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Erfahrungen mit 7artisans o.ä. Objektiven?



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Frage von Frank B.:


Wer hat denn solche Objektive im Besitz und konnte Erfahrungen sammeln? Ich filme mit Fuji und wäre aus finanziellen Gründen an preiswerten, aber trotzdem guten Objektiven interessiert, gern auch manuell bedienbar. Da kommen vor allem erstmal Samyangs infrage, aber inzwischen auch chinesische Hersteller, die unter dem Namen 7artisans, kamlan, meike, neewer u.ä. vertreiben. Die Objektive sollen teilweise sehr gut verarbeitet sein. Über die optischen Leistungen lese ich allerdings Dinge in unterschiedlichster Spannweite zwischen grottig bis sehr gut. Natürlich kann man für ein 100-150 Euro-Objektiv nicht das verlangen, was Fuji oder Zeiss abliefern, aber es sollte auch nicht deutlich abfallen, denn dann würde ich das Geld doch lieber sparen und in eins der besseren Objektive investieren. Eine weitere Frage wäre zu den Samyangs. Sind die deutlich besser als die chinesischen Alternativen bzw. werden die meinen Erwartungen eher gerecht als die Chinesen?
Mir fehlt leider die Möglichkeit, sowas mal bei einem Händler auszutesten.



Antwort von dosaris:

nein,
ich habe (noch) keine davon.
Nur damit geliebäugelt.

dies
https://www.lenstip.com/
https://www.dxomark.com/category/lens-reviews/
wirste ja wohl kennen?!

Nach meinem Verständniss ist 7artisans keine geschlossene Produktionslinie,
sondern ein Zusammenkauf div Hersteller, also nur eine Handelsmarke.
Aber mit guten einzelnen Objektiven drin.



Antwort von cantsin:

Habe das 7artisans 32mm/1.2 für Canon EF-M. Haptisch ist das sehr gut, optisch ist das eben ein Objektiv "with character" wie man im Englischen sagen würde, also ziemlich weich bei Offenblende (aber guter Auflösung abgeblendet), mit starker Vignettierung und großer Empfindlichkeit für Flares.

Subjektiv macht es dadurch aber "schöne Bilder".

Dieses Foto wurde mit dem Canon 22mm/f2 (einem optisch guten/sauberen Objektiv) aufgenommen:
IMG_2103.jpg

...und dieses hier mit dem 7artisans:
IMG_2145.jpg

Beide bei Offenblende.





Antwort von Frank B.:

@dosaris
Ja, die Seite war mir schon irgendwann mal untergekommen. Wollte aber mal persönliche Erfahrungen hören. Tests und Vergleiche findet man im Netz einige. Wie gesagt mit unterschiedlichen Resümees. Und ja, dachte mir fast, dass das alles Vertriebsmarken sind, weil sich die Objektive doch sehr ähneln innerhalb der o.g. Vertriebsnamen. Und die Streuung zwischen ganz ordentlichen Gläsern und Murks scheint es wirklich auch zu geben. Vielleicht doch lieber zu Samyang?

@cantsin
Ok, vielen Dank! Das 7artisans erscheint dunkler, obwohl laut Angabe lichtstärker. Beschnitten sind beide, so dass man wahrscheinlich keine Rückschlüsse auf Randunschärfen ziehen kann, wobei bei Offenblende der Hintergrund sowieso unscharf ist. Dazu werden die Linsen ja auch hauptsächlich genutzt.



Antwort von Jörg:

Ich habe mit einiger Skepsis das 7,5 mm Fisheye erworben, ohne jeden Anspruch auf größere Qualität...
oh Mann, welch Irrtum.
Für die gedachten Einsatzgebiete ist das Teil hervorragend, hier Innenräume.
Wenn meine Fujinonpalette nicht schon so weit ausgebaut wäre, ( von den Mengen an Altglas ganz zu schweigen)
würde ich ohne Zögern dort weiter suchen.

DSCF7748.jpg



Antwort von Frank B.:

Danke dir, Jörg. Sieht besser aus als ich dachte. Aber diese Verzeichnung ist nicht jedermanns Sache und muss irgendwie stilistisch verpackt und hingenommen werden. Finde ich bei deinem Bild jetzt sehr gelungen. Ich mache eigentlich viel Architekturaufnahmen, bin aber bemüht, möglichst verzeichnisfrei abzubilden. Das ist natürlich bei solchen Weitwinkeln nicht möglich, das ist mir schon klar. Favorit ist da bei mir das Laowa 9mm. Das liegt aber auch bei rnd. 600 Euronen. Trotzdem Danke für dein Foto und deinen Bericht. Muss das mal beobachten.



Antwort von Jörg:

natürlich sind das Einsatzgebiete, die nicht beliebig nutzbar sind.
Hier im Jagdschloss fast die einzige Möglichkeit etwas aufs Bild zu bekommen.
Ich bin ununterbrochen gefragt worden, warum ich hier fotografieren, man bekommt ja nichts aufs Bild, ist auch viel zu dunkel..., die Jungs waren mit Canonen bewaffnet, sensationelle Zooms montiert, nur leider
unbrauchbare Brennweiten und Lichtstärken.
Alle Beispiele out of cam

7artisans7_51_2_1.19.1.jpg

7artisans7_51_1.11.1.jpg



Antwort von Jörg:

Weiteres Einsatzgebiet ist die Spielerei mit Altglas.
Zwei Beispiele aus dem Garten.
Vor Sassnitz liegt ein Arbeitsschiff auf Reede, siehe Bild 1 im schwarzen Rechteck.

Das erste Bild stammt vom 7,5 mm artisans

Sassnitz1.jpg

das zweite ist mit dem Canon Spiegel 500mm mit 2 fach Konverter gemacht,
entspricht einem KB Bildwinkel von 1500 mm

7artisans7_51_3_1.19.1_1.57.1.jpg

wenn man nun den lächerlichen Preis der Objektive zugrundelegt, dürfen auch mal Qualitätsansprüche
etwas zurückstehen. Hier ist bei mir der Spaßfaktor die Messlatte.



Antwort von cantsin:


Ok, vielen Dank! Das 7artisans erscheint dunkler, obwohl laut Angabe lichtstärker.

Da war allerdings auch die ISO niedriger, in sofern ist das nicht vergleichbar.



Antwort von Frank B.:

Ihr seid also auch zufrieden mit der Abbildungsleistung?
@Jörg
Ich brauche keine Spaßobjektive. Würde mir jetzt auch nicht einfach nur zum Spielen so ein Objektiv kaufen wollen. Dazu muss ich zu sehr auf die Finanzen achten. Auch 100 Euro sind für mich viel Geld. Lieber spare ich etwas länger und investiere mehr und habe dann auch ein Objektiv, das mich weiter bringt. Natürlich würde ich auch gerne auf preiswertere Alternativen ausweichen, deshalb ja auch dieser Thread, allerdings nicht zum Preis, dass mir das Objektiv nix bringt für meine Anwendungen. Ich brauche sehr lichtstarke Objektive im Weitwinkel bis Normalbereich für Architektur und Portraits. Sie sollten möglichst wenig verzeichnen und bei Offenblende bzw. kurz darüber nicht zu unscharf zeichnen. Altglas nutze ich ja auch, wie du weißt. Habe ein 29mm f 2.8, ein 50mm 1.7 und ein 135mm 2.8, alle mit M42 Anschluss. Dazu normale Adapter auf FX und einen Focalreducer von Zhongyi. Damit kann ich alle Objektive noch lichtstärker machen und noch in der BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt anpassen. Aaaaber... sie sind mir alle für die Sachen, die mir wirklich wichtig sind, zu unscharf. Lediglich mit dem 50er ohne Focalreducer bin ich einigermaßen zufrieden. Damit sind mir schon schöne Portraits gelungen. Die anderen nehme ich im Grunde nur für Blümchen im Garten, zum Spielen eben. Selbst für Portraits sind die mir zu unscharf. Noch mehr als Portraits mache ich halt Architekturaufnahmen und komme da gerade in dunklen Kirchen schnell an meine Grenzen. Das 50er kann ich da nur für spezielle Aufnahmen verwenden. Es ist für die meisten Aufnahmen zu telelastig. Ich habe auch ein 10-20mm Sigma für Sony A-Mount an FX adaptiert, das recht scharf zeichnet, allerdings mit f 3.5 Anfangsblende wiederum nicht lichstark genug ist für einige Situationen. Ich dachte nun irgendwie zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, Porträt und Architektur und das mit hoher Lichtstärke und da bin ich halt irgendwie auf diese Chinalinsen gestoßen. 35mm f1.2 und 25mm f1.8 klingt gut. Beides gibts unter dem Label 7artisans zu einem so günstigen Preis, der eigentlich nicht auf eine herausragende Optik schließen lässt. Aber nach meiner Erfahrung haben die Chinesen qualitativ mächtig aufgeholt in den letzten Jahren. Ich kaufe da öfter mal Videozubehör. Allerdings ist ein hochwertiges Objektiv nicht zu vergleichen mit einem Stativ oder einer Kameratasche.
Von diesen Chinaoptiken jetzt Qualität zu erwarten, wie sie Fuji bei seinen Optiken erfüllt, dürfte illusorisch sein. Das ist mir auch klar und das schaffen auch andere nicht so leicht. Allerdings sollten diese Optiken schon deutlich besser sein als mein Altglas und wenigstens annähernd an die Qualität der Fujis kommen, sonst kann ich das Geld dafür, auch wenn es weig erscheint, auch gleich in die Tonne drücken. Oder eben sparen und warten bis ich was richtig Ordentliches kriege.
Von Samyang höre ich auch immer mal Gutes. Viele sind zufrieden mit den Optiken. Sie sind etwas teurer als die Chinesen, die haben aber auch mehr Erfahrung und auch eine Profisparte. Von daher traue ich denen auch eher Qualität zu. Zeiss hat auch das Touit 32 f 1.8 aber das ist preislich so nah am Fuji 35 f1.4, dass man gleich zum Original greifen kann. Mich komplett mit der 1.4er Reihe bei Fuji einzudecken (16mm, 23mm und 35mm) wird bei mir Jahre dauern. Das wird heftig teuer. Bleibt noch die 2.0 Reihe (23mm und 35mm) und dazu noch ein 12mm f2.0 von Samyang. Aber dann ärgere ich mich vielleicht, wenns in bestimmten Situationen wieder nicht reicht.



Antwort von cantsin:

Wenn Du Budget-Linsen suchst, die neutral und sauber abbilden, würde ich die Finger von 7artisans, Meike & Co. lassen und stattdessen zu den höherpreisigen Budget-Objektiven von Samyang und Laowa greifen.

Wobei gerade beim Fotografieren ein Autofokus bei den heutigen hohen Sensorauflösungen eigentlich unabdingbar ist (und auch ein Hauptgrund für die Verwendung eines modernen Kamerabodies), wenn man nur nicht statische Motive vom Stativ ablichtet...



Antwort von Frank B.:

Hab ich auch schon oft drüber nachgedacht, obs nicht besser wäre auf AF zu setzen. Aber dann bin ich automatisch wieder bei Zeiss und Fuji. Ich habe bei meinen Aufnahmen meist keinen Zeitdruck. Manuelles Fokussieren würde mir jetzt nicht so viel ausmachen. Lichtstärke und Schärfeleistung wären mir wichtiger.



Antwort von Jörg:

Lichtstärke und Schärfeleistung wären mir wichtiger.
natürlich sind das Faktoren, die bedacht werden wollen.
Deshalb war ich auch skeptisch.
Die Bilder oben vom Fisheye sind screens aus nem FHD clip. Mit der Schärfe kann ich leben,
bei solchen Motiven.
Als Bilder mit 24mpx Auflösung gibt es da gar nicht mehr zu beanstanden.
Ein 2.8 wie das Fisheye Objektiv via ISO auf eine f1.4 zu bringen, ist mit Fuji die leichteste Übung.

Ich habe mit diesem Teil etwas ganz anderes vor, wenn ich in solchen Locations bin.
Zusammen mit dem Zwergen 27mm ist das ganz kleines Besteck, auch bei längeren Wegen nicht
belastend, vollkommen unauffällig, ideal für die XT20
Ich hätte auch das 10-24 mitnehmen können, (rechts vom 7.5)
Größe und Gewicht sind da aber etwas anderes ;-)

compare 70.png

Aber du hast recht, für wichtige Arbeiten sind das keine Alternativen, auch die Samyangs nicht.
Ich habe mein 12 mm wieder verkauft, vorgestern das 12 mm Zeiss Touit probiert.
Der Neue im Team ist geordert.



Antwort von Frank B.:

Das Zeiss Touit 12mm soll ein tolles Objektiv sein, wird sehr gelobt. Allerdings ist es nicht besonders lichtstark mit f 2.8, aber immerhin besser als mein Sigma 10-20mm f.3.5 - ??, mit dem ich ja auch schärfetechnisch ganz zufrieden bin. Vorteil des Zeiss wäre der vorhandene Autofokus. Da wäre aber eben auch das Laowa 9mm mit f2.8, ohne AF aber dafür mit 3mm mehr Weitwinkel und um ein paar Hunderter günstiger, auch nicht zu verachten. Soll gut sein, das Ding. Aber wir reden hier natürlich von Preisen um 600 - 800 Euro. Das hat dann mit meiner Intension des Threads hier nichts mehr zu tun. Es wird aber doch wohl so sein, dass ich die Finger mal weg lasse von den Chinalinsen zur Zeit. Fuji hat ja im Moment auch wieder eine Cash-Back Aktion laufen. Da gibts für das 16mm f 1.4 200 Euro vom Kaufpreis zurück. Damit käme es so auf 750 Euro und würde sich in oben genannte Objektive preislich einordnen. Mal sehen, was ich mache. Ich grüble noch eine Weile darüber nach. Vielen Dank aber nochmals, euch beiden, cantsin und Jörg, für eure Eindrücke und Gedanken.



Antwort von Jott:

Die lichtstarken Chinadinger für einen Taschengeld-Hunderter sind super für hippe People/Interviews, wo sowieso nur die Rübe scharf sein soll. Wir nutzen dafür verstärkt das 7Artisans 35/1.2 und das Kamlan 50/1.1 - CA oder Verzerrungen sind für solche Anwendungen ja schnuppe. Die Verarbeitung ist erstaunlich gut.



Antwort von Frank B.:

Naja, das schafft ja auch mein Altglas halbwegs.



Antwort von Jott:

Wenn dein Altglas auch so lichtstark ist und den entsprechenden Look bringt, kann das Taschengeld natürlich stecken bleiben.



Antwort von Frank B.:

Hab ja oben geschrieben, dass zumindest das Yashica 50mm f1.7 einigermaßen meinen Vorstellungen gerecht wird für Portraits. Bin jetzt auch erstmal soweit, dass ich Abstand nehme von meinem Vorhaben, eine Chinalinse zu kaufen. Aber es ist gut zu hören, dass ihr die Qualität nicht als zu schlecht betrachtet. Vielleicht tut sich ja da auch in den nächsten Jahren noch einiges in der Qualität. Dann dürften sie auch gerne 150 Euro mehr kosten.



Antwort von Jörg:

Frank schreibt

Naja, das schafft ja auch mein Altglas halbwegs.

das will ich meinen.
Ich spiele ja seit Monaten mit diesen, teils unglaublichen Linsen herum.
Was dort an Qualität lauert, ist fast unglaublich.
In diesen Kreis wird sich das Fisheye einordnen, vergleichbare Brennweiten sind an FF
ja wohl kaum möglich, oder entsprechend teuer. Das wäre noch egal,
wenn der Einsatzzweck vielfältiger wäre.
Das Fisheye begrenzt seinen Einsatzzweck durch fehlendes Filtergewinde sowieso,
hier wäre das Meike eigentlich vorzuziehen gewesen.
Mitunter macht man Kompromisse.
Ich habe das Fujinon 10-24 gekauft, obwohl das 8-16mm 2.8 von Fuji schon angekündigt war.
Wir haben einen ganzen Nachmittag darüber diskutiert, dann die aufgerufenen 2000 € gesplittet,
das 10-24 und ein 60mm 2.4 Makro gekauft.



Antwort von acrossthewire:

Hab neulich ein 35mm F2 KB mit E-Mount für 90Euro aus der Bucht gefischt. Haptik & Handling bis auf den Clip-Schraubdeckel super. Ecken am FF brauchbar ab f5.6 gut ab f11. CA verschwinden ab f4. Vorteil gegenüber meinem adaptierten alten Nikon 35mm - Grösse, Gewicht und Handling. Für Street unterwegs sehr ok.



Antwort von Frank B.:



Ich habe mein 12 mm wieder verkauft, vorgestern das 12 mm Zeiss Touit probiert.

Darf ich mal fragen, was dir am Samyang nicht gefallen hat? Ich habe kürzlich einen Bericht über das Objektiv gesehen und da ist es sehr gelobt worden. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mich um das Objektiv mal beworben. Was kostet denn sowas gebraucht? Neu ist es ja schon für unter 300 zu haben.



Antwort von Frank B.:


Hab neulich ein 35mm F2 KB mit E-Mount für 90Euro aus der Bucht gefischt. Haptik & Handling bis auf den Clip-Schraubdeckel super. Ecken am FF brauchbar ab f5.6 gut ab f11. CA verschwinden ab f4. Vorteil gegenüber meinem adaptierten alten Nikon 35mm - Grösse, Gewicht und Handling. Für Street unterwegs sehr ok.

Danke auch für deinen Bericht. Ich habe jetzt das Kamlan 28mm 1.4 in einem Test gesehen. Das sieht auch gar nicht mal so schlecht aus. Scheint recht scharf abzubilden und auch nicht in den Ecken bei offener BlendeBlende im Glossar erklärt aus dem Ruder zu laufen. Vielleicht wäre das auch was für mich. Natürlich rein manuell und um die 200 Euro. Aber das ginge noch.



Antwort von Jörg:

Ich habe das Samyang verkauft, weil das Fujinon 10-24 so deutlich besser ist. An der eigentlichen Qualität hatte ich überhaupt nichts bemängelt, bis man dann die beiden direkt vergleichen kann.
Die 12 mm prime fehlen mir aber doch, so kam das Zeiss Touit ins Spiel.

Ich würde überhaupt nicht zögern, das Samyang gebraucht zu kaufen.
Habe ich mit 2 Fujinons auch gemacht, das 27mm und das 60mm habe ich aus erster,
bekannter Hand erworben, jeweils mehr als 50 % unter Neupreis.
Das 7.5 mm artisans habe ich für 50.- bekommen, da gibt es keinen Verzichtgrund.

Das Samyang bekommst du fast immer um 200.- angeboten.
Acrossthewire bringt es auf den Punkt: City/Street shooting sind die Domäne, da
konkurrieren die Chinesen aber bei mir auch erheblich mit Altglas.
Die Meyer Görlitz, Canon FD, vorallem meine Voigtländer würde ich niemals dagegen tauschen.
Das fabelhafte Zenith hat hier ein Dauerwohnrecht mit Ruhegeldanspruch.
Ich halte die Chinesen für echte Alternativen im Videobereich, der keine absoluten Spitzenergebnisse
erfordert.
Wäre ich Soderbergh, ich würde damit Hollywood fluten ;-))



Antwort von Frank B.:

Dass das 10-24 besser ist, glaube ich. ;)
Ich habe jetzt inzwischen auch alle Brennweiten zwischen 15 und 200mm von Fuji-Zoomobjektiven abgedeckt. Eigentlich ab 10mm, aber das ist Fremdglas. Trotzdem ok für mich. Der Grundstock ist also erstmal gelegt - für Video. Dennoch hat das Equipment noch starke Begrenzungen, vor allem in der Lichtstärke. Da hab ich hin und wieder schon mal Probleme, vor allem in dunklen Kirchen. Die nächsten Investitionen möchte ich da hinein machen. Priorität hat also zunächst Lichtstärke aber nicht zu sehr zu Lasten der Schärfe. Ist ja immer ein Kompromiss. Zwar helle, dafür aber matschige Aufnahmen kann ich auch nicht gebrauchen. Bei Offenblende sind die Chinesen und wahrscheinlich auch viel Altglas kaum zu verwenden. Ideal wärs halt, wenn sie bei f2.8 spätestens zu gebrauchen wären. Das 10-24 ist mit f4 hier nicht sehr hilfreich und das 8-16 mit f2.8 ist mir zu teuer. Das 16 f1.4 wäre cool, aber wenn das Samyang 12 f2.0 gut wäre, dann käme ich damit natürlich deutlich günstiger.



Antwort von Jörg:

Mit dem 1.4 16mm brauchst du das Samyang noch nicht mal ansatzweise in Verbindung zu bringen.
Ist halt auch ne Preisfrage. Versuche doch das Samyang, oder einen Chinesen.

Irgendwie verstehe ich deine Bedenken im Punkt Lichtstärke nicht.
Für Fotos kannst du die XH 1 doch im ISO bis unendlich ausquetschen, die kann das ab.
Hier noch mal das ISO 25600 Beispiel.
Was hier im tiefsten Schweden geht, sollte doch in Kirchen kein Problem sein ;-))

ISO_25600resize.jpg

Fuji XH1, ISO 25600, f1.4, 1/8sek, und dem IBIS sei Dank, Freihand.Natürlich ooc.



Antwort von Frank B.:

Wie hast du das Rauschen raus gekriegt? Das würde bei mir nicht zu gebrauchen sein bei dieser ISO.



Antwort von Jörg:

Bevor ich aus dem Fenster falle, habe ich noch mal nachgefragt. Ergebnis gibt es morgen.
Mein Gedächtnis sagt, das die automatische Rauschreduktion (-4 bis +4 )
von meinem Sohn immer auf 0 gestellt ist. Er bearbeitet nie nach, das darf Vattern machen.
Und der hat das Bild nicht angerührt, außer resizing.



Antwort von Frank B.:

Ich probiere mal ISO 25600 aus. Aber ich weiß, dass ich in manchen dunkleren Ecken in Kirchen schon mal auf ISO 6400 gehen musste und da war das Bild dann deutlich verrauschter. Kann sein, dass das was mit der Rauschunterdrückung zu tun hat. Ich schalte diese Funktion i.d.R. ab bzw. stelle niedrige Werte ein. Werde das mal testen, wenn ich Zeit habe.



Antwort von Jörg:

Ergebnis zur noise reduction:
Die XH 1 war im Modus S OOC, das bedeutet wohl, die kamerainterne Bearbeitung wurde weder verstärkt, noch abgeschwächt.



Antwort von Frank B.:

Ich habe das heute mal nachvollzogen. Es ist tatsächlich irre. Man kann mit der ISO 25600 tatsächlich brauchbare Fotos machen. Wie kam ich zu dem Eindruck, dass die unbrauchbar sind? Hab ich vielleicht die Cams verwechselt? Hatte evtl. den Eindruck noch von meiner GH4, die ich vor meinen Fujis besaß.
Nun bin ich erstmal ganz schön verblüfft und etwas entspannter im Blick auf lichtstarke Objektive. Muss nun ja vielleicht doch keine 1.4er BlendeBlende im Glossar erklärt sein. Getestet habe ich übrigens heute mit der H1. Habe die Rauschunterdrückung bei den Stufen - 4, 0 und +4 getestet. Bei 0 schon ok.



Antwort von Jörg:

und etwas entspannter im Blick auf lichtstarke Objektive.

jetzt wird vielleicht verständlicher, warum ich so auf die10-24, 50-200 etc stehe,
obwohl das keine Lichtriesen sind.
Eine 4.0 als Anfangsöffnung gibt keinerlei Probleme mit dem Licht.
Sieht bei Video etwas anders aus.



Antwort von Frank B.:

Ja, das muss ich noch probieren mit Video. Kann auch sein, dass ich damals nur Videoaufnahmen gemacht habe und die mein Bild vom Rauschverhalten geprägt haben. Fotos waren heut jedenfalls überraschend gut.

Das 50-200 habe ich auch. Kommt aber in den meisten Fällen in dunklen Kirchen nicht zum Einsatz, da ich da mehr Weitwinkel brauche.



Antwort von Jörg:

Kommt aber in den meisten Fällen in dunklen Kirchen nicht zum Einsatz,
da ich da mehr Weitwinkel brauche.

dann wäre das 16 f2.8 vielleicht eine Lösung.



Antwort von roki100:

Also ich finde die 7artisan nicht schlecht.

Hier mit der BMPCC4K:




Antwort von Darth Schneider:

Die Kamera gehört dann aber schon auf ein Stativ, oder sowas....
Die Linsen sehen schon gut aus, bleibt die Frage, wieviel besser sind die Samjangs ? lohnt sich der Aufpreis, ?
Wenn man viel filmt mit den Linsen, dannn wahrscheinlich schon, alleine schon wegen der Haptik, für nur Hobbymässig zwischendurch, mit nicht so hohen Ansprüchen, genügen die 7 artisans sicher.

Wie sind dann die Mounts ? Sitzen die Objektive satt an der Kamera, oder wackelt das ??
Wie steht’s mit dem Filtergewinde, Metall, oder Plastik ?
Gerade das 25mm würde mir schon gefallen....gibts das auch mit Mft ? Oder muss man das adaptieren ?
Gruss Boris



Antwort von roki100:

Die Kamera gehört dann aber schon auf ein Stativ, oder sowas....
Gimbal ist m.M. ein muss und wenn man nicht viel schleppen will, dann eben IS Objektiv.

Wie sind dann die Mounts ? Sitzen die Objektive satt an der Kamera, oder wackelt das ??
Wie steht’s mit dem Filtergewinde, Metall, oder Plastik ?

Das würde mich auch interessieren. Meike ist auch so eine Sache.





Antwort von Jörg:

Mein Fisheye sitzt genau so gut, fest und stabil wie die Fujinons,
hat kein Filtergewinde dafür feste Streulichtblende.
Beide Deckel passen sauber, es gibt von der Verarbeitung bisher
keinerlei Befürchtung oder Einschränkung.
Bildqualität kann man oben im Beitrag erkennen.



Antwort von Jott:

Wieso muss man "Reviews" ablassen, wenn man keinen vollständigen Satz rauskriegt und sein Geseire mit Hunderten von idiotischen Zappelschnitten hinbiegen muss? Für barbietestende Kiddies okay, aber hier?

Entsetzlich. Was soll das? Es gibt nur wenige Influencer (echte oder Möchtegerns), die ohne Bildgestotter klar kommen. Unglaublich.

Rant over.



Antwort von Frank B.:

So, möchte mich nach längerer Zeit hier mal wieder melden. Also, ich habe mich nun doch durchgerungen, zwei 7Artisans-Objektive zu kaufen. Ich hatte mir ja erst kürzlich das Fuji XF 35 f1.4 gegönnt, das ich ziemlich genial finde. Da wollte ich was Passendes dazu und habe mich für das 25mm f1.8 und das 55mm f1.4 entschieden und habe es erstmal nicht bereut. Die Aufnahmen sind für mich sehr gut, auch in den Randbereichen ist es gar nicht so schlimm wie ich befürchtete, eigentlich für mich keine sichtbare Verschlechterung feststellbar, zumal ich die meiste Zeit ja eh nicht die offenen Blenden brauche. I.d.R. bin ich ja eh bei 4-11 und da sind die Dinger allemal super und ihr Geld wert. Die Haptik ist in meinen Augen richtig gut. Sie machen einen soliden Eindruck, sind aus Metall und die Blendeneinstellungen sind klickfrei. Alles läuft butterweich. Ich habe für beide zusammen (nicht zusammen gekauft, sondern in ca. 2 Wochen Abstand) keine 200 Euro bezahlt. Auf alle Fälle sind sie besser als mein M42 Altglas, das ich an Fuji adaptiert hatte. Die entsprechenden Brennweiten aus diesem Bestand werden jetzt entweder veräußert oder eingemottet. Natürlich sind alle 7Artisans rein manuell zu bedienen, was mich aber nicht stört. Ich habe ja, wenns schnell gehen muss, auch alle Brennweiten von 15mm bis 200mm von originalen Fuji-Zoomlinsen abgedeckt.




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