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Filmen und Schnitt von dreitägiger Tagung - Bedingungen normal?



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Zum Original-Thread / Zum Geschäftliche Aspekte der Filmproduktion-Forum

Frage von metulski:


Hallo an alle,

in ein paar Tagen filme ich eine dreitägige Tagung.
Dieser Auftrag wird mit 1500€ vergütet und beinhaltet
mehrere Teilprojekte.

1. Projekt: Eine kurze Nachbearbeitung eines Imagefilmes, den ich letztes Jahr drehte.
Damit wird die Tagung eröffnet. Sollte schnell erledigt sein.

2. Projekt: Aufzeichnung von Tagesimpressionen (3 Tage). Es gibt Vorträge, Workshops für
die Teilnehmer. Zusätzlich zeichne ich Interviews mit den Referenten auf.

3. Projekt: Zwei Zusammenschnitte der Tagung, die noch während der Tagung
gezeigt werden sollen.

4. Projekt: Nach der Tagung eine Erstellung eines etwa 3-minütigen Imagefilmes
der gesamten Tagung.

Das gesamte Filmmaterial wird danach dem Unternehmen zur freien Verfügung gestellt.

Der Job dauert von Donnerstag 9.00 Uhr bis Samstag 14.00 Uhr.
Donnerstag 9.00 Uhr bis 21.00 Uhr
Freitag 9.00 Uhr bis 21.00 Uhr - danach Tagungsfest (Dauer unbekannt)

Am Freitag um 17.30 Uhr soll der 1. 15-minütige Zusammenschnitt der
Impressionen/Interviews vom Donnerstag und Freitag gezeigt werden.

Am Samstag um 13.00 Uhr soll der 2. Zusammenschnitt gezeigt werden.

Soweit die Bedingungen für diesen Job

Ich rief vor ein paar Tagen die Chefin der Veranstaltung an und machte klar, dass ich
entweder filmen oder schneiden kann. Wenn beides passieren soll, möchte ich zusätzlich
einen Filmer für zwei Tage mit ins Boot holen, der mich bei den Aufnahmen unterstützt.
Gerade wenn ich am Freitag Material sichten, schneiden, nachbearbeiten usw soll.
Ich kann mich ja nicht zweiteilen und muss ja auch irgendwann mal schlafen.

Da hieß es dann, dass kann ich gerne machen, allerdings steht die Vergütung von 1500€ fest.
Sein üblicher Tagessatz liegt bei 250€.
Bleiben also 1000€ für den Job.

Was haltet ihr davon, ist das die Normalität?
Für gewöhnlich bin ich im Bereich Motiondesign unterwegs und habe mit Film nur gelegentlich zu tun.
Ich kann also nicht wirklich beurteilen, ob ich den Vertrag guten Gewissens unterschreiben kann.

Vielen Dank für eure Antworten!

Daniel



Antwort von srone:

entweder du stellst dich auf den standpunkt "sie bekommen für was sie bezahlen", ein zweiter mann ist hier garantiert nicht drin, oder du lehnst ab.

lg

srone



Antwort von Pianist:

Für gewöhnlich bin ich im Bereich Motiondesign unterwegs und habe mit Film nur gelegentlich zu tun.
Du hast also keinerlei Routine mit solchen Veranstaltungen. Dann musst Du ablehnen, weil Du entweder einen Herzinfarkt bekommst oder von den Auftraggebern gelyncht wirst, wenn etwas schiefgeht. So ein Umfang in so kurzer Zeit klappt nur, wenn man absolut weiß, was man tut. Und ganz alleine wird es rein organisatorisch nicht gehen.

Ich würde dafür ein nötiges Budget von 4.000 bis 5.000 EUR ansetzen.

Matthias





Antwort von dnalor:

Drei Tage inkl. Schnitt für 1500 - und dann noch für ein so langweiliges Projekt? Ich würde da ehr auch 5000 ansetzen.



Antwort von -paleface-:

Ich würde halt sagen das du am Freitag nur bis 16-17 Uhr filmst, danach musst du halt schneiden.

Aber generell ist das zweiter Kameramann sinnvoll.
Problem dabei ist nur...wenn ICH zB. für dich drehen würde...wüsstest du gar nicht was ich gefilmt habe und müsstest alles sichten.
Was bei der Veranstaltung gut 4 - 5 Stunden Material sein kann.
Selbst wenn du also um 17 Anfangen würdest, wärst du erst morgens fertig.
+ Export
+ Schlaf
+ Beim ersten Exort gibt es immer nen Fehler ;-)

Daher ist es schon sinnvoll wenn du selber filmst und schon so filmst das du genau weißt "AHA Dieser Shot war gut, der kommt in den Film"

Dann aber halt klar machen das du nur bis 17 Uhr max. machst.
ODER das der Film der Freitag gezeigt werden soll mehr Material aus Tag 1 beeinhaltet und nur wenig von Tag 2.

Mach dir bei sowas keinen Kopf. Meist werden solche Filme dann eh nur irgendwo im Loop auf irgend einer Wand gezeigt.
Oder ein 30sekünder der dann als Start vor einer Präsi. ist.

Daher einfach halten.
Vorher schonb Musik und Texte klar machen. Und dann nur noch rein damit.
Farbkorrektur darf auch ein Preset sein.

Tja und der Preis...bedenke...du scheinst neu auf dem Gebiet zu sein.
Bezweifel das die dir mehr zahlen.
500€ am Tag ist aber eigentlich schon in Ordnung.



Antwort von freezer:

@ - paleface -
Aus meiner Sicht wären 500 am Tag ok, wenn der Tag nicht +10h dauert und nur rein das Filmen vergütet werden würde.

Nehmen wir mal nur den Zeitaufwand fürs Filmen her:

3x 2x 0,5h für An- und Abfahrt
3x 2x 0,5h Auf- und Abbau
Donnerstag von 9-21 ... 10h
Freitag von 9-21 + Fest 1h ... 11h
Samstag 9-14 ... 5h
========================
Summe: 32h

Da kommen wir bei einem realistischen Stundensatz von EUR 65,- schon mal auf 2080,- netto

Kamera machen und gleichzeitig sinnvolle Interviews zu führen sowie ein Gesamtkonzept im Kopf haben - das alleine machen? Viel Spaß!

Und dann einen 15-minütigen Zusammenschnitt der ersten zwei Tage noch am zweiten Tag fertigzustellen? Wie soll das alleine gehen? Und einen zweiten Zusammenschnitt am Samstag? Habe-die-ehre, spinnen die?
Da kann man maximal alles aneinanderklatschen und raus damit.

Wir machen so etwas normal in einem eingespielten Dreierteam, zwei Kameraleute + Redakteur.

Und dann für das Geld auch noch einen 3-minütigen Imagfilm wollen? Das kostet normalerweise alleine schon 1.200 aufwärts.

Ich würde da wie alle anderen um die 5000 ansetzen.

Wenn Du auf den Auftrag nicht mit aller Gewalt angewiesen bist, dann würde ich einfach mal pokern und dem Auftraggeber höflich aber bestimmt Druck machen und auch den Aufwand argumentieren - die stellen sich das immer alles viel zu einfach vor. Oft genug ist das Budget dann doch vorhanden. Sonst streifts halt wer anders ein.

Sei nicht blöd und lasse Dich nicht ausbeuten.



Antwort von metulski:

Vielen Dank schon mal für eure tollen Antworten!

Ich habe jetzt gleich noch ein Gespräch mit einem Verantwortlichen und werde meine Position noch mal bekräftigen. Ihr habt ja im Prinzip meine Bedenken bestätigt und ich kann nun auch noch mal viel klarer argumentieren.

Ich werde das Ergebnis des Gespräches hier danach noch mal posten.

Bis dann, Daniel



Antwort von Jott:

Das Problem: du hast nach eigener Aussage eher nichts mit Film zu tun und kannst das allenfalls wackelig stemmen. Wissen das die Auftraggeber? Wenn ja, sind die 1.500 durchaus fair. Wenn nicht, läufst du so oder so ins Messer.

Gib wenigstens die +/-500 Euro für einen Cutter aus und konzentriere dich auf's Filmen (und verständlichen Ton!!!). Sind dir die verbleibenden 1.000 Euro zu wenig - sofern sie überhaupt gezahlt werden - dann verweise die Chefin an Dumperportale wie myhammer, wo sie sicher auch jemanden für 500 Euro findet.



Antwort von Peppermintpost:

poste den job bei myhammer, buch dann jemanden der unter 1000 euro nimmt, steck dir 500 ein und guck in der zeit glücksrad bei rtl.



Antwort von Jott:

Auch eine Option. So funktionieren die "Ihr Imagefilm für 500 Euro"-Firmen: einen suchen, der's für 120 macht und dann nur die Rechnung schreiben.



Antwort von iasi:

na ja - dieses "ich würd"s nur für 5000 machen" ist leicht gesagt und führt dann eben meist dazu, dass man"s nicht macht. :)

Zumal man sicherlich keine Erfahrung und Referenzen sammeln kann, wenn man wegen zu hoher Forderungen nur Däumchen dreht.

Wer einsteigen will, muss eben zuerst mal drauf zahlen.
Wer sich"s also zutraut, sollte die Zeit erst mal investieren - sind ja nur 3 Tage - ein wenig Geld gibt"s ja zumindest auch dafür.



Antwort von Jott:

Metulski: buch den Iasi, wie angeboten. Der dreht und schneidet dir die drei Tage für seine Rolle. Wenn du lieb bist, sogar in 4K Raw.



Antwort von Alf_300:

@ Wer einsteigen will, muss eben zuerst mal drauf zahlen.

Iasi ist ein humoriger Mensch



Antwort von iasi:

@ Wer einsteigen will, muss eben zuerst mal drauf zahlen.

Iasi ist ein humoriger Mensch

So ist eben die Realität.
Mal eben auf dem Markt zu erscheinen und die üblichen Preise verlangen zu wollen, führt eben nun mal dazu, dass man Däumchen drehen muss.
Kunden gewinnt man eben nicht dadurch, indem man schreit: "Hier bin ich!"

Pech eben auch für die, die schon länger ihren Stand auf dem Markt haben. Je mehr neue Leute erscheinen, die sich anbieten, umso ...



Antwort von Alf_300:

Die Realität ist, dass sich viele einbilden, das Hobby zum Beruf zu machen und im Grunde weder Kohle noch Ahnung haben - weder von der Kalulation, noch von der Buchführung noch wie sie die nächsten 30 Jahre über die Runden kommen wollen.



Antwort von iasi:

Man muss sich eine Reputation, einen Kundenstamm und einen Showreal eben erst erarbeiten, was nun einmal bedeutet, dass man zu Beginn drauflegen muss.

Einen Kunden gewinnt man zunächst eben vor allem auch über den Preis, da man sich sein Vertrauen erst erarbeiten muss.
Für den Kunden ist es nun mal ein Risiko, mit einem neuen Anbieter zu arbeiten, der noch nicht viel vorzuweisen hat.



Antwort von Jens1967:



Einen Kunden gewinnt man zunächst eben vor allem auch über den Preis, da man sich sein Vertrauen erst erarbeiten muss.
Für den Kunden ist es nun mal ein Risiko, mit einem neuen Anbieter zu arbeiten, der noch nicht viel vorzuweisen hat.

Das mag für die durchschnittlichen Billigheimer aka Hobbyfilmer/Hochzeitsfilmer gelten.

Talent fällt nun mal auf. Wer während Ausbildung/Studium als Filmemacher positiv auffällt, bekommt aus seinem Umfeld ganz automatisch Anfragen a la: "Wow, kannst du sowas auch für mich machen?" Und da wird nicht gefeilscht, sondern eher ist man froh, einen genialen Spot, Imagefilm, whatever von eben dieser Person zu bekommen. Alle Filmemacher die ich kenne, arbeiten nur auf Empfehlung, weil sie mit Ihren Clips positiv auffallen. Das einzige, was ich von denen höre sind Klagen, dass sie nicht wissen, wie sie die ganzen Anfragen terminlich unterbringen sollen. Über schlechte Bezahlung haben die noch nie geklagt. Während hier von Sonntagsfilmern rumgejammert wird ("Filmen und Schnitt von dreitägiger Tagung - Bedingungen normal?"), liest man von den Profis in diesem Forum nie etwas. Kein Wunder, denn die haben keine Zeit, die verdienen Geld.



Antwort von freezer:

Also wirklich nicht.
Ein Kunde, der nicht bereit ist, einen halbwegs angemessenen Preis für eine Arbeitsleistung zu zahlen - und wie in diesem Fall auch noch auf die zeitliche Unmöglichkeit nicht eingeht - der wird ganz sicher auch später kein gut zahlender Dauerkunde. Das sind Dienstleistungsnomaden die von einem Billigstanbieter zum nächsten ziehen, sobald dieser es wagt realistische Preise zu fordern.

In meinen bisher 8 Jahren Selbstständigkeit habe ich noch NIE erlebt, dass nach einem schlecht bezahlten Auftrag plötzlich gut bezahlte Aufträge von einem Schnorrerkunden gekommen wären.



Antwort von Auf Achse:

In meinen bisher 8 Jahren Selbstständigkeit habe ich noch NIE erlebt, dass nach einem schlecht bezahlten Auftrag plötzlich gut bezahlte Aufträge von einem Schnorrerkunden gekommen wären.

+1 ..... DAS bitte ins Stammbuch und hinter die Ohren schreiben. Danke daß du das so gut auf den Punkt gebracht hast!

Auf Achse



Antwort von Jott:

Auch "da kommen noch viele weitere Projekte auf Sie zu" ist immer gelogen.



Antwort von Jalue:

Evtl. doch, aber dann verlangt der Billo-Kunde garantiert 'Mengenrabatt' ;-)

Scherz beiseite, der Job ist in dieser Form purer Masochismus und vermutlich taugt das so zusammengewürgte Ergebnis (sorry, 'Ergebnisse'. Es sollen ja gleich mehrere Filme entstehen) noch nichtmal als Referenz.

Vorschlag an den TO: Mach denen einen Angebot, das genau beziffert, was sie für 1.500 Euro realistischerweise erwarten können. Kunden sind i.d.R. auch Geschäftsleute, aber eben branchenfremd und oft steckt hinter 'Dumpinghonoraren' nur Ahnungslosigkeit.

Viele reagieren vernünftig, wenn man sie mit 'harten Zahlen' konfrontiert. Die das nicht tun, sind, wie hier schon ausgeführt, definitiv Abzocker und von denen sollte man die Finger lassen.



Antwort von iasi:

Metulski: buch den Iasi, wie angeboten. Der dreht und schneidet dir die drei Tage für seine Rolle. Wenn du lieb bist, sogar in 4K Raw.

Keine Angst - ich werd nicht dein Konkurent.
Es ist dein Revier und soll"s auch bleiben.



Antwort von iasi:



Einen Kunden gewinnt man zunächst eben vor allem auch über den Preis, da man sich sein Vertrauen erst erarbeiten muss.
Für den Kunden ist es nun mal ein Risiko, mit einem neuen Anbieter zu arbeiten, der noch nicht viel vorzuweisen hat.

Das mag für die durchschnittlichen Billigheimer aka Hobbyfilmer/Hochzeitsfilmer gelten.

Talent fällt nun mal auf. Wer während Ausbildung/Studium als Filmemacher positiv auffällt, bekommt aus seinem Umfeld ganz automatisch Anfragen a la: "Wow, kannst du sowas auch für mich machen?" Und da wird nicht gefeilscht, sondern eher ist man froh, einen genialen Spot, Imagefilm, whatever von eben dieser Person zu bekommen. Alle Filmemacher die ich kenne, arbeiten nur auf Empfehlung, weil sie mit Ihren Clips positiv auffallen. Das einzige, was ich von denen höre sind Klagen, dass sie nicht wissen, wie sie die ganzen Anfragen terminlich unterbringen sollen. Über schlechte Bezahlung haben die noch nie geklagt. Während hier von Sonntagsfilmern rumgejammert wird ("Filmen und Schnitt von dreitägiger Tagung - Bedingungen normal?"), liest man von den Profis in diesem Forum nie etwas. Kein Wunder, denn die haben keine Zeit, die verdienen Geld.

Ja klar - und die Leute schmeißen dir und deinem Talent dann auch gern mal ein paar Tausender hinterher ohne, dass du ihnen beweisen musstest, dass du so was auch kannst.

Empfehlungen bekommst du eben nur, wenn du auch schon was gemacht hast. Keine Firma empfiehlt dich weiter, nur weil du ein Diplom als Filmemacher hast.

Die Profis sind es doch, die hier immer gleich wieder aufschreien, wenn jemand versucht im Bussines Fuß zu fassen und eben deshalb erst mal auf"s dicke Geld verzichtet, um überhaupt einen Auftrag zu bekommen.
Die "Profis" jammern dann, über die "Amateure", die die Preise kaputt machen.



Antwort von Peppermintpost:



In meinen bisher 8 Jahren Selbstständigkeit habe ich noch NIE erlebt, dass nach einem schlecht bezahlten Auftrag plötzlich gut bezahlte Aufträge von einem Schnorrerkunden gekommen wären.

ich in 20 jahren auch noch nicht. ein guter dauerkunde der einen mengenrabatt will macht erst einmal 1-3 projekte auf normal bezahlter basis, wenn er zufrieden ist macht er einen rahmenvertrag mit discount, und wenn das läuft fordert er nochmal einen bonus für die ersten projekte die er voll bezahlt hat. das ist ein korrektes verhalten.

ansonsten trifft der oben benutzte begriff der "dienstleistungs normaden" die situation schon sehr gut.



Antwort von iasi:

Evtl. doch, aber dann verlangt der Billo-Kunde garantiert 'Mengenrabatt' ;-)

Scherz beiseite, der Job ist in dieser Form purer Masochismus und vermutlich taugt das so zusammengewürgte Ergebnis (sorry, 'Ergebnisse'. Es sollen ja gleich mehrere Filme entstehen) noch nichtmal als Referenz.

Vorschlag an den TO: Mach denen einen Angebot, das genau beziffert, was sie für 1.500 Euro realistischerweise erwarten können. Kunden sind i.d.R. auch Geschäftsleute, aber eben branchenfremd und oft steckt hinter 'Dumpinghonoraren' nur Ahnungslosigkeit.

Viele reagieren vernünftig, wenn man sie mit 'harten Zahlen' konfrontiert. Die das nicht tun, sind, wie hier schon ausgeführt, definitiv Abzocker und von denen sollte man die Finger lassen.

Besser sollte der TO mit dem Auftraggeber darüber reden, was machbar ist und auch ein gutes Ergebnis verspricht. Eben, damit es als Referenz taugt und Empfehlungen einbringt. Das Geld sollte zweitrangig sein, sofern es darum geht, im Bussines Fuß zu fassen.



Antwort von soahC:

Evtl. doch, aber dann verlangt der Billo-Kunde garantiert 'Mengenrabatt' ;-)

Scherz beiseite, der Job ist in dieser Form purer Masochismus und vermutlich taugt das so zusammengewürgte Ergebnis (sorry, 'Ergebnisse'. Es sollen ja gleich mehrere Filme entstehen) noch nichtmal als Referenz.

Vorschlag an den TO: Mach denen einen Angebot, das genau beziffert, was sie für 1.500 Euro realistischerweise erwarten können. Kunden sind i.d.R. auch Geschäftsleute, aber eben branchenfremd und oft steckt hinter 'Dumpinghonoraren' nur Ahnungslosigkeit.

Viele reagieren vernünftig, wenn man sie mit 'harten Zahlen' konfrontiert. Die das nicht tun, sind, wie hier schon ausgeführt, definitiv Abzocker und von denen sollte man die Finger lassen.

Besser sollte der TO mit dem Auftraggeber darüber reden, was machbar ist und auch ein gutes Ergebnis verspricht. Eben, damit es als Referenz taugt und Empfehlungen einbringt. Das Geld sollte zweitrangig sein, sofern es darum geht, im Bussines Fuß zu fassen.

Da wird die Ausbeutung noch mit Kusshand dankend angenommen :D
Warum sollte der Auftraggeber deiner Meinung nach sich nicht an reale Gegebenheiten anpassen und entweder mehr bezahlen oder weniger verlangen?



Antwort von iasi:



In meinen bisher 8 Jahren Selbstständigkeit habe ich noch NIE erlebt, dass nach einem schlecht bezahlten Auftrag plötzlich gut bezahlte Aufträge von einem Schnorrerkunden gekommen wären.

ich in 20 jahren auch noch nicht. ein guter dauerkunde der einen mengenrabatt will macht erst einmal 1-3 projekte auf normal bezahlter basis, wenn er zufrieden ist macht er einen rahmenvertrag mit discount, und wenn das läuft fordert er nochmal einen bonus für die ersten projekte die er voll bezahlt hat. das ist ein korrektes verhalten.

ansonsten trifft der oben benutzte begriff der "dienstleistungs normaden" die situation schon sehr gut.

Schön für euch, dass ihr schon in den Anfangstagen eurer Selbstständigkeit so viele Kunden gefunden hattet, die euch gut bezahlte Aufträge erteilt hatten. Also gleich von Anfang an die dicke Kohle gemacht. Ohne Referenzen und Empfehlungen. Bravo.



Antwort von iasi:

Evtl. doch, aber dann verlangt der Billo-Kunde garantiert 'Mengenrabatt' ;-)

Scherz beiseite, der Job ist in dieser Form purer Masochismus und vermutlich taugt das so zusammengewürgte Ergebnis (sorry, 'Ergebnisse'. Es sollen ja gleich mehrere Filme entstehen) noch nichtmal als Referenz.

Vorschlag an den TO: Mach denen einen Angebot, das genau beziffert, was sie für 1.500 Euro realistischerweise erwarten können. Kunden sind i.d.R. auch Geschäftsleute, aber eben branchenfremd und oft steckt hinter 'Dumpinghonoraren' nur Ahnungslosigkeit.

Viele reagieren vernünftig, wenn man sie mit 'harten Zahlen' konfrontiert. Die das nicht tun, sind, wie hier schon ausgeführt, definitiv Abzocker und von denen sollte man die Finger lassen.

Besser sollte der TO mit dem Auftraggeber darüber reden, was machbar ist und auch ein gutes Ergebnis verspricht. Eben, damit es als Referenz taugt und Empfehlungen einbringt. Das Geld sollte zweitrangig sein, sofern es darum geht, im Bussines Fuß zu fassen.

Da wird die Ausbeutung noch mit Kusshand dankend angenommen :D
Warum sollte der Auftraggeber deiner Meinung nach sich nicht an reale Gegebenheiten anpassen und entweder mehr bezahlen oder weniger verlangen?

Warum sollte ein Auftraggeber jemanden beauftragen, der weder Referenzen noch Empfehlungen aufweisen kann, wenn jemand mit Erfahrung es ihm ums gleiche Geld macht?



Antwort von soahC:

Warum sollte jemand mit Erfahrung einen mies bezahlten und kaum vernünftig realisierbaren Job annehmen?



Antwort von Bildstabilisator:

Wie ist die Verhandlung denn jetzt ausgegangen?

Noch ein Tipp:

Ich war schon als Teilnehmer auf solchen Konferenzen. Du musst nicht die komplette Zeit anwesend sein und filmen. Ich würde mit dem Auftraggeber abklären was ihm wichtig ist. Welche Referenten die interessantesten, bekanntesten oder skurillsten sind. Die Filme die du vor Ort schneidest sollten ja auch ein Drehbuch haben. Das sollte schon grob vorher feststehen.

Die Abläufe auf den Tagungen sind fast immer identisch, daher kannst du Tacks auch mehrfach benutzen.

Viel Erfolg bei den Verhandlungen.



Antwort von Jott:


Keine Angst - ich werd nicht dein Konkurent.
Es ist dein Revier und soll"s auch bleiben.

Wie kommst du denn auf die schräge Vermutung? Voll daneben! Mein "Revier" sind nur angemessene, also erheblich besser bezahlte Dinge.

DU propagierst doch, dass man gerne auch mal für wenig oder nix arbeiten soll. Dann hilf ihm doch, dem Threadstarter.



Antwort von Jott:

Der Philosophie "erst mal für wenig oder nix arbeiten zum reinkommen" folgen viele, das ist richtig. Die haben aber dann in der Regel das Problem, von diesem Status nicht mehr weg zu kommen. Ich halte das für gefährlicher, als einzelne Jobs zu verlieren, weil man sich nicht unter Wert verkaufen möchte.

Soll jeder machen, wie er's (oder sie's) für richtig hält. Nur immer dran denken, was nach allen Steuern, Abgaben und Kosten von einem noch halbwegs vernünftig klingenden Betrag am Ende wirklich noch übrig bleibt. Und ein Spaßjob wie meinetwegen ein Musikvideo ist so ein Veranstaltungsding schon gleich gar nicht. Nutzt auch nichts für die "Rolle" - wer interessiert sich schon für Talking Heads in fürchterlichem Provinz-Bühnenlicht?



Antwort von TonBild:

machte klar, dass ich
entweder filmen oder schneiden kann. Wenn beides passieren soll, möchte ich zusätzlich
einen Filmer für zwei Tage mit ins Boot holen, der mich bei den Aufnahmen unterstützt.

Wenn Du dazu noch jemanden suchst und die Tagung in NRW ist, so könnte ich mich anbieten. Mit solchen Veranstaltungen habe ich lange Erfahrungen.

Für gewöhnlich bin ich im Bereich Motiondesign unterwegs und habe mit Film nur gelegentlich zu tun.
Ich kann also nicht wirklich beurteilen, ob ich den Vertrag guten Gewissens unterschreiben kann.

Das Problem scheint mir hier (neben der Bezahlung) Deine Erfahrung im Schnitt zu sein. Unter Stress, ev. mit Computerproblemen und wenn Du laufend angesprochen wirst etwas in der Qualität zu schneiden, die Deine Auftraggeber von Dir erwachten, ist etwas anderes als das in Ruhe am gewohnten und optimal eingerichteten Arbeitsplatz zu machen.

Bedenke, dass man bei so einem Kongress oft vor ganz banalen Problemen steht: So muss man sich erst einen Platz einrichten, man muss Strom besorgen, das Internet funktioniert nicht, der Ton ist schlecht, das Licht ist nicht optimal, wenn man etwas braucht ist der zuständige Mitarbeiter oder Hausmeister gerade nicht da, Du hast etwas vergessen und sei es nur Kleinigkeiten wie Speicher oder Adapter, wenn Du nach der Veranstaltung noch schneiden willst musst Du Deinen Platz verlassen weil die Leute Feierabend machen wollen oder umgebaut/geputzt wird, selbst wenn Du Deinen Film fertig bekommst lässt sich dieser nicht mit dem Tagungs-Beamer abspielen, ...

Für alle Probleme wirst Du dann von Deinen Kunden verantwortlich gemacht.

Also die zwei Zusammenschnitte der Tagung, die noch während der Tagung gezeigt werden sollen, sind wohl das eigentliche Problem. Alles andere lässt sich ja in Ruhe auch dann gut machen wenn Du mit Film nur gelegentlich zu tun hast.



Antwort von metulski:

Hallo an alle,

hui, hier wurde ja noch mal richtig in die tasten gehauen.
Also vielen Dank für die zahlreichen Tipps an der Stelle!

Die Verhandlungen waren insofern erfolgreich, als das ich aushandeln konnte, dass ich nur bis etwa 17.00 Uhr filmen brauchte.

Der Job lief ganz gut. Die Filme, die ich schnitt kamen gut an. Vor allem mit dem zweiten habe ich den Vogel abgeschossen und die Erwartungen übertroffen. Gut war halt, dass ich mich dort wirklich auch wichtigen Leuten empfehlen konnte und die Chancen für Folgeaufträge ganz gut sind.

An dem Tag war auch ein Fotograf anwesend, der ebenso wie ich die Stimmung einfangen sollte. Selbst er hat schon darüber geklagt, dass die Bezahlung für den Arbeitsaufwand zu gering ist.

Ich habe den Job erfolgreich abschließen können, weil ich in der Zeit so gut wie nicht geschlafen habe. Meiner Meinung nach grenzt das an den Straftatbestand der fahrlässigen Körperverletzung.

Aber das ist ja heutzutage leider in vielen Branchen die Norm.
Was die Arbeitsbedingungen angeht, werde ich den nächsten Wochen noch mal mit den Verantwortlichen sprechen und ganz deutlich machen, dass sie sich unter diesen Voraussetzungen einen anderen suchen können.

Vielen Dank noch mal für eure vielen Ratschläge
und besten Gruß,
Daniel



Antwort von Auf Achse:

Was die Arbeitsbedingungen angeht, werde ich den nächsten Wochen noch mal mit den Verantwortlichen sprechen und ganz deutlich machen, dass sie sich unter diesen Voraussetzungen einen anderen suchen können.

Gut wenn du für dich eine Lösung aus der Misere finden konntest, du damit zufrieden bist und für die Zukunft lernen konntest.

Allerdings was bringt es wenn du dich NACHHER bei den Verantwortlichen beschwerst? Das Beschweren klannst du dir sparen, das bringt im Nachhinein nur Probleme.

Ziehe lieber die Konsequenzen aus dem aktuellen Projekt und verhandle bei zukünftigen Projekten bessere Bedingungen oder / und angemessenere Bezahlung aus. Wenn es sich um die selben Auftraggeber handelt kannst du DANN ja auf die aktuellen Bedingungen verweisen und deine neuen Bedingungen untermauern + begründen.

Auf Achse



Antwort von TonBild:


Ich habe den Job erfolgreich abschließen können, weil ich in der Zeit so gut wie nicht geschlafen habe. Meiner Meinung nach grenzt das an den Straftatbestand der fahrlässigen Körperverletzung.

Aber das ist ja heutzutage leider in vielen Branchen die Norm.
Was die Arbeitsbedingungen angeht, werde ich den nächsten Wochen noch mal mit den Verantwortlichen sprechen und ganz deutlich machen, dass sie sich unter diesen Voraussetzungen einen anderen suchen können.

Nein, man hätte einfach mit mehr Leuten arbeiten sollen. Das könnte man dann für die Zukunft anders planen.

Wenn Du beim nächsten Mal wieder den Auftrag erhälst kannst Du das dann ansprechen. Aber jetzt noch beschweren bringt nichts. Dass es anstrengend wird wusstest Du vorher.

Wenn ich Deinen letzten Beitrag richtig verstanden habe hast Du nun doch alleine gearbeitet obwohl Du ursprünglich einen Assistenten (den Du aber hättest selbst bezahlen müssen) dabei haben wolltest?

Aber es ist doch schön, das es aus Sicht Deines Kunden sehr gut geklappt hat. Und nur das zählt.



Antwort von metulski:

Das ist richtig, im Nachhinein bringt Beschweren nicht viel. Allerdings habe ich erfahren, dass man in Zukunft bei weiteren Filmprojekten fest mit mir rechnet, muss ich natürlich zu dem Punkt etwas sagen.



Antwort von Jalue:

"Aber es ist doch schön, das es aus Sicht Deines Kunden sehr gut geklappt hat. Und nur das zählt."

Nee, was zählt, ist das man profitabel arbeitet und seine Gesundheit (noch wichtiger: Die evtl. vorhandener Mitarbeiter) nicht gefährdet.

Jetzt ein falsches Grinsen aufsetzen, artig für den Auftrag Danke sagen, aber sich vornehmen, das Thema beim 'nächsten Mal anzusprechen', reicht auch nicht. Der TO sollte das gleich tun, solange der projektbezogene Kontakt zum Kunden noch steht, sonst verfestigt sich bei dem der Eindruck: "Na hat doch super geklappt. Im nächsten Jahr machen wir das genauso!". Wenn der TO dann plötzlich deutlich mehr verlangt, ist er 'gierig geworden', wird in die Wüste geschickt und ein anderer, unerfahrener Kollege tappt in die gestellte Falle. Genau auf diese Art wird das Honorargefüge nachhaltig versaut.



Antwort von Jott:

14 Stunden sind bereits doppelter Tagessatz, drüber wird's sowieso illegal, wenn verlangt.

Wie kann man nur.



Antwort von iasi:

14 Stunden sind bereits doppelter Tagessatz, drüber wird's sowieso illegal, wenn verlangt.

Wie kann man nur.

"Illegal" gibt"s nicht für Selbstständige.

Im übrigen hat er nun einen Fuß in der Tür und für die Zukunft einen Kunden, der nun sicherlich auch über den Preis mit sich sprechen lässt, denn er ist ja wohl mit dem Ergebnis zufrieden.
Etwas Empathie tut immer gut.
Einfach hinstehen und Forderungen stellen, ohne dass der Kunde sicher sein kann, dass das Ergebnis auch etwas wird, da Erfahrungen und Referenzen fehlen, führt eher dazu, dass es dann eben ein anderer macht.



Antwort von Jott:

Ganz schön harter Tobak, so ein Plädoyer für geduldete Ausbeutung. Ich hoffe mal, du lebst nicht von meinen Steuern.



Antwort von iasi:

Ganz schön harter Tobak, so ein Plädoyer für geduldete Ausbeutung. Ich hoffe mal, du lebst nicht von meinen Steuern.

tja - so ist das eben nun mal im harten Geschäftsleben.

Wer denkt, er könne mal eben in Technik investieren und dann gleich von Beginn an dick verdienen, der fällt ziemlich schnell mit der Nase auf die harte Realität.

Akquisition verlangt nun mal den Großteil des Startkapitals.

Dir einen Kunden abzuluchsen, geht nun mal wahrscheinlich vor allem über den Preis. :)



Antwort von soahC:

Gewagte Behauptung. Es gibt wohl genügend Bereiche in denen der Preis sicher nicht das entscheidende Kriterium ist.



Antwort von Jott:

Das mit dem Preis probieren viele. Die telefonieren sogar unsere Referenzlisten durch, mit der Ansage "Sie produzieren Filme mit Jott? Wir machen das billiger". Interessiert aber nicht.

Egal, sei du ruhig für Ausbeutung, wenn du dran glaubst. Aber beute bitte nur dich selbst aus, nicht andere ("Kameraassistent für zwei Wochen gesucht, leider ist kein Budget vorhanden, auf Rückstellung bla bla").



Antwort von Auf Achse:

Das ist richtig, im Nachhinein bringt Beschweren nicht viel. Allerdings habe ich erfahren, dass man in Zukunft bei weiteren Filmprojekten fest mit mir rechnet, muss ich natürlich zu dem Punkt etwas sagen.

Muß mich korrigieren --> Wenns sowas wie eine Nachbesprechung und zukünftige Projekte mit derselben Firma gibt: Dann ist es natürlich korrekter und zielführender wenn du die Probleme JETZT ansprichst!

Auf Achse



Antwort von soahC:

Wäre doch furchtbar, wenn der einzige Unterschied zur Konkurrenz der Preis wäre.



Antwort von iasi:

Wäre doch furchtbar, wenn der einzige Unterschied zur Konkurrenz der Preis wäre.

Nun - das ist nun mal Marktwirtschaft:
Wenn du den Kunde überzeugen kannst, dass du die gleiche Qualität zu einem günstigeren Preis liefern kannst, wird er sicher nicht mehr Geld bezahlen als nötig - wenn der Entscheider etwas taugt.



Antwort von soan:

Kunde hat Vorgaben ->

Erfülle ich diese Vorgaben mit eigenen Ressourcen?
Wenn ja - gut

Wenn nein - ich muss Ressourcen ankaufen ->

Lohnt der Auftrag nach Ankauf der Ressourcen ->
Wenn ja - gut

Wenn nein - muss das Auftragsvolumen angepasst werden oder die Kundenvorgaben ->

Ist der Kunde bereit mehr zu zahlen?
Wenn ja - gut

Wenn nein - tschüss

Ist der Kunde bereit seine Anforderungen (zeitlich und/oder Ressourcentechnisch) abzustufen?
Wenn ja - gut

Wenn nein - tschüss

btw ist es völlig in Ordnung BEIM NÄCHSTEN Auftrag die Probleme anzusprechen. Entgegen einiger Meinungen hier halte ich das für das beste. Während oder direkt nach einem Auftrag rumzunörgeln ist für die Katz...die Absprachen waren unzureichend und die Kundenvorgaben klar aufgestellt.

Wenn der Kunde das nächste Mal mit ähnlichen Auftragsbedingungen kommt kann man klar seine Position erläutern, mit entsprechender Kostenanpassung.

Wenn der Kunde NICHT nochmal kommt - hat er ein gutes Bild vom Gesamtablauf im Hinterkopf und behält dich in bleibender Erinnerung :-)

Natürlich gibt es hier Ausnahmen: wenn zb während der Auftragsabwicklung unvorhergesehene Situationen eintreten (zb Wetter) ist das was anderes, aber auch SOWAS spricht man VOR der Auftragsannahme an und ab...



Antwort von Jalue:

Wäre doch furchtbar, wenn der einzige Unterschied zur Konkurrenz der Preis wäre.

Nun - das ist nun mal Marktwirtschaft:
Wenn du den Kunde überzeugen kannst, dass du die gleiche Qualität zu einem günstigeren Preis liefern kannst, wird er sicher nicht mehr Geld bezahlen als nötig - wenn der Entscheider etwas taugt.

Deckt sich nicht mit meiner Erfahrung. Wenn ein Kunde mit deiner Leistung zufrieden ist, dreht er nicht jeden Euro um. Ein etablierter Produktions- und Kommunikationsprozess (inklusiver schwer bezifferbarer 'Sekundärtugenden' wie Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Diskretion, Auftreten...) zählen meist mehr, als ein paar Prozent Rabatt von einem 'Abgreifer', der dir für Peanuts den Rosengarten verspricht.

Zugegeben, in den Billo-Segmenten der Branche (Blaulicht, Web TV Startups, etc.) ticken die Uhren anders, aber i.d.R. sind das auch keine Kunden, denen man eine Träne nachweint.



Antwort von srone:

Wäre doch furchtbar, wenn der einzige Unterschied zur Konkurrenz der Preis wäre.

Nun - das ist nun mal Marktwirtschaft:
Wenn du den Kunde überzeugen kannst, dass du die gleiche Qualität zu einem günstigeren Preis liefern kannst, wird er sicher nicht mehr Geld bezahlen als nötig - wenn der Entscheider etwas taugt.
Deckt sich nicht mit meiner Erfahrung. Wenn ein Kunde mit deiner Leistung zufrieden ist, dreht er nicht jeden Euro um. Ein etablierter Produktions- und Kommunikationsprozess (inklusiver schwer bezifferbarer 'Sekundärtugenden' wie Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Diskretion, Auftreten...) zählen meist mehr, als ein paar Prozent Rabatt von einem 'Abgreifer', der dir für Peanuts den Rosengarten verspricht.

Zugegeben, in den Billo-Segmenten der Branche (Blaulicht, Web TV Startups, etc.) ticken die Uhren anders, aber i.d.R. sind das auch keine Kunden, denen man eine Träne nachweint.

man sollte das differenziert sehen, kann ich das leisten, wieviel zeit brauche ich dafür?

wenn man als erfahrener alter hase, einen job in 2h erledigen kann, für den ein newbie 8h braucht, kann auch ein kleines budget manchesmal passen. ;-)

lg

srone




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