7River
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Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von 7River »

Der Bedarf an Kurzfilmen wäre nicht groß! Es geht darum, dass der Herr das am Ende nicht sagt. Darum geht es.
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“



iasi
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Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von iasi »

7River hat geschrieben: Mi 10 Jul, 2024 10:19 Der Bedarf an Kurzfilmen wäre nicht groß! Es geht darum, dass der Herr das am Ende nicht sagt. Darum geht es.
Muss er auch nicht, denn er sagt in der Mitte sehr ausführlich, dass mit Kurzfilmen nichts zu holen ist.

Es ist doch auch eine ziemlich einfache, kombinatorische Relation:

Sehr viele neue Kurzfilme treffen auf wenige Veröffentlichungsmöglichkeiten.

Wenn die Kurzfilmmacher wenigstens einen gemeinsamen Rahmen bei Handlung und/oder Charakteren finden würden, dann könnte man daraus einen Episodenfilm oder eine Serie machen.
Aber nur wenige denken über das eigentliche Machen hinaus.

Viele versuchen sich mit geringem Budget zudem in Genre, bei denen Erwartungshaltungen bestehen, die sie nicht erfüllen können.
Dieses "wie bei" hört man sehr oft - und dann werden große Namen und/oder High-Budget-Produktionen genannt.

Dabei wäre statt "Fight Club" eher "Funny Games" angesagt, wenn man nur geringes Budget zur Verfügung hat.



7River
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Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von 7River »

iasi hat geschrieben: Mi 10 Jul, 2024 14:29 Muss er auch nicht, denn er sagt in der Mitte sehr ausführlich, dass mit Kurzfilmen nichts zu holen ist.
Wie beide aber sagen: Kurzfilme sind was fürs Vorzeigen.
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“



iasi
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Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von iasi »

7River hat geschrieben: Mi 10 Jul, 2024 15:14
iasi hat geschrieben: Mi 10 Jul, 2024 14:29 Muss er auch nicht, denn er sagt in der Mitte sehr ausführlich, dass mit Kurzfilmen nichts zu holen ist.
Wie beide aber sagen: Kurzfilme sind was fürs Vorzeigen.
Wem denn?

Was der Herr sagt, ist, dass ein Trailer zum geplanten Projekt geeigneter ist.

Erfolg ist zudem der Türöffner.
Hast du einen Spielfilm vorzuweisen, ist es schon allein mal ein Erfolg, dass du die Produktion stemmen konntest.
Wenn der Spielfilm dann auch von Menschen gesehen wurde, ist das ein Achtungserfolg.
Wenn der Spielfilm seine (gesamten) Kosten (inkl. Gagen) einspielen konnte, ...

Für einen Kurzfilm bekommst du vielleicht eine Urkunde mit goldenem Stempel zugeschickt.
Auf Festivals gibt´s Kurzfilmsparten, die man sich als Zuschauer auch mal gibt, aber wirklich Beachtung finden Spielfilme.
Beim fantasy filmfest gibt´s die get shorty-Reihe mit gerade mal 10 Kurzfilmen. Und gezeigt werden sie dann Sonntag Mittag um 12:30 Uhr, während an 8 Tagen dreimal so viele Spielfilme geboten werden.



Skeptiker
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Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von Skeptiker »

iasi hat geschrieben: Mi 10 Jul, 2024 16:09
... Erfolg ist zudem der Türöffner.
Hast du einen Spielfilm vorzuweisen, ist es schon allein mal ein Erfolg, dass du die Produktion stemmen konntest.
...
...
... Für einen Kurzfilm bekommst du vielleicht eine Urkunde mit goldenem Stempel zugeschickt. ...
Ich habe den Eingangsfilm leider immer noch nicht angeschaut und auch diese Diskussion nicht ganz durchgelesen.
Aber trotzdem ein Gedanke:

(Auftrags-)Werbefilme sind auch Kurzfilme. Oft sogar Kurz-Spielfilme, die nicht selten originell und auf den Punkt (pointiert) eine Mini-Story erzählen und - falls auch die Bilder überzeugen - zeigen, dass man's kann!
Könnten auch ein Türöffner sein (mir fällt dabei z. B. Ridley Scotts "1984"-Clip für Apple ein).



iasi
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Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von iasi »

Skeptiker hat geschrieben: Mi 10 Jul, 2024 16:24
iasi hat geschrieben: Mi 10 Jul, 2024 16:09
... Erfolg ist zudem der Türöffner.
Hast du einen Spielfilm vorzuweisen, ist es schon allein mal ein Erfolg, dass du die Produktion stemmen konntest.
...
...
... Für einen Kurzfilm bekommst du vielleicht eine Urkunde mit goldenem Stempel zugeschickt. ...
Ich habe den Eingangsfilm leider immer noch nicht angeschaut und auch diese Diskussion nicht ganz durchgelesen.
Aber trotzdem ein Gedanke:

(Auftrags-)Werbefilme sind auch Kurzfilme. Oft sogar Kurz-Spielfilme, die nicht selten originell und auf den Punkt (pointiert) eine Mini-Story erzählen und - falls auch die Bilder überzeugen - zeigen, dass man's kann!
Könnten auch ein Türöffner sein (mir fällt dabei z. B. Ridley Scotts "1984"-Clip für Apple ein).
Ja - aber auch da muss man erstmal reinkommen, denn den Auftrag muss man ja auch erhalten.
Da aber der Vertrieb vom Auftraggeber gesichert und finanziert wird, stimmt das schon.

Der Geldgeber für einen Spielfilm muss jedoch auch erst überzeugt sein, dass du dann eine Handlung für einen 90 Minuten-Film zusammenhalten kannst - und nicht nur eine 90 Sekunden-Geschichte.
Ridley Scott hatte ja auch seine eigene Produktionsfirma gegründet.
1968 verließ Scott die BBC, um Ridley Scott Associates (RSA) zu gründen. An dem Projekt arbeiteten neben seinem Bruder Tony Regisseure wie Alan Parker, Hugh Hudson und Hugh Johnson mit. RSA wurde zu einem der erfolgreichsten Werbefilm-Häuser in Europa, in dessen Auftrag Scott für über 2000 Werbespots verantwortlich zeichnet; viele davon wurden auf den Festspielen von Cannes und Venedig ausgezeichnet.



macaw

Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von macaw »

Am Ende sollte man auch mal sehen, daß man Kurzfilme auch aus Spaß an der Sache macht, welcher einem bei kommerziellen Produktionen mehr oder weniger vergällt wird. Nur wenn man wirklich frei und ohne Zwänge (dann halt in einem stemmbaren Rahmen) kreativ werden kann, kann man außerdem auch Grenzen überschreiten.



iasi
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Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von iasi »

macaw hat geschrieben: Mi 10 Jul, 2024 17:07 Am Ende sollte man auch mal sehen, daß man Kurzfilme auch aus Spaß an der Sache macht, welcher einem bei kommerziellen Produktionen mehr oder weniger vergällt wird. Nur wenn man wirklich frei und ohne Zwänge (dann halt in einem stemmbaren Rahmen) kreativ werden kann, kann man außerdem auch Grenzen überschreiten.
Und dir macht es dann nichts aus, wenn so gut wie niemand deinen Kurzfilm sieht?

Bild



Bildlauf
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Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von Bildlauf »

iasi hat geschrieben: Mi 10 Jul, 2024 16:09 Hast du einen Spielfilm vorzuweisen, ist es schon allein mal ein Erfolg, dass du die Produktion stemmen konntest.
Wenn der Spielfilm dann auch von Menschen gesehen wurde, ist das ein Achtungserfolg.
Wenn der Spielfilm seine (gesamten) Kosten (inkl. Gagen) einspielen konnte, ...
Ist ja alles richtig, aber erstmal schaffen!
Wie gesagt die Chancen....ist halt Roulette.

Der eine mags solide, der andere riskant.
Wers riskant mag, soll das gerne machen.

Aber Kurzfilme bringen schon etwas, darüber entwickeln sich die Menschen, kommen weiter voran, Leute können Ihre Reels erstellen, man vernetzt sich, empfiehlt sich weiter etc.
Also das abzutun als quasi sinnlos ist fragwürdig, scheiterst aber selbst an so simpleren Dingen wie einen Discounter klar machen.
Dabei ist das gut zu organisieren mit Discounter, musst Du nur mal ein bisschen out of the box denken.....

Dann drehe doch endlich den Film wo Ewigkeiten geredet wird, ohne Standortwechsel und jemand 5 Minuten einen Kaffee umrührt und mit Digitalzoom. Du wirst dann ja sehen ob es funktioniert. Wünsche es Dir ja, aber die Chancen..... wie gesagt.....



pillepalle
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Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von pillepalle »

Nur eine Location und richtig günstig. Mit ein wenig Ausarbeitung kann man da locker einen 120 Minüter draus machen. Und dann rollt der Rubel...



VG
Es geht doch nichts über ein solides Halbwissen.



stip
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Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von stip »

iasi hat geschrieben: Mi 10 Jul, 2024 17:34
Und dir macht es dann nichts aus, wenn so gut wie niemand deinen Kurzfilm sieht?

Ich habe viele Kurzfilme gedreht im Wissen, dass sie kaum jemand je sehen wird. Weil dir der Wert von Übung nicht in den Schädel will kannst du auch nicht von der Utopie deines erfolgreichen Laien-Erstlingswerks lassen.



iasi
Beiträge: 31202

Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von iasi »

stip hat geschrieben: Mi 10 Jul, 2024 18:16
iasi hat geschrieben: Mi 10 Jul, 2024 17:34
Und dir macht es dann nichts aus, wenn so gut wie niemand deinen Kurzfilm sieht?

Ich habe viele Kurzfilme gedreht im Wissen, dass sie kaum jemand je sehen wird. Weil dir der Wert von Übung nicht in den Schädel will kannst du auch nicht von der Utopie deines erfolgreichen Laien-Erstlingswerks lassen.
Du machst also deine Kurzfilme allein.

Ich stellt mir vor, wie stip die Kamera einstellt, die Rec-Taste drückt und vor die Kamera springt. :)

Oder hat unser stip da einen netten Filmerverein? Ganz gemeinnützig und nicht profitorientiert?

Letztlich ist deine Kurzfilmdreherei - wie das Finanzamt sagt - Liebhaberei.

Oder nutzt unser stip etwa andere aus und lässt sie kostenlos für sich an seinem Kurzfilm-Projekt arbeiten? ;)
So mit Rückstellungsvertrag und leeren Versprechen.
Und dann muss du froh sein, wenn das Finanzamt von Liebhaberei spricht. ;)

Das Problem bei der heutigen Filmerausbildung sind diese Übungsfilme, die reiner Selbstzweck sind und nicht auf ein Publikum abzielen. Und das setzt sich dann mit den geförderten Filmen fort - und als extreme Gegenreaktion wird dann Chantal & Co. nach scheinbaren Erfolgsrezepten für ein breites Publikum gedreht.



7River
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Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von 7River »

iasi hat geschrieben: Mi 10 Jul, 2024 19:39
Oder hat unser stip da einen netten Filmerverein? Ganz gemeinnützig und nicht profitorientiert?
Wenn ja, dann hat er Dir zumindest was voraus.
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“



iasi
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Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von iasi »

Bildlauf hat geschrieben: Mi 10 Jul, 2024 17:35
iasi hat geschrieben: Mi 10 Jul, 2024 16:09 Hast du einen Spielfilm vorzuweisen, ist es schon allein mal ein Erfolg, dass du die Produktion stemmen konntest.
Wenn der Spielfilm dann auch von Menschen gesehen wurde, ist das ein Achtungserfolg.
Wenn der Spielfilm seine (gesamten) Kosten (inkl. Gagen) einspielen konnte, ...
Ist ja alles richtig, aber erstmal schaffen!
Wie gesagt die Chancen....ist halt Roulette.

Der eine mags solide, der andere riskant.
Wers riskant mag, soll das gerne machen.

Aber Kurzfilme bringen schon etwas, darüber entwickeln sich die Menschen, kommen weiter voran, Leute können Ihre Reels erstellen, man vernetzt sich, empfiehlt sich weiter etc.
Wenn man wirklich vorankommen möchte, muss man von Kurzfilmen wegkommen, die man - wie du selbst beschreibst - eigentlich nur für sich selbst macht.

Und wenn du keine Risikobereitschaft zeigst, wird auch kein Geldgeber das Risiko eingehen, dir Geld für eine Spielfilmproduktion zu geben.
Man sollte auch vermitteln, dass man selbst an ein Projekt glaubt.
Und man sollte zeigen, dass man auch einen Spielfilm stemmen kann.

Der Großteil der erfolgreichen Filmemacher hatte zu Beginn ihrer Karriere ihre eigene Produktionsfirma gegründet.
Zuletzt geändert von iasi am Do 11 Jul, 2024 08:05, insgesamt 1-mal geändert.



iasi
Beiträge: 31202

Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von iasi »

7River hat geschrieben: Do 11 Jul, 2024 06:59
iasi hat geschrieben: Mi 10 Jul, 2024 19:39
Oder hat unser stip da einen netten Filmerverein? Ganz gemeinnützig und nicht profitorientiert?
Wenn ja, dann hat er Dir zumindest was voraus.
Eine Vereinsgründung? ;) :)



ich nicht
Beiträge: 262

Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von ich nicht »

iasi hat geschrieben: Do 11 Jul, 2024 08:04
7River hat geschrieben: Do 11 Jul, 2024 06:59

Wenn ja, dann hat er Dir zumindest was voraus.
Eine Vereinsgründung? ;) :)
und ein echtes leben außerhalb dieses forums ;) :)



Alex
Beiträge: 2330

Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von Alex »

iasi hat geschrieben: Do 11 Jul, 2024 08:03 Wenn man wirklich vorankommen möchte, muss man von Kurzfilmen wegkommen...
Vielleicht musst du da erstmal hinkommen?



iasi
Beiträge: 31202

Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von iasi »

ich nicht hat geschrieben: Do 11 Jul, 2024 08:28
iasi hat geschrieben: Do 11 Jul, 2024 08:04

Eine Vereinsgründung? ;) :)
und ein echtes leben außerhalb dieses forums ;) :)
So spricht das Kleingärtnervereinsmitglied. ;)



iasi
Beiträge: 31202

Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von iasi »

Alex hat geschrieben: Do 11 Jul, 2024 08:35
iasi hat geschrieben: Do 11 Jul, 2024 08:03 Wenn man wirklich vorankommen möchte, muss man von Kurzfilmen wegkommen...
Vielleicht musst du da erstmal hinkommen?
Warst du denn schon da?
Das Problem mit den Kurzfilmen ist ja, dass ein dir Fremder das nicht wissen kann.
Wo könnte ich deine Kurzfilme denn sehen?

Bezeichnend ist ja auch, wie viele hier immer in Richtung der Person denken, die einen Kurzfilm gemacht hat, und sich gar nicht für den Kurzfilm interessieren.
Der Kurzfilm ist in deren Augen nur "ein Mittel zum Zweck" und hat nur "diese Funktionalität um reinzukommen". ;)

Jedem sollte übrigens auch klar sein, dass sich "professionell" dadurch auszeichnet, dass das Ziel einer Gewinnabsicht dahinter steht. Wer also an einem Set als Crew-Mitglied beteiligt ist, ...



ich nicht
Beiträge: 262

Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von ich nicht »

iasi hat geschrieben: Do 11 Jul, 2024 08:53
ich nicht hat geschrieben: Do 11 Jul, 2024 08:28

und ein echtes leben außerhalb dieses forums ;) :)
So spricht das Kleingärtnervereinsmitglied. ;)
kleingaertnervereinsmitglied.de ist ein super forum. können wir als nicht-kleingärtner viel schreiben. jeden tag. ;)



iasi
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Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von iasi »

ich nicht hat geschrieben: Do 11 Jul, 2024 09:07
iasi hat geschrieben: Do 11 Jul, 2024 08:53

So spricht das Kleingärtnervereinsmitglied. ;)
kleingaertnervereinsmitglied.de ist ein super forum. können wir als nicht-kleingärtner viel schreiben. jeden tag. ;)
Und nun schreibst du also auch hier solche Beiträge, wie in diesem Kleingärtner-Forum. ;)



ich nicht
Beiträge: 262

Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von ich nicht »

iasi hat geschrieben: Do 11 Jul, 2024 09:12
ich nicht hat geschrieben: Do 11 Jul, 2024 09:07

kleingaertnervereinsmitglied.de ist ein super forum. können wir als nicht-kleingärtner viel schreiben. jeden tag. ;)
Und nun schreibst du also auch hier solche Beiträge, wie in diesem Kleingärtner-Forum. ;)
ja, machen wir. crazy ;)



Alex
Beiträge: 2330

Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von Alex »

iasi hat geschrieben: Do 11 Jul, 2024 09:04 Warst du denn schon da?
Das Problem mit den Kurzfilmen ist ja, dass ein dir Fremder das nicht wissen kann.
Wo könnte ich deine Kurzfilme denn sehen?
Natürlich habe ich schon einige Kurzfilme gedreht, allerdings mache ich den Job schon so lange, dass meine Kurzfilme auf keinen digitalen Plattformen laufen, das müsste alles mal digitalisiert werden, weil sie lediglich auf Band oder auf Film existieren.

Und dieses Beispiel hatten wir ja auch schon bereits besprochen: viewtopic.php?p=1208839#p1208839

Müsstest du aber bei mir angucken :)
PXL_20240711_072350894.jpg


Heutzutage würde ich Kurzfilme nur noch gegen Bezahlung, oder wenn unentgeltlich, dann nur für gute Freunde oder einen guten Zweck (Charity) machen. Einen eigenen Kurz-/oder Langfilm würde ich nicht produzieren wollen, weil ich mich dafür nicht berufen fühle.

Und mittlerweile habe ich so viel gedreht, dass ich bei Anfragen eigentlich fast immer irgendwas Aktuelleres zeigen kann, das thematisch passt.

Übrigens, Musikvideos oder Werbung sind ja auch Kurzfilme: viewtopic.php?p=1214861#p1214861

iasi hat geschrieben: Do 11 Jul, 2024 09:04Wo könnte ich deine Kurzfilme denn sehen?
Und deine? Oder sonstige Arbeitsproben?
Ich würde nie mit jemandem zusammenarbeiten wollen, der nichts, aber rein gar nichts zu zeigen hat.
Niemand will das, außer die Mitstreiter haben ebenfalls nichts vorzuweisen, oder du bietest Geld.
Deshalb wird dir auch nichts andere übrigbleiben, als mit Anfängern zu drehen, aber genau das willst du ja auch...
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.



Bildlauf
Beiträge: 3118

Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von Bildlauf »

iasi hat geschrieben: Do 11 Jul, 2024 08:03
Und wenn du keine Risikobereitschaft zeigst, wird auch kein Geldgeber das Risiko eingehen, dir Geld für eine Spielfilmproduktion zu geben.
Man sollte auch vermitteln, dass man selbst an ein Projekt glaubt.
Und man sollte zeigen, dass man auch einen Spielfilm stemmen kann.

Der Großteil der erfolgreichen Filmemacher hatte zu Beginn ihrer Karriere ihre eigene Produktionsfirma gegründet.
Risikobereitschaft und dran glauben sind beides wichtige Dinge für so ein Vorhaben, wie es Dir vorschwebt.
Aber aufgrund des hohen Risikos würden Geldgeber auch recht hohe Anteile/Verzinsungen verlangen.

Dein Problem mit Kurzfilmen ist zu eng gedacht, siehe es als Marketingtool, so wie ein Unternehmen, das Werbung schaltet. Zudem macht es Spaß, kann Selbstverwirklichung sein. Plus Vernetzung etc.
Hat daher absolut seine Berechtigung und ist sogar sinnvoll.

@iasi, hast Du schonmal einen Kurzfilm gedreht oder in irgendeiner Form einen szenischen Dreh gehabt?
Weil so direkt ins kalte Wasser mit einem Langfilm, man muss ja Investoren/Teilhabern etc. auch was anbieten, was Du schon gemacht hast. Und das können Kurzfilme sein.

Ich liebe solche Szenen wie Kaffe umrühren, verstehe was Du meinst, oder zb bei Inglourious Basterds die Sache mit der Sahne und dem Apfelstrudel, aber es muss dann auch wirklich richtig gut gemacht sein, sonst wirkt es nicht, und das ist echte Kunst.



stip
Beiträge: 1616

Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von stip »

iasi hat geschrieben: Mi 10 Jul, 2024 19:39
stip hat geschrieben: Mi 10 Jul, 2024 18:16

Ich habe viele Kurzfilme gedreht im Wissen, dass sie kaum jemand je sehen wird. Weil dir der Wert von Übung nicht in den Schädel will kannst du auch nicht von der Utopie deines erfolgreichen Laien-Erstlingswerks lassen.
Du machst also deine Kurzfilme allein.
Ach Junge...



stip
Beiträge: 1616

Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von stip »

iasi hat geschrieben: Do 11 Jul, 2024 08:03
Wenn man wirklich vorankommen möchte,
hahaha



7River
Beiträge: 5061

Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von 7River »

iasi hat geschrieben: Do 11 Jul, 2024 08:04
Eine Vereinsgründung? ;) :)
Nicht unbedingt das. Aber wenn was gemeinsam zustande kommt, auch wenn‘s nur ein Kurzfilm ist, wäre doch nicht schlecht.
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“



iasi
Beiträge: 31202

Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von iasi »

Bildlauf hat geschrieben: Do 11 Jul, 2024 10:14
iasi hat geschrieben: Do 11 Jul, 2024 08:03
Und wenn du keine Risikobereitschaft zeigst, wird auch kein Geldgeber das Risiko eingehen, dir Geld für eine Spielfilmproduktion zu geben.
Man sollte auch vermitteln, dass man selbst an ein Projekt glaubt.
Und man sollte zeigen, dass man auch einen Spielfilm stemmen kann.

Der Großteil der erfolgreichen Filmemacher hatte zu Beginn ihrer Karriere ihre eigene Produktionsfirma gegründet.
Risikobereitschaft und dran glauben sind beides wichtige Dinge für so ein Vorhaben, wie es Dir vorschwebt.
Aber aufgrund des hohen Risikos würden Geldgeber auch recht hohe Anteile/Verzinsungen verlangen.

Dein Problem mit Kurzfilmen ist zu eng gedacht, siehe es als Marketingtool, so wie ein Unternehmen, das Werbung schaltet. Zudem macht es Spaß, kann Selbstverwirklichung sein. Plus Vernetzung etc.
Hat daher absolut seine Berechtigung und ist sogar sinnvoll.

@iasi, hast Du schonmal einen Kurzfilm gedreht oder in irgendeiner Form einen szenischen Dreh gehabt?
Weil so direkt ins kalte Wasser mit einem Langfilm, man muss ja Investoren/Teilhabern etc. auch was anbieten, was Du schon gemacht hast. Und das können Kurzfilme sein.

Ich liebe solche Szenen wie Kaffe umrühren, verstehe was Du meinst, oder zb bei Inglourious Basterds die Sache mit der Sahne und dem Apfelstrudel, aber es muss dann auch wirklich richtig gut gemacht sein, sonst wirkt es nicht, und das ist echte Kunst.
Jeder hier hat wohl schon einen Kurzfilm gedreht und/oder daran mitgewirkt. Diese kindischen Diskussion mancher hier über das was schon jemand gemacht hat, sind doch nicht von Bedeutung.
Erfahrung ist auch relativ. Wenn du an einem Kurzfilm mitgewirkt hast, der nur mäßig gut geworden ist, kannst du z.B. 2 Arten von Erfahrungen daraus mitnehmen:
1. Wie man an einem "professionellen" Set arbeitet.
oder
2. Was man besser und anders machen könnte/sollte.

Und zum Geldgeber:
Mal angenommen, da kommt jemand, der schon verschiedene Kurzfilme gedreht und auf Festivals gezeigt hat, und bittet dich um die Finanzierung eines Spielfilmes.
Und dann kommt ein anderer, der einen Low-Budget-Spielfilm produziert hat, der ebenfalls auf Festivals und einigen Programmkinos lief.

Wem wird er sein Geld wohl anvertrauen?



Alex
Beiträge: 2330

Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von Alex »

iasi hat geschrieben: Do 11 Jul, 2024 12:49Diese kindischen Diskussion mancher hier über das was schon jemand gemacht hat, sind doch nicht von Bedeutung.
Achso, weshalb dann so interessiert? Du willst doch ständig von anderen wissen, was sie schon produziert haben ohne selbst etwas zu zeigen?
iasi hat geschrieben: Do 11 Jul, 2024 09:04Wo könnte ich deine Kurzfilme denn sehen?


iasi hat geschrieben: Do 11 Jul, 2024 12:49Jeder hier hat wohl schon einen Kurzfilm gedreht und/oder daran mitgewirkt.
Na dann zeig doch mal, nicht nur ich bin unfassbar gespannt...



Bildlauf
Beiträge: 3118

Re: KURZFILME, STUDENTENOSCAR & CO. Über den Einstieg in die Filmbranche

Beitrag von Bildlauf »

iasi hat geschrieben: Do 11 Jul, 2024 12:49
Jeder hier hat wohl schon einen Kurzfilm gedreht und/oder daran mitgewirkt. Diese kindischen Diskussion mancher hier über das was schon jemand gemacht hat, sind doch nicht von Bedeutung.


Und zum Geldgeber:
Mal angenommen, da kommt jemand, der schon verschiedene Kurzfilme gedreht und auf Festivals gezeigt hat, und bittet dich um die Finanzierung eines Spielfilmes.
Und dann kommt ein anderer, der einen Low-Budget-Spielfilm produziert hat, der ebenfalls auf Festivals und einigen Programmkinos lief.

Wem wird er sein Geld wohl anvertrauen?
ok, es war ja nur eine Frage wegen Kurzfilmmitwirkung.
Ist schon von Bedeutung was jemand gemacht hat oder nicht, das ist in jeder Berufsbranche eigentlich so.
Wen würdest Du eher einen Airbus 380 fliegen lassen, wenn es Deiner wäre? Einem alten Hasen mit 1000enden Flugstunden oder jemanden frisch von der Akademie plus kurzer Einweisung in den A380?

Der Geldgeber könnte tendenziell eher dem das Geld geben, der schon einen Langfilm produziert hat, aber man muss ja erstmal einen Langfilm haben, um damit Geldgeber zu bekommen, die in einen neuen Langfilm investieren.

Also Status quo ist doch bei Dir, daß Du keinen Langfilm vorweisen kannst, "nur" einen Kurzfilm.



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