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Canon HV10 Test




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Newsmeldung von slashCAM:


Canon HV10 von rudi - 24 Nov 2006 16:36:00
>Mit einem Hochkant-Camcorder versucht sich Canon erstmals im Einchip-HDV-Segment. Auch wenn dabei natürlich einige manuelle Funktionen auf der Strecke bleiben müssen, bietet der HV-10 so manche Überraschung.
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Antwort von didldu:

was ist mit dem letzten satz gemeint? 'Und wir sind uns ziemlich sicher, dass Canon sich dessen durchaus bewusst ist...'
warum sollte canon einen camcorder bauen den (;fast) keiner kaufen will?



Antwort von Jan:

Den gibts ja mit der XH A1.

Wir könne nicht dauern erwarten, daß man für 1000-1500 € eine solche Kamera erhält. Die XH A 1 schlägt selbst in Sachen Schlummerlicht die Lowlight Nummer 1 Fraktion Sony FX 1 / 7, die manuellen Einstellmöglichkeiten werden so manchen ambitionierten Filmer Probleme bereiten - so ein manuelles Menü kannten bisher nur Profis, XLRXLR im Glossar erklärt ist auch an Bord. Das sind einfach die gut 3000 € Wert (; FX 7 - XH A 1) die man bezahlen muss für die Leistung.

Ich seh das jetzt mal in den Augen meiner Ottonormalkunden, die wollen keinen externen Mikrofonanschluss, manuelle/r ShutterShutter im Glossar erklärt & BlendeBlende im Glossar erklärt ist schon zuviel, klein kompakt soll sie sein, ein sehr gutes Automatikbild soll sie haben, Stativ - dann kommt die Frage - Jan geht das nicht irgendwie auch ohne ? Bearbeiten ? Nein ist mir vielzu kompliziert auf DVD soll der Film aber schon... Canon stellts sich halt auf die Masse-Filmer ein.

Solche wie wir - die gern mal die Automatik verlassen oder viel Zubehör anschließen gibts nicht Viele.

Für die ist die HV 10 oder die Sony SR 1 wie geschaffen um qualitativ gute hochauflösende Automatik Bilder zu erhalten, und das so um die 1000 €. Und bitte kommt nicht wieder mit dem hohen Preis, gehen wir mal 10-15 Jahre zurück da waren 2000 DM völlig normal für eine Hi 8 / S-VHS-C Einsteiger - 3000 DM waren auch nicht selten.

Nicht immer jammern das Alles schlecht ist - Positiv in die Zukunft sehen !


VG
Jan



Antwort von grubychack:

vielleicht so, dass Canon da noch einen weiteren Camcorder mit den beschrieben Features nachschieben wird?
ich fände es wünschenswert, weil ich mit dem Formfaktor meiner MVX3i mehr als zufrieden bin.



Antwort von Nightfly!:

Also für mich wäre das Laufwerksgeräusch ein K.O. Punkt.
Solange Canon einen Camcorder mit Zwangsnachvertonung baut, bleibe ich lieber bei Camcordern anderen anderer Firmen, die nicht Stummfilm- sonder Multimediazeitalter unterstützen.
Gruß,
Nightfly!



Antwort von Jan:

Das ist auch relativ. Überall hört man die Canon Quelereien mit den Eigengeräuschen. Vor ein paar Tagen kam ein Kunde zu mir der auch schon das komplette 8 mm Filmen mitgemacht hat - ein Rentner halt.

Ich fragte ganz vorsichtig "Na Herr * ganz zufrieden mit ihrer Canon MV 900 ? Er meinte ja, er hatte überhaupt keine Probleme mit massiven Laufwerksgeräuschen, zumindest nicht wenn in einer Küche - wo Totenstille herscht - gefilmt wird. Er war zufrieden mit seiner Canon MV 900, auch in Sachen Ton.

Und zum Nachvertonen - die Masse will einfach kein externes Mirkro anschließen um den Ton zu verbessern - das ist halt so. Genau wie die Masse nie eine Leuchte auf den Camcorder setzen wird...

VG
Jan



Antwort von Skydiver:

Ich war ziemlich platt, als ich mich nach einem Jahr mal wieder nach Camcordern umgeguckt habe und rausfand, daß Sony mit der PC 1000 den letzten ihrer Vertikalformater gebaut hat. Ich bin verdammt froh, daß Canon noch sowas baut, wenn es auch nicht so stabil wie das Magnesium-Alloygehäuse der Sony PC Serie scheint.

Wenn man sich eine Kamera nämlich wie beim Fallschirmspringen platzsparend an den Helm schrauben will, sind die klobigen, breiten und langen "Lenorflaschen" echt behindernd. Nach Eurem Testbericht werd ich mir die HV 10 wohl besorgen; Hab ne Canon 20 D DSLR, und die Digic II CMOS Sensoren sind an Bildqualität in dem Sektor bisher unübertroffen. Muss ich nur noch meinen 0.3er Weitwinkelvorsatz mit dem Ding mal ausprobieren...

Schon komisch; so gut wie jeder Springer mit Video den ich kenne (;und das sind viele) hat eine Sony PC Cam (;mich eingeschlossen)... Wenn die Kameras in wenigen Jahren ausgelutscht sind (;Springen ist nicht gerade materialschonend) werden die Leute über Sony fluchen, den Formfaktor und das solide Gehäuse aufgegeben zu haben...

Vielen Dank jedenfalls für den guten Test!



Antwort von forthy:

Ich habe einen Canon MVX10i (;also selber Form-Faktor, aber halt ca. 4 Jahre älter), und auch damals in den Tests immer Beschwerden über die Handhabung solcher kleiner vertikaler Camcorder gelesen. Ich selbst habe mit dem Gerät kein Problem, muss aber dazu sagen, dass ich keine "Mistduschen" (;wie man in Bayern sagt), sondern für einen Mann eher zierliche Hände habe. Frauen und mit der aktuellen Handy-Generation vertraute Jugendliche sollten keine Probleme mit so einem Gerät haben, Grobmotoriker nehmen sowieso lieber ein schweres Schultergerät.

Mein Tipp zum Filmen ohne Stativ: Camcorder mit einem Schlüsselband um den Hals hängen (;solche Bänder bekommt man öfter als Werbegeschenk), und dann den unteren Teil beidhändig wie den Griff einer Pistole anfassen, so dass das Schlüsselband straff gezogen wird - rechter Zeigefinger an der Zoom-Wippe, Daumen am "Abzug", Arme nicht auf die Brust abstützen (;hebt und senkt sich beim Atmen). Damit gelingen auch Aufnahmen mit maximalem optischen ZoomZoom im Glossar erklärt noch ganz brauchbar, das Dreieck Hals/Schulter hält die Kamera stabil.

Und noch eine für mich wichtige Information, die der Artikel leider nicht liefert (;aber das Internet): Es gibt mit dem BP-315 auch ein Akku mit doppelter Kapazität, das lohnt sich auf alle Fälle.



Antwort von Jan:

Bei Tageslicht ist die HV 10 überragend in der Preisklasse, ich bin auch sehr zufrieden mit dem sehr schnellen AF - wohl Dank des neuen Dual Systems.

Ich muss aber leider noch anmerken, das die HV 10 bei schlechterer Zimmerbeleuchtung (; Abends und Allgemein Schlummerlicht) sich wirklich maximal auf DV Niveau teilweise unter einer DV-Pal Sony befindet. Die bessere Schärfeleistung wird dann durch das übermäßige Rauschen zerstört.

Ich konnte es erst auch nicht so glauben - ein Wenig hatte man ja schon über die HV 10 gelesen (; einige Mags gaben durchwachsende Lowlight Benotungen), bis ein Kunde mir sein Video in die Hand drückte und wir an mehreren HDTV LCD Fernsehern (;auch Full HD) den Test machten mit einer guten DV Consumer Sony PC 120. Das Bild war bei der Sony in dem Bereich deutlich besser obwohl sie nur auf Basis 720x576 PixelPixel im Glossar erklärt arbeitet.

Sobald ich aber eine Liveaufnahme (; Licht eines Elektronikmarktes) machte, hatte die PC 120 keine Chance, die HV 10 übertraf bei Weitem das Sony Bild, Schärfe war beeindruckend.

Bei Schlummerlicht würde ich mir den Kauf einer HV 10 überlegen, oder eine Leuchte benutzen (;zb über Hama Schiene) , bei gutem Licht eine Empfehlung.


Ja der Akku ist schon ganz gut, mit Sonys NP FP 90 (;HC 3) / QM 91 (;SR 1) kommt der aber nicht mit in Sachen Laufzeit.


VG
Jan



Antwort von forthy:

Eine wesentliche Frage, die gerade kompakte Point&Shoot-Camcorder betrifft, beantwortet der Artikel leider nicht (;und das Datenblatt von Canon auch nicht): Einschaltverzögerung. Ich habe zwar anderswo gelesen, dass der HV-10 angenehm schnell einschaltet, aber nirgendwo eine Zeitangabe gesehen. Wäre sehr nützlich, denn der typische Einsatz eines solchen nicht-professionellen Camcorders ist ja eher einem Fotoapparat vergleichbar (;einschalten, zielen, kurzen Clip drehen, ausschalten und wieder in die Tasche stecken - der elektronische Objektivdeckel ist für diesen Einsatz ideal).



Antwort von Jan:

Einige Digicams haben schon 1-2 sekunden Einschaltverzögerung.

Die HV 10 braucht so ca 4-6 Sekunden bis zur Aufnahme, so richtig
schnell fand ich das aber nicht. Schon ca 4 Sekunden vom Einschalten bis zum Livebild.

Hab aber gar nicht geschaut ob es eine Schnellaktivierung im Menü gibt...

VG
Jan



Antwort von Kurt H:

Wie komme ich in den 25 FPS Mode? Im Programmmodus TV auf 1/25 stellen?

Was ist wenn ich auf 1/12 stelle? Bekomme ich dann auch Vollbilder?



Antwort von Jan:

Den 25 P Modus hat nur die HV 20. Man könnte aber bei TV den ShutterShutter im Glossar erklärt auf 1/25 sek setzen, und ein wenig mit Farbtiefe, Schärfe, Helligkeit und Kontrast im HV 10 Menü spielen um einen Effekt zu erhalten.

Viel versprechen würde ich mir davon aber nicht. Wie der CCDCCD im Glossar erklärt oder der CMOS wie in dem Fall die Bilder ausliest, kann man so nicht immer genau sagen, da jeder Bildwandler anders arbeitet. Bei 1/12 sek ist aber von InterlacedInterlaced im Glossar erklärt auszugehen. Bei 1/25 je nach Modell. Die 1/12 geht auch so schon mal gar nicht - Megageruckel - das hat nichts mit Kino zu tun...

VG
Jan



Antwort von Don-CB:

Ich nehme mal an, das dieser Threat auch für Kommentare und Erfahrungen mit der Kamera gedacht ist, los gehts ...

Ich filme seit fast 9 Jahren mit einer Sony PC100 DV Kamera und bin jetzt auf die HV10 umgestiegen. Monatelang hab ich mir diese von allen Seiten angeschaut - auch Probeaufnahmen im Geschäft gemacht. Ausschlaggebend waren für mich das Gewicht, Größe und das die Kamera HDVHDV im Glossar erklärt auf Band aufzeichnet.

Die Kamera wiegt gute 500 g mit Akku (;hab sie gewogen), was noch soeben erträglich ist. Hervoragend ist die Größe - sie passt mit aufgeschraubten Weitwinkel genau in die Sony Tasche LCM-HCD, eine hart/weiche Kamerabox die man prima am Gürtel führen kann und die teure Fracht optimal vor Stößen schützt.

Die Akkulaufzeit beträgt nach meiner bisherigen Erfahrung ca. 50-60 Minuten/Akku. Das Problem ist leicht mit einem Zweitakku der ja klein ist und fast nichts wiegt zu lösen.

Über die Bildqualität wurde schon viel geschrieben - ich bin total begeistert - für den Hobbyfilmer wie mich absolut ausreichend, hier zählt die Größe. Allerdings: HDVHDV im Glossar erklärt ist viel schwerer aufzunehmen als DV habe ich lernen müssen, z.b. keine wilden Schwenks mehr, ruhige Hand (;besser Stativ) usw. üben, üben, üben ... das Ergebnis ist allerdings umwerfend.

Wie schon oben erwähnt geht ohne Weitwinkel Zusatzobjektiv nichts: leider setzen alle Kamerahersteller falsche Prioritäten - wichtig ist ein Weitwinkel, ZoomZoom im Glossar erklärt ist uninteressant, verwackelt man eh nur ohne schweres Stativ. Da diesem Problem auch meine alte Kamera unterliegt, hatte ich schon 3 verschiedene Weitwinkel Objektive für meine Sony DV, die auch einen 37mm Anschluß hatte.

Das Hama 0.5 ist mein kleinstes und überzeugt mit Schärfe und geringer Verzeichnung auch in den Randbereichen auf der Canon. In meinen Augen ein absolutes Muß - wiegt zudem weniger als 100 g und passt ebenso in die von mir angesprochene Tasche, ich nehme es praktisch nie ab.

Vielfach wird die Ergonomie der Canon als Hochkantcamcorder gescholten: vielleicht liegt es an der Gewöhnung (;meine alte DV ist auch hochkant. Oder an meinen Standard-Händen?), ich kam aber vom ersten Augenblick damit prima zurecht, die Kamera liegt gut in der Hand und alle Knöpfe lassen sich einfach und blind bedienen. Ich verwende zudem fast außschließlich den Sucher, das LCD Display wird nur in Außnahmesituationen (;z.b. Überkopf filmen) genutzt.

Der Sucher ist hell, und problemlos - keine Kritik daran anzumerken. Die Qualitätsanmutung des Produktes scheint mir zum Preis zu passen - ist wirklich ordentlich.

Zum Ton kann ich nichts sage - außer er war auf den Aufnahmen mit drauf - Qualität war für mich ok. Schneide ich aber sowieso zu fast 99% weg, der verbleibende Rest wird immer nachgearbeitet. Kann ich also nichts zu sagen. Ich werde zumindest den Microphonanschluß nie vermissen. Auch HDMIHDMI im Glossar erklärt nicht, da ich die Filme in den PC spiele, und daraus kommen sie als Film auf DVD/BlueRay oder was auch immer. Die Kamera wird dann nur noch zum Archivieren der Ergebnisse gebraucht, aber nie zum Abspielen.

Ich verwende im Moment JVC M-DV ProHDProHD im Glossar erklärt Bänder, die einen guten Eindruck bei den ersten Aufnahmen hinterlassen haben (;keine Drop-outs), zudem noch recht günstig sind - man wird sehen, das nächste Lot is geordert.

Der einzige Kritikpunkt den ich habe ist das langsames Einschalten des Camcorders: es vergehen unglaubliche 9 s bis man endlich loslegen kann - einen "Schnellstart-Schalter" hab ich nicht gefunden. Ich weiß das viele Camcorder noch langsamer sind, aber meine alte Sony war nach 5 s startbereit - und das kam mir schon langsam vor. Ich werde dieses letzte Problem mit einem weiteren Akku lösen und muß mich daran gewöhnen die Kamera angeschaltet zu tragen.

Ich bin aber rundherum zufrieden mit meinem Kauf - hoffe es gibt noch einige Exemplare für Hochkant-Enthusiasten :-)




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