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Test : Matrox Parhelia
von Holger Scheel Fr, 24.Januar 2003 | 6 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen    

  Einleitung
  Installation
  Videowiedergabe&DVDMax
  Was nicht geht:
  Die Videoqualität
  10bit oder Gigacolor
  Zertifizierung
  Für wen?

Die Firma Matrox genießt schon lange den Ruf, sehr gute Grafikkarten für Video- und Audiorechner zu bauen. Auslöser war spätestens die MGA400. Aufgrund der guten analogen Signalqualität, der vorbildlichen Treiberunterstützung und nicht zuletzt der variablen DualHead-Funktion setzte sie die Messlatte hoch. Doch in den letzten Jahren kam nicht viel neues, die 450 und 550 waren technisch nur wenig weiterentwickelt. Zudem legten andere Mitbewerber wie nvidia und ATI nach: zwei Monitoranschlüsse, DVI-Unterstützung und TV-Ausgabe gehören mittlerweile fast zum Standard, auch wenn die Flexibilität der DualHead-Unterstützung bisher unerreicht ist. Die neueste Kreation aus dem Hause Matrox will wieder Akzente setzen: Matrox strikes back - The Parhelia.





Installation



Doch von vorne. Vor das Vergnügen hat der liebe Gott bekanntlich den Schweiß gesetzt, im Falle einer AGP-Karte heißt das: Gehäuse auf, Karte einsetzten, Gehäuse zu. Das mit dem Gehäuse ist bei der Parhelia allerdings so eine Sache. Um insgesamt drei Monitore anschließen zu können, besitzt die Karte zwei DVI-kompatible Multi-Buchsen. Daran hängen im Extremfall 3 stabile Adapter, was bei unserem Gehäuse zu etwas Platznot führte:



Etwas eng - Slotblech mit bis zu drei Adaptern


Zwar sind Gehäuse mit derart knappem Kartenausschnitt selten, vor dem Kauf schadet aber ein Blick auf die Rückseite nicht. Welcher Adapter für welchen Fall wie angeschlossen wird, erklärt übrigens sowohl das Handbuch als auch die Installationsroutine ausführlich.
Was beim Einbau noch auffällt: Als erste Matroxkarte besitzt die Parhelia einen Lüfter. Das ist gerade für den Einsatzzweck Audio/Video schade, denn hier kommt es oft auf geräuscharme Rechner an. Das ist wohl der Tribut, den man für die Spieletauglichkeit zahlen muss.

Vor der Treiberinstallation (in unserem Fall die Version 1.03 vom 20.12.02) sollte Microsofts Laufzeitumgebung „.net“ installiert werden, sonst funktioniert außer der Grafikdarstellung keine Sonderfunktion:



Die Sonderfunktionen setzen Microsofts .net voraus.


Diese befindet sich inkl. ServicePack1 mit auf der Installations-CD, so dass das kein Problem darstellen sollte.

Die zweite Voraussetzung für die Installation: Windows2000 oder WindowsXP. Auch wenn noch auf einer Reihe von Rechnern Windows98 läuft, kann ich persönlich diese Entscheidung verstehen: Als Karte mit besonderen Features für Video und Grafikbearbeitung dürfte sie vorrangig in Windows2000/XP-Rechnern installiert werden. Auch andere Hersteller haben mittlerweile diesen Schritt getan (ExpressDV: nur XP, EditionDV: nur W2K/XP, CubaseSX/Nuendo: nur W2K/XP), so dass das nicht mehr unbedingt ein Minuspunkt ist.

Wie erwähnt, erklärt das Setup nach der Auswahl der Monitore die Anschlüsse:



Anschlusserklärung der Setuproutine


Damit sollte das Anschließen wirklich kein Problem sein. Im nächsten Dialog wird die gewünschte Fernsehnorm abgefragt:



Auswahl der Fernsehnorm


Im Gegensatz zur Monitorkonfiguration ist diese nachträglich nur schwer änderbar, so dass hier auf jeden Fall (in Deutschland) PALPAL im Glossar erklärt auszuwählen ist. Wer möchte, kann im nächsten Menü noch eine Standard-Monitorauflösung (z.B. 1280x1024) angeben. Nach dem Neustart sollte dann alles funktionieren.



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10bit oder Gigacolor
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