Es hat ein bißchen länger gedauert als gedacht -- angekündigt wurde die Technologie in 2010 --, doch nun sollen erste Bildsensoren von InVisage ausgeliefert werden. Die Quantum13-Sensoren sind für Smartphones konzipiert und verfügen ua. über eine Global Shutter Auslesung, wodurch das CMOS-typische Rolling Shutter Wabern vermieden wird. Anders als bei anderen Bildsensoren kommt auch kein Siliziumplättchen als Lichtfänger zum Einsatz, sondern eine Quantenpunkt-Schicht, InVisage nennt sie "QuantumFilm", welche über einen höheren Dynamikumfang verfügen soll (bis zu drei Stufen laut Hersteller).

Die Quantum13-Chips sollen mit 13MP auflösen bei einer Senselgröße von 1.1µm, und als Module äußerst kompakt ausfallen, 8,5x8,5mm bei nur 4mm Höhe. Sie unterstützen auch 4K / UHD Videoaufnahmen. Mehr Informationen zur QuantumFilm-Technologie lassen sich hier nachlesen.
Ein erster Kurzfilm wurde bereits mit einem solchen Sensor gefilmt -- Rolling Shutter Probleme tauchen in der Tat darin nicht auf, doch dafür bekommt man einen in mehrfacher Hinsicht besonderen Look zu sehen.
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Im Oktober hatte der Hersteller übrigens bekanntgegeben, den Kameramann Emmanuel Lubezki (Gravity, Birdman) als künstlerischen Berater engagiert zu haben -- er soll InVisage beim Fine-Tunen künftiger Sensor-Spezifikationen zur Seite stehen; unseres Wissens ist eine solche direkte Zusammenarbeit zwischen Sensorschmiede und DoP einmalig.



















