Newsmeldung von slashCAM:April 2026
Es war zwar kein Paukenschlag, jedoch ein gut wahrnehmbares Trommeln in der Umgebung: Mit der Beta-Version 21 erweitert Blackmagic Design sein Video-Postproduktions-Schwergewicht DaVinci Resolve nun auch noch um ein Raum-Modul zur Fotobearbeitung.
Hier geht es zum slashCAM Artikel:
Meinung: DaVinci Resolve 21 Photo - Der Anfang vom Ende für Adobe Lightroom?
Antwort von Pixxldesigner:
Warum wird in diesem Artikel immer von Resolve gesprochen? Das Programm heißt DaVinci! Resolve ist nur ein Beiname, eine Eigenschaft, zu deutsch: gelöst oder vollendet. Also DaVinci vollendet oder DaVinci in Vollendung.
Antwort von berlin123:
Pixxldesigner hat geschrieben:
Warum wird in diesem Artikel immer von Resolve gesprochen? Das Programm heißt DaVinci! Resolve ist nur ein Beiname, eine Eigenschaft, zu deutsch: gelöst oder vollendet. Also DaVinci vollendet oder DaVinci in Vollendung.
Ist mir auch schon aufgefallen, die englischsprachigen Nutzer sagen in der Kurzform „DaVinci“, die deutschsprachigen sagen “Resolve“.
Antwort von gekkonier:
da Vinci Systems war früher mal die Firma die Resolve vertrieb. Vielleicht kommt das daher.
da Vinci (alte Bude), Resolve Studio (die neue Fotosoftware die ich vermutlich verwenden werde *g*)
Antwort von soulbrother:
also hieß die sw resolve.
passt also als kurzform auch heute noch.
wieder was gelernt
Antwort von philr:
gekkonier hat geschrieben:
da Vinci Systems war früher mal die Firma die Resolve vertrieb. Vielleicht kommt das daher.
da Vinci (alte Bude), Resolve Studio (die neue Fotosoftware die ich vermutlich verwenden werde *g*)
in Spanien & Südafrika nennt man es auch Resolve btw… Resolve ist die Software Davinci (da Vinci Systems) war das System 2000k bevor es von Blackmagic übernommen wurde gab es auch die Version "Resolve" von da Vinci Systems… davor Nucleas, da Vinci 2K etc… merkt man mal wie alt hier manche von uns schon sind ;-) Ich musste auch noch den Henry & Silicon Graphics Systems zum staubputzen kennenlernen… Zu der Zeit war Adobe Premiere & After effects eher Spielzeug… das kommt jetzt so wohl langsam wieder.
Antwort von DKPost:
Pixxldesigner hat geschrieben:
Warum wird in diesem Artikel immer von Resolve gesprochen? Das Programm heißt DaVinci! Resolve ist nur ein Beiname, eine Eigenschaft, zu deutsch: gelöst oder vollendet. Also DaVinci vollendet oder DaVinci in Vollendung.
In den englischsprachigen Foren in denen ich so unterwegs bin wird es auch Resolve genannt. Dass man es DaVinci nennt kenne ich eigentlich nur aus Deutschland?! Bei Liftgammagain zum Beispiel heißt das Subforum auch "Resolve" und nicht "DaVinci".
Antwort von MaxSchreck:
Hatte grad me Besprechung für ein Projekt und es fiel nur der Name "Resolve"...
Antwort von -paleface-:
Die Adobe Aktie ist Seither übrigens gestiegen.
Scheint also jetzt nicht soooo viel Druck ausgeübt worden zu sein.
Antwort von philr:
-paleface- hat geschrieben:
Die Adobe Aktie ist Seither übrigens gestiegen.
Scheint also jetzt nicht soooo viel Druck ausgeübt worden zu sein.
Das kannste mitlerweile gar nicht mehr als ernstzunehmende logische und nachhaltig kluge Messlatte nehmen… Ich kenne schon soviele trottel die KI agenten daytraden lassen da reicht jede ankündigung und man glaubt es wird gut. Lass die nur oberflächlich recherchieren und Lighroom Free oder Adobe competition… keiner haut von denen ja enrstzzunehmend genug Token ressourcen auf den Tisch als das da sinvolle kluge Marktbewertungen raus kommen… Was glaubste warum gerade nichts mehr wirklich sauber anfühlt und Sin macht in Marktbewertungen & Geldwerten…
Antwort von Axel:
Lightroom ist eine spezifischere und kompaktere App, die ich zum Beispiel auch auf iPad und iPhone (!) behalten werde. Da ich Videofarben in Resolve bearbeite, denke ich manchmal, verdammt, wenn der Import und das Handling nicht so zweckentfremdend
wirken würden, würde ich die *gelegentlichen* Fotos lieber auch im Color-Tab graden - und habe das in der Vergangenheit auch tatsächlich schon gemacht mittels Adobes Raw Converter App (macht halt u.a. aus proprietärem Wald- und Wiesenraw Resolve-freundliches DNG).
Schätze, Fotografen, die zu über 90% Stills machen, bleiben bei ihren Adobe-Leisten. Videografen, die dann und wann mit Fotos zu tun haben,
die sie vielleicht noch in eine Timeline schmeißen müssen, machen‘s jetzt in Resolve.
Antwort von cantsin:
Hab' Resolve 21 noch nicht ausprobiert, aber die Crux beim Timeline-Interface für Fotobearbeitung scheint mir in der Stapelverarbeitung von größeren Fotosessions zu liegen.
Bei allen klassischen Raw-Konvertern geht das per Kopieren und selektivem Anwenden von Attributen (wie z.B. Weißabgleich, Farbsättigung, Rauschfilterung). Bei Resolve müsste man dann, wenn ich den Artikel richtig verstehe, einzelne Nodes auswählen und dann wiederum einzelweise in die jeweils korrespondierenden Nodes einzelner Bilder kopieren. Das erscheint mir nicht effizient.
Außerdem haben Lightroom, DxO & Co. mittlerweile ausgefeilte KI-gestützte Debayering- und Entrauschungsalgorithmen, während bei Resolve alles auf Echtzeit-Performance optimiert und daher mit weniger Qualität prozessiert wird. Bei (Raw-Video) macht das in der Praxis nichts aus, bei Stills schon.... Z.B. war Resolves Rekonstruktion geclippter Highlights importierter Raw-DNGs bisher weit unter dem Qualitätsniveau von Adobe Camera Raw/Lightroom.
Antwort von Darth Schneider:
@paleface
Der Druck auf Adobe wird steigen, weil ja BM bekannt ist dafür sehr, sehr oft Updates und völlig unerwartet zig Verbesserungen und neue Features zu bringen.
Mein vorläufiges Fazit:
Sehr cool, aber noch zu ungewohnt und kompliziert, gerade wenn man sich Lightroom und Photoshop seit zig Jahren gewohnt ist.
Die Foto Page ist aber brandneu, noch im anfangs Beta Stadium.
Die wird in nur einem Jahr ganz anders aussehen, viel mehr und vor allem viel einfacher können…
Jede Wette das wird so sein.
Ich finde es sehr toll das BM auf den Foto Zug aufgesprungen ist…
Ergibt ja auch viel Sinn, schon weil alle BM Kameras so oder so RAW Kameras sind…
Also ganz locker kontinuierlich Fotos mit 25/60/120 FPS schiessen können…😂
Wenn dann die RAW Fotos aus einer Canon, Sony, Nikon oder meiner Lumix easy farblich genau gleich aussehen wie das Video, toll..
Und wenn man dann am Schluss Fotos und Videos sinnvoll in der selben Software verwalten und bearbeiten kann, um so besser und günstiger für mich.
Ich bin zuversichtlich.
Antwort von TheBubble:
Vorab, ich hab's auch noch nicht ausprobiert, aber das kommt hoffentlich bald.
cantsin hat geschrieben:
Hab' Resolve 21 noch nicht ausprobiert, aber die Crux beim Timeline-Interface für Fotobearbeitung scheint mir in der Stapelverarbeitung von größeren Fotosessions zu liegen.
Soweit ich es bisher verstehe ist die "Foto-Timeline", Foto-Album genannt, eine spezielle Timeline, in die man die Aufnahmen zieht. Diese wird dem Benutzer als Album präsentiert. Genau wie man bei den Filmen nur Clips bearbeiten kann die auf einer Timeline liegen, kann man nur Fotos bearbeiten, die in ein Album übernommen wurden.
Das macht insofern Sinn, da man das gleiche Foto mehrfach völlig unterschiedlich bearbeiten und gegebenenfalls auch auf andere Fotos einer Serie oder Auswahl im Projekt abstimmen kann. Genau wie man es mit Video-Clips auch macht.
cantsin hat geschrieben:
Bei allen klassischen Raw-Konvertern geht das per Kopieren und selektivem Anwenden von Attributen (wie z.B. Weißabgleich, Farbsättigung, Rauschfilterung). Bei Resolve müsste man dann, wenn ich den Artikel richtig verstehe, einzelne Nodes auswählen und dann wiederum einzelweise in die jeweils korrespondierenden Nodes einzelner Bilder kopieren. Das erscheint mir nicht effizient.
Man kann komplette Grades als Look im Pool speichern und auf andere Clips anwenden. Warum sollte dieses Feature bei Fotos weggelassen worden sein?
Antwort von TheBubble:
TheBubble hat geschrieben:
Vorab, ich hab's auch noch nicht ausprobiert, aber das kommt hoffentlich bald.
cantsin hat geschrieben:
Hab' Resolve 21 noch nicht ausprobiert, aber die Crux beim Timeline-Interface für Fotobearbeitung scheint mir in der Stapelverarbeitung von größeren Fotosessions zu liegen.
Soweit ich es bisher verstehe ist die "Foto-Timeline", Foto-Album genannt, eine spezielle Timeline, in die man die Aufnahmen zieht. Diese wird dem Benutzer als Album präsentiert. Genau wie man bei den Filmen nur Clips bearbeiten kann die auf einer Timeline liegen, kann man nur Fotos bearbeiten, die in ein Album übernommen wurden.
Das macht insofern Sinn, da man das gleiche Foto mehrfach völlig unterschiedlich bearbeiten und gegebenenfalls auch auf andere Fotos einer Serie oder Auswahl im Projekt abstimmen kann. Genau wie man es mit Video-Clips auch macht.
cantsin hat geschrieben:
Bei allen klassischen Raw-Konvertern geht das per Kopieren und selektivem Anwenden von Attributen (wie z.B. Weißabgleich, Farbsättigung, Rauschfilterung). Bei Resolve müsste man dann, wenn ich den Artikel richtig verstehe, einzelne Nodes auswählen und dann wiederum einzelweise in die jeweils korrespondierenden Nodes einzelner Bilder kopieren. Das erscheint mir nicht effizient.
Man kann komplette Grades als Look im Pool speichern und auf andere Clips anwenden. Warum sollte dieses Feature bei Fotos weggelassen worden sein?
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Antwort von cantsin:
TheBubble hat geschrieben:
Vorab, ich hab's auch noch nicht ausprobiert, aber das kommt hoffentlich bald.
cantsin hat geschrieben:
Hab' Resolve 21 noch nicht ausprobiert, aber die Crux beim Timeline-Interface für Fotobearbeitung scheint mir in der Stapelverarbeitung von größeren Fotosessions zu liegen.
Soweit ich es bisher verstehe ist die "Foto-Timeline", Foto-Album genannt, eine spezielle Timeline, in die man die Aufnahmen zieht.
Das ist mir schon klar...
cantsin hat geschrieben:
Bei allen klassischen Raw-Konvertern geht das per Kopieren und selektivem Anwenden von Attributen (wie z.B. Weißabgleich, Farbsättigung, Rauschfilterung). Bei Resolve müsste man dann, wenn ich den Artikel richtig verstehe, einzelne Nodes auswählen und dann wiederum einzelweise in die jeweils korrespondierenden Nodes einzelner Bilder kopieren. Das erscheint mir nicht effizient.
Man kann komplette Grades als Look im Pool speichern und auf andere Clips anwenden. Warum sollte dieses Feature bei Fotos weggelassen worden sein?
Natürlich nicht. Nur klatscht Du dann einmal alle Parameter pauschal aufs Bild. Was Du aber bei einem Node-basiertem System nicht bzw. nicht gut hinkriegst, ist, nur selektiv ausgewählte Korrekturparameter auf ein Bild anzuwenden.
Konkreter Fall: Du willst auf eine Gruppe von 10 Bildern dieselbe Spitzlicht-Absenkung anwenden, die entsprechende Korrekturnode muss aber in der Mitte der Node-Kette sitzen (z.B. zwischen Denoising und Farbraumwandlung nach sRGB). Was machst Du dann?
Da ist das klassische Raw-Konverter-Interface, das Korrekturen per Korrekturfunktion und nicht per Node speichert, in der Stapelverarbeitung effizienter. (Intern arbeiten die zwar auch mit Node-Ketten bzw. Pipelines, behelligen aber ihre User nicht damit. Mit der Ausnahme von Darktable, das hier einen hybriden Ansatz bietet, mit optional händisch eingerichteter/veränderter Node-Kette.)
Und damit qualizifiert sich Resolve dann eher für individuelle Fotobearbeitung, nicht für große Jobs, wo man z.B. 100 Fotos möglichst effizient korrigieren und rausrendern will. - Zumindest so, wie ich das Fotomodul begreife. In der Praxis muss ich es noch ausprobieren bzw. das Obengesagte überprüfen.
Antwort von TheBubble:
cantsin hat geschrieben:
Konkreter Fall: Du willst auf eine Gruppe von 10 Bildern dieselbe Spitzlicht-Absenkung anwenden, die entsprechende Korrekturnode muss aber in der Mitte der Node-Kette sitzen (z.B. zwischen Denoising und Farbraumwandlung nach sRGB). Was machst Du dann?
Ich würde die Korrektur im Graphen an der richtigen Stelle per Copy&Paste einfügen. Geht mit Tastenkürzeln recht schnell.
Und wenn ich die Nodes verknüpft halten will (damit sich eine Änderung an den Spitzlichtern eines Clips auch auf alle anderen Clips auswirkt), dann gibt es dafür die Shared Nodes.
cantsin hat geschrieben:
Da ist das klassische Raw-Konverter-Interface, das Korrekturen per Korrekturfunktion und nicht per Node speichert, in der Stapelverarbeitung effizienter. (Intern arbeiten die zwar auch mit Node-Ketten bzw. Pipelines, behelligen aber ihre User nicht damit. Mit der Ausnahme von Darktable, das hier einen hybriden Ansatz bietet, mit optional händisch eingerichteter/veränderter Node-Kette.)
Darktable, RawTherapee, alles ausprobiert, aber so richtig intuitiv fand ich bisher leider keins.
cantsin hat geschrieben:
Und damit qualizifiert sich Resolve dann eher für individuelle Fotobearbeitung, nicht für große Jobs, wo man z.B. 100 Fotos möglichst effizient korrigieren und rausrendern will.
Aber darum geht's doch (zumindest mir): Individuell das Mögliche rausholen und je nach Bedarf an an den gewünschten Look anpassen.
Wenn ich mich mit einer Aufnahme ohnehin nicht weiter beschäftigen will, dann brauche ich keine Nodes und Qualifier. Dafür habe ich fertige JPEGs aus der Kamera.
Für eine Zwischenlösung aus einem Look wie bereits in der Kamera auswählbar, plus ein paar manueller Anpassungen und Korrekturen reicht mir, um eine Software als Beispiel zu nennen, DPP durchaus aus. Qualitativ sind die Ergebnisse einwandfrei. Ich würde mir nur etwas schnellere Berechnungen (höhere Performance) wünschen.