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Test : Premiere Elements 4

von Mi, 19.Dezember 2007 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Neue Oberfläche



Neue Oberfläche



Die nächste Überraschung ist dagegen weitaus erfreulicher: Das Interface wurde ein weiteres mal überarbeitet und wirkt durch die dunkle Oberfläche noch einmal professioneller. Schon einmal gab Premiere Elements einen Vorgeschmack auf das Interface der folgenden Pro-Version, doch diesmal finden sich hauptsächlich neue Elemente, die das Interface für Einsteiger zugänglicher machen.

Die neue Oberfläche sieht zwar professionell aus, ist aber eher für Einsteiger konzipiert.



Hierfür wurde das dunkelgraue Interface nun klar nach Farben gegliedert: Orange steht für Bearbeiten, Lila fürs Authoring, und Grün für den Export/Distribution. Wie man sieht, spielt durch das Aussterben des DV-Tapes das Thema Capturing keine dominierende Rolle mehr. Es ist nun ein Unterpunkt bei der Bearbeitung. Das bedeutet jedoch nicht, dass hier nicht ein Fülle an Möglichkeiten zur Verfügung steht: Über "Medien Abrufen", können Videoclips von HD-, DVD-, DV- und HDV-Camcodern eingelesen werden, aber auch normale DVDs, diverse Handy-Formate, Files auf der Festplatte oder sogar Dateien aus dem Internet können direkt importiert werden. Eine Szenentrennung bei HDV gelang uns wie schon bei der Vorgängerversion übrigens nicht und ist wohl in Zukunft auch nicht mehr zu erwarten. Naja, nimmt man halt das kostenlose HDV-Split. Aber komisch ist es schon, dass ein Software-Riese wie Adobe hier nichts eigenes auf die Reihe bekommt.

Im Bearbeitungs-Modus selbst dürften sich Einsteiger ebenfalls schnell zurecht finden. Mit einem Doppelklick gibt’s eine Clip-Preview, Effekte zieht man einfach in den Vorschaumonitor oder auf die Timeline, die wahlweise eine professionelle Mehrspuransicht oder eine einfache Szenenabfolge darstellt. Sogar einfaches Trimmen ist im Vorschaufenster möglich.

Effekte stellt man nach wie vor in Effeklisten ein - die genaue Keyframe-Justage erfolgt in der Timeline.



Das DVD-Authoring basiert auf mitgelieferten Templates, die sich sogar grundsätzlich modifizieren lassen. Als Hintergrund kann auch eine Videodatei dienen und auch eine Audiodatei kann eingebunden werden. Für die schnelle, unkomplizierte Erstellung eines DVD-Menüs gibt es somit schon eine Menge Möglichkeiten. Wer wirklich ausgefallene Menüs (und Menüstrukturen) plant greift nach wie vor besser besser zu einem eigenständigen Programm wie DVD lab.

Über den Verteilen-Button steht schließlich der Export auf DVD, Band (DV, HDV) oder diverse Fileformate (MPEG, DV-AVI, QuickTime, Windows Media und Flash) zur Verfügung. Bei der Parameter-Findung helfen zahlreiche Templates (u.a. für Apple´s iPod, iPhone, Creative´s Zen, Microsofts Zune, Pocket PC, SmartPhones, Sony PSP, und sogar Mobiltelefone). Und natürlich darf bei alle dem Hype auch der direkte Upload nach YouTube nicht fehlen.
Etwas überraschend ist bereits die Unterstützung von BluRay-Brennern, die jedoch wirklich nur das direkte Brennen erlaubt. Dafür kann hier sogar MPEG4/h.264 als Export-Codec eingestellt werden.

Einleitung
Neue Kleinigkeiten / Stabile Ansichten


4 Seiten:
Einleitung
Neue Oberfläche
Neue Kleinigkeiten / Stabile Ansichten
Fazit
  

[4 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
papcom    21:11 am 15.6.2008
PE4 stürzt auf meinen Core-2 Quad regelmässig ab, wenn ich versuche automatische Kapitel zu machen bzw. eine DVD Menüvorlage zu aktivieren. Das Programm ist insgesamt eher...weiterlesen
Anonymous    23:52 am 5.1.2008
Wurde das eigentlich auch mal mit einer Demo versucht??? Siehe Probleme hier Ansonsten Danke für den Test. Gruß, Niko
Anonymous    01:41 am 30.12.2007
wie siehts mit dem Keyer aus? Kantenglättung
[ Alle Kommentare ganz lesen]

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