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Vimeo Basic Mitgliedschaft: 5GB Speicherlimit eingeführt



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Newsmeldung von slashCAM:



Bei Vimeo haben sich seit gestern die Bedingungen für die kostenlose "Schnupper"-Mitgliedschaft Basic verschlechtert: das maximale Speicherlimit für alle Uploads wurde vo...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Vimeo Basic Mitgliedschaft: 5GB Speicherlimit eingeführt




Antwort von -paleface-:

Na toll....

Problem ist halt das viele User mehrere Kanäle haben.
Ich habe bei Vimeo 2 und bei YouTube 5.

Bei Vimeo hab ich einen für den ich auch bezahle, da ich dort sehr viel für Kunden + Passwort hochlade.
Aber der andere ist halt nur für Kurzfilme und Spaß. Da hab ich keine Lust auch noch für zu bezahlen.
Zumal ich da vielleicht 1x im Quartal was hochlade.

Ich glaube wenn YouTube mal ein Passwort Service einführt...war es das für Vimeo.

Die App läuft mehr als schlecht. Vimeo ist trotz weniger Videos viel unübersichtlicher.
Die Qualität mit der die sich immer brüsten ist auch "relativ".
Und auch bei Vimeo gibt es inzwischen viel viel Schrott.

Und ich generiere viel viel weniger Klicks.
Ich hab zB. einen Kurzfilm auf YT der hat über 200.000 klicks. Auf Vimeo 138.

Und der größte Minuspunkt von Vimeo....es macht keinen Spaß.
Bei YouTube bleibe ich einfach dran. Ich will mir ein Video ansehen und am Ende hab ich 2 Stunden dort verbracht. Einfach weil es Laune macht. Dir werden immer wieder neue interessante Dinge vorgschlagen.



Antwort von cantsin:

Die logische Schlussfolgerung kann nur sein: Vimeo ist in finanziellen Schwierigkeiten.

Speicherplatz ist ja in den letzten Jahren nicht teurer geworden, im Gegenteil. Zudem betreibt Vimeo keine eigenen Server, sondern läuft auf Amazons AWS-Cloud. Die Verknappung des Speicherplatzes kann nur bedeuten, dass die Einkommen durch Nutzerabonnements nicht mehr die Servermiete gedeckt haben. Dieser drastische Schritt soll wohl zugleich die Mietkosten senken und die Einnahmen durch bezahlte Mitgliedschaften erhöhen.

Was auch bedeutet, dass Vimeo kein Wachstumspotenzial mehr für sich am Gesamtmarkt sieht bzw. nicht mehr in Wachstum durch neue Nutzer investiert (auf Druck von Kapitalgebern?).

Es gibt viele Dinge, die man an Vimeo kritisieren kann: den nicht mehr existenten Qualitätsvorsprung vor anderen Streamingportalen, das oft schlecht funktionierende StreamingStreaming im Glossar erklärt (ich höre immer wieder Klagen von Leuten, die meine Vimeo-Videos nicht abspielen können oder fragen, ob die Abspielpausen beabsichtigt sind), die miese Vimeo-App, das schlecht oder nicht funktionierende Zusammenspiel mit Streaming-Playern wie Chromecast, die Suchfunktion, die noch nie brauchbar war, die eingeschlafenen bzw. nicht mehr weiterentwickelten Diskussionsgruppen...

Wie im GoPro-Nachbarthread kann man sich fragen, wie lange der Laden noch laufen wird und ob man sich schon mal einen Plan B zurechtlegen sollte.








Antwort von Alf_300:

Die gesamte Hard- und Software-Branche hat Probleme
wer glaubt er könnte nun auf YT ausweichen der wird sicherlich unangenehm überrascht werden



Antwort von TheMaschineOne:

cantsin hat geschrieben:

Wie im GoPro-Nachbarthread kann man sich fragen, wie lange der Laden noch laufen wird und ob man sich schon mal einen Plan B zurechtlegen sollte.
Welche Alternativen gibt es denn? Ich nutzte Vimeo um Videos Werbefrei einzubinden. Vorteil ist ich kann auswählen das nur meine eigenen Videos vorgeschlagen werden nach Videoende.
Ich müsste dann irgendwie selber Videos auf einem Serverplatz ablegen und selber einen Player beschaffen? Doof das Ganze. Besser wäre da natürlich wenn Youtube diese Lücke mit einem Bezahldienst anbietet. Passwortschutz, eigene Kanäle, keine Werbung, eigene Videos in die Vorschau, Player anpassen und besser Qualität.

EDIT: Was auch sehr sehr Praktisch an Vimeo ist das man Videos austauschen kann. Gerade für eingebundene Videos eine klasse Sache!



Antwort von cantsin:

TheMaschineOne hat geschrieben:
Welche Alternativen gibt es denn?
Falls Vimeo tatsächlich einmal den Bach 'runtergehen sollte, würde ich für meine eigenen Videos eine Doppelstrategie fahren: Eine Kopie auf YouTube für die bessere Bereichbarkeit und eine Kopie auf archive.org für störungsfrei-nichtkommerziellen Gebrauch und Langzeitarchivierung.



Antwort von TheMaschineOne:

Und Kommerziell? Das nimmt ganz schön Platz weg wenn eine Firma ihre ganzen Produktvideos selbst speichern muss.
Warten wir es ab. Noch läuft das ja.



Antwort von mash_gh4:

ich verstehe ohnehin nicht, warum leute, die um hohe qualität bemüht sind und auch sonst sehr viel in entsprechende technik investieren, mit der qualität von vimeo oder youtube auch nur ansatzweise zufrieden sein können. für irgendwelche freizeitaktivitäten und amateurfilmerei mag das ja sinn machen bzw. eine möglichst einfache lösung darstellen, aber für das ausliefern ernsthafterer produkte empfinde ich es weiterhin als schlechten witz.

meine empfehlung in diesen dingen, für diejenigen, die so etwas wirklich ernsthaft und professionell betreiben, ist weiterhin:

https://bitmovin.com/

die bieten im moment die mit abstand innovativsten und qualitativ befriedigendsten löungen in diesem umfeld, die sich von einigermaßen kompetenten webdesignern bzw. computerfachkräften verhältnismäßig problemlos nutzen lassen und in bestehende infrastruktur od. die gängigen angebote von CDNs einbilden lassen.

vieles davon geht natürlich auch billiger und mit freier software, aber da muss man dann halt deutlich mehr energie und betreuungsaufwand reinstecken.



Antwort von TheMaschineOne:

mash_gh4 hat geschrieben:
ich verstehe ohnehin nicht, warum leute, die um hohe qualität bemüht sind und auch sonst sehr viel in entsprechende technik investieren, mit der qualität von vimeo oder youtube auch nur ansatzweise zufrieden sein können. für irgendwelche freizeitaktivitäten und amateurfilmerei mag das ja sinn machen bzw. eine möglichst einfache lösung darstellen, aber für das ausliefern ernsthafterer produkte empfinde ich es weiterhin als schlechten witz.
Danke für den guten Tip mit bitmovin.com! Das behalte ich mal im Auge.

Mit dem Rest den du schreibst bin ich nicht ganz einverstanden.
Mal abgesehen von der Qualität (mit der keiner wirklich zufrieden ist), gibt es noch ein paar andere Dinge die Youtube und Vimeo ausmachen.
Bei mir geht es größtenteils um Produktvideos, Imagefilme, Messevideos und Videoanleitungen. Die Videos schaut sich der Kunde in der Regel nicht wegen der guten Qualität an sondern weil er Infos will.

Youtube hat viele Vorteile, sei es die Einbindung in Socialmedia Netzwerke, das versehen mit Untertiteln, das Bewerben und das einfache Einbetten in andere Platformen wie z.b. SmartTVs. Gerade wenn man mit seinen Produkten eine große Menge an Leuten erreichen will kommt man nicht drum rum.
Gerade auch das Teilen und Auswerten der Videos ist in der Entwicklung neuer Videos wichtig. Zumindest mir und bei Youtube bekomme ich schnell und unkompliziert an alle Daten.
In der Regel verteile ich meine Videos auch auf mehren Plattformen. Vimeo für die Webseiten, Youtube für Google und Facebook. Wenn der Kunde z.b. bei Google nach einem Produkt sucht sieht er gleich das Youtube Video als ersten Treffer, sehr praktisch!

Bei den Firmen die bei bitmovin.com als Referenz angegeben werden nutzen die meisten auch Youtube!
Oder haben eigene Youtube Kanäle.. Zwischenablage04.jpgZwischenablage04.jpg



Antwort von cantsin:

Tja, Bitmovin beginnt bei monatlich... Vimeo Plus ist hingegen .



Antwort von mash_gh4:

cantsin hat geschrieben:
Tja, Bitmovin beginnt bei monatlich... Vimeo Plus ist hingegen .
da hast schon recht! -- im übrigen kommt zu diesen preisen für das encoding und den player sogra noch einiges dazu, um die files zu hosten bzw, über CDNs zu verteilen...

das ist wirklich eine größenordnung, die gleich einmal nur mehr wirklich professionelle anwendungen erlaubt, wo man dann über die realen kosten vermutlich ohnehin anders verhandelt...

mich stimmt das schon auch ein bisserl traurig, weil ich ja mitverfolgt hab, wie dieses firma aus ziemlich idealistischen studentischen abschlussarbeiten, damals noch offenem code u.ä. heraus erwachsen ist. mittlerweile hat das wirklich züge angenommen, die einem trotz der überragenden technischen leistungen nicht unbedingt gefallen müssen.

ein wenig entschuldigend kann man aber vielleicht doch auch daruf verweisen, dass bitmovin noch immer zu denen gehört, die recht kompromisslos die entsprechenden offenen standards ganz massiv mitvorantreiben bzw. anderen richtig großen platzhirschen und monopolisten parole bieten. dass ist schon auch noch immer eine wirklich beachtliche leistung.

ganz generell ist es aber ohnehin ziemlich betrüblich, wie unduchsichtig man in diesem marktsegment bzw. im umgang mit dort verwendeten techniken zu agieren pflegt. das betrifft wirklich fast alle ähnlichen alternativen.

eine gewisse ausnahme ist vielleicht kaltura bzw. deren offner ableger kaltura.org. trotzdem kann man das kaum mit bitmovin vergleichen, weil die betreffenden mittel hier doch deutlich älter und in vielen punkten unbefriedigender wirken. trotzdem, den dortigen infos bzw. vorträgen von Jess Portnoy kann man durchaus immer wieder entnehmen, wie man solche aufgabenstellungen auch mit freien mitteln in mindestens vimeo od. youtube-ähnlicher qualität realisieren kann.
(https://archive.fosdem.org/2017/schedul ... m_kaltura/)

ich versteh natürlich durchaus, warum das den meisten viel zu kompliziert ist und viele dinge (lizenzbestimmungen, auswertung durch große anbieter, soziale netzwerke), die mich persönlich an den bekannteren video platformen eher stören, von manchen gänzlich anders gesehen werden.



Antwort von Frank Glencairn:

-paleface- hat geschrieben:

Ich glaube wenn YouTube mal ein Passwort Service einführt...war es das für Vimeo.

Du kannst doch jederzeit ein Video bei YT als "unlisted" einstellen, die URL ist dann das Passwort.








Antwort von -paleface-:

Das kenne ich auch.

Aber meine Kunden fühlen sich besser wenn sie ein PW eingeben müssen.

Zumal ich so ein Video Hochladen kann. Dir den Link schicken, du schaust es dir an und ich kann per PW dafür sorgen das du es dir nur eine Woche ansehen kannst.



Antwort von Trust ART:

Also wenn ich meinen Kunden ein Video zukommen lassen möchte, schicke ich ihnen das einfach über meinen eigenen Server. Ich würde das doch nicht vorher auf YT oder Vimeo hochladen. Oder ist das jetzt so ein absurdes vorgehen von mir?
Interessanter ist für mich eher die Frage, was ich meinen Kunden empfehlen soll, wo sie ihre Videos nachher lassen soll. Und das hängt davon ab, was sie damit erreichen wollen.
Für manche meiner Kunden ist da YT zwingend, für andere ausgeschlossen. Die Frage ist nur, was mit YT passiert, wenn Vimeo aus dem Markt verschwindet. Oder hat das eh keine Bedeutung mehr.



Antwort von -paleface-:

"Trust ART" hat geschrieben:
Also wenn ich meinen Kunden ein Video zukommen lassen möchte, schicke ich ihnen das einfach über meinen eigenen Server. Ich würde das doch nicht vorher auf YT oder Vimeo hochladen. Oder ist das jetzt so ein absurdes vorgehen von mir?
Kannst du bei deinem Server denn garantieren das es überall reibungslos läuft?

Bei Yt und Vimeo weiß ich das es jeder gucken kann.



Antwort von prime:

-paleface- hat geschrieben:
Kannst du bei deinem Server denn garantieren das es überall reibungslos läuft?

Bei Yt und Vimeo weiß ich das es jeder gucken kann.
Dafür gibt es ja videojs und dergleichen und das läuft sehr gut und nahezu auf allen Plattformen. Ich bin mir nicht sicher in wie weit es dynamisch Qualität wechseln kann (bei geringer Verbindungsgeschwindigkeit), aber für Vorschauzwecke und wenn man YouTube/Vimeo meiden will und ohnehin einen Server betreibt ist es schon ganz gut.

Natürlich kann man nicht ohne großen Aufwand die Verfügbarkeit von YouTube/Vimeo damit nachbauen.. es sei denn man lässt es bei Google Cloud/AWS etc laufen ;-)



Antwort von TheBubble:

-paleface- hat geschrieben:
Kannst du bei deinem Server denn garantieren das es überall reibungslos läuft?
Kann man es denn bei den anderen Anbietern? Ich vermute, dass man als Mini-Nutzer kein SLA aushandeln kann.



Antwort von dienstag_01:

Eine Vorschau für irgendwelche Kunden, also Video im Browser abspielen ohne irgendwelche Ambitionen, dass es verbreitet wird, stellt genau NULL Anforderungen an einen Server. Der Verzicht auf adaptives StreamingStreaming im Glossar erklärt (Qualität je nach BandbreiteBandbreite im Glossar erklärt wechselnd) ist hier sogar ein Vorteil, der Betrachter muss vielleicht mal einen Moment warten (am Anfang oder bis es komplett geladen ist), es gibt aber keine Diskussion über vermeintliche Qualitätsunterschiede.
Die Frage ist hier eher, muss Upload und Bereitstellung unbedingt so einfach wie bei den gängigen Streaminganbietern laufen oder schaffe ich es selbst, eine mp4 Datei in eine Website einzubinden.



Antwort von mash_gh4:

prime hat geschrieben:
-paleface- hat geschrieben:
Kannst du bei deinem Server denn garantieren das es überall reibungslos läuft?
Bei Yt und Vimeo weiß ich das es jeder gucken kann.
Dafür gibt es ja videojs und dergleichen und das läuft sehr gut und nahezu auf allen Plattformen. Ich bin mir nicht sicher in wie weit es dynamisch Qualität wechseln kann (bei geringer Verbindungsgeschwindigkeit), aber für Vorschauzwecke und wenn man YouTube/Vimeo meiden will und ohnehin einen Server betreibt ist es schon ganz gut.
ja -- das ist genau der weg, den ich in der praxis auch nutze. mit videojs und statisch generiertem HSL-fragmenten, die ein adaptive anpassung an die zur verfügung stehende bandbreite erlauben, kann man derartiges wirklich verhältnismäßig einfach in einer weise umsetzten, die youtube und vimeo kaum nachsteht.

die art und weise, wie man das auch praktisch sehr trickreich umsetzten kann, habe ich ohnehin bereits einmal an anderer stelle skizziert: viewtopic.php?p=907729#p915256

trotzdem -- die ganze sache ist im wesentlichen schon sehr stark von einigem schwer zugänglichem knowhow abhängig, für das die entsprechenenden spezialisten gewöhnlich ganz schön zur kasse bieten. im professionellen umfeld bzw. entsprechenden ansprüchen an qualität und kompatibilität kann es gleich einmal sinn machen, diese kosten für externe anbieter zähneknirschend zur kenntnis zu nehmen, aber für interessierte bastler, denen es um die zeit nicht schade ist, ist das fast alles auch mit völlig freien mitteln prinzipiellel auch in freier weise nachbildbar.

was mich immer wundert, ist die tatsache, dass es bis heute noch immer kein geeignetes plugin für owncloud bzw. nextcloud gibt, dass auch eine videoauslieferung mit HSL/DASH in ganz einfach zu handhabender weise erlauben würde -- ohne adaptive bandbreitenanpassung halte ich nämlich video streaming bzw. auslieferung im netz heutzutage für unzumutbar. so etwas sollte man wirklich einmal basteln!



Antwort von R S K:

-paleface- hat geschrieben:
Aber meine Kunden fühlen sich besser wenn sie ein PW eingeben müssen.

Zumal ich so ein Video Hochladen kann. Dir den Link schicken, du schaust es dir an und ich kann per PW dafür sorgen das du es dir nur eine Woche ansehen kannst.

Dafür gibt es (für mich) ganz klar Anbieter wie frame.io, wofür ich Vimeo und Co. völlig ungeeignet und im Vergleich umprofessionell finde. Die bieten für Abnahmen unglaubliche Feature von denen alle anderen nur träumen können, wie TC genau kommentieren, versioning, geniale NLE Anbindung und und und. Natürlich auch inkl. der genannten Feature. Und sogar bei einer 720er H.264 Auflösung (wobei eine 540er völlig ausreicht) brauchst du nur 50MB pro Minute, kannst also schon mit der GRATIS Version um die 40 Minuten hochladen. Aber auch die Bezahlversion ist jeden Cent wert.

Bin z.B. auch vor über einem Jahr mit meinen Trainings bei Vimeo VOD weg, weil die einfach unfassbar eingeschränkt und inflexibel sind in dem Bereich, im Vergleich zu anderen Anbietern und haben über die Jahre Dinge immer nur weiter und weiter verschlimmbessert. Die sind für mich tot. Mit dieser Einschränkung erst recht. Das wird m.E. alles, nur nicht gut gehen. Schade.

- RK



Antwort von mash_gh4:

"R S K" hat geschrieben:
Dafür gibt es (für mich) ganz klar Anbieter wie frame.io, ...
ich bin mir nicht sicher, ob man ernsthaftere arbeiten, tatsächlich so leichtfertig auf fremder cloud infrastruktur bzw. reichlich problematischen EULAs abwicklen sollte?

für einfache geschichten, wo es nicht um viel geht, mag das schon sinn machen bzw. durch die entsprechende einfachheit der nutzung gerechtfertigt sein, aber ernsthaftere arbeit an produktionen, wird man wohl lieber ganz bewusst auf eigener infrastruktur bzw. unter klar geregelten sicherheits- und zugänglichkeitsvorgaben abwickeln.

was ich an der ganzen geschichte nicht versteh, ist die tatsache, dass sich in diesem zusammenhang kaum ein softwarehersteller um lösungen bemüht, die überschaubar einfach den anforderungen einer zeitgemäßen auslieferung im netz gerecht werden. früher war es ja auch üblich, dass verschiedenen NLEs nicht nur irgendwelche normalen ausgabefiles generien konnten, sondern oft in der lage waren, gleich ein DVD-image als output zu generieren. ähnliches wäre heute als ausgabe in form eines file-bündels und player-hgtml+javascript-template zur adaptiven HSL/DASH-auslieferung über webserver nicht weniger gefragt, so dass man die betreffenden inhalte tatsächlich mit minimalsten aufwand auf eigener infrastruktur platzieren und in brauchbarerer weise zugänglich machen könnte -- so wie ja auch die meisten biilbderarbeitungsprogramme und RAW-entwickler nicht nur einen abschließenden export auf die gängigen foto-sharing platformen erlauben, sondern meist auch irgendeine "export as web gallery"-option anbieten, mit denen man die betreffenden bilder bzw. bildersammlungen auf einfachste weise für die auslieferung auf eigenen servern aufbereiten kann ...








Antwort von R S K:

mash_gh4 hat geschrieben:
bzw. reichlich problematischen EULAs
????

z.B.?



Antwort von mash_gh4:

"R S K" hat geschrieben:
mash_gh4 hat geschrieben:
bzw. reichlich problematischen EULAs
????
z.B.?
das ist im weserntlichen eh immer das gleiche -- im falle der frame.io terms of service und terms of privacy:

"By submitting User Content through the Services, you hereby do and shall grant us a worldwide, non-exclusive, revocable, royalty-free, fully paid, sublicensable and transferable right and license to access, use, adapt, convert, transcode, reproduce, distribute, display, perform, disclose, transmit, store and cache the User Content solely to the extent necessary to provide the Services or as otherwise permitted by these Terms of Service, which license shall terminate upon the deletion or removal of any such User Content from the Services."

"You hereby represent and warrant that (i) your User Content and the availability thereof through the Services does not and will not infringe or violate the rights of any third party, including without limitation any intellectual property rights, performers’ rights, rights of privacy or publicity, or rights in confidential information, (ii) you have obtained any and all necessary consents, permissions and/or releases from any and all persons appearing in any User Content in order to include their name, voice, performance or likeness in any User Content and to publish the same on the Services..."

"This Privacy Policy does not apply to the practices of third parties that we do not own or control, including but not limited to any third party websites, services and applications ("Third Party Services") that you elect to access through the Service or to individuals that we do not manage or employ. While we attempt to facilitate access only to those Third Party Services that share our respect for your privacy, we cannot take responsibility for the content or privacy policies of those Third Party Services."


in wahrheit gesteht man ihnen damit in der praxis zumindest die möglichkeit zu, deine inhalte automatisch zu analysieren und daraus erkenntnisse abzuleiten -- natürlich nur, um die jeweiligen angebote der betreffenden plattform weiter zu optimieren, was aber sehr oft ausgesprochen weit und werbeindustriefreundlich ausgelegt wird...

wie gesagt -- wenn du an datenschutz und eine selbstbestimmte verwahrung deiner arbeit interesiert bist, machst meiner meinung nach besser vorsorglich einen sehr großen bogen um derartige verlockungen.



Antwort von R S K:

Ich kann nur annehmen, dass deine Englischkenntnisse nicht die besten sind. Oder du willst einfach das lesen was du (rein)lesen oder extrahieren willst, nach guter alter, deutscher Tradition. 😄 Es fängt schon damit an, dass du z.B. aus deinen Hervorhebung (natürlich) den Teil…
"… to the extent necessary to provide the Services or as otherwise permitted by these Terms of Service, which license shall terminate upon the deletion or removal of any such User Content from the Services…"
… herauslässt bzw. nicht mit FETTschrift kennzeichnest. Usw. usw. und vieles andere mehr. Absolute Standardklauseln a lá Amiland, die nur durch deine sehr selektive und damit völlig aus dem Gesamtkontext (s.o.) gerissenen, dramatischen Hervorhebungen natürlich was völlig anderes suggerieren (sollen?).

Aber gut. Dann benutze sie einfach nicht? "Problem" gelöst! Ich jedenfalls kenne die Jungs persönlich und weiß bestens wie sie gestrickt sind. Eben nicht so wie du, anhand von (zwangsweise) allgemein gehaltenen "EULAs" um nicht VERKLAGT zu werden (es handelt sich schließlich um eine Veröffentlichung deines Materials welches sie ohne Rechte nicht veröffentlichen dürfen, was eine völlig logische Kernfunktion des ganzen ist!), hinstellen magst. Darfst uns aber GERNE erklären wie ein solcher Service (welcher im übrigen nicht mal ansatzweise in der Form MAL EBEN auf einem "Privatserver" abzubilden ist!) ohne diese Zugeständnisse überhaupt funktionieren könnte oder sollte. Na?

Wem's nicht gefällt… so be it. Jedem das seine. 👍🏼

Fake news. 😜

- RK



Antwort von mash_gh4:

"R S K" hat geschrieben:
Es fängt schon damit an, dass du z.B. aus deinen Hervorhebung (natürlich) den Teil… herauslässt bzw. nicht mit FETTschrift kennzeichnest.
was ich mit meinen hervorhebungen deutlicher machen wollt, war spezielle die asymmetrie, die sich auch in diesen EULAs verbirgst. es wird zwar von den usern ganz selbstverständlich in rigidester weise verlangt, dass sie jede menge verwertungsrechte an die serviceanbieter abgeben bzw. auch dafür verantwortlich zeichnen, entsprechende berechtigungen von allen indirekt betrofen dritten einzuholen, während auf der anderen seite scheunengroße hintertüren eingebaut werden, um letzlich für nichts verantwortlich zu sein bzw. über umwege fast alles mir den betroffenen daten anstellen zu dürfen. :(
"R S K" hat geschrieben:
Absolute Standardklauseln a lá Amiland, ...
ja mit diesem grundsätzlich verschiedenen verständnis für fragen des datenschutzes und damit verbundnener geschäftemacherei in verschiedenen kulturen hat es leider tatsächlich sehr viel zu tun! :(

siehe auch: https://syncedreview.com/2018/01/31/wil ... ng-models/
"R S K" hat geschrieben:
Aber gut. Dann benutze sie einfach nicht? "Problem" gelöst!
wie gesagt -- für mich persönlich ist das gar keine frage!
natürlich handle ich in diesen dingen auch auch ganz praktisch so konsequent, wie ich es hier auch anderen nahe lege!

ich nehme mir darüber hinaus allerdings auch noch heraus, derartige kritik an vielen cloud services auch ganz offen auszusprechen bzw. meine diesbezügliche meinung mit anderen zu teilen, um auf diese weise wenigstens nicht völlig still und einsam gegen den strom zu schwimmen.



Antwort von Jott:

Rumfliegende USB-Sticks sind sicher "gefährlicher" als seriöse Cloudservies wie meinetwegen HighTail, die auch eine tolle Oberfläche zur Teamabstimmung bietet. Davon gibt‘s ja genug, und die werden auch von pingeligen Unternehmen genutzt.

Wer auf Kundenseite Panik schiebt, soll bitte UNS eine Infrastruktur zur Verfügung stellen, die ihnen genehm ist. Machen die dann auch. WIR werden einen Teufel tun, mit eigenen Servern rumzubasteln. Zahlt ja keiner, und man zieht nur den schwarzen Peter an.

Cloud ist in 2018 normal. Muss ja nicht unbedingt Google sein.



Antwort von Alf_300:

Ich als Kunde würde es ziehmlich witzlos finden, wenn ein Auftragsfilmer Rechte von meinem Video
an Videoplattformen vergibt.



Antwort von Jott:

Alf_300 hat geschrieben:
Ich als Kunde würde es ziehmlich witzlos finden, wenn ein Auftragsfilmer Rechte von meinem Video
an Videoplattformen vergibt.
Deswegen soll ja der Kunde sagen, was er will. Will er, dass Sticks oder Festplatten (am besten Tapes!) physikalisch verschickt werden wie früher und alle nasebohrend Zeit und Geld dafür haben, dann sei es so.



Antwort von Alf_300:

Ich als Kunde, bin wohl aus der Zeit gefallen ;-)

Die Firmen die ich kenne sind alle auf Youtube, Vimeo, Twitter und Faebook aktiv

Da läßt keiner mehr einen Furz ohne dass er sofort geteilt wird




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