Der durch seine intelligenten HoverAir Selfie-Drohnen bekannte chinesische Hersteller Zero Zero Robotics hatte im August die speziell für Aufnahmen im Wasser entwickelte Aqua Drohne vorgestellt, die nicht nur zu 100 % wasserfest ist, sondern dank ihres speziellen „Rettungsrings“ auch schwimmt. Sie kann auch auf dem Wasser starten und landen, ist somit ideal für Selfie-Aufnahmen beim Wassersport wie etwa (Wind-)Surfen, SUPen, Segeln oder Kajakfahren.

Verbesserungen bringen Verspätung
Wer die Aqua im Rahmen der Indiegogo Crowdfunding-Kampagne gekauft hat, dürfte ein Update interessieren, das HoverAir vor wenigen Tagen gepostet hat. Demnach wird sich die Auslieferung der ersten Charge von dem bisher kommunizierten Datum (Dezember 2025) auf Februar 2026 verspäten. Als Grund dafür werden mehrere Verbesserungsmöglichkeiten genannt, die sich beim Testen der Prototypen gezeigt hätten, deren Implementierung jedoch mehr Zeit als geplant benötigt.

Die angestrebten Verbesserungen umfassen ein neues Heckdesign, um den Empfang und die Stabilität von RTK-Satellitensignalen deutlich zu verbessern sowie Optimierungen des Lighthouse Trackers – beides soll die RTK-Leistung für eine hochpräzise Positionsbestimmung verbessern für eine flüssigere und zuverlässigere Follow-Me-Funktion, selbst in herausfordernden Umgebungen.
Neu ist das Dual-Mikrofonsystem – statt des bisher vorgesehenen einzelnen Mikrofons setzt HoverAir nun auf ein Dual-Mikrofon-Setup, was eine deutlich bessere Tonaufnahme – insbesondere im Mount Mode – ermöglichen soll.

Zudem soll ein neuer Batterie-Verschlussmechanismus für mehr Sicherheit und Schutz sorgen und auch intuitiver in der Handhabung sein. Eine weitere Verbesserung soll das optimierte Design des Bildschirms bringen – einen besseren Blickwinkel, höhere Helligkeit und insgesamt verbesserte Lesbarkeit. Zusätzlich wurde – basierend auf dem Feedback aus Praxistests – das Tastenlayout überarbeitet, um die Bedienung sowohl an Land als auch im Wasser noch einfacher zu machen.
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Was kann die HoverAir Aqua?
Die HoverAir Aqua ist auf die Aufnahme über der Wasseroberfläche ausgerichtet und kann dank ihres Trackings per KI oder Beacon einmal ausgewählte Objekte automatisch mittels unterschiedlicher Modi verfolgen und filmen. Ihre technischen Daten ähneln denen der HoverAir X1 Pro Max, denn sie besitzt ebenfalls einen 1/1.3" Sensor und kann 4K Video mit bis zu 100 fps aufnehmen, auch mit 10Bit- und HLG und H-LOG Farbprofilen – allerdings kein 8K. Ihre maximale Geschwindigkeit beträgt bis zu 55 km/h und sie soll Windstärken von rund 60 km/h widerstehen. Ein auf der vorderen Oberseite befindliches AMOLED-Display zeigt den Status an und ermöglicht die einfache Auswahl von Flug- und Aufnahmeparametern.

Dank ihres geringen Gewichts von 249 g gehört die HoverAir Aqua der Drohnenklasse C0 an und unterliegt so weniger Regulierungen als größere Drohnen. Dies erleichtert die Nutzung – man benötigt für den Flug keinen offiziellen Drohnenführerschein. Allerdings muss auch die Aqua versichert und registriert werden. Die Aqua erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 55 km/h und besitzt eine Level 7 Windresistenz, d.h. sie kann Gegenwinden von 18.3 m/s widerstehen und stabil in der Luft bleiben.

Aufgenommen wird mittels des 1/1,28" großen Sensors auf dem 128 GB großen internen Speicher in einer Auflösung von bis zu 4K in 100fps – auf Wunsch auch in HDR oder 10-bit H-log. Die Aqua beherrscht über 15 automatische Flugaufnahmemodi (wie u.a. Zoom Out, Orbit, Spiral, Birds Eye) für besonders effektvolle Aufnahmen. Im Schnorchelmodus kann sie sogar, wenn sie auf der Wasseroberfläche schwimmt, die Kamera auch nach unten richten und Unterwasseraufnahmen machen.
Die HoverAir Aqua kostet in der Standard-Combo 1.099 Dollar.


















