganzzahliger Teiler mehr ist, also wenn man bei 100 Hz Netzfrequenz z. B. mit 24 oder 30 Bildern pro Sekunde aufnimmt.

Die Lichtmenge der einzelnen Frames kann jetzt variieren, wodurch sich die Helligkeitsschwankung direkt im Video manifestiert. Es sind unterm Strich keine riesigen Schwankungen, aber man wird sie bemerken. Wenn der Kamerasensor am Rolling-Shutter-Effekt leidet (was bei 99 % der heutigen Kameras der Fall ist), kann zu den bloßen Helligkeitsunterschieden auch noch eine vertikal ablaufende Streifenbildung hinzukommen – ähnlich der Streifenbildung mit elektronischem Verschluss beim Fotografieren.

Allerdings kann man die Abweichungen durch gezielte Wahl einer passenden Belichtungszeit wieder ausgleichen. In diesem Fall muss die Belichtungszeit dem Kehrwert der Flimmerfrequenz oder einem ganzzahligen Vielfachen davon entsprechen, also 1/100, 1/50 oder 1/25 Sekunde.


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Antwort von dienstag_01:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:

Ich habe ja einen Beitrag verlinkt, der Genau das Gegenteil zum Thema Framerate-Shutterspeed zeigt.
Vielleicht findest du ja auch Argumente für deine Behauptung.
Nö, da steht genau das was ich auch sage.
Die Situation ändert sich, sobald die Framerate kein ganzzahliger Teiler mehr ist, also wenn man bei 100 Hz Netzfrequenz z. B. mit 24 oder 30 Bildern pro Sekunde aufnimmt.

Die Lichtmenge der einzelnen Frames kann jetzt variieren, wodurch sich die Helligkeitsschwankung direkt im Video manifestiert. Es sind unterm Strich keine riesigen Schwankungen, aber man wird sie bemerken. Wenn der Kamerasensor am Rolling-Shutter-Effekt leidet (was bei 99 % der heutigen Kameras der Fall ist), kann zu den bloßen Helligkeitsunterschieden auch noch eine vertikal ablaufende Streifenbildung hinzukommen – ähnlich der Streifenbildung mit elektronischem Verschluss beim Fotografieren.

Allerdings kann man die Abweichungen durch gezielte Wahl einer passenden Belichtungszeit wieder ausgleichen. In diesem Fall muss die Belichtungszeit dem Kehrwert der Flimmerfrequenz oder einem ganzzahligen Vielfachen davon entsprechen, also 1/100, 1/50 oder 1/25 Sekunde.
Die Flimmerfrequenz ist die Frequenz des Lichtes.

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Antwort von Frank Glencairn:

Ach?

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Antwort von dienstag_01:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ach?
Also müssen Framerate ODER Shutterspeed zur Frequenz des Lichts passen.

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Antwort von Darth Schneider:

Oder die Framerate und das Licht sollten zum Shutter passen, der ja wiederum zwingend zur Framerate passen muss…
Was bei zwei voll verschiedenen Kameras etwas komplizierter werden kann..
Gut ich bin kein Profi..;)
Gruss Boris

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Antwort von Frank Glencairn:

dienstag_01 hat geschrieben:

Also müssen Framerate ODER Shutterspeed zur Frequenz des Lichts passen.
Der Shutterspeed ist ja abhängig von der Framerate (wenn wir jetzt mal von der 180 Grad Regel ausgehen)

25 FPS bei 180 = 50stel
24 FPS bei 180 = 48stel etc.

Was mach ich jetzt, wenn ich typisch deutsches Licht mit 50hz habe (was natürlich bei 25FPS/180 nicht flackert) aber 24 FPS drehen will?

Ich muß den Shutterspeed von 180 Grad auf 172.8 Grad stellen, damit es nicht flackert. Ist doch eigentlich ganz einfach.

Wenn meine Kamera aber nicht wirklich auf 24FPS dreht wenn ich das anwähle, sondern intern in Wirklichkeit 23.976 (so wie das - wenigstens in der Vergangenheit - bei vielen DSLRs der Fall war, geht die ganze Rechnung natürlich nicht mehr auf, und es flackert.

Und das war meine Antwort auf die Frage des OT: ... scheinen irgendwie bei 1/50 nicht präzis 1/50 zu machen - Kann das sein? der das ja auch schon vermutete.

Darüber hinaus kommt natürlich noch eine weitere Komponente ins Spiel die ich auch schon angesprochen hatte - Puls modulierte LEDs, die mit weißgottwasfüreiner Frequenz flacken.

Deshalb auch meine Frage warum man sich so ein Problem überhaupt erst (teuer) bauen läßt, statt einfach ne normale Lichtquelle mit 50 Hz zu nehmen.

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Antwort von dienstag_01:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:

Also müssen Framerate ODER Shutterspeed zur Frequenz des Lichts passen.
Der Shutterspeed ist ja abhängig von der Framerate (wenn wir jetzt mal von der 180 Grad Regel ausgehen)

25 FPS bei 180 = 50stel
24 FPS bei 180 = 48stel etc.

Was mach ich jetzt, wenn ich typisch deutsches Licht mit 50hz habe (was natürlich bei 25FPS/180 nicht flackert) aber 24 FPS drehen will?

Ich muß den Shutterspeed von 180 Grad auf 172.8 Grad stellen, damit es nicht flackert. Ist doch eigentlich ganz einfach.

Wenn meine Kamera aber nicht wirklich auf 24FPS dreht wenn ich das anwähle, sondern intern in Wirklichkeit 23.976 (so wie das - wenigstens in der Vergangenheit - bei vielen DSLRs der Fall war, geht die ganze Rechnung natürlich nicht mehr auf, und es flackert.

Und das war meine Antwort auf die Frage des OT: ... scheinen irgendwie bei 1/50 nicht präzis 1/50 zu machen - Kann das sein? der das ja auch schon vermutete.

Darüber hinaus kommt natürlich noch eine weitere Komponente ins Spiel die ich auch schon angesprochen hatte - Puls modulierte LEDs, die mit weißgottwasfüreiner Frequenz flacken.

Deshalb auch meine Frage warum man sich so ein Problem überhaupt erst (teuer) bauen läßt, statt einfach ne normale Lichtquelle mit 50 Hz zu nehmen.
Naja, das ist natürlich doof, wenn man sich mit seinen Einstellungen so an die Framerate bindet. Macht der TO aber auch ausdrücklich nicht.

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Antwort von Alex:

Hatte heute einen Multicam Dreh mit FX9, FX6, FX3 und FX30.
Herrje..."Cinema-Line" *rolleyes* - Jede Cam funktioniert total unterschiedlich. Da es hier um Shutter Speed reduziere ich mich auf dieses Thema.
50 FPS bei 1/100s war die Vorgabe.

Bei der FX9 war 1/100 eingestellt
Bei der FX6 war 180° eingestellt
Bei der FX3 und FX30 war 1/100 eingestellt. Sollte also bei jeder Cam die gleiche Belichtungszeit gewesen sein...

Das sagt Sony Catalyst zur Belichtungszeit (siehe FX3/30):
FX9: fx9.jpg FX6: fx6.jpg FX3: fx3.jpg FX30: fx30.jpg Ich werde mich noch in irgendeinem anderen FX-Thread zur "Cinema-Line" auskotzen... Jede der 4 Cams sind klasse, aber im Verbund kosten sie schon einiges an Geduld, Nerven und Tests... Weil sie halt alle unterschiedlich funktionieren...

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Antwort von Frank Glencairn:

Told you so ...
Wenn meine Kamera aber nicht wirklich auf 24FPS dreht wenn ich das anwähle, sondern intern in Wirklichkeit 23.976 (so wie das - wenigstens in der Vergangenheit - bei vielen DSLRs der Fall war, geht die ganze Rechnung natürlich nicht mehr auf, und es flackert. Ich tippe immer noch drauf, daß die keine ganzzahligen Frameraten können, egal was du einstellst.


Jetzt werden wir schon von Fotoaparaten angelogen ...

image_2023-06-21_230313342.png

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Antwort von roki100:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Was mach ich jetzt, wenn ich typisch deutsches Licht mit 50hz habe (was natürlich bei 25FPS/180 nicht flackert) aber 24 FPS drehen will?

Ich muß den Shutterspeed von 180 Grad auf 172.8 Grad stellen, damit es nicht flackert. Ist doch eigentlich ganz einfach.

Wenn meine Kamera aber nicht wirklich auf 24FPS dreht wenn ich das anwähle, sondern intern in Wirklichkeit 23.976 (so wie das - wenigstens in der Vergangenheit - bei vielen DSLRs der Fall war, geht die ganze Rechnung natürlich nicht mehr auf, und es flackert.
Das scheint von Kameras zu Kameras anders zu sein oder aktuell nur bei Sony? Die OG BMPCC und auch Lumix 23.976 (23.98) FPS und 172.8°, da flackert es nicht.

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Antwort von klusterdegenerierung:

Sony kommt ja aus dem japanischen und heißt dort übersetzt "es flackert".

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