Gestern wurde von Apple ua. die neue Generation des iPhones vorgestellt, welche jede Menge Innovationen vor allem bei der Bedienung mitbringt -- Dank drucksensitivem 3D Touch sollen völlig neue Gesten und Quick Actions möglich sein. Doch auch bei den Kameras gibt es Neues, wenn auch weniger Revolutionäres, als einige Patentmeldungen vielleicht hatten hoffen lassen (patentiert wird ja generell mehr als später tatsächlich gebaut).

Zumindest bieten die beiden iPhone 6s sowie iPhone 6s Plus nun auch eine 4K UHD-Aufnahme mit 3840 x 2160 Pixel bei 30 fps -- der neue BSI Sensor der iSight-Kamera löst mit 12 MP auf. Für eine bessere Bildqualität wurden laut Imaging Resource beim Chip zum einen der RGB-Farbfilter näher an die Sensorfläche gerückt, zum anderen sollen kleine Trenner zwischen den Pixeln/Senseln gegen Sensor-Bleeding helfen, also das Überstrahlen eines Sensels auf seine Nachbarn verhindern (das kennt man bereits ua. von Samsung).
Auch ein neuer Bildsignalprozessor ist an Bord, beim 6s Plus wird außerdem die optische Bildstabilisation im Videomodus greifen. Ein neuer Fotomodus "Live Photo" speichert zusätzlich zum eigentlichen Foto die Momente davor und danach ab (jeweils eine Sekunde) und spielt dies -- à la Moving GIF -- zusammen mit Ton ab.
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Das iPhone 6s wird ab dem 25.September in Deutschland für 739 Euro (16GB-Modell), für 849 Euro (64GB-Modell) und für 959 Euro (128GB-Modell) erhältlich sein. Das iPhone 6s Plus kostet 849 Euro (16GB), 959 Euro (64GB) oder 1.069 Euro (128GB).



















