| Test : Combustion 2.0 für Mac OS X von rob Mi, 5.Juni 2002 | 10 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen
Paletten
Alles was sich unterhalb der kleinen horizontalen Timeline befindet, heisst Palette, dient in erster Linie der Einstellung von Operatoren und gliedert sich in:
 Workspace
1.Workspace: hier befinden sich alle zum Projekt gehörende Footage und die entprechend angelegten Operatoren, auch importierte Footage landet erstmal hier. 2. Toolbar: je nach gerade ausgewähltem Operator stehen hier unsterschiedliche Werzeuge zur Verfügung, um die Operatoren zu plazieren und zu modifizieren
In einer zweiten ebenfalls über Karteireiter zu bedienenden Palette finden sich folgende Einstellungen, die jederzeit um weitere ergänzt werden können:
1.Timeline: hier bekommt man die oben beschriebene ausführliche Timeline aufgeklappt. 2. Operators: dient der Wahl einzelner Operatoren 3. Audio: eine einfach gehaltene Sequenzer-Timeline 4. Tracker: zuständig für den Bereich Motiontracking 5. Composite Controls: allgemeine Einstellungen für das Projekt
Wird ein Operator wie bsp. Particles hinzugefügt, fügt Combustion automatisch einen weiteren Karteireiter für die Einstellungen des Partikelsystems hinzu.
Wenn ein Operator eingestellt werden soll, genügt ein Klick auf den entsprechenden Karteireiter und alle für den Effekt möglichen Einstellungen stehen zur Verfügung. Selbst sehr komplexe Einstellungen lassen sich gut abbilden, da die Modifikatoren der einzelnen Effekte wiederum hierarchisch und damit logisch geordnet sind. Von Links nach Rechts nimmt hierbei der Konkretisierungsgrad eines Effekts zu - stets kontextsensitiv versteht sich. Alles klar? Ein Beispiel: Ich möchte den Gamma-Wert von Rotanteilen die im Schatten-Bereich liegen anheben. Lösung: Ich wähle den Operator Colour Correction, klicke auf den neuen Karteireiter und dann von links nach rechts: 1. Basics, 2. Shadows, 3. Gamma für Rot - fertig. Jeder Klick dieser 3 Schritte öffnet andere Kontextmenues nach links, wobei wie gesagt, die Auswahlmöglichkeiten immer präziser und kontextrelevanter werden logisch - oder?
Nicht ganz so logisch kommt die Anordnung der Operatoren im Workspace daher, gelegentlich ist die Beziehung zwischen Operator, Composite und Footage nicht ganz eindeutig - hier gibt es noch Verbesserungsbedarf. Zwar kann man sich stets mit einem Blick auf die schematische Ansicht Klarheit über Verknüpfungen verschaffen - aber dies sollte auch für den Workspace machbar sein.
So, das sollte nun erstmal reichen, um mit dem Interface von Combustion vertraut zu werden. Im Folgenden werde ich versuchen, die meiner Ansicht nach wichtigsten Funktionen von Comustion unter die Lupe zu nehmen. Es sind genau die Funktionen, in denen sich Combustion vor allem von seinen Mitbewerbern absetzt. Als da wären: Partikelsystem, Colour Correction, Tracker/Stabilizer, OpenGL, Masken, Keyer und 3D.
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