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Zoom Recorder H4n Problem bei Synchronisation **Problem gelöst**




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Frage von Powerframe:


Hallo

Habe vor kurzem ein Theater verfilmt, d.H. 2 Fixe HD Consumer "Handycams" und eine bewegt NX5.

Der Schnitt hat problemlos im Multicam Modus Funktioniert. Vor dem Schnitt habe ich alle Videos synchronisiert. Auch jenes der H4n.

Geschnitten habe ich jedoch im Originalsound der jeweiligen Kameras.

Als ich mit dem Schnitt fertig war und die "Synchronisierte" Tonspur darunter legte war nach ca. 5min. Film die Tonspur der H4n nicht mehr synchron. Ich habe jetzt die Tonspur der NX5 unter den Schnitt gelegt. Mit dieser Tonspur habe ich bis zum Schluss keine Probleme.

Wie kann das sein, dass die H4n nach ca. 5min. nicht mehr nach der gleichen Zeit der Kameras läuft, obwohl es am Anfang synchron war?

Ich habe keine Sequenzen rausgeschnitten. Das Theater dauerte 2h dabei wurde kein Unterbruch vorgenommen. Beim Abspielen und anschauen des ganzen Filmes wird auch kein "Springen" sichtbar.

Danke

**NACHTRAG**
Habe nun die Geschwindigkeit der Audiospuren um 0,1% verringert und nun ist die Tonspur mit dem Filmmaterial synchron.




Antwort von Frank B.:

Fünf Minuten einigermaßen Gleichlauf sind inakzeptabel. Normalerweise laufen digitale Geräte viel länger synchron. Manchmal sind falsch eingestellte Sampleraten die Verursacher des Synchronproblems. Überprüfe mal, wie Dein Recorder eingestellt war. 48kHz wären richtig.



Antwort von WoWu:

..... bei welcher Bildfrequenz ??



Antwort von soan:

Entweder liegt ein Fehler bei den Sequenzeinstellungen vor (;44.1 oder 48 KHz zb) oder das Material wurde beim importieren falsch interpretiert (;falsche Framerate).

Überprüfe als sämtliche Footage-Einstellungen und sorge für Gleichheit.

PS: schön zu wissen wäre mit welchem Schnittprogramm du arbeitest



Antwort von srone:

final cut pro, siehe kategorie der frage. ;-)

lg

srone



Antwort von soan:

Aha ja da oben stehts ja...na dann isses garantiert die falsche FramerateFramerate im Glossar erklärt *g*



Antwort von carstenkurz:

Okay, zu fixen ist das gerade bei Theater ja noch vergleichsweise leicht, zumal Du ja sogar mehrere synchrone Referenzspuren dafür hast. Warum das allerdings aufgetreten ist bzw. ob das evtl. bei deiner Gerätekombi normal ist, das solltest Du nochmal mit ein paar Testaufnahmen herausfinden.

Stunde aufnehmen und alle 5-10min mal im Bild klatschen, dann das ganze mal anlegen und alle Synchronpunkte anschauen/hören.

- Carsten



Antwort von beiti:

"Powerframe" wrote:
Das Theater dauerte 2h dabei wurde kein Unterbruch vorgenommen. Beim Abspielen und anschauen des ganzen Filmes wird auch kein "Springen" sichtbar.
Bei meinen Canon-Camcordern ist es so, dass ich beim manuellen Zusammensetzen der 2-GB-Teilstücke 2 - 3 Frames an den Schnittstellen verliere. Nur das Zusammenfügen mit dem von Canon gelieferten "Pixela VideoBrowser" baut die lange Aufnahme verlustfrei zusammen.
Wenn irgendwo Frames fehlen, muss das nicht sichtbar werden, sofern die Kamera auf dem Stativ steht und sich auf der Bühne gerade wenig bewegt. Aber natürlich bringt es ein massives Problem für die Synchronität mit dem Ton.



Antwort von kallevsven:

Für mich klingt das auch nach einem Problem der Bildrate. Bei der Canon 5D MK2 trat das mit FinalCutPro auch auf. Das 29,97fps Material wurde als 30fps Material interpretiert und dadurch entstanden die Synchonitätsprobleme. Google mal nach "99,9% problem Canon 5d". Da findest Du einige Erklärungen und Anleitungen zur Behebung des Fehlers.
Ist bei Dir auch der Ton zu kurz? Dann "time-streche" ihn mal auf 100,1%.
Mit der Samplerate hat das nichts zu tun. 1 Sekunde bei 44,1 khz ist genauso lang wie 1 Sekunde bei 48khz. Und Final Cut hat damit meiner Erfahrung nach keine Probleme und rendert den Ton einfach in der neuen Samplerate, macht also eine Sampleratekonvertierung.



Antwort von Frank B.:

"kallevsven" wrote:
Für mich klingt das auch nach einem Problem der Bildrate.


Ich verstehe den TS so, dass er mit der Synchronität der Kameras keine Probleme hat. Nur der externe Audiorecorder ZoomZoom im Glossar erklärt H4n tanzt aus der Reihe.
Die von ihm eingesetzte NX5 bietet, falls sie ein europäisches Modell ist, nur europäische Frameraten. Bei den genannten Consumercams gehe ich auch davon aus, so dass ich anhand der Fragestellung Probleme mit der FramerateFramerate im Glossar erklärt ausschließen würde.
Wäre aber schön, wenn sich Powerframe noch mal dazu äußern würde.



Antwort von cutaway:

Hi,

in diesem Thema steht auch etwas über das Problem, es geht aber um das ZoomZoom im Glossar erklärt H4.

http://www.slashcam.de/info/Zoom-H4n-365517.html


Grüße

cutaway



Antwort von Powerframe:

Hallo.

Danke für die Antworten.

Ich habe wie schon erwähnt mit einer NX5 und zwei Panasonic HDC-SD5 das Theater aufgenommen.

Die NX5 Daten habe ich im Final Cut einfach nacheinander zusammengehängt. Ohne irgend ein Programm welches die Daten automatisch verbindet. (;kein Verlust ersichtlich)

Die H4n Daten sind 44,1 KHz, haben eine DatenrateDatenrate im Glossar erklärt von 258.4 K/s und 1.8 Gb schwer. Audioformat: 24-Bit Integer

TC Rate: 30 // Geschwindigkeit 100%

Importiert wurde die Datei direkt in den Ordner des Projektes, danach ins FCP Importiert. Ablage-Importieren-Dateien.

Das Tongerät war auf den 4CH Modus eingestellt. Ich habe mit den eingebauten Stereomikros und einem NTG-2 Mikro auf das Gerät aufgenommen.

Grüsse



Antwort von beiti:

"Powerframe" wrote:
Die H4n Daten sind 44,1 KHz, haben eine DatenrateDatenrate im Glossar erklärt von 258.4 K/s und 1.8 Gb schwer.
Könnte mir schon vorstellen, dass FCP das 44,1-kHz-Material irgendwie unsauber verarbeitet.

Probier doch mal, die ganze Tonaufnahme mit einem Audioprogramm (;z. B. Audacity) in 48 kHz umzuwandeln und dann in FCP zu importieren.



Antwort von Powerframe:

"beiti" wrote:
"Powerframe" wrote:
Die H4n Daten sind 44,1 KHz, haben eine DatenrateDatenrate im Glossar erklärt von 258.4 K/s und 1.8 Gb schwer.
Könnte mir schon vorstellen, dass FCP das 44,1-kHz-Material irgendwie unsauber verarbeitet.

Probier doch mal, die ganze Tonaufnahme mit einem Audioprogramm (;z. B. Audacity ) in 48 kHz umzuwandeln und dann in FCP zu importieren.



Danke für deine Hilfe.

Es hat leider nichts gebracht. Die ersten paar Minuten sind Ok und nach ca. 1.5h habe ich bis zu 7sec. unterschied in der Tonspur!

Ich werde wohl jetzt die Tonspur der NX5 nehmen und das H4n Gerät noch in den verschiedenen Moden testen bevor ich mich wieder auf dieses verlasse.

Grüsse



Antwort von kallevsven:

Du schreibst TC Rate 30.
Also ist die Sequenz im FC 30fps?
In welcher Rate liegt das Videomaterial vor?



Antwort von carstenkurz:

Versuchs mal durchgängig mit 25fps in der TimelineTimeline im Glossar erklärt, was anderes können die Handycams ja wohl eh nicht, und dann 48KHz beim Zoom. Ein Test damit ist ja schnell gemacht, Du stellst die Kamera auf Aufnahme, legst den ZoomZoom im Glossar erklärt mit laufender Aufnahme daneben, und dann läufst Du eben rum und gehst deinem Tagwerk nach, und immer, wenn Du an der Kamera vorbei kommst, klatscht Du halt mal in die Hände. Dann wird man schon sehen, was dabei rauskommt.


Ich halte 7s Versatz über 1.5h im Übrigen für 'normal'. Der Glaube an digitale Perfektion in allen Parametern ist ein verbreiteter Irr solcher. Aber vielleicht hast Du mit korrekten Einstellungen etwas mehr Glück.

- Carsten



Antwort von Powerframe:

"kallevsven" wrote:
Du schreibst TC Rate 30.
Also ist die Sequenz im FC 30fps?
In welcher Rate liegt das Videomaterial vor?


Videomaterial wie auch die sequenz ist 25fps

TC Rate 30 ist die Tonspur der H4n...



Antwort von kallevsven:

Ich habe ja auch einen H4N in Verwendung. Aber dass man da eine Timecoderate einstellen kann, ist mir neu. Bisher hatte ich mit dem H4N und einer Sony EX3 und einer Canon 5D MK2 noch nie Probleme mit dem Ton. Hmm...



Antwort von gammanagel:

Hallo, ich habe das gleiche Problem. Muß am ZoomZoom im Glossar erklärt selber liegen.

Meine Lösung: Audio nicht digital von Karte ind den Rechner oder über USB sondern einfach über Line out in den Rechner, dann ist es synchron-warum auch immer. Dauert natürlich, da Echtzeit...


mfg

elimar



Antwort von srone:

scheint sich damit um eine ungenauigkeit der internen clock zu handeln, welche sich beim abspielen über diesselbe kompensiert.

nachteil dieser lösung ist neben dem zeitfaktor, die mehrfache analog/digital- bzw digital/analog-wandlung, welche die qualität verschlechtert.

lg

srone



Antwort von Xergon:

na, das spricht eher dafür dass das Zoom-Material von Finalcut nicht richtig interpretiert wird.

Entweder das, oder der Quartz im ZoomZoom im Glossar erklärt läuft eben nicht sauber mit 44.1/48khz sondern liegt ein wenig daneben. Natürlich kein Problem wenn der ZoomZoom im Glossar erklärt selber es abspielt, aber eben dann wenn andere Geräte dies tun. kennt man ja. Wurde evtl. an der falschen stelle gespart...



Antwort von Xergon:

ach ja,
um definitiv sagen zu können woran es liegt, müsste man wissen wie viel Prozent der Ton denn nun daneben liegt, auf eine Stelle hinter dem Komma genau.

Magst du uns das mitteilen? dann ist es leicht die Ursache zu finden.



Antwort von thos-berlin:

Wenn der H4n einen ungenauen Takt hat, sollte die Abweichung linear sein. Nach einer Stunde doppelt so viel Unterschied, wie nach einer halben Stunde. Dann kann man mit einem Audioprogramm den Ton auf die korrrekte Länge anpassen und alles sollte gut sein ;-)



Antwort von beiti:

Ich kann mir nicht recht vorstellen, dass der ZoomZoom im Glossar erklärt so ungenau läuft. Ich habe zwar keinen Zoom-Recorder, aber in meinem Test mit zwei Audiorecordern und drei Camcordern lag die größte Abweichung bei 1/2 Sekunde nach einer Stunde.



Antwort von soan:

Bei mir gab es bisher nie Probleme mit der Synchronisierung. ZoomZoom im Glossar erklärt H4n, 7d, 60d, PPro 5, alles kein Problem.

Maximale Cliplänge 15 Minuten, da hätte man einen Drift auf jeden Fall bemerkt. Ich tippe auf ein Softwareproblem.

Die Clips per Line-Out reinlutschen wäre zwar eine Abhilfe aber in Sachen Workflow Meilenweit am Thema vorbei - als Notbehelf wenn's morgen fertig sein müsste meinetwegen...aber sonst? *urgs*



Antwort von carstenkurz:

"gammanagel" wrote:
Hallo, ich habe das gleiche Problem. Muß am ZoomZoom im Glossar erklärt selber liegen.

Meine Lösung: Audio nicht digital von Karte ind den Rechner oder über USB sondern einfach über Line out in den Rechner, dann ist es synchron-warum auch immer. Dauert natürlich, da Echtzeit...


Naja, das ist aber auch ein reiner Glücksfall dass sich das ausgerechnet bei Dir so kompensiert, könnte genausogut auch in die andere Richtung ausschlagen, das wollen wir mal lieber nicht als allgemeinen Tip stehen lassen ;-)

Als 'Notbehelf' würde man wohl eher einen TimeStrech in Audacity o.ä. heranziehen. Das analoge Einspielen erfordert nicht nur anderthalb Stunden Zeit, sondern auch noch wenigstens nen halbwegs passablen Audioeingang und div. Tests mit der Aussteuerung, und dann stellt man beim Anlegen fest, dass das Problem schlimmer ist als vorher, nee, also da lieber mal die Finger von lassen.


- Carsten



Antwort von srone:

"carstenkurz" wrote:
Naja, das ist aber auch ein reiner Glücksfall dass sich das ausgerechnet bei Dir so kompensiert, könnte genausogut auch in die andere Richtung ausschlagen, das wollen wir mal lieber nicht als allgemeinen Tip stehen lassen ;-)


da die clock für aufnahme und wiedergabe diesselbe ist wird es sich wohl bei jedem gerät so kompensieren, egal in welche richtung die clock dejustiert ist.

jedoch ist der zeit und qualitätsverlust kaum hinzunehmen, und wie carsten kurz schon sagte ein qualitativ hochwertiges audiointeface vonnöten.

lg

srone



Antwort von gammanagel:

Quote:
Die Clips per Line-Out reinlutschen wäre zwar eine Abhilfe aber in Sachen Workflow Meilenweit am Thema vorbei - als Notbehelf wenn's morgen fertig sein müsste meinetwegen...aber sonst? *urgs*


Immer noch besser als den ton mühselig nachzusynchronisieren, denn er hat ja keine Alternative und leider war die Asynchronität bei mir nicht linear.

Quote:
Maximale Cliplänge 15 Minuten, da hätte man einen Drift auf jeden Fall bemerkt. Ich tippe auf ein Softwareproblem.


Lippensynchron? Ich habe damals mit Edius und Premiere alle möglichen Einstellungen versucht, nix hat geholfen.

mfg

elimar



Antwort von srone:

"gammanagel" wrote:
und leider war die Asynchronität bei mir nicht linear.


interessant, und durch analoges zurückspielen konntest du das kompensieren ?

kann ich rein technisch nicht nachvollziehen. eine lineare abweichung könnte man mit einer clockdejustierung erklären, eine nichtlineare würde wohl auf einem herumeiern der clock basieren und die wahrscheinlichkeit das die clock beim abspielen wieder genau gleich herumeiert ist äusserst gering.

lg

srone



Antwort von carstenkurz:

"srone" wrote:

da die clock für aufnahme und wiedergabe diesselbe ist wird es sich wohl bei jedem gerät so kompensieren, egal in welche richtung die clock dejustiert ist.


Das denken wir nochmal konsequent durch, würde ich empfehlen ;-)



Die technische Sollvorgabe ist, dass Aufnahme und Wiedergabe bei JEDEM Gerät exakt gleich lang sind.

Die Zuweisung eines 48KHz Signals innerhalb eines NLEs an eine 25fps TimelineTimeline im Glossar erklärt folgt dagegen 'logischer' Synchronität, mit anderen Worten, der Sollvorgabe. Bringe ich in diese Systematik einen H4n ein, habe ich einen Fehlerfaktor, bringe ich einen Lineeingang zusätzlich ein, habe ich zwei Fehlerfaktoren.

Spielt man eine zu lange oder zu kurze Aufnahme analog in den Lin-In einer beliebigen hoch- oder minderwertigen Soundkarte, dann hat diese in der Praxis aber wieder eine Abweichung vom Soll, die beliebig + oder - sein kann. In diesem Falle war sie offensichtlich gegenläufig, nur so konnte es überhaupt dazu kommen, dass es zufällig wieder halbwegs synchron war. Purer Zufall und letzten Endes nur ein verzweifelter Versuch, IRGENDWAS zu tun. Ob dabei auch noch eine 'analoge' Konvertierung in eine andere Abtastrate stattgefunden hat, ist ja auch nicht bekannt.


Wer mit solchen Techniken arbeitet und erwartet, über 1.5h synchron zu bleiben, ist einfach nur blauäugig. Die Profiwelt investiert Unsummen in TimeCode-Equipment und taktverkoppeltes Video/Audio, und hier glaubt man, weils digital ist gäbe es keine Physik mehr. Quarze haben statische Abweichungen, die sich bei längeren Takes auswirken, und dynamische, die in unterschiedlicher Höhe div. Faktoren folgen, thermische Faktoren, sogar mechanische. Manche Geräte haben systematisch miese Taktgeneratoren, und da diese Geräte üblicherweise mehrere Taktfrequenzen beherrschen müssen sind diese Dinger in realen Geräten oft meilenweit von der Idee eines hochwertigen Quarzes entfernt. Manche dieser Dinger sind softwarekalibrierbar und wurden kalibriert, manche falsch, manche garnicht.

Das einzig Richtige im konkreten Fall ist, auf systematische Abweichung austesten und im Audio-Editor kompensieren, oder, was bei Theater immer möglich sein sollte, ein paar Mal neu anlegen.
Und im Übrigen in Zukunft mit der richtigen Abtastrate aufnehmen, damit Fragen bezüglich der NLE Behandlung garnicht erst aufkommen.

Mit 1 Promille Abweichung ist man eigentlich schon im Tal der Glückseligen. Bei szenischer Arbeitsweise würde man sowas garnicht merken.



- Carsten



Antwort von srone:

"carstenkurz" wrote:
"srone" wrote:

da die clock für aufnahme und wiedergabe diesselbe ist wird es sich wohl bei jedem gerät so kompensieren, egal in welche richtung die clock dejustiert ist.


Das denken wir nochmal konsequent durch, würde ich empfehlen ;-)


wenn das h4n, sagen wir anstatt mit 48khz mit 49khz aufzeichnet und das mit 49khz wieder abspielt, ist die audioaufzeichnung wieder in echtzeit, genauso wenn es 47khz wären, da brauche ich nicht darüber nachdenken;-)

mit jedem gerät, war aufnahme und wiedergabe auf demselben, aber eben beliebigen gerät gemeint.

bringe ich allerdings dieses signal digital in ein anders getaktetes system geht es in die hose.

lg

srone



Antwort von gammanagel:

Quote:
Wer mit solchen Techniken arbeitet und erwartet, über 1.5h synchron zu bleiben, ist einfach nur blauäugig. Die Profiwelt investiert Unsummen in TimeCode-Equipment und taktverkoppeltes Video/Audio, und hier glaubt man, weils digital ist gäbe es keine Physik mehr.


Carsten, warum so aggressiv? Sicher ist das analoge Einspielen nichts für die Profiwelt, wenn Du also ein Bewohner dieser Welt bist und Unsummen investiert hast bitteschön. Ich glaube nicht, dass Powerframe die gleichen Ansprüche wie Du als Bewohner der Profiwelt hat, denn dann hätte er keinen ZoomZoom im Glossar erklärt Rekorder genommen sondern eben so was verkoppeltes..
Und mal gaaanz ehrlich, dürfen nur Profis synchronen Ton haben? Immerhin wird das Theaterstück inhaltlich anspruchsvoller sein, als das was die Profiwelt bei Sat1... mit den Unsummen für die taktverkoppelten was weiss denn ich produziert.

Immerhin habe ich viel von Dir gelernt und werde demnächst meine Takte mit der Kamera verkoppeln und gut isses.

und weißt Du, so schlecht war der Ton analog eingespielt auch nicht, jedenfalls für meine Amateurohren.

So, jetzt hast es gekriegt ;-)) und schlaf gut


mfg

elimar



Antwort von carstenkurz:

Erstens war das nicht agressiv, zweitens dürfen auch Amateure DualSystemSound haben, sähe ich das anders, würde ich nicht hier schreiben.
Sie müssen nur akzeptieren, dass die Realität solcher unsynchronisierter Rekorder komplexer ist als ihre simple Vorstellung von digital=perfekt.
Das Thema taucht hier ja schließlich alle paar Wochen auf und jedesmal wundern sich die Leute darüber, dass asynchron laufende Geräte asynchron laufen.

Ich habe im Übrigen überhaupt nichts gegen analoges Einspielen an sich gesagt - im Unterschied zu den meisten hier würde ich den dadurch entstehenden Qualitätsverlust als nachrangig einordnen, vorausgesetzt die Audiohardware ist halbwegs brauchbar und der Nutzer weiss einigermaßen, was er tut.

Es ist nur schlicht und einfach nicht zielführend, das so zu machen. Genauso gut könnte man dem ZoomZoom im Glossar erklärt eine Armbanduhr umschnallen und hoffen, dass das Problem damit gelöst ist. Es ist purer Zufall, wenn ein Rekorder und eine Audiokarte just kompensierende Abweichungen haben. Nimmt man an, dass die Audiohardware eine perfekte 48KHz Zeitbasis hat, dann konserviert sie erneut das Weglaufen des Zooms und es ist nichts gewonnen. Läuft sie etwas schneller oder langsamer, weicht die Aufnahme im NLE u.U. noch mehr ab als ohnehin schon. Oder man hat zufällig Glück und es gleicht sich halbwegs aus. In jedem Fall lässt sich exakt das gleiche Resultat gezielt, reproduzierbar und schneller mit einer Zeitexpansion oder -kompression im Audioeditor herstellen


- Carsten



Antwort von WoWu:

@Powerframe

Wenn dir das alles zu kompliziert ist, versuch's mal damit.
http://www.singularsoftware.com/downloads.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_content=body_text&utm_campaign=fcpx_beta#fcpx

Klappt prima



Antwort von Xergon:

Die Idee mit dem analogen einspielen ist auf jeden fall geschickt.


Davon ausgehend dass Faktoren wie Luftdruck/temperatur/etc. halbwegs konstant bleiben ist es ja schon so dass der ZoomZoom im Glossar erklärt ein 8000s langes Musikstück auch wieder in 8000s wiedergeben wird. Über seinen internen Ausgang. Der wird mit dem gleichen Quarz/Takt wie der Eingang betrieben, also hat man da schon mal keinen Fehler.

Same same dann am Schnittpc - ein- und Ausgang laufen mit dem gleichen Quarz, daher auch dort kein Fehler.

Die interessante Frage wäre jetzt: mal angenommen die soundkarte am schnittpc nimmt weswegen auch immer nur mit 47khz auf, meldet aber 48khz ans system.
Dann stimmt die wellenform im NLE ja nicht wirklich mit dem video überein, man sieht die asynchronität. Nur wie wird das dann bei der Wiedergabe gehandelt?
Wenn die auch wieder mit 47khz läuft, dann sollten Bild und ton wieder synchron sein.
Oder hängt das von der wiedergabesoftware ab?



Antwort von Syndikat:

"beiti" wrote:
Bei meinen Canon-Camcordern ist es so, dass ich beim manuellen Zusammensetzen der 2-GB-Teilstücke 2 - 3 Frames an den Schnittstellen verliere. Nur das Zusammenfügen mit dem von Canon gelieferten "Pixela VideoBrowser" baut die lange Aufnahme verlustfrei zusammen.


Das liegt am AVCHD. Ich weiß nicht wie das bei FCP ist aber bei Premiere muß darf man nicht die MTS Dateien direkt ins Projekt ziehen sonst passiert geanus das. Wenn man sie mit dem Mediabrowser direkt importiert gibt es die Lücken nicht. Hintergrund: Beim "korrekten" Importiern liest PP die zugehörigen Metadateien mit und weiß dadurch wie die Clips zusammengehören und setzt sie korrekt zusammen. Wenn man sie nur reinzieht sind es einfach einzelne Clips. Über das Phänomen wurde auch kürzlich in einer Fachzeitschrift berichtet. Das ist glaube ich kein Premiere-spezifisches Problem. Lange, gestückelte AVCHD-Dateien muß man immer "korrekt" importieren.



Antwort von carstenkurz:

"Xergon" wrote:
Die Idee mit dem analogen einspielen ist auf jeden fall geschickt.



Das ist das Gegenteil von geschickt, sondern schlicht nicht verstanden und Glück gehabt. Ich habe meiner Meinung nach ausführlich geschildert, warum sowas pure Glückssache oder im besten Falle Einbildung ist, obendrein viel unnötige Zeit und ggfs. Qualitätsverlust kostet.

Ich könnte zwei Seiten hier schreiben, woher diese Taktabweichungen kommen, unter welchen Umständen sie sich verändern können und an welcher Stelle sie sich auswirken. Aber die Grundlage bleibt weiterhin der Umstand, dass es den Begriff Asynchron nicht ohne Grund gibt.

Es werden auch heute noch bei BigBudget-Produktionen Klappen geschlagen und TimeCode verwendet. Die können sich jedes Gerät leisten, was sie wollen. Warum wohl verlassen die sich nicht auf unabhängig laufende Clocks und analoges Neueinspielen? Wer hat sich wohl warum die Taktraten 32KHz, 44.1KHz und 48KHz ausgedacht? Die Gründe reichen mehr als 30 Jahre zurück und haben immer noch Gültigkeit.

Aus Fehlannahmen und Sorglosigkeit erwächst keine Sicherheit.


- Carsten



Antwort von carstenkurz:

"Xergon" wrote:

Dann stimmt die wellenform im NLE ja nicht wirklich mit dem video überein, man sieht die asynchronität. Nur wie wird das dann bei der Wiedergabe gehandelt?
Wenn die auch wieder mit 47khz läuft, dann sollten Bild und ton wieder synchron sein.
Oder hängt das von der wiedergabesoftware ab?


Das hängt von 3 Faktoren ab, und dabei haben wir die Vorgeschichte mit separatem Rekorder noch nicht mal berücksichtigt:


- Davon, wie das NLE die Taktreferenzen von Bild und Ton gegeneinander handhabt
- Davon, ob die Wiedergabehardware Bild und Ton taktverkoppelt ausgeben kann, respektive ob das NLE eine Idee über die Abweichung von Bild- und Ton entwickeln kann und wie es Korrekturen umsetzt.
- Davon, ob man die Echtzeitwiedergabe des NLEs betrachtet oder das gerenderte Endprodukt auf Dateiebene. Das eine kann asynchron sein, das andere kann dennoch synchron sein.

Grundsätzlich 'weiss' kein NLE, ob Bild und Ton tatsächlich lippensynchron sind, es kann nur annehmen, dass die rechnerisch hergestellten Beziehungen zwischen Bildrate und Audioclock diesen Zustand herstellen und die verwendete Hardware dieser Annahme auch tatsächlich entspricht.


- Carsten



Antwort von inei:

Hallo,
bin leider jetzt erst zufällig auf dieses Thema gestoßen.
Die vielen Theorien in Ehre, aber sie treffen leider nicht zu.
Ich kenne das Problem auch seit einiger Zeit und es ist absolut sicher, daß es einzig ein Problem des ZoomZoom im Glossar erklärt H4 ist !!!!!!!!
Ich habe schon einige Klassik Konzertmitschnitte hinter mir mit bis zu 6 freilaufenden und unterschiedlichen Kameras (;XDCAM HD und AVCHD) und der Ton ist pro Stunde vielleicht 1-3 Frames asynchron.
Ich verwende dabei von der gleichen Firma das ZoomZoom im Glossar erklärt R16 (;damit kann man bis zu 8 getrennte Spuren aufnehmen) und auch damit ist die Synchronität sehr gut ?!
Nur mit dem ZoomZoom im Glossar erklärt H4 ist es zum verzweifeln - bei einer Popkonzert kommt man wenigsten so über die Runden in dem man jedes Stück (;so um die 3 Minuten) getrennt in der Mitte synchron stellt.
Vielleicht findet die Fa. ZoomZoom im Glossar erklärt endlich eine Lösung diese Problems, daß ja offensichtlich schon auch mit dem alten H4 vorhanden ist.



Antwort von carstenkurz:

Dass eine abweichende Taktrate beim ZoomZoom im Glossar erklärt die Ursache dieses Problems ist, haben hier glaube ich alle erkannt ;-)


- Carsten



Antwort von Powerframe:

Vielen Dank für die vielen Hilfestellungen.

Ich habe soeben herausgefunden das es nicht am H4n liegt, vielmehr am Schnittsystem.

Soeben probierte ich es im Adobe Premiere CS4 aus (;Imoprt Datei) und dort funktionierte es tadellos auch noch nach 2h war es synchron.

Auch habe ich die Sounddatei vom Premiere in mp3 exportiert und es wieder im Final Cut versucht. Vergebens! Unsynchron. Werde das Projekt jetzt auf dem Premiere schneiden.

Gruss



Antwort von nicecam:

Und ich geb auch noch mal meinen Senf dazu.

1 Std. Aufnahme mit H4n (;48 kHz) parallel zur Cam (;HV-20). Übertragung auf PC mittels ZoomZoom im Glossar erklärt als Kartenleser. Im Schnittsystem [ magix - bähh :-) ] Audiospur des ZoomZoom im Glossar erklärt unter die Video/Audiospur der Cam gelegt. Zwar musste ich während des Drehs, während der ZoomZoom im Glossar erklärt weiterlief, die Kassette wechseln. Jedoch ist die WAF-Datei des ZoomZoom im Glossar erklärt mit der Audiospur der Cam nach einer Stunde bis auf's FrameFrame im Glossar erklärt genau synchron.



Antwort von Jott:

Falsche Samplerate und Zeitbasis bei dem ZoomZoom im Glossar erklärt eingestellt - wieso dann wundern?

Für solchen Quark den Tipp von wowu beherzigen: Plural Eyes. Und fcp x kann jetzt sogar Multicam, wenn mehrere Quellen komplett vergurkt sind - automatische Rettung bei Planlosigkeit. Apple kennt seine Pappenheimer! :-)



Antwort von carstenkurz:

Hmm, meiner Meinung nach helfen beide Tools nicht grundsätzlich bei auseinanderdriftenden Bild/Ton Clocks. Sie erleichtern allerdings regelmäßige ReSyncs nach Split der Spuren.


- Carsten




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