Der 7. August, der Tag an dem die Mini 5 Pro Gerüchten zufolge vorgestellt werden sollte, ist verstrichen - die neue Drohne aber kam nicht. Wo bleibt sie? Alles nur ein Hoax oder verzögert sich einfach nur der Start? Laut des stets gut informierten Jasper Ellens letzteres - DJI soll den ursprünglichen Termin auf den September verschoben haben aufgrund von Lieferproblemen. Dank eines geleakten Fotos und eines Box-Shots, den Ellens als echt einstuft, scheinen dafür allerdings auch einige der bisher nur vermuteten Features bestätigt, wie etwa ein größerer Kamerasensor, bessere Hinderniserkennung und ein beweglicherer Gimbal.

Nativ vertikal und flexiblere Kamerabewegungen
So bekommt die Mini 5 Pro Features, die DJI schon den letzten Updates anderer Drohnenmodelle spendiert hatte, wie zum Beispiel eine echte Vertikalaufnahme, d.h. das vertikale Bild wird nicht durch Cropping, sondern durch eine 180-Grad-Drehung der Kamera aufgezeichnet und nutzt so die maximale Auflösung des rechteckigen Bildsensors.
Der Gimbal soll jetzt mit 225° auch noch weiter drehbar sein als vorher und so noch flexiblere Kamerabewegungen ermöglichen - das sind zwar nicht die 360° des Infinity Gimbals der kürzlich vorgestellten Mavic 4 Pro, aber schon deutlich mehr als bisher.

LiDar und bessere omnidirektionale Hinderniserkennung
Ebenso soll die Mini 5 Pro wie schon die Air 3 und die Mavic 4 Pro eine bessere omnidirektionale Hinderniserkennung erhalten, die dank eines nach vorne in Flugrichtung gerichteten LiDARs (und vermutlich verbesserter Sensoren) auch bei widrigen Lichtverhältnissen funktionieren soll und so das Ausweichen von schlecht sichtbaren Hindernissen ermöglicht. Bei der Mavic 4 Pro funktioniert das mittels 6 neuer Sensoren in alle Richtungen, die auch den Flug bei einer Lichtstärke von nur 0.1 Lux gestatten - ob es bei der Mini 5 Pro genausoviele sein werden ist aufgrund der wenigen bisher geleakten Bilder noch nicht abzuschätzen.
Grösserer Sensor bestätigt
Und wichtig ist natürlich auch das Sensorupgrade, das sich mit dem Box-Shot zu bestätigen scheint: Der Kamerasensor der Mini 5 Pro ist demnach tatsächlich gegenüber dem Vormodell deutlich großflächiger mit einem 1"-Sensor statt vorher nur 1/1,3". Das bringt Vorteile vor allem bei der Lowlight-Performance (und so auch geringeres Rauschen). Die Videoaufnahme soll damit mit maximal 120 fps statt vorher nur 100 fps möglich sein. Mit an Bord sind natürlich auch die intelligenten Flugmodi wie ActiveTrack zur automatischen Tracking und Aufnahme bestimmter Objekte.

Etwas enttäuschend ist die nur kaum verlängerte Flugzeit, die jetzt 36 Minuten statt vorher 34 betragen soll - die Gerüchte hatten mehr eroffen lassen. Die Basis dafür schien mit einem gelakten FCC Label, welches einen von 2.590 mAh auf jetzt 4.680 mAh deutlich vergrößerten Akku gezeigt hatte, stabil. Der neue Akku hätte eine Flugzeit von 50 Minuten ermöglicht.
Nicht mehr unter 249g?
// Top-News auf einen Blick:
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Gerüchten nach soll es deswegen zwei verschiedene Akkus geben: einen leichteren mit kürzerer Flugzeit, mit deren Hilfe das Gewicht unter 250g gehalten wird, sowie einen größeren, der mehr Flugzeit bringt, aber auch die Gewichtsgrenze überschreitet. Vielleicht handelt es sich bei zweitem um das 4.680 mAh Modell des FCC Labels.
DJI Mini 5 Pro Infos auf der Box
- Ultraleicht und faltbar
- 1" Image Sensor, bis zu 4K/120fps Video
- True Vertical Shooting und 225° Gimbal-Rotation für flexiblere Kamerabewegungen
- Hochwertiger 48MP-/Medi-Tele-Modus
- Nightscape
- Omnidirektionale Hinderniserkennung mit nach vorne gerichtetem LiDAR
- ActiveTrack für Laufen, Radfahren und mehr
- Flugzeit: 36 Minuten
Wir hoffen jetzt, dass die Mini 5 Pro wirklich im September erscheint und freuen uns auf die Neo 2 - von deren Entwicklung es auch schon ein FCC Label gibt:

