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Pre-Rendern - Problem nach Greenscreen



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Frage von HansImUnglück:


Hallo Allerseits!

Ich habe in AE einen Clip pre-gerendert. Mein Computer (i7, 8 GB ram, 6,5 GB für Adobe reserviert) brauchte 70 Minuten, um einen zweiminütigen Clip zu rendern. Ist das normal?!

Jetzt zum eigentlichen Problem: Die avi-Datei ist schlecht gerendertgerendert im Glossar erklärt - es treten Verzerrungen in der Audio auf, Audio und Video werden asynchron (ich weiss nicht, ob dieses Problem auch beim Abspielen in der TimelineTimeline im Glossar erklärt auftritt, da mein Computer es nicht schafft, selbst nur einige Sekunden eines beliebigen Clips in AE abzuspielen).
Mache ICH etwas falsch, ist der Computer schuld oder ist AE einfach nicht so toll, wie ich angenommen habe?

Bin total resigniert :/
Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe,
HiU



Antwort von blickfeld:

lern erst einmal die basics des programms selbstständig. da gibt es hunderte tutorials im netzt. wenn du dich 2 minuten mit google auseinander gesetzt hättest, wärst du auf videocopilot gestoßen. wenn du die basics dann verstanden hast, kommt wieder und stell die fragen, die sich dann ergeben.



Antwort von pixler:

Ich hatte schon AE Projekte welche selbst auf einer 12Core Maschine mit 128 GB RAM mehrere Tage zum rendernrendern im Glossar erklärt hatten...ist das Normal ?

Deine Frage ist schwierig zu beantworten, weil Du ganze viele wichtige Parameter offen lässt:
- Auflösung
- Anzahl LayerLayer im Glossar erklärt Deines Projekte
- verwendete Effekte und Einstellungen
- BitBit im Glossar erklärt Tiefe im Projekt (8/16/32) ?
- Dateiformate
- Wo liegen die Dateien? auf einer HDD, RAIDRAID im Glossar erklärt, SSD, wie sind dies Angeschlossen: USB3, TB, eSATA...?????
- Version von AE und System

Falls Du in HD oder grösser arbeitest sind 8GB RAM schon recht wenig.

Es gab bei einigen älteren AE Versionen zeitweise Probleme mit Asynchronität des Tons (glaube CS4, od.5) sollte aber längst behoben sein.

Erzähl erst mal etwas mehr über die oben genannten Fragen - so ist es wie im trüben Teich fischen








Antwort von Peppermintpost:

hallo Hans

da du uns ja seit tagen mit AE fragen zuballerst (was total ok ist, dazu ist das forum ja da), und da sehr viele fragen sehr klar belegen das du ein blutiger AE anfänger bist (was ebenfalls ok ist, ist nur eine feststellung), liegt die vermutung nahe, das du AE zum einen wohl noch nicht so benutzt das du die maximale performance da raus bekommst, zum anderen sind dir auch glaube ich grundsätzliche zusammenhänge was die performance angeht nicht so richtig klar.

wie gesagt, das ist keine kritik an dir, jeder von uns hat mal angefangen, aber du solltest evtl auch mal versuchen dich in die zusammenhänge einzudenken.

wenn du im premiere einen effekt auf einen clip legst, dann braucht premiere ja auch eine weile das zu berechnen. wenn du jetzt aber 10 clips nicht hintereinander hängst wie im premiere sondern übereinander stapelst wie im after effects, dann wird die rechenzeit sich auch verzehnfachen, tut sie im premiere ja auch, aber wenn es halt übereinander gestapelt ist, dann ist der clip natürlich nur 1/10tel so lang, das ist doch logisch das die renderzeit pro output sekunde dann zunimmt.
bestimmt hast du auch schon festgestellt das nicht jeder effekt gleich lang rendert. ein defocus der eine unschärfe simuliert wie es ein objektiv tut rechnet deutlich länger als ein box blur der einfach nur das bild unscharf macht.

dann wie pixler es schon gesagt hat, du kannst in AE in verschiedenen farbtiefen arbeiten was natürlich sofort zu erheblich längeren renderzeiten führt wenn du 32bit anstatt 8bit benutzt, ist doch auch klar weil da ein vielfaches der informationen berechnet werden müssen.

zu allem überfluss kannst du im AE auch noch auf 3D umschalten, was dann kompl andere render verfahren benutzt, diese renderverfahren lassen dich natürlich dinge berechnen die sonst nicht gehen, aber alles natürlich immer auf kosten der renderzeit.

also AE in die knie zu zwingen ist kein problem, der witz ist das genau nicht zu tuen, was aber mit der erfahrung auch automatisch kommt.

was dein render out angeht. den meisten ist nicht bewusst was es bedeutet anstatt z.b. HD in 4K zu arbeiten. in der kamera hast du nur ein paar mb filegrösse, aber im comp must du plötzlich ein bild berechnen das 4mal so gross ist, entsprechend auch sofort 4x so lange rechnet. die filegrössen die du dann raus schreibst können je nach codec auch schnell riesig werden, was ebenfalls vielen nicht bewusst ist. ein hd file das mit 20mb/sec in der kamera aufzeichnet wird wenn du es unkompremiert raus rechnest gleich mal zu einem file mit 250mb/sec ein 4k file unkompremiert wird dann zu knapp 1000mb/sec, das spielt dir natürlich kein rechner mehr ab, es sei denn er ist mit entsprechend schnellen raids ausgestattet.

mit compositing oder 3D anwendungen kannst du super easy jeden rechner in die knie zwingen, egal wie schnell die hardware ist. ressourcen schonendes arbeiten ist da zwingend erforderlich. wähle deine auflösungen und farbtiefen immer danach aus was du wirklich brauchst und nicht danach bigger is better, das führt zu garnichts. mach dir vorher gedanken welche effekte du brauchst, wenn irgendwas im hintergrund nur ein paar pixel gross zu sehen ist, dann sollte es nicht mit den render intensievsten effekten zugeballert sein. wenn ein einzelnes standbild genau so aussieht wie eine sequenz, dann benutze nur ein standbild, etc...

AE gehört grundsätzlich schon zu den programmen die sehr interaktiv sind und schnell rendern. wenn dir AE zu langsam ist, dann wird die luft dünn.

ach so und 8GB ram sind für compositing wirklich zu wenig. ich hab hier in meinem kleinen i7 32gig und das ist schon grenzwertig. in meiner workstation sind 64gig.



Antwort von pixler:

Es gibt kaum Programme welche RAM-Hungriger sind wie Compositingprogramme a la AfterEffects, Nuke etc.

Das Problem: die Bildberechnungen erfolgen in unkomprimierter Form...bei FullHDFullHD im Glossar erklärt 8-Bit kommen da schon gerne mal 150 MB an Daten je Sekunde Film zusammen....für 10 Sekunden Vorschau gehen also schon mal 1.5 GB RAM weg.

Es gibt in AE aber auch Möglichkeiten dies zu optimieren: z.B. die Arbeitsauflösung auf halb/drittel oder viertel zu stellen, weiter kannst Du die Antialiasing Qualität jeder Ebene reduzieren....so kann man z.B. schneller arbeiten.

Wie Pepper geschrieben hat, mit AfterEffects kriegt mann jeden noch so starken Rechner in die Knie - denn es kommt immer noch ein Projekt welches noch höhere Ansprüche stellt.



Antwort von Little Mother:

Zur Renderzeit haben ja die Vorposter schon genügend gesagt.
Zum Ton/Bild-Ergebnis: liegt wohl eher nicht an AE. (Außer Du hast eine uralte Version...)
Um Rauszubekommen an was es liegen könnte: Render doch mal das ganze in halber Auflösung (oder 1/4, etc.), entweder ohne Ton oder als Bildsequenz, importier es wieder in AE, leg die Tondatei drunter, render es mit Ton aus (das geht dann auch viel schneller, weil ohne Effekte) und überprüf das Ergebnis. Auch die Ram-Vorschau wird dann länger funktionieren.
Bei großen, komplexen bzw. effektlastigen Projekten ist es eh oft schlau, sich das ganze als Bildsequenz ausgeben zu lassen, dann kann Dir AE auch mal abstürzen oder hängenbleiben; dann kannst Du Änderungen vornehmen und mußt Dir nur die veränderten frames neuberechnen lassen (und nicht das ganze Projekt). Die Bildsequenz importierst Du Dir dann wieder, Tonspur dazu und im gewünschten FormatFormat im Glossar erklärt ausgeben lassen.
Daß Du Dir die Tonwellen (äh oder wie heißt das?) anzeigen lassen kannst (ll, also 2mal L, auf dem Audiolayer drücken) weißt Du, oder? Dann kannst Du sehr viel genauer Effekte/Schnitte/etc. passend zur Tonspur setzen.



Antwort von HansImUnglück:

Vielen Dank für Eure Hinweise. Ich werde sie mir morgen in aller Ruhe vornehmen und selbstverständlich auch die gestellten Fragen beantworten. Heute sage ich erstmal "DANKE!", dass Ihr Euch so viel Zeit genommen habt, es - wie ich es auf die Schnelle mitbekommen habe - so verständlich für einen blutigen Anfänger, der ich absolut bin (bekenne mich schuldig! :)) zu erklären :)




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