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VOB-Bearbeitung / Sony Vegas




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Frage von polan romanski:


Hallo Leute,

Folgendes:

Meine Mission ist es, einen Best-Of-Trailer aus Auschnitten vieler Kurzfilme zusammenzuschneiden, die sich auf verschiedenen (;mit verschiedenen Authoring-Programmen) (;selbst-) erstellten DVDs befinden.

Adobe Premiere Pro CS3 kann mit VOBs nix anfangen. SonyVegas 7.0 erkennt das VOB-Format. Die ca. 10 Kurzfilme (;samt Menü) pro DVD sind jedoch auf 3-5 VOB-Dateien verteilt (;heißen dann VTS_01_1.VOB bis VTS_01_5.VOB) und teilweise ist der Cut mitten im Film. Das eigentliche Problem ist jedoch, dass die Filme (;die zwar über diverse Player ganz normal angeschaut werden können) in SonyVegas irgendwann abbrechen und einfach völlig willkürlich in einen neuen Film "übergehen" (;Anfang und Ende sind oft nicht drauf) - zudem sind Video und Audiospur nicht synchron, d.h. der Sound von Film1 läuft noch, während längst schon (;frühzeitig) das Bild von Film2 zu sehen ist. Wie soll ich da bitte arbeiten?

Frage:

Muss ich die VOBs irgendwie umcodieren, um sie dann bearbeiten zu können? Am liebsten wär mir ja eine Bearbeitungmit Premiere... (;der Tipp, die VOBS einfach in MPGS umzubenennen hat nichts gebracht). Ich brauche Bild/Ton synchron und vor allem aus ALLEN Filmen...



Wer kann mir helfen?

Danke im Voraus schonmal...

pole.

PS: Die irgendwo gelesene Empfehlung, gerade bei Vegas alle MPEG2/VOB Dateien zu einem Intraframe-Codec zu codieren (;z.B. DV, Huffyuv, etc) und dieses dann zu schneiden, versteh ich nicht. Was heißt Intraframe-Code, was ist Huffyuv? Soll ich das tun? Wie und mit welchem Programm mach ich das am besten? Bin da wohl noch nich so firm und wär um Aufklärung sehr dankbar...




Antwort von tommyb:

MPEG2 Files in Vegas zu schneiden ist generell nicht empfehlenswert. Was dabei raus kommen kann, hast Du ja selbst bereits gesehen.

Der beste Weg den Du gehen kannst ist mit diesen Programmen:

Vstrip GUI & DVD2AVI (;gibt's im GordianKnot Rippack)
Lagarith oder Huffyuv als Codec

Das bitte alles intallieren und auch alle DVDs auf die Festplatte ziehen. Weiter im Programm:


VOB Dateien vorbereiten
1. Gehe in das GordianKnot Verzeichnis und starte "vStrip_gui.exe"
2. Bei "1 Input" ziehst Du die betreffenden VOB Dateien rein. Diese Dateien müssen 1 bis 9 oder ähnliches haben. 0 darf nicht rein!
3. Bei "2 IFO" muss eine IFO Datei rein (;ähnlicher Name wie die VOBs die man rumliegen hat)
4. Nun sollten bereits die Timecodes bzw. Gesamtspieldauer der einzelnen Videos in den VOBs erscheinen. Klicke auf das gewünschte Video mit der rechten Maustaste und wähle "Set Start & End LBA"
5. Gehe nun auf "3 Output" und wähle einen Speicherort für die neue VOB Datei.
6. Klicke RUN und warte.

So musst Du mit allen Filmen vorgehen.




VOB Dateien demuxen und indizieren
1. Starte nun aus dem GordianKnot Verzeichnis das Programm "DVD2AVI".
2. Womöglich musst Du unter "Field Operation" einen Hacken bei "None" setzen.
3. Bei "Audio -> Output Method" musst Du "Demux all tracks" wählen
4. Gehe nun auf "File -> Save" AVI
5. Wähle Lagarith als CodecCodec im Glossar erklärt aus, klicke auf "Konfigurieren" und mach je einen Hacken bei "Enable Null Frames" sowie "Use Multithreading" falls Du einen Dual-, Tripple oder Quadcore Rechner nutzt.
6. Mode sollte auf YV12 stehen.
7. Klicke anschließend auf OK und DVD2AVI speichert deinen Film als AVIAVI im Glossar erklärt Datei.

Die Audiospur wird in diesem Fall als eigene AC3AC3 im Glossar erklärt oder ähnliches im selben Verzeichnis geladen. D.h. wenn Du das ganze in Vegas rein wirfst, musst Du ganz am Anfang die Video und Audiospuren synchronisieren. IdR reicht es, wenn beide zur gleichen Zeit beginnen. Drücke dann die "G" Taste in Vegas und Video sowie Audio werden zu einer Gruppe zusammengefasst und hängen zusammen.



Ich würde in solchen Fällen immer Lagarith nutzen, denn es komprimiert recht gut im Gegensatz zu Huffyuv. Einziger Nachteil ist, dass das System auf dem die Sachen bearbeitet werden auch ein wenig stärker sein muss. Wenn es an der Geschwindigkeit scheitern sollte, dann muss eben Huffyuv probiert werden. Beide Codecs sind verlustfrei.

Persönlich allerdings nutze ich XviD mit HQ-Einstellungen. D.h. kleine I-Frame Intervale, keine B-Frames und auch keine Adaptive Optimization. Das resultiert in einer gut bearbeitbaren Datei mit geringer Dateigröße.



Antwort von polan romanski:

Wow. Vielen Dank für die schnelle Hilfe!

Werd's morgen gleich mal ausprobieren...
Wenn ich noch Fragen habe, würde ich mich morgen nochmal melden...!

Thanky!



Antwort von polan romanski:

Hallo nochmal,

also: Schritt 1 (;VOB-Dateien vorbereiten) hat wunderbar geklappt, jetzt bin ich bei Schritt 2 (;VOB-Dateien demuxen und indizieren):

1. ich hab im GordianKnot Verzeichnis kein DVD2AVI gefunden - deswegen hab ich mir DVD2AVI 1.77.4 runtergeladen. Verfahren bin ich dann wie folgt: in DVD2AVI die erste (;vorbereitete) VOB-Datei geöffnet (;wobei da noch ein file-fenster geöffnet wird - ich habe die restlichen VOBs im selben ordner nicht geadded, sondern deleted (;komischerweise wird dabei das Farbschema von Vista geändert). FieldField im Glossar erklärt Operation "None" und Audio Output Method "Demux all tracks" -> dann auch SAVE AVIAVI im Glossar erklärt > bei Komprimierungsprogramm steht "CineForm HD CodecCodec im Glossar erklärt V2.5" / "Keine erneute Komprimierung" und "Volle Einzelbilder (;unkomprimiert)" zur Auswahl - keine Option auf "Lagarith" obwohl der im GordianKnot Verzeichnis eigentlich zur Verfügung wäre. Kann es sein, dass ich DVD2AVI im falschen Ordner habe? Kann jedenfalls nicht auf den Lagarith-Codec zurückgreifen (;Konfigurieren geht nur im Zuge von CineForm HD CodecCodec im Glossar erklärt V2.5 - und das erstellte AVIAVI im Glossar erklärt wird vom VLC-Player nicht erkannt.

2. Bin jetzt wie folgt verfahren: habe die (;isolierten) VOBs direkt ins Vegas importiert und als AVIs rausgerendert. Ergeben sich mir dadurch irgendwelche Nachteile? Ist dies ebenfalls verlustfrei? Konnte bisher keine Qualitätseinbußen ausmachen... Außer der AVI_Datei wurde noch eine ...avi.sfl-Datei erstellt - ist dies eine Vegas-Projekt-Datei? Welche Infos werden darunter gespeichert?

Vielen, vielen dank jedenfalls schonmal bis hierher, Du hast mir sehr geholfen...

Grüsse,

Polan



Antwort von tommyb:

1. Wenn Du Lagarith runtergeladen hast, musst Du den CodecCodec im Glossar erklärt auch installieren.

http://lags.leetcode.net/LagarithSetup_1319.exe

Damit sollte es gehen. Alternativ kannst Du das hier runterladen:
http://lags.leetcode.net/Lagarith_1319.zip

Entpacken und dann die INF Datei rechts klicken, installieren wählen. Dann sollte der CodecCodec im Glossar erklärt auch in der Liste auftauchen.



2. Nein, theoretisch nicht. Allerdings kommt Vegas manchmal ein wenig durcheinander wenn der MPEG2-Videostream der in der VOB Datei liegt mit s.g. offenen GOPs (;Group of pictures) codiert wurde.

DVD2AVI kann dies alles ein wenig besser, von daher ist der Weg über Vegas nicht empfehlenswert.


Die avi.sfl Datei beinhaltet Infos wie z.B. der Tonspur in der Datei.



Antwort von polan romanski:

Hallo nochmal,

das mit Lagarith hat funktioniert, der CodecCodec im Glossar erklärt wird erkannt. Alles soweit befolgt. Sehr gut. Das Problem ist nur:

1) Der VLC-Player spielt das AVIAVI im Glossar erklärt gar nicht ab (;Warum nicht? Erkennt VLC den Lagarith CodecCodec im Glossar erklärt etwa nicht?). Der Media-Player schon, jedoch ohne jeglichen Sound (;auch in Vegas: keine Soundspur). Hab auch keine "Sounddatei" entdecken (;weder avi.sfl noch ac3) können. Muss ich da noch was in den DVD2AVI Audioeinstellungen beachten? "48 -> 44.1 KHz" is bei mir auf Off, Output Method is auf Demux all Trax AC3AC3 im Glossar erklärt MPA DCS (;und bei Audio steht: Linear PCM)

2) Achja, nochwas: bei meinem zweiten Test (;Kurzfilmdauer: ca. 13 min.) hat DVD2AVI das VOB in zwei AVIs aufgeteilt. Auch das ist natürlich nicht in meinem Sinne. Kann es sein, dass das Proramm VOBs ab einer gewissen Länge splittet?

Dankbar, dennoch nach wie vor ein wenig ratlos...

Gruss,

polan



Antwort von tommyb:

1. Das könnte beim VLC durchaus sein, denn der greift auf seine eigene Codec-Bibliothek zurück (;und da gehört Lagarith sicherlich nicht zu).

Wenn Du die große neue VOB Datei in VLC abspielst, dann sollte eigentlich der Ton kommen. Wenn nicht, dann ist etwas bei vStrip schief gelaufen. Normalerweise wird der Ton jedoch ganz normal übernommen.

Die Einstellungen von DVD2AVI bei Audio sind bei mir folgend:

Track Number -> Track 1
Output Method -> Demux All Tracks

Wenn Du mal während eine VOB Datei geladen ist die Taste F5 drückst, dann sollte dieses kleine Statusfenster erscheinen. Da ist ein Bereich, der nennt sich AUDIO. Und wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann steht dort bei FORMAT "Linear PCM"? Das ist schon mal gut.

Normalerweise werden alle Tonspurformate, egal ob AC3AC3 im Glossar erklärt DTS MPA oder PCM demuxt, so sollte es zumindest laut den Settings sein. Womöglich liegt die Tonspur irgendwo im Ordner rum. Schau genau nach.

Ansonsten: Versuche doch Mal bei OUTPUT METHOD "Decode to WAV" auszuwählen.

Die AVIAVI im Glossar erklärt Datei die Du auf diese Weise erzeugst beinhaltet KEINE Audiospur. Es ist reines Video. Die Audiospur wird als einzelne Datei in den gleichen Ordner unter einem ähnlichen Namen abgespeichert (;und mit der Endung .ac3 .dts .wav .mpa oder ähnlichem).


2. Das ist normal und womöglich wurde die Datei entweder bei 4GB oder bei 2GB zerteilt. Liegt an den alten Beschränkungen von FAT32. DVD2AVI ist ja auch schon etwas älter.



Antwort von polan romanski:

Hm. Danke, werd die Ratschläge mal ausprobieren.

Jetzt hätt ich noch eine andere Frage: einer der Kurzfilme ist im divx-Format, was Adobe Premiere nicht erkennt. Gibt es Möglichkeiten die divx-Datei wieder in ein normales AVI-Format zurückzuführen/umzucodieren?

Vielen Dank für Deine Mühen, ich bin echt begeistert...! ;)

Gruss,

polanski

PS: ich glaube übrigens nicht, dass das "splitten" am fat32-format liegt. so groß sind die dateien nämlich gar nicht... alles weitere werd ich morgen mal austesten...



Antwort von tommyb:

Quote:
Jetzt hätt ich noch eine andere Frage: einer der Kurzfilme ist im divx-Format, was Adobe Premiere nicht erkennt. Gibt es Möglichkeiten die divx-Datei wieder in ein normales AVI-Format zurückzuführen/umzucodieren?


Abhängig davon wie die DivXDivX im Glossar erklärt Datei codiert wurde, wird das Bearbeiten dieser Datei zu einer kleinen Zerreißprobe für deine Nerven ;)

Installiere Dir ffdshow. Da Vegas in dieser Sache sehr flexibel ist und die Videocodecs von Windows nutzt, kannst Du dann die DivX-AVI-Files direkt in die TimelineTimeline im Glossar erklärt werfen. Wenn Du dann aber schneidest und feststellst, dass das Programm beim Springen zwischen den einzelnen Bildern erstmal 3 Sekunden nachdenken musst, dann empfehle ich Dir

VirtualDub

ffdshow solltest Du dann auf jedem Fall installieren. Die Vorgehensweise wäre dann folgende:

1. VirtualDub öffnen und AVIAVI im Glossar erklärt Datei reinwerfen
2. Auf Video -> Compression gehen und dort den Lagarith CodecCodec im Glossar erklärt auswählen
3. Bei Audio "Full Processing Mode" aktivieren.

Jetzt nur noch die AVIAVI im Glossar erklärt Datei speichern. Damit wird die erste Tonspur der AVIAVI im Glossar erklärt Datei zu unkomprimiertem PCM umcodiert. Die Videospur ist ebenfalls Lagarith, genau wie deine anderen Videos.




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