Frage von bright!:Nachdem mir hier im Forum ja schon öfter geholfen wurde, habe ich noch eine kleine Frage ;-) zu der ich keine Antwort bei Google finde.
Zum Playout von aus AE gerenderten Files via der Decklink Studio Karte scheint das Programm Blackmagic Deck Control wohl eine gute Wahl zu sein.
Ich frage mich jetzt nur, ob ich aus AE in 8bit oder 10bit rausrendern soll. Und wo genau liegt da der Unterschied? Es handelt sich ausschliesslich um in AE generierte Animation ohne Kamera Aufnahmen.
Weiterhin bin ich ein wenig unschlüssig in welcher Grösse ich das rausrendern soll. Die Blackmagic Software versteht nur "TV-formatted QuickTime Files". Ich gehe mal davon aus, dass 1024x576 Square Pix kein solches Format ist. Da ich das Ganze als PAL SDI Letterbox ausspielen muss, frage ich mich jetzt, ob es mehr Sinn macht, alles in einer neuen Komposition von 1280x720 (das ist wohl "TV-Formatted" zu rendern und die Decklink Software für das Downscale sorgen zu lassen, oder ob ich eben alles in eine PAL 720x576 Komposition werfe und als solche rausrendere.
Wäre auch hier für jeden Tipp recht dankbar.
Antwort von WoWu:
Orientier Dich immer an Deinem Zielformat. Wenn Du SD machen willst und das vermutlich über ein digitales Format (MPEG ?), dann wirst Du es mit einem 8bit Format zu tun haben. Anders, wenn Du eine Computergrafik erstellst und sie als direkte Files nutzt.
Es mach bei Fernsehen nur sehr eingeschränkt Sinn -und auch nur für spezielle Anwendungen-, in 10 bit (oder höher) zu arbeiten.
Eine Umwandlung kann auf unterschiedliche Weise vorgenommen werden und nicht jede Firma hält sich an allgemeine Spezifikationen.
Es kommt noch hinzu, dass zwischen Apple und Adobe in den unterschiedlichen Versionen von QT und AE noch Differenzen auftreten können.
Daher solltest Du die Bildveränderungen in das Zielformat nach Möglichkeit in dem Programm durchführen, das den Content erstellt hat.
Arbeitet man in einer andern, als der Zielqualität, entsteht zwar ein hübsches Bild, dessen Vorteile aber bei einer Wandlung nicht nur nicht erhalten bleiben, sondern u.U. auch mit zahlreichen Wandlungsartefakten belegt werden, die man dann wieder mühsam mit Filtern versucht, zu überdecken.
Das Arbeiten im Zielformat hat den wysiwyg Vorteil.
Bei den Umrechnungen kommt es wieder darauf an, mit welcher Qualität die Software das macht (benutzte Algorithmen). Das muss Du ausprobieren, aber eine zweifache Interpolation (von Deinem (Grafik) Arbeitsformat - 1280x720 - 720x576) erscheint mir nicht wirklich sinnvoll.
Antwort von B.DeKid:
Das Arbeiten im Zielformat hat den wysiwyg Vorteil.
Den , bitte, "Was für einen" Vorteil?
Does it stands for
"What You See Is What You Get"
( So abgekürzt hab Ich das ja noch nie gelesen ;-)
Am I Right with what I guessed WoWu?
MfG
B.DeKid
Antwort von WoWu:
Jau, das stimmt.
Was ist daran so ungewöhnlich ?
Die Kleinen Buchstaben ?
http://de.wikipedia.org/wiki/WYSIWYG
Wie siehst Du das denn sonst ?
Antwort von B.DeKid:
Nee alles schon ok WoWu mir war die Abkürzung nur nicht bekannt , jedoch den Spruch hörte Ich in Canada öfters mal - war quasi im Kontext geraten.
MfG
B.DeKid
Antwort von bright!:
Vielen Dank ... dann werde ich mal mein Glück versuchen ;-)