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Gerüchte haben sich soeben bestätigt: Für Ende September hat Adobe heute die neuen Versionen der Elements-Reihe angekündigt.
Wie vermutet kann mit der Version 3.0 von Premiere Elements nun auch HDV-Material bearbeitet werden. Ferner hat sich an der Benutzeroberfläche und somit auch am Workflow einiges geändert, u.a. ist ein neues Szenenfenster hinzugekommen, in dem die Clips per Drag-and-Drop angeordnet werden können -- mit anderen Worten steht somit ein Storyboard
zu Verfügung, der Trick-17-Umweg über die Diashow erübrigt sich. Videomaterial soll nun von "nahezu jedem Gerät" importiert werden können, von HDV- und DVD-Cams über MPEG-4 Videorekordern bis zu Mobiltelefonen. Auch die Export-Funktion wurde überarbeitet, etwa die Erstellung von Flash Video fürs Web oder mobile Geräte.
Die von vielen Hobby-Anwendern vermißte Möglichkeit der Nachvertonung scheint in dieser Version ebenfalls implementiert zu sein, indem "Begleitkommentare" zu einem ablaufenden Video eingesprochen werden können. Auch Trickfilmer kommen auf ihre Kosten: mit einer neuen Bild-für-Bild-Aufnahme sind u.a. Stop-Motion Animationen möglich.
Apropos Kosten: Adobe Premiere Elements 3.0 wird rund 100 Euro kosten, im Bundle mit der ebenfalls neuen Version von Photoshop Elements 5.0 ca. 150 Euro. (Ein Test folgt in Kürze.)