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S1H im 6K 3:2 Open Gate Aufnahme zu Kinoformat in Davinci Resolve



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Frage von lemmisart:


Kann mir jemand die Schritte beschreiben, nach dem ich mit meiner S1H im 6K 3:2 Open Gate aufgenommen habe, wie ich mit DaVinci Resolve den Film entzerre im Schnitt auf 2.39:1 Cinemascope. Was stelle ich in den Projekt Settings - Master Settings - Timeline Resolution ein? 5952 x 3968 hat ja die Datei.
https://scontent.ftxl2-1.fna.fbcdn.net/v/t39.30808-6/279043950_5297124260332223_3352689621667742758_n.jpg?_nc_cat=107&ccb=1-5&_nc_sid=730e14&_nc_ohc=Q8BIdyScWjwAX8vSfQT&_nc_ht=scontent.ftxl2-1.fna&oh=00_AT-VEE3Wqf73x-bLs4M8lGjWXcL4LGlkxwflLokI6ShCvA&oe=626D7387
Und Zweitens, welche Einstellung mache ich im Deliver beim Rendern, wenn ich die Beste bzw. Größte Filmauflösung möchte? Welche Pixelzahlen gebe ich beim Custom Export ein bei - Resolution? Angeboten beim H.264 Export wird ja 4096 +1716 DCI Scope 2.39. Doch ich möchte eine noch höhere Auflösung rendern. Vielleicht hat jemand da schon Erfahrung.
https://scontent.ftxl2-1.fna.fbcdn.net/v/t39.30808-6/279271269_5297115590333090_2348331379939005593_n.jpg?_nc_cat=103&ccb=1-5&_nc_sid=730e14&_nc_ohc=zEE8C3AMb8kAX-jtzDP&_nc_ht=scontent.ftxl2-1.fna&oh=00_AT-7D33rDqxoP6mSSuoOPKeKiSHnC34NQtt0gHXb4LExwg&oe=626D7257



Antwort von cantsin:

Für maximale Auflösung (bei gleichzeitigem Quetschen der vertikalen Dimension): Projektauflösung 5952x2480 Pixel. Ansonsten proportional kleiner, z.B. 3840x1600 für UHD oder 1920x800 für HD.

Der anamorphische Stauchfaktor für die Clips lässt sich eigentlich in den "Clip Attributes" einstellen, aber da gibt es leider keinen Faktor 1.6. Der probateste Workaround ist in den Projekteinstellungen "Image Scaling" -> "Input Scaling" -> "Match mismatched resolution files" und dann die Option "Stretch frame to all corners".

Du hast dann Deine Timeline automatisch in den richtigen Einstellungen und kannst sie, wenn Du willst, auch in der Projektauflösung 'rausrendern.



Antwort von lemmisart:

Danke. Probiere ich mal aus.








Antwort von cantsin:

lemmisart hat geschrieben:
Danke. Probiere ich mal aus.
Für alle Projektauflösungen überhalb von UHD brauchst Du übrigens die bezahlte Studio-Version von Resolve.



Antwort von lemmisart:

Ja müsste ich mir schon holen. 4k rendern in 16:9 ging zwar aber nicht das Kinoformat in 4k und höhere Auflösungen.



Antwort von SamSuffy:

Mal nur so als Frage,
wurde denn das Material mit einem Anamorphot in Open Gate aufgenommen oder einem "normalen" Objektiv?

Scheint mir auf deinem Screenshot eher nach zweiterem auszusehen?! Kann aber auch sehr täuschen da ich weder Maße des Fensters noch der Heizung kenne ;)



Antwort von lemmisart:

Das Foto ist aus dem Netz. War nur zur besseren Erläuterung. Kann mit meinem PC keine Screenshots machen. Habe 4k Monitore, also 3,. . Da sind die Fotos dann nicht zu gebrauchen. Oder ich mache was falsch. Mein Material ist mit den Sirui 50 mm Vollformat aufgenommen.



Antwort von lemmisart:

cantsin hat geschrieben:
Für maximale Auflösung (bei gleichzeitigem Quetschen der vertikalen Dimension): Projektauflösung 5952x2480 Pixel. Ansonsten proportional kleiner, z.B. 3840x1600 für UHD oder 1920x800 für HD.

Der anamorphische Stauchfaktor für die Clips lässt sich eigentlich in den "Clip Attributes" einstellen, aber da gibt es leider keinen Faktor 1.6. Der probateste Workaround ist in den Projekteinstellungen "Image Scaling" -> "Input Scaling" -> "Match mismatched resolution files" und dann die Option "Stretch frame to all corners".

Du hast dann Deine Timeline automatisch in den richtigen Einstellungen und kannst sie, wenn Du willst, auch in der Projektauflösung 'rausrendern.
Habe das nun ausbrobiert und das so eingestellt wie von dir beschrieben.


Leider ist das Bild immer nich gestaucht.


Habe dann wie immer bei Edit - in Transform bei Zomm die x Achse gestreckt auf 1600.
Ich kann aber nur in der Einstellung 4096 +1716 DCI Scope 2.39 exportieren.


Mit der Einstellung 5952x2480 Pixe habe ich aber leider immer diese Fehlermeldung.





Antwort von cantsin:

Lies mal genauer, was ich oben geschrieben habe. Du musst die Option "Stretch frame to all corners" aktivieren.



Antwort von lemmisart:

Hatte ich gemacht. Erstes Bild.



Antwort von lemmisart:

Oh mein Fehler. Habe nur das Output Skaling auf Stretch fram all Corner gestellt. Hatte Input Skaling aber ignoriert. Jetzt geht auf jedafall das. Allerding bei Exportieren habe ich mit der Auflösung 5952+2480 immer nopch diese Fehlermeldung - Cannot create reder Job. (letztes Bild von mir)



Antwort von andieymi:

lemmisart hat geschrieben:
Allerding bei Exportieren habe ich mit der Auflösung 5952+2480 immer nopch diese Fehlermeldung - Cannot create reder Job. (letztes Bild von mir)
Das Problem ist, dass Du eine komplett atypische Auflösung gewählt hast, weil dein Anamorphot dir halt gerade in Kombination mit diesem Sensor diese liefert - fehlt gerade noch ungerade Pixelanzahl.
Es gibt Gründe, warum es spezifizierte Ausgabeformate gibt. Das ist UHD 16:9, 4K DCI Flat, 4K DCI Scope, 4K DCI Full Container (1.9). Sowie weitere niedrigere (FHD, 2K, 8K DCI, 8K UHD, etc.) Stell Dir vor, die Codecs würden so etwas unterstützen, es wäre ein Kraut und Rüben Land wo jeder jede beliebige Auflösung jemandem zur Weiterverarbeitung schicken könnte, wo kämen wir da hin ;) Macht also für Heim-PC-Anwendung Sinn, evtl. akzeptiert sowas Youtube sogar noch irgendwie, aber spätestens dann ist Ende Gelände, was eigentlich die Kompatibilität von solchen Auflösungen angeht.

Nur, weil Du theoretisch in Resolve fast jede beliebige Timeline-Auflösung einstellen kannst, heißt das noch nicht, dass Resolve oder selbst die Codecs diese als Exportauflösung akzeptieren. Codecs sind oft auch für konkrete Auflösungen hin spezifiziert.

Die Denke "Mein Anamorphot liefert mir mit diesem Sensor diese Auflösung" ist so richtig wie praxisfremd. In der Praxis sieht die Denkweise so aus: Ich muss die Auflösung/das Format liefern (2K, 4K, 8K), wie komm ich da mit einem Anamorphoten hin? Pixelgenaues drehen ist echt selten geworden, Downsampling Teil einer jeden Postproduktion. Niemand der auf Red 8K für Netflix dreht schneidet, gradet oder gar exportiert das Ganze in 8K sondern immer in einer oder mehrerer dieser Standardauflösungen und der Vorteil liegt im Downsampling des höher aufgelösten Rohmaterials (oder zum Reframing, Stabilisieren, etc.). Aber niemand der nicht ein Projekt von vorn bis hinten allein durchzieht legt eine 5,9K Timeline an, nur weil sich das mit dem Rohmaterial mit dem Anamorphoten so ausgeht.

So wie es kaum Sinn macht (weil niemand 5,9-Screens zur Wiedergabe besitzt), dass Du das Ganze in 5952*2480 versuchst, lässt Dich das Resolve eben aus Gründen nicht exportieren. Rechte das Ganze mal auf eine gängige Lange Seite 4096 oder 3840 runter und achte dabei auf gerade Pixelzahlen (Teilbar durch 2, besser noch durch 4 oder 16) für deine Masterauflösung.

Also: Wenn Du praktisch gesehen wirklich 5,9K brauchst, wirst Du auf einige wenige Auflösungs-unabhängige Codecs zurückgreifen müssen. Ich kann Dir nicht mal sagen, was das kann (weil es so unüblich ist), auf jeden Fall gehen Einzelbildsequenzen als TIF (oder vielleicht DPX?). Das hilft Dir dann aber auch nicht weiter, weil einfach nichts auf so krude Export- oder Playback-Auflösungen ausgelegt ist. Tu Dir den Gefallen und gib einfach DCI 4K Scope aus.








Antwort von lemmisart:

Danke für den Einblick. Habe es nun doch Rendern können mit 5952+2480. Mit H.265 kann ich rendern. Welche Auflösung oder Exporteinstellungen würdest du empehlen? Eigendlich sind meine Videos ja meist für YouTube.



Antwort von andieymi:

Für Youtube konkret gab es neulich mal einen Thread mit Upload-Einstellungsempfehlungen, auch wenn es da größtenteils um 2K / 4K ging.

Aber die Wahrscheinlichkeit, dass mehr als 4096x1716 (DCI 4K Scope) brauchen wirst, ist unwahrscheinlich. Wenn nur für Youtube vermutlich sogar nur 3840x1608, auch wenn da im UHD Bereich viel weniger "usus" ist und man Youtube vermutlich in etwa das liefern sollte, was die dann anzeigen. Bei UHD gibt es keinen wirklich Standard für Scope-Auflösung. Also 4K DCI Scope oder UHD, damit bist du für alle Codecs sicher.



Antwort von lemmisart:

Bringt es dann was, wenn ich in 6K 3:2 Open Gate aufnehme (5952 x 3968) , und entzerre im Schnitt auf 2.39:1 Cinemascope? Dann kann ich mit dem Sirui Objektiv auch gleich nur in 4k aufnehmen und es entzerren. Die Auflösung ist am Ende die Gleiche, oder gibt es einen Qualitätsunterschied?



Antwort von cantsin:

lemmisart hat geschrieben:
Bringt es dann was, wenn ich in 6K 3:2 Open Gate aufnehme (5952 x 3968) , und entzerre im Schnitt auf 2.39:1 Cinemascope? Dann kann ich mit dem Sirui Objektiv auch gleich nur in 4k aufnehmen und es entzerren. Die Auflösung ist am Ende die Gleiche, oder gibt es einen Qualitätsunterschied?
Im Zweifelsfall ist es immer besser, im NLE statt in der Kamera runterzuskalieren. In diesem Fall bringt Dir 6K 3:2 Open Gate noch zwei Vorteile:

(a) Du kannst, wenn Du z.B. nach UHD masterst oder Deine Timeline auf UHD setzt, ggfs. in Dein Material im Schnitt einzoomen (bis zu 155% ohne dass Pixel vergrößert werden) bzw. den Ausschnitt verändern;

(b) Du kannst mit der S1H nicht 3:2 UHD aufnehmen, sondern hast in allen nicht-Open Gate-Auflösungen immer 17:9 oder 16:9-Video. Statt Scope 1:2,4 erhälst Du also nach der Entzerrung Seitenverhältnis 1:3 bzw. 1:2.85.

Faktisch nimmst Du also nicht nur in 4K statt 6K auf, sondern Dein Material wird zusätzlich noch vertikal beschnitten. Wenn Deine Zielauflösung 4K 1:2,4 Scope ist, hättest Du bei 4K-Aufnahme bereits zu wenig Auflösung im Material.



Antwort von lemmisart:

Bei dem von mir verwendeten Objektiv (Sirui Venus 50mm T2.9 1.6x anamorphotes Vollformat-Objektiv ) mit der S1H hat man doch aber in dem 6K 3:2 Open Gate Modus nach dem Strecken CinemaScope?



Antwort von cantsin:

lemmisart hat geschrieben:
Bei dem von mir verwendeten Objektiv (Sirui Venus 50mm T2.9 1.6x anamorphotes Vollformat-Objektiv ) mit der S1H hat man doch aber in dem 6K 3:2 Open Gate Modus nach dem Strecken CinemaScope?
Ja, das meinte ich ja. Wenn Du statt in 6K 3:2 Open Gate in 17:9 oder 16:9 4K drehst (wie von Dir oben erwogen), hast Du nach dem Strecken nicht mehr Cinemascope.



Antwort von andieymi:

lemmisart hat geschrieben:
Bei dem von mir verwendeten Objektiv (Sirui Venus 50mm T2.9 1.6x anamorphotes Vollformat-Objektiv ) mit der S1H hat man doch aber in dem 6K 3:2 Open Gate Modus nach dem Strecken CinemaScope?
Ja, aber Du musst die Timeline nicht so anlegen. Wenn Du danach bei 2,39/2,40:1 landest, entspricht das genau so 2,39/2,40:1 bei UHD.

Wie schon gesagt der Vorteil liegt im Downsampling und dann anschließend in pixelgenauer Wiedergabe auf 4K-Monitoren.




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