Wir haben einmal nachgesehen, und nein: Es war nicht die Firma Avid, die 1989 mit dem Avid/1 das erste nichtlineare Schnittsystem auf den Markt gebracht hat. Die Ehre gebührt auch nicht dem EMC2-Editor von Editing Machines Corp, der einige Wochen früher vorgestellt wurde. Schon 1985 machte Quantel mit dem „Harry“-Compositing-System auch erste nichtlineare Schnitte möglich (zwar nur 80 Sekunden Rohmaterial, aber dafür bereits D1 8-bit CCIR 601). Doch der wirkliche Pionier war der EditDroid, der 1984 von George Lukas mitentwickelt wurde. Hierbei handelte es sich um eine Maschine, auf der das abgetastete Rohmaterial eines Films auf Laserdisk vorlag (ca. 80 Minuten pro Disk). Der Witz war nun, dass mehrere dieser Disks mit dem selben Rohmaterial in der Maschine stecken. Hiermit konnte der Cutter dann Szenenfolgen ausprobieren, wobei jede Szene von einer anderen Laserdisk live eingespielt wurden. Der Preis von ca 87.000 Dollar sorgte dafür, dass das System wirklich nur der Elite vorbehalten blieb: Es wurden gerade einmal 24 EditDroids produziert, der Rest ist Geschichte. Happy Birthday, NLE!!!
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