Newsmeldung von slashCAM:März 2026
Anders als im Vorjahr, als "Anora" mit fünf Oscars dominierte, verteilten sich die großen Preise 2026 auf zwei Filme, die sich das Rampenlicht teilten. "One Battle after ...
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Die Oscar-Gewinner 2026 - womit sie gedreht wurden und wo man sie sehen kann
Antwort von Jan:
Ich habe alle Filme gesehen von den Großen, viele waren auch ganz gut, aber so ein richtiger Hammer, der lange im Gedächtnis bleibt, war für mich nicht dabei. Wird auch immer schwerer in den vielen Jahrzehnten der Hundertausenden Filmen eine komplett eigene überzeugende Story zu liefern.
Erstaunlich war auch, dass die ganz großen Kameramänner gar nicht dabei waren bei diesen nomnierten Filmen. Arri hat schon gut dominiert. Paul Thomas Anderson (Boogie Nights, Magnolia, There Will Be Blood, The Master, Der seidene Faden etc) hat es meiner Meinung nach jetzt auch mal verdient, er ist oft leer ausgegangen, jetzt drei Oscars am Stück bei den bisherigen 14 Nominierungen.
Val Kilmer, Robert Duvall und besonders Robert Redford haben doch gut Beifall erhalten zum Abschied. An den Gesichtern der doch stark gealterten ehemaligen Stars für die Übergabe der Oscars merke ich, wir werden alle alt.
Antwort von MaxSchreck:
Jan hat geschrieben:
An den Gesichtern der doch stark gealterten ehemaligen Stars für die Übergabe der Oscars merke ich, wir werden alle alt.
Ziemlich absurder Abschluß. Und wenn Du Dir den Nickelodeon Kids’ Choice Award anschaust fühlst Du Dich jung?
Antwort von 7River:
MaxSchreck hat geschrieben:
Ziemlich absurder Abschluß.
Also, wenn ich mir ein paar meiner Film-/Kinohelden heute betrachte, wie etwa Schwarzenegger, Stallone oder Willis, dann fühle ich mich in der Tat alt. Da wird einem bewusst, wie viel Zeit mittlerweile vergangen ist. Und wie alt man selber ist. Bei Musikern, die ich früher mal gehört habe, wie etwa Heavy Metal, Iron Maiden, verhält es sich ähnlich. Mein Gott, sind die alt geworden. Da stehen ein paar Rentner auf der Bühne.
Antwort von Darth Schneider:
@Max
Das liegt doch daran das so manche Superstars nicht merken wann es genug wäre. Wann man besser den jungen Schauspielern das Feld überlassen sollte.
Jetzt ist es noch ok, aber wenn dann der Tom Cruise mit 70 immer noch in Mission Impossible die Welt rettet.
Dann wird es einerseits peinlich, andererseits fühlt man sich als Zuschauer, der den Tom schon seit er 20 ist kennt halt noch älter.😂
Antwort von Bluboy:
@7River
Zum Glück kann man mit den Ohren nichts sehen
https://www.youtube.com/watch?v=kAp6fh8vYis
Oder doch ?
https://www.youtube.com/watch?v=FCjmwYC ... rt_radio=1
Antwort von Darth Schneider:
Zeitlos, Immer noch cool.
Antwort von MaxSchreck:
7River hat geschrieben:
MaxSchreck hat geschrieben:
Ziemlich absurder Abschluß.
Also, wenn ich mir ein paar meiner Film-/Kinohelden heute betrachte, wie etwa Schwarzenegger, Stallone oder Willis, dann fühle ich mich in der Tat alt. Da wird einem bewusst, wie viel Zeit mittlerweile vergangen ist. Und wie alt man selber ist. Bei Musikern, die ich früher mal gehört habe, wie etwa Heavy Metal, Iron Maiden, verhält es sich ähnlich. Mein Gott, sind die alt geworden. Da stehen ein paar Rentner auf der Bühne.
Ich finds halt absurd. Entweder mir gefällt die jeweilige Kunst oder halt nicht. Schwarzenegger z.B. hat für mich seit etwa Last Action Hero nichts mehr gemacht, was ich unterhaltend finde. Andere, sogar noch jüngere Schauspieler waren früher verraucht. Was juckt mich deren Alter...
Antwort von Jott:
Schwarzenegger hatte in hohem Alter zwei Staffeln einer Art Geheimdienst-Comedy gemacht. Weiß den Titel nicht mehr, war Netflix oder Prime. Gar nicht so schlecht, zumal jede Menge Filmzitate und Anspielungen auf seine früheren Filme vorkommen (bis hin zu Conan der Barbar).
Nett finde ich auch den würdevoll gealterten Stallone in Tulsa King.
Keine Sorge, auch die jetzt noch Jungen werden alt.
Antwort von 7River:
MaxSchreck hat geschrieben:
Schwarzenegger z.B. hat für mich seit etwa Last Action Hero nichts mehr gemacht, was ich unterhaltend finde. Andere, sogar noch jüngere Schauspieler waren früher verraucht. Was juckt mich deren Alter...
„Collateral Damage“ fand ich sehr unterhaltsam.
Das Alter juckt mich insofern, dass man sich der eigenen Vergänglichkeit bewusst wird. Besonders wenn man mit Filmen, mit Musik, mit Schauspielern etc. aufgewachsen ist.
Antwort von Bluboy:
Jott hat geschrieben:
Schwarzenegger hatte in hohem Alter zwei Staffeln einer Art Geheimdienst-Comedy gemacht. Weiß den Titel nicht mehr, war Netflix oder Prime. Gar nicht so schlecht, zumal jede Menge Filmzitate und Anspielungen auf seine früheren Filme vorkommen (bis hin zu Conan der Barbar).
Nett finde ich auch den würdevoll gealterten Stallone in Tulsa King.
Keine Sorge, auch die jetzt noch Jungen werden alt.
FUBAR ist eineUS-amerikanische Action-Comedy-Serie mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle, die am 25. Mai 2023 auf Netflix startete. Die Serie handelt von einem CIA-Agenten, der kurz vor dem Ruhestand erfährt, dass seine Tochter ebenfalls für die CIA arbeitet. Nach zwei Staffeln wurde die Produktion eingestellt
Antwort von Jott:
Genau, Fubar war‘s.
Antwort von MaxSchreck:
7River hat geschrieben:
„Collateral Damage“ fand ich sehr unterhaltsam.
Das Alter juckt mich insofern, dass man sich der eigenen Vergänglichkeit bewusst wird. Besonders wenn man mit Filmen, mit Musik, mit Schauspielern etc. aufgewachsen ist.
Collateral Damage, Sixth Day, End of Days, die Terminator-Filme ab Teil 3 usw. fand ich alle ziemlich ätzend. Entweder repetitiv oder einfach nicht mehr zeitgemäß. Aber jedem das Seine.
Die Vergänglichkeit wurde mir spätestens bewusst, als ich vor 16 Jahren eine Frau auf dem Bürgersteig an einem Herzinfarkt sterben sah. Ich weiß noch, daß es im Winter war und dieses Erlebnis ihn noch viel trister und trübsinniger machte. Die Vergänglichkeit wurde noch greifbarer, als dann Menschen in meinem engeren Umfeld urplötzlich mit 24, 30 und 38 verstorben waren oder wenn ich nahe Verwandte sehe, die nach einem harten Arbeitsleben körperlich und geistig zerfallen - mein eigener Onkel weiß nicht mehr, wer ich bin... Ultraerfolgreiche Schauspieler, die ein paradiesisches Luxusleben im weit fortgeschrittenen Alter führen dürfen, finde ich in diesem Kontext irrelevant bis geschmacklos. Ich messe bei denen nur deren schauspielerische Leistung und ob diese mit dem Alter gereift ist, mir fällt da z.B. Robert Foster ein, Don Johnson und ein paar mehr - aber alles andere ist doch schnurz.
Antwort von Bildlauf:
Diese Aussagen fand ich interessant:
- "Die ARRI ALEXA 65 in "Frankenstein" ........ mit Licht nur durch Fenster, ohne künstliche Lichtquellen im Set."
- "Hamnet": ARRI ALEXA 35, vorwiegend mit natürlichem Licht......."
- "The Secret Agent": ARRI ALEXA 35 und ALEXA Mini, aber mit bewusst unperfekten Vintage-Optiken für einen charaktervollen, fleckig-lebendigen 70er-Jahre-Look."
-" Train Dreams": ARRI ALEXA 35 in 4.6K Open Gate – ausschließlich Naturlicht, Kerzen und Lagerfeuer als einzige Lichtquellen."
Antwort von Jott:
Frankenstein ohne Licht? Ganz im Gegenteil.
„Single-Source-Lighting: Die Beleuchtung orientiert sich an Caravaggio und nutzt oft eine einzelne, starke Lichtquelle, wie ein Fenster, um dramatische Kontraste zu erzeugen.
Atmosphäre: Es wird eine sehr dunkle, kontrastreiche Ästhetik angestrebt, die das Gefühl von "lebendigem", sich veränderndem Licht vermittelt.
Farben: Die Beleuchtung ist farbenfroh, um die Sets und Kostüme zu ergänzen.
Herausforderungen: Die Dreharbeiten fanden in echten Kulissen statt, wobei große Fenster genutzt wurden, was den Einsatz umfangreicher Beleuchtungstechnik außerhalb erforderte.“
Antwort von Bildlauf:
Jott hat geschrieben:
Frankenstein ohne Licht? Ganz im Gegenteil.
„Single-Source-Lighting: Die Beleuchtung orientiert sich an Caravaggio und nutzt oft eine einzelne, starke Lichtquelle, wie ein Fenster, um dramatische Kontraste zu erzeugen.
Atmosphäre: Es wird eine sehr dunkle, kontrastreiche Ästhetik angestrebt, die das Gefühl von "lebendigem", sich veränderndem Licht vermittelt.
Farben: Die Beleuchtung ist farbenfroh, um die Sets und Kostüme zu ergänzen.
Herausforderungen: Die Dreharbeiten fanden in echten Kulissen statt, wobei große Fenster genutzt wurden, was den Einsatz umfangreicher Beleuchtungstechnik außerhalb erforderte.“
Das stand da so geschrieben und ich habe es nur zitiert......und fand die 4 Aussagen interessant.
Finde den Ansatz mit available light auch ziemlich interessant.
Antwort von Jott:
Bei Train Dreams stimmt’s wohl auch. Düster im Wald. Aber Frankenstein ist eine Lichtsetzungs-Orgie par excellence.
Antwort von Alex:
Bildlauf hat geschrieben:
- "Die ARRI ALEXA 65 in "Frankenstein" ........ mit Licht nur durch Fenster, ohne künstliche Lichtquellen im Set."
Jott hat geschrieben:
Frankenstein ohne Licht? Ganz im Gegenteil.
Ich denke, das bezieht sich auf "
im Set". Soll also heißen, dass die Scheinwerfer
außerhalb des Sets/Kulisse aufgebaut wurden und
nicht im Set. Was tatsächlich einen sehr großen Unterschied für die Beleuchtung ausmacht.
Antwort von Darth Schneider:
Nun, das mit ausserhalb vom Set ist doch fast immer so, weil ja die Lampen ja schliesslich nicht im Bild sein sollen, beziehungsweise weil zu Zeiten von Frankenstein eigentlich als Practicals nur Kerzen und ähnliches in Frage kommen.
Und von draussen nach drinnen zu leuchten kommt immer gut.
Ich hab Frankenstein gesehen, da wurde jedenfalls mit viel Licht gearbeitet…
Antwort von Alex:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Nun, das mit ausserhalb vom Set ist doch fast immer so, weil ja die Lampen ja schliesslich nicht im Bild sein sollen
Nein. Es ist fast immer so, dass natürlich zusätzlich zu den Lampen draußen, viele weitere im Set aufgebaut werden,
aber natürlich so, dass sie nicht im Bild sind.
Ein Film, der nur von außen beleuchtet ist, folgt eher einem Prinzip/Dogma. Bietet sich allerdings nicht für jedes Genre an, da man idR sehr kontrastreiche Ergebnisse erzielt.
Antwort von Darth Schneider:
Ja klar logisch, das ist mir natürlich schon klar.
Aber eben, mein Mein Gedanke war,
Licht im Set aufgebaut funktioniert beim Film eigentlich nur sinnvoll mit Practicals oder mit sonst von irgendwo her motiviertem Licht das im Bild zu sehen oder wenigstens zu erahnen ist.
Was zu Zeiten von Frankenstein nun mal sehr begrenzt war/ist.
Und klar funktioniert beleuchten von draussen wahrscheinlich nicht für alles.
Aber eigentlich für sehr vieles, das wird ja sehr oft bei völlig verschiedenen Filmen so gemacht, lange nicht nur beim Prinzip Dogma, oder bei Horrorfilmen, Triller oder ähnlichem.
Antwort von Bildlauf:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ja klar logisch, das ist mir schon klar.
Aber eben, mein Mein Gedanke war,
Licht im Set aufgebaut funktioniert beim Film eigentlich nur sinnvoll mit Practicals oder mit sonst von irgendwo her motiviertem Licht im Bild.
Was zu Zeiten von Frankenstein nun mal sehr begrenzt war/ist.
Und klar funktioniert beleuchten von draussen nicht für alles.
Aber für vieles, das wird ja sehr oft bei völlig verschiedenen Filmen so gemacht.
Vielleicht definiert das jeder anders, ein "Set" ist für mich der Ort, wo eine Szene gedreht wird, also alles hinter und vor der Kamera. Die gesamte Örtlichkeit, wo sich Crew und Technik befindet um eine bestimmte Szene zu drehen, wo dann eben nur ein bestimmter Bereich geframet wird dieses Sets.
Du definierst "Set" als das "Frame", was abgebildet wird, wenn ich Dich richtig verstehe.
Also werden Lampen, logischerweise nicht sichtbar im Frame, aufgebaut am "Set", dann hat man Licht am Set oder im Set.
Kommt das Licht von außen durch ein Fenster (künstliche Sonne zb), dann wäre das Licht außerhalb des Sets und nicht "im" Set? Oder könnte das doch auch noch "im" Set sein?
Antwort von Jott:
Einfach das Set-Video oben genau gucken: das steht schon Licht "im Set" rum. Klassisches People-Zeugs wie Flächenleuchten mit Richtwaben.
Auf YouTube gibt's einiges zu hören und zu sehen, was die aufwendige Lichtgestaltung angeht.
Antwort von Bildlauf:
Jott hat geschrieben:
Einfach das Set-Video genau gucken: das steht schon Licht "im Set" rum. Klassisches People-Zeugs wie Flächenleuchten mit Richtwaben.
Es ging jetzt mehr allgemein um Definition was ist Set und nicht um Frankenstein und wann ist etwas im/am Set etc....oder Frame
Aber vom Ding her: Licht am Set um eine Szene zu beleuchten, natürlich nicht sichtbar in der Szene/Frame
Antwort von Darth Schneider:
@Bildlauf
Du hast recht, ich interpretiere „on Set“ automatisch als das was sichtbar ist im Bild ist.
Wahrscheinlich ist meine Interpretation beim Film falsch.
Ich komme halt von der Bühne da gibt es „on Stage“= sichtbar und alles andere ist „Off Stage“…Beziehungsweise „in the Wings“
Der wichtigste Unterschied bleibt das beim Film das gesetzte Licht zumindest zum Grossteil von im Frame vorhandenem Licht motiviert sein sollte und das es auf der Bühne überhaupt keine Rolle spielt.😂