Nachdem DJI die Pro-Version der gerade vorgestellten Gimbal-Kamera Osmo Pocket 4 bisher nur in China geteasert hatte, ist der Start jetzt weltweit offiziell zum 14. Mai angekündigt. Sehr prominent stellt DJI den neuen Osmo Pocket 4P nicht irgendwo vor, sondern in Cannes, genau eine Woche vor dem Beginn des dortigen Filmfestivals. Dort eignet sie sich mit ihrer elektronischen Stabilisierung und dem neuen Zoomobjektiv natürlich sehr gut für Aufnahmen vom roten Teppich und dem Einzug der Stars.

Da aber bereits jetzt ein erster ausführlicher Test des neuen Osmo Pocket 4P mit seiner dualen Kamera online ist, kennen wir schon alle seine technischen Daten und Features.
Die größte und sichtbare Neuerung gegenüber der Osmo Pocket 4 ist natürlich die zweite Kamera mit einem 3-fach optischen Teleobjektiv (12-fachem digitalen Zoom) und 1/1.5" Sensor, welche jetzt neue Möglichkeiten sowohl für Aufnahmen aus der Nähe als auch aus der Ferne und einen natürlichen Bokeh-Effekt ermöglicht. Video wird per Zoom-Kamera mit bis zu 6K mit Bildern pro Sekunde unterstützt.
Die DJI Osmo Pocket 4P bietet mit Hilfe ihrer zwei Kameras einen flexiblen Wechsel zwischen unterschiedlichen Bildwinkeln beziehungsweise kleinbildäquivalenten Brennweiten wie etwa 14 mm, 23 mm, 28 mm und 70 mm. Wie sich das auswirkt, kann man in den beiden eingebetteten Testvideos sehen. Die 4P bietet zudem einen neuen professionellen Farbmodus (D-Log2 mit 10-Bit) sowie einen "Live Foto" Modus.
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Das Display ist das gleiche wie bei der Osmo Pocket 4: ein 2" OLED Touchscreen mit einer Auflösung von 556 x 314 Pixeln und einer Helligkeit von 1.000 nits, der drehbar ist, um so sowohl Aufnahmen im Landschaftsmodus als auch Portraitaufnahmen (bzw. vertikale Videos) zu ermöglichen.
Durch die zweite Kamera ist die Osmo Pocket 4P dem Test zufolge etwas kopflastiger und die Betriebsdauer ist durch das erhöhte Gewicht etwas verkürzt, da zusätzliches Gewicht stabilisiert werden muss.

Keine echten Infos gibt es darüber, welchen Aufpreis DJI für die zweite Kamera des Osmo Pocket 4P verlangen wird, Gerüchten zufolge soll er bei 730 Dollar beginnen. Interessant wird natürlich auch der Vergleich zur ebenfalls dualen Luna Gimbalkamera vom Erzkonkurrenten Insta360, die auch demnächst auf den Markt kommen wird und von der gerade noch mehr technische Daten bekannt geworden sind.


















