Sony hatte schon vor fast 4 Jahren auf der IFA 2014 mit der QX1 eine scheinbar revolutionäre Idee präsentiert: Eine minimalistische APS-C Sensor-Box für Wechselobjektive, deren Bedienung praktisch komplett durch das Smartphone erfolgt. Sogar Videoaufnahmen (allerdings mit extrem niedriger Datenrate) waren möglich. Doch der Erfolg blieb bekanntlichermaßen aus, obwohl sogar der Preis von 299 Euro nicht einmal überteuert angesetzt war.

Für den chinesischen Hersteller YONGNUO scheint die Idee jedoch weiterhin erfolgversprechend, weshalb nun ein sehr ähnliches Konzept angekündigt wurde. Die YN43 getaufte Kamera besitzt allerdings nur einen MicroFourThirds Sensor mit einer Auflösung von 4608 x 3456 Senseln. Dieser sitzt bemerkenswerterweise hinter einer Canon EF-Mount. Grund hierfür dürfte sein, dass das Unternehmen keine eigenen MFT-Optiken fertigt, aber bislang schon mit sehr günstigen Canon-Objektiv-Clones eine gewisse Bekanntheit erreicht hat.

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Wir persönlich sind zwiegespalten. Schließlich könnte eine solche Kamera bestenfalls eine weitergedachte Blackmagic Pocket Cinema Kamera werden, die über ein Smartphone gesteuert wird. Andererseits erfordert ein solches Konzept viel Erfahrung, was sich Anwender wünschen. Ob YONGNUO hier ein besseres Händchen als Sony an den Tag legen wird, wagen wir zu bezweifeln.



















