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Frage zur Abbildungsleistung von Kameradisplays



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Frage von klusterdegenerierung:


So groß habe ich mich nie mit dem Thema beschäftigt oder Gedanken gemacht, ausser vielleicht das die Farbdarstellung nie so wirklich passt (ganz extrem bei FS700). Und ist auch ansich kein Weltuntergang, aber es interessiert mich jetzt mal.

Nu sind mir aber 2 Dinge aufgefallen, wo ich mir dann doch mal gedanken gemacht habe und mal Wissen wollte, ob dies Cam spezifisch ist etc.

Bei einem Portraitshooting mit der A6000, welches ich sonst immer mit meiner 5DII erledige, hatte ich durch das Kopflicht von hinten arge Licht & Farbausfresser auf der Wange des Models im Vorschaubild.

Dies kannte ich so doll nicht und hatte vermutetet, ich hätte es mit dem Streiflicht übertrieben. (sah ungefähr so aus wie die Aufnahme von dem hier kürzlich gepostetem FS700 Raw Material)
Darauf folgte eine Reihe von verunsicherten Licht veränderungen, die ich aber nur auf dem Display verifizieren konnte, da ich nur die Cam mit hatte.

Am Rechner stellte sich raus, das die Aufnahmen total smooth waren und nur unterschiedliche Helligkeiten in den Spitzlichtern hatten, so wie man es erwarten kann.

Andere Situation, beim Filmen von Drinnen ins hellere Draussen, konnte ich auf dem Display noch Zeichnung in der Überbelichteten Szenerie erkennen, jedoch nicht mehr am Rechner, egal in welchem Player.

Sind ja mal 2 völlig entgegengesetzte Effekte, aber wie habe ich die Einzuordnen, denn das ich mich so aus der Ruhe hab bringen lassen, ist mir durch ein "Display" noch nicht eher passiert.

An sich ist das natürlich alles kein Probelm, wenn man es weiß, aber wie kann ich das technisch einordnen oder gar unterbinden?
Denn den Kontrast des Displays kann ich ja nicht ändern etc.

Euch auch mal sowas untergekommen?



Antwort von TomStg:

Hast Du das Zebra nicht an? Bzw. wie ist Dein Zebra eingestellt?
Kurz bevor in den hellen Stellen das Zebra sichtbar wird, ist bei mir ne ziemlich sichere Hilfe, um ausgefressene Lichter zu vermeiden.

Aufpassen bei Slog2/3-Aufnahmen mit und ohne Display-LUT. Kann zB bei der FS7 schnell in die Hose gehen, falls das Zebra nicht angepasst wird.



Antwort von rush:

Hast Du das Zebra nicht an? Bzw. wie ist Dein Zebra eingestellt?
Kurz bevor in den hellen Stellen das Zebra sichtbar wird, ist bei mir ne ziemlich sichere Hilfe, um ausgefressene Lichter zu vermeiden.

Zebra ist aber auch nur ein zweischneidiges Messer... einerseits kann es extrem nerven und andererseits kann es auch verstellt sein. Es gibt da keine fixen Werte bzw jeder hat dafür andere Arbeitsweisen. Einige legen sich zebra 1 auf etwa 70# und zebra 2 dann in Richtung Clippinggrenze... andere wiederum arbeiten nur mit einem Zebra bei wiederum anderen Werten. Sollte also zumindest immer im Vorfeld gecheckt werden. Wenn man weiß wie - ist es aber eine gute Hilfe.

Ich selbst bin kein allzu großer Fan vom Zebra... maximal per Tastendruck kurz aktiviert und dann aber wieder aus... Ich arbeite insbesondere bei Fotos eher mit Histogram... da komm ich persönlich besser zurecht weil es irgendwo am Rand im Bild zappelt aber sich nicht über das ganze Bild legt.

Allgemein: Sucher und und displays sind immer so eine Sache... leider. Selbst bei teuren Broadcastsuchern ist nicht immer "what u see is what u get", auch nicht wenn sie korrekt eingestellt sind. Ein billiges LCD dagegen kann manchmal auch völlig anders aussehen, manchmal trifft es die Situation aber sogar ganz gut.... letztlich bleibt noch Streulicht als Ursache zu nennen, die ohne Viewfinderabdeckung gern mal den Bildeindruck verfälscht.





Antwort von klusterdegenerierung:

Danke für eure Anregungen, allerdings sind die Zebraaspekte in dem Fall wohl uninteressant, da ich ja kein Ausfressen im Endbild sondern lediglich im Display habe!
Das ist ja das, was mich so verunsichert, da würde Zebra ja auch nix helfen.



Antwort von TomStg:

Hast Du aus Versehen die LCD-Helligkeit von normal auf hell gestellt? Siehe Manual, Seite 107.



Antwort von klusterdegenerierung:

Nö garnix!



Antwort von WoWu:

Bei Monitoren darf Dich einfach nichts wundern, weil sie das Minimum an Qualität repräsentieren.
Da wird von einem internen Übertragungsweg mit einem, nur mit dem Nötigsten ausgestatteten LUT nach 709 "linearisiert". Danach hast Du in der Anzeige ohnehin nicht viel mehr als 6Bit.
Ob die Gammaanpassung an das Display darin 100%ig gelungen ist, ist auch eher unwahrscheinlich.
Dann hast Du noch eine Formatunterabtastung drin, um das Signal der physikalischen Auflösung anzupassen und zuletzt noch die Software, die alle Helligkeitswerte fürs Display handhabt. Selbst wenn man die NULLUNG nicht verlässt, ist sehr fraglich, wie deren Kalibrierung eigentlich ist.
Damit hast Du dann alles in der Wundertüte, das geeignet ist, falsche Inhalte darzustellen.
Auch die Anzeigen nutzen bei höherwertigen Aufnahmen nichts denn einerseits sind alle Messwege immer in 8Bit, können also feinere Auflösungen auch nicht darstellen und andererseits geben sich die Hersteller mit den Messwegen komischerweise besonders wenig Mühe.
Schätzenden sind noch gepflegte Bezeichnungen für das, was die Kamerahersteller in den Kameras anbieten.

Da sind solche Erfahrungswerte, wie Du sie jetzt gesammelt hast 1000-Fach besser.
Anständige Punktnelichtung und das Wissen, dass man da irgendwas um die 5-6Bit sieht, helfen, das Ergebnis zu relativieren. Bessere und auf das Displays exakt angepasste LUTs wären auch schon mal ein guter Schritt.
Hat aber alles mit Arbeit zu tun ... ob es das wert ist ?



Antwort von Peppermintpost:

hey kluster,

ich hab mich ja in letzter zeit n bissel mit den aktuellen kameras auseinander gesetzt und geschaut was die so machen.
ich habe das gefühl die a6000 tanzt mit ihrer signalverarbeitung etwas aus der reihe. mein eindruck ist (der muss aber nicht richtig sein, wie auch immer) das die intern das signal verbiegt, das sich die balken biegen. also wirklich extrem mehr als bei anderen herstellern. das ding schärft meiner meinung nach nach bis blut spritzt und zieht kontrast an wie ein iphone.
vergleich mal den hdmi out mit dem was die intern so aufzeichnet, das sieht aus wie zwei verschiedene kameras, wobei der hdmi normal aussieht.
wie gesagt, gut möglich das ich mich irre und das irgend welchen verschrobenen einstellungen geschuldet ist, aber den effekt habe ich speziell bei der kamera in verschiedenen test szenarien von verschiedenen menschen so gesehen.
ich hab die tage das slog footage von dem ding gegradet und auch das war reichlich verbogen. nicht falsch verstehen, ich finde das was die so macht klasse, hat nur mMn nix mehr mit natürlicher abbildung zu tuen, bei der kamera ist das kleine posthaus schon mit eingebaut ;-)



Antwort von klusterdegenerierung:

@WoWu
Danke Dir für den Ausflug und irgendwie könnte man ja selbst drauf kommen, aber vielleicht traut man den Herstellern dann doch zu viel zu. :-)

Aber Du hast Recht, wenn man al das im Hinterkopf behält, dann kann man damit leben, besonders wenn man eh seine Jahre mit sich rum schleppt! ;-)

@Peppermintpost
:-) Mußte echt lachen als ich das gelesen habe, aber Du hast vollkommen Recht, die hat echt einen Partyfilter intergriert! :-)
Aber das ist ein guter Ansatz für meine Beobachtung was die Aufnahme von drinnen nach draussen anbelangt, denn da sah ich ja auf dem Display mehr, könnte dafür sprechen, das es dann beim recorden noch mal verbogen wird.

Hast Du mal das "neutral" Profil komplett runter geschraubt? Also alles auf minus, dann geht es etwas besser, allerdings ist dann wohl nur noch 6-7Bit im Ergebniss vorhanden und es wird nicht viel einfacher die Highlights oder Kontrast ohne verlußte zu recovern.

Mich erinnert das ganze sehr an den P3 Exmor Chip und ich könnte mir vorstellen, das sie deswegen auch so günstig ist. Vielleicht haben sie stattdessen in der 6300 den FS5 Sensor verbaut, das könnte dann für den völlig anderen Preis sprechen und auch für das wirklich andere Ergebnis.

Ich hatte die Tage ein Event mit der 6000 und der FS700 gefilmt, beides ohne Recorder, aber in der Post liegen sie doch trotzden um Welten auseinander, da wo ich bei der FS700 noch gut an den Reglern drehen kann, da ist bei der 6000 schnell Schluß. Aber wenn man weiß was man mit ihr machen kann, dann ist sie ein Geschenk.
Zb habe ich mit irh ein Event in standart settings gefilmt und brauchte in dem Fall fast nichts am Material drehen, denn bei einer Party kann ja ruhig mal das Licht ein bisschen ausfressen und wenn es da scharf ist ist ja auch schön. :-)



Antwort von Peppermintpost:

jepp, ich finde es muss auch nicht zwingend neutral sein, und wenn doch haste ja immer noch den hdmi out. der look den die kleine kiste produziert finde ich geil. wichtig ist ja nur das man vorher weiss was man bekommt. wobei ich das slog zeugs zum graden nicht schlecht fand, wie gesagt ich musste in meinem fall relativ massiv verbiegen damit es gut aussah, aber dem hat es durchaus stand gehalten, von daher ist da mMn alles gut.

partymodus finde ich ist aber ne schöne bezeichnung für eine bildeinstellung ;-)
sollte oben bei den automodi mit aufgelistet sein: blume, gesicht, berg, party !




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