Boris FX hat seiner FX Plugin-Sammlung Continuum für diverse Schnitt- und Compositingprogramme ein umfassendes Update verpasst, das größte bisher. Schwerpunkte der Neuerungen bei Continuum 2021 sind einerseits Tools für den analogen Filmlook mithilfe der kürzlich von Boris FX erworbenen Digital Film Tool (DFT)-Technologie sowie Ergänzungen des Echtzeit-Mograph-Generators Particle Illusion, der 3D-Partikel per Klick erzeugt.
Mithilfe der 80 neuen Plugin-Effekten und über 1.000 neuen Drag&Drop-Voreinstellungen des Cinematographers Toolkit können User digitalen Videos einen klassischen Hollywood-Look verpassen. Zu den neuen Optionen gehören verschiedene analoge Filmtypen, Farbabstufungen auf der Grundlage von Kultfilmen, Simulationen von optischen Filtern, Linsenreflexionen, eine digitale Gobo Bibliothek, Lichtstrahlen und Glüheffekte sowie ein neuer FX-Editor zum schnellen Durchsuchen, Optimieren und Speichern von Voreinstellungen direkt in der Benutzeroberfläche.

Die neuen Funktionen von Continuum 2021 im Detail
- Das Cinematographer&s Toolkit bietet über 80 HDR-kompatible Effekte, einschließlich Filmmaterial, Look-Entwicklung, optische Filtersimulationen und Beleuchtung. Alle Effekte sind GPU-beschleunigt, unterstützen OCIO-Farbmanagement und lassen sich mit der neuen FX-Editor-Schnittstelle anpassen.
- Filmlooks: 300 anpassbare Voreinstellungen, die nach Farbe, Schwarzweiß, fotografischen Filmen und Kinofilmtypen einschließlich Kodachrome, Ektachrome, Fuji, Agfa und Polaroid organisiert sind.
- Look-Entwicklung: Enthält mehr als 85 Farbkorrekturvoreinstellungen von Filmen, die für den Oscar nominiert wurden, darunter 2001: A Space Odyssey, Apocalypse Now, Blade Runner, Back to the Future, Frankenstein, Vom Winde verweht und Titanic, mehr als 65 stilisierte Voreinstellungen für Farb- und Schwarzweiß-Look sowie eine visuelle Farbrad-Oberfläche zum Erstellen benutzerdefinierter Looks.
- Optische Filter-Simulationen: Per digitalen optischen Filtersimulationen kann ein spezifischer Look erreicht werden. So kann der Himmel mit einem Polarisationsfilter abgedunkelt werden, Falten mit Diffusionsfiltern reduziert werden, Farben mit Verstärkungsfiltern gezielt gesättigt und Farbpop mit farbabgestuften Filtern hinzugefügt werden.
- Beleuchtung: stilisierte Atmosphäre kann per digitaler Gobo-Bibliothek (über 750 Optionen) erzeugt werden. Szenen können mit realistischen Linsenreflexionen versehen werden, die mit dem neuen Flare-Editor angepasst werden können. Weitere Möglichkeiten bieten sich per Hinzufügen von volumetrischen Lichtstrahlen und Glühen oder durch die Auswahl von farbiges Gel aus dem Kodak Wratten-Set.
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- Per Chroma-Keying-Technologie von Primatte Studio gibt es den neuen Edge-Cleaner-Effekt, der feine Details wiederherstellt und gleichzeitig die Kanten von komprimiertem gekeytem Filmmaterial glättet. Primatte Studio ist auch als separates Plugin für Adobe-Hosts erhältlich.
- Title Studio fügt prozedurale Rauschgeneratoren mit Dutzenden von verschiedenen Texturtypen hinzu, und ein neuer Textur-Composite-Shader erweitert die Vielfalt der Texturen und Materialien, die für Text und Grafikanimationen zur Verfügung stehen.
- Die Integration von Maxon C4D wurde verbessert und bietet jetzt Unterstützung für mehr Textur-Shader, was zu noch präziseren Renderings führt.
- Mehr als 1000 Drag & Drop-Voreinstellungen, die von professionellen Künstlern entworfen wurden.
- Das Mocha-Planar-Tracking wurde mit der neuen Funktion AdjustTrack verbessert.

Continuum 2021 ist jetzt für Adobe After Effects, Adobe Premiere Pro, Avid Media Composer und unterstützte OFX-Host-Anwendungen wie Foundry Nuke, Blackmagic DaVinci Resolve und VEGAS Pro verfügbar. Kunden, die ein Jahresabonnement und einen Upgrade- und Support-Plan abgeschlossen haben, erhalten ein kostenloses Update auf die Continuum 2021-Version. Continuum 2021 kostet im 12 Monats-Abo ca. 200 Dollar (OFX- und Apple-Version) bzw. rund 300 Dollar (Adobe), 500 Dollar (Avid) oder 700 Dollar (Adobe, Avid, Apple und OFX).



















