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Panasonic DV codec auf W98 SE!???




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Frage von wolfgang:


Ich habe mir von Panasonic das DV codec heruntergeladen, um Mpeg in DV zu konvertieren. Ich aktualisierte die System.ini und System.THF DAteien und die Registry HKLocalMachine...icm/... Die Tips hierfür sammelte ich hier im Forum. Es funktioniert aber leider nicht. Vielleicht liegt es an meiner ATI All in wonder Video Karte oder an einem Konflikt mit Direct XDirect X im Glossar erklärt 8.0, in dem ja (;laut Forum) auch ein DV codec enthalten sein soll!?
Wenn jemand einen Vorschlag hätte, was zu tun, wäre ich unheimlich dankbar weil ich schon eine Weile dransitze...
In Virtual Dub und Premiere zum Beispiel habe ich das CodecCodec im Glossar erklärt zur Auswahl, beim Starten der Konvertierung gibt es aber eine Fehlermeldung. Das Microsoft codec (;ist es wirklich QCap.dll) erscheint hier gar nicht zur Auswahl.
Vielleicht wäre noch einmal eine kurze Komplettanleitung mit url, system.ini (;oder eher system.thf) und registry Eintrag drin, wenn jemand Lust hat.? Ich will nicht nochmal meinen falschen WEg wiederholen wg. Gefahr der Wiederholungstat.
Schönen Abend noch und Danke schon mal

Wolf

wulf666 -BEI- hotmail.com




Antwort von ikarus:

Hi Wolf,

so, nur hier und jetzt und nur dieses eine Mal: Nachfolgend habe ich meine relevanten Postings aus einem anderen Forum zu diesem Thema zusammengefaßt (;ich hab keine Lust, immer alles immer wieder noch mal neu zu schreiben). Lies es Dir also genauestens durch, bessere Informationen kriegst Du nicht mehr! Es geht los:

1. Posting

Hallo .......................... und alle anderen Videofreaks,

ich hab ein neues Spielzeug entdeckt. Weiß allerdings noch nicht so recht, wie es qualitativ einzuordnen ist. Vielleicht haben ja ein oder zwei von Euch sowohl genügend Zeit als auch den notwendigen Spieltrieb, um diesen CodecCodec im Glossar erklärt mal näher auszutesten:

Panasonic 'pdvcodec.dll' (;260 KB) bzw. als gleichnamiges, selbstentpackendes .exe-Archiv (;142 KB).

Bin beim Stöbern nach Informationen zu der neuen Videoschnittsoftware MotionDV Studio von Panasonic (;die es bislang übrigens lediglich in einer japanischen Version zu geben scheint!), auf diese wegen der ausschließlich japanischen Betextung nahezu unverständliche Webseite gestoßen:

http://www.panasonic.co.jp/avc/video/DIGICAM/mdv/downl.htm

Das einzig Identifizierbare ist ein Download-Button unten auf der Seite, bei dem es (;wahrscheinlich exklusiv) den o.g. CodecCodec im Glossar erklärt zum freien Download gibt. Der Gebrauch des Codecs ist offensichtlich in keiner Weise eingeschränkt, noch macht er sich durch ein Wasserzeichen oder Logo unangenehm bemerkbar. Gemäß Peters Hinweis aus dem 'MotionPerfect'-Thread läßt sich dieser CodecCodec im Glossar erklärt bequem über einen manuellen Eintrag in die System.ini in das System einführen bzw. per Semikolon temporär 'ausschalten'.

[drivers32]
vidc.dvsd=pdvcodec.dll

Nach der Aktivierung steht er in MSP statt des MS DV Typ2 als 'Panasonic DV Codec' zur Auswahl. Ebenso erscheint er in 'MotionPerfect'. Nach Auswahl von 'Typ2' captured auch ScenalyserLive problemlos bis 4GB (;FAT32) mit diesem Codec. Nach Augenschein ist das gecapturete Material qualitativ nicht vom MS DV CodecCodec im Glossar erklärt zu unterscheiden. Es läßt sich reibungslos in Premiere importieren und weiterbearbeiten. Beim Export (;mit 'Neukomprimierung') greift Premiere ebenfalls auf diesen CodecCodec im Glossar erklärt zurück - auch wenn unter den Optionen der 'Panasonic DV Codec' gar nicht erscheint, sondern explizit der MS DV CodecCodec im Glossar erklärt (;PAL) ausgewählt wird!

MSP läßt den Import (;und die Bearbeitung) des mit ScenalyserLive gezogenen Footage auch zu - allerdings nur bis zu einer Länge von 2GB. Der Rest des Film wird kommentarlos abgeschnitten.

Ich hatte bislang immer Schwierigkeiten mit dem (;unter meinem AMD/VIA-System) von MSP6 erzeugten Typ2 des MS DV Codec. Dieses Material ließ sich nicht ohne Probleme in Premiere importieren (;daher auch immer der Umweg über PureMotions DVTypeCoverter) und von 'MotionPerfect' wurde es als unidentifizierbar zurückgewiesen. Mit dem vom Panasonic CodecCodec im Glossar erklärt erzeugten Material gibt es diese Schwierigkeiten nicht mehr. Es arbeitet sauber mit allen bislang von mir getesteten Anwendungen zusammen. Übrigens auch im Gegensatz zu dem (;90 Mark teuren) MainConcept CodecCodec im Glossar erklärt, der analog zu dem Panasonic CodecCodec im Glossar erklärt im System eingebunden wird, bei mir aber merkwürdige, kaum beschreibbare Kompatibilitätsprobleme in MSP und Premiere hervorrief.

Subjektiv scheint mir der CodecCodec im Glossar erklärt auch nicht schlechter oder langsamer zu sein, als die mir bisher bekannten. Ich habe aber leider keine Möglichkeiten, dies objektiv zu verifizieren. Vielleicht hat ja jemand von Euch den entsprechenden Enthusiasmus.

2. Posting

Hallo, ihr Faulpelze,

da der Testenthusiamus wider Erwarten nicht berauschend war, habe ich selber mal ein paar Versuche mit dem Panasonic CodecCodec im Glossar erklärt durchgeführt. Das Ergebnis ist unten zu sehen. Berücksichtigt bitte, daß aufgrund der notwendigen Komprimierung zusätzliche Artfakte in das Bild hineingerechnet wurden. Denkt Euch das Original einfach glatt und sauber - die JPEG-Artefakte, die hier erscheinen, sind bei den Codec-Beispielen zusätzlich!

Testumgebung:

Ein Projekt von 1 Minute in MSP6, bestehend aus: Titelsequenz aus BMP 720x576, Dauer 20 sec., 3 Clips (;MS Avi Typ 1) etwa gleicher Dauer, mit Audio, Gesamtdauer 40 sec. Die Clips überlagerten sich an zwei Stellen um jeweils 10 sec. Eingefügt waren hier ein Effekt aus Boris RED, sowie ein Effekt aus Hollywood FX.

Getestet wurden:

Microsoft DV-Codec Version 6.03.01.0400
Vollversion Main Concept DV-Codec V. 2.04
Freeware Panasonic DV-Codec Version 2,64,1119,1600

Die gerenderte Avidatei war in allen drei Fällen vom Typ 2 und jeweils genau 227.658.596 Byte lang. Bei den Projekteinstellungen waren 'Neukomprimierung', 'Audiointerleave alle 1 Bilder' sowie PCM Ton mit 48 KHz, 16 BitBit im Glossar erklärt, 188 KBit/s. ausgewählt. Bei den resultierenden Renderingzeiten ist zu berücksichtigen, daß ich 'nur' einen vorsintflutlichen AMD mit 550 MHz besitze.

Die Qualität bei den Videoclips ist nach Augenschein bei allen drei Codecs nicht zu unterscheiden. Auf Peters Anregung hin habe ich einen Testtitel erstellt, bei dem die Unterschiede deutlicher zu Tage treten. Was ich nicht erwartet hatte, war eine nicht zu übersehende Schwäche bei dem hochgelobten MC-Codec. An der Grenze zwischen grünem und blauen Streifen treten sehr deutliche ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt auf. Auch gibt es am unteren Ende des kleinen 's' einen durchgängigen blauen Farbfleck inmitten des violetten Feldes. Qualitativ recht unterschiedlich sind die Farbübergänge zwischen den übrigen Farbstreifen: Bei MC ist der blau/violette Übergang sehr gut, während bei MS und Panasonic hier deutliche Schwächen auftreten. Dafür sind die anderen Grenzen bei diesen beiden Codecs besser. Überhaupt fällt auf, daß sich der Microsoft und der Panasonic im Ergebnis fast nicht unterscheiden!

Erstaunt hat mich auch das Ergebnis der Rendering-Dauer. Der angeblich schnellste und beste Main Concept wurde nur Zweiter hinter dem Panasonic. Sogar der MS-Codec konnte noch sehr gut mithalten. Hier die Zeiten im Einzelnen:

Microsoft DV-Codec: 22 min. 45 sec.
Main Concept DV-Codec: 22 min. 35 sec.
Panasonic DV-Codec: 22 min. 12 sec.

Wie gesagt, ich habe definitiv kein Echtzeitsystem . Vielleicht hat ja jemand meßtechnisch noch weitergehende Möglichkeiten und kann obige Ergebnisse verifizieren - oder völlig aus den Angeln heben! Ich bin mal gespannt. Im Moment scheint mit der Panasonic 'ne gute Alternative zum MS-Codec zu sein (;bei gleichzeitiger Unkompliziertheit im Vergleich zu dem Main Concept).

Entschuldigt die lange Ladezeit des Testbildes (;Bild liegt hier im Forum natürlich nicht bei!)

ikarus

3. Posting

Ebenfalls Hi, Leute!

Auch schon mehrfach erläutert, wenn auch verteilt über mehrere Postings und daher vielleicht in der Komplexität des Themas untergegangen (;weil die Aufmerksamkeitsschwelle vieler Mitmenschen ja bekanntlich nach ca. 1/2 min. bzw. nach 1 1/2 Postings die Rolläden herunterläßt ):

Mein heißgeliebter Panasonic-Codec hat die angenehme Eigenschaft, daß er hundertprozentig MS-Codec kompatibel und gleichwertig (;und ein bißchen schneller) ist. D.h., wird er in der bereits bekannten Form in der 'System.ini' eingetragen, hat man auf seinem System die Vorteile zweier Welten - nämlich der VfW- und der WDM-Welt - miteinander vereinigt.

Abgesehen davon, daß man nunmehr für alle VfW-Tools (;VirtualDub, MotionPerfect, SteadyHand usw.usf....) einen vollwertigen Typ2 DV-Codec zur Verfügung hat, der MSP und Premiere kompatible Datenströme zu generieren imstande ist, kann man ihn problemlos auf Dauer in der System.ini aktiviert lassen. Er harmoniert nämlich prächtig mit dem (;WDM) MS-Codec und teilt sich mit ihm brüderlich die Arbeit: MS ist in der Typ1-Variante für das CapturingCapturing im Glossar erklärt unter MSP6 verantwortlich, wird aber gleichfalls in der Typ2-Ausprägung von Premiere 6 zum Einlesen herangezogen. Man braucht unter Premiere also keine Verrenkungen mit der zeitweiligen Stillegung der 'qcap.dll' zu veranstalten - man läßt den MS-Codec einfach im System!! Da beim CapturingCapturing im Glossar erklärt eh keine Datenstrombearbeitung (;d.h. kein Rendering) auftritt, dient der MS-Codec hier lediglich zum (;unveränderten!) Einlesen des Datenstroms.

Interessant wird die Sache beim Ausspielen. Unter MSP wird sowieso gemeinhin weiterhin die Typ1-Variante des WDM MS-Codec eingesetzt werden, der auch nach wie vor im Auswahlmenü zur Verfügung steht. Dafür ist im MSP-Menü der 'MS-Codec Type2'-Eintrag verschwunden. Stattdessen wurde er ersetzt durch den Eintrag 'Panasonic DV-Codec'. Man kann also wahlweise auch weiterhin Typ2 exportieren - nur eben mittels des dem MS-Codec absolut gleichwertigen Panasonic Codecs.

Unter Premiere findet der Export und das Rendering des (;normalerweise jetzt bearbeiteten) DV-Materials standardmäßig als Typ2 statt. Statt des bisher verwendeten MS-Codec tritt aber jetzt der Panasonic in Aktion. Man sollte sich aber nicht irritieren lassen: Unter Premiere erscheint der Panasonic CodecCodec im Glossar erklärt in keinem Auswahlmenü!! Es ist nach wie vor lediglich der MS-Codec unter den Exporteinstellungen eingetragen! Sieht man sich jedoch das resultierende Avi einmal in den Dateieigenschaften an, wird man feststellen, daß das Material vom Panasonic als Typ2 gerendertgerendert im Glossar erklärt wurde.

Man kann Premiere also ohne großen Aufwand durchaus einen anderen CodecCodec im Glossar erklärt 'unterjubeln', der nicht schlechter, ein bißchen schneller und VfW-kompatibler als der MS-Codec selbst ist! Dazu kommt der bereits oben genannte Vorteil, jetzt einen CodecCodec im Glossar erklärt im System zu haben, der problemlos das Arbeiten mit VfW-Tools gestattet.

Hier also nochmal zum Abschluß tabellarisch:

_________________________Capturing_______________Export___

Premiere6 (;nur Typ2) qdv.dll pdvcodec.dll

MSP6 (;Typ1) qdv.dll qdv.dll

MSP6 (;Typ2) ------- pdvcodec.dll

ScenalyserLive qdv.dll pdvcodec.dll

VFW-Tools ------- pdvcodec.dll
__________________________________________________________

Ob der MainConcept CodecCodec im Glossar erklärt sich in gleicher Form wie der Panasonic verhält (;speziell beim Premiere Export) überlasse ich Anderen herauszufinden.

Da nich für

ikarus

-----------------------------------------------------------------------------

So, mehr kann ich leider nicht bieten zum Thema. Das sollte für alle reichen!

Bernd




Antwort von ikarus:

Ich weiß schon, was er gemeint hat....;-)

Aber...Theorie und Praxis....

Bernd





Antwort von CF:

"(;User Above)" wrote:

: Interessante Information, aber: Was ich nicht weiß (;sehe), macht nicht heiß. Soll
: heißen: Ich rolle relativ selten blaue Bälle vor rotem Hintergrund durch meine
: Videos, deswegen stört mich das nicht besonders. Mir (;und tausenden anderen MS Codec
: Usern) reicht das Ergebnis des Microsoft und des Panasonic allemal aus.


Naja: das grundlegende Problem das Rudi angesprochen hat, ist doch wohl, daß CodecCodec im Glossar erklärt Tests (;auch) mit stark bewegten Bildern gemacht werden sollten (;die blauen Bälle vor rotem Hintergrund zeigen die CodecCodec im Glossar erklärt Unterschiede ja nur besonders gut auf) - natürlich zählt im Endeffekt die subjektive Qualität der Komprimierung, aber man sollte beim Test die verschiedensten Real-Life-Situation (;bewegt, kontrstreich-/arm, hell/dunkel) auch checken.
Wir dann allerdings etwas aufwendig... :-)

Claudius

thrac -BEI- gmx.net



Antwort von ikarus:

"(;User Above)" wrote:

: Hallo ikarus
: ich kann Dein Problem mit dem MC-Codec nur bestätigen, aber seit der neuesten Version
: sind die Re-Importprobleme bei MSP6 zumindest bei mir verschwunden. Übrigens habe
: ich den neuesten CodecCodec im Glossar erklärt (;die Vorversion hatte ich bei MC käuflich erworben und war
: genauso enttäuscht wie Du) von MainConcept nach Schilderung meines Problems (;telef.
: bei Frau Moenig) umsonst erhalten. Versuch doch auch mal Dein Glück.
: Gruß Det.


Danke für den Hinweis, Det,

ich fürchte aber, ich besitze bereits die neueste Version, nämlich 2.04 mit Datum vom 19.2.2001. Laut MainConcept Webseite wird zumindest noch keine neuere Versionsnummer angeboten. Hat Deine Codec-version ein aktuelleres Datum? Wenn ja, müßte es ja verschiedene Varianten mit gleicher Versionsnummer geben. Für 'ne entsprechende Auskunft wär ich Dir sehr dankbar.

Bernd





Antwort von Det:

"(;User Above)" wrote:

: Jo, war verständlich!
:
: Interessante Information, aber: Was ich nicht weiß (;sehe), macht nicht heiß. Soll
: heißen: Ich rolle relativ selten blaue Bälle vor rotem Hintergrund durch meine
: Videos, deswegen stört mich das nicht besonders. Mir (;und tausenden anderen MS Codec
: Usern) reicht das Ergebnis des Microsoft und des Panasonic allemal aus.
:
: Was mich viel mehr gestört hat, sind unerklärliche Programmhänger und Abstürze unter
: MSP6 bei Einsatz des MC Codecs. 3-4 Wochen hab ich rumgeschraubt, es mit allen
: Tricks und Schlichen probiert. Es ist mir zwar gelungen, mittels des MC Codecs
: Material zu komprimieren, sobald das Ergebnis allerdings größer als ca. 1 MB wurde,
: ließ sich der Clip nach Abspeichern nicht wieder in MSP6 zur Weiterbearbeitung
: importieren. Dieses Teil, welches ich für immerhin 90.- DM käuflich bei MainConcept
: erworben hatte, hat mir meine letzten grauen Haare geschert. Der Gipfel des Ganzen
: ist die Gleichgültigkeit, mit der MainConcept mein Problem ignoriert hat. Trotz
: ausführlicher und umfangreicher Schilderung des Problems (;in netter Form!) im
: MainConcept-Forum, hat man mich dort noch nicht einmal einer Antwort gewürdigt.
:
: Was nützt mir also der schönste CodecCodec im Glossar erklärt, wenn ich mit ihm nicht arbeiten kann?
:
: ikarus


Hallo ikarus
ich kann Dein Problem mit dem MC-Codec nur bestätigen, aber seit der neuesten Version sind die Re-Importprobleme bei MSP6 zumindest bei mir verschwunden. Übrigens habe ich den neuesten CodecCodec im Glossar erklärt (;die Vorversion hatte ich bei MC käuflich erworben und war genauso enttäuscht wie Du) von MainConcept nach Schilderung meines Problems (;telef. bei Frau Moenig) umsonst erhalten. Versuch doch auch mal Dein Glück.
Gruß Det.





Antwort von ikarus:

Jo, war verständlich!

Interessante Information, aber: Was ich nicht weiß (;sehe), macht nicht heiß. Soll heißen: Ich rolle relativ selten blaue Bälle vor rotem Hintergrund durch meine Videos, deswegen stört mich das nicht besonders. Mir (;und tausenden anderen MS CodecCodec im Glossar erklärt Usern) reicht das Ergebnis des Microsoft und des Panasonic allemal aus.

Was mich viel mehr gestört hat, sind unerklärliche Programmhänger und Abstürze unter MSP6 bei Einsatz des MC Codecs. 3-4 Wochen hab ich rumgeschraubt, es mit allen Tricks und Schlichen probiert. Es ist mir zwar gelungen, mittels des MC Codecs Material zu komprimieren, sobald das Ergebnis allerdings größer als ca. 1 MB wurde, ließ sich der Clip nach Abspeichern nicht wieder in MSP6 zur Weiterbearbeitung importieren. Dieses Teil, welches ich für immerhin 90.- DM käuflich bei MainConcept erworben hatte, hat mir meine letzten grauen Haare geschert. Der Gipfel des Ganzen ist die Gleichgültigkeit, mit der MainConcept mein Problem ignoriert hat. Trotz ausführlicher und umfangreicher Schilderung des Problems (;in netter Form!) im MainConcept-Forum, hat man mich dort noch nicht einmal einer Antwort gewürdigt.

Was nützt mir also der schönste CodecCodec im Glossar erklärt, wenn ich mit ihm nicht arbeiten kann?

ikarus





Antwort von Rudi (VideoX):

Nachtrag zur Bildqualität MC-Codec.

Ich habe einmal vor längerer Zeit (;genauer beim DVnow Test) die Bildqualität des MC-Codecs bemängelt, weil dieser in starken Kontrastabstufungen auf dem Computermonitor deutliche ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt erzeugte, der Canopus CodecCodec im Glossar erklärt aber nicht. Leider lag ich damit total falsch. Es stellte sich heraus, daß nur der MC-Codec zu dieser Zeit 100% Blue Book Konform arbeitete, Canopus aber nicht. Nun werdet Ihr sagen, daß euch das Blue Book nicht interessiert, solange die Bildqualität in Ordnung geht. Aber auch das ist nicht der Fall. Der MS-Codec und scheinbar auch der Pana-Codec komprimieren Macroblocks nähmlich Frame- und nicht Fieldbasiert. Dies führt dazu, daß die ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt auf dem Computermonitor (;non Interlaced) weniger sichtbar sind. Laßt dagegen mal eine Blaue Kugel über einem Roten Hintergrund über den Bildschirm wandern und Ihr seht auf einem angeschlossenen Fernseher oder Monitor (;interlaced) die berüchtigten Pal-Farbschatten (;d.i. ein leichtes Flimmern).
Diese Schatten erzeugt der MC-Codec nicht, sondern der komprimiert die Zeilen richtig.
Canopus hat aus diesem Grund nun ebenfalls eine BlueBook konforme KompressionKompression im Glossar erklärt und erzeugt die selben ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt wie der MC-Codec, die zwar auf dem Computermonitor schlechter aussehen, aber auf einem externen Monitor bei Bewegungen keinen Farbschatten erzeugen.
Ich habe meine Tests zu diesem Problem noch lange nicht fertig, aber der MS-Codec ist in dieser Hinsicht Dreck!

Hier nochmal ein Auszug aus meinem damaligen Artikel:

"Blue Book.....Darin wird festgehalten, daß alle Farben des YUV-Farbraums fieldbasiert zusammengelegt werden müssen. Der alte Treiber der Canopus Raptor hielt sich jedoch nicht an diese Spezifikation, sondern komprimierte die Farben Framebasiert. Einfach ausgedrückt, legt der CodecCodec im Glossar erklärt hierbei Farben, die in zwei benachbarten Bildzeilen liegen zusammen. Beim einer Fieldbasierten KompressionKompression im Glossar erklärt werden dagegen die Farben jeder zweiten Zeile zusammengefaßt, woduch sich bei starken Kontrasten zwischen zwei Zeilen leicht ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt bilden können.

Bei Standbildern und non-interlaced Clips sieht daher eine Framebasierte KompressionKompression im Glossar erklärt um einiges besser aus, als der vom "Blue Book" vorgeschriebene Standard. Auf diesem "besseren" optischen Eindruck basierte auch meine Einschätzung der Bildqualität. Auf der anderen Seite kommt es bei bewegten Objekten leicht zu Farbschatten, wenn man sich nicht an die DV-Spezifikation hält. Aus genau diesen Gründen änderte Canopus auch den CodecCodec im Glossar erklärt in der neuesten Version, weil zwei PAL-Anwender diese Schatten bemängelten. "

Ich hoffe, das war verständlich.






Antwort von ikarus:

Zu den oben gemachten Ausführungen sind noch drei abschließende Ergänzungen notwendig:

1. Der 'ScenalyserLive'-Eintrag in der verunglückten Tabelle stimmt so nicht. Im Typ1-Modus greift SC beim Im- und Export ausschließlich auf den Microsoft CodecCodec im Glossar erklärt zurück, bei Typ2 komplett auf den Panasonic.

2. Bei ergänzenden Tests, u.a. von Peter Dreisky, hat sich herausgestellt, daß der Panasonic absolut pixelidentisch ist mit dem MS CodecCodec im Glossar erklärt - nur eben als VfW-Variante. Ich meine mich auch an Gerüchte zu erinnern, daß der MS CodecCodec im Glossar erklärt auf einer bei Panasonic lizenzierten Engine aufbaut.

3. Der Panasonic ist kein Freeware Codec! Die japanischen Ausführungen auf der Webseite sind nichts anderes als Copyright-Bestimmungen. Dies nur der Vollständigkeit halber.

Bernd





Antwort von ikarus:

Sorry, ich seh gerade, die obige Tabelle ist hier leider deformatiert worden. Denkt euch die Einträge einfach schön unter die entsprechenden Rubriken. Kann nicht so schwierig sein ;-).

Bernd






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