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Basiswissen Videoproduktion : Blende

von Do, 31.Dezember 2009


Die BlendeBlende im Glossar erklärt bestimmt, wie viel Licht durch das Objektiv auf den Bildwandler (CCD oder CMOS) fallen kann. Man kann sich die BlendeBlende im Glossar erklärt einfach als ein Loch vorstellen, welches in seiner Größe veränderbar ist. Dabei bedeutet ein großer Blendenwert immer eine kleine BlendenöffnungBlendenöffnung im Glossar erklärt und umgekehrt. Die Blendenwerte eines Objektivs sind meistens so gewählt, dass sich die Lichtstärke beim Wechsel um eine Blendenstufe um den Faktor zwei verändert und sich die Fläche des Lochs verdoppelt bzw. halbiert.

Während man bei der Fotografie die Belichtung eines Bildes durch BlendeBlende im Glossar erklärt und VerschlusszeitVerschlusszeit im Glossar erklärt oft gleichberechtigt regelt, spielt die BlendeBlende im Glossar erklärt bei der Videografie eine größere Rolle. Da die VerschlusszeitVerschlusszeit im Glossar erklärt durch die schnelle Abfolge der Einzelbilder auf 1/25 Sekunde (bzw. 1/50 Sekunde) limitiert ist, wird der Lichteinfall fast ausschließlich durch die BlendeBlende im Glossar erklärt gesteuert. Mehr hierzu wird in den Artikeln zum Verschluss und ND-FilterND-Filter im Glossar erklärt erklärt.

Da Bildwandler nicht unbegrenzt aufnahmefähig sind, besitzen praktisch alle Camcorder eine elektronische Verstärkung/ Gain. Ist die BlendeBlende im Glossar erklärt schon völlig offen (entspricht der kleinsten Blendenzahl) und eine Szene ist immer noch unterbelichtet, kann das Signal aus dem CCD/CMOS künstlich verstärkt werden. Früher wurde bei fast allen Consumer-Camcordermodellen die aktuelle Verstärkung in Dezibel (dB) angegeben. Heute sparen sich viele Hersteller diese Information im Display oder Sucher.

Grundsätzlich ist es für den Filmer immer interessant zu wissen, ob die Kamera gerade mit viel Gain filmt. Denn der Einsatz einer elektronischen Verstärkung nur suboptimal, da bei jeder Verstärkung dem Signal auch ein Rauschen hinzugefügt wird, worunter die Bildqualität leidet. Bei guten Modellen hält sich dieses Rauschen allerdings mittlerweile oft in erträglichen Grenzen. Dennoch ist es besser, von Anfang an für eine eine gute Ausleuchtung der Szene zu sorgen und nur in Notfällen auf die elektronische Verstärkung zurückzugreifen.


    

[8 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
deti    03:40 am 1.1.2010
Doch, vor allem aufgrund des größeren Sensors und der daraus resultierenden größeren aktiven Pixelfläche: Wenn man z.B. das Bild einer EX1/3 anschaut, dann sieht das schon...weiterlesen
rolli46    12:57 am 31.12.2009
Zum Thema Blende sollte man auch auf die je nach Blendenöffnung unterschiedliche Bildschärfe hinweisen (nicht nur Tiefenschärfe). Hierzu gibt es bei Rüssel einen interessanten...weiterlesen
ruessel    12:55 am 31.12.2009
Tja..... warum sehen dann stark Gainverstärkte Bilder einer DSLR im Vergleich einer Videokamera um Lichtjahre besser aus? Nur wegen dem größeren Chip doch wohl...weiterlesen
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