| Test : Canon EOS 550D von rudi Di, 17.August 2010 | 3 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen
Mit der EOS 550D bietet Canon den günstigsten Einstieg ins DSLR-Filmen bei voller manueller Kontrolle. Dass dabei erstaunlich wenig grundlegende Funktionen auf der Strecke bleiben ist umso schöner...
Nach dem Auspacken wirkt die 550D trotz ihres Plastik-Gehäuses alles andere als unsolide. Gegenüber der deutlich teureren 5D und 7D bemerkt man zwar durchaus einen Verarbeitungs-Unterschied, jedoch kann auch die 550D sicherlich ein paar leichte Stöße wegstecken, ohne gleich den Geist aufzugeben. Was die Videofunktionen angeht, ist die 550D mit der 7D praktisch identisch, auch die Sensordaten sind fast gleich, auch wenn Canon immer wieder betont dass es sich (unverständlicherweise) um zwei verschiedene Ausführungen handelt.

Bedienung beim Filmen
Die Bedienung zum Filmen ist dabei schnell erklärt: Die Kamera im Movie-Modus anschalten. Über das Drehrad hinter dem Foto-Auslöser lässt sich die Belichtungszeit zwischen 1/30 und 1/4000 Sekunde direkt einstellen. Die Blende lässt sich ebenfalls direkt über das Drehrad regeln, allerdings muss man dabei gleichzeitig auf der Rückseite den AV-Knopf gedrückt halten. Dies kann etwas umständlich sein, besonders, wenn die Kamera auf einem Stativ steht. Aus der Hand kann man sich dagegen als Rechtshänder an dieses Konzept gewöhnen. Daumen auf AV, während der Zeigefinder dreht. ISO (vergleichbar mit dem GAIN für Videofilmer) regelt man ebenfalls über das Drehrad, jedoch muss man hier die ISO-Taste nicht gleichzeitig drücken sondern vor der Einstellung und nach der Einstellung. Hier steht neben Automatik auch ein Wertebereich von ISO100 bis ISO6400 zur Verfügung.
An einen manuellen Weißabgleich kommt man nur etwas komplizierter über das Quick-Menü: Neben zahlreichen Presets muss man für den manuellen Weissabgleich nämlich zuerst eine weiße Fläche in der Szene fotografieren. Diese wählt man anschließend in der Einstellung „manueller Weißabgleich“ als Referenz. Wer will kann nachträglich noch die Weißabgleich-Einstellungen sehr detailliert feintunen, jedoch dürfte dies in normalen Aufnahmesituationen zu zeitaufwändig sein.
Tja, Blende , Shutter , Gain, Weißabgleich , was will das Filmerherz mehr an manueller Kontrolle? Richtig: Fokussieren. Und auch das ist eigentlich viel besser gelöst, als bei vielen aktuellen AVCHD-Camcordern. Es existiert eine 5- und 10fache Vergrößerungsansicht im Display, die das Scharfstellen sehr exakt möglich macht. Dazu funktionierte der Autofokus mit unserem Kit-Objektiv EF-S 18-55m 1:3.5-5.6 IS von Canon. Ab besten gefiel uns dabei die Arbeitsweise, den Autofokus nur mit halb herunter gedrückter Foto-Auslöser-Taste zu benutzen und ihn dann nicht mehr während des Filmens anzufassen. Eventuelle Schärfeverlagerungen, für die man ja gerade eine DSLR schätzen sollte, macht man anschließend manuell am Objektiv.
Canon EOS 550D
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Plus |
Minus |
Derzeit niedrigster Preis (ohne Gewähr) : 529 Euro Listenpreis: 729 Euro (inklusive Mwst.)
MEHR INFO: Alle technische Daten sowie Testbilder und Testergebnisse in unserer Datenbank
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+ Manuelle Kontrolle von Blende, Verschlußzeiten und ISO
+ USB-Fernbedienung via EOS-Utility
+ Viel VDSLR für wenig Geld |
- Auflösung unterhalb von HD-Camcordern
- Keinen brauchbaren Autofokus im Liveviewbetrieb
- Kein manuelles Pegeln von Audio möglich
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[39 Leserkommentare] [Kommentar schreiben] Letzte Kommentare:
 | scrooge 14:43 27.08. | | Hi Axel,
danke für die Tips.
Das Video erklärt es sehr gut.
CU
Hartmut |  | Axel 14:26 27.08. | | scrooge hat folgendes geschrieben: Zitat: Gerade mit sogenannten Flat-Looks lassen sich sehr flache Gradationskurven einstellen, die f...weiterlesen |  | scrooge 14:05 27.08. | | Hab nochmal eine Frage zu dem Testbericht:
Zitat: Gerade mit sogenannten Flat-Looks lassen sich sehr flache Gradationskurven ...weiterlesen |  | B.DeKid 18:43 20.08. | | Gähnn un nun ?!
Mir relativ schnuppe da ich halt mit Canon arbeite. Ach ja ich arbeite auch mit PC und nicht mit Mac - und nun geht ...weiterlesen |  | [ Alle Kommentare lesen]
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