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AC3 5.1 selber basteln



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen!


Frage von Heiko Weinbrenner:


Hallo!

Geht obiges schon oder ist dies aus Lizensgründen nicht möglich?
Gibt es bezahlbare Programme?
AC3 2.0 gibts ja scheinbar mit BeSweet kostenlos.

Also ich hätte gerne ein Programm, dem man die 6 Kanäle als PCM
übergibt, die dann vom Programm in eine AC3-Datei umgewandelt werden.

Danke!

MfG, Heiko.




Antwort von Ottfried Schmidt:

Heiko Weinbrenner wrote:

>Also ich hätte gerne ein Programm, dem man die 6 Kanäle als PCM
>übergibt, die dann vom Programm in eine AC3-Datei umgewandelt werden.

Geht mit BeSweet. Aber für die Normkonformität der erzeugten Streams
übernehme ich keinerlei Garantie.





Antwort von Heiko Weinbrenner:

Ottfried Schmidt schrieb:

> Geht mit BeSweet. Aber für die Normkonformität der erzeugten Streams
> übernehme ich keinerlei Garantie.

Das mit der Konformität habe ich schon gelesen, soll besonders Pioneer
Player treffen.

Aber ich habe im GUI nichts gefunden, wie das funktionieren soll- ist
das noch nicht im GUI eingebunden oder bin ich nur blind?

Danke!

MfG, Heiko.









Antwort von Markus Knapp:

Heiko Weinbrenner schrieb:
> Geht obiges schon oder ist dies aus Lizensgründen nicht möglich?
> Gibt es bezahlbare Programme?
> AC3AC3 im Glossar erklärt 2.0 gibts ja scheinbar mit BeSweet kostenlos.
> Also ich hätte gerne ein Programm, dem man die 6 Kanäle als PCM
> übergibt, die dann vom Programm in eine AC3-Datei umgewandelt werden.

Also ich kenn da ein Programm, aber rein zur Codierung ist das wohl
overkill: Steinberg Nuendo 2 mit Dolby Digital Encoder Plugin.
Nuendo kann bis zu 10.2 (;ja, auch sowas gibts, bei Interesse kann ich
mal nachgucken, wie da die Boxen verteilt werden), aber das PluginPlugin im Glossar erklärt kann
AFAIR nur 5.1 encoden.

Gruß,

Markus

--
* Markus Knapp * http://www.markus-knapp.de * Videofilmproduktion *
"Sein Gewissen war rein. Er benutzte es nie."





Antwort von Kai Raphahn:

Ottfried Schmidt wrote:

> Heiko Weinbrenner wrote:

>> Also ich hätte gerne ein Programm, dem man die 6 Kanäle als PCM
>> übergibt, die dann vom Programm in eine AC3-Datei umgewandelt werden.

> Geht mit BeSweet. Aber für die Normkonformität der erzeugten Streams
> übernehme ich keinerlei Garantie.

Hmmmz. Das letzte mal als ich die AC3-Fähigkeit von BeSweet getestet hatte,
klang es schlechter als ein MP2 mit nidriger Bitrate.

Kai

--
Wenn etwas, das hätte schiefgehen können, /nicht/ schiefgegangen ist, wird
es sich letzten Endes herausstellen, daß es besser gewesen wäre, /wenn/ es
schiefgegangen wäre.
(;Wolfgang Jaeth zu Murphys Gesetz)




Antwort von Heiko Weinbrenner:

Markus Knapp schrieb:

> Also ich kenn da ein Programm, aber rein zur Codierung ist das wohl
> overkill: Steinberg Nuendo 2 mit Dolby Digital Encoder Plugin.

Ist dann auch vom Preis her Overkill...

MfG, Heiko.




Antwort von Heiko Weinbrenner:

Heiko Weinbrenner schrieb:

> Aber ich habe im GUI nichts gefunden, wie das funktionieren soll- ist
> das noch nicht im GUI eingebunden oder bin ich nur blind?

Hallo!

Ich war wohl nur halb blind...
Wie es geht steht in der F.A.Q. zu BeSweet.

Danke!

MfG, Heiko.




Antwort von Birger Jesch:


"Heiko Weinbrenner" schrieb im Newsbeitrag =
AC3 5.1 selber basteln###
> Hallo!
>
> Also ich hätte gerne ein Programm, dem man die 6 Kanäle als PCM
> übergibt, die dann vom Programm in eine AC3-Datei umgewandelt =
werden.
>
So was gab es mal vor langer Zeit von Sonic Foundry und nannte sich =
"Sonic
Foundry Soft Encode". Dort konnte man einfach 6 Wav-Mono-Dateien auf
die entsprechenden Kanäle ziehen und als 5.1 encoden. Benutzt man =
für
Front und Rears Stereo-Wavs, werden diese entsprechend auf die linken =
und
rechten Kanäle gesplittet. Genial einfach. Wird leider nicht mehr =
vertrieben.

> Danke!
>
Bitte

> MfG, Heiko.

Birger




Antwort von Heiko Weinbrenner:

Birger Jesch schrieb:

Hallo!

> So was gab es mal vor langer Zeit von Sonic Foundry und nannte sich "Sonic
> Foundry Soft Encode". Dort konnte man einfach 6 Wav-Mono-Dateien auf
> die entsprechenden Kanäle ziehen und als 5.1 encoden. Benutzt man für
> Front und Rears Stereo-Wavs, werden diese entsprechend auf die linken und
> rechten Kanäle gesplittet. Genial einfach. Wird leider nicht mehr vertrieben.

Hätte aber auch so an die 1000EUR gekostet, wie ich gerade sehe.
Kann es sein, dass das zu 80% Dolby-Lizenz ist?

MfG, Heiko.




Antwort von Benjamin Spitschan:

Heiko Weinbrenner wrote:
>> [...] "Sonic Foundry Soft Encode" [...]
>
> Hätte aber auch so an die 1000EUR gekostet, wie ich gerade sehe.
> Kann es sein, dass das zu 80% Dolby-Lizenz ist?

Ja.

Es gibt/gab sogar noch eine Reihe weiterer Softwareencoder anderer
Hersteller (;Digigram, Daikin/jetzt: Sonic, Minnetonka, usw.) in der
gleichen Preiskategorie. Dann gibt es auch noch weitere günstigere Enco=
der,
die aber nur zweikanalig codieren können, z. B. das PluginPlugin im Glossar erklärt für TMPGEn=
c.
Zweikanaliges AC3AC3 im Glossar erklärt ist aber sinnfrei, da MPEG1 Audio LayerLayer im Glossar erklärt II stereo laut =

Spezifikation für DVD-Player Pflicht ist und für dieses FormatFormat im Glossar erklärt gute E=
ncoder
zur Verfügung stehen (;z. B. toolame von Mike Cheng, dem Entwickler von =
lame).
Die genannten AC3-Encoder benutzen übrigens alle den gleichen CodecCodec im Glossar erklärt, un=
d
zwar den von Dolby - es gibt nämlich nur einen, und den baut Dolby auch=
in
seine Hardwareencoder ein. Allerdings gibt es mehrere Versionen bzw.
Generationen. Der Besweet-Encoder hingegen stammt codemäßig auf dem
ffmpeg-Projekt. Er ist mehr ein "Proof-of-Concept", der auf der vom ATSC =

freigelegten Spezifikation für einen standardgemäßen Decoder beruht=
-
sozusagen eine simpelste Form eines Encoders, welcher ohne
psychoakustisches Modell arbeitet. Die Erforschung desselbigen macht i. d=
.
R. den Hauptentwicklungsaufwand bei modernen Codecs aus.
Bei Lame z. B. hat man anfangs immer seine eigenen Ergebnisse mit denen d=
es
Fraunhofer-Codecs verglichen, der als Referenz galt. Später ist man dan=
n
dazu übergegangen, selber Hörproben auf wissenschaftlicher Basis zu m=
achen.
Das hat dazu geführt, daß Lame heutzutage dem CodecCodec im Glossar erklärt der ursprünglic=
hen
Entwickler überlegen ist, da letzere die Entwicklung schon längst als=

abgeschlossen ansehen (;was selbst für den mp3-Nachfolger AAC schon gilt=
),
während Lame immer noch ein bischen getunt wird.
Offengelegt wurde das AC3-Format übrigens deshalb, weil es der
Standardaudiocodec im amerikanischen Digitalfernsehen ATSC ist.

Grüße, Benjamin





Antwort von Ottfried Schmidt:

Benjamin Spitschan wrote:

>Zweikanaliges AC3AC3 im Glossar erklärt ist aber sinnfrei, da MPEG1 Audio LayerLayer im Glossar erklärt II stereo laut
>Spezifikation für DVD-Player Pflicht ist

Das ist verkehrt! AC3AC3 im Glossar erklärt oder LPCM ist bei NTSC-Disks Pflicht, MP2 ist
hier ein Kann und als einzige Audiospur sogar ausdrücklich verboten
(;was die meisten Player aber nicht stört). Bei PALPAL im Glossar erklärt ist MP2 als einzige
Spur erlaubt, aber keine Pflicht.
Außerdem hat AC3AC3 im Glossar erklärt 2.0 bei 192 kbps eine Grenzfrequenz von 20 kHz, MP2
hat bei gleicher Bitrate aber nur 16 kHz. AC3AC3 im Glossar erklärt 2.0 macht also sehr viel
Sinn.





Antwort von Benjamin Spitschan:

Ottfried Schmidt wrote:
>>Zweikanaliges AC3AC3 im Glossar erklärt ist aber sinnfrei, da MPEG1 Audio LayerLayer im Glossar erklärt II stereo lau=
t
>>Spezifikation für DVD-Player Pflicht ist
>
> Das ist verkehrt! AC3AC3 im Glossar erklärt oder LPCM ist bei NTSC-Disks Pflicht, MP2 ist
> hier ein Kann und als einzige Audiospur sogar ausdrücklich verboten
> (;was die meisten Player aber nicht stört). Bei PALPAL im Glossar erklärt ist MP2 als einzig=
e
> Spur erlaubt, aber keine Pflicht.

Du verwechselst hier MPEG1 LayerLayer im Glossar erklärt II (;stereo) und MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt LayerLayer im Glossar erklärt II mit
Multichannel Extension (;bis zu 7.1). Das mit NTSCNTSC im Glossar erklärt ist aber richtig. Wir
sind hier aber nunmal in PAL-Land.

Die DVD FAQ [1] sagt:

| [...] the DVD Forum clarified in May of 1997 that [...] stereo MPEGMPEG im Glossar erklärt aud=
io
| was mandatory for 625/50 discs.

und

| PALPAL im Glossar erklärt players also have an MPEGMPEG im Glossar erklärt or MPEG-2MPEG-2 im Glossar erklärt audio decoder.

> Außerdem hat AC3AC3 im Glossar erklärt 2.0 bei 192 kbps eine Grenzfrequenz von 20 kHz, MP2
> hat bei gleicher Bitrate aber nur 16 kHz.

Totaler Blödsinn. Begriffe wie Grenzfrequenzen haben nur in der analoge=
n
Welt einen Sinn. Alles andere hängt vom Encoder ab. Und möchtest Du m=
ir
weißmachen, daß der Layer-II-Encoder auf 32 kHz heruntersamplest?

Belege mir bitte solche Aussagen anhand wissenschaftlicher Hörtests, so=
nst
glaube ich nur, was ich selbst getestet hab.

> AC3AC3 im Glossar erklärt 2.0 macht also sehr viel Sinn.

Dann sag mir bitte welchen.

Grüße, Benjamin

[1] http://www.dvddemystified.com/dvdfaq.html#3.6.2










Antwort von Ottfried Schmidt:

Benjamin Spitschan wrote:

>Belege mir bitte solche Aussagen anhand wissenschaftlicher Hörtests, sonst
>glaube ich nur, was ich selbst getestet hab.





Antwort von Ottfried Schmidt:

Benjamin Spitschan wrote:

>Belege mir bitte solche Aussagen anhand wissenschaftlicher Hörtests, sonst
>glaube ich nur, was ich selbst getestet hab.

Ich würde dafür ja ein Oszilloskop benutzen. Ist aussagekräftiger als
Hörtests und auch viel objektiver.
Jede gute WAVE-Editiong-Software kann Dir das beweisen, ist ein
Kinderspiel...




Antwort von Benjamin Spitschan:

Ottfried Schmidt wrote:
> Ich würde dafür ja ein Oszilloskop benutzen. Ist aussagekräftiger=
als
> Hörtests und auch viel objektiver.

Schon wieder totaler Blödsinn. Es handelt sich um Psychoakustikcoder. D=
ie
Wortbestandteile sagen schon alles: Der Coder nutzt Erkenntnisse der
Psychoakustik aus. Diese Erkenntnisse wurden durch Hör tests (;"Akustik=
")
nach wissenschaftlichen Methoden für Testverfahren an Menschen
(;"Psychologie") gewonnen. Und ob diese Erkenntnis *richtig* ausgenutzt
werden - sprich ob der Coder gute Resultate liefert -, muß man durch
ebensolche Testverfahren verifizieren.

Ich hätte übrigens meine Schwierigkeiten damit, ein Oszilloskop zum B=
eweis
eines linearen Frequenzganges für ein beliebiges Signal zu verwenden. I=
ch
hoffe, Du meinst einen Spektralanalysator.

> Jede gute WAVE-Editiong-Software kann Dir das beweisen, ist ein
> Kinderspiel...

Hast Du das tatsächlich mit jedem existieren Layer-II-Encoder ausprobie=
rt?
Nur so könntest Du beweisen, daß LayerLayer im Glossar erklärt II per se nicht Deine Anforder=
ungen
nach vollem Frequenzgang erfüllt. Und ich bezweifle stark, daß Du das=
getan
hast.

Du gehst übrigens auf dieses Argument der Implementierungsabhängigkei=
t
überhaupt nicht ein. Es liegt *mitnichten* an LayerLayer im Glossar erklärt II, falls einzelne =

codierte Dateien bei Dir nicht vollen Frequenzganz aufweisen, sondern *nu=
r*
am Encoder. *Nirgendwo* im Standard ISO 11172-3 steht etwas von einer
Frequenzbegrenzung. Und *das* kann ich Dir beweisen.

Außerdem verschließt Du Dich zusätzlich noch der Frage nach der
Sinnhaftigkeit der Angabe einer "Grenzfrequenz" bei Psychoakustik-Codern.=

Mal locker mal einen SweepSweep im Glossar erklärt oder noch schlimmer weißes Rauschen als
Testsignal zu verwenden ist einfach sinnfrei. Zu diesem möchte ich Dir =
als
Lektüre mal einen Text von Prof. Brandenburg, dem "Erfinder" von LayerLayer im Glossar erklärt =
III
und AAC, nahelegen: [1], insb. 5.7: "The bandwidth myth". Im übrigen *w=
ird*
ein SweepSweep im Glossar erklärt bis 20kHz mit toolame 0.2m frequenzlinear codiert. Der "Beweis"=

liegt unter [2].

Ich warte gespannt auf Deine Antwort.

Grüße, Benjamin

[1]
http://www.aes.org/publications/downloadDocument.cfm?accessID147031620=
00122117
[2] http://www-public.tu-bs.de:8080/~y0015868/sweep.mp2





Antwort von Heiko Nocon:

Benjamin Spitschan schrieb:

> Es handelt sich um Psychoakustikcoder.
> Die Wortbestandteile sagen schon alles: Der Coder nutzt Erkenntnisse der
> Psychoakustik aus. Diese Erkenntnisse wurden durch Hör tests
> (;"Akustik") nach wissenschaftlichen Methoden für Testverfahren an
> Menschen (;"Psychologie") gewonnen. Und ob diese Erkenntnis *richtig*
> ausgenutzt werden - sprich ob der Coder gute Resultate liefert -, muß
> man durch ebensolche Testverfahren verifizieren.

Genauso ist das. Das Vertrackte an diesen Psychakustik-Encodern ist, daß
die extremen Kompressionsfaktoren nur dadurch erreicht werden, daß
absichtlich Signalbestandteile weggelassen werden, die der Rezipient
wahrscheinlich sowieso nicht wahrnehmen würde. Deswegen können nur
Hörtests klären, ob das psychoakustische Modell stimmt, nach dem der
Encoder festlegt, was genau unter den Tisch fallen darf.

Klassische Tests von Übertragungskanälen arbeiten mit diskreten
Frequenzen. Damit kann man höchstens Encoder überführen, die sich die
Arbeit etwas zu einfach machen, indem sie bestimmte Frequenzbereiche von
vornherein aus ihren Betrachtungen rauslassen. Und selbst das muß noch
kein Bug oder fehlendes Feature des Encoders sein, sondern kann sogar
gewollt und ein nützliches Feature sein.
Das klassische Beispiel für sowas ist Sprachübertragung über Kanäle mit
sehr begrenzter Bandbreite. Hier wirkt sich eine präventionelle
Begrenzung der BandbreiteBandbreite im Glossar erklärt positiv auf die Wahrnehmung des Rezipienten
aus. Der hört nämlich sonst zusätzlich zur Sprache ein unangenehm im
Gegentakt zum Nutzsignal moduliertes "Rauschen" (;Summe aus
Umgebungsgeräuschen und Rauschen der Signalaufnahmetechnik), was sehr
viel störender wirkt als wenn durch generelle Bandbreitenbegrenzung auch
bestimmte Signalanteile der Sprache wegfallen.





Antwort von Ralf Fontana:

Benjamin Spitschan schrieb:

>Ich haette uebrigens meine Schwierigkeiten damit, ein Oszilloskop zum Beweis
>eines linearen Frequenzganges fuer ein beliebiges Signal zu verwenden.

Ts, immer diese Theoretiker. Man nehme ein Signal mit linear
steigender Frequenz (;Wobbler) und betrachte auf dem Oszi den
abfallenden Pegel.

>hoffe, Du meinst einen Spektralanalysator.

Der liefert Dir keinen Frequenzgang.

>> Jede gute WAVE-Editiong-Software kann Dir das beweisen, ist ein
>> Kinderspiel...

Das Kinder damit spielen mag man kaum bestreiten. [scnr]

--
Doping-Tests für die Sportler der Olympiade? Schön und gut.
Aber wann gibts endlich Drogentests für die Berichterstatter?




Antwort von Benjamin Spitschan:

Ralf Fontana wrote:
>>Ich haette uebrigens meine Schwierigkeiten damit, ein Oszilloskop zum B=
eweis
>>eines linearen Frequenzganges fuer ein beliebiges Signal zu verwenden. =

>
> Ts, immer diese Theoretiker. Man nehme ein Signal mit linear
> steigender Frequenz (;Wobbler) und betrachte auf dem Oszi den
> abfallenden Pegel.

*Das* weis ich selbst. Die "Theoretikerkeule" prallt aber zurück. Weite=
r
unten im Text schrieb ich selber vom besagten Sweep. Nehme Du einen
Rauschgenerator und zeige mir mal mit dem Oszi die Konstanz des
Leistungsdichtespektrum ;). Und Musik ist nunmal ein nichtdeterministisch=
es
Signal.

>>hoffe, Du meinst einen Spektralanalysator.
>
> Der liefert Dir keinen Frequenzgang.

OK, erwischt. Aber nur begrifflich! Es ging darum, ob ein Musiksignal bis=

20 kHz linear wiedergegeben wird. Und das kann ich im Vergleich zum
Original mit einem Spekki sehr wohl sehen.

Grüße, Benjamin





Antwort von Ralf Fontana:

:-)

--
Doping-Tests für die Sportler der Olympiade? Schön und gut.
Aber wann gibts endlich Drogentests für die Berichterstatter?




Antwort von Ottfried Schmidt:

Benjamin Spitschan wrote:

>
>Ich warte gespannt auf Deine Antwort.

Nö, ist doch schon alles gesagt. Wenn man nicht gerade mit
Scheuklappen durch die Gegend rennt und sich nicht von den
psychoakkustischen Tricks einlullen lässt, ist sowas nun mal leicht zu
beweisen. Technbobabbel hin oder her - mich interessieren nur Fakten -
messbare Fakten.
Sie zu dem Thema z.B. auch die Messergebnisse bei edv-tipp.de - man
muss ja nicht ständig alles wiederholen.




Antwort von Benjamin Spitschan:

Ottfried Schmidt wrote:
>>Ich warte gespannt auf Deine Antwort.
>
> Nö, ist doch schon alles gesagt. Wenn man nicht gerade mit
> Scheuklappen durch die Gegend rennt und sich nicht von den
> psychoakkustischen Tricks einlullen lässt, ist sowas nun mal leicht z=
u
> beweisen.

LOL - tolle Antwort. Wenn ich nicht wüßte, daß Du sonst hochwertige=

Beiträge lieferst, hielte ich Dich für einen Troll.

Nur noch mal zur Information:
AC3 ist ein Verfahren, daß mit einem psychoakustischen Modell arbeitet.=

Also muß man auch entsprechende Meßverfahren anwenden. Mit dieser
Auffassung stehe ich auch nicht alleine da.

Und: Ich habe Dir mit der Layer-II-Datei mit dem Doppelsweep den Beweis
geliefert, daß die volle BandbreiteBandbreite im Glossar erklärt möglich ist. Was willst Du also n=
och?

Du vergleichst hier zwei Psychoakustikcoder miteinander, wobei Du die
vorgefertigte Meinung hast, daß der eine der Bessere sei. Da frage ich =

Dich: Was bitte sollen psychoakustische Tricks sein? Mal zur Info: LayerLayer im Glossar erklärt =
II
ist ein Subbandcoder, während AC3AC3 im Glossar erklärt ein hybrider Transformationscoder und=

damit deutlich "aggressiver" ist - vulgo: AC3AC3 im Glossar erklärt wendet mehr solcher Tricks =

an! Wenn Du die Verwendung von Fachbegriffen für "Technobabbel" hälts=
t,
dann kann ich Dir auch mehr helfen, als Dir den Tipp zu geben, Dich schla=
u
zu machen, um mitreden zu können.

BTW: Ich hab mal einen "Real-World"-Vergleich gemacht - zwei Musikstück=
e
mit viel perkussivem Anteil in 192 kbit/s einmal mit AC3AC3 im Glossar erklärt und einmal mit
toolame codiert. Dann das Differenzsignal aus Original und decodierter
Datei gebildet. Das Ergebnis: Bei AC3AC3 im Glossar erklärt finden sich *sehr deutlich* viele
tonale Komponenten, man kann das Lied nachvollziehen und die Tonhöhe hö=
ren.
Bei LayerLayer im Glossar erklärt II hört man nur perkussive Artefakte. Außerdem ist der
Gesamtpegel des Differenzsignals geringer Das heißt: AC3AC3 im Glossar erklärt "wirft" viel m=
ehr
an Information weg.

Ein weiteres Argument pro LayerLayer im Glossar erklärt II:
Der Encoder verwirft Frequenzanteil über 18 kHz dann, wenn er gemäß=
dem
psychoakutischen Modell meint, daß sie sowieso nicht gehört würden.=
AC3AC3 im Glossar erklärt
behält sie hingegen immer bei, was zur Folge hat, daß bei gleicher Bi=
trate
denjenigen Frequenzbestandteilen, die man typischerweise auf alle Fälle=

hört (;also im unteren und mitleren Bereich), weniger Bits zur Verfügu=
ng
stehen und somit die Qualität schlechter ist.

Mir scheint einfach, Du hast einfach keinen Plan davon - tut mir echt lei=
d.
Aber dann verbreite bitte auch kein Halbwissen. Informier Dich über mod=
erne
Audioquellencodierungsverfahren und lies den "Zwicker".

> Technbobabbel hin oder her - mich interessieren nur Fakten -
> messbare Fakten.

Technobabbel - daß ich nicht lache. *Du* willst hier ohne Sinn und Vers=
tand
ein völlig ungeeignetes Meßverfahren anwenden, Hauptsache, die Zahlen=

stimmen. *Das* ist Technikverblendung in Reinkultur.

Warum schaust Du Dir nicht die von mir bereitgestellte Datei an? Zu faul

Da liefere ich Dir mit Deiner "Meßmethode" doch den Beweis!

> Sie zu dem Thema z.B. auch die Messergebnisse bei edv-tipp.de - man
> muss ja nicht ständig alles wiederholen.

Den EDV-Tipp in allen Ehren - wenn die Messung Schrott oder die Methodik =

ungeeignet war, schon. Und diese "Bandbreitenmessung" mit rosa oder weiß=
em
Rauschen *ist* ungeeignet. Im Übrigen würde ich den Text mal richtig =
lesen.
Da steht nämlich drin, daß toolame im Gegensatz zu Procoder oder TMPG=
Enc
volle BandbreiteBandbreite im Glossar erklärt liefert.
Somit zum dritten Mal: ES HÄNGT VOM ENCODER AB. Warum gehst Du darauf n=
icht
ein?

Grüße, Benjamin










Antwort von John Doe:


"Markus Knapp" schrieb im Newsbeitrag
Re: AC3AC3 im Glossar erklärt 5.1 selber basteln###
> Also ich kenn da ein Programm, aber rein zur Codierung ist das wohl
> overkill: Steinberg Nuendo 2 mit Dolby Digital Encoder Plugin.

Na, wer wird denn gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen.
Nuendo 1.6 reicht doch völlig aus :-)





Antwort von Volker Schauff:

Heiko Weinbrenner wrote:

> Also ich hätte gerne ein Programm, dem man die 6 Kanäle als PCM
> übergibt, die dann vom Programm in eine AC3-Datei umgewandelt werden.

Studierst du? Wenn ja: Habe mir gerade erst die Academic Version von
Vegas5 DVD bestellt, hat mich 259$ plus Versand und Einfuhr gekostet.
Wieviel das jetzt genau in Euro ist verrät mir die nächste
Kreditkartenabrechnung. Deutsche Händler veranschlagen ca. 400 Euro für
die Studentenversion.

Vegas selbst ist der wohl leistungsfähigste Videoeditor den ich kenne,
der Audioeditor ist auch nicht zu verachten (;immerhin war Vegas ein
Audio-Editor und Video kam erst später dazu). Dazu gibts 5.1 Panning
(;LFE abtrennen, über 5 Boxen pannen) und passenden Export. Vorsicht: In
Vegas 5 nur als 6 diskrete PCM-WAVs, erst der DVD-Architect und das
AC3-Plugin lassen auch AC3-Sounds draus werden. Sprich du brauchst
definitiv Vegas5 DVD oder den einzelnen AC3-Encoder-Plugin der etwa
genauso teuer ist wie das Upgrade von Vegas 5 auf 5 DVD wenn man den
DVD-Architect zukauft. DVD-Architect als Authoring-Software ist übrigens
auch nicht zu verachten, mir perönlich gefällt zwar die
Strukturdarstellung von DVDLab Pro optisch besser aber das macht den
Architect auch nicht weniger leistungsfähig.

Also als Student der noch eine leistungsfähige Videosoftware braucht und
AC3-Export haben will: Vegas5 DVD

Als Nicht-Student... öhm 650$ und aufwärts in Amerika, 800 Euro und
Aufwärts (;schon bis zu 1000 Euro gesehen hier)... Ich glaub da hast du
schon billigere Lösungen mit Kanonen auf Spatzen beschrieben.

Solltest du Vegas5 ohne DVD haben und deshalb was suchen das aus 6 PCMs
ein AC3AC3 im Glossar erklärt bastelt, gönn dir doch das ca. 250 Euro teure Upgrade auf DVD
mit DVD-Architect und AC3-Export. Vor allem dehsalb so mächtig, da sich
die Programme gegenseitig unter die Arme greifen.

--
Gruß... Volker Schauff (;thunderbird.elite@t-online.de, ICQ 22823502)
www.cavalry-command.de - Über Saber Rider und andere 80er Jahre Serien
foren.cavalry-command.de - Forum für Spät70er - Früh-90er TV-Nostalgiker
www.dark-realms.de - Für Fantasy/Mittelalter und alles mögliche Kreative





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