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Die verdammte Musikindustrie mal wieder, oder: Die Leiden des jungen Tänzers



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Frage von nachtaktiv:


hab grad mal wieder damit zu kämpfen. die "sozialen" netzwerke mal wieder. ich filme viel für tänzer. und es is jeedes mal derselbe mist. natürlich machen die künstler absichtlich geilstmögliche popmucke. natürlich sollen die leute angefixt werden, darauf spass zu haben, am wochenende auf parties und dann auf die mucke abzurocken, usw. aber wehe, als tänzer findest du die musik so geil, daß du auf die mucke ne choreographie aufbauen oder ein freestyle tanzvideo machen willst. DANN kommt irgendeine möglichkeit, dir dein kreatives leben zur hölle zu machen.

da nimmst du ein 10 jahre altes stück, was schon ewig raus aus den charts ist, schon längst am ende der verwertungskette. und dann wird dir das bei insta dicht gemacht. bei facebook werden deine videos einfach mal auf stummfilm geschaltet. einzig youtube hat eine gute lösung gefunden, und lässt deine videos in ruhe (sofern das plattenlabel sich nicht komplett raffgierig zeigt, siehe video). dafür haste dann halt werbung drauf und die einnahmen gehen an die haie vom plattenlabel. damit kann man ja noch leben.

wenn jetzt bald diese tollen uploadfilter kommen, kann eigentlich jede kunstform, die auf popmusik aufbaut, einpacken. für mich als filmer ist das eigentlich nicht so wichtig. es gibt ein gutes angebot an freier musik und das reicht mir auch. aber was machen z.b. die millionen von tänzern? die tanzen nicht auf unbekannten mist, der schlecht produziert wird. die brauchen einfach gute und neue mucke. und ja, in einer online welt wie heute brauchen die die möglichkeit, zumindest nonkommerziell die videos der stars verwenden zu können. sie brauchen einfach schon deswegen diese videos, um kontakte zu trainern, choreographen, anderen tänzern zu finden. ein video ist heute deine visitenkarte als tänzer. trainer empfehlen ihren tänzern, eine social media präsenz zu haben, eben des vernetzens wegen.

es will ja niemand diesen künstlern was wegnehmen. die tänzer wollen einfach nur videos machen, wie sie auf die mucke tanzen. man muss dazu sagen, daß tänzer im allgemeinen ja eh schon ganz unten in der nahrungskette stehen. die armen schweine werden gefühlt in jedem 3. chart video verwurstet, bringen die ganze bewegung mit ins video und die action, aber kassieren dafür nen hungerlohn, während der star die knete einstreicht. da kann man den jungs und mädels doch wenigstens die möglichkeit bieten, diese musik in ihren videos ohne irgendwelchen schikanen verwenden zu dürfen.

der witz ist, daß gerade diese labels sich damit eigentlich selbst ins knie schießen. denn wenn für ein weiteres video des stars wieder mal tänzer gesucht werden, wie läuft das dann ab, wenn man online irgendwann keine mehr findet, weil man denen ja die musik unterm arsch weg rasiert?

wie sehr dieser ganze copyrightmist überhand nimmt, zeigte mir dann dieses video. dieser herr kann nicht mal für schulische zwecke (tutorials und co.) winzige, teils jahrzehnte alte schnipsel verwenden, und regt sich auch deswegen zu recht auf. obwohl er das gute recht hat, diese zu verwenden (schulisch, kritik, zitat), packt einfach der algo der plattform zu und blockt das video:



feine sache. wo wird das enden, wenn maschinen direkt rechtsverstöße aufspüren und ahnden - vielleicht hier?





Antwort von blickfeld:

ist schon extrem schäbbig, dass musiker etwas verdienen wollen, wenn man ihre kreation benutzt...



Antwort von TomStg:

Schlimm ist auch, dass Rechtsverstösse verhindert und sogar geahndet werden. Ja, wo leben wir eigentlich?





Antwort von ffm:

Geistiges Eigentum schützen? Wäre ja noch schöner! Teufelszeug.



Antwort von rdcl:

Warm sollten gerade Tänzer die Musik umsonst nutzen dürfen, während alle anderen dafür bezahlen müssen? Und warum müssen es für Tänzer Chart-Hits sein, während selbst den Videoproduzenten oft die freie Musik reicht?

Und wenn ein Video die Visitenkarte von Tänzern ist, um sich zu vernetzen, und man generell ein Video auf Social Media haben muss etc., dann hat das auch nichts mehr mit nicht-kommerziell zu tun.

Was ich immer witzig finde: Man könnte bei den Rechteinhabern auch einfach mal nachfragen bevor man deren Werke unberechtigter Weise nutzt, aber die Idee ist wohl zu verrückt.



Antwort von Frank B.:

Ich bin ja auch ein Gegner der derzeitigen Handhabe des Urhebe- und Verwertungsrechts. Ich persönlich finde, dass man etwas unbeschränkt nutzen dürfen müsste, was man erwirbt, also in sein Eigentum mittels Bezahlung aufnimmt. Was meins ist, ist meins und ich kann damit machen was ich will. Wenn ich also ein Musikstück kaufe, auf einer CD z.B., dann muss ich das auch verwenden können, wo ich will, auch verändern und in andere Kunstwerke transferieren. Man könnte evtl. staffeln, um Musikträger z.B. für den Konsumenten nicht so teuer zu machen, dass man mehrere Verwendungs-/Verwertungsklassen hat. Privat hören (wie bisher), öffentlich hören (z.B. in Gaststätten) und weiter verarbeiten (z.B. für Kunstschaffende). Da könnte man z.B. eine CD bzw. ein Musikwerk danach (ver-)kaufen gestaffelt von meinetwegen 10 - ...? (höhere Preise erfordern entsprechende Qualität und der Markt entscheidet, wie bei anderen Konsumgegenständen auch) Euro. Darin ist der Verdienst des Produzenten und des Künstlers inbegriffen. Mit dem Verkauf tritt er aber die Rechte an den Verkäufer ab, adäquat beinahe jeder anderen Ware auch. Geistiges Eigentum kann ebenso verkauft werden wie materielles.



Antwort von rdcl:


Ich bin ja auch ein Gegner der derzeitigen Handhabe des Urhebe- und Verwertungsrechts. Ich persönlich finde, dass man etwas unbeschränkt nutzen dürfen müsste, was man erwirbt, also in sein Eigentum mittels Bezahlung aufnimmt. Was meins ist, ist meins und ich kann damit machen was ich will. Wenn ich also ein Musikstück kaufe, auf einer CD z.B., dann muss ich das auch verwenden können, wo ich will, auch verändern und in andere Kunstwerke transferieren. Man könnte evtl. staffeln, um CDs dann nicht so teuer zu machen, dass man mehrere Verwendungsklassen hat. Privat hören (wie bisher), öffentlich hören (z.B. in Gaststätten) und Weiterverarbeiten (z.B. für Kunstschaffende). Da könnte man z.B. eine CD bzw. ein Musikwerk danach kaufen gestaffelt von meinetwegen 10 - 100 Euro. Darin ist der Verdienst des Produzenten und des Künstlers inbegriffen. Mit dem Verkauf tritt er aber die Rechte an den Verkäufer ab, adäquat beinahe jeder anderen Ware auch. Geistiges Eigentum kann ebenso verkauft werden wie materielles.

Gilt das dann für deine Filmaufnahmen und Fotos auch?



Antwort von Frank B.:

Klar, wenn ich sie verkaufe.

Wenn ich einen Kochlöffel schnitze und den verkaufe, dann kann der Käufer auch damit machen, was er will. Er ist für mich weg. Ich kann nicht am nächsten Tag hingehen zum Käufer und kann sagen, das ist mein Löffel, ich will damit meine Suppe umrühren, schließlich habe ich ihn geschaffen. Ich kann zu dem Käufer auch nicht sagen, dass er damit bitteschön nur Suppe rühren soll und keine Milchprodukte, weil ich ihn als Suppenlöffel verkauft habe. Und wenn der Käufer ihn als Propeller für sein selbstgebautes Flugzeug verwendet, geht mich das auch nichts an. Er kann mich dann aber auch nicht dafür zur Verantwortung ziehen, dass sein Flugzeug abgestürzt ist.



Antwort von rdcl:


Klar, wenn ich sie verkaufe.

Das heißt ich kaufe eine CD, einen Film, eine Serie, ein Foto etc., vervielfältige es und verkaufe es selbst für 10% weniger als der Normalpreis. Vollkommen legal, weil ich mit dem Kauf ja bereits sämtliche Rechte erworben habe? Fragwürdiges Geschäftsmodell.
Und geistiges Eigentum bzw. in dem Sinne das Urheberrecht kann eben nicht verkauft werden. Nur Nutzungs- und Verwertungsrechte.



Antwort von Frank B.:



Klar, wenn ich sie verkaufe.

Das heißt ich kaufe eine CD, einen Film, eine Serie, ein Foto etc., vervielfältige es und verkaufe es selbst für 10% weniger als der Normalpreis. Vollkommen legal, weil ich mit dem Kauf ja bereits sämtliche Rechte erworben habe? Fragwürdiges Geschäftsmodell.
Und geistiges Eigentum bzw. in dem Sinne das Urheberrecht kann eben nicht verkauft werden. Nur Nutzungs- und Verwertungsrechte.

Und warum sollte man geistiges Eigentum nicht verkaufen können?

Und warum sollte ich ein (geistiges) Produkt für 10 Euro kaufen und für 8 verkaufen? Gut, ich gebe zu, im digitalen Zeitalter ist das mit den Kopien schwierig umzusetzen, aber ich bin sicher, es gäbe Lösungen. Wenn man z.B. einen direkten Weiterverkauf eines künstlerisch nicht veränderten geistigen Produktes ausschließen würde oder wenn man den Originalkünstler an einem Weiterverkauf beteiligen müsste.

Auch heute kann ich ja schon eine CD, die ich mir gekauft habe, weiter verkaufen, oder? Wenn ich mir also eine CD kaufe, sie mir auf einen anderen Datenträger überspiele und die originale CD weiter verkaufe, ist das eigentlich Diebstahl geistigen Eigentums nach bisheriger Rechtslage. Aber es ist möglich und kaum nachprüfbar und sicher nicht strafrechtlich zu verfolgen.
Was ich nicht darf, ist CDs (um nur mal bei dem Beispiel zu bleiben) zu erwerben, Kopien davon zu ziehen und diese Kopien dann weiter verkaufen. Wenn ich das aber dürfte, weil ich die CD ja erworben habe und machen könnte, was ich wollte, wie ich oben vorschlug, dann könnte das natürlich zum Schaden des Urhebers werden. Dem vorzubeugen müsste man also einen direkten Weiterverkauf (der ist ja nicht identisch mit dem vollen Nutzungsumfang) auschließen oder den Urheber im folgenden Handelsstrang weiter beteiligen.

Bis vor ungefähr hundert Jahren wurde geistiges Eigentum immer verkauft, verschenkt, vererbt. Geistiges Eigentum gibt es eigentlich gar nicht, weil Geist immer kommt und geht. Er inspiriert einen anderen und bleibt dennoch bei dem, von dem er in diesem Moment gekommen ist. Dort wurde er aber nicht geschaffen, er ist auch irgendwie dort hin gekommen. Er war vorher woanders. Wieviele Musikstücke hat ein Komponist gehört, wieviele Lehrer hatte er, wo hat er sein Potential ein bestimmtes Stück zu komponieren her?
Kopieren war meist ein Ritterschlag für den ursprünglichen Schöpfer. Und es hat Entwicklung generiert. Ein anderer hat etwas Bewährtes oder Neues übernommen und hat es verändert. Geistiges Eigentum ist ein Oxymoron.

Damit hast du im Grunde Recht, wenn du sagst, dass man geistiges Eigentum nicht verkaufen kann. Man kann nur Produkte verkaufen, die diesem entspringen.



Antwort von rdcl:



Das heißt ich kaufe eine CD, einen Film, eine Serie, ein Foto etc., vervielfältige es und verkaufe es selbst für 10% weniger als der Normalpreis. Vollkommen legal, weil ich mit dem Kauf ja bereits sämtliche Rechte erworben habe? Fragwürdiges Geschäftsmodell.
Und geistiges Eigentum bzw. in dem Sinne das Urheberrecht kann eben nicht verkauft werden. Nur Nutzungs- und Verwertungsrechte.

Und warum sollte man geistiges Eigentum nicht verkaufen können?

Und warum sollte ich ein (geistiges) Produkt für 10 Euro kaufen und für 8 verkaufen? Gut, ich gebe zu, im digitalen Zeitalter ist das mit den Kopien schwierig umzusetzen, aber ich bin sicher, es gäbe Lösungen. Wenn man z.B. einen direkten Weiterverkauf eines künstlerisch nicht veränderten geistigen Produktes ausschließen würde oder wenn man den Originalkünstler an einem Weiterverkauf beteiligen müsste.

Auch heute kann ich ja schon eine CD, die ich mir gekauft habe, weiter verkaufen, oder? Wenn ich mir also eine CD kaufe, sie mir auf einen anderen Datenträger überspiele und die originale CD weiter verkaufe, ist das eigentlich Diebstahl geistigen Eigentums nach bisheriger Rechtslage. Aber es ist möglich und kaum nachprüfbar und sicher nicht strafrechtlich zu verfolgen.
Was ich nicht darf, ist CDs (um nur mal bei dem Beispiel zu bleiben) zu erwerben, Kopien davon zu ziehen und diese Kopien dann weiter verkaufen. Wenn ich das aber dürfte, weil ich die CD ja erworben habe und machen könnte, was ich wollte, wie ich oben vorschlug, dann könnte das natürlich zum Schaden des Urhebers werden. Dem vorzubeugen müsste man also einen direkten Weiterverkauf (der ist ja nicht identisch mit dem vollen Nutzungsumfang) auschließen oder den Urheber im folgenden Handelsstrang weiter beteiligen.

Bis vor ungefähr hundert Jahren wurde geistiges Eigentum immer verkauft. Kopieren war ein Ritterschlag für den ursprünglichen Schöpfer. Und es hat Entwicklung generiert.

Wenn du jetzt mit geistigem Eigentum das Produkt meinst, also zum Beispiel die Musik gepresst auf CD, oder ein gedrucktes Foto, dann hast du Recht, dann kann man geistiges Eigentum verkaufen. Du bleibst aber trotzdem immer der Urheber. Du kannst deine Urheberrechte nicht verkaufen, verschenken, vermieten oder sonstwas. Somit bleibt das Werk auch immer dein geistiges Eigentum (man darf mich gerne korrigieren wenn ich mich da tä#usche).
Du hast vorhin geschrieben "Was meins ist, ist meins und ich kann damit machen was ich will". Aber das unveränderte Kopieren und verkaufen willst du jetzt ja schonmal ausschließen. Ich nehme an wenn du weiter darüber nachdenkst wirst du auch noch weitere Fälle ausschließen wollen.

Ich bin übrigens selbst für das Fair-Use-Prinzip, aber das muss eben in klar definierten Grenzen funktionieren. Sobald etwas kommerziell verwendet wird sind dafür auch entsprechende Abgaben zu zahlen finde ich. Und wer sich, wie oben schon erwähnt, noch nicht einmal die Mühe macht, höflich nach den Nutzungsrechten zu fragen, der braucht sich auch nicht beschweren wenn kommentarlos gesperrt wird.



Antwort von Frank B.:



Wenn du jetzt mit geistiges Eigentum das Produkt meinst, also zum Beispiel die Musik gepresst auf CD, oder ein gedrucktes Foto, dann hast du Recht, dann kann man geistiges Eigentum verkaufen. Du bleibst aber trotzdem immer der Urheber. Du kannst diene Urheberrechte nicht verkaufen, verschenken, vermieten oder sonstwas.

Damit hast du vollkommen Recht. Man bleibt der Urheber. Aber das sollte keinen monetären Nutzen mehr bringen, wenn ein Produkt verkauft wird. Wenn ich z.B. Maler bin und ein Bild male, und dies für 10000 Euro an einen Interessenten verkaufe, dann sollte es ihm gehören und ich habe außer meiner Urheberschaft (mein Signum unter dem Bild weist darauf hin) nur noch die Ehre, kann aber nicht mehr bestimmen, was der neue Besitzer damit macht.
Ich bin auch kein Jurist, ich kann im Detail nicht darlegen, wie sowas umzusetzen ist im digitalen Zeitalter. Aber ich finde das geht schon in die ethischen Bereiche, wo man heute z.B. inn der Gentechnik geistige Urheberschaft hat und andere damit im wahrsten Sinne des Wortes aushungern kann.



Antwort von Jott:

Und wer sich, wie oben schon erwähnt, noch nicht einmal die Mühe macht, höflich nach den Nutzungsrechten zu fragen, der braucht sich auch nicht beschweren wenn kommentarlos gesperrt wird.

Genau das ist der Punkt. Die Sperrung ist in dieser Konstallation selbstverständlich korrekt. Wenn man nachweist, dass man die Sachen nutzen darf, wird die Sperrung übrigens schnell wieder aufgehoben.



Antwort von nachtaktiv:


Schlimm ist auch, dass Rechtsverstösse verhindert und sogar geahndet werden. Ja, wo leben wir eigentlich?

Geistiges Eigentum schützen? Wäre ja noch schöner! Teufelszeug.

mit solcherlei kommerzgeierei habe ich schon gerechnet, bevor ich die erste taste hier gedrückt habe. in einem profi filmforum, in der so manch urheber wie ein drache auf dem hort seiner machwerke sitzt, war das auch nicht anders zu erwarten.

Warm sollten gerade Tänzer die Musik umsonst nutzen dürfen, während alle anderen dafür bezahlen müssen? Und warum müssen es für Tänzer Chart-Hits sein, während selbst den Videoproduzenten oft die freie Musik reicht?

weil es für tänzer der popkultur keinen sinn macht, zu unpopulären stücken zu tanzen, der reichweite wegen. außerdem finde ich den vorwurf unfair. die musikindustrie fixt die jungen leute mit der mucke an, beschwert sich dann aber, daß der junkie das zeug dann auch braucht.

Und wenn ein Video die Visitenkarte von Tänzern ist, um sich zu vernetzen, und man generell ein Video auf Social Media haben muss etc., dann hat das auch nichts mehr mit nicht-kommerziell zu tun.

der tänzer verdient doch nix an dem video. und die vernetzung ist heute nicht profihaft, sondern selbst bei der kleinsten dorftanzschule schon pflicht. zeitgeist und konkurrenz lassen ihnen doch gar keine wahl. manchmal hat der tänzer auch schlichtweg keinen einfluss auf die musik. es is echt SUPER ätzend, wenn du auf ein dance battle gehst, deine battles filmst, und dann nix online kriegst, weil der DJ des battles halt (C) musik verwendet. das ist schlicht und ergreifend ein angriff auf andere kunstformen wie musik und tanz, und ein hacken von oben nach unten auf die kleinen. das copyright gehört in digitalen zeiten und permanenter onlinepräsenz der eigenen person einer prüfung unterzogen.

es kann nicht sein, daß sich die musikindustrie für alle zeiten und alle universen da einfach rechte sichert, wie es ihr in den kram passt. musik ist öffentliches kulturgut, was in die gesellschaft eingeht und sie prägt. und social media plattformen sind per se schon längst öffentlicher raum, allein schon ihrer schieren größe wegen. ob der anbieter ein privater ist, sollte keine rolle spielen. da muss dringend was von der politik gemacht werden, finde ich. denn übertragen wir diese macht doch mal in die reale welt. es würden überall überwacher in den straßen herumlaufen und sofort deinen MP3 player stumm schalten, oder auf einer grillparty der ghettoblaster still geschaltet. digital geht das aber. im digitalen, sozialen miteinander kann ein plattenlabel tausende videos einfach verstummen lassen oder direkt blockieren. wir brauchen mindestens eine art fair use regelung, wie in den USA.

Was ich immer witzig finde: Man könnte bei den Rechteinhabern auch einfach mal nachfragen bevor man deren Werke unberechtigter Weise nutzt, aber die Idee ist wohl zu verrückt.

was ich immer witzig finde, ist die annahme, daß tänzer das nicht schon seit etlichen jahren versuchen. was ich auch witzig finde, ist die annahme, ein megalabel wie UMG würde überhaupt auf so eine anfrage reagieren. und selbst wenn: wenn du heute dein video frei geschaltet hast, kann das beim nächsten internen update schon wieder weg sein, und der spaß geht von vorn los. nein, da muss ne gesetzliche regelung her. und die politik muss die problematiken erkennen. wenn z.b. eine mutter, die ihr tanzendes kind filmt und online stellt, von prince verklagt wird, weil seine musik dabei zu hören ist, dann ist das ein indikator für ne gesellschaftliche schieflage, die es zu korrigieren gilt.

Bis vor ungefähr hundert Jahren wurde geistiges Eigentum immer verkauft, verschenkt, vererbt. Geistiges Eigentum gibt es eigentlich gar nicht, weil Geist immer kommt und geht. Er inspiriert einen anderen und bleibt dennoch bei dem, von dem er in diesem Moment gekommen ist. Dort wurde er aber nicht geschaffen, er ist auch irgendwie dort hin gekommen. Er war vorher woanders. Wieviele Musikstücke hat ein Komponist gehört, wieviele Lehrer hatte er, wo hat er sein Potential ein bestimmtes Stück zu komponieren her?
Kopieren war meist ein Ritterschlag für den ursprünglichen Schöpfer. Und es hat Entwicklung generiert. Ein anderer hat etwas Bewährtes oder Neues übernommen und hat es verändert. Geistiges Eigentum ist ein Oxymoron.

BESTES STATEMENT zu dem thema, heißen dank!


Ich bin übrigens selbst für das Fair-Use-Prinzip, aber das muss eben in klar definierten Grenzen funktionieren. Sobald etwas kommerziell verwendet wird sind dafür auch entsprechende Abgaben zu zahlen finde ich. Und wer sich, wie oben schon erwähnt, noch nicht einmal die Mühe macht, höflich nach den Nutzungsrechten zu fragen, der braucht sich auch nicht beschweren wenn kommentarlos gesperrt wird.

fair use finde ich gut. und ich hab auch nix dagegen, wenn bei youtube dann werbung auf mein video geschaltet wird, und die plattenbosse die werbeeinnahmen kassieren. alles kein problem, so lange man lebt und leben lässt.



Antwort von rdcl:

Ich versteh deine Intention und auch deine Sichtweise, ich teile sie aber nicht uneingeschränkt. Wenn eine Mutter ein Video von ihrem Kind beim Tanzbattle irgendwo auf Facebook oder so hochladen will, würde ich sagen das sollte möglich sein. Bei der Dorftanzschule sieht es schon wieder anders aus. Denn sobald es sich da um ein Gewinnorientiertes Unternehmen handelt, ist das Video auf deren Seite eben kommerziell genutzt, da es Werbungszwecken dient. Wäre das ein kostenfreier Tanzkurs in einem Jugendzentrum oder so würde ich wieder dahin tendieren dass es erlaubt sein sollte.

Und das Argument, dass es nix bringt zu unpopulären Stücken zu tanzen, kann ich so auch nicht ganz nachvollziehen. Wenn es so immens wichtig ist dieses eine Stück zu haben, dann muss ich es eben auch bezahlen. Das ist doch bei Filmen und Showreel nichts anderes. Du tust ja gerade so als gäbe es die gesetzlichen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten garnicht, sowas legal zu machen. Die Wahrheit ist aber dass einfach niemand die Kohle bezahlen will die verlangt wird. Jeder hätte wahrscheinlich manchmal gerne die bekannten Stück aus den Charts im Reel, aber wie kommt man darauf dass man das einfach for free benutzen darf? Da steckt genauso Arbeit von Menschen drin wie in jedem Foto oder Film.
Zu deinem Beispiel: Ein mp3 Player und eine Grillparty sind keine öffentlichen Vorführungen. Ein Video im Internet aber schon.

Ich habe erst letztes Jahr ganz naiv einfach eine Anfrage an Universal gestellt, ob ich Musik für ein nicht-kommerzielles, gemeinnütziges Projekt nutzen darf. War überhaupt kein Problem und ich habe einen super Deal bekommen. Und wenn da keiner Antwortet heißt das noch lange nicht dass man die Musik einfach klauen darf.

Und du kannst ja auch nicht erwarten dass es Ok ist wenn vor deinem Video dann Werbung läuft und die Einnahmen ans Label gehen. Niemand hat dir das Recht gegeben diese Musik zu verwenden. Natürlich wollen die Rechteinhaber auch eine gewisse Kontrolle über ihre Werke behalten. ich hätte auch keine Lust drauf dass meine Fotos, Filmaufnahmen oder Musikstücke für die nächste NPD Werbung verwurstet werden.

Es gibt ja zur Zeit auch diese Challenge wo Leute zu einem bestimmten Liede neben ihrer Karre rumtanzen. Da gibt es ja auch tausende davon und die werden nicht alle gesperrt. Weiß jemand warum das so ist?



Antwort von videogufi:

Habe mir das alles durchgelesen und da kommen schon noch einige Fragen zu Tage:
Die Dorftanzschule (gilt ja für alle Tanzschulen generell) zahlen GEMA bzw AKM (je nachdem D oder A). Sonst dürfen sie in den Kursen keine Musik spielen. Also wird hier bereits bezahlt.
Ich mache auch Tanzfilme in der Line Dance Community. Bei Veranstaltungen (Competition) wird für das gleiche Lied wieder bezahlt, weil öffentliche Veranstaltung. Eine Tanzchoreo wird zu einem Lied geschrieben. Kann also nicht ausgetauscht werden wie beim Standard Tanzen. Da kann ich zB zu jeder Rhumba tanzen. Bei Line Dance ist der Tanz und das Musikstück "verheiratet".
Bei der Competition wird nun gefilmt. Zur Erinnerung: Es wurde schon 2x bezahlt. Aus dem Rohmaterial wird nun ein kurzer Teaser erstellt. Das Lied ist nun auf ca ein drittel gekürzt. (2 Tage Veranstaltung in einem 5 bis 6 Min Teaser). Der Teaser wird nun hochgeladen und 2 Tage später stummgeschaltet.
Wie oft soll nun für ein Lied oder einem Teil davon gezahlt werden? Ist es egal ob ein Clip 15 klicks oder 2 Mio klicks bekommt? Die Line Dance Community bekommt nichts, also keinerlei kommerzielle Vermarktung. Auch die Erstellung des Teasers wird nur für Gottes Lohn (also kostenlos) erstellt. Die Line Dancer haben einfach keine Kohle...
Eine Fair Use Regelung wäre hier dringend nötig. Auf der einen Seite sollen die Leute kreativ sein und sich bewegen (auch die jungen Leute sollen für den Sport gewonnen werden und weniger auf Smartphone und Tablet glotzen...) und dann haut man die Kreativität gnadenlos zusammen weil die Tonspur im mühsam erlernten Tanz einfach stumm geschaltet wird. Und ein Tanz ohne Ton ist einfach nichts...
Man kann es ja auch so sehen: Wenn zu einem tollen Lied getanzt wird und das be zB YT ein Erfolg wird, ist das ja für den Sänger/Komponisten eine kostenlose Werbung. Die CD oder der Stream wird öfter verkauft. Beim stummschalten ist die Werbung ja auch weg. Keine Umsatzankurbelung. Selbst ins Knie geschossen...........



Antwort von ffm:

Nach den Nutzungsrechten zu fragen,ist auch eine gute Lösung.



Antwort von Frank B.:


Nach den Nutzungsrechten zu fragen,ist auch eine gute Lösung.

Bekommt man die ohne (nochmalige) Bezahlung?



Antwort von blickfeld:


Habe mir das alles durchgelesen und da kommen schon noch einige Fragen zu Tage:
Die Dorftanzschule (gilt ja für alle Tanzschulen generell) zahlen GEMA bzw AKM (je nachdem D oder A). Sonst dürfen sie in den Kursen keine Musik spielen. Also wird hier bereits bezahlt.
Ich mache auch Tanzfilme in der Line Dance Community. Bei Veranstaltungen (Competition) wird für das gleiche Lied wieder bezahlt, weil öffentliche Veranstaltung. Eine Tanzchoreo wird zu einem Lied geschrieben. Kann also nicht ausgetauscht werden wie beim Standard Tanzen. Da kann ich zB zu jeder Rhumba tanzen. Bei Line Dance ist der Tanz und das Musikstück "verheiratet".
Bei der Competition wird nun gefilmt. Zur Erinnerung: Es wurde schon 2x bezahlt. Aus dem Rohmaterial wird nun ein kurzer Teaser erstellt. Das Lied ist nun auf ca ein drittel gekürzt. (2 Tage Veranstaltung in einem 5 bis 6 Min Teaser). Der Teaser wird nun hochgeladen und 2 Tage später stummgeschaltet.
Wie oft soll nun für ein Lied oder einem Teil davon gezahlt werden? Ist es egal ob ein Clip 15 klicks oder 2 Mio klicks bekommt? Die Line Dance Community bekommt nichts, also keinerlei kommerzielle Vermarktung. Auch die Erstellung des Teasers wird nur für Gottes Lohn (also kostenlos) erstellt. Die Line Dancer haben einfach keine Kohle...
Eine Fair Use Regelung wäre hier dringend nötig. Auf der einen Seite sollen die Leute kreativ sein und sich bewegen (auch die jungen Leute sollen für den Sport gewonnen werden und weniger auf Smartphone und Tablet glotzen...) und dann haut man die Kreativität gnadenlos zusammen weil die Tonspur im mühsam erlernten Tanz einfach stumm geschaltet wird. Und ein Tanz ohne Ton ist einfach nichts...
Man kann es ja auch so sehen: Wenn zu einem tollen Lied getanzt wird und das be zB YT ein Erfolg wird, ist das ja für den Sänger/Komponisten eine kostenlose Werbung. Die CD oder der Stream wird öfter verkauft. Beim stummschalten ist die Werbung ja auch weg. Keine Umsatzankurbelung. Selbst ins Knie geschossen...........

kompletter schwachsinn. die tanzschule bezahlt, damit sie ihre räume mit musik beschallen dürfen, für keine andere verwendung. ansonsten würde die tanzschule die kosten nicht stemmen können/wollen. es ist ziemlich klar geregelt, wer für welche nutzung zahlt.



Antwort von ffm:

Es lohnt sich, bei Musikverlagen nachzufragen. Wenn man die Nutzung klar umreißen kann -wichtig ist auch die Dauer der Nutzung - kann man durchaus mal Erfolg haben.



Antwort von TomStg:


kompletter schwachsinn. die tanzschule bezahlt, damit sie ihre räume mit musik beschallen dürfen, für keine andere verwendung. ansonsten würde die tanzschule die kosten nicht stemmen können/wollen. es ist ziemlich klar geregelt, wer für welche nutzung zahlt.

+1 Vollste Zustimmung!
Das ist nicht nur kompletter Schwachsinn, sondern auch vollständige Unwissenheit - blank jeglicher Peilung bzgl geltender Veröffentlichungs- und Leistungsschutzrechte.
Bemerkenswert ist in dem Geschwurbel auch, welch ignorante Einstellung bzgl gesetzlicher Regelungen zum Schutz geistigen Eigentums mal wieder zum Vorschein kommt.

Außerdem: Falls es sich nicht gerade um Wettbewerbe auf dem Schulhof oder im Jugendheim handelt, wird von ernsthaften Tanzclubs für die Teilnahme an Wettbewerben für jede Saison ein neues Musikprogramm bei Komponisten einschl. Arrangement beauftragt - nicht zuletzt, um alle rechtlichen Komplikationen zu vermeiden.



Antwort von videogufi:

Naja, jetzt weiß ich was für Leute hier vorgeben wissend zu sein. Bei Formationscups werden Arrangements angefertigt. Bei Competition nicht. Könnte sich kein LD Club je leisten.
Aber Ihr könnt ja glauben was Ihr wollt. Die Fakten sind halt andere.



Antwort von carstenkurz:


Habe mir das alles durchgelesen und da kommen schon noch einige Fragen zu Tage:
Die Dorftanzschule (gilt ja für alle Tanzschulen generell) zahlen GEMA bzw AKM (je nachdem D oder A). Sonst dürfen sie in den Kursen keine Musik spielen. Also wird hier bereits bezahlt.
Ich mache auch Tanzfilme in der Line Dance Community. Bei Veranstaltungen (Competition) wird für das gleiche Lied wieder bezahlt, weil öffentliche Veranstaltung. Eine Tanzchoreo wird zu einem Lied geschrieben. Kann also nicht ausgetauscht werden wie beim Standard Tanzen. Da kann ich zB zu jeder Rhumba tanzen. Bei Line Dance ist der Tanz und das Musikstück "verheiratet".
Bei der Competition wird nun gefilmt. Zur Erinnerung: Es wurde schon 2x bezahlt.

Du musst dich schon mit den Grundlagen befassen, sonst nützt die Aufregerei nichts. Die GEMA kassiert für die öffentliche Aufführung, der Zusammenhang ist hier die Anzahl der Menschen, die dem Titel 'ausgesetzt' werden. Daher zahlt man eben für jede öffentliche Aufführung, oder welche Entsprechung dazu im entsprechenden Rahmenvertrag auch immer existiert. Es reicht also nicht 'Einmal' zu zahlen, weil der Unterricht, eine Veranstaltung und die Wiedergabe auf einem Portal jeweils eigene öffentliche Wiedergaben sind. Das kann man blöd finden und eine Lizenz fordern, bei der man einmal zahlt und dann beliebig oft darf, aber, ausgehend von der gegenwärtigen Sachlage dürfte klar sein, dass die, wenn es sie gäbe, auch erheblich teurer sein müsste.
So ist nunmal die Rechtslage. Im Übrigen machen die Tanzlehrer das ja auch nicht umsonst, also warum sollten es die Musiker oder Produzenten?

Ich gebe auch zu, dass es da gegenwärtig noch eine Schieflage gibt was einzelne Bereiche angeht. Im Grunde wären YouTube, Facebook & Co in Verbindung mit den Verwertungsgesellschaften eine geniale Kombination für die freie Verwendung von Musik auf großen Videoportalen - die Werbung könnte nämlich die Lizenzen finanzieren, und nur die großen Player müssten sich untereinander auf Vergütungsansätze einigen. Aber da wird es wohl noch ein Weilchen dauern. Ein Problem dabei ist sicher auch, dass gerade Google sich gegenüber den Verwertungsgesellschaften zu lange zu hartleibig gezeigt hat.
Ein weiterer positiver Aspekt der automatischen Titelerkennung bei YouTube wäre, dass die ausgeschütteten Gelder sehr viel zielgerichteter den Künstlern zukommen könnten, und nicht mehr mit der Gießkanne überwiegend auf die dicken Brummer verteilt würden, wie bei den Pauschalvereinbarungen. Das fände dann vermutlich auch der Tänzer gut, der zu einem von ihm favorisierten Stück eines Künstlers tanzt und weiss, dass das YouTube Video dem auch einen gerechten Anteil garantiert.

Im Übrigen: https://de.wikipedia.org/wiki/Schranken ... eberrechts

- Carsten



Antwort von Jott:

Es muss doch kein Charts-Hit sein? Es gibt sooooo viel sauber lizensierbare und wirklich gute Produktionsmusik (ich meine nicht unterirdisches Billigst-Gedudel), ebenso aufwendig produziert und - zum Tanzen - nach Style, Arrangements und bpm suchbar.

Wenn‘s trotzdem unbedingt ein Charts-Hit sein muss, dann ist der offensichtlich als wichtiges Werbe-Element gewünscht, mit dem man Aufmerksamkeit erreichen möchte. Und genau dafür wollen die Urheber völlig zu recht Geld sehen.

Komponisten, die händeringend nach Möglichkeiten suchen, ihr Talent zu beweisen, gibt‘s übrigens auch jede Menge.




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