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Test : Maxtor Personal Storage 5000DV
von rudi Mi, 4.Juni 2003    

  Fazit:
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Wer aktiv Videobearbeitung betreibt, kann niemals genug Festplattenspeicher besitzen. Aus diesem Grund greifen viele Hobbybastler oft zum Schraubenzieher, um in Ihrem Mac oder PC eine zusätzliche Festplatte einzubauen. Wer jedoch eine gewisse Ehrfurcht vor der Öffnung des eigenen Rechners oder einen Notebook besitzt, kann sich auch anders behelfen. Dank schneller Schnittstellen wie FirewireFirewire im Glossar erklärt oder USB 2.0 lassen sich Festplatten auch extern über ein einfaches Kabel mit dem Rechner verbinden.

Die Personal Storage 5000DV zeigt sich in dieser Hinsicht flexibel. Sie kann sowohl an einer Firewire-Schnittstelle als auch über USB 2.0 betrieben werden. Allerdings unterstützen die meisten aktuellen Rechner nach wie vor nur die Vorgängerschnittstelle USB1.1, was die Festplatte deutlich ausbremst. Über eine derartige Verbindung tröpfelt gerade einmal ein MB pro Sekunde über den Bus. Deutlich zu wenig für Videoschnitt. Über die Firewire-Schnittstelle oder USB 2.0 kommt die externe Platte jedoch gut in Fahrt und kann mit konstanten Transferraten bis zu 20 MB/sMB/s im Glossar erklärt glänzen.

Mit Ihren 200GB (bei 7200 UPM) bietet die Platte Platz für rund 16 Stunden DV-Video. Ein Modell mit 250GB (5000XT, allerdings nur 5400 UPM) ist ebenfalls lieferbar.





Uns interessierte natürlich vor allem die Videotauglichkeit des Geräts. Daher haben wir getestet, ob die Platte es schafft, ein DV-Signal ohne Bildverluste aufzuzeichnen, welches gleichzeitig mit dem Camcorder am selben Firewire-Bus hängt. Dafür schleiften wir den Camcorder über die Personal Storage 5000DV in den Rechner und versuchten die Videofiles auf der externen Platte abzulegen. Mit Premiere 6.5 und einer freigeschalteten Panasonic NV-DX100 gelang dies denn auch ohne Probleme.

Gegenüber anderen externen Festplatten will sich die Personal Storage 5000DV jedoch noch durch ein weiteres Extra auszeichnen: Die Maxtor OneTouch-Backup Technologie. Hinter diesem hochtrabenden Marketingbegriff verbirgt sich ein einfacher Knopf an der Frontseite des Geräts. Drückt der Anwender diesen Knopf, so können dadurch automatisch bestimmte Verzeichnisse des Hauptrechners als Sicherungskopien auf die externe Festplatte befördert werden. Dies gelingt jedoch nur, wenn man ein mitgeliefertes Backupprogramm auf dem Hauptrechner installiert. Der Tastendruck bewirkt danach einzig und allein den automatisierten Start des Backupprogramms auf dem Hauptrechner.

Immerhin gelingen hiermit auch inkrementelle Backups. Dies bedeutet, dass nur die Dateien auf die externe Festplatte wandern, die sich seit der letzten Sicherung verändert haben. Wer jedoch bereits eine Backuplösung einsetzt, dürfte den OneTouch-Button eher als Spielerei sehen. Auch das Sichern von kompletten Partitionen ist mit der mitgelieferten Software nicht möglich. Mit zusätzlicher Software, die Partitonsbackups via FirewireFirewire im Glossar erklärt oder USB ermöglicht kann das Laufwerk natürlich dennoch zusammenarbeiten. Allerdings ist dabei dann der OneTouch-Button funktionslos. Wirklich negativ fiel uns dagegen nur der fehlende Ausschalter des Geräts auf.




Fazit:



Insgesamt bekommt man für knapp 350,- Euro einen fairen Gegenwert. Leichter lässt sich die Festplattenkapazität eines Rechners kaum erweitern, solange dieser FirewireFirewire im Glossar erklärt oder USB 2.0 unterstützt. Der große Bruder bietet mit seinen satten 250GB allerdings noch besseres Preis-/Leistungs-Verhältnis. Die 5400 Umdrehungen dürften dabei auch kein Problem beim Videoschnitt darstellen, testen konnten wir dies allerdings nicht.


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