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Test : Panasonic DMC-LX100 - kompakte GH4 für die Hosentasche?

von Mo, 9.Februar 2015 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Die Optik
  Aus dem Messlabor
  Fazit

Mit der DMC-LX100 hat Panasonic bei den technischen Daten für eine Kompaktkamera bemerkenswertes geleistet. Man wird das Gefühl nicht los, dass Panasonic mit diesem Modell im kompakten Premiere-Segment versucht hat, die besonders beliebte Sony RX100 in fast allen Punkten auf dem Papier zu übertreffen. So wurde im Inneren ein Micro-Four-Thirds (MFT) Sensor verbaut, der gekoppelt mit einer Leica F1,7-Optik ein entsprechende Lichtstärke verspricht. Dass dabei auch der Videobereich besonders hervorsticht, verwundert wenig. So wurden neben 4K-Aufzeichnung in 24/25p bei 100 MBit/s auch viele Menüpunkte der GH4 übernommen. Nicht zuletzt deswegen sehen viele Anwender die LX100 auch als GH4 für die Hosentasche zum halben Preis. Doch bei näherer Betrachtung sind die Unterschiede dann doch etwas größer, als erwartet....

Die Panasonic DMC-LX100 entzieht sich nicht dem Retro-Trend



Betrachtet man zuerst das Äußere der Kamera, dann merkt man, dass sich auch Panasonic dem aktuell grassierenden Retro-Trend nicht entziehen kann oder will. Die Kamera erinnert mit ihren vielen manuellen Einstellrädern sehr stark an eine klassische, analoge Kleinbildkamera.

So gibt es einen Blendenring, einen Fokusring, ein Rad für Belichtungszeiten und eines für eine Belichtungkorrektur. Dazu gibt es echte (Um)schalter für Autofokus, eine Mini-Zoomwippe um den Foto-Auslöser sowie drei frei belegbare Funktionstasten.



Wirklich schade empfinden wir, dass das Belichtungsrad leider nur mit "NTSC-Werten" beschriftet ist und auch nur mit diesen funktioniert. So werden u.a. nur 1/30 oder 1/60s angeboten, jedoch nicht 1/25 oder 1/50s. Letztere lassen sich über das Menüdrehrad nachträglich einstellen nur verliert für Videofilmer der manuelle Shutter-Umschalter damit an brauchbarer Funktionalität. Ebenso würden wir uns wünschen, dass das Wahlrad für Belichtungskorrektur im manuellen Modus für die ISO-Werte zuständig wäre. Denn aktuell ist es für Videofilmer im manuellen Modus ebenfalls funktionslos. Die ISO lässt sich natürlich auch über einen Menüschritt einstellen oder auf den Objektivring legen. Dann steht dieser jedoch nicht mehr für dem manuellen Fokus zur Verfügung. Als leicht übertrieben empfinden wir daneben den eigenen manuellen Schalter für das Bildformat (3:2, 16:9, 1:1, 4:3), da man dieses wahrscheinlich nicht sonderlich oft wechselt. Leider lassen sich diese Schalter auch nicht frei belegen. Doch das ist schon auf hohem Niveau gejammert, denn die Bedienung der Kamera gefällt uns prinzipiell dennoch äußerst gut. Einzig, dass kein Touch-Screen verbaut wurde und dass das Display nicht neigbar ist konnte uns gelegentlich etwas ausbremsen.

Die Optik


Panasonic DMC-LX100im Vergleich mit:

Listenpreis: 799 €
Markteinführung: November 2014
Sensorgrößen-Klasse:
Micro Four Thirds
Mount: Fixoptik
Fixoptik: 10,9-34mm 1:1,7-2,8 Ø43mm

Platz 6 Kompaktkamera Bestenliste
Sony DSC-RX100 V
Strassenpreis: 800 €
Sensorgrößen-Klasse: Super16 / 1Zoll
Sony DSC-RX10 II
Strassenpreis: 900 €
Super16 / 1Zoll

4 Seiten:
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Die Optik
Aus dem Messlabor
Fazit
  

[100 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Bildstabilisator    08:47 am 5.1.2016
Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung.
ticinus    07:22 am 5.1.2016
Folgende Einstellungen habe ich für das Feuerwerk gewählt: MP4-FHD25p, 1/25, f/5.0, ISO 1600, NR -5, WB Tageslicht, Fokus auf unendlich, Stabilisator aus Cari saluti,...weiterlesen
Bildstabilisator    09:44 am 4.1.2016
Auch dir eine frohes neues Jahr Ticinus, mich würde noch interessieren, welche Einstellungen du benutzt hast, um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Vielen Dank für den...weiterlesen
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