Seit letzter Woche liefert GoPro die kleine Karma Drohne auch hierzulande aus -- ein paar Monate später als geplant, denn aufgrund von Problemen beim Akkueinbau sah sich der Hersteller bekanntlich zu einem Lieferstopp sowie einer Rückrufaktion gezwungen. Aber wie schlägt sich nun der kleine Klapp-Copter, der GoPro neue Absatzmärkte erschließen soll?

Laut einem Test von The Verge eher mäßig: zwar ist Karma tatsächlich klein und einfach zu fliegen, doch die etwa gleichzeitig vorgestellte DJI Mavic ist nochmals deutlich kleiner und bietet dazu noch weitere Vorzüge, wie beispielsweise eine Fernbedienung via Funk. Da die Karma Drohne nur über WLAN kommunizieren kann, ist die Reichweite geringer, außerdem soll es recht häufig zu Verbindungproblemen gekommen sein beim Test. Verliert die Drohne ihr Signal, kehrt sie zum Ausgangspunkt zurück -- hat allerdings keine Sensoren zur Hinderniserkennung an Bord...
Ebenfalls mangels zusätzlicher, nach unten gerichteter Sensoren soll die Karma Probleme haben, in der Luft eine feste Position zu halten. Darüberhinaus scheint etwas mit der Gimbal-Kalibrierung nicht ganz stimmig gewesen zu sein (zumindest bei diesem Testgerät), denn die Horizontlinie kippte beim Flug mal nach links, mal nach rechts.
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Gut gefallen hat beim Test hauptsächlich das vergleichsweise helle Vorschaudisplay der Fernbedienung und die Tatsache, daß der Gimbal auch im Handbetrieb verwendet werden kann. Wer bereits eine GoPro Kamera besitzt, für den bietet sich eine Karma Drohne automatisch als Zubehör an -- als eigenständigen Quadcopter empfiehlt The Verge Karma jedoch eher nicht.
