| Test : Combustion 2.0 für Mac OS X von rob Mi, 5.Juni 2002 | 10 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen
Farbkorrektur
Das Colour Correction Tool bildet das zweite große Highlight bei Combustion. Egal, ob DV oder Uncompressed, die Feinjustierung von Farben, bis in einzelne RGB-Werte hinein, ist absolut exakt.
 Colour Correction
Auch die Colour Correction zeichnet sich durch wohlüberlegte Features wie etwa dem Vergleichmodus aus: Es kommt immer wieder vor, dass bei einer Video-/Filmproduktion zwischen zwei Aufnahmen sich die Lichtverhätnisse ändern, ohne dass man es bemerkt oder etwas dagegen unternehmen könnte. Am Schnittplatz sitzt man dann Wochen später an einer Anschlußszene und sieht verzweifelt die Tapete von gelb nach blau wechseln. Um die Tapete wieder gelb zu färben, läßt sich das Arbeitsfenster horizontal oder vertikal an beliebiger Stelle teilen und mit beiden Szenen wiedergeben. Über einen Colour-Picker läßt sich die gelbe Tapete links anwählen und per selektiver Farbkorrektur rechts "einsetzen": Fertig ist der Anschluß. Leider brachte der Vergeleichsmodus Combustion zweimal zum Absturz - danach lief es O.K.. Das wirklich beeindruckende an der Farbkorrektur ist ihre überaus feine Abstimmung, mit der sich auch höher komprimiertes Material wie bsp. DV hervorragend korrigieren läßt: Bei einem Realdreh auf DV der zeitgleich mit diesem Review statt fand, war kurzzeitig blaues Licht auf das Gesicht des Protagonisten geraten. Ein guter Test für die Farbkorrektur von Combustion. Mit den "Farbunterdrückungseinstellungen" (Colour Suppression) konnte das Gesicht in Minuten "gecleant" werden - ziemlich cool.
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