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Dish Pro: Universaler Timecode per Satellit



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Newsmeldung von slashCAM:



Das Kickstarter Projekt Dish Pro basiert auf einer interessanten Idee: einen Timecode Generator zu entwickeln, der auf einer universellen Zeitbasis beruht, sodass beim Ei...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Dish Pro: Universaler Timecode per Satellit




Antwort von pillepalle:

Der Haken am System ist natürlich das es dafür auch GPS-Empfang braucht. Also nix für ein Dreh im Keller, im Tunnel, oder den Bergen :)

Andere Timecode-Funk Systeme haben daneben ja noch sehr präzise temperaturkompensierte Oszillatoren eingebaut. Für den Fall das die Funkverbindung untereinander mal unterbrochen wird und nicht in kurzen Abständen synchronisiert werden kann. Dann läuft der Takt trotzdem sehr präzise weiter. Wie genau die Quartze im Dish sind, ist nicht so klar.

Eigentlich sind andere Timecode Systeme (wie z.B. die Tentacles) auch recht einfach in der Anwendung. Eine Plug-and-Play Lösung ist zwar prinzipiell gut, aber die komplizierte Bedienung war bisher eigentlich selten ein Hinderungsgrund. Und so richtig günstig sind die mit 239,-U$ bzw. 479,- U$ für ein zweier Set, eigentlich auch nicht.

VG



Antwort von Frank Glencairn:

Dachte ich zunächst auch - hab dann mit Ari deswegen gesprochen, der mir versicherte daß der Takt über mehrere Stunden präzise gehalten wird, auch ohne Empfang. Is ja bei den meisten Kameras auch so. Meine Ursas halten locker 8 Stunden nach dem Jamen, die Pocket 1-2 Stunden. Und ja, die Tenacles sind günstiger, dafür halt das Gefummel mit der App, und fest verbauter Akku.








Antwort von pillepalle:

Achso... ich dachte da ist nix mehr mit jammen (geht ja um die einfache Bedienung), sondern der Dish PRo gibt immer den Takt vor. Klar, wenn Du die nur kurz mit Deinem Equipment jammst, dann halten Geräte die selber einen TC-Generator eingebaut haben natürlich auch den Takt. Hab da jetzt einfach nicht so den großen Vorteil drin gesehen. Jammen bedeutet ja auch nur einmal zu Beginn des Drehs das Kabel in das Gerät/TC-Generator zu stecken.

Ich nutze ja neben den Tentacles auch noch die Generatoren von Timecode Systems, weil ich dann das SyncX Modul am Ninja nutzen kann (kostet nur 150,-€ pro Einheit). Da jammen sich die Geräte von Timecode Systems dann automatisch per funk zum Master und falls ich noch mehr, oder andere nicht Timecodefähige Geräte habe, setze ich zusätzlich die Tentacles ein. Da ist mein Bedarf eh schon gedeckt.

Klar kann das für jemanden der neu Einsteigen möchte eine Option sein. Die ist aber eben nicht viel günstiger als andere Systeme, die dann teilweise auch mehr Funktionen haben, oder flexibler einzusetzen sind.

VG



Antwort von Drushba:

Ich fand Timecode auch mal wichtig.)



Antwort von pillepalle:

@ Drushba

Haha... für mich ist das immer noch wichtig. Hab eigentlich immer mehrere Audioquellen die nicht alle in den Recorder laufen und daneben nimmt meine Kamera oft ganz anderen Ton auf als die Audiogeräte. Sich da aus etlichen Film und Tonschnipseln das Zeug zusammen zu suchen hat mich schon zu Beginn genervt. Die TC-Generatoren waren eine meiner ersten Anschaffungen. Seitdem ist Ruhe mit dem Thema :)

VG



Antwort von Frank Glencairn:

pillepalle hat geschrieben:
Achso... ich dachte da ist nix mehr mit jammen (geht ja um die einfache Bedienung), sondern der Dish PRo gibt immer den Takt vor.
Macht er ja auch, das mit dem Jammen war ja nur ein Beispiel. Normal läßt du die Generatoren immer an der Kamera/Recorder, und die halten eben den Takt auch ohne Signal stundenlang.



Antwort von pillepalle:

@ Frank Glencairn

So wie praktisch jeder andere TC-Generator auch. Der Unterschied ist dann, dass andere TCs den Takt z.B. über Funk zum Master halten (um einen Drift zu vermeiden) während die Dish Pro dann halt über GPS zum Satelliten einen möglichen Drift korrigieren. Man spart sich praktisch das setzen der Masterclock weil immer die UTC vom Satelliten verwendet wird.

VG



Antwort von Frank Glencairn:

Genau



Antwort von freezer:

pillepalle hat geschrieben:
@ Frank Glencairn

So wie praktisch jeder andere TC-Generator auch. Der Unterschied ist dann, dass andere TCs den Takt z.B. über Funk zum Master halten (um einen Drift zu vermeiden) während die Dish Pro dann halt über GPS zum Satelliten einen möglichen Drift korrigieren. Man spart sich praktisch das setzen der Masterclock weil immer die UTC vom Satelliten verwendet wird.
Im Prinzip ja, aber die Tentacle holen sich auch die Masterclock per App vom Handy (und das wiederum automatisch von einem Zeitserver im Internet).
Ich tue mir immer noch schwer, hier einen konkreten Vorteil beim Dish Pro für einen typischen Anwendungsfall zu finden. Entgeht mir da etwas Essentielles?
Was macht das Ding sinnvoller als meine Tentacle Syncs?



Antwort von andieymi:

Als eigenständiges Produkt vmtl irgendwie seiner Zeit voraus. Es macht wohl in der Anwendung tatsächlich nicht so viel einfacher als die gängigen Lösungen.

Aber von der Idee her über GPS Timecode zu beziehen, genial. Man stelle sich vor sowas könnten Kameras auch mal selbst. Soweit ich weiß bieten die ein Modul zur Integration an. Das wird wohl kaum einer der gängigen Hersteller verbauen und drum ist leider vmtl die Idee an sich das wertvolle an der Sache, aber irgendwie nicht einleuchtend, wieso nicht GPS-taugliche Kameras selbiges intern können sollten. In dem Fall spart man sich die Masterclock überhaupt sondern jedes Gerät holt sich per GPS-tag laufend den aktuellen TC. Das wär was.



Antwort von rush:

Du kannst ohne Handy und Apps unterwegs sein... wie befreiend.

Ob das sinnvoller ist muss man sicherlich abwägen... ich finde es von der Sache her einen spannenden Ansatz - muss sich zeigen ob es in der Praxis gut funzt aber prinzipiell sind das dann schon Entwicklungen die spannend sind und die man perspektivisch sicherlich in kommenden Kameragenerationen sehen könnte, etwa so wie die GPS Empgänger zur Positionserkennung (auch wenn ich auf diese in Kameras noch immer am ehesten verzichten kann). Aber so 'n Plug&Play TC hat schon was








Antwort von pillepalle:

rush hat geschrieben:
Du kannst ohne Handy und Apps unterwegs sein... wie befreiend.
Kannst Du mit anderen Systemen doch auch. Für die Tentacles braucht es welche.

VG



Antwort von Frank Glencairn:

andieymi hat geschrieben:

Aber von der Idee her über GPS Timecode zu beziehen, genial. Man stelle sich vor sowas könnten Kameras auch mal selbst.
Ja, das wär mal was. Selbst meine alte FS100 hat schon GPS - hätte man eigentlich gleich für TC nutzen können. Brauch ich jedenfalls öfter als Metadaten die mich darüber informieren wo ich den Clip gedreht habe, das weiß ich meistens.
freezer hat geschrieben:

Ich tue mir immer noch schwer, hier einen konkreten Vorteil beim Dish Pro für einen typischen Anwendungsfall zu finden.
Weil's keinen gibt - andere Technik, etwas andere Vorgehensweise, selbes Ergebnis - bissl anderer Workflow, aber am Ende des Tages nicht der Rede wert.
Trotzdem ne nette Idee - warum nicht?



Antwort von Bergspetzl:

Ja...schlecht für alles was Indoor oder so abseits ist, wo wirklich kein Signal ist.

Geil jedoch, wenn man über die Welt verteilt arbeitet. Jede kamera zu jeder Zeit mit allen anderen cams im sync. Kann bestimmt bei avantgardistischen dokusachen Sinn machen.



Antwort von pillepalle:

Die ersten Serienmodelle der Dish Timecode-Generatoren wurden gerade auf der Hausmesse von Trew-Audio vorgestellt. Sie werden von 2 AA-Batterien gespeist und laufen knapp 40 Stunden. No Jam, No Sync bedeutet natürlich auch, dass die Geräte nicht mit anderen Timecode-Generatoren zusammen genutzt werden können. Darüberhinaus braucht es natürlich GPS-Empfang. Dicke Mauern wie in Kellern, Parkäusern, oder z.B. Gebirgsregionen sind also eher Tabu. Die Pro-Version für Timecodefähige Geräte kostet in Amerika 395,-U$, das DM-Modell für DSLRs (nur Audiotimecode) kostet 345,-U$.

https://youtu.be/BqeBwLpMwio&t=103m55s

Mehr Infos gibt's auf der Webseite von Dish
https://dish.tc

VG




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