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Test: Edius 6 - Das Performance-Wunder




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Newsmeldung von slashCAM:


Test: Test: Edius 6 - Das Performance-Wunder von rudi - 11 May 2011 12:05:00
>Die Philosophie hinter Edius bleibt weiterhin sehr puristisch: Der eigentliche Schnitt steht im Vordergrund, für Funktions-Überfluss muss man zur Konkurrenz gehen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Edius 6 keine neue Funktionen erhalten hat. Nur finden sich diese eher unaufällig im Hintergrund. Da wollen wir doch mal graben...
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Antwort von Frank B.:

Erklärt mal einem Amateur, was Clip-Tagging ist! Wenn damit eine Markierung (;z.B. farblich) und eine Kommentierung gemeint ist, so müsste das Edius aber können. Auch kennzeichnet Edius die in der TL verwendeten Clips.



Antwort von rudi:

Unter Clip Tagging versteht man die Zuordnung von verschiedenen Begriffen (;Tags) zu einzelnen Clips, nach denen man dann suchen, filtern oder sortieren kann.
So kann man einem Clip beispielsweise Locations, vorkommende Schauspieler, Szenennummern etc. zuordnen.
Im Schnittprogramm sagt man dann, zeige mir im Bin nur die Clips an, in denen Schauspieler XY vorkommt, oder alle Clips, die an Location ZX gedreht wurden.
Ist bei großen Projekten sehr praktisch.



Antwort von Frank B.:

Danke, Rudi, für die Info, aber auch das kann Edius selbstverständlich.

Ich habe die Version 5.5, kann mir aber nicht vorstellen, dass diese Funktion unter 6.X weggefallen sein sollte.

Bei den Clips hat man unter den Clipeigenschaften eine Kommentarfunktion, in der solche Suchbegriffe eingegeben werden können. Über die Suchfunktion (;Lupe) in der Programmleiste des Binfensters, kann man bei Bedarf unter dem Unterpunkt "Suchen nach" den Eintrag "Kommentar zum Clip" nach diesen Kommentarbegriffen suchen. Edius legt dann alle Suchergebnisse in einem eigenen Ordner "Suchergebnisse" an, ohne die jeweiligen Clips aus dem ursprünglichen Ordner zu löschen. Das dürfte so ziemlich genau Deiner vermissten Tagging-Funktion entsprechen.



Antwort von rudi:

Ja, die Kommentar-Funktion hatte ich gesehen, (;allerdings nicht Lupen-Funktion, die dann einen virtuellen Ordner macht).
Grundsätzlich kann man sich damit sicherlich behelfen und man kommt damit auch zum Ziel, jedoch ist der eigentliche Witz am Tagging, dass man nachher an Clips einfach nur noch Häkchen anklickt.

Ein Beispiel: Ich möchte meine Schauspieler sauber benennen, damit auch andere Cutter (;oder ich in einem halben Jahr) meine Tags/Kommentare noch verstehe. Also heißt ein Schauspieler Max_Mustermann, die andere Maria_Musterfrau.
Bei Edius muss ich nun in jedem Clip, in dem Max und Marion vorkommen beide Namen im Volltext reinschreiben, dazu noch die Location im Klartext und lieber nochmal schauen, ob ich auch keinen Schreibfehler beim Kommentar gemacht habe, weil der Clip sonst nicht gefunden wird.

Das kostet Zeit. Beim echtem Tagging erzeuge ich einmal das Tag "Max Mustermann" und klicke das einfach schnell in jedem Clip an, wenn der Schauspieler in diesem Clip vorkommt.



Antwort von Frank B.:

Aha, sowas habe ich in der Tat auch noch nicht entdeckt. Ich selbst habe es auch noch nie so gebraucht, da ich eher privaten und in einem reportageählichen Stil arbeite. Da kommt es mehr auf Locations und Zeitangaben an. So habe ich auch meine Unterordner erstellt und kann so sehr gut mit den angebotenen Features in Edius leben. Danke aber nochmals für die Info.



Antwort von domain:

Wenn Edius mal konsequent auf 64 BitBit im Glossar erklärt umgearbeitet sein wird, dann wird es wirklich eine starke Alternative für jeden NLE sein.
Was ich aber bis heute nicht so recht herausfinden konnte sind die Soundfähigkeiten von Edius. Mir ist zwar bewusst, dass es einige erweiternde Plugins diesbezüglich gibt, aber ich würde von einem User mal gerne hören, was die Standardfähigkeiten dieser Software in dieser Hinsicht wirklich sind und was offensichtlich fehlt.



Antwort von K.-D. Schmidt:

Also mir fehlt bzgl. Sound (;bis jetzt) gar nichts. Mit equalizer und den anderen mitgelieferten tools und plugins hat habe ich bisher noch alles bearbeiten können, was ich brauchte.

Gruß
KDS



Antwort von domain:

Was kann Edius eigentlich von Haus aus?
Ich denke ans Normalisieren, Compressor, EqualizerEqualizer im Glossar erklärt sowieso, Halleffekte, Rauschfilter etc.
Was davon ist ohne PluginPlugin im Glossar erklärt nicht in der Standardsoftware vorhanden?



Antwort von Frank B.:

Die Audiobearbeitung von Edius ist eine der Schwächen des Programms. Man hat zwar eine Reihe von Eingriffsmöglichkeiten wie EqualizerEqualizer im Glossar erklärt und Compressor, es gibt auch einige Plugins (;die bei mir allerdings nicht alle fehlerfrei funktionieren). Man kann den Ton jedoch nur in der TimelineTimeline im Glossar erklärt bearbeiten, da es kein separates Fenster für die Wavedarstellung gibt.
Ich helfe mir, indem ich die Timline-Audiospur so groß wie möglich darstelle, um halbwegs nach dem Wavemuster schneiden zu können.
Mein letztes Projekt habe ich allerdings nach dem Schnitt noch in einem separaten Audioprogramm nachbearbeitet. Dort kann man dann auch samplegenau schneiden und nicht frame(;un)genau wie in Edius.



Antwort von rush:

Zum Ton in Edius: Zum finalisieren/mastern kann ich das PluginPlugin im Glossar erklärt Izotope Ozone empfehlen... Ein sehr gutes und einfach zu handelndes Mastering PluginPlugin im Glossar erklärt mit Compressor, Limiter, Exciter, Reverb und noch zwei weiteren... Es lassen sich viele Presets vorwählen und individuell anpassen.

Ansonsten komme ich gut zurecht, die Audiospuren lassen sich doch recht schnell mit ein paar Mausklicks nach Belieben faden und auch der reine Audioschnitt von Sprache an sich stellt mich eigentlich vor keine Hürde - sofern man die Audiospur in der WaveformdarstellungWaveformdarstellung im Glossar erklärt anzeigen lässt und entsprechend vergrößert...

Ansonsten hoffe ich das Edius möglichst so bleibt wie es ist... schnell und ergonomisch.



Antwort von Harald_123:

"Frank B." wrote:
Dort kann man dann auch samplegenau schneiden und nicht frame(;un)genau wie in Edius.

Man kann ab EDIUS 6 über die samplegenaue Funktion "Audio-Offset..." indirekt auch samplegenau schneiden.
Noch nicht perfekt aber doch brauchbar. Dieser Ablauf ist in vielen Fällen sicher ausreichend und schneller als über ein externes Audioprogramm.



Antwort von jazzy_d:

Effekte in 8bit
Verstehe ich das richtig, dass z.B. für KeyingKeying im Glossar erklärt die 10bit von z.B. AVCintra in diesem Sinne nichts nutzen?

10bit ist erst für kommende Versionen geplant
Mit Updates für V6 oder erst in V7?

Kann Edius6 Vorschau-Hintergrundrendern? Also dass ich z.B. eine Übergangsblende einfüge und diese sofort im Hintergrund für die Vorschau gerendertgerendert im Glossar erklärt wird und ich trotzdem weiterarbeiten kann. z.B. auf einem langsamernen Notebook.

Fehlendes Hintergrundrendern der Vorschau und fehlende integrierte flexible Proxy-Funktion stören mich irgendwie immer mehr an Premiere.



Antwort von camworks:

ja, die 10 bit gehen nicht für das keyen.

hintergrundrendern ist fast überflüssig, weil edius so schnell ist, dass fast alles ohne rendernrendern im Glossar erklärt sofort da ist, auch auf langsameren rechnern. probiere es doch einfach aus, die demo von edius kann man online saugen und ist 30 tage uneingeschränkt lauffähig.



Antwort von Knut_44:

Schade das Edius kein 1080/50p als m2ts/Mp4 ausgeben kann.
Man muß es erst in AVIAVI im Glossar erklärt ausgeben und anschließend über z.B. Staxrip(;kostenlos) komplett neu rendern.
Das dauert und ist umständlich.



Antwort von NEEL:

Meine Erfahrung mit Edius 6 ist größtenteils positiv - leicht zu erlernen und man kann auch mal einen Praktikanten dransetzen. Da ich viel mit der HMC 151 drehe, bietet sich das NLE wirklich an um damit auf einer alten q6600 CPU (;4x2,4 GHz) und einer Geforce 9800GT locker und flüssig AVCHDAVCHD im Glossar erklärt zu schneiden. Besonders gut ist die DNxHD-Exportfunktion. Clipmaterial kann direkt gesichtet und direkt für den Avid ausgespielt werden (;hinterher denkt jeder, das Original sei DVCPRO-HD gewesen;-)). Avid ist dann trotzdem das NLE der Wahl, denn extern erstellte Untertitel lassen sich nicht ohne weiteres in den Edius einlesen. Das kann allenfalls Vistitler, ein chinesisches (;Bäh!) PluginPlugin im Glossar erklärt für über 300 Euro. Auch die weitere Postpro, vor allem professionelle Mischung und Sounddesign verlangt dann nach DNxHDDNxHD im Glossar erklärt bzw. Avid. Was Edius noch auszeichnet ist der Quicktime-freie Workflow auf Canopus HQ Basis und damit die Möglichkeit den Quicktime-Gammashift zu umgehen. Edius ist aus meiner Sicht das ideale Proggi zum Sichten, vorschneiden oder für kleinere Beiträge/Podcasts, aber natürlich auch für den gesamten Amateurbereich. Wenn es mit den Untertiteln und den Schnittstellen für die Postpro in der nächsten Version richtig klappt, kann es IMHO dem Avid oder FCP durchaus gefährlich werden.



Antwort von newsart:

Wir arbeiten professionell mit EDIUS seit der ersten Version und keiner der Mitarbeiter, die sich in EDIUS eingearbeitet haben, möchte mehr an den Avid oder mit FCP schneiden. Aber es gibt den großen Nachteil, dass es praktisch keine freien EDIUS-Cutter auf dem Markt gibt, schon gar nicht so etwas wie "zertifizierte" Cutter. Mal eben einen Cutter buchen, um eine Krankheitsvertretung zu machen oder Produktionsspitzen abzufedern ist daher schwierig. Dennoch bleibt bei uns EDIUS die erste Wahl, weil einfach schneller, kompatibler, unkomplizierter und damit zuverlässiger als die anderen NLEs.



Antwort von camworks:

Sollte es nicht mal sowas wie zertifizierte Edius Cutter geben? Ich meine, Canopus hätte das letztes Jahr mal angekündigt.



Antwort von shipoffools:

"camworks" wrote:
Sollte es nicht mal sowas wie zertifizierte Edius Cutter geben? ...


Nennt sich "grass cutters" und ist hier zu finden.



Antwort von shipoffools:

---



Antwort von K.-D. Schmidt:

oder hier zu finden: grass cutter

http://www.google.de/search?q=grass+cutter&hl=de&prmd=ivns&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=RBTVTfLoIYaVswbzq7yODA&sqi=2&ved=0CE8QsAQ&biw=1059&bih=638




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