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Kurznews: AJA CION Intterview und Factory Tour



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Newsmeldung von slashCAM:


Jon Fauer hat ein Inteview mit dem CEO und dem (CION-)Designer von AJA gemacht und über den interessanten Entwicklungsweg der CION gesprochen. Ausserdem wurden ihm Einsichten in den Produktionsprozess der neuen Kamera gewährt - alles das ist nachzulesen im verlinkten 12-seitigen PDF.

zur News



Antwort von Valentino:

Ist ein echt gutes Interview in dem klar wird, das AJA parallel zu BM schon an einer Kamera gearbeitet hat.

Dazu haben die sich bei AJA deutlich mehr Gedanken zum Design und Komfort der Kamera gemacht. Habe leider noch keinen CION auf der Schulter gehabt, aber kann mir ganz gut vorstellen das die sich eher wie eine ARRI SR oder Aaton anfühlt.

Auch der Lüfter scheint mir auch deutlich größer als bei BM, Red und Sony und damit noch mal näher an der Alexa.

Wenn die jetzt noch alles aus dem Sensor heraus holen, dann ist die CION eine ernsthafte Konkurrenz zur URSA.



Antwort von iasi:

Ist ein echt gutes Interview in dem klar wird, das AJA parallel zu BM schon an einer Kamera gearbeitet hat.

Dazu haben die sich bei AJA deutlich mehr Gedanken zum Design und Komfort der Kamera gemacht. Habe leider noch keinen CION auf der Schulter gehabt, aber kann mir ganz gut vorstellen das die sich eher wie eine ARRI SR oder Aaton anfühlt.

Auch der Lüfter scheint mir auch deutlich größer als bei BM, Red und Sony und damit noch mal näher an der Alexa.

Wenn die jetzt noch alles aus dem Sensor heraus holen, dann ist die CION eine ernsthafte Konkurrenz zur URSA.

Du bewertest Essen ohne es selbst gekostet zu haben.





Antwort von Frank Glencairn:

Irgendwie versteh ich das Konzept der Cion nicht.

Der gleiche Sensor wie in der Ursa/BMC4k,
kein richtiger Monitor/Viewfinder
proprietäre Medien,
keine raw Aufzeichnung,
dafür aber quasi doppelter Preis.

Für wen soll das attraktiv sein?



Antwort von rush:

Irgendwie versteh ich das Konzept der Cion nicht.

Der gleiche Sensor wie in der Ursa/BMC4k,
kein richtiger Monitor/Viewfinder
proprietäre Medien,
keine raw Aufzeichnung,
dafür aber quasi doppelter Preis.

Für wen soll das attraktiv sein?

Ich finde die CION als Kamerakonzept deutlich interessanter als die URSA.

Mit dem riesigen Flip-OUT LCD der URSA komm ich gar nicht klar - RAW ist mir persönlich zu aufwendig (und wäre ja bei Bedarf auch extern an der Cion möglich).

Naja und einen EVF hätte ich bereits als Sucher bzw. da kommt man an der URSA eigentlich auch nicht dran vorbei wenn man ernsthaft drehen will.

Klar ist der Preis sicher ein Argument - andererseits möchte ich mit der URSA auch nicht von wirklich der Schulter drehen.. die wiegt immerhin ~7.5kg kg und ist ein echt fetter Klotz. Die Cion kommt ungefähr auch die Hälfte des Gewichts - das kann im Handling schon von Vorteil sein.

Ich würde die Cion daher eher als Amira Alternative ansehen - also eher so Richtung als Dokustyle/ENG Kamera.

Die URSA sehe ich eher an größeren Sets mit mehr Leuten bei denen obendrauf Zeit und Knowhow der Leute für die Post vorhanden ist.

Für mich kommen allerdings beide nicht in Betracht - aber das ist ein anderes Paar Schuh :)



Antwort von Frank Glencairn:

Ja und nein.

Mit der Ursa kannst du ProResProRes im Glossar erklärt drehen und brauchst nicht unbedingt einen raw Workflow, wenn das zu aufwändig ist.

Der ausklapp Screen ist ansich super, nur halt nicht für die Schulter, aber dafür ist er ja auch nicht gedacht. Da muß man für beide Kameras einen EVF besorgen.

Das Gewicht ist bei der Schulterarbeit eher von Vorteil was die Bildruhe betrifft, man hat das Teil ja auch nicht stundenlang im Anschlag.



Antwort von rush:

7.5kg + fettes PL Mount + Sucher für Schulterdreh + Akkus.... ganz ehrlich: Nein ;) Da ziehe ich jederzeit den leichteren Body vor. Drehfertig sind 6-7kg auch mehr als ausreichend für stabile Aufnahmen. Und bei Doku/Reportage dreht man nunmal desöfteren auch von der Schulter.
Bei Fiktion sicherlich weniger bzw. da hat man mehr Zeit zwischen den Takes aufgrund Umbauten usw.

Ich frage mich eher was eigentlich der Unterschied zwischen der Black Magic Production 4k und der URSA ist... mal abgesehen von den großen bunten Displays und XLRXLR im Glossar erklärt Eingängen etc?!

Persönlich würde ich - wenn ich mich zwischen der 4K Production und der URSA entscheiden müsste ziemlich sicher auf eine geriggte Production 4K gehen... zumal da auch handelsübliche SSD's reinkönnen. Den Vorteil der URSA seh ich persönlich nicht so ganz bzw. für mich steht die irgendwie zwischen den Stühlen. Aber das ist sicher eine ganz individuelle Betrachtung.

Kurzum: Gibt es rein in Hinblick auf die resultierenden Bildergebnisse deutliche Unterschiede zwischen der 4k Production Camera und der URSA?

Bietet die URSA einen neueren/bessren Sensor? Okay sie kann wohl ein paar mehr fps für SloMo... aber was spricht jetzt konkret für die URSA? Das Handling ist es für meine Begriffe jedenfalls nicht.



Antwort von iasi:

Irgendwie versteh ich das Konzept der Cion nicht.

Der gleiche Sensor wie in der Ursa/BMC4k,
kein richtiger Monitor/Viewfinder
proprietäre Medien,
keine raw Aufzeichnung,
dafür aber quasi doppelter Preis.

Für wen soll das attraktiv sein?

Ich finde die CION als Kamerakonzept deutlich interessanter als die URSA.

Mit dem riesigen Flip-OUT LCD der URSA komm ich gar nicht klar - RAW ist mir persönlich zu aufwendig (und wäre ja bei Bedarf auch extern an der Cion möglich).

bei der URSA geht"s auch ohne Anhang

Naja und einen EVF hätte ich bereits als Sucher bzw. da kommt man an der URSA eigentlich auch nicht dran vorbei wenn man ernsthaft drehen will.

Wer braucht im digitalen Zeitalter noch einen Sucher?
Das ist wie das Spiegelchen bei den DSLRs.

Klar ist der Preis sicher ein Argument - andererseits möchte ich mit der URSA auch nicht von wirklich der Schulter drehen.. die wiegt immerhin ~7.5kg kg und ist ein echt fetter Klotz. Die Cion kommt ungefähr auch die Hälfte des Gewichts - das kann im Handling schon von Vorteil sein.

bis man alles, was man benötigt an der CION hängen hat, ist sie auch nicht mehr leicht

Ich würde die Cion daher eher als Amira Alternative ansehen - also eher so Richtung als Dokustyle/ENG Kamera.

Die URSA sehe ich eher an größeren Sets mit mehr Leuten bei denen obendrauf Zeit und Knowhow der Leute für die Post vorhanden ist.

Ein Kamera, die aus dem Koffer heraus drehfertig ist, scheint mir eher für Dokustyle/ENG geeignet, als eine Kamera, die man erst zusammenbauen muss.

Warum sollte eigentlich Raw mehr Zeit und Knowhow in der Post verlangen, als ein Aufnahmeformat, das während der Aufnahme mehr Einstellungen erfordert? Dokustyle bedeutet aus meiner Sicht, dass ich WB etc. nicht während der Aufnahme vornehmen muss, sondern mich auf Belichtung und Bildausschnitt konzentriere - und dies bietet RAW



Antwort von Frank Glencairn:

Der Sensor ist der selbe.
Wenn ich die Wahl zwischen der Ursa und der BMC4k hätte...

gute Frage. Für die BMC sprechen die SSDs, für die Ursa die FPS und daß halt quasi alles drin und dran ist.

Wahrscheinlich würde ich aber eine Kinefinity beiden vorziehen.



Antwort von rush:



Wer braucht im digitalen Zeitalter noch einen Sucher?
Das ist wie das Spiegelchen bei den DSLRs.

Schwingt da jetzt Ironie mit oder meinst du das so wie du es schreibst?

Auf das Spiegelchen an einer DSLR könnte ich auch verzichten - wenn stattdessen ein elektronischer Sucher (EVF) eingebaut wäre.

Wenn nicht muss notfalls eine Sucherlupe her... doch wie machst du das an der URSA? eine 10" Sucherlupe? Klingt interessant... kenn ich aber ehrlich gesagt noch nicht.

Gleiches gilt für Brillenträger... ohne Sucher/Lupe/EVF mit Dioptrinausgleich haben die schonmal ziemlich miese Karten.

Wenn Du keinen Sucher brauchst - okay. Aber ich bin mir ziemlich sicher das min 50% an Kameraleuten jederzeit einen Sucher/EVF/Lupe einem reinen LCD Display vorziehen würden. Wahrscheinlich sogar mehr als 75%



Antwort von Valentino:

@iasi
Bitte richtig lesen, hatte die Kamera noch nicht auf der Schulter, sie aber schon zu Gesicht bekommen.

Sonst kann ich mir gut vorstellen, das die URSA gegenüber der 4k Produktion deutlich mehr Reserven hat und damit dann die 80fps realisiert werden.



Antwort von iasi:



Wer braucht im digitalen Zeitalter noch einen Sucher?
Das ist wie das Spiegelchen bei den DSLRs.

Schwingt da jetzt Ironie mit oder meinst du das so wie du es schreibst?

Auf das Spiegelchen an einer DSLR könnte ich auch verzichten - wenn stattdessen ein elektronischer Sucher (EVF) eingebaut wäre.

Wenn nicht muss notfalls eine Sucherlupe her... doch wie machst du das an der URSA? eine 10" Sucherlupe? Klingt interessant... kenn ich aber ehrlich gesagt noch nicht.

Gleiches gilt für Brillenträger... ohne Sucher/Lupe/EVF mit Dioptrinausgleich haben die schonmal ziemlich miese Karten.

Wenn Du keinen Sucher brauchst - okay. Aber ich bin mir ziemlich sicher das min 50% an Kameraleuten jederzeit einen Sucher/EVF/Lupe einem reinen LCD Display vorziehen würden. Wahrscheinlich sogar mehr als 75%

Warum sollte ich durch ein Löchlein schielen wollen?
Was soll das denn bringen, wenn ich auf einem Monitor das volle Bild und sogar noch mehr zu sehen bekomme?

Brillenträger? Die haben meist eine Brille auf der Nase und sehen damit das Monitorbild sehr gut.

Mit dem Monitorbild habe ich eben auch noch den Blick auf das Drum-Herum und muss nicht meine Nase an die Kamera pressen.

Der Sucher ist auch so ein Relikt aus den Zeiten der Negativfilmer - da machte es ja durchaus Sinn, da es keine Alternative gab.



Antwort von iasi:

@iasi
Bitte richtig lesen, hatte die Kamera noch nicht auf der Schulter, sie aber schon zu Gesicht bekommen.

Sonst kann ich mir gut vorstellen, das die URSA gegenüber der 4k Produktion deutlich mehr Reserven hat und damit dann die 80fps realisiert werden.

Dennoch: Nur weil du das Essen auf dem Teller gesehen hast, weißt du doch noch nicht, wie es schmeckt.

Ich verstehe sowieso nicht, warum alle eine Kamera immer über die Schulter legen wollen? Auch so ein Relikt aus Zeiten, als man sie wie schwere Mehlsäcke wuchten musste.



Antwort von rush:



Warum sollte ich durch ein Löchlein schielen wollen?
Was soll das denn bringen, wenn ich auf einem Monitor das volle Bild und sogar noch mehr zu sehen bekomme?

Ich finde das man mit Hilfe eines Suchers viel sauberer framen kann und auch Sachen am Rand viel eher wahrnimmt als man dies auf einem Monitor in 30-50cm Abstand beurteilen kann. Zudem hat man bei viel Umgebungslicht keinerlei Probleme mit Relfexen von Streulicht und Co - insbesondere in Hinblick auf die Belichtung.

Brillenträger? Die haben meist eine Brille auf der Nase und sehen damit das Monitorbild sehr gut.

Dafür sehen sie dann aber vom Drumherhum nichts mehr bzw. müssen ständig wechseln... Brille rauf, Brille runter *nervfaktor*

Mit dem Monitorbild habe ich eben auch noch den Blick auf das Drum-Herum und muss nicht meine Nase an die Kamera pressen.

Geht bei Brillenträgern die im Nahbereich eine Brille benötigen so eben nicht.
Keine Ahnung was du für eine Nase hast - aber normalerweise gehört der Sucher ans Auge...

Der Sucher ist auch so ein Relikt aus den Zeiten der Negativfilmer - da machte es ja durchaus Sinn, da es keine Alternative gab.

Wenn du das so sehen möchtest - deine Meinung ;)

Ich verstehe sowieso nicht, warum alle eine Kamera immer über die Schulter legen wollen? Auch so ein Relikt aus Zeiten, als man sie wie schwere Mehlsäcke wuchten musste.

Bewegte Kamera sagt dir schon was nehme ich an?

Keine Ahnung was du so drehst... aber es gibt hin und wieder Szenen in denen man auch einen anderen Bildeindruck als jenen vom Stativ erzielen möchte oder einfach mal spontan reagieren muss und das Stativ vllt. ganz banal noch im Auto liegt weil man neben dem 8kg Klotz der Ursa + Optik und Akkus nicht auch noch den 20er Kopf gleichzeitig 5 Etagen hochgeschleppt hat - aber dort bereits was spannendes passiert und gedreht werden möchte.

However... hier soll es ja primär um die Cion gehen... deine Sucher und Schulterkameraabgneigung sollten wir vielleicht nochmal in einem seperaten Thread weiter erörtern ;)



Antwort von iasi:

Auf dem Monitor hab ich look-around und aus der Entfernung eine bessere Übersicht - eben genau bis in die Bildecken.

Es gibt für Bewegungen mittlerweile bessere Lösungen als die Kamera wie ein Sack Kartoffeln auf die Schulter zu laden.

Ich finde es eh merkwürdig, dass diejenigen, die große Digitalkameras als ideal für Doku betrachten, auch immer von Schulteraufnahmen sprechen.
16mm-Kameras waren doch früher auch deshalb als Doku-kameras beliebt, weil sie nicht so groß und schwer wie 35mm-Kameras waren.
Heute hat man Sensoren und SSDs, aber baut sie dnn in große Gehäuse ein und schnallt daran auch noch die Akkus, die man früher am Körper trug.

Eine Doku-Kamera könnte ein Objektiv mit Sensorteil und Display auf einem Stabi sein - und insgesamt weit weniger wiegen, als ein CION-Body. Akku am Gürtel und Rekorder im Rucksack.
Aber nein - die schwere Kamera erfordert natürlich ein schweres Stabi-System und und und - damit wird es dann natürlich zu schwer für einen längeren Einsatz - und zu groß und sperrig.



Antwort von rush:



Eine Doku-Kamera könnte ein Objektiv mit Sensorteil und Display auf einem Stabi sein - und insgesamt weit weniger wiegen, als ein CION-Body. Akku am Gürtel und Rekorder im Rucksack.
.

Ohja der geliebte Akkugürtel... ein Traum... *hust*

Ist schon spannend wie unterschiedlich die Vorlieben doch sind... sowas käme mir nun gar nicht in die Tüte.

Wie sehr habe ich diese alten dämlichen Akkugürtel für Kopflichter gehasst... soll ich jetzt jedesmal wenn ich die Kamera abstelle und zum Protoganisten gehe erst den Stecker ziehen müssen? Und hinten drauf auch noch einen Rucksack???

Ich glaube die Kamerahersteller haben es wirklich nicht so einfach - so unterschiedlich wie die Meinungen des idealen "Kamerasystems" hier auseinander gehen.
Da kommt dann schonmal ein Brocken ala URSA oder auch eine fast nicht warhnehmbare ala Pocket bei raus.

Mich spricht das Kamerakonzept der Cion dagegen viel eher an wenn ich potentiell auf der Suche wäre.

Und wie heißt es so schön: Jedes neue Modell bereichert den Markt und sorgt für Konkurrenz.



Antwort von iasi:



Eine Doku-Kamera könnte ein Objektiv mit Sensorteil und Display auf einem Stabi sein - und insgesamt weit weniger wiegen, als ein CION-Body. Akku am Gürtel und Rekorder im Rucksack.
.

Ohja der geliebte Akkugürtel... ein Traum... *hust*

Ist schon spannend wie unterschiedlich die Vorlieben doch sind... sowas käme mir nun gar nicht in die Tüte.

Wie sehr habe ich diese alten dämlichen Akkugürtel für Kopflichter gehasst... soll ich jetzt jedesmal wenn ich die Kamera abstelle und zum Protoganisten gehe erst den Stecker ziehen müssen? Und hinten drauf auch noch einen Rucksack???

Ich glaube die Kamerahersteller haben es wirklich nicht so einfach - so unterschiedlich wie die Meinungen des idealen "Kamerasystems" hier auseinander gehen.
Da kommt dann schonmal ein Brocken ala URSA oder auch eine fast nicht warhnehmbare ala Pocket bei raus.

Mich spricht das Kamerakonzept der Cion dagegen viel eher an wenn ich potentiell auf der Suche wäre.

Und wie heißt es so schön: Jedes neue Modell bereichert den Markt und sorgt für Konkurrenz.

Also wenn die Kameraeinheit weniger wiegt, wie eine Milchtüte, hänge ich sie mir an die Brust und geh dahin wo ich will, ohne auch nur etwas weglegen zu müssen.
Was technisch möglich wäre, erfordert eben auch ein Umdenken und Loslassen von Gewohntem.
Die oben mal genannten 50 bis 75% hängen eben noch immer zu sehr an den alten Negativ-Kamera-Methoden fest.

Dass es kleiner geht, hat BMD ja gezeigt - nur eben leider dabei die Ergonomie vergessen oder wie bei der Pocket auch nur einen Fotokamera imitiert.



Antwort von Frank Glencairn:

Ist alles ne Frage der Anwendung und des Stils.

An einem Set für Film oder Werbung passiert nicht einfach so "was interessantes" was man verpassen könnte, Gewicht spielt auch keine Rolle.

Ich persönlich bin auch kein Freund von Hand/Schulter Arbeit, und obwohl ich schon ne Menge Dokus gedreht habe, konnte ich das bisher weitgehend vermeiden. Gimbals und entsprechende Haltesysteme bringen da aber einen neuen Aspekt ins Spiel. Trotzdem würde ich jetzt nicht pauschal alles vom Gimbal aus drehen - es ist nur ein weiteres Werkzug in der Kiste und kein Allheilmittel.

Gibt halt auch solche und solche Dokus. Wenn ich in einem Kriegsgebiet drehe, oder mein Zeug allein durch den Dschungel schleppen muß, ist es eben was anderes als mit einer 6-Mann Crew und 2 Trucks. Da wählt man eben sein Gear-Setup je nach Anforderung und Umständen aus.



Antwort von iasi:

Eine kleine Kameraeinheit kann ich aufrüsten, bis sie auch für Stativ- oder eben Schulteraufnahmen geeignet ist.

Eine große Kamera bekomme ich aber eben nicht leicht und klein, so dass ich sie auf ein leichtes Gimbal bekomme.

Technisch möglich wäre es - aber man hängt eben oft noch am alten Denken der Negativ-Kameras.

Kubricks 2001 hatte ja schon Kameras gezeigt - und Sanyo hatte sie auch gebaut. Schade. dass z.B. BMD sich mit der BMCC und Pocket nicht daran orientiert hatten.



Antwort von Frank Glencairn:



Ich würde die Cion daher eher als Amira Alternative ansehen - also eher so Richtung als Dokustyle/ENG Kamera.

Das glauben irgendwie die meisten, nur die Entwickler nicht, die sind ziemlich erstaunt, daß jemand auf diese Idee kommt, nur weil die Cion ein eingebautes Shoulderpad hat.

Aus dem Mund von Jon Thorn, Senior Product Manager von Aja:

"...The camera was designed to be like a film camera, not an ENGENG im Glossar erklärt camera. Simply because a camera offers an ergonomic configuration and the ability to be operated handheld doesn't necessarily mean that you are going to use it like an ENGENG im Glossar erklärt camera.
(On build in ND filters) ...Since the camera was designed with the PL lens mount, it is somewhat assumed that you would consider using a mattebox and, thereby, external filtration. ... Again, CION has more in common, from a design philosophy, with a film camera than an ENGENG im Glossar erklärt camera. "



Antwort von rush:

@ Frank: Ich bezog mich in dem Post in erster Linie auf den Vergleich zur URSA! Und in der Hinsicht ist die CION wohl unbestritten ergonomischer und leichter und damit sicher auch angenehmer auf der Schulter.

Das die Cion nicht primär für Dok/ENG ausgelegt ist dürfte klar sein.

Zur ND-Geschichte... Komisch das Sony es hinbekommt auch PL-Mount Kameras mit einschwenkbaren ND-Filtern auszustatten...



Antwort von Frank Glencairn:

@ Frank: Ich bezog mich in dem Post in erster Linie auf den Vergleich zur URSA! Und in der Hinsicht ist die CION wohl unbestritten ergonomischer und leichter und damit sicher auch angenehmer auf der Schulter.

..

Leichter wohl (was nicht immer ein Vorteil ist) aber ergonomischer? Die beiden Kameras haben doch quasi einen identischen Body. Länglicher Klotz mit eingebautem Shoulderpad.



Antwort von iasi:

Schulterkamera?
Wozu eigentlich?

Das muss man sich doch schon auch mittlerweile fragen.
Wozu einen Klotz im ENG-Bereich auf der Schulter herumschleppen?

Ginge man mit der technischen Entwicklung und sich daraus ergebenden Möglichkeiten wäre die Schulterlösung nur noch in wenigen Fällen notwendig.

Bei Ursa und Cion denke ich an "retro".

Für szenische Geschichten sehe ich die Schulter gar als wirklich letzte Version der Kameraführung.

Es gibt nun einmal keine Filmrollen mehr, die an der Kamera hängen und rumgeschleppt werden müssen. Es gibt keine voluminöse Filmführung mehr, die die Kamera groß werden lässt.
Man muss nicht mehr durch ein Loch sehen, um den Bildausschnitt beurteilen zu können.

Die Prozessoren werden immer leistungsfähiger und dabei sparsamer, wodurch die Kameras kleiner werden können, wobei die Auflösung sogar noch erhöht werden kann.
Kleiner, leichter, leistungsfähiger.

Stabiliserungssystem werden dadurch ebenfalls leichter.
Mal ganz abgesehen von den internen Systemen.

Ursa, Cion und Amira sind Kameras für Retro-Fans, die ihre gewohnte Arbeitsweise nicht ändern wollen, auch wenn dies bedeutet, auf Vorteile zu verzichten.



Antwort von rush:

Schulterkamera?
Wozu eigentlich?

Stabiliserungssystem werden dadurch ebenfalls leichter.
Mal ganz abgesehen von den internen Systemen.

Nur noch "gegimbalte" Einstellungen würden uns glaube ich auf Dauer auch auf den Sack gehen.

Insbesondere bei Krimis/Thrillern und Co empfinde ich eine atmende und leicht unruhige Schulterkamera durchaus oft als ideales Stilmittel.

Aber du lehnst diese Art der Kameraführung ja schon seit längerer Zeit konsequent und durch die Bank weg ab.

Ich mag Steadis und Brushless-Gimbals ebenfalls - keine Frage. Aber für mich muss nicht alles immer nur smooth und glattgebügelt daherkommen. Ist letzten Endes ja immer auch eine Frage der Erzählweise und was man erreichen möchte - sowohl optisch als auch inhaltlich.



Antwort von iasi:

Schulterkamera?
Wozu eigentlich?

Stabiliserungssystem werden dadurch ebenfalls leichter.
Mal ganz abgesehen von den internen Systemen.

Nur noch "gegimbalte" Einstellungen würden uns glaube ich auf Dauer auch auf den Sack gehen.

Insbesondere bei Krimis/Thrillern und Co empfinde ich eine atmende und leicht unruhige Schulterkamera durchaus oft als ideales Stilmittel.

Aber du lehnst diese Art der Kameraführung ja schon seit längerer Zeit konsequent und durch die Bank weg ab.

Ich mag Steadis und Brushless-Gimbals ebenfalls - keine Frage. Aber für mich muss nicht alles immer nur smooth und glattgebügelt daherkommen. Ist letzten Endes ja immer auch eine Frage der Erzählweise und was man erreichen möchte - sowohl optisch als auch inhaltlich.

Unruhige Kameraführung bekommt man mit jeder Kamera hin - dazu braucht es keine Schulterkamera.

Wenn"s wackeln soll, kann man auch einfach einen Kamera-Pistolengriff oder z.B. ein Frig-Rig nehmen.
Gerade wenn ich an Erzählweise denke, kommen mir die Beschränkungen in den Sinn, die eine Schulterkamera mit sich bringt. Mit diesen Beschränkungen musste man früher leben, da die Größe und das Gewicht der Kamera eben vom Negativ oder den Speichermedien sowie der Elektronik bestimmt waren.
Heute sind kleine und leichte Kameras möglich - weshalb sich dann weiterhin beschränken?

Mal eben z.B. auf die Augenhöhe einer Katze zu gehen, ist mit einer Schulterkamera eben ziemlich schwierig.



Antwort von Jott:

Schulterkamera?
Wozu eigentlich?

Das muss man sich doch schon auch mittlerweile fragen.
Wozu einen Klotz im ENG-Bereich auf der Schulter herumschleppen?

Ginge man mit der technischen Entwicklung und sich daraus ergebenden Möglichkeiten wäre die Schulterlösung nur noch in wenigen Fällen notwendig.

Das musst du mal erklären - also deine Alternative zur Schulterkamera explizit bei ENG. Klassische Shots, Interviews, Kamera in Augenhöhe, aufgeregten Redakteur im Nacken, schnell Schnittbilder machen, zack, zack. Meinst du, da kann man mit einem Gimbal oder sonstigem Zeug rumfummeln? Das kann nicht dein Ernst sein.

Schulter ist doch perfekt: Auge am Sucher, linke Hand an der Schärfe, rechte Hand am Optikgriff mit Zoomwippe, besser und stabiler kann's nicht werden, abgesehen vom Stativ. Deswegen wird es diesen seit Jahrzehnten bewährten Formfaktor immer geben.

Mal eben z.B. auf die Augenhöhe einer Katze zu gehen, ist mit einer Schulterkamera eben ziemlich schwierig.

Eigentlich gar nicht. Diese Spezies (die Kamera, nicht die Katze) hat bekanntlich oben einen Henkel, mit der du die Kamera wunderbar auf Katzenhöhe schweben lassen kannst. Manchmal beschleicht mich das Gefühl, deine praktischen Erfahrungen liegen im homöopathischen Bereich.

Das geniale "Lenkrad" heißt übrigens Fig Rig.



Antwort von Frank Glencairn:



Insbesondere bei Krimis/Thrillern und Co empfinde ich eine atmende und leicht unruhige Schulterkamera durchaus oft als ideales Stilmittel.

Als Stilmittel für was? Welche Begründung in der Dramatik der Szene hat so eine Kameraführung? Welche Aussage trifft sie?

Jemand schleicht hinter irgendwelchen Büschen rum und beobachtet jemand, wir sehen mit der Schulterkamera sozusagen durch seine Augen. Alles klar, kein Problem. Genauso für schnell geschnittene Kampfszenen in Nahaufnahme. Aber bei allem anderen, ist eine Schulterkamera kein Stilmittel, sondern ein Gimmick.



Antwort von iasi:

Schulterkamera?
Wozu eigentlich?

Das muss man sich doch schon auch mittlerweile fragen.
Wozu einen Klotz im ENG-Bereich auf der Schulter herumschleppen?

Ginge man mit der technischen Entwicklung und sich daraus ergebenden Möglichkeiten wäre die Schulterlösung nur noch in wenigen Fällen notwendig.

Das musst du mal erklären - also deine Alternative zur Schulterkamera explizit bei ENG. Klassische Shots, Interviews, Kamera in Augenhöhe, aufgeregten Redakteur im Nacken, schnell Schnittbilder machen, zack, zack. Meinst du, da kann man mit einem Gimbal oder sonstigem Zeug rumfummeln? Das kann nicht dein Ernst sein.

Schulter ist doch perfekt: Auge am Sucher, linke Hand an der Schärfe, rechte Hand am Optikgriff mit Zoomwippe, besser und stabiler kann's nicht werden, abgesehen vom Stativ. Deswegen wird es diesen seit Jahrzehnten bewährten Formfaktor immer geben.

Mal eben z.B. auf die Augenhöhe einer Katze zu gehen, ist mit einer Schulterkamera eben ziemlich schwierig.

Eigentlich gar nicht. Diese Spezies (die Kamera, nicht die Katze) hat bekanntlich oben einen Henkel, mit der du die Kamera wunderbar auf Katzenhöhe schweben lassen kannst. Manchmal beschleicht mich das Gefühl, deine praktischen Erfahrungen liegen im homöopathischen Bereich.

Das geniale "Lenkrad" heißt übrigens Fig Rig.

natürlich kann"s stabiler werden - gute Stabi-Systeme liefern fast schon stativähnliche Ergebnisse

und natürlich sind die Bedienelemente an einer Schulter-Cam mttlerweile optimal für Schulteraufnahmen ausgelegt - aber das bedeutet doch nicht, dass es nicht für andere Aufnahmearten ebensolche optimierten Bedientechniken gibt.
Welcher Focus-Assistent dreht denn noch dirkt ander Kamera herum und nutzt keine kabellose Verbindung zu einer Motorsteuerung?
Ein Wippschalter für das ZoomZoom im Glossar erklärt kann man auch am Griff anbringen.

Und nur weil sich deine Erfahrungen auf Schulterkamera mit immer selber Perspektive beschränken, musst du nicht denken, dass anderte keine praktische Erfahrung haben.
Du folgst dann eben auch einem Kind immer schön mit deine Schulterkamera und Blick nach unten, damit das Kindchen dann auch immer schön klein bleibt - eben die Erwachsenenperspektive - etwas anderes kennst du dann eben nicht.

Der Unterschied ist eben, dass man mit einer kleinen und leichten Kamera auch poblemlos auf Augenhöhe zu dem Kind kommen kann und eine andere Perspektive erhält.

Und selbst bei Erwachsenen ist deine Schulterhöhe je nach BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt und Abstand ein Murks, denn entweder erhälst du viel Himmel über den Köpfen oder musst die Kamera kippen.
Immer wieder interessant, wie man Notwendigkeiten, die sich aus technischen Einschränkungen verteidigt, obwohl diese Einschränkungen nicht mehr exsistieren.



Antwort von Jott:

Du folgst dann eben auch einem Kind immer schön mit deine Schulterkamera und Blick nach unten, damit das Kindchen dann auch immer schön klein bleibt - eben die Erwachsenenperspektive - etwas anderes kennst du dann eben nicht.

Was für ein Blödsinn, Iasi. Henkel! Wach mal auf.

Wenn du mal einen EB-Dreh mit deiner Scarlet oder Blackmagic auf Gimbal und mit Schärfeassistent (prust!) machst, gib bitte Bescheid, das braucht dringend ein Making of! :-)

Egal, es geht ja hier um die Cion, und die hat wohl eher nichts mit EB zu tun - es geht nur um deren Formfaktor, der dir persönlich nicht schmeckt. Ist doch okay.



Antwort von iasi:

Du folgst dann eben auch einem Kind immer schön mit deine Schulterkamera und Blick nach unten, damit das Kindchen dann auch immer schön klein bleibt - eben die Erwachsenenperspektive - etwas anderes kennst du dann eben nicht.

Was für ein Blödsinn, Iasi. Henkel! Wach mal auf.

Wenn du mal einen EB-Dreh mit deiner Scarlet oder Blackmagic auf Gimbal und mit Schärfeassistent (prust!) machst, gib bitte Bescheid, das braucht dringend ein Making of! :-)

ach ja - wer vezapft nun Blödsinn?
Was ist denn mit deinem Sucher und deiner Bedienung, wenn du die Kamera am Henkel jongliert?

Und wer redet von Scarlet oder BMCC?
Aufwachen!
Die Pocket ist ein Vorgeschmack auf das was mittlerweile möglich ist.

Mit einem Easy-Rig wäre zudem selbst eine Scarlet am Gimbal kein Problem für EB-Dreh.
Merke: Es gab und gibt technische Entwicklungen.



Antwort von Jott:

Und wer redet von Scarlet oder BMCC?

Du normalerweise. Heute nicht?

Das mit dem Sucher beim "Jonglieren am Griff" wäre dir klar, wenn du mal eine EB-Schulterkamera in der Hand gehabt hättest.
Merke: es gab und gibt eine Welt neben deiner.



Antwort von iasi:

Und wer redet von Scarlet oder BMCC?

Du normalerweise. Heute nicht?

Das mit dem Sucher beim "Jonglieren am Griff" wäre dir klar, wenn du mal eine EB-Schulterkamera in der Hand gehabt hättest.
Merke: es gab und gibt eine Welt neben deiner.

Und wenn"s nach dir ginge, würden Ärzte noch immer zur Ader lassen.



Antwort von Bergspetzl:

Das liest sich wie wenn da wer den schritt zum kameraprofi und wahrsager gemacht hätte, ohne wirklich durch die schule gegangen zu sein, die er zu beurteilen gedenkt.
Wer einmal wirklich eb gedreht hat, und damit meine ich nicht gut wetter ponyhof beiträge, sondern spielfeldrand, politikerinterview zu brisanten/aktuellen themen und situative reportagen, der weiss wie dermaßen abhängig man von flexibler, umfassender, solider, stabiler und störunanfälliger technik ist. Wenn ich gimbal oder pocket in verbindung mit eb lese wird mir ja schlecht.
Mir ist weder bewusst wie du mit der pocket audio kontrollieren willst, noch wie du mit dem gimbal quasi aus dem fahrenden fahrzeug springst, dich durch die kollegen akkerst um noch schnell den fuss der politikerin zu erwischen, die ungeplant früher abreist und du viel zu spät (wie immer in der branche) dran bist, und die bilder erwartet werden.
Ich bin kein verfechter von eingefahrenheit, aber der oft verschmähte eb bereich hat seine eigenen regeln und anforderungen.
Man kann mit gimbal und pocket wunderbare dinge machen, von reportage bis film ist alles drin. Ichhabe selber zwei wochen gimbal/pocket am stück gedreht, traumhaft. Aber es gibt pflaster, da muss es numal bulletproof sein. Und da brauchts das harte equipment.
das hauptzauberwort heissen hier im übrigen: einfache optik und audiokontrolle. daher scheidet auch die aja soweit aus: ein großsensorobjektiv für eb ist nach wie vor wunschdenken (abgesehen mal von den fujinion und canon vorstößen, die sehr kurze brennweiten-strecken haben und relativ teuer). Und auto pegel ist auch nicht wirklich ein verlässlicher partner (hallo murphy...). Für eb ist schulter schwer in ordnung und durchdacht. Was nicht heisst das es das einzige ist und das man seine beiträge nicht verschieden ausschmücken kann, wenn möglich. Die wahl des werkzeuges ist halt so ein thema, nix für schnellschusselektriker ;)



Antwort von iasi:

Die alten Hasen sind eben schon immer die größten Bremser gewesen.
Was der Bauer nicht kenn, das frisst er nicht.

Das hört sich bei manchen so an, wie bei so manchem Informatiker, der noch immer daheim auf sein gutes alten XP setzt.

Die Pocket zeigt nur die Richtung an, wohin es gehen wird:
Klein, leicht und dennoch hochwertiger Output.

Keiner sagt, die Pocket sei in Verbindung ein perfekte EB-Kamera. Da ist eben noch ein klein wenig Vorstellungskraft gefragt, um zu sehen, was möglich wäre.
Und klar gibt es EB-Leute, die das große Ding auf der Schulter brauchen, um auch deutlich zu machen, dass hier nun die ganz großen Profis am Werk sind.
Wer einschüchtern will oder eine Show geboten bekommen will, der braucht natürlich so ein großes Teil. Fragt sich nur, ob das immer im Sinne von Berichterstattung ist.

Aber schon klar: Vor so einem granatwerferähnlichen Drum geben sich die Gefilmten selbstverständlich völlig natürlich.
Daher wollen wir auch dabei bleiben und nichts von den Alternativen wissen, die uns technische Entwicklungen eröffnen.



Antwort von Bergspetzl:

demnach verstehe ich nicht warum sich der henkelman nicht vollständig durchgesetzt hat. alle die hier von dir beschriebenen attribute treffen auf diese kameras zu. ab und zu sieht man sie sogar auf pk's. mit dem trend zum vj. oh ade du differenzierte berichterstattung...

ich finde vice manchmal auch interessant und auch oft gut gemacht, aber das ist eine andere baustelle. und in den nachrichten will ich keine schauspieler oder möchtegerns, die sich nur vor kleinen kameras profilieren, sondern infos.
natürlich schüchtert so eine große kamera laien ein, das ist richtig. wenn es geht drehe ich ja auch gerne mit etwas anderem. aber oftmals auch eben nicht. ein eb dreh wird auch nicht lange vorbereitet. da gilt frei nach arri: pickup and shoot. das wars. darum gehts. jeden tag aufs neue. das du erkannt hast, dass es verschiedene kameras gibt ist ja was feines, in der praxis hat fast jeder eb kameramann die gopro im auto liegen und immer öfter auch eine 5D (odgl).



Antwort von Jott:

Die alten Hasen sind eben schon immer die größten Bremser gewesen.
Was der Bauer nicht kenn, das frisst er nicht

Du wolltest wissen, wieso es Schulterkameras gibt. Wurde beantwortet. Was typisch damit gedreht wird, bedingt die Hand an der Optik. Und manches andere, was rein logisch zu dieser Kameraform führt. Unabhängig davon, ob du das kapierst oder nicht.

Steht irgendwo, dass diese Bauform für alles ist? Nicht, oder? Sie ist ideal für einen speziellen Bereich.

In anderen Bereichen ist die Bauform zunächst egal. Siehe RED: ein unbedienbarer Würfel, den sich jeder erst mal für seine Zwecke zurechtschneidern muss. Zwingend. Oder DSLR - hat weltweit Arbeitsplätze bei Righerstellern geschaffen. Dazu die Moden: SteadicamSteadicam im Glossar erklärt, Slider, Gimbal - was kommt nächstes Jahr? Ein Heliumcase für schwebende GoPros? Alles tolle Sachen. Aber sie haben eines gemein: schnell und mit Zeitdruck arbeiten (siehe EB) geht damit schlecht oder gar nicht. Andere Baustelle.

Firmen wie Zacuto leben davon, teure Gestelle und Zubehör zu verkaufen, mit denen man sogar so was wie eine G4 auf die Schulter nehmen kann. Und so laufen dann nicht deine "alten Hasen" rum, sondern die jungen Hipster. Wieso nur?

Sony hat mit der FS7 den Spagat zwischen Kamerawürfel und Schultercam hinzukriegen versucht. Na ja. Und Aja hat sich jetzt wie Blackmagic (Ursa) halt für eine klassische längliche und große Bauform entschieden. Irgend etwas haben die sich dabei gedacht, nicht wahr? Ergonomische Überlegungen, auch unabhängig von Schultergedanken?

Dass dir persönlich das nicht passt, ist doch irrelevant? Einfach etwas anderes nutzen. Es gäbe ja keine Gimbals, gäbe es nicht auch die passenden Kameras dazu, oder? Siehste.



Antwort von schaukelpirat:


Mit einem Easy-Rig wäre zudem selbst eine Scarlet am Gimbal kein Problem für EB-Dreh.
Merke: Es gab und gibt technische Entwicklungen.

Das möchte ich sehen, wie du mit einem geriggten RED-Würfel einem Atemschutztrupp in das verrauchte Brandobjekt folgst, wo das Löschwasser von der Decke spritzt und sich die Rußpartikel in jeden Spalt deiner Kamera zwängen, während du deinem Funkfocuspuller sagst, was er scharfstellen soll. Die Schultermühlen haben nicht nur einen praktischen Formfaktor sondern sind genau für solche typischen Chronik-EB-Geschichten gemacht und an Robustheit und Unempfindlichkeit nicht zu überbieten. Arbeitsgeräte halt, kein Spielzeug. Diese Eigenschaft hat auch kein Henkelmann...

A propos Henkelmann: einen solchen braucht man auch nicht, um eine Katze zu filmen. Man kann nämlich auch die Katze riggen...



Antwort von Jott:

Politikerstatement mit der ganzen rempelnden Horde von den anderen Sendern reicht auch schon, da braucht's keinen Brand! Und wo fällt der Funkschärfen-Operator vom Himmel? Gibt's nicht in diesen Bereichen, also bitte, da können und müssen Kameraleute mit der Hand am Fokusring noch selber scharf stellen, daher auch 2/3"-Zoll bei klassischen EB-Schulterkameras. Bewährte Sensorgröße. Auch weil's dafür schon immer wunderbare Broadcast-Zooms mit der erforderlichen Reichweite und Lichtstärke gibt. Das Puzzle setzt sich schon logisch zusammen!




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