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/// Test : Videoschnittkarten

Test : FAST-Dazzle DV.now lite
von rudi Fr, 16.März 2001    

  Fazit:
  Fazit:

Die DV.now LITE ist eine abgespeckte Version der DV.now von FAST, deren Testbericht sich bereits auf dieser Webseite befindet.

Bei näherem Hinsehen, merkt man jedoch, daß die DV.now LITE-Hardware nicht von FAST entwickelt wurde, sondern auf der bekannten Pyro DV-1394 basiert. Wer jedoch versucht eine handelsübliche Pyro-Karte mit der FAST-Software zu betreiben, wird keinen Erfolg haben. Um diese Möglichkeit auszuschließen, besitzt die Karte eine eigene Eprom-Kennung, die vor der Installation der Software abgefragt wird.

Der Lieferumfang ist dem Preis entsprechend. Neben der Karte und einem Firewirekabel findet sich nur noch eine Installations-CD im Karton. Ein ausführliches Handbuch liegt leider nur in elektronischer Form auf der mitgelieferten CD. Nach der problemlosen Installation ermöglicht das mitgelieferte Capture- und Verwaltungsprogramm FAST.foward schnell und effektiv die eigenen Clips für den späteren Schnitt vorzubereiten. Von allen Capture-Tools, die mir bisher untergekommen sind, gefällt mir dieses Programm am besten. Durch die aufgeräumte Oberfläche sind alle Funktionen sofort zugänglich und selbst der direkte Import in das mitgelieferte Premiere 5.1 LE ist mittlerweile möglich. Auch der DV-Codec ist inzwischen genau so schnell, wie der berühmte DV-Codec von Canopus, so daß sich die Karte auch in dieser Hinsicht von den übrigen No-Name-Firewire-Karten wohltuend absetzt.

Leider sind die Möglichkeiten des mitgelieferten Premiere LE von Adobe stark eingeschränkt, so daß dem Benutzer nur wenige Effekte und eine Titelspur zur Verfügung stehen. Für nur 444,- Mark ist bei FAST aber ein Update auf die Vollversion von Premiere erhältlich, wodurch man für deutlich unter 1000,- eine professionelle DV-Schnittlösung erwerben kann. Genau wie die DV.now integriert sich die kleine Schwester perfekt in Premiere, da FAST hierfür einen eigenen Editing-Mode mit Timelineplayer entwickelt hat. Mit einem angeschlossenen, DV-in-fähigen Camcoder kann man nach wie vor die PreviewPreview im Glossar erklärt während des Schnitts auf einem externen Monitor begutachten.

An der Stabilität der DV.now war während des ganzes Testes (auf einem PII 400 mit BX-Board) nichts auszusetzen.



Fazit:



Durch das perfekte Zusammenspiel von Premiere und der DV.now Light empfiehlt sich das System sowohl für Einsteiger als auch für Anwender, die bereits eine Premiere-Lizenz besitzen. Durch die günstigen Upgrade-Möglichekeiten könnten sogar Profis, die sich einen günstigen DV-Schnittplatz einrichten wollen an der DV.now LITE gefallen finden. Gegenüber billigeren Firewire-Karten ist der Preis der Karte durch die Softwareintegration mehr als gerechtfertigt. Für 499,- DM Listenpreis kann man momentan keine bessere DV-Schnittlösung bekommen.


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