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/// Test : Compositing

Test : Adobe After Effects
von rudi Fr, 16.März 2001 | 5 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen    

  Einleitung
  Neue Bedienelemente
  Neue Maskierungsmöglichkeiten
  Neue Audio Effekte
  Neue visuelle Effekte
  Production Bundle
  Althergebrachtes
  Fazit:



Neue Audio Effekte



Erstmals werden mit After Effects auch Audio Effekte mitgeliefert. In der Standardversion stehen hierbei leider nur 4 Plugins zur Verfügung: Rückwärts abspielen, ein Bass- und Höhen-Filter, ein Delay und ein Stereomixer. Wer jedoch Premiere 5.x besitzt, kann auch die mitgelieferten Filter dieses Programms nutzen. Das Production Bundle bietet dagegen zahlreiche Filter, die in vielen Fällen ein externes Soudbearbeitungsprogramm überflüssig machen. Neben klassischen Höhen- und Tiefen-Reglern finden sich ein Chorus, ein Flanger und ein Modulator, mit dem sich Dopplereffekte, wie vorbeifahrende Autos, erzeugen lassen. Weiters enthält das Programm einen 3-Bandigen parametrischen EqualizerEqualizer im Glossar erklärt und einen brauchbaren Hall. Selbst ein kleiner 5-Stimmiger Synthesizer wurde als PluginPlugin im Glossar erklärt integriert.



Neue visuelle Effekte



Natürlich sind mit der erhöhten Versionsnummer auf neue Effekte hinzugekommen: Mittels "Audio-Spectrum" und "Waveform" ist es möglich eine Tonspur visuell in eine Komposition einzubauen. Durch eine weitere Verfremdung derselben sind ungeahnte grafische Effekte möglich, die auf einen untergelgten Sound reagieren. Der neue "Beam"-Effekt simuliert einen Laserstrahl, wodurch sich schnell ein langweiliges Hochzeitsvideo in ein "Star Wars"- Remake verwandeln lässt. Mittels "Stroke", "Fill", "Line" und "Fat Ellipse" stehen dem Anwender Malwerkzeuge zur Verfügung, die sich leicht über Keyframes animieren lassen.

Ein neuer Smear Effekt erlaubt es maskierte Bildbereiche zu verschieben, wobei die Randpixel dementsprechend mitwandern.
Zur FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt stehen nun endlich die nützlichen "Curves" zur Verfügung, ohne die kein professioneller Photoshop Anwender mehr leben will. Hiermit lassen sich Farbtransformations-Kurven malen oder verbiegen, was in der Regel eine natürlichere FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt erlaubt, als die klassischen Plugins. Wer gerne mit Schrifteffekten arbeitet wird sich über das neue Path-Text-Modul freuen. Damit ist es beispielsweise leicht möglich einen Text über eine Gifpelformation marschieren zu lassen.

Profis werden dagegen den neuen Transformations-Effekt zu schätzen wissen. Mit diesem kann man die Position, Drehung, Verzerrung, Skalierung und Transparenz eines Objekts als Effekt anwenden. Bisher waren dies fest im Programm verankerte Funktionen, die nach allen anderen Effekten gerendertgerendert im Glossar erklärt wurden. Wurde beispielsweise einem Objekt einen Schlagschatten zugewiesen, dann drehte sich dieser bei einer Rotation des Objektes mit (was nicht gerade natürlich aussieht). Mit dem neuen Transformationseffekt kann man degegen das Objekt zuerst drehen und ihm dann erst den Schatten zuweisen. Dieser Transform Effekt funktioniert übrigens ebenfalls mit den neuen Einstellungs-Ebenen, wudurch sich beispielsweise alle Objekte unter der Einstellungsebene skalieren oder drehen lassen.

Ansonsten wurden einige alte Effekte etwas erweitert. So verfügt jetzt beispielsweise der Blur-Effekt über separate vertikale und horizontale Kontroll-Parameter. Außerdem wurde der Effekte-Puffer erweitert, wodurch das ehemals problematische Clipping vermieden wird. Einfach gesagt bedeutet dies, daß die Auswirkungen eines Effekts auch über die Grenzen eines Objekts hinaus erzeugt werden.

Das früher nur im Production Bundle zu findende "Motion Sketch" steht ab sofort auch schon mit der Standard Ausgabe von After Effects zur Verfügung. Hiermit ist es möglich mit der Maus in Echtzeit Bewegungspfade aufzuzeichenen.


Inhaltsverzeichnis:
Einleitung
Neue Bedienelemente / Neue Maskierungsmöglichkeiten
Neue Audio Effekte / Neue visuelle Effekte
Production Bundle
Althergebrachtes / Fazit:
   



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