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Infoseite // "Blutige Schätze" Doku



Frage von kichiku:


ich weiß ich weiß immer diese eigenwerbung, aber ich glaube schon das hier so einige das interessant finden...
also

ich habe vor zwei monaten einen dokumentarfilm über Kunstraub für das zdf fast komplett mit meiner canon 7d gedeht...

hier mal ein paar infos:

http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/6/0,1872 ... 33,00.html

habe zwar selber noch nicht den final cut gesehen, aber heute um 00:35 läuft das ding im zdf...

wird super und interessant...
wer mag kann es sich ja mal anschauen und sehen was die 7d sonst noch so kann...

grüße

Space


Antwort von Burner87:

Werde es mir anschauen. Ich fände es auch interessant, wenn du berichten könntest, wie du die typischen DSLR-Probleme (wo möglich mit konkreten Beispielen am Film) gelöst hast.

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Antwort von kichiku:

hey mach ich... stell mir einfach morgen deine fragen und ich werde sie dir beantworten...
kein ding...
aber schon mal im vorraus, wirklich probleme gab es eigentlich nicht...
hat alles mehr als gut geklappt...

grüße

chris

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Antwort von videotom:

Mach Dir mal keine Gedanken wegen der Eigenwerbung:-)
Es ist ja jeder alt genug um zu entscheiden was er ansieht und was nicht. Mich interessiert es auf alle Fund ich werde es aufnehmen.
Da ich ja immer noch mit einer 60d liebäugele, interessiert mich noch das Zubehör welches Du beim filmen verwendet hast.

Grüße Tom

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Antwort von kichiku:

hi nicht besonders viel...
eigentlich habe ich fast immer meine sigma 30mm optik und meine geliebte redrock schulterstütze dabei gehabt... ganz selten noch die 85mm canon optik benutzt... sonst noch ein stativ und einen 800 lichtkoffer...
keine schärfezieheinrichtung und kein kompendium und kein kontrollmonitor...
habe die schärfe auch allein gezogen, sprich kein kameraassistent dabei gewesen...

manchmal hatten wir einen tonmenschen dabei, was schon sehr wichtig ist...
manchmal hatten wir ihn nicht dabei, dann haben wir den ton über die hvx aufgenommen... also sprich richtmikro und funken... für die interviews...

das wars... eigentlich ganz einfach und extrem wenig equipment...
habe auch eher nicht so oft das licht aufgebaut...
mag es eher natürlich... und dafür ist die 7d perfekt...

grüße und viel spaß
bin gespannt...

chris

Space


Antwort von meawk:

ich habe vor zwei monaten einen dokumentarfilm über Kunstraub für das zdf fast komplett mit meiner canon 7d gedeht...

hier mal ein paar infos:

http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/6/0,1872 ... 33,00.html

habe zwar selber noch nicht den final cut gesehen, aber heute um 00:35 läuft das ding im zdf...

wird super und interessant...
wer mag kann es sich ja mal anschauen und sehen was die 7d sonst noch so kann...

grüße
Danke für den Hinweis - schau ich an!!!

Space


Antwort von videotom:

Kam der Bericht nicht schon mal?
Ich glaube zu diesem Thema habe ich vor kurzem eine Sendung gesehen???

Viele Grüße

Tom

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Antwort von kichiku:

hey, es gab vor einer woche mal einen kurzen frontal21 magazinbeitrag zum film...
heute läuft der ganze film im zdf...
45 min.

grüße

Space


Antwort von videotom:

Genau das habe ich gesehen!
Damals hat mich nur der Inhalt interessiert. sorry.
Diesmal werde ich aber "erbarmungslos" auf die Kameraführung und Bildgestaltung schauen:-)

Tom

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Antwort von pete1234:

Habe eben eine Vorschau im Auslandsjournal gesehen, sieht sehr gut aus.

Ein paar DOF-Probleme gab es aber schon...

Trotzdem WOW.

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Antwort von Funque:

gleich gehts los, ich freu michd rauf ;)

Greetz
Funque

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Antwort von carstenkurz:

Wird der Beitrag auch in HD ausgestrahlt, oder ist das nativ SD?


- Carsten

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Antwort von Ricommander:

Gut gemachte Doku über ein mir (bislang) unbekanntes Thema/Problem. Habe vorzeitig ausgeschaltet, muss ja schließlich morgen früh raus :)

Was mir bei den Aufnahmen aufgefallen ist:
- an manchen Stellen hätte ich ein Stativ benutzt, war das nicht möglich/erlaubt/gewollt?
- ab und zu leichte Probleme beim Schärfe ziehen ;P

Wobei man aber sagen muss, dass ich gezielt auf Kameraführung & Co. geachtetet habe.

Gruß Ricommander

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Antwort von Funque:

ich fands sehr schön und hatte während der sendung viele fragen zwischendurch, wo mir jetzt die meisten nich mehr einfallen :(
es hat mir sehr viel freude bereitet die sendung zu sehen, auch wenn ich es sehr anstrengend fand auf der einen seite der "story" zu folgen und zu geniessen, ist ja wirklich spannend, und auf der anderen seite das bild, schnitt, etc zu analysieren (ich bin bestimmt kein profi). ;)

was mich interessieren würde...

wie schafft man es das die leute meist so unbeeindrukt vor der kamera agieren? sagt man denen irgendwas, wie, tuen sie so als wär ich (die kamera) nich da oder waren die meisten so abgebrüht/professionell?

mussten interviews oder gespräche mit personen, die "spontan" gedreht wurden mehrfach gedreht werden oder muss man da einfach glück haben das es beim ersten mal hinhaut?

waren alle drehs über das jahr geplant oder gab es zeiten wo du einfach auf bereitschaft warst, wenn sich eine reise oder ein interview ergibt? wenn geplant, was darf/kann man sich in der zeit vornehmen, was nicht mit dem projekt zu tuen hat?

hattest du zu irgendeiner zeit angst um dein leben?

sry für die vielleicht blöden fragen, aber die kamen mir so in den sinn.


achja ich weiss es nicht ob es nur mir so geht, aber irgendwie finde ich es seltsam eine sendung zu sehen, die von derbild ästhetik an film erinnert, aber eine reportage ist.

edit:

Liebe Grüsse
Funque

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Antwort von Hans-Joachim:

Für alle, die es mitten in der Nacht nicht sehen konnten: das ZDF hat den Film auch in die Mediathek gestellt: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnav ... h%C3%A4tze

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Antwort von Anne Nerven:

Ohne die handwerklichen Fähigkeiten von kichiku anzuzweifeln oder gar zu bemängeln:

Für mich bedeutete Film-Look immer "Film" in Form von Movie, nicht Aufnahmemedium. Ich finde, da ich als Forum-User natürlich darauf geachtet habe, dass es in einer Doku eher störend ist. Es geht viel Bild-Info verloren. Nicht in Form von Farbe oder Pixel, sondern in Form von sichtbar/erkennbar. Wenn z.B. ein Interview-Partner vor einer Wand mit offenbar historischen Bemalungen steht und man diese wg. zu geringer Schärfentiefe nicht richtig erkennen kann, sondern "gezwungen" wird, auf die Person zu schauen, so verliert letztlich die Unterhaltung. Noch krasser finde ich, wenn extra für Bokeh & Co unwichtige Leute im Anriss in den Vordergrund gestellt werden. So schön der Film-Look auch sein mag, er gehört einfach nur zum "Film". Zur Handlung. Als stilistisches Element und nicht als Ästhetik-Definition.

Ich fürchte mich schon vor der WM 2014. Wahrscheinlich wird die auch mit Film-Look übertragen und nur noch der Ballführende wird zu erkennen sein. Und es gibt Oskars für die besten Elfmeter-Scharfzieher unter den Hintertor-Kameramännern.

Die Doku an sich war aber unterhaltsam. Wobei das Thema wohl wirklich niemanden interssiert, wie aus der Doku selber hervor geht. Drei Polizisten in Belgien für illegalen Kunsthandel... für Graffiti-Schmierer haben sie mehr.

Aber was mich persönlich noch interessieren würde: wer gibt eine solche Doku in Auftrag? Der Sender? ("Wir wollen mal etwas über Kunstraub zeigen") Oder produziert eine Firma in der Hoffnung, einen Sender zu finden? ("Wir haben da eine Doku über Kunstraub.") Weiß man vorher, zu welcher Uhrzeit das Thema (Kunstraub) gesendet werden soll oder richtet sich das nach der Qualität des Beitrags? Nach dem Motto: "Um Himmels Willen, das ist ja so schlecht, dass können wir erst nach Mitternacht senden?" (Übertrieben ausgedrückt). Wobei ich NICHT diese Doku meine, sondern allgemein frage.

Gruß,
Dirk

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Antwort von WoWu:

Drei Fragen:
Ist das Produkt SD oder HD, denn allgemein dominiert Unschärfe, auch wo vermeintlich scharfe Bilder sein sollten. Auch waren helle Bilder (aussen) unschärfer als Bilder mit wenig Licht.

Über die gesamte Doku waren Unterschiede im Grading. Hat das einen besonderen Grund ?
Ansonsten war das Grading auch ziemlich CSI mäßig, sodass ganze Flächen eigentlich abgesoffen waren. Andere Stellen waren so angehoben, dass Gesicher schon wieder in schweinchenrosa erschienen. Etwas mehr ausgewogenheit im Grading hätten dem Produkt gut getan.

Ditte Frage: Bei 31.45 ist ein deutlicher Fehler (Bild und Ton) .... wie kam das ?

Ansonsten hat mich die ständige Handkamera ziemlich genervt. Für meinen Geschmack hätte es also einwenig mehr Stativ sein dürfen, denn wackelnde Bilder sind nur dann dramaturgisch interessant, wenn die Bewegung einen Zweck verfolgt ... ansonsten ist es einfach nur nervig.

Doku war auch etwas lang, und gegen Ende kam zwar noch ein neues Thema hoch, aber eigentlich war bereits alles gesagt. 30 min hätten also völlig ausgereicht.
Auch die Dauerberieselung (Musik) war nicht besonders gewählt und wenn schon, dann auch etwas deutlicher, aber nicht so die Fahrstuhlmusik unter eigentlich frei stehenden Kommentaren.

Ich denke, eine EX3 oder HPX hätte den Beitrag besser aussehen lassen und wären dem Thema gerecht geworden.

Meine Frage schliesst sich Dirk an. War das eine Eigenproduktion, an der nur Ausstrahlungsrechte verkauft wurden oder ein Anftrag ?

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Antwort von meawk:

Da sieht man doch was alles so geht - auch beim TV. Es muss nicht immer ein bombensicheres Stativ her.

Geht doch - hat so etwas von "Life" und "Live" . . .

Und - das Wichtigste sind immer noch die "Beziehungen".

Gut gemachte Doku - finde ich.

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Antwort von Piers:

Über die gesamte Doku waren Unterschiede im Grading. Hat das einen besonderen Grund ?
Ansonsten war das Grading auch ziemlich CSI mäßig, sodass ganze Flächen eigentlich abgesoffen waren. Andere Stellen waren so angehoben, dass Gesicher schon wieder in schweinchenrosa erschienen. Etwas mehr ausgewogenheit im Grading hätten dem Produkt gut getan.

Ansonsten hat mich die ständige Handkamera ziemlich genervt. Für meinen Geschmack hätte es also einwenig mehr Stativ sein dürfen, denn wackelnde Bilder sind nur dann dramaturgisch interessant, wenn die Bewegung einen Zweck verfolgt ... ansonsten ist es einfach nur nervig. Ich muss mich hier WoWu inhaltlich anschliessen.

Wenn ich die Wahl hätte zwischen verwackelter 7D mit schickem "Bokeh" und sagen wir mal EX-1/3 sauber auf einem Stativ, würde ich zum sauberen Bild greifen.
Da ich ja selbst viel mit der EX-1 drehe nervt mich eine Sache ziemlich extrem. Diese Henkelmänner sind so blöde ausbalanciert, dass sie ein ziemlich typischen "Henkelmann-Zitter-Wabbeln" entwickeln. Genau dieses Zittern hat mich in der Doku extrem genervt. Sowas hat man bei einer ordentlichen Schulter EB-Mühle nicht. Auch wenn man die EB-Mühle stundenlang auf der Schulter hat, sind die Bewegungen softer und ruhiger. Das gestrige Zittern geht rechts-links und hoch-runter. Ich persönlich finds grauenhaft und es verleitet mich oft zum wegschalten.

Also nix grundsätzlich gegen die 7D, war ansonsten beeindruckt, wie "schick" die Bilder auf meinem Plasma aussahen.

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Antwort von shodushitanaka:

Hat mir auch gefallen, wurde jedenfalls nie langweilig und hatte seinen eigenen "Style".
Ist aber nicht neu, dass man bei einigen Dokus meint, da läuft (vom Look her) ein Blockbuster, bis der Off-Sprecher auftaucht.

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Antwort von kichiku:

mach es kurz und bündig...
übrigends liebe ich das internet:-)
sehr lustig...

es gibt bis jetzt so viel ich weiß nur einen platz für 45 minütige dokus im zdf und das ist 00:35
liegt nicht wie angedeutet an der qualität der filme
ist ne auftragsproduktion vom zdf
wie es sich gehört
würde sagen es wäre fast unmöglich gewesen in der zeit das mit ner großen betaartigen kamera zu drehen
stativ ist für mädchen :-)
geschmackssache
ich mag es sehr gerne
unschärfe kommt super
gerade weil man den blick auf das richtet was wichtig ist
habe nicht um mein leben gefürchtet,
afganistan und irak war gekauftes material weil wir nicht dort hin fliegen durften
den fehler habe ich nicht gesehen...
manche unschärfen ist auch sache des cutters der es auch rausschneiden könnte
ich persöhnlich finde das thema sehr interessant gerde weil es keiner wusste
der anriss im vordergrund ist der reporter gewesen, mehr als deutlich im verlauf der schnitte zu erkennen, also irgendeine person haben wir da nicht einfach so reingestellt weils schicker aussah??????? quatsch
was fehlt noch?

übrigends ich liebe das internet habe ich das schon erwähnt?

grüße

ps. ja wir haben full hd gedreht und es wurde glaube ich auch auf hd ausgestrahlt... habe es selber nur auf nen pal fernseher gesehen

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Antwort von WoWu:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnav ... ge-Schätze


31:45

Wenn das meine Produktion wäre, hätte ich aber schon lange man nachgeschaut.

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Antwort von kichiku:

habs doch schon gesehen, war aber glaube ich nur im internet so...

grüße

i love the fehlerpolizei im internet

:-)

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Antwort von handiro:

Gutes Thema, interessiert mich sehr und schön zu sehen, wie so was noch geht ( auch beim ZDF). Teilweise zu viel bokeh aber naja wie Anne Nerven schon sagt...Wie lange wurde daran gearbeitet? War auch eine HVX im Einsatz? Endlich mal eine Eigenwerbung, die Spass macht anzusehen.

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Antwort von videotom:

OK, hier noch mein versprochener Kommentar:

1. Thema interessant und ich nehme an auch ordentlich recherchiert.

2. Hier geht es ja aber auch um die filmerische Umsetzung und da muss ich auch sagen, dass mich diese ständigen Spielereien Scharf - Unscharf langsam nerven. Wir wissen doch nun, dass man das auch mit einer DSLR hinbekommt und es ist nicht mehr der Aha-Effekt.
In so einem Bericht möchte ich entscheiden was mich im Bild interessiert.

3. Die Äusserung "Stativ ist was für Mädchen" halte ich aus Deinem Mund für sehr bedenklich! Diese ständige Wackelei hat Deinem Film den Touch eines "Großonkel-Hochzeitsfeierfilm" gegeben. SCHADE! Wenn sogar schon eine Wackelszene als Titelhintergrund genommen wird ist das bedauerlich.
Wenn ich schneide freue ich mich über jede Szene in der die Kamera auf dem Stativ stand.
Es soll sich doch IM Bild bewegen und nicht DAS Bild.

Bitte nicht persönlich nehmen. Ich habe bewusst auf diese Sachen geachtet und es so empfunden. Deshalb sind wir ja hier.


Grüße Tom

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Antwort von meawk:

Ne, ne, ne, nu lasst doch endlich mal das Gesülze mit dem "nur mit Stativ ist gut" und so weiter: Es ist halt nichts mehr so wie es früher war - inzwischen, in der "Neuzeit" des TV und Film - seit die DSLR die Filmszene revolutionieren - geht da schon ein wenig mehr. Ehrlich, das sterile blitzsaubere Filmen geht einem doch auf den Senkel, ist oft langweilig: Meine Frau schläft da meist beim TV ein. Wenn aber im Bild auch mal ein wenig "natürliche" Bewegung ist, dann bleibt sogar sie mal wach - vor dem TV.

Ja - es ist schwer für die alt Eingesessenen sich mit dem Neuen auseinander zu setzen, aber es ist nun mal vieles inzwischen anders geworden. Diese TV-Doku macht mir wieder Mut öfters ohne Stativ zu filmen, wenn das sogar inzwischen beim ZDF kein Problem mehr ist . . .

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Antwort von Alf_300:

Ich könnte mir gut vorstellen dass der Zuschauer von all dem was hier kritisiert wurde nichts gemerkt hat

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Antwort von Jott:

Möglich. Ich habe nur ein paar Minuten reingeschaut: Shallow-DoF-Ästhetik ist eine Sache, aber Schärfe suchen (und oft nicht mal finden) im "On" ist eine andere. Das fand wohl der Cutter cool. Für mich ist das - als Dauerzustand - zusammen mit aufgeregter Wackelkamera (ist etwas anderes als Handkamera) oft handwerkliche Grütze. Nicht immer, manchmal passt es durchaus.

Aber die Kunst ist sowieso frei, und meine Meinung ist völlig irrelevant. Als ZDF-Auftragsproduktion ist das letztlich ja ein Ritterschlag für diese Machart - ganz jenseits der Pixelzähler-Vorschriften, die hiermit einmal mehr als reine Theoriepapiere entlarvt sind. Und das wiederum ist wirklich erfrischend - bis auf den von wowu, aber nicht vom ZDF entdeckten massiven technischen Fehler natürlich. Wie geht denn so was durch die angeblich so scharfen Kontrollen?

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Antwort von Ricommander:

Ich könnte mir gut vorstellen dass der Zuschauer von all dem was hier kritisiert wurde nichts gemerkt hat Also mir - als Zuschauer - ist es aufgefallen. Und deswegen wurde es hier kritisiert.

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Antwort von Alf_300:

@Ricommander
Hättest halt einfach gedacht: Aha der macht solche Filme und die lassen sich auch verkaufen ;-)

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Antwort von videotom:

Es ist halt nichts mehr so wie es früher war - inzwischen, in der "Neuzeit" des TV und Film - seit die DSLR die Filmszene revolutionieren - geht da schon ein wenig mehr. Ehrlich, das sterile blitzsaubere Filmen geht einem doch auf den Senkel, ist oft langweilig: Meine Frau schläft da meist beim TV ein. Wenn aber im Bild auch mal ein wenig "natürliche" Bewegung ist, dann bleibt sogar sie mal wach - vor dem TV.

Ja - es ist schwer für die alt Eingesessenen sich mit dem Neuen auseinander zu setzen, aber es ist nun mal vieles inzwischen anders geworden. Diese TV-Doku macht mir wieder Mut öfters ohne Stativ zu filmen, wenn das sogar inzwischen beim ZDF kein Problem mehr ist . . .
Für mich ist das nichts Neues oder Revolutionäres. Es stört einfach nur. Oder wackelst Du beim Anschauen von Bildern oder einer Landschaft ständig mit dem Kopf?

Aber egal mir gefällt diese At nicht und ich empfinde sowas eher als Sparvariante oder als nicht gekonnt. (Wovon ich bei dem Kameramann nicht ausgehe).

Viele Grüße

Tom

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Antwort von deti:

Hab mir die Aufzeichnung von ZDF-HD angesehen. Technisch sieht das nach Amateurvideo aus:
- Wackelig: Stative sind wohl aus der Mode gekommen?
- oft auch dort unscharf, wo etwas gezeigt werden soll (zu geringe Schärfentiefe: Wenn die Nase scharf ist, dann müssen auch die Ohren scharf sein).
- Die Interviewpartner sind selten bis gar nicht ausgeleuchtet, auch in Gegenlichtsituationen
- Sieht vom Geruckel her aus wie 1080p25, aber das Bild ist auch an den scharfen Stellen unscharf wie bei einer besseren SD-Produktion.
- Scheinbar wurde auf eine Farbkorrektur verzichtet.

Zusammen mit dem Thema des Films war es wirklich hart 40min durchzuhalten ;-)

Deti

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Antwort von rainermann:

Für mich ist das nichts Neues oder Revolutionäres. Es stört einfach nur. Oder wackelst Du beim Anschauen von Bildern oder einer Landschaft ständig mit dem Kopf?

Aber egal mir gefällt diese At nicht und ich empfinde sowas eher als Sparvariante oder als nicht gekonnt. (Wovon ich bei dem Kameramann nicht ausgehe). denke genauso. Und NEU? Dieses Gewackel hatten wir schon vor 15Jahren, als ich an der Filmaka studiert hatte... hat mir schon damals nicht gefallen und schon damals haben wir aus Spaß gemeint "komm, sparen wir uns das Stativ, machmer's modern mit Wackelkamera!" ;-) Nenee, das haben wir (meist) dann doch nicht. Nur war's damals noch schlimmer: da hat man die Cam zT sogar noch absichtlich gewackelt - so stylisch-cool-hipp-modern war das damals... bäh... (wobei, gibt's ja heut zT auch noch...)

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Antwort von mammut:

Also das Thema war nun wirklich nichts neues, einfach eine weitere Doku darüber...

Die Bilqualität war nicht über SD Niveau, war bei der 7D auch nicht anders zu erwarten. Was besonders störte war, dass die Schärfe vom Kameramann nicht sauber gehalten wurde/werden konnte.

Ich frage mich wirklich, wieso sich Leute das antun? Eigentlich ein guter (weiterer) Beweis, dass sich VDSLR's nicht als Doku-Cam eignen. Hier wäre eine Sony Z1 noch bedeutend besser plaziert...

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Antwort von deti:

Ich frage mich wirklich, wieso sich Leute das antun? Eigentlich ein guter (weiterer) Beweis, dass sich VDSLR's nicht als Doku-Cam eignen. Hier wäre eine Sony Z1 noch bedeutend besser plaziert... Naja, man kann prinzipiell mit einer solchen Kamera schon die Schärfe auch in schwierigen Situationen halten, aber ohne Focuspeaking ist das bei der 7D sehr schwer und man sollte zuvor schon mit Profikameras ohne Autofokus gearbeitet haben. Mit Magic-Lantern und einer 550D geht's dann ganz hervorragend.

Deti

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Antwort von dudeson:

Was mich noch interessieren würde ist, wie du die Erlaubnis vom ZDF bekommen hast mit der 7D zu drehen, ich dachte der Sender akzeptiert nur 4:2:2 und "anständige" Kameras?

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Antwort von mann:

ich habe vor zwei monaten einen dokumentarfilm über Kunstraub für das zdf fast komplett mit meiner canon 7d gedeht...

wird super und interessant...
wer mag kann es sich ja mal anschauen und sehen was die 7d sonst noch so kann... Muß jetzt auch mal meinen Senf dazugeben, nachdem ich mir gerade in der ZDF-Mediathek das "7d-Machwerk" angeguckt habe.

Tja "was kann denn die Canon 7d sonst noch so" - außer dieser ständigen Wackelei? Also wer nicht gerade auf Drogen ist, kann das doch kaum länger als 5 min ertragen. Unschärfe an unpassenden Stellen haben ja andere hier schon negativ erwähnt.

Wenn der Autor mit dieser Wackelei eine gewisse dramaturgische Spannung erzielen wollte (wozu sonst denn?), muß ich dazu sagen (und da entfernen wir uns dann von "der Technik" und den suggerierten phantastischen Eigenschaften der Canon), daß die Wackelei sowie Kameraführung dem eigentlichen Thema der Doku überhaupt nicht gerecht werden; und zwar wenn man den Behauptungen der Autoren zustimmt, daß Kunst- und Antiquitätenhandel ein superfettes Big-Business mit illegalem Einschlag ist.

Das Thema ist ja duchaus interessant, viel interessanter als die Tatsache, daß es mit einer Video-Fotokamera mehr schlecht als recht gefilmt wurde. Die Fixierung auf den Aspekt Tiefenschärfe bringt doch in dem Zusammenhang überhaupt nichts, die Tatsache, daß hier Tiefenschärfe-orientiert gefilmt wurde, macht die Doku nicht einen Deut interessanter.

Ich glaube sogar, daß diese Kameraspielchen vom Thema ablenken, bzw. inhaltliche Unzulänglichkeiten überdecken; da heißt es anspruchshubrig und sensationsversprechend im Titel: "Der Antikhandel und der Terror", und dann folgt später nur eine einzige Behauptung, nämlich daß Taliban-Leute ausgegrabene Antiquitäten verscherbeln.

Ja und, kann ich da nur sagen. Wenn ich ein Taliban wäre, würde ich das doch auch tun. Was geht mich das an als Deutscher? Das ist allein eine Sache effektiver oder nicht-effektiver Arbeit deutscher Zollbehörden.

(Oder: was interessiert es mich, daß dort in Afghanistan etliche Millionäre ihre Kohle mit Haschisch-Handel verdient haben und verdienen?)

Die Doku bleibt das Aufdecken von Hintergründen und Zusammenhängen schuldig; wenn dort der politische Kampfbegriff "internationaler Terrorismus" formuliert wird, kommt dann nix hinterher - gar nichts. Taliban wühlen im Sand nach Antiquitäten und verkloppen diese nach Europa, um sich neue Waffen zu kaufen, und das ist dann internationaler Terrorismus? Schwachsinn.

Da fehlt doch jeglicher detailreicher Hintergrund. Und das setzt sich dann fort im Stieren der Dokumacher auf "tolle Qualitäten" der Canon-Filmknipse.

Es ist ja ein offenes Geheimnis und jeder kann das nach oberflächliche Recherche in Erfahrung bringen, daß das amerikanische Militär die Paletten mit Haschisch und Opium flugzeugweise aus Afghanistan rausschafft - dollarmäßig im dreistelligen Millionenbereich. Und zwar nicht, damit es dann auf der anderen Seite des Erdballs vernichtet werden kann, sondern zum Zweck der Finanzierung eigener Operationen. Und wenn Geheimdienste bekanntermaßen oberfett im Waffen- und Drogenschmuggel engagiert sind, dann werden sie sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch mal im lukrativen illegalen Kunsthandel was dazuverdienen.

Und das illegale Antikbusiness, mit dem hier in Europa am Rand der Legalität bzw. illegal zig Millionäre weitere Millionen scheffeln, wird doch politisch toleriert; je mehr Kohle einer hat, desto weniger wird er ja bekanntermaßen von Justiz und Politik angepisst. Zumal, wenn etliche der fetten Geschäftemacher mit politischen Freunden zu Abend dinnieren...

Da mal zu recherchieren, hat die Doku komplett unterlassen. Mein Fazit: insgesamt oberflächlich. Wen juckt es da noch, ob die Tiefenschärfe 3 oder 5 cm weiter geht? Und die Wackelei suggeriert Aktion und Spannung, wo keine vorhanden ist.

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Antwort von kichiku:

hab ich schon mal gesagt das ich das internet liebe...
vorallem die hater, die ja sowieso immer alles besser machen könnten, wenn sie nur mal die chance dazu bekommen würden...

ich lach mich tot

:-)

grüße

chris

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Antwort von WoWu:

Es ist auch weitestgehend Sache der Redaktion, wenn es eine Auftragsproduktion war nur einwenig Kopfkratzen hat es bei mir erzeugt, dass der Beitrag (aus den unterschiedlichen Gründen) so abgenickt worden ist. Da erinnere ich mich an ganz andere Diskussionen, mit den Schreibstubenleuten.
Aber abgenickt ist abgenickt .... das spricht für die Marketing-Fähigkeiten der Macher.

Edit: @kichiku

So einwenig Sachverstand darfst Du einigen hier schon zutrauen, die täglich solche Dokus machen oder für Sender arbeiten ... und das seit Jahren und nicht nur bei einem Sender abgeben .

Und ich erinnere mich, dass Du doch gefragt hast... oder täusche ich mich da?
Und dann darfst Du Dich nicht wundern, wenn andere die Punkte zählen, auch wenn nicht so genau dabei herausgekommen ist, was du dir vielleicht erhofft hast.

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Antwort von kichiku:

nein das ist nicht der punkt, kritik kann ich ohne weiteres verstehen und kann sie auch annehmen, deshalb poste ich es hier...

aber dieses zerreissen, alles so hinstellen als ob man so überhaubt keine ahnung hat, als ob man der letzte depp ist, ist eben so internet typisch und lustig... da muss ich einfach mal auch was dazu sagen...

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Antwort von Jan:

Hallo,

ein guter gelernter Kameramann kann solche Aufnahmen einfach nicht anbieten. Ich habe nach 3 Minuten abgeschalten, weil es im 10 Sekunden Takt so viele Bild / Cutter / Lichtfehler gibt, das man kaum von professioneller Arbeit sprechen kann.


Das Schärfeziehen ist sehr oft daneben, Einstellgrössen werden wild durcheinandergeschüttelt (Frau 2 min, dann einen Tick näher Warum ?, fehlt nur noch wild rein und rauszoomen)


Wie diese Doku das ZDF bringen konnte, ist mir schleicherhaft. Auf vielen Regional Sendern sieht man bessere Dokus.

Der Cutter verdient aber auch eine grosse Aktie daran.


Aber ich möchte nicht missverstanden werden, ich würde mir keine Doku mit ZDF Qualität zutrauen, dafür habe ich nicht die Qualität. Schaut Euch doch Powermac seine Beiträge an, oft für die dritten Programme gedreht, ich denke das sieht deutlich besser aus.



VG
Jan

Space


Antwort von kichiku:

schickt doch mal einen link zu bedeutend bessere dokus...
und jetzt bitte keine kino-dokumentarfilme, sondern schon
fernsehen-dokus...

bin gespannt

grüße

ah so übrigends wer mehr von mir sehen möchte...

http://www.vimeo.com/channels/chriscaliman

:-)

Space


Antwort von kichiku:

ah so und weils gerade so schön ist, hab mir eben powermacs firma neuzeit.tv angeschaut, bin ja offen für alles...
aber ich glaube lieber jan, das das wohl jetzt ein witz war...
also nichts gegen powermac, kenn ich nicht und alles gut...
aber das kann jetzt nicht dein ernst sein...
wenn doch, ist alles so wie ich es mir gedacht habe...

grüße

Space


Antwort von Jan:

Rund um die Uhr kann man das auf den dritten Programmen sehen, da braucht es keine Links. ARD und ZDF haben dann teilweise noch höheres Niveau.

Klar kann man einen Film auch mal anders drehen, aber bei einer Doku sehe ich schwarz mit diesen Stil.

Was sagen denn die anderen User hier, es gibt doch zahlreiche Kameramänner hier ? Vielleicht sehe ich es auch zu eng. Powermacs Meinung würde mich hier brennend interessieren.

Ein paar nette Bilder sind ja dabei, das möchte ich auch nicht unterschlagen, aber dieses extreme Schärfespiel ist nach meiner Meinung für eine Doku ungeeignet.


VG
Jan

Space


Antwort von kichiku:

ohne links kann ich mit deiner aussage nichts anfangen lieber ja
zeig mal was...

grüße

Space



Space


Antwort von PeterSwiss:

Also ich habs bis zum Schluss geschaut und bin fast eingepennt...lag aber an der Uhrzeit!

Wieso sollte man sowas nicht mit einer DSLR machen? JETZT ist die Zeit dazu.

Die Macher haben bei der Bearbeitung des Materials sicher auch ab und zu gedacht "hier hätten wir die Schärfe halten müssen und da weniger gewackel"; aber wenn ichs dann als das ansehe was es doch eigentlich sein soll, eine Doku im Stil des investigativen Journalismus, passt es wieder sehr gut.

Mir hats gefallen, keine Zeitverschwendung!

Space


Antwort von videotom:

Hallo Chris,

nochmal zur Info:
ich möchte Dich hier nicht zerreissen oder alles schlecht machen. Ich habe noch nie hauptberuflich gefilm oder geschnitten und bin bestimmt technisch nur auf Amateurniveau. Aber gerade deshalb wundere ich mich, dass von einem (wahrscheinlich) hauptberuflichen Kameramann solche Wackelbilder gemacht und dann auch noch vom ZDF als Doku gesendet werden.
Also nichts persönliches, wir kennen uns ja gar nicht.

Alles Gute und viele Grüße

Tom

Space


Antwort von kichiku:

hey, das meine omi, die leider nicht mehr lebt, mit den "wackelbilder" nicht klarkommt, könnte ich verstehen...
aber in der heutigen zeit, gerade hier auf einem filmforum, finde ich die reaktionen mehr als übertrieben...
ich persöhnlich, klar ich habs auch gedreht, stört es überhaubt nicht, weils auch irgendwie zum thema on the road passt...

klar dof probleme gibts auch manchmal, hab schon fast immer mit ner 2.2 gedreht, aber auch das stört mich persöhnlich nur ganz selten... aber manchmal schon, aber ich gebe mir immer mühe...

und was der bauer nicht kennt, das frisst er nicht

ein ganz altes sprichwort

aber in der film und fernsehbranche fast ein todesurteil

grüße

chris

ps. bevor ich es vergesse... die meisten mainz bilder stammen nicht von mir... nur die bilder mit dem Münzsammler...

Space


Antwort von Piers:

hey, das meine omi, die leider nicht mehr lebt, mit den "wackelbilder" nicht klarkommt, könnte ich verstehen...
aber in der heutigen zeit, gerade hier auf einem filmforum, finde ich die reaktionen mehr als übertrieben...
ich persöhnlich, klar ich habs auch gedreht, stört es überhaubt nicht, weils auch irgendwie zum thema on the road passt... Irgendwie ist es schade, dass ausdrücklich um Kritik gebeten wird, wenn man sie dann aber äußert, sowas wie im zitierten Bereich zurückgeschossen wird.

Ich finde das Gewackel ziemlich grauenhaft und muss mir deshalb nicht unter die Nase reiben lassen, dass ich ein alter, unbelehrbarer Sack bin. Viele der Kritiker hier begründen ihre Ansicht ja auch mehr oder weniger.

Falls man nur auf "ohh, toll! Wenn ich groß bin, will ich auch mal sowas machen!" aus ist, dann sollte man das vielleicht in den Urpost mit reinschreiben.

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Antwort von kichiku:

da scheint ja einer beleidigt zu sein, vielleicht weil auch was wahres dran war?
wie schon gesagt, kritik ist gut, aber manchmal kommt es auch darauf an wie man sie sagt...
wenn ich hier nur lese, schrecklich, amateurhaft, kann jeder lokalsender besser...find ich am besten...oder was auch immer...

ist das halt typisch internet

aber irgendwie mag ich das auch

lustig

und wenn ich frage, zeig mir bitte einen link damit ich sehen kann, was die herren für gut befinden, bekomme ich keinen...

was soll ich denn davon halten...

mir gefällt sowohl das thema, sowohl die bildgestaltung als auch der schnitt mehr als gut und ich finde wir haben einen richtig guten und interessanten film abgegeben...

so verschieden können die meinungen sein

im internet

Space


Antwort von Jott:

Dann kannst du es dir aber auch sparen, die Kritik einzufordern. Ist doch klar, dass eher zerrissen als gelobt wird, normaler Reflex. Meine Kamera ist geil, deine ist Dreck und so weiter, mit einer guten Prise Neid im Hintergrund.

Aber was ist denn so schlimm daran, dass die Mehrheit das Werk in dieser Form nicht so gut findet wie du selbst? Kann dir doch egal sein, das ZDF hat's gesendet, du bist somit erfolgreicher und polarisierender Dokumentarfilmer. Ich persönlich kriege halt ernsthafte Themen mit penetranter Modekameraführung nicht zusammen. Dass du Besseres drauf hast, zeigt dein Channel.

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Antwort von Bernd E.:

...das meine omi...mit den "wackelbilder" nicht klarkommt, könnte ich verstehen...aber in der heutigen zeit, gerade hier auf einem filmforum, finde ich die reaktionen mehr als übertrieben... Dieses Qualitätsempfinden spricht zwar für deine selige Oma, aber ich denke eher, umgekehrt wird ein Schuh daraus. Der "normale" TV-Zuschauer, wozu ich deine Oma mal zähle, macht sich meist keine großen Gedanken um solche Fragen, zumal man sich in den letzten Jahren an sinkende Qualität im Fernsehen gewöhnt hat. Hier dagegen in einem Forum, das Leute versammelt, sie sich stark hobbymäßig oder gar beruflich mit dem Thema beschäftigen, sieht man Filme mit anderen Augen. Und Gewackel, das man aus seinem privaten Urlaubsvideo herausschneiden würde, wird von vielen selbst dann nicht als toll empfunden, wenn man es als "moderne Bildsprache" verkauft bekommt. Auch wenn es voll im derzeit noch gehypten Trend liegt, möglichst alles mit einer Freihand-DSLR zu drehen, bin ich überzeugt, dass der Film von häufigerem Stativeinsatz und/oder einer Schulterkamera profitiert hätte. Mit angeblich "natürlicher Bewegung", wie mal behauptet, hat so eine Kameraführung nichts zu tun. Oder nimmt jemand seine Umgebung auf diese Weise wahr? Doch wohl kaum.
...schickt doch mal einen link zu bedeutend bessere...fernsehen-dokus... Eine weitgehend stativfreie und meines Erachtens dennoch überaus gelungene TV-Doku im vorigen Jahr war der Dreiteiler "Windstärke 9 - Höllenritt der Hochseefischer" (der leider vom ZDF anderweitig massakriert wurde). Hier war die Kamera zwar auch mehr in Bewegung als üblich, aber auf einem Hochseetrawler in schwerer See wird das vom Zuschauer als ganz normal empfunden. Bei "Blutige Schätze" jedoch empfand ich schon in der ersten Minute die Wackelkamera als sehr störend und auch später immer wieder, vor allem in Verbindung mit den häufigen Schärfeproblemen, als eher vom Thema ablenkend. Unabhängig davon jedoch: Glückwunsch auf jeden Fall zur Ausstrahlung im ZDF, auch wenn ich hoffe, dass dieser Stil nicht zum allgemeinen Vorbild für zukünftige TV-Dokus wird.

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Antwort von videotom:

Du fragst nach Kritik/Meinungen zu DEINEM Video! Diese widerlegst Du aber sofort mit der Einstellung, dass eine verwackelte Kamera geil ist und alles andere altmodisch. Schade eigentlich, da die Kritik zu diesem Thema doch konstruktiv war und nicht nach dem Motto: "Alles Scheiße nur weils am PC/Mac geschnitten wurde".

Es hat auch niemand gesagt das er das besser kann und es ging auch nicht um irgendeine Super-High-End-Technik sondern nur um ein simples Stativ.

Und warum die Aufforderung nach anderen Beispielen? Ging es hier nicht um Deinen Film? Wenn ein anderer Film verwackelt ist würde ich das gleiche sagen.
Es hat auch niemand gesagt das er das besser kann und es ging auch nicht um irgendeine Super-High-End-Technik sondern nur um ein simples Stativ.
Ich denke Du wolltest einfach nur hören wie toll alles war. Aber das wird hier wahrscheinlich fast niemand erreichen.
Ich mag auch nicht wenn jemand niedergemacht und als Blödmann hingestellt wird. Wenn aber jemand absolut nicht mit Kritik umgehen kann und beratungsresistent ist wird er nicht weiter kommen und genau in dem Saft schmoren in dem die "Stativfetischisten" angeblich garen.
Ich klinke mich hiermit aus dieser Diskussion aus, sonst wirds doch noch unsachlich und persönlich.

Viele Grüße

Tom

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Antwort von kichiku:

hey ich mach doch nur ein wenig spaß...
stativ ist für mädchen... ist doch nur ein lustiger spruch

finds auch mehr als lustig und mehr als passend, das du mir einen film
zeigst, der eine viel "bessere" und ich sag mal so
"natürlichere handkameraführung" hat als unsere
und du zeigts mir

"Windstärke 9 - Höllenritt der Hochseefischer"

großartig...

handkamera auf stürmischer see... super

und ja ich habe viel handkamera gemacht, aber dadurch habe ich sehr viele bilder machen können, die so in der zeit niemals mit stativ möglich wären...

wir wollten einen bewegten film haben...

ich hatte tausend fragen, wie ob und warum überhaubt es möglich ist mit so einer kleinen cam, fernsehentaugliche bilder zu machen in full hd und dazu auch noch eine doku... wieviele accus/speicherkarten/optiken was könnte ich brauchen/ ton?/ licht? viele einstellungen im auto, wie mach ich es, das es nicht langweilig wird... interviews, wie nah, warum so nah, headspace...
hat überhaubt irgendwer das autorig gesehen?
es gibt viele fragen die ich mir vorher gestellt habe...
jetzt weiß ich sie...

http://www.vimeo.com/channels/chriscaliman

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Antwort von nicecam:

Morgen sag ich auch noch was dazu.

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Antwort von cantsin:

da scheint ja einer beleidigt zu sein, vielleicht weil auch was wahres dran war?
wie schon gesagt, kritik ist gut, aber manchmal kommt es auch darauf an wie man sie sagt... Hallo,

Ich habe mir den Film gerade in der ZDF-Mediathek angesehen, und er hat mir ausgesprochen gut gefallen. Sehr lehrsam, gut recherchiert, spannend aber nicht reisserisch gemacht. Zu beidem - dem dramatischen Sujet, aber auch der Frage von Schönheit und des Preises, der dafür bezahlt wird - passen die DSLR-Bilder mit ihrer Dramatisierung und kinohaften Ästhetisierung des Bilds sehr gut. Ich fand den Film optisch sehr ansprechend und gelungen. Dinge wie Wackler, Jello, Moirés, Tiefenschärfe-Probleme bei Personenaufnahmen, Unschärfe der Canon vor allem bei Totalen hat mein einschlägig geübtes Auge natürlich gesehen, aber ich fand sie nicht störend. (Allerdings nur auf dem relativ kleinen Mediathek-Bildschirm, ev. hätte ich auf meinem HD-Flach-Grossbildschirm mehr auszusetzen gehabt.)

Kannst Du uns noch ein bisschen Hintergrundinformation geben? Wurde mit zwei Kameras gearbeitet? Mit welchen Optiken? Gab es color grading in der Postproduktion?

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Antwort von iMac27_edmedia:

Ich habe mir den Film in der Mediathek angesehen, aber wegen Zeitmangels nicht komplett, die Kamera im dem Stil verkauft das heimliche Undercoverfilmen als Stilmittel, manchmal liegt aber auch die Schärfe nicht auf dem Punkt, das wäre mit einer EOS 550 leichter gewesen mit MagicLantern und FocusAssist.

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Antwort von Funque:

Hehe,

Mir kommt es so vor als gäbe es sowas wie eine in stein gemeiselte doku-dreh-bibel auf deren basis hier die gezeigte doku schön verrissen werden kann.
ich denke auch das die leute die hier so heftig kritik üben auch wissen wovon sie sprechen, weil sie selber jahrelang beruflich damit zu tun haben und der erfolg ihrer werke gibt ihnen sicher auch recht.
allerdings lässt sich auf der anderen seite nicht abstreiten, das es genauso leute gibt, denen die dokumentation hier gut gefallen hat, egal ob sie technisch perfekt produziert ist oder journalistisch bis in den letzten tiefen hintergrund recherchiert wurde.

manche kritik die hier geäussert wird scheint für mich eher die chance zu sein sich den angestauten frust über die tatsache das mit einer dslr gefilmt wurde von der seele zu schreiben. da hat jmd doch etwa tatsächlich die möglichkeit bekommen mit so einem ding eine doku zu produzieren, damit geld zu verdienen und das ganze dann auch noch im öffentlich rechtlichen fernseh, eine der letzten bastionen des guten alten filmhandwerks, senden zu dürfen. ich möchte hier auch niemandem unrecht tun, vielleicht liege ich auch total daneben, aber es kommt mir so vor.

Greetz
Funque

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Antwort von WoWu:

Das ist völlig richtig, aber du musst natürlich einen Gang weiter denken ...

Man kann ein Bild ruhig halten, oder es kann wackeln.
Man kann ein Bild scharf machen, oder es kann unscharf sein.
Man kann einen Schärfepunkt finden, oder ihn im "On" suchen.
Man kann Farben aufeinander abstimmen, oder kunterbunt so lassen, wie sie kommen.
Man kann Licht setzen oder ausschließlich mit "available" arbeiten.

Man kann einzeln solche Dinge ausführen, oder die ganze Palette.

Nun gibt es sicher Anhänger für beide Methoden.
Ich will daher gar nicht von richtig oder falsch reden, aber offenbar gibt es doch (auch) eine Menge Anhänger, die ein scharfes, ruhiges, wohl ausgewogenes Bild, gefilmt mit einer Kamera, die auch scharfe Bilder abliefert, vorziehen.
Das hat auch gar nichts mit "in Stein gemeißelt" zu tun sondern nur damit, ob im Auge des Betrachters ein gutes, oder weniger gutes Produkt entsteht.
Daher sind die Attribute "gut" oder "schlecht" hier gar nicht angebracht und alle, die geantwortet haben, haben auch nur ihre persönliche Meinung kundgetan.
Wie ich oben schon sagte, das Produkt ist verkauft, die Kohle ist auf dem Konto und alles ist prima.
Ich bewundere eben nur, das Marketingtalent.

Fernsehen ist einwenig wie ein Handwerk. Manche Schuster machen eben den eleganten Schuh und andere die Sandalen ... beides wird getragen.

Wo also soll da ein Problem sein ?

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Antwort von r.p.television:

Da wird um Kritik gebeten und dann wird man hier als Hater und Mädchen tituliert. Und der Threadersteller tut so als ob er sich völlig erhaben um uns arme Trottel aus dem Internet amüsiert.
Ich weiss nicht wie Du zu der Auftragsarbeit gekommen bist, aber Deine unpassende Arroganz lässt auf ganz viel Vitamin B schliessen. Ich kenne auch einen Zögling eines wichtigen Redakteurs. Der führt sich ähnlich auf und denkt er habe den heiligen Gral der Filmkunst entdeckt und tritt ordentlich nach unten, obwohl er seine Position nur dank Papi hat.

Deine Aussage "Stativ ist für Mädchen" ist absolut lächerlich.
Ich sehe das genau anders: Wenn jemand bei eigenen Produktionen eine Wackelkamera akzeptiert ist er scheinbar zu schwächlich um ein Stativ mit sich herum zu schleppen.
Ein Kameramann unterscheidet sich deshalb schon vom Fotografen, weil er nicht wie ein Urlauber mit trendy Klamotten durch's Set stolpern darf sondern sich jederzeit darüber einen Kopf machen muss, wie er die Szene ohne Wackler einfangen kann.
Sei mir nicht bös, aber die Doku sieht genauso aus: Ein Fotograf hat mal eben einen Film gemacht und erst hinterher gemerkt dass es ohne schweres Gear ganz schön wackelt.
Stativ oder Monopod sind Werkzeuge. Punkt. Sie gehören zum TV- und Filmbusiness wie die Schere zum Friseur.
Ich schlepp mir teilweise einen Wolf, aber die Aufnahmen sehen danach professionell aus. Für die ganz wenigen Situationen, bei denen ein Stativ nicht möglich ist, versuche ich die Kamera irgendwo aufzulegen.
Das mag in der heutigen Zeit der Klicki-Bunti-iPhone-Filmer komisch sein - aber das hat nichts mit Zeitgeist zu tun, sondern einfach mit Qualität.
Dieses Argument "Stativ wäre in dieser Zeit nicht möglich gewesen" ist keine Entschuldigung. Notfalls nimmt man ein Einbein. Wenn man so zittrige Arme hat sollte man auf APS-C vielleicht kein 30mm verwenden sondern ein UWW wie das Tokina 11-16mm.

Ich habe versucht mir die Sendung anzuschauen. Aber nach wenigen Minuten hatte ich das Gewackel satt. Das ZDF versucht wohl auf jugendlich zu machen und hat das abgenickt. Ich bin 38 und bestimmt kein seniler TV-Konsument. Ich gehe auch mit der Zeit und filme mit DSLRs, mit Schultermühlen, mit Henkelmännern etc etc. Aber Gewackel hat nichts mit modern zu tun sondern mit Bequemlichkeit oder Nicht-Können. In seltenen Fällen unterstützt Wackeln die Dramaturgie (z.B. der Anfang bei Soldat James Ryan, der Rest des Filmes ist dann aber auch ohne Wackeln).
Jetzt kannst Du Dich über mich amüsieren.
Wenn Du nicht so arrogant auf durchaus sachliche und konstruktive Kritik reagiert hättest, hätte ich diesen Kommentar anders formuliert.

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Antwort von msfilms.ch:

jep... wo er recht hat hat er recht... stativ gehört einfach zum equipment!
vorallem find ich bei dokumentationen ist ein ruhiges bild passender.
oder du hast ne schwere schultercam, dann kommen die bilder auch meisstens ruhiger daher...aber mit ner fotocam ist halt die wackelgefahr seeehr hoch.
habe die doku leider verpasst, aber vielleicht kann ich die sendung ja noch online anschauen...deshalb soll das hier keine kritik sein an dich.

gruss marc

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Antwort von kichiku:

ok, soviel der bösen kritik, aber auch manche gute...
ich habe den glauben an die guten alten filmforen nicht verloren...

und nochmals stativ ist für mädchen ist nur ein lustiger spruch...
und ob das mit arroganz zu tun hat, ob ich mich über manches amüsiere, soll mal dahin gestellt sein, aber über manches muss ich einfach schmunzeln...

und ob ich an den job gekommen bin, weil da ganz viel vitamin b im spiel war, möchte ich mal weit von mir weisen...
habs mir erarbeitet, ein bischen glück und talent kommt da auch noch hinzu...

und ob der film jetzt eine sandale ist und ein film der mit stativ gefilmt wurde nun ein designerschuh, kommt ganz auf die sichtweise der zuschauer an...

vielleicht möchte ja der zuschauer manchmal nicht immer zu zugeschnürt werden wie so oft...

klar könnte ich ein weitwinkel draufsetzten und damit hab ich das meisste scharf und auch die bewegung wäre sicherlich weicher, wollte ich aber nicht, weil genau das ist, was ich vermeiden wollte...

das typische eb-kamera bild... weitwinkel, alles scharf, kadrage fast unkenntlich oder gar nicht da, haubtsache alles im bild und scharf...

gefällt mir nicht...

habe fast alles mit der sigma 30mm optik gedreht, manches noch mit der 85mm canon...

ah übrigends, diese 3 links die1mac27_edmedia mir zeigen wollte, wollten mir was sagen? keine besonders guten beispiele...

wie auch immer, wir drehen uns hier im kreis... ich persöhnlich glaube das sich solche tv-dokus locker durchsetzten werden, und das der zuschauer gerne mal etwas anderes sehen würde...

damit möchte ich nicht die stativbenutzter, die natürlich nicht immer mädchen sind, beleidigen, weil auch ein stativ niemals aus der mode kommen wird...

bitte zeigt mir doch mal einen guten auschnitt...
alle beispiele bis jetzt waren eher unpassend oder nichtssagend...

ps. die doku auf meinem kleinen pal fernsehen sah, fand ich, schon ziemlich gut aus... da haben mich die kleinen "Fehler" so gar nicht gestört...
werde mir aber nächstes mal etwas mehr auf die schärfe und das wackeln konzentrieren, obwohl ich mir schon richtig mühe gegeben habe....

http://www.vimeo.com/channels/chriscaliman

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Antwort von Anne Nerven:

...hat überhaubt irgendwer das autorig gesehen? Das widerspricht aber doch dem generellen Zeitmangel, ein Stativ einsetzen zu können.

Was mich persönlich irritiert ist, dass (zumindest öffentl. rechtl.) Fernsehen/Kino eigentlich doch eine Vorbildfunktion für entsprechendes Handwerk (Film/Video) hat. Nach dem Motto:"So wird"s gemacht."
Wenn ich dann lese, dass alles erlaubt ist, frage ich mich, warum wir irgendwas lernen sollen? Nur weil der überwiegende Teil der Bevölkerung strohdoof ist und sich mit alem Füttern lässt, was die Glotze ihm serviert, z.B. Daily Soaps, Die lustigsten Pannenclips, Meine peinlichen Eltern, AK 2011, etc, etc, etc... muss ich diese Werbeunterbrechungen nicht als Maßstab nehmen.

Leider sind die Leistungen der Leute hinter der Kamera dazu verdammt, umso weniger bemerkt zu werden, je besser sie gemacht sind. Z.B. gutes Licht sieht man halt nicht, es erzeugt eine Stimmung. Eine gute Kamera bemerkt man nicht, sie bietet nur eine Perspektive, ein Bild. Der Zuschauer kann in die Rolle des unsichtbaren Beobachters schlüpfen. Und der ist normalerweise ruhig, da er nichts zum Thema beiträgt. Mal abgesehen vom Bewegungswackeln einer Verfolgerkamera, was aber trotzdem nicht so angenehm anzusehen ist wie eine Steady-Cam-Fahrt. Meine Augen wackeln auch im echten Leben nicht, wenn ich hinter jemandem herlaufe, die liefern mir saubere Bilder.

Vielleicht sollte man einfach auch mal die Zielgruppe berücksichtigen. Wenn ich für <25jährige drehe, sollte ich deren Seh-Gewohnheiten bedienen. Drehe ich eine Doku über Kunstraub, mit Interviews in Museen und Cafés, guckt das kein Schwein unter 30. Da muss ich keine "Action" vortäuschen, um zu unterhalten. Der Doku-Gucker will ruhig und sachlich, informierend unterhalten werden.

Es gibt haufenweise Gegenbeispiele mit angepasster Kameraführung im TV. Täglich! Dokus sind In. Meine Vermutung (nicht Verurteilung) ist, dass Du U30 bist und eigentlich gar keine Dokus schaust. Oder Dir ein paar angesehen hast und gedacht hast "Wie langweilig, da kann man mehr rausholen". Ist aber überhaupt nicht abwertend gemeint, weil letztlich jeder von uns den Job gemacht hätte. Nach seinen Vorstellungen und Vorlieben. Keiner hätte gesagt, "Nein sorry, ist nicht mein Ding". Und jeder würde seine Machart verteidigen, weil er ja davon überzeugt ist.

Gruß,
Dirk

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Antwort von kichiku:

hi und nein ich bin nicht u30 sondern knap über 30...
und das das fernsehen uns zeigen soll wie es gemacht wird, ist völliger quatsch...
und ja ich habe sehr viele dokus gesehen und interessiere mich sehr für den dokumentarfilm und habe mir sehr viele gedanken gemacht, wie und weshalb ich es so filme und nicht anders...
ich habe sogar kamera studiert... ohha
da darf man aber auch nicht vergessen, das es eben kein dokumentarfilm ist, im klassischen sinne, sondern eher eine dokureportage...
hätte ich es einfach eb-mäßig runtergearbeitet, wäre so einiges nicht möglich und, nach meiner meinung, auch visuell viel uninteressanter geworden...

und irgendwer hat hier mal gefragt, warum die menschen so natürlich im film rüberkommen...
und dass ist genau der grund warum ich kein stativ, sehr wenig licht oder nur wenn nötig benutzt habe...
wenn wir immer erst mal den ganzen raum ausleuchten würden, immer mein neues bild mit einem stativ ausrichten müsste, wäre diese lebendigkeit nicht einzufangen gewesen...

somit konnten wir schnell und instinktiv auf das was passiert reagieren...

ich wundere mich nur, warum noch keiner mich kritisiert hat, dass ich kein kopflich für die cam benutzt habe...

:-)

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Antwort von Anne Nerven:

ich habe sogar kamera studiert... ohha Das muss nichts heißen. Ich habe Frauen studiert und bin trotzdem Single. Oder vielleicht deshalb...

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Antwort von Anne Nerven:

...das das fernsehen uns zeigen soll wie es gemacht wird, ist völliger quatsch... Bei Kino/TV ist es wie mit allen Medien: es gelten (vom Publikum "beschlossene") Gesetze und gewisse Freiheiten, sich innerhalb dieser zu bewegen. In der Musik ist es z.B. der Takt. Möchtest Du ein breites Publikum ansprechen, brauchst Du einen 4/4 Takt. Willst Du die ältere Generation, darf es auch gerne ein 3/4 Takt (Walzer) sein. Bist Du auf intellektuelle Audienz aus, kannst Du mit Jazz im 7/4 Takten Erfolge feiern.

Im Film/TV ist es nicht anders. Will man Erfolg haben, muss man neben der Zielgruppe, auch deren Wünsche berücksichtigen. Nur daran kann man sich orientieren. Und nur im Kino/TV wird ersichtlich, was die Zielgruppe will. Folglich wird DA auch gezeigt, wie es geht. Sei es ein Trend oder ein Gesetz. Ausnahmen außen vor, weil selten.

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Antwort von kichiku:

habs fast überlesen...
wir haben fast alles mit der 7d aufgenommen, die hvx hatten wir nur dabei um den ton mit aufzunehmen, wenn kein tonmensch dabei war...
hat sehr gut geklappt...
sogut wie immer die sigma 30mm benutzt und manchmal die 85mm um menschen aufzunehmen ohne ihnen allzu nahe zu kommen...

geschnitten hat es ramin, der sehr viel fürs zdf schneidet... glaube auch teile von "die deutschen" aber den 2 teil...

farbkorrektur wurde auch gemacht, aber eben sachte...

wir waren immer zu dritt unterwegs und manchmal mit christian der den ton gemacht hat...

2 redakteure und ich... und eben manchmal christian...

was ich an der kamera wirklich liebe ist die unheimliche lichtstärke in verbindung mit nem guten opjektiv...
ist schon krass wie gut man in der nacht nur mit natürlichem licht arbeiten kann ohne das das rauschen überhand gewinnt.. siehe amsterdam...

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Antwort von kichiku:

...das das fernsehen uns zeigen soll wie es gemacht wird, ist völliger quatsch... Bei Kino/TV ist es wie mit allen Medien: es gelten (vom Publikum "beschlossene") Gesetze und gewisse Freiheiten, sich innerhalb dieser zu bewegen. In der Musik ist es z.B. der Takt. Möchtest Du ein breites Publikum ansprechen, brauchst Du einen 4/4 Takt. Willst Du die ältere Generation, darf es auch gerne ein 3/4 Takt (Walzer) sein. Bist Du auf intellektuelle Audienz aus, kannst Du mit Jazz im 7/4 Takten Erfolge feiern.

Im Film/TV ist es nicht anders. Will man Erfolg haben, muss man neben der Zielgruppe, auch deren Wünsche berücksichtigen. Nur daran kann man sich orientieren. Und nur im Kino/TV wird ersichtlich, was die Zielgruppe will. Folglich wird DA auch gezeigt, wie es geht. Sei es ein Trend oder ein Gesetz. Ausnahmen außen vor, weil selten. seh ich überhaubt nicht so, wenn alles beim zdf immer wie gehabt weiter gehen würde, würden sie immer mehr probleme mit ihrer Zielgruppe haben...
hat das zdf nicht eh probleme das das publikum eher 50 + ist...

sollte man dann nicht auch schleunigst mal etwas ändern?
sage damit nicht, das jetzt alle dokus so wie unsere aussehen sollten...
natürlich nicht...
aber ein bischen frischer wind, kann nicht schaden...

auch hier könnten einige ein bischen über ihren tellerrand schauen...
würde ihnen guttun...

grüße

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Antwort von Anne Nerven:

@kichiku:

Meinst Du wirklich, beim ZDF kämpfen sie seit Jahren vergeblich um die Erschließung jüngerer Zielgruppen? Die senden doch nicht "Rosamunde Pilcher" und sind anschl. mit den Nerven runter, weil das Publikum wieder nicht unter 50 war? Glaube ich nicht. Wenn die wirklich jünger werden wollten oder Marktanteile gewinnen, bräuchten sie nur Sozialpornos wie die Privaten zu zeigen. Menschen, die vor der Kamera Seelenstriptease machen, ihr ICH blank ziehen: Bauer sucht..., DSDS,... Fernsehen für Leute ohne Bildung und mit niedriger Unterhaltungsgrenze. Schwupp, schon sitzen Millionen vor dem TV und laben sich am Elend. Wir sind nunmal von Natur aus Unfall-Gaffer.

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Antwort von WoWu:

:-))

Mal ganz abgesehen davon, dass die 50+ das sind, was man mal "Turnschuhgeneration" genannt hat.
Die iPod Generation hat doch ohnehin youtube und, wie es scheint überhaupt kein Interesse an Dokumentationen.
Skateboard Videos scheinen doch da völlig zu reichen und solange es CSI gibt, kommst du mit so einer Doku ohnehin an die nicht heran.
Und nur mit unscharfen Bildern und wackeliger Kameraführung reisst man da auch nix.

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Antwort von Anne Nerven:

...und solange es CSI gibt,... Großartige Serie! Allerdings nur "Las Vegas". Wahnsinn! Die Blondine, die immer in ärmellosen Tops neben vermummten Spurensicherern am Tatort rumläuft. Ein Feger! Und Einschaltgrund!

Ich schäme mich auch nicht dafür! :-)





Naja, vielleicht ein bisschen...

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Antwort von Jott:

"NYPD Blue" war eine US-Serie, die mit absichtlicher Wackelkamera produziert wurde. Ist auch schon fast wieder zwanzig Jahre her - ein früher Vorläufer der heutigen Mode?

"One of the strengths in the filming of "NYPD Blue" was the shaky camera. To show the energy and confusion of New York City life Gregory Hoblit used a handheld moving camera that at times seemed only loosely focused on the scene ... this worked for the show though it caused consternation among the professional camera operators as it went against everything they had ever been taught."

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Antwort von kichiku:

poste mal hier eine nachricht, die ich auf meiner vimeo seite bekommen habe...

finde sie trifft es ganz gut:

"Hallo,

ich bin über den slashCam Thread auf die Doku "Blutige Schätze" aufmerksam geworden. Hab den Thread mit verfolgt ... und hab mir erst gedacht, "ist die Doku wirklich so schlecht, wenn die so zerissen wird."

Jetzt hab ich die Doku mir in der Zdf mediathek angeschaut und bin sehr enttäuscht von der Community. Da wird ja alles so dargestellt, als könnte man sich das überhaupt nicht anschauen. Das stimmt meiner Meinung nach garnicht. Ich find der Kamerastil passt zur Doku, mal was Neues. Und so Aussagen wie, "die ganze Zeit nur wackelige Kamera" stimmen ja auch nicht, viele Interviews wurden ja auch mit fester Kamera aufgenommen. Der investigative Stil wird meiner Meinung nach gut rübergebracht.

Ich glaube viele haben sich durch deinen Eingangspost "fast komplett mit meiner canon 7d gedeht... " schon darauf eingestellt bestimmte Dinge zu kritisieren und haben dann eben nur noch darauf geachtet.
Ich war auch nicht mit allem zufrieden, so von Minute 30 bis 35 fand ich es etwas langweilig, aber ab Minute 40 wars dann doch wieder interessant und im Ganzen fand ich die Doku sehr gut.
Ich find es mutig, dass du den Thread eröffnet hast, bei vielen Foren muss man ja leider davon ausgehen, dass alles sehr nur negativ betrachtet wird."

das wars schon...

grüße

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Antwort von Newme:

Mir gefällt die Doku auch sehr gut!

Pfeif auf die ganzen Neider ;)

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Antwort von handiro:

ich finde wer hier so hart kritisiert sollte mal seinen vimeo channel verlinken um zu belegen, dass er es besser machen kann! Einfach nur "Regeln" aus den Lehrbüchern runterlabern aber selber nix besseres können, ist arm!
Fehlt nur noch der Obermeister Ballhaus mit seinem " Der Gute ist immer rechts im Bild und der Böse immer links".

Mir hat der Film gefallen, etwas lang, manchmal Spannungsabfall, manchmal zu viel focus pulling aber insgesamt ein gutes Thema und gut rübergebracht.

Mehr davon kichiku! Dir war ja klar, dass Du Dich hier auf glattes Eis begibst.

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Antwort von kichiku:

hi, erst mal war es mir natürlich klar, das der beitrag so ausufern würde...
ist leider sehr oft so und ich poste glaube ich schon seit 10 jahren immer regelmäßig meine arbeiten, deshalb kenne ich das nur zu genüge...
aber irgendwie habe ich das internet und die möglichkeit seine arbeiten öffentlich zu machen in mein herz geschlossen und ich mag es...
auch wenn sehr oft eben solche kritiken dabei rauskommen, aber das gehört dazu...

man muss nur abschätzen können, wer wirklich was zu sagen hat und wer eben nicht...

aber ein bischen marketing gehört eben auch dazu...

also besucht meinen channel, habt spaß und da gibt es noch viel kontroverseres zeug, was ich hier niemals veröffentlichen würde...
:-)
http://www.vimeo.com/channels/chriscaliman

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Antwort von WoWu:

@ handiro sollte mal seinen vimeo channel verlinken Das hat auch was mit Rechten zu tun.
Wir lizensieren unsere Produktionen ausschliesslich über die unterschiedlichen Ausstrahlungsformate, Footprints und Zeit.
Bei den Rechten ist auch (als gesondertes Recht) die Internetveröffentlichung.
Stellen wir es selbst in einen Channel ... ist das Recht verbraucht und niemand wird dafür noch einen Cent bezahlen.

Als kommerzieller Anbieter sollte man sich schon gut überlegen, ob einem das die Sache wert ist.

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Antwort von nic:

So ein langer, hart umkämpfter Thread. Ohne mich? Ich denke das muss ich unbedingt ändern.

Zuerst:
Der Film enthält viele DSLR-bedingte technische Fehler. Rolling Shutter, der zusammen mit dem leichten Wackeln, aber vor allem mit dem Zittern zu einem unkonstanten Bild führt. Das prinzipiell leicht unscharfe Bild und die öfter mal verfehlte Schärfe sind auch der 7D zu verdanken. Auch der begrenzte Dynamikbereich der 7D hinterlässt seine Spuren. Überbelichtungen, Unterbelichtungen. Die wohl mit dem Standard-Picture-Style aufgenommenen Bilder mit ihren immens satten Farben führen öfter zu gefühltem Overgrading... bla.

Scheiss drauf!
Ich persönlich würde es mir nicht zutrauen eine Doku mit 7D ohne Stativ und mit available light zu drehen. Zum einen, da ich den reinen vDSLR-Look nicht mag und sie deshalb nur als Billigvariante einer One oder Alexa sehe und immer versuche die typischen Bildfehler zu verstecken. Zum anderen, weil ich Angst hätte es völlig zu versauen.

Du hast dich für einen Stil entschieden und diesen konsequent durchgezogen. Du warst dir des Risikos bewusst. Und wusstest was am Schluss rauskommen würde. Und du stehst dazu.

Und sich über reine Geschmacksfragen mit solcher Vehemenz zu bekämpfen, das ist doch wirklich lächerlich. Das gilt für alle Seiten.

Und am Schluss freut es mich doch, dass man nicht immer nur meine Filmchen zerreißt. Sondern deine recht gelungene Doku auch.

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Antwort von Jan:

Sondern deine recht gelungene Doku auch. Wäre sie auch, wenn diese wilde Schärfesuche und das "Geruckel" nicht wären. Das lernt man auch als Neuling innerhalb von Wochen an der HFF !
Experimente sind immer möglich, aber der Beitrag geht weit über die Grenzen hinaus.


VG
Jan

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Antwort von Anne Nerven:

Mir gefällt die Doku auch sehr gut!

Pfeif auf die ganzen Neider ;) In jedem "Kritisiert Mich"-Thread kommt irgendwann dieser Standard-Pillemann-Satz mit dem Alles-vom-Tisch-fegen-Argument "Neid".
Alle die es doof finden sind sowieso nur neidisch. Jedesmal. Und Schlaffis, die nichts können und nichts zeigen.

Worauf denn bitteschön neidisch? Auf seine Tätigkeit als Kameramann? Seine Kamera? Auf seine Aufnahmen? Auf Brüssel oder Amsterdam? Oder dass er fürs ZDF gedreht hat und auf Partys sagen kann "Ich drehe fürs ZDF!"? Ich glaube, das ist ihm eher peinlich, weil das ZDF bekanntlich ein Ü50-Grufti-Sender ist. Damit bekommst Du keine Schnecke ins Bett!

Nicht jeder, der etwas bemängelt, ist gleichzeitig darauf neidisch. Ob andere diese "Mängel" ebenfalls als solche empfinden, spielt gar keine Rolle. Das sind individuelle Meinungen, die ausdrücklich gefordert werden. Außerdem sind wir eine Tadel-Gesellschaft. Wir loben nicht, was gefällt, wir tadeln, was nicht. Du kriegst ja auch keine 20 Euro, wenn Du Dich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit hältst! Oder erwartest Du es etwa???? Also, warum dann hier im Forum?

Jeder Theater-Mensch erhält ein direktes Feedback vom Publikum, Fernseh-Reportagen nicht. Deshalb bittet kichiku im Forum um Applaus. Dass hier jetzt einige Buh rufen, dürfte doch wohl zu erwarten sein, weil nicht jedem die Interpretation gefällt und hier viele User mehr oder weniger vom Fach sind - egal, wie (erfolg)reich. Damit kann er offensichtlich leben, da es nicht sein erster Beitrag ist.

Letztlich sind so Beiträge wie Deiner nicht nur langweilig, sondern sogar ein Armutszeugnis für den Schaffenden, weil Du ja Kritik nur mit Neid gleichsetzt und dadurch Dein Gefallen demnach nur "neidlos" bedeuten kann. Ob ihn DAS wirklich freut?

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Antwort von kichiku:

ich glaube langsam ist alles gesagt...
nur eins noch, damit man mich auch richtig einschätzen kann...
für das zdf zu drehen ist eine richtig schöne sache, aber darum geht es nur bedingt, viel mehr und viel schöner war das projekt...
es waren super 17 drehtage mit einem mehr als coolem team, mit interessanten erfahrungen und jeden menge spaß...
ich persöhnlich glaube das nicht mal ein zehntel der leute hier die doku komplett geschaut haben, weil es so viele gute und schöne bilder gibt, auch sehr viele mit stativ, die einfach keiner erwähnt... aber auch egal...
es gibt richtig viele interessante und ungewöhnliche einstellungen die stark von der fernsehnorm abweichen und den film visuell eine eigene handschrift geben und nicht wegen dem 7d look...
der ist nur werkzeug gewesen...

die bilder macht der mensch hinter der kamera und nicht die kamera...

und nicht meine art hier zu reagieren ist arrogant, sondern die antworten hier die ja alles besser machen könnten oder die alles so richtig scheiße finden, ohne die scheuklappen vor den augen zu öffnen... das finde ich arrogant und unverschämt...

aber mir auch egal...

bald gibts mehr zu sehen...

grüße

chris

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Antwort von Jan:

und nicht meine art hier zu reagieren ist arrogant, sondern die antworten hier die ja alles besser machen könnten oder die alles so richtig scheiße finden, ohne die scheuklappen vor den augen zu öffnen... das finde ich arrogant und unverschämt...

s

Es geht hier nicht ob irgendein User es besser gemacht hätte. Ich versuche es mal anders.

Stellt Euch vor:

Die Formel 1 bittet um ein Strassenrennen. Gefahren wird von Ampel zu Ampel. Bei Rot muss angehalten werden. Neben Amateuren fahren auch Formel 1 Fahrer mit.

Ein Formel 1 Fahrer lässt an jeder zweiten Ampel den Motor abwürgen und lässt die Drehzahl dauerhaft im roten Bereich drehen, sodass der Motor jede Sekunde hoch gehen könnte. Aber er kommt durch und gewinnt dennoch locker gegen einen Amateur.

Danach brüstet er sich mit seinem Können.

Genau das will ich damit sagen.....


Wenn der Formel 1 Fahrer den Anfänger mal richtig was zeigen will, dann fährt er rückwärts an die Ampel und schlägt den Amateur dann auch noch.
Das nenne ich dann Klasse oder einfach Können.




Und noch etwas zu den DSLR Wahn.

Angefangen hat der Hype in den Foren wie Diesen oder Anderen. Wir filmten mit den Kameras schon 2008 (5 D MK II). Das war eine Zeit, wo Profis noch gar nicht wussten, was man damit alles machen kann. Daher
erstaunt es viele User hier nicht, welche Schwachlichtqualität oder welches Tiefenschärfespiel möglich ist. Viele professionelle Kameramänner die ich kenne, hatte davon mehr oder weniger noch nichts gehört oder sprangen erst später auf den Zug auf.


Mich hat beispielsweise damals das Video von Laforet, was dann auch auf Canon.com präsentiert wurde extrem beeindruckt. Das in für mich Klasse.


http://www.usa.canon.com/dlc/controller?act=GetArticleAct&articleID=2326

VG
Jan

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Antwort von WoWu:

Auszug aus TV-news-letter von heute:
http://www.film-tv-video.de/newsletter.html?&sNL=381
Abschied von der Schärfe

Den Endkunden wurde und wird HDTV gern mit dem Hinweis auf »schärfere«
Fernsehbilder schmackhaft gemacht. Im Fernsehen kann man derzeit
allerdings eher die Hinwendung zur Unschärfe beobachten.
Da ist zum einen die gewollte, absichtsvolle Unschärfe: So wird etwa mit
dem Einsatz von Large-Single-Sensor-Kameras ein »filmischer« Look
angestrebt, wie er mit teuren Hollywood-Produktionen assoziiert wird. Ein
Look, bei dem aufgrund der geringeren Schärfentiefe Vorder- und
Hintergrund besser gegeneinander abgesetzt und voneinander getrennt sind.
So weit so gut — auch hierbei wird zwar gelegentlich übertrieben, aber
dieses Gestaltungsmittel kann auch ein großer Gewinn sein.
Daneben gibt es aber die zufällige, beliebige Unschärfe: Wenn etwa das
unwichtige Regal im Hintergrund knackscharf abgebildet wird, der
Interviewpartner davor aber leider während der ganzen Szene unscharf
bleibt. Das konnte auch früher immer mal passieren, besonders wenn es bei
der Aufnahme mal wieder hektisch zuging. Aber in jüngster Zeit&nbsp;— so
jedenfalls der Eindruck der Redaktion — häuft sich das ganz massiv.
Woran liegt das? Sind die Kameraleute schludriger, kenntnisärmer und
gleichgültiger als früher? Das mag im Einzelfall vielleicht auch mal
zutreffen, aber die Regel ist es ganz sicher nicht. In sehr viel mehr
Fällen liegt es am Arbeitsmittel: Es wird in HD gedreht und man müsste
deshalb die Schärfe noch genauer kontrollieren als früher, aber leider
kann bei den heute in wachsender Zahl eingesetzten, preisgünstigen
Camcordern oft weder im Sucher noch auf dem Ausklappschirm die Schärfe
wirklich überprüft und zweifelsfrei sichergestellt werden —&nbsp;trotz
zahlreicher Zusatzfunktionen wie Focus Assist, Peaking und ähnlichem. Man
sieht einfach auf den Winz-Schirmchen mit ihrer zu geringen Auflösung
nicht, ob die Schärfe nun exakt da liegt, wo man sie haben will.
Und immer öfter wird auch das grundsätzlich falsche Werkzeug gewählt: Wer
könnte nicht prinzipiell verstehen, dass die Versuchung groß ist, bei
einer Auslandsreportage oder einer Doku nur mit »kleinem Besteck« flexibel
und unauffällig zu arbeiten? Also wird eine lichtstarke DSLR eingepackt
und dann vor Ort ohne Zusatzlicht mit offener Blende und minimaler
Schärfentiefe gedreht.
Selbst ganz große Meister können aber unter diesen Voraussetzungen kein
befriedigendes Ergebnis erreichen, wenn in einer spontanen
Interviewsituation die Schärfentiefe beim Gesprächspartner nicht mal von
der Nasenspitze bis zu den Augen reicht. So entsteht ein Bilderbrei aus
unscharfem Geeiere und es tut der Sache auch nicht gut, wenn etwa von
wichtigen, abgefilmten Geheimdokumenten nur eine halbe Zeile scharf ist
...
So bleibt die Erkenntnis: Man kann zwar ein Badezimmer auch komplett mit
einer Zahnbürste reinigen, wenn aber am Schluss das Ergebnis nicht stimmt,
hat man eben leider nur Zeit verschwendet.
Bleibt zu hoffen, dass sich bald die Vernunft wieder Bahn schlägt und die
Zuschauer nicht immer öfter mit zur Hälfte unscharfen Reportagen im
CSI-Look gequält werden: Es passt nicht, es funktioniert nicht, es geht
ins Auge.
Sie werden sehen.
Christine Gebhard, Gerd Voigt-Müller


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Antwort von shodushitanaka:

Von "gute Doku" bis "Geruckel" und schlussendlich "Formel 1-Fahrer" ist jetzt wirklich alles gesagt worden - oder will noch jemand das letzte Wort haben;)

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Antwort von mann:

(DSLR) Bilderbrei aus unscharfem Geeiere(...)

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Antwort von edewolf:

Mia Wuaschd!!!!!!!

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Antwort von kichiku:

ich ich ich möchte noch mal etwas sagen...
fand die diskussion hier gut, manchmal nervig, manchmal interessant und manchmal unfair...
aber so läuft es im internet und geschmäcker sind verschieden...
den film als ausgeburt der dslr hölle abzustempeln ist absolut lächerlich, übertrieben und irgendwie, weiß nicht so recht, schwach... als ob das irgendein saublöder amateur youtube film wäre...
das ist es ganz und gar nicht...

keiner der hardcore-kritiker ist auf irgendetwas anderes eingegangen als auf die "wackel" kamera und die unschärfe... glaube auch nicht das sie sich den film als ganzes gegeben haben...

es gibt so viele schön gefilmte momente in dem film: "beirut", amsterdam bei nacht, die autofahrten, richtig viele schöne einstellungen, bilder die ich persöhnlich so eher selten im fernsehen sehe und wenn dann auf arte, bei eher unkommerzielleren projekten... und ich meine jetzt nicht den look sondern das bild als ganzes...
weiß auch nicht ob die leute hier wissen, wie ein drehtag im richtigen leben fürs fernsehen aussieht?

die dslr mit ner red oder ner alexa zu vergleichen kann nur ein witz sein...

zum formel1 beispiel sag ich jetzt mal gar nichts mehr... wenn ich mich mit meinem können brüsten wollte, würd ich hier ganz anders auftreten...

jan dein beispiel mit dem film laforet kann wiederum nur ein witz sein, weil es da fast nur stehende einstellungen gibt... das da die schärfe stimmt ist mir auch klar... wie kannst du sowas mit einer doku vergleichen, wo du nichts nochmal drehst... oder fast gar nichts... schlechtes beispiel...
schonwieder...

bin jetzt auch müde mein baby weiter zu verdeitigen, weil die meute sich hier nicht aufhalten lassen würde...

zum glück bin ich keine rothaarige frau, sonst würdet ihr mich bestimmt verbrennen wollen...

auch mit einem fahrrad bin ich schneller als die meisten hier...

:-)

das nenn ich ein arroganten spruch

:-)

schöne grüße an alle

chris

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Antwort von meawk:

Chris - nimm dir das neidige Gemurmel nicht zu Herzen. Deine Doku wurde im ZDF gesendet. Das ist schon mal eine Hausnummer. Das soll man dir erst mal nachmachen.

Ich fand die Doku gut ;-)

Deine "handgemachte" Doku finde ich um Klassen besser als die "Werbe-Laforete-Scheiße" oder den sterilen Käse, welcher i. d. R. vom "Guru" und Canon-Sklaven Philip Bloom zu sehen ist. Alle die meckern sollen erst mal quasi aus der Hand so etwas drehen - können die gar nicht . . . gehe ich davon aus.

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Antwort von iMac27_edmedia:

@WoWu: Ich habe Christine Gebhard heute getroffen und sagte zu ihr, guter Artikel und auf den Punkt gebracht! Hier bei Slashcam gehört das Mailing auch rein! ;-)

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Antwort von pilskopf:

Mein Gott, seid doch mal froh dass es mal Abseits der Trilliarden bombenscharfen Dokus auch mal welche gibt, die anders sind, wenn auch nur optisch. Ich kann viele Dokus auch nicht mehr sehen wenn der Kameramann mal wieder denkt, er müsse pro Minute 1x aus der Totalen 1x auf ein Detail zoomen und einen Schwenk einbauen. WOW, Dinge die begeistern wenn man 60 ist oder so.

Und noch nie gabs seit den DSLRs so eine Masse an attraktiven Videos, die Filmer wurden proffesioneller, machen sich dadurch mehr Mühe, mehr Gedanken wie man was mit welcher Brennweite dreht. Die DSLRs bedeutet im Grunde back to the roots, zurück zum Ursprung bei dem man sich wieder Gedanken um die Technik dahinter machen muss, war bei Fotos früher auch so, musste man alles manuell einstellen, man knips nicht wie heute 100 Fotos wovon nur 1 was am Ende ist, überspitzt gesagt, sondern man macht sich mal Gedanken was man da eigentlich drehen möchte. Nicht einfach nur draufhalten und rec drücken.

Und wie viele Dokus haben die Kritiker hier, und die, die den Text da oben geschrieben hat, denn gesehen? Wo denn im TV? Oder redet sie tatsächlich nur von dem Homevideos von Halbstarken? Und wo waren die früher besser? Die waren nicht mal schärfer weil der AF schon früher nie funktioniert hat. Und im TV kenn ich solche Dokus nicht bis auf die jetzt und noch so eine Ärztedoku die mal lief. Ansonsten ist jede wie immer, alles scharf, Gezoome von A nach B und einen Schwenk einbauen.

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Antwort von WoWu:

@ piskopf

..nichts gegen einzuwenden, ganz im Genteil, solche Dokus sind wichtig, weil jeder, an dessen Doku zukünftig beim ZDF wegen falschen Sensors, falschen Codecs oder falsche Farbabtastung rumgemeckert wird, bekommt die Dinger gleich um die Ohren gehauen.
Die technische Abnahme beim ZDF hat also einen neuen Minimallevel damit definiert.
Und vonwegen, zuwenig Platz für Kamerabewegung, was die Ausrede bei der Charité-Doku war, zieht hier ja auch nicht wirklich.

Insofern hat er uns also allen einen Gefallen getan, dass die Doku so akzeptiert worden ist.
Demnächst müssen die Schreibstubenleute das unter sich ausdiskutieren und anders Ablehnungsgründe finden, als das, was in ihren Abnahmebdingungen steht.
Ist doch alles prima.

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Antwort von deti:

@WoWu: Ich habe Christine Gebhard heute getroffen und sagte zu ihr, guter Artikel und auf den Punkt gebracht! Hier bei Slashcam gehört das Mailing auch rein! ;-) Während ihr Kameramann gerade mit einer GH2 ein Interview mit einem Sony-Mitarbeiter gefilmt hat und dabei mit Schärfeziehen kaum hinterher kam ;-)

Deti

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Antwort von Jott:

Insofern hat er uns also allen einen Gefallen getan, dass die Doku so akzeptiert worden ist.
Demnächst müssen die Schreibstubenleute das unter sich ausdiskutieren und anders Ablehnungsgründe finden, als das, was in ihren Abnahmebdingungen steht.
Ist doch alles prima. Auf den Punkt! Wenn wieder einmal irgend jemand brabbelt, eine EX1 oder eine andere "Vorhaltekamera" sei nicht sendetauglich wegen 4:2:0 oder sonst was, darf ab sofort hochoffiziell und ungestraft verlacht werden. Und das ist gut so!

Auch ARD-Sender haben sich in die Canons verliebt, fahren Eigenproduktionen damit und pfeifen fröhlich auf all die Papiere, die zwei Büros weiter erstellt wurden und genau das strengstens verbieten.

Dass man mit einer Minikamera ganz andere gestalterische Freiheiten hat als mit dem klassischen Schultertrumm, ist klar. Wer aus bürokratischen Gründen an seine zehn Kilo gefesselt ist, wird schon zur Rückenschonung die klassische statische Stativarbeit beibehalten.

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Antwort von meawk:

Seht ihr - ist doch meine Rede . . .

@pilskopf schreibt:
". . .Und noch nie gabs seit den DSLRs so eine Masse an attraktiven Videos, die Filmer wurden proffesioneller, machen sich dadurch mehr Mühe, mehr Gedanken wie man was mit welcher Brennweite dreht. Die DSLRs bedeutet im Grunde back to the roots, zurück zum Ursprung bei dem man sich wieder Gedanken um die Technik dahinter machen muss . . ."

Danke - so isses

LG

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Antwort von WoWu:

Na seht ihr, dann hat der Thread doch einen schönen, versöhnlichen Abschluss gefunden.
Dann wird die BBC wohl auch bald den 16mm "Bann" aufheben und all die, die noch 8mm Kameras im Schrank haben werden sich den Kauf von diesem modernen Teufelskram noch mal überlegen können.
Und bei denen, die -so wie ich-, ruhige Bilder bevorzugen, wird die Fotographie wieder Renaissance haben, wenn dann erst mal die News auch aus der Handkamera kommen .
Und was die Schärfe betrifft, mein Gott, die wird eben weiter durch Aufsteilung gemacht. Was ist daran nun schlimm ?
Wie Details in der Natur aussehen, weiss ohnehin jeder, der hin und wieder von seinem iPhone hochschaut.
Und wie die Politiker aussehen, weiss auch jeder.
Was muss man das also so genau zeigen. Kann sich doch jeder vorstellen.

Mein Reden, alles prima.
Chris und das ZDF habent"s mal wieder gerichtet.

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Antwort von nic:

Ziemlich dämlicher Beitrag, Wolfgang.

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Antwort von WoWu:

Warum ? Trifft doch die Sache in der Zusammenfassung ziemlich genau.
Vielleicht einwenig überspitzt, aber im Kern ....

Und Beiträge müssen, ebenso wie Videobilder, nicht jedem gefallen.

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Antwort von iMac27_edmedia:

@Deti: Die von film-tv-video machen testweise auch ihre Beitrage mit einem iphone, wahrscheinlich wird der nächste Film mit dem iPad 2 aufgenommen und mit iMovie auf dem iPad2 auch geschnitten, um die Möglichkeiten zu zeigen.
;-)

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Antwort von WoWu:

Die machen aber auch kein Fernsehen, sondern nur ihr Internetfensterchen damit ...
Das darf man auch nicht vergessen.

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Antwort von kichiku:

hab den film mal auf meinem vimeo channel hochgeladen...
besser als der stream...

viel spaß

http://vimeo.com/20840826

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Antwort von hubse:

Hi,

mal so als Hobbyfilmer: Hab grade dein Vimeo-Video angeschaut (bzw. damit angefangen). Ich bin echt beeindruckt (unabhängig von der "Wackelkamera" - die sooo schlecht nicht ist). Ich wünschte, ich würde halbwegs so gute Aufnahmen hinbekommen, besonders was das Licht angeht (wenn ichs richtig kapiert hab, dann hast du ohne Lampen gedreht - und meine Aufnahmen draußen schaun noch nicht annähernd so gut aus wie deine Aufnahmen innen!).

Wenn ich sowas seh, und ich mir dann meiner eigenen Unfähigkeit bewusst werde, dann könnt ich echt depressiv werden.

Warst du da ganz allein unterwegs? Denn die Kamera halten + gleichzeitig die Schärfe einstellen stell ich mir ziemlich schwer vor...

Wäre schön, wenn du mal auflisten könntest, was du außer der Kamera noch dabei hast - an Mensch und Material..., denn dann kann ich meine Unfähigkeit aufs Geld schieben...

Gruß,

hubse

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Antwort von pilskopf:

Er hat ne ganz gute Linse, so wie ich ihn in Erinnerung habe nutzt er ein Sigma 30mm 1.4 bei seinen Aufnahmen, so siehts zumindest aus. Gleichzeitig hat er die Möglichkeit bei offener Blende die Iso runter zu drehen was immer viel ausmacht. Was für eine Lichsstärke hat dein Objektiv denn? Wenn ich bei meinem Nokton 0.95 mit Iso 160 drehe, das ist einfach Awesome von der Qualität, sei es Blendenumfang oder selektive Schärfe. Kleine Iso ist klasse und bei so einer Lichtstärke wie 1.4 auch kein Problem.

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Antwort von kichiku:

hi heute wird der film "blutige Schätze" in einer etwas veränderten Form nochmals auf 3Sat gezeigt... wer mag und lust hat, einfach einschalten um 21:30...

http://www.3sat.de/page/?source=%2Fboer ... index.html

viel spaß

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Antwort von rusty:

hallo. das meiste hier wurde in der tat schon gesagt... was ich allerdings nicht gelesen habe, ist, wie solche produkte auf die leute wirken, die gerade erst als anfänger das filmen für sich entdecken.

ich liebe dokus. sie sind das einzige, was ich mir anschaue. 3sat, phoenix, arte, n24 sind die sender, die zu 95% bei mir geguckt werden. einfach, weil der rest dieser mainstreamkacke, mit der mensch heute vor der glotze zugemüllt wird, mich nicht im geringsten interessiert.

dokus laufen, wenn möglich, bei mir den ganzen tag. ob irgendwo sterne explodieren, und wir das erst in mio. lichtjahren sehen, das übliche naturschutzgejammer von langhaarigen regenwaldmessmers, das asien uns mittlerweile in allen bereichen überrennt, alles toll und sehenswert für mich. ich bin aber nicht nur dokuglotzer, sondern auch seit anfang des jahres anfänger in sachen filmerei.... und natürlich hat das ZDF eine "so wirds gemacht" funktion für alle noobs, genau wie alles andere an bewegten bildern, was tagtäglich so über die glotze flimmert.

so langsam stelle ich mir als anfänger aber schon einige fragen ...

- warum renne ich in meiner wohnung rum und übe den gang mit einer steadycam, wenn es eigentlich völlig wurst ist, wie verwackelt ein film ist ?

- warum mache ich mir um die gestaltung eines films gedanken, und das ein kurzfilm anders aussehen sollte, als eine doku, ein imagefilm anders als ein musikvideo wenn (demnächst ? ) sowieso alles im kinostyle gedreht wird ?

- warum wird so ein vergleichsweise langweiliges thema so (wird ja auch im film gesagt : es hat keine priorität für die polizei...) aufgebläht, als wenn es eine mordsspannende doku wäre, die sich um chemieunfälle, nuklearkatastrophen, kriege, politische skandale u.ä. dreht ?
sollte eine doku, zumal im ZDF, nicht irgendwo authentisch sein ?

sätze, die ich gut fand, und mich zum nachdenken gebracht haben, und für deren aussprache ich den beteiligten danken möchte, da sie für mich lehrreich waren:
Wenn z.B. ein Interview-Partner vor einer Wand mit offenbar historischen Bemalungen steht und man diese wg. zu geringer Schärfentiefe nicht richtig erkennen kann... ...die Tatsache, daß hier Tiefenschärfe-orientiert gefilmt wurde, macht die Doku nicht einen Deut interessanter.

Ich glaube sogar, daß diese Kameraspielchen vom Thema ablenken, bzw. inhaltliche Unzulänglichkeiten überdecken... Leider sind die Leistungen der Leute hinter der Kamera dazu verdammt, umso weniger bemerkt zu werden, je besser sie gemacht sind. Z.B. gutes Licht sieht man halt nicht, es erzeugt eine Stimmung. Eine gute Kamera bemerkt man nicht, sie bietet nur eine Perspektive, ein Bild. Stativ oder Monopod sind Werkzeuge. Punkt. Sie gehören zum TV- und Filmbusiness wie die Schere zum Friseur. aus der sicht des zuschauers muss ich sagen, das mich das fixieren auf bestimmte trends, um einen beitrag aufzuwerten, doch ein wenig stört. mir geht es auf die nerven, wenn beim privatfernsehen z.b. wirklich gute und bekannte musikstücke für banalen mist wie doku soaps verbraten werden. und warum soll ich in zukunft noch ins kino gehen, wenn bald alle möglichen TV-banalitäten im filmlook gedreht werden ? und ist es falsch, wenn man sich denkt "schuster, bleib bei deinen leisten.", was nicht nur anderen, sondern auch die eigenen machwerke betrifft ? bin ich, wenn ich so denke, gleich ein engstirniger, langweiliger spartendenker, der sich seine eigene kreativität weg kastriert ?...

ich muss aber auch dem TE teilweise recht geben. manchmal bleibt einfach keine zeit dafür, ein stativ aufzubauen oder eines mit sich zu schleppen. da muss man einfach aus der hüfte schiessen. es wird ja DOKUmentiert, nicht gestellt gefilmt. trotzdem ist die nächste anschaffung bei mir ein monopod ^^....

die doku war aus sicht des ottonormalzuschauers völlig ok, wenn man sie mit andren vergleicht. da wird auch gewackelt und fehlerhaft gearbeitet, das die schwarte kracht. ich habe noch den satz meines lehrers, seines zeichens maschinenbauingenieur im ohr "wollen wir so genau arbeiten wie MÖGLICH, oder so genau wie NÖTIG ?"...

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Antwort von mann:

für das zdf zu drehen ist eine richtig schöne sache... Wieviel zahlt das ZDF eigentlich für so'ne Doku?

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Antwort von kichiku:

Deutscher Archäologiepreis 2011 für "Blutige Schätze"...
:-) lustig, ich freu mich...


http://www.archaeologie-online.de/magaz ... ren-18191/

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Antwort von nordheide:

Deutscher Archäologiepreis 2011 für "Blutige Schätze"...
:-) lustig, ich freu mich...


http://www.archaeologie-online.de/magaz ... ren-18191/ GLÜCKWUNSCH!

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Antwort von kichiku:

danke, die ehre geht aber natürlich an die autoren...

:-)

grüße

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