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Eizo ColorEdge CS2410 Monitor mit Hardware-Farbkalibrierung



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Newsmeldung von slashCAM:



Eizo hat mit dem Eizo ColorEdge CS2410 einen neuen 24" 61cm Monitor für professionelle Anwender vorgestellt, der sich durch die integrierte hardware-seitige Farbkalibrier...

Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Eizo ColorEdge CS2410 Monitor mit Hardware-Farbkalibrierung




Antwort von cantsin:

Dann bleibt allerdings die Frage, welche Farbräume der Monitor darstellen und kalibrieren kann. Nur sRGB, oder auch Rec709, P3, Rec2020?



Antwort von pixelschubser2006:

Der Artikel lässt generell Fragen offen. Eizo hat den CS230 schon lange im Programm, aber es gibt inzwischen ja auch den CS2420. Der ist mit den grob gleichen Eckdaten wohl eher der Abgelöste. Warum der CS230 noch angeboten wird, erschließt mich nicht, da er auch nur unwesentlich günstiger ist.

Den 2420 habe ich mit Rec709 bei mir im Einsatz. Nach meinem Kenntnisstand ist Rec 709 bis auf leicht abgeänderten GammaGamma im Glossar erklärt identisch mit SRGB. Das habe ich ganz simpel per Helligkeitsregler erledigt, da ich an der werkseigenen Kalibrierung nix verschlimmbessern wollte. Da ich inzwischen ein von Eizo selbst als OEM-vermarktetes Messgerät besitze und der Monitor schon ein paar Stunden geleistet hat, muss ich mich nochmal in das Thema einlesen.

Was den 2420 sehr interessant macht: Uneingeschränkte Tauglichkeit von Interlaced-Formaten. 1080i, egal ob 50 oder 60 Hz, klappt bei mir ohne jede Beanstandung. Ob das Bild am Ende wirklich so gut ist wie auf einem dedizierten Vorschaumonitor, kann ich mangels Vergleich nicht sagen. Aber erstens kosten ernstzunehmende Bildschirme mindestens das Dreifache, und die Kalibrierbarkeit des Eizo macht eventuelle Schwächen locker wieder wett. Zumal die üblichen Verdächtigen von Sony und Ikegami auch auf 60Hz-Panels aus dem Computer-Sektor basieren. Allerdings bezahlt man bei Videomonitoren auch Funktionen und Anschlüsse mit, die man am Set gut gebrauchen kann, aber die am Schnitt-PC überflüssig sind.

Ich kann den 2420 nur wärmstens empfehlen, wenn man das Signal als HDMIHDMI im Glossar erklärt nutzen kann. SDISDI im Glossar erklärt hat er ja nicht, und ich weiß nicht wie gut billige Konverter sind. Der neue 2410 dürfte identische oder bessere Qualitäten besitzen. Solange er die Interlaced-Formate unterstützt!





Antwort von CameraRick:

sRGB und REC709 unterscheiden sich nur im GammaGamma im Glossar erklärt, das sollte er also schaffen.

Bei 1000:1 stelle ich aber eher auf Durchzug, das ist wirklich kein Brüller mehr in den ich investieren würde



Antwort von Sebastian Hoyer:


1080i, egal ob 50 oder 60 Hz, klappt bei mir ohne jede Beanstandung.

Macht er 24p aus 'ner Decklink-Karte?



Antwort von cantsin:


sRGB und REC709 unterscheiden sich nur im GammaGamma im Glossar erklärt, das sollte er also schaffen.

Nein, sie unterscheiden sich auch in den Schwarz- und Weisswerten (0-255 bei sRGB, 16-235 bei Video/Rec709). Daher ist ein sRGB-kalibirierter Monitor wirklich nicht als Rec709-Vorschaumonitor zu gebrauchen.



Antwort von Sebastian Hoyer:


Bei 1000:1 stelle ich aber eher auf Durchzug

Was wäre deine Untergrenze beim Kontrastverhältnis?



Antwort von dienstag_01:



sRGB und REC709 unterscheiden sich nur im GammaGamma im Glossar erklärt, das sollte er also schaffen.

Nein, sie unterscheiden sich auch in den Schwarz- und Weisswerten (0-255 bei sRGB, 16-235 bei Video/Rec709). Daher ist ein sRGB-kalibirierter Monitor wirklich nicht als Rec709-Vorschaumonitor zu gebrauchen.

Wer einen Unterschied zwischen sRGB und 709 sieht ist zu beneiden. Oder auch nicht ;)
Die Luma Range hat damit nichts zu tun. Bei beiden Farbräumen sieht man Schwarz als Schwarz und Weiß als Weiß. Problematisch wird es nur, wenn bei der Signalübertragung Fehler auftreten.



Antwort von cantsin:



Nein, sie unterscheiden sich auch in den Schwarz- und Weisswerten (0-255 bei sRGB, 16-235 bei Video/Rec709). Daher ist ein sRGB-kalibirierter Monitor wirklich nicht als Rec709-Vorschaumonitor zu gebrauchen.

Wer einen Unterschied zwischen sRGB und 709 sieht ist zu beneiden. Oder auch nicht ;)
Die Luma Range hat damit nichts zu tun. Bei beiden Farbräumen sieht man Schwarz als Schwarz und Weiß als Weiß. Problematisch wird es nur, wenn bei der Signalübertragung Fehler auftreten.

Noch mal langsam (und möglicherweise habe ich hier etwas übersehen): Wenn ich den CS2410 (oder jeden anderen sRGB-kalibrierten Monitor) per Decklink-Karte ansteuere, die ein Rec709-Signal mit Wertebereich 16-235 ausgibt, wird der Monitor 16 als dunkelgrau statt schwarz und 235 als hellgrau statt weiss ausgeben, da er ja nicht weiß, dass er mit einem Videosignal gespeist wird.



Antwort von dienstag_01:



Wer einen Unterschied zwischen sRGB und 709 sieht ist zu beneiden. Oder auch nicht ;)
Die Luma Range hat damit nichts zu tun. Bei beiden Farbräumen sieht man Schwarz als Schwarz und Weiß als Weiß. Problematisch wird es nur, wenn bei der Signalübertragung Fehler auftreten.

Noch mal langsam (und möglicherweise habe ich hier etwas übersehen): Wenn ich den CS2410 (oder jeden anderen sRGB-kalibrierten Monitor) per Decklink-Karte ansteuere, die ein Rec709-Signal mit Wertebereich 16-235 ausgibt, wird der Monitor 16 als dunkelgrau statt schwarz und 235 als hellgrau statt weiss ausgeben, da er ja nicht weiß, dass er mit einem Videosignal gespeist wird.

Wie gesagt, dass hat nichts mit der Kalibrierung zu tun, sondern mit der Signalverarbeitung.
Normalerweise sollte ein Monitor ein Videosignal erkennen und richtig darstellen. Vielleicht muss man es auch von Hand umstellen.

Ich würde eher vermuten, dass ein Monitor, der nicht mit Videosignalen umgehen kann, einfach schwarz bleibt.



Antwort von cantsin:



Noch mal langsam (und möglicherweise habe ich hier etwas übersehen): Wenn ich den CS2410 (oder jeden anderen sRGB-kalibrierten Monitor) per Decklink-Karte ansteuere, die ein Rec709-Signal mit Wertebereich 16-235 ausgibt, wird der Monitor 16 als dunkelgrau statt schwarz und 235 als hellgrau statt weiss ausgeben, da er ja nicht weiß, dass er mit einem Videosignal gespeist wird.

Wie gesagt, dass hat nichts mit der Kalibrierung zu tun, sondern mit der Signalverarbeitung.
Normalerweise sollte ein Monitor ein Videosignal erkennen und richtig darstellen. Vielleicht muss man es auch von Hand umstellen.

Das kann aber ein Monitor wie der CS2410, der ein reiner Computermonitor ist, AFAIK eben nicht.

Ich fände es wirklich hilfreich, wenn hier alle Monitor-Newsmeldungen auch auf die Unterstützung von Video-spezifischen Farbräumen, Signalen und Bildwiederholfrequenzen eingehen würden. Bisher gab's noch keine Computermonitore unterhalb der (teureren) Eizo CG-Serie, die in dieser Hinsicht unproblematisch ist.



Antwort von dienstag_01:



Wie gesagt, dass hat nichts mit der Kalibrierung zu tun, sondern mit der Signalverarbeitung.
Normalerweise sollte ein Monitor ein Videosignal erkennen und richtig darstellen. Vielleicht muss man es auch von Hand umstellen.

Das kann aber ein Monitor wie der CS2410, der ein reiner Computermonitor ist, AFAIK eben nicht.

Ich fände es wirklich hilfreich, wenn hier alle Monitor-Newsmeldungen auch auf die Unterstützung von Video-spezifischen Farbräumen, Signalen und Bildwiederholfrequenzen eingehen würden. Bisher gab's noch keine Computermonitore unterhalb der (teureren) Eizo CG-Serie, die in dieser Hinsicht unproblematisch ist.

Woher nimmst du das, dass der Eizo das nicht kann. Erfahrungsgemäß ist genau das Gegenteil der Fall. (siehe CS2420)



Antwort von cantsin:


Woher nimmst du das, dass der Eizo das nicht kann. Erfahrungsgemäß ist genau das Gegenteil der Fall. (siehe CS2420)

Du hast recht, der Monitor lässt sich in der Tat auf Video-Signal umschalten, Handbuch S. 26:
https://www.eizoglobal.com/support/db/f ... 3A1-EN.pdf

- Im Handbuch steht übrigens auch, dass er auf 8bit Farbtiefe begrenzt ist.



Antwort von dienstag_01:



Woher nimmst du das, dass der Eizo das nicht kann. Erfahrungsgemäß ist genau das Gegenteil der Fall. (siehe CS2420)

Du hast recht, der Monitor lässt sich in der Tat auf Video-Signal umschalten, Handbuch S. 26:
https://www.eizoglobal.com/support/db/f ... 3A1-EN.pdf

- Im Handbuch steht übrigens auch, dass er auf 8bit Farbtiefe begrenzt ist.

Die 8bit stehen auch im Artikel.
Muss ja nicht schlecht sein.



Antwort von pixelschubser2006:

Kurzer Zwischenstand: Mit der Eizo-eigenen Kalibriersoftware kann man für den CS 2420 auch Rec.709 als Ziel-Farbraum angeben. Wie das dann funktioniert, und ob das auch für den Betrieb an einer Videoausgabekarte hinhaut, kann ich noch nicht sagen. Dazu werde ich noch eine Anfrage an Eizo stellen.

Sicherlich wird auch jetzt wieder die Frage in den Raum geworfen, ob ein Windows-Rechner ein verfälschtes Bildsignal ausgibt und eine Kalibrierung deshalb nur von dem Rechner aus sinnvoll ist, an dem der Monitor später auch hängt. Was dann bei einer Videoausgabekarte halt nicht geht. Ich hatte diesbezüglich mal eine Anfrage an Eizo gestellt, und man hatte mir versichert, daß sei an einem hardwarekalibrierbaren Monitor wie dem CS 2420 kein Problem.

Da ich eine sehr hohe Meinung von Eizo habe, glaube ich denen das mal. Allerdings ist mein Vertrauen auch nur begrenzt. Immerhin verkauft Eizo Spyder Kalibriergeräte als OEM, und die scheinen unter den bezahlbaren Modellen wohl nicht die erste Wahl zu sein.

Wenn sich Rec 709 als benutzerspezifisches Profil anlegen lässt (und so scheint es), dann dürfte eine große Hürde zur Nutzung als Videomonitor genommen worden sein.




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