Logo Logo
Themen schraeg
Wissen
Codecs· Einführungen· Lexika
Hardware
Camcorder· Computer· DVD· Video-DSLR· Zubehör
Software
3D· Compositing· Download· DVD· Effekte· Farbkorrektur· Player· Tools· Videoschnitt
Filmpraxis
Beleuchtung· Drehbuch· Filmen· Filmlook· Keying· Montage· Regie· Sound· Tips
DV-Film
Festivals· Filme
Sonstiges
Hersteller· Reviews· Technik
/// Kurztest : Sonstige

Kurztest : Atomos Ninja
von rob Mi, 27.April 2011   

  Einleitung
  Fazit

Wir hatten kurz Gelegenheit, den neuen HDMI-Festplatterecorder Ninja von Atomos auszuprobieren. Dabei haben wir das Handling angetestet und uns das mit ProResProRes im Glossar erklärt HQ enkodierte Material etwas genauer angeschaut.

Der Atomos Ninja HDMIHDMI im Glossar erklärt Recorder



Das Konzept des Atomos Ninja weiss auf den ersten Blick zu gefallen: Kompakte Bauform und Touchscreenbedienung gepaart mit HDMI-Eingang und vom Nutzer selbst gewähltem und damit möglichst preiswertem Speicher. Echtzeitencoding in Apples ProResProRes im Glossar erklärt CodecCodec im Glossar erklärt bis hin zu10 BitBit im Glossar erklärt ProResProRes im Glossar erklärt 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt (HQ), inkl. 2 Kanal 16Bit 48 kHz Audioaufzeichnung (via HDMI) und ebenfalls 2 Kanal 16Bit Audio Line-In sowie LANCLANC im Glossar erklärt IN/Out-Anschlüsse (LANC Control und Loopthrough für Kameras die das LANCLANC im Glossar erklärt Protokoll unterstützen). Verbaut werden können 2.5“ Festplatten, wobei hier frei zwischen HDDs und SSDs gewählt werden kann.

Atomos selbst empfiehlt für rauhere bzw. vibrationsintensivere Umgebungen SSDs und für Studio und Event-Aufnahmen HDDs. Auf den Webseiten des Herstellers findet sich zudem folgende Übersicht über empfohlene/nicht empfohlene SSDs und HDDs:



Der Ninja HMDI-Recorder wird in einem robusten, innen mit Schaumstoff gepolsterten Hartschalenkoffer ausgeliefert.



Zum Lieferumfang gehören neben der Touchscreen-Recorder-Einheit (Ninja Master Unit):

- 2 x V-Mount Li-Ionen Batterien (Sony NP- F570)
- 2 x 2,5“ Festplatten-Gehäuse (Master Caddy)
-Batterieladegerät für die V-Mount Akkus
- 1 Master Caddy Docking Station für PC/Mac (mit FirewireFirewire im Glossar erklärt 800, USB 2.0/3.0)
- 1 USB-Kabel für die Stromversorgung der Docking Station
- 1 USB Kabel (Datentransfer Docking Station)
- 1 FirewireFirewire im Glossar erklärt 800 Kabel (Datentransfer Docking Station)
- Hartschalenkoffer

Das Set im stabilen Koffer hinterlässt einen guten Eindruck beim ersten In-die-Hand-nehmen. Die Ninja-Recorder-Einheit fühlt sich robust und gut verarbeitet an, und auch die einzelnen Komponenten hinterlassen einen wertigen Eindruck.

In unserem Testsystem waren bereits zwei Hitachi 500GB 2.5“ Festplatten mit FAT32 Formatierung verbaut. Damit stehen uns pro Disk ca. 5:45 h an ProResProRes im Glossar erklärt HQ Aufnahmedauer zur Verfügung. Das Aufladen der Batterien sowie das Einschieben des Caddys in die Master Unit geht völlig unkompliziert über die Bühne. Allerdings empfanden wir den Entriegelungsmechanismus der Festplatten-Schlitten für die Entnahme der Festplatten nach der Aufzeichnung als ziemlich hakelig, weil hier kein definierter Druckpunkt zur Verfügung steht – daran darf gerne noch etwas gefeilt werden. Die allgemeine Funktionsweise ist hiervon jedoch nicht betroffen.

Anschlüsse beim Atomos Ninja Recorder



Mit längerem Druck auf den On/Off Button wird der Recorder hochgefahren. Das gleiche gilt für das Ausschalten, wobei das Atomos Betriebssystem auch via Touchscreen heruntergefahren werden kann.

Die Touchscreenbedienung des Atomos Ninja hat uns insgesamt sehr gut gefallen, sowohl was die Strukturierung der Menüs anbelangt als auch die Reaktionszeiten des Screens selbst. Der zentrale Bedienscreen weist vier große Touchbuttons (Rec, Play, Mon(itor) und Menu) auf, deren Funktion selbsterklärend sein sollte.

Wurde der Rec-Button berührt, startet die Aufzeichnung im zuvor eingestellten FormatFormat im Glossar erklärt und im Menü wechselt kontextbezogen der Rec-Button zu einem Stop-Button. Über das Menü lassen sich eine ganze Reihe an Einstellungen vornehmen wie: Lautstärke des Kopfhörermonitorings, Scene, Take & Shot Nummerierung, Datums- und Zeiteinstellungen, drop oder non-dropframe TimecodeTimecode im Glossar erklärt, Helligkeit des Displays, Festplattenformatierung etc.

Der Kamera-Timecode wird während der Aufnahme via HDMIHDMI im Glossar erklärt nicht übertragen. Der Atomos Recorder vergibt einen eigenen Timecode.

Wir waren in erster Linie an der Performance von ProResProRes im Glossar erklärt HQ Aufnahmen interessiert und haben den Atomos Ninja Recorder entsprechend eingestellt und an eine Panasonic GH2 via HDMIHDMI im Glossar erklärt gehängt, wohl wissend, dass bei einem 8 BitBit im Glossar erklärt 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt Signal die HQ-Variante von ProResProRes im Glossar erklärt Overkill bedeutet …

Über die Monitor-Funktion steht während der Aufnahme die native Auflösung des 16:9 Ninja-Displays zur Verfügung, welches 480x270 PixelPixel im Glossar erklärt besitzt und damit deutlich unter der Auflösung von HD-Camcorder LCDs liegt: Dies bedeutet, dass der Atomos Ninja für Bild-Monitoring-Zwecke nur bedingt zu gebrauchen ist. Wer also gleichzeitig eine externe Monitor- und Aufzeichnungsfunktion benötigt, sollte sich alle verfügbaren Video-Outs seiner Kamera genau anschauen, ob dort andere Monitoring-Signale anliegen (und ob diese, je nach Kameramodell, auch zur Verfügung stehen, wenn via HDMIHDMI im Glossar erklärt aufgezeichnet wird.

Der Atomos Ninja unterstützt derzeit folgende Formate in HD: 1080i60, 1080i59.94, 1080i50, 1080p24, 1080p23.98, 720p60, 720p59.94, 720p50 sowie in SD: 480i und 576i. Nach einem bereits in Aussicht gestelltem Firmware-Update sollen auch 1080p30 und 1080p25 hinzu kommen.

Das angekündigte Update soll ebenfalls die Videoauflösung beim Abspielen der Aufnahmen auf dem Atomos Ninja verbessern, was ehrlich gesagt auch dringend notwendig ist, denn derzeit sieht man hier lediglich ein stark verpixeltes Bild.

Das Aufzeichnungsprozedere mit dem Atomos Ninja gestaltete sich hingegen erfrischend unkompliziert: HDMI-Kabel verbinden, Kamera und Ninja hochfahren, gewünschte Encoding Qualität auswählen und auf Rec drücken – fertig! Lob hier an das unkomplizierte Handling bei der Aufnahme.

Um Vergleichswerte zu erhalten, haben wir parallel kamera-intern auch mit AVCHDAVCHD im Glossar erklärt auf SD-Card aufgezeichnet. Als die Kamera die Aufnahme abbrach, weil die interne SD-Card voll war, stand das HDMI-Signal trotzdem noch für die Aufzeichnung mit dem Ninja-Recorder weiter zur Verfügung.

Hierarchische Filestruktur auf der Festplatte des Ninjas



Der Atomos Ninja legt auf der Festplatte die gleiche Shotstruktur an, wie in seinem Menü angezeigt. Das bedeutet, dass Scene/Shot/Take Ordner hierarchisch angelegt werden mit Aufzeichnungssequenzen à ca. 4 GB. Bei unserer knapp 30-minütigen Nonstop-Aufnahme wurden so 9 Sequenzen aufgenommen. Beim Anlegen in der TimelineTimeline im Glossar erklärt von Final Cut Pro zeigte sich, dass der Atomos Ninja Recorder framegenau und ohne einen einzigen Dropped FrameFrame im Glossar erklärt in ProResProRes im Glossar erklärt 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt HQ aufgezeichnet hatte. Alle Segmentübergänge unseres 1080/50i Materials konnten flüssig ohne gedoppelten oder verlorenen FrameFrame im Glossar erklärt dargestellt werden. Auch die Überspielung des Materials von der in der Dockingstation befindlichen 2.5“ Festplatte klappte erfreulich schnell via FirewireFirewire im Glossar erklärt 800.

Wie bereits erwähnt, stellt unsere ProResProRes im Glossar erklärt 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt HQ Aufzeichnung hier mit Hinblick auf das 8 BitBit im Glossar erklärt 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt HDMI-Signal der GH2 einen deutlichen Overkill dar – doch lässt sich bereits mit etwas Konzentration mit bloßem Auge und etwas deutlicher noch bei der Vergrösserung des Bildes der Qualitätsgewinn durch den effizienteren CodecCodec im Glossar erklärt erkennen. Um eine realistische Einordnung des Qualitätsgewinns durch die Überbrückung der AVCHDAVCHD im Glossar erklärt Kodierung vornehmen zu können, sollte man jedoch Bewegtbildsequenzen betrachten, da hier die AVCHDAVCHD im Glossar erklärt Codec-Artefakte deutlicher erkennbar sind. In diesem Kurzreview begnügen wir uns allerdings zur Illustration mit Screenshots:

Hier zunächst der gesamte FrameFrame im Glossar erklärt mit dem von uns gewähltem Vergleichsausschnitt:



Hier bei 400% Vergrösserung mit AVCHDAVCHD im Glossar erklärt Codec:



Und hier der Vergleich mit dem ProResProRes im Glossar erklärt HQ Codec:



Für Keying-Aufgaben würden wir allerdings stets zu einem echten 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt HDMI-Signal raten. Camcorder die kein 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt am HDMIHDMI im Glossar erklärt ausgeben, machen zumindest aus unserer Sicht mit dem Atomos Ninja Recorder nicht wirklich Sinn - es sei denn, man ist auf der Suche nach dem letzten Quentchen Schärfe … doch auch hier sollte eine Kamera mit einer Optik und einem Signalprocessing gewählt werden, die genügend Auflösung produziert, um sich der 10 BitBit im Glossar erklärt 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt Enkodierung des Atomos Ninja „würdig“ zu erweisen.


Inhaltsverzeichnis:
Einleitung
Fazit
  

[63 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
frm   12:19   12.11.
Gibts eigentlich Prores oder DN Orginalmaterial vom Ninja2? Würde gerne mal den Workflow bei mir an Prtemiere CS6 oder Edius 6.08 testen.
weiterlesen
nomad-3   12:21   05.07.
Intel ist bei der Zuverlässigkeit von SSDs allen anderen weit voraus.
klusterdegenerierung   11:35   05.07.
@ 355mm

habt ihr mal OCZ Vertex2 bei google eingegeben?
Diese Platte ist so verbuged das ich mir vorstellen kann das es zumin...weiterlesen
Predator   02:16   26.05.
Klingt sehr cool! Wusste ich garnicht, dass die so eine Roadmap haben
[ Alle Kommentare lesen]

[nach oben]

Weitere Artikel:

Kurztest: JVC GZ-EX515 und GZ-EX510 Mi, 27.Februar 2013
Als GZ-EX515 unterscheidet sich das neue JVC-Modell durch einen Mikrofoneingang, Kopfhörer-Ausgang und einen Zubehörschuh von der GZ-EX510. Doch macht sie das auch zu einer Kamera für anspruchsvolle Amateurfilmer?
Kurztest: MacBook Air & MacBook Pro Retina im Rendertest Di, 4.Dezember 2012
Wir haben einen kurzen Blick auf Apples aktuelle Generation von Laptops geworfen – insbesondere das MacBook Air und das MacBook Pro Retina. Wir wollten wissen, wie die beiden Laptops sich bei videoaffinen Rendertests verhalten und für wen welcher Laptop vor allem geeignet ist.
Kurztest: GH3 Firmware 0.5 Di, 23.Oktober 2012
Wir haben weitere Tests mit dem Vorserienmodell der Panasonic GH3 in der Firmware Version 0.5 gemacht. Alle hier getroffenen Aussagen sind lediglich auf das uns zur Verfügung gestellte Vorserienmodell und dessen Stand der Firmware 0.5 bezogen und können im Serienmodell komplett anders ausfallen.
Kurztest: Panasonic HC-V100 - kurz betrachtet Di, 3.Juli 2012
Kurztest: ATOMOS Samurai Di, 10.April 2012
Werbung: slashCAM featuring Canon Cinema EOS – der nächste Schritt Do, 16.Mai 2013
Werbung: Fragen und Antworten zur Adobe Creative Cloud Di, 30.April 2013
Glosse: BMCC 4K für 4000,-: Wann kommt die Null Euro 4K Cinema-Cam? Mo, 8.April 2013
Test: Canon EOS 1DX Fr, 5.April 2013
Werbung: Sony Camcorder mit Zubehör kaufen und bis zu 500 Euro sparen Di, 5.März 2013
Test: Panasonic DMC-GH3 – Praxis Mo, 31.Dezember 2012


[nach oben]















Artikel-Übersicht


Artikel-Kategorien:
Einführungen
Test
Grundlagen
Tips
Tutorials
Erfahrungsberichte
Workshop
Ratgeber
Buchkritiken
Scoop
Problemlösungen
Ausprobiert
Basiswissen Videoproduktion
Interviews
Kurztest
News
Essays
Editorials
Berichterstattung
Home Media
Aktionen
Werbung
Filmkritiken
Glosse

passende Forenbeiträge zum Thema
Blackmagic Cinema Camera:
BMPC statt BMCC
Kurznews: Blackmagic Cinema Camera vs. Red Scarlet - Zeiss vs. Samyang
ClipKanal: Canon 5D Mark III RAW vs. Blackmagic Cinema Camera RAW
Kurznews: Blackmagic Cinema Camera 1.3 Firmware Update
Futter für die BMCC
Glosse: BMCC 4K für 4000,-: Wann kommt die Null Euro 4K Cinema-Cam?
Blackmagic: 4K für 4000 inkl. Global Shutter und Pocket BMC für 1000 Dollar
mehr Beiträge zum Thema Blackmagic Cinema Camera




update am 21.Mai 2013 - 10:40
slashCAM ist ein Projekt der channelunit GmbH
*Datenschutzhinweis*
ClipKanalschraeg

Aktuelles Video:
Sight (2012)
Specialsschraeg
9. Juni / Frankfurt am Main
VGF Nippon in Motion Award 2013
17. Juli - 11. August / Frankfurt an Main
Shorts at Moonlight
12-15. September / Berlin-Prenzlauer Berg
21. Internationales Filmfestival ContraVision
13-15. September / Oderaue
3. OderKurz-Filmspektakel
alle Termine und Einreichfristen