Keine bewegliche Linse (wie derzeit im iPhone) und auch kein beweglicher Sensor, sondern einen beweglichen Spiegel zwischen den Elementen hat Apple zur Bildstabilisation als Patentantrag eingereicht. Dieser lenkt das Motiv erst einmal "um die Ecke" und kann so durch seine bewegliche Aufhängung einer Handbewegung entgegenwirken. Anschließend muss das Bild dann wohl digital etwas entzerrt werden.
Ob´s taugt, weiß man wohl erst bei einer realen Produktverwirklichung, aber ein Problem sehen wir für Apple schon jetzt. Wenn das Licht ums Eck muss, kann der Sensor nicht mehr plan verbaut werden und dann dürfte die Breite bzw. Höhe des Sensors der limitierende Faktor für die Dicke des Gerätes sein.
// Top-News auf einen Blick:
- DaVinci Resolve 21 Photo ausführlich im Screencapture Workshop erklärt
- Cartoni Hyperroll - modulares Roll-Rig für kreative Kamerafahrten
- Adobe erklärt die Details zum neuen Premiere Color Mode
- Sennheiser HD 480 PRO - neuer geschlossener Referenzkopfhörer für Studio und Live
- Insta360 Mic Pro - Funkmikro mit farbigem E-Ink-Display und 32-Bit Audio Float
- GoPro MISSION 1 Pro - 8K-Actioncam-Modelle erklärt
Der im iPhone 5 verbaute Sony-Sensor IMX 145 besitzt schon eine Platinengröße von 6.15 mm x 5.81 mm. Würde Apple diesen 1/3 Zoll Sensor in der patentierten Art und Weise weiter verbauen, so könnte kein Gerät damit dünner als 5.81mm + Gehäusewände werden. Und der aktuelle iPhone 6 Sensor dürfte sogar noch größer sein. Beim Schlankheitswahn aktueller Tablets und Phones wird dies ziemlich sicher ein Ausschlussgrund in der Designabteilung werden, den Sensor "über Eck" zu verbauen. Es sein denn, die kommenden iPhones und iPads bekommen hinten auch eine leichte "Ausbeulung" wie die aktuellen iMacs.


















