Frage von Jörg:August 2025
Ergänzend, bzw weiterführend zu meinen Fragen und "Erkenntnissen" in diesem Beitrag,
über das Zoom Mictrak3
viewtopic.php?p=1268603#p1268603
zu dem abschließende Bemerkungen demnächst folgen:
Ich suche tips zu Mikros, die in der Lage sind, auch extreme Wind-Umweltgeräusche sauber aufzunehmen,
incl. der dazu notwendigen Utensilien wie Deadcats, etc.
Im Netz gibt es einiges, ich suche allerdings nach infos von Nutzern, die solche Teile tatsächlich im Einsatz
haben.
Hier sind ja einige am Wasser unterwegs, vielleicht ist da etwas input zu bekommen.
Zunächst mal geht es tatsächlich um Qualität, Preise sind erstmal Nebensache ;-))
Antwort von ruessel:
Du benötigst ein Kugelmikrofon, einen Zeppelin (wie auch immer) und sehr langes Teddybärfell ca. 10cm oder länger. Dann klappt es auch an der Küste. Das Fell darf nicht direkt auf der Mikrofonkapsel liegen, dazwischen am besten Filtermatten aus dem Fischanbau (gut + billig).
Antwort von Jörg:
danke Wolfgang,
dein Ohrwurm kommt schon super an meine Vorstellungen, was das Ergebnis angeht, ran.
Allein, ich müsste ihn am Schädel festnageln, wenns draußen die Locken der Schafe glattbügelt....
Antwort von TomStg:
Ich hatte einige Drehs an der Nordseeküste am Strand von Sankt Peter Ording. Windstärke bis ca 6-7 Bf, dh ca 40-60 km/h.
Bei Statements mit Personen funktionierte ein MKH60 mit dem Sennheiser Windschutz MZW60-1 und dem Sennheiser Fell MZH60-1 perfekt an einer Angel, die ich in der Hand hielt. Es gibt natürlich auch anderen Windschutz von zB Rycote, aber ob deren Fell genauso gut funktioniert, müsste man probieren.
Antwort von Jörg:
danke Tom,
das MKH60 und das 70 befinden sich auf meiner imaginären Einkaufsliste ganz oben,
wenn Richtwirkung gefragt ist.
ich schaue jetzt nach Wolfgangs tip noch nach einem Kugelmikro.
Antwort von ruessel:
Nehme doch einfach den Ohrwurm...... für Ambiente einfach auf einen alten Ping-Pong Schläger montieren, auf jeder Seite eine Kapsel.....dann Filtermatte drüber 2 oder 3 Fach...dann in Teddyfell einnähen und gut. Die Luxusversion hat am Teddyfell einen Klettverschluss (Haare hängen trotzdem fest auf dem Verschluss) und unten am Griff ein Stativgewinde rein. Mit 20-30 Euro bist du dabei....und das auch noch in Stereo ;-)
Filtermatten sind günstig und auch dicker. Es gibt sie in verschiedenen "Körnungen" ob weit oder eng Akustisch besser ist, weiß ich nicht, bin noch nicht zum Testen gekommen. Die Filtermatten sind mit einem explosiven Gas geschäumt und angezündet, damit ist jede Blase miteinander verbunden und offen - der Schall geht gut durch...nur der Wind nicht. Nix anderes sind die Windschütze.
Zum Beispiel hier:
https://www.aquaristikshop.com/aquarist ... terschaum/
Antwort von pillepalle:
Rüssels Tip mit den Kugeln ist gut. Du brauchst auch keine Trennscheibe, die dient ja nur dazu den Abstand zwischen den Mikrofonen künstlich zu erhöhen. Aber da du bei einer Atmo ohnehin keine besonders scharfe Richtung haben möchtest, kannst du die Abstände zwischen den Mikros auch klein halten (zwischen 30 und 50cm).
Hol dir gute Windschütze. Es gibt für größere natürlich Körbe mit Fell, aber für kleine wie Lavaliers kann man auch die von Bubblebee nehmen. Hier mal eine Übersicht über die Größen:
https://www.bubblebeeindustries.com/pag ... size-guide
Die sind wirklioch gut und man bekommt sie bei den üblichen Verdächtigten, wie Zeigermann, Kortwich und Co.
https://www.shop-ftt.de/de/verbrauchsma ... bubble-pro
Wenn es dir um leise Geräusche geht (Pfeifen von Wind, Regen, summende Bienen, ect) brauchst du eher empdfindliche Mikros die nicht zu stark rauschen, bei lauteren Sounds tut's fast jedes.
VG
Antwort von Jörg:
Das wäre dann die budgetlösung.
Schließlich habe ich zwei Ohrwürmer, dann kann der Eine den Windjammer spielen.
Fehlt noch sehr dichtes langes Fell, ich spreche mal mit Gutmann über eine Lösung.
danke für die links
Antwort von Jott:
Dichtes langes Fell haben viele auf dem Rücken.
Antwort von Blackbox:
Jörg hat geschrieben:
Mikros, die in der Lage sind, auch extreme Wind-Umweltgeräusche sauber aufzunehmen,
"sauber" ist ja gar nicht so einfach zu definieren. Im Sinne von 'ohne Störgeräusche' ist das natürlich objektiv/technisch beantwortbar (Fell und Co.), aber "sauber" im Sinne von Abbild des natürlichen Klangphänomens, da wird's schon schwieriger.
Die Verfahren für das Abhören mit Kopfhörern (Kunstkopf, Jecklin, SASS, div. binaurale Konstruktionen, ...) sind am nächsten dran, klingen aber eher suboptimal über Lautsprecher.
Bei Lautsprecherwiedergabe ist die Lage auch etwas komplexer geworden, seit nicht nur mono vs. Stereo zur Frage steht, sondern diverse Surroundverfahren am Markt sind.
Nicht zuletzt kommt es auf den 'Job' an, den die Aufnahme machen soll:
Nebenrolle als Atmo für Film/Video, Hautprolle als Dokumentation der klingenden Welt (klass. fieldrecording), Haupt- oder Nebenrolle in einem Hörstück, etc.
Dann die ästhetisch/emotionale Komponente:
- Wind/Brandung als bedrohlich gefährliches Gegenüber
- als Wohlfühlatmo für zB esoterische Entspannungs Vermarktung
- lokalisierbar vs. umhüllend
- ...
Es ist auch ne Entscheidung, ob der Endsound sich aus einer Aufnahme speist, oder mit verschiedenen Layern entsteht (zB. mehrere Windatmos, Brandungsatmo, kreischende Möven, ...)
Eine große kreative Spielwiese ...
Antwort von Jörg:
Nicht zuletzt kommt es auf den 'Job' an, den die Aufnahme machen soll:
Wind, Brandung, Möwen, als möglichst störungsfreie ( also das typische Windkrachen aus schlechten Aufnahmen),
Audiobegleitung zu den aufgenommenen Bildern.
Sehr herausfordernd sind Bootstouren auf Fischerbooten, wenn dann der Diesel mit den Naturgeräuschen
konkurriert, genau das werde ich demnächst vorhaben.
Naturaufnahmen, Citylärm, prinzipiell alle O-Töne die gerne das Bild verderben, und aus Konserve ersetzt werden.
Nach Möglichkeit authentische Umgebung.
Antwort von Jörg:
Ich liebe Großfamilien, nach dem MKE 400 ist weiterer Nachwuchs eingetroffen
Die Lösung war ganz schnell gefunden.
Ich hatte einen Anruf eines uralten Mitforisti, mit dem ich über 20 Jahre in den Foren unterwegs war.
Naturfotograf seit jeher, dichter am Meer kann man nicht wohnen, er kennt das Metier.
Lange Rede, ich habe sein Viertmikro bekommen, ein Original verschweißtes MKE 600.
Der Handel wird im September mit einem opulenten Salzwiesenlamm, einigen Köm und herrlichem Dithmarscher Pils
beglichen. freu
Ich werde jetzt Thomas tip weiter verfolgen, mich nach einem blimp und einem dichten Pelz umschauen.
Wolfgangs tips zum Ohrwurm sind in Arbeit, der Handgriff schon längst gedrechselt ;-)
Antwort von Jost:
Jörg hat geschrieben:
Ergänzend, bzw weiterführend zu meinen Fragen und "Erkenntnissen" in diesem Beitrag,
über das Zoom Mictrak3
viewtopic.php?p=1268603#p1268603
zu dem abschließende Bemerkungen demnächst folgen:
Ich suche tips zu Mikros, die in der Lage sind, auch extreme Wind-Umweltgeräusche sauber aufzunehmen,
incl. der dazu notwendigen Utensilien wie Deadcats, etc.
Im Netz gibt es einiges, ich suche allerdings nach infos von Nutzern, die solche Teile tatsächlich im Einsatz
haben.
Hier sind ja einige am Wasser unterwegs, vielleicht ist da etwas input zu bekommen.
Zunächst mal geht es tatsächlich um Qualität, Preise sind erstmal Nebensache ;-))
Hatte mal auf der Leuchtturm-Klippe von Nazareth, wo bei nahezu Windstille 20-Meter-Wellen markerschütternd in sich zusammenfielen, den Ohrwurm samt Windschutz genutzt. Meine eigenen Ohren hatten offenbar das enorm laute Rauschen der Wassermassen, die von den Felsen der Klippen zurückflossen, ausgeblendet. Auf der Aufnahme war es natürlich Ohrwurm-klar drauf. In diesem Fall hätte ein Richtmikro die Nachbearbeitung erleichtert. Je nach geplanter Nutzung kann das aber ein vernachlässigbarer Sonderfall sein.
Antwort von ruessel:
Wolfgangs tips zum Ohrwurm sind in Arbeit, der Handgriff schon längst gedrechselt ;-)
Irgendwo habe ich noch clips für die Ohrwurmkapseln, damit können sie auf Holz geschraubt werden.... müsste ich suchen. Wenn die Kapsel mit dem Schalleinlass eben mit dem Brett sind (quasi Flächenmikrofon), sind noch weniger Windgeräusche.
Antwort von Jörg:
@ ruessel
wenn du welche findest, würde ich die abnehmen.
Nächste Frage.
Ich habe den blimp, das Windfell , nun suche ich einen handlichen Recorder, der die Phantomspeisung fürs MKE übernimmt.
EDIT
Mein alter Tascam DR 5 bietet Phantomspeisung.
Antwort von blueplanet:
Jörg hat geschrieben:
Ich suche tips zu Mikros, die in der Lage sind, auch extreme Wind-Umweltgeräusche sauber aufzunehmen,
incl. der dazu notwendigen Utensilien wie Deadcats, etc.
Im Netz gibt es einiges, ich suche allerdings nach infos von Nutzern, die solche Teile tatsächlich im Einsatz
haben.
...ich hatte es 2024 im Einsatz. Auf Falkland. Mehr ständig laut Wind und Wellen gibt es selten.
NTG2 + Blimp + XLR-Adapter + 1,50 Kabel + in der Hand meiner Frau ;) und ich an der S5II. Ohne diese Kombi hätte ich O-Ton kaum nutzen können.
Das war echt genial!
Antwort von Jörg:
NTG2 + Blimp + XLR-Adapter + 1,50 Kabel + in der Hand meiner Frau ;) und ich an der S5II
du hast den Ton direkt in die Cam gespeist?
Antwort von blueplanet:
Jepp. Du brauchst, was ohnehin besser ist, jemanden an deiner Seite ;) oder Blimp auf Stativ. Vergiss sämtliche Fellknäule etc. Der Blimp macht echt den Unterschied. Ist halt schwer(er) und unhandlicher als Mikro direkt auf der Cam.
Antwort von Jörg:
Du brauchst, was ohnehin besser ist, jemanden an deiner Seite ;)
haben wir am WE geübt ;-))
Übung.jpg
Antwort von TomStg:
Es vermeidet Griffgeräusche, wenn man das Mikro nicht direkt in der Hand hält, sondern es an einem kleinen Stativ (Tripod oder Einbein) festschraubt. Damit ist es auch bequemer ausrichtbar.
Bitte das MKE600 nicht mit einem billigen Zoom-Rauschgenerator (aka externen Recorder) benutzen. Entweder direkt in die Kamera oder zB an einen Tascam X6 bzw Vergleichbares.
Beim Windfell ist für gute Dämpfung weniger die Länge der Haare wichtig, sondern vielmehr die Dichte. Das Fell kann nicht zu dicht und nicht zu groß sein.
Antwort von Jörg:
Bitte das MKE600 nicht mit einem billigen Zoom-Rauschgenerator (aka externen Recorder) benutzen
Momentan habe ich es am DJI Mic 2 dran.
Das Teil erstaunt mich immer wieder.
Nachher werde ich das audio via DJI mic2 und dessen Empfänger direkt in die cam spielen, die safety bleibt auf dem
mic.unhd braucht kein Kabel.
Antwort von ruessel:
@ ruessel
wenn du welche findest, würde ich die abnehmen.
Samstag bin ich wieder im Außenlager, ich schau dann mal, ich meine eine Schachtel voll damit in der Hand gehalten zu haben. Ist ein Vierkantflansch mit vier Bohrungen zum Schrauben und einen Schnapper der die Tonkapsel festhält.
Antwort von Jörg:
Für die Aktionen, bei denen ich solo bin, oder die beste Ehefrau von allen keine Meinung ht die Tonfrau,
Lastenmuli oder Strurmbeschwörerin zu spielen, habe ich folgende Option gerade ausprobiert:
Das Mikro mit Windkorb kommt aufs Stativ, mittels Klemme an Geländer etc.
Es wird an das DJI RTX vom Mic2 angeschlossen, funkt das Signal an sein RX, dieses ist auf der Cam befestigt und mit Kabel verbunden.
Das funktioniert genau so, wiie erhofft, über welche Distanz...?
Das ergibt natürlich traumhafte Möglichkeiten, Mikro und Cam getrennt voneinander zu positionieren
und/oder zu schützen.
Der Ton ist für heutige Bedingungen brilliant, wie es bei "Wetter" aussieht wird sich zeigen.
Wenn dann das zweite und dritte DJI RTX lavallierton oder Athmo einbringen, könnte das mit ordentlichen
Ton noch klappen.
Jetzt habe ich die Synchronisierung zwischen dem 24 bit in camera audio des RTX und dem internen
32 bit audio des RTX getestet.
Diese klappte bei allerersten Versuch vollkommen problemlos.
Das hatte ich Beim Zoom Mic3 nicht hinbekommen.
Antwort von ruessel:
In Viereckform nicht gefunden aber in Rund....tuts auch. Kleine Schraube mit flachen Kopf das Teil auf Platte schrauben (oder kleben) und Ohrwurm einclipsen - fertich. Gib mir Adresse und die Teile gehen raus.
ADC_3679.jpg
Antwort von Jörg:
hast post, danke für die Mühe.
Antwort von ruessel:
keine Post angekommen.
Antwort von Jörg:
jetzt aber.
Antwort von ruessel:
jo.
P.S.
Habe gerade beim Antworten folgende Meldung vom System bekommen: Du kannst einen Beitrag nicht so schnell nach deinem letzten schreiben.
Ist das neu?
Brief ist unterwegs.
Antwort von tom:
ruessel hat geschrieben:
jo.
P.S.
Habe gerade beim Antworten folgende Meldung vom System bekommen: Du kannst einen Beitrag nicht so schnell nach deinem letzten schreiben.
Ist das neu?
Nein, ich habe nichts geändert - wie schnell war das denn nach dem letzten? 23 Sekunden ist der aktuell eingestellte Wert für die Wartezeit zwischen Beiträgen
Antwort von ruessel:
Kann ich nicht mehr sagen.
Antwort von ruessel:
doch. 23 Sekunden, gerade gestoppt.
Antwort von pillepalle:
Bei manchem User könnte man die Wartezeit getrost auch auf 2 Stunden stellen 😂
VG
Antwort von Jörg:
da haben wir in 6 sek drei Beiträge rausgehauen...
Antwort von Jörg:
Ergänzung:
Die Tage am Meer haben ruessels Ohrwurm als das Topmic für ( auch) recht starken Wind gezeigt.
Er hat alle Sennheiser übertroffen, wobei das MKE600 nicht mit der eigenen deadcat, sondern
einem Guthmann bestückt war, das deutliches Windkrachen durchließ.
Fast genauso viel wie der Sennheiser Poppschutz.
Bei etwas weniger Wind hat sich jetzt das Tascam DR 05XP in den Vordergrund gespielt.
Mit dem eigenen Windschutz des Vorgängers hat es verblüffend gut gefiltert.
Jetzt wird auf Herbststürme gewartet.
Antwort von ruessel:
Ja, ja der alte gute Ohrwurm. Deshalb spielt er nun im Neu-Preis in der Liga von Neumann und Co mit ;-)
https://www.ebay.de/itm/274824378211
Antwort von Jörg:
ich hätt ja noch einen übrig ;-))
Antwort von ruessel:
Verkaufen.
Bin gerade an einer neuen Version dran (neue Tonkapsel, bessere Auflösung), da laufen die letzten Erfahrungen vom Kunstkopf mit hinein, ich hoffe er klingt so wie ich mir das Vorstelle.
Antwort von Jörg:
Bin gerade an einer neuen Version dran
bin gespannt auf mehr infos
Antwort von Jörg:
Fortsetzung von hier
viewtopic.php?p=1284605#p1284605
Rycote Super softie
pillepalle schreibt
An die Kugel im Korb wird auch das Rycote Setup kaum drankommen.
Bei viel Wind reicht er auch nicht. So bis zu mittleren Windstärken ist er aber sehr gut.
Genau so sieht es aus.
Der Ohrwurm im blimp hat letzte Woche Bft 8 ohne Murren und Windkrachen aufgenommen.
Das er dabei wegen zu mickrigem Dreibein umgefallen ist, hat ihm nicht geschadet...
Der Rycote Schutz hat eben bei lediglich BFT 3 schon mehr zu kämpfen, hier kämpfe ich aber noch mit dem Tascam X6
und den optimalen Einstellungen.
Antwort von ruessel:
Für extreme wetteraufnahmen müssten die MEMS im Vorteil sein, können 15 Minuten unter Wasser funktionieren - müssen danach nur noch austrocknen für den erneuten Einsatz. Da das Schalloch nicht einmal 1mm Durchmesser besitzt, sollten sie auch recht unempfindlich gegen Wind sein.
Ist aber Theorie, zum testen liegt hier alles dafür rum, habe aber seit 2 Jahren nix mehr seit meinen Umzug gemacht.
Antwort von Jörg:
habe aber seit 2 Jahren nix mehr seit meinen Umzug gemacht.
dann wirds Zeit ;-))
Antwort von TomStg:
Jörg hat geschrieben:
Der Rycote Schutz hat eben bei lediglich BFT 3 schon mehr zu kämpfen, hier kämpfe ich aber noch mit dem Tascam X6
und den optimalen Einstellungen.
Den Tascam X6 benutze ich auch. Was ist das Problem?
Antwort von Jörg:
Ein echtes Problem habe ich nicht, außer dass das Teil jedes 2.Mal die Karte bemängelt, um dann beim wiederholten
Starten zufrieden zu sein.
Betrifft alle bisher probierten 6 Karten.
Mein "Problem" ist die Vielfalt der Funktionen, ich bin da noch lange nicht fit.
Bisher reicht mein Horizont noch nicht wirklich weit über die DR 05/07 Funktionen heraus ;-))
Das Grundlegende klappt aber schon.
Antwort von TomStg:
Mit Firmware 2.03 benutze ich eine Lexar 64 GB V30 ohne Probleme.
Antwort von Jörg:
Ein paar Wochen später...
Wolfgang und pillepalle haben Recht behalten.
Nach einer Woche Fastflaute am Meer, war gestern Stimmung angesagt.
Bft 9, viel Zeit zum probieren.
Der Ohrwurm im blimp war nicht zu erschüttern, ich habe fast den Eindruck, Wolfgang hat dem Teil
ein Schulterzucken eingebaut :-)
Keine andere Kombi kam da ran.
Am dichtesten konnte ein Sennheiser MKH 416 im blimp überzeugen.
Wer Ambitionen hat, bei Starkwind auch noch Kommentar aufzunehmen ala Wetterbericht:
Ohrwurm gegen den Wind, MKE600 mit Rycote auf den Sprecher.
Bei geringem Wind ist die Kombi MKE 600/ Tascam X6 eine gut portable Lösung.
IMG_20260326_113011.jpg
Ist wirklich spannend, w i e gut audio klingen kann.
Antwort von ruessel:
Ich vermute mein AudioMEMS ist noch überzeugender bei Wind. Statt 6mm Windangriffsfläche sind es dann nur noch 0,9mm.
zum Bild
https://www.icsense.com/wp-content/uplo ... C-MEMS.jpg
Antwort von Jörg:
her damit ,-))
Antwort von ruessel:
kann mich nicht zerteilen ;-)
Antwort von Jörg:
Prioritäten setzen...
wenn man da kleinere Körbe als die blimps nutzen könnte, wäre das eine Erleichterung für das Rentner Outfit...
Screenshot 2026-03-26 180540.png
oder eine Lösung, die als Stereopaar zu nutzen.
Da fällt mir schon was ein.
Antwort von ruessel:
Wie ich schon mal geschrieben habe, eine Tonkapsel bündig in eine Holzplatte eingegeben hatte bei starken Wind ohne weitere Puschel oder Windkörben schon kaum Windgeräusche. der Wind scheint über die Kapsel zu wehen und dabei einen leichten Unterdruck zu erzeugen, so das kaum Wind in die Kapsel eindringt...... ich hatte da eine Stereoplatte aus Holz gebastelt, rund ca. 30 cm Durchmesser mit einen gedämmten Mittelsteg für die Kanaltrennung. War meine beste Naturaufnahme (Wildenten) bis heute. Da ist bestimmt noch weiteres Potenzial nach oben, zB. die Platte mit schalldurchlässigen Schaumplatten bekleben etc.
Antwort von Blackbox:
Hab letztens ne einfache und preisgünstige Konstruktion gebaut (10mm Kapseln Omni) mit direkter kleiner Schaumstoffauflage direkt auf der Kapsel plus bei ca. 2-3cm Abstand Lautsprecherbespann-Stoff.
Schlechter als Fell-blimb, aber erstaunlich windfest und kompakt.
Wer Nieren braucht landet dann aber schnell beim 'Üblichen', also Rycote und Co., da ist DIY schwierig.
Antwort von ruessel:
Lautsprecherzeugs ist doch nix. Die Haare machen es, je Länger desto besser....
Ich frage mich nur, was bei HR Aufnahmen als Windschutz empfohlen wird..... habe noch nicht lang gegoogelt. Feine Gitter in Fraktalstruktur soll funktionieren..... mal schauen ob sowas für den 3D Drucker programmiert werden kann.
Antwort von Jörg:
Die Haare machen es, je Länger desto besser....
oder ist die Dichte des "Fells" entscheidend?
Ich höre von beiden Versionen, die sich als nonplusultra vorstellen.
Meine besscheidenen Erfahrungen.
Mein Guthmannfell (und ein Dutzend diy Felle) hat recht lange Haare, die Wirkung beim MKE 600/ MKH 416 ist sehr, sehr bescheiden.
Die dichten Felle von Sennheiser, Thomann und Rycote sind da Lichtjahre wirksamer.
Allein der Ohrwurm mit seinen längeren Haaren spricht für diese Variante.
Antwort von ruessel:
Je dichter natürlich besser, aber...... die hohen Frequenzen werden beeinflusst. Mir ist das dann egal, denn es geht ja darum überhaupt bei Sturm eine Aufnahme zu bekommen, egal ob es oben im Klang etwas dünner wird! Daher wenn Wind, dichtes Fell, bei gerichteten Mikros sowieso Pflicht..... daher bin ich Kugelfan.
Antwort von Jörg:
daher bin ich Kugelfan.
und der Ohrwurm bestätigt den Fankult.
Da er mich im blimp total überzeugt hat, ich ständig am Rumprobieren bin, habe ich die beiden Felle
meiner Sennheiser MKE 200 über die Felle des Ohrwurms gezogen.
Diesen Ohrwurm habe ich nach tip von panalone hier im Forum, auf meine Abhörkopfhörer geklebt....
Bin hochzufrieden mit dem Ergebnis.
Ohrwurm _resize.jpg
Antwort von ruessel:
Wie gesagt, so einen Blimp kann man(n) leicht selber herstellen...am besten im Stoffladen die Frequenzdurchlässigkeit sofort testen...wollte deshalb vor ein paar Jahren mal einen Nähkurs machen um sauber die Gummibänder vernähen zu können..... habe zum Glück dann noch fleißige Finger in meinen Umgebung dafür gefunden.
Antwort von ruessel:
Schaut doch gut aus DIY:
https://www.youtube.com/watch?v=40dv2lyMK10
Antwort von Blackbox:
ruessel hat geschrieben:
Lautsprecherzeugs ist doch nix. Die Haare machen es, je Länger desto besser....
Ich frage mich nur, was bei HR Aufnahmen als Windschutz empfohlen wird..... habe noch nicht lang gegoogelt. Feine Gitter in Fraktalstruktur soll funktionieren..... mal schauen ob sowas für den 3D Drucker programmiert werden kann.
Ja, natürlich sind Haar/Pelz-Puschel effektiver in der Abschirmung bzw. Umwandlung von Windenergie, sind aber gleichzeitig weit weniger klagneutral als die Lautsprecherbespannung und für DIY Designs sehr viel aufwändiger in der Herstellung.
Wie gesagt, habs praktisch getestet, quasi battle-proof.
Die Kombi mit direkt(!) aufgelegtem Schaumstoff plus lautsprecherbespannung funktioniert bei Omnis definitiv in vielen Fällen.
Ist aber eigentlich auch ein 'alter Hut'.
Schon vor 40 Jahren schrieb Wuttke (Schoeps):
"Der Schaumstoff als solcher dämpft Turbulenzen
aber besonders wirksam und ist daher sehr gut geeig-
net, Windstörungen bei Druckempfängern (hier MK 2)
zu reduzieren. Schaumstoffwindschutze sind auf
Druckempfängern sogar wirksamer als die Windschutz-
körbe.
Sofern die Verwendung eines Mikrofons mit Kugel-
charakteristik akzeptiert werden kann, ist es sehr zu
empfehlen, lediglich einen dicken Schaumstoffwind-
schutz zu verwenden. Bei Eigenbauten ist auf eine ge-
eignete Dichte und Porenzahl zu achten. Besonders
wichtig ist außerdem, dass der Schaumstoff offenpo-
rig ist."
Recht hat er !